DE3121960A1 - Bremsringsicherung - Google Patents
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Description
- Bremsringsicherung
- Die Erfindung betrifft eine Bremsringsicherung für einen auf einer Nabe bzw. am Schienenfahrzeugrad befestigten Bremsries gegen axiale Verschiebung, wobei am Bremsring angeordnete Nocken jeweils in einer an der Nabe oder dem Rad angeordneten Nut, Aussparung o.ä. oder an einem daran befestigten Teil liegen Immer wieder hat es sich als notwendig erwiesen, Bremsringe oder auch Bremsscheiben, welche auf einer Nabe oder an einem Schienenfahrzeugrad angeordnet sind, gegen axiale Verschiebung zu sichern. Dabei ging man im allgemeinen davon aus, dass dabei recht grosse Verschiebungskräfte zu kompensieren sind. Man hat daher etwa radial liegende relativ grosse und starke Spannhülsen angeordnet (GM 66 o2 464)-, die dann ihrerseits durch etwa achsparallel liegende Spannhülsen oder Stifte gesichert werden mußten. In einem anderen Fall (DE-AS 20 47 513) hat man sowohl am Befestigungselement als auch auf der Rückseite des Bremsrings Nocken angeordnet, die bei montiertem Bremsring etwa nebeneinander lagen und miteinander korrespondierende Bohrungen trugen, in die dann eine Spannhülse oder ein Spannstift einer presst wurde.
- Der Nachteil dieser bekannten Konstruktionen liegt aber darin, dass mit den eingepresten Spannhülsen oder Spannstiften relativ starre und- unnachgiebige Verbindungen geschaffen wurden. Insbesondere bei den heute allgemein verwendeten relativ elastischen Schienenfahrzeugrädern konnten die bekannten Sicherungen nicht mehr verwendet werden, ohne dass diese recht schnell zerstört wurden.
- Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vernieiden und eine sicherung zu schaffen, welche den Bewegungen des Rades oder der Nabe folgen kann, ohne dabei zerstört zu werden.
- Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass mindest-ens ein Nocken sich radial nach innen und aussen erstreckende Fortsätze trägt, hinter die sich etwa tangential verlaufende Schenkel einer Feder legen, während sich etwa radial verlaufende Schenkel dieser Feder von vorn gegen die dem Nocken benachbarten Teile der Nut,Aussparung o.ä. legen.
- Vorteilhaft besteht die Feder aus einem etwa kreuzförmigen Federblech, bei dem zwei einander gegenüberliegende Schenkel nach hinten zu einem Haken abgebogen sind.
- Zweckmässig besitzt das Federblech in der Mitte eine vorzugsweise runde Öffnung, in die sich eine am Nocken angeordnete Verlängerung erstreckt.
- Der Vorteil der Sicherung nach der Erfindung liegt vor allem darin, dass sie wesentlich einfacher montiert und demontiert werden kann und dass sie vor allem elastischer den Bremsring in achsparalleler Richtung festhält, als dies mit den bekannten Konstruktionen möglich ist. Daraus resultiert eine längere Haltbarkeit der Sicherung, was insbesondere deswegen wichtig- ist, weil ei defekter Sicherung die übrigen Befestigungselemente des Bremsrings auf der Nabe oder am Rad erheblich schneller ausgeschlagen und verschlissen werden.
- In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und zwar zeigt Figur 1 eine Draufsicht von hinten auf die Rückseite eines Bremsrings, Figur 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Figur 1, Figur 3 eine Draufsicht auf die Rückseite eines Bremsrings an einer Nabe mit anderer Ausbildung des Sicherungsstücks Figur 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Figur 3.
- Nach den Figuren 1 und 2 besitzt der Bremsring 11 auf seiner Rückseite neben den Lüftungsrippen 12 Nocken 13, welche sich in die von den Flächen 14 gebildete Nut15 eines Befestigungsteils 16 erstrecken, welches seinerseits mit in den Bohrungen 17 liegenden Schrauben an der Felge eines (nicht dargestellten Schienenfahrzeugrades angebracht wird. Der Nocken 13 trägt eine Verlängerung 18. Die Sicherung gegen axiale Verschiebung ist aus einem Federblech 19 hergestellt und etwa-kreuzförmig ausgebildet. Die beiden tangential verlaufenden Schenkel 20 sind nach hinten zu einem federnden Haken 21 umgebogen. Die radial verlaufenden Schenkel 22 sind flach ausgebildet und überspannen die Nut 15 in ihrer ganzen Breite, wobei sie sich gegen die dem Nocken 13 benachbarten Teile der Nut 15 etc. legen.
- Nach Figur 2 werden durch etwa 24 tangential verlaufende Nuten 23 in Necken 13 an diesem Fortsätze gebildet, die sich in radialer Richtung nach innen und aussen erstrecken. Die Auflauffläche 25 dieser Fortsätze 24 kann schräg verlaufen.
- Bei der Benutzung dieser Sicherung wird zuerst der Nocken 13 in die Nut 15 eingelegt oder auch bei einer Klemmnut eingenresst.
- Dann wird die Sicherung 19 von aussen her auf den Nocken 13 auigedrückt, wobei die beiden hakenförmigen Schenkel 21 der Feder unter Aufbiegen über die Fläche 25 gleiten, bis sie mit dem Hakenteil hinter die Fortsätze 24 in die Nut 23 einrasten. Dabei'wird die Feder 19 mit ihrer Mittelöffnung 26 etwa auf der Verlängerung 18 des Nockens 13 zentriert. In dieser Lage legen sich die etwa radial verlaufenden Schenkel 22 der Feder 19 von aussen gegen die dem Nocken 13 benachbarten Teile der Nut 15 bzw. des Befestigungsteils 16, in dem die Nut 15 angebracht ist'.
- Damit wird sichergestellt, dass der Bremsring 11 immer federnd gegen das Befestigungsteil 16 gedrückt wird. Ist die Sicherung 19 eingerastet, so kann das Befestigungsteil 16 mit in den Bohrungen 17 eingesetzten Schrauben und Bolzen ain Rad bzw. dessen Felge angebracht werden.
- Eine andere Ausbildungsform der Sicherung ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt, wobei die Sicherung 27 aus einem zu einem Rechteck gebogenen Federdraht besteht, bei dem die etwa tangential verlaufenden Schenkel 27A sich hinter einem von einem rad al liegenden Spannstift 28 gebildeten Fortsatz des Nockens 29 legen. Zur besseren Verankerung besitzen diese Schenkel 27A nach Figur 4 eine Ausbiegung 30. Die etwa radial verlaufenden Schenkel 27B der Feder 27 legen sich gegen die dem Nocken 29 benachberten Teile der Nut 31, wodurch die Bremsscheibe 33 fest gegen die Nabenarme 32 gezogen wird. Die Stärke des Federdrahtes muss den jeweiligen Beanspruchungen entsprechend ausgesucht werden.
- Insbesondere in den Fällen, in denen die Befostigung des Bremsrings auf der Nabe oder am Rad dadurch erfolgt, dass der Nocken in der Nut festgeklemmt wird, lassen sich die erfindungsgemässen Sicherungen mit sehr grosse Erfolg verwenden. Dies vor allem aue deshalb, weil an den Nocken des Bremsrings keine wesentlichen Änderungen vorzunehmen sind.
Claims (7)
- Patentansprüche 1. Bremsringsicherung für einen auf einer Nabe bzw. an Schienenfahrzeugrad befestigten Bremsring gegen axiale Verschiebung, wobei am Bremsring angeordnete Nocken jeweils in einer an der Nabe oder am Rad angeordneten Nut, Aussparung o. ä.oder an einem daran befestigten Teil liegen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Nocken (13,29) sich radial nach innen und nach aussen erstreckende Fortsätze (24,28) trägt, hinter die sich etwa tangential verlaufende Schenkel (20,27A) einer Feder (19,27) legen, während sich etwa radial verlaufende Schenkel (22,27B) dieser Feder von vorn gegen die dem Nocken (13,29) benachtarte Teile der Nut (15,31), Aussparung o.ä. legen.
- 2.) Bremsringsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (19) aus einem etwa kreuzförmigen Federblech besteht, bei dem zwei einander gegenüberliegende Schenkel (20) nach hinten zu einem federnden Haken (21) abgebogen sind.
- 3.) Bremsringsicherung nach den Ansprüchen l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federblech (19) in der Mitte eine vorzugsweise runde Öffnung (26) besitzt, in die sich eine am Nocken (13) angeordnete Verlängerung (18) erstreckt.
- 4.) Bremsringsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (24) durch eine etwa tangential und parallel zur Bremsfläche liegende Nut (23) in dem Nocken (13) gebildet wird.
- 5.) Bremsringsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass die Feder (27) aus einem zu einem Kreis, Rechteck, Ellipse o.ä.gebogenen Federdraht besteht.
- 6.) Bremsringsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze von einer in einer radialen Bohrung des Nockens (29) liegenden Spannhülse (28), Spannstift o.ä. gebildet wird.
- 7.) Bremsringsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken von der Führungsleiste gebildet wird, welche in der Nut eingeklemmt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813121960 DE3121960A1 (de) | 1981-06-03 | 1981-06-03 | Bremsringsicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813121960 DE3121960A1 (de) | 1981-06-03 | 1981-06-03 | Bremsringsicherung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3121960A1 true DE3121960A1 (de) | 1982-12-23 |
| DE3121960C2 DE3121960C2 (de) | 1991-12-19 |
Family
ID=6133783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813121960 Granted DE3121960A1 (de) | 1981-06-03 | 1981-06-03 | Bremsringsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3121960A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006058174A1 (de) * | 2006-12-09 | 2008-06-12 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag | Feder für eine Verbundbremsscheibe und Verbundbremsscheibe |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222962B (de) * | 1964-08-21 | 1966-08-18 | Bergische Stahlindustrie | Bremsscheibe fuer Scheibenbremsen, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
| DE6602464U (de) * | 1969-02-20 | 1969-05-29 | Knorr Bremse Gmbh | Bremsscheibe fuer schienenfahrzeugraeder |
| DE1530241A1 (de) * | 1965-03-01 | 1969-10-09 | Girling Ltd | Schienenfahrzeug |
| DE2047513B2 (de) * | 1970-09-26 | 1973-09-13 | Bergische Stahl-Industrie, 5630 Remscheid |
-
1981
- 1981-06-03 DE DE19813121960 patent/DE3121960A1/de active Granted
Patent Citations (4)
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| DE1222962B (de) * | 1964-08-21 | 1966-08-18 | Bergische Stahlindustrie | Bremsscheibe fuer Scheibenbremsen, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
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|---|---|---|---|---|
| DE102006058174A1 (de) * | 2006-12-09 | 2008-06-12 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag | Feder für eine Verbundbremsscheibe und Verbundbremsscheibe |
| US8365882B2 (en) | 2006-12-09 | 2013-02-05 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Spring for a composite brake disk and composite brake disk |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3121960C2 (de) | 1991-12-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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