DE3121863A1 - Im notfall blockierende rueckholvorrichtung fuer einen fahrzeuginsassen-rueckhaltegurt - Google Patents
Im notfall blockierende rueckholvorrichtung fuer einen fahrzeuginsassen-rueckhaltegurtInfo
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Description
PATENTANWÄLTE "--'.:.. '..-".-
WUESTHOFF - ν. PECHMANN - BEHRENS - GOETZ
mandataires Ασκέέδ pres l'office evropeen des brevets
'DJU-INÜ. FRANZ »UESTHOPF
OR. IVKLL. FREDA TTUESTHOFF (191
DIPL.-ING. GERHARD PULS (19JI-I971)
DIPL.-CHEM. DR. E. FREIHERR VON FECHMANN DR.-ING. DIETER BEHRENS
DIPL.-ING.; DIFL.-VIRTSCH.-ING. RUPERT GOETZ
1A-54 824
D-8000 MÜNCHEN 90 SCHWEIGERSTRASSE 1
telefon: (089) 6610 51
telegramm: protectpatent TELEX: J 24070
2.Juni 1981
Patentanmeldung
Anmelder:
Takata Kojyo Co., Ltd.
Mori Bldg., 1-18-1, Toranomon Minato-ku, Tokyo / Japan
Titel:
Im Notfall blockierende Rückholvorrichtung für einen Fahrzeuginsassen-Rückhaltegurt
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PATENTANWÄLTE .„- ^ ^ 'J - ; t.
WESTHOFF-y.PECHMANN-BEHRENS-GOETZ
DIPl.-CHEM. DR. E. FREIHERR VON I1ECHMANN
EKOPESSIONAL REPnESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE DR.-ING. DIETER BEHRENS
D-8000 MÜNCHEN 90 1A/G-54 824 ■ SOHWEIGERSTRASSE2
, Ti IES1ON! (08j) 6$ HO 11
T) lex: ji.4 070
Im Notfall blockierende Rückholvori ichtung
für einen Fahrzeuginsassen-Rückha]tegurt
Die Erfindung betrifft Gurtrückholvorrichtungen für Fahrzeuginsassen-Rückhaltegurtsysteme
und bezieht sich insbesondere auf sogenannte im Notfall blockierende Rückholvorrichtungen,
die normalerweise das Abziehen des Gurtes von einer Gurtspule ermöglichen, bei einer abrupten Geschwindigkeitsänderung
des Fahrzeugs, beispielsweise beim plötzlichen Anhalten oder Zusammenstoß des Fahrzeugs, jedoch blockiert werden ο
Zu den bisher vorgeschlagenen vielen Arten von im Notfall blockierenden Rückholvorrichtungen gehören jene, die auf ein
rasches Ausziehen des Gurtes ansprechen, wie es z.B. geschieht, wenn der Fahrzeuginsasse bei einem Zusammenstoß, einem Überschlag
oder einem plötzlichen Anhalten nach vorn geschleudert wird» In den meisten Fällen hat diese Art von Rückholvorrichtung
ein Schwungrad, das sieh bei verhältnismäßig langsamem Ausziehen des Gurtes zusammen mit der Gurt.spule dreht, letzterer
aber nacheilt, wenn der Gurt rasch ausgezogen wird. Das Schwungrad arbeitet normalerweise in Verbindung mit Federn,
die dazu beitragen, daß eine feste Stellungsbesiehung zwischen
der Gurtspule und dem Schwungrad bis zum Erreichen einer gewählten Drehgeschwindigkeit erhalten bleibt ο Sobald die gewählte
Drehgeschwindigkeit überschritten wird, erzeugt die Rotationsträgheit des Schwungrades eine Phasennacheilung der Drehung
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des Schwungrads gegenüber der der Gurtspule. Ein mit dem Schwungrad verbundener Mechanismus spricht auf die Phasennacheilung
der Drehung des Schwungrads dadurch an, daß er die Gurtspule gegen Drehung blockiert.
Die verhältnismäßig große Empfindlichkeit des Mechanismus, die bei dieser Art von Rückholvorrichtung verwirklicht wurde,
ist zwar erwünscht, damit die Gurtspule gegen Ausziehen des Gurtes blockiert wird, wenn die Geschwindigkeit, bei der der
Fahrzeuginsasse nach vorn geschleudert wird, relativ niedrig ist, sie führt aber dazu, daß der Mechanismus dazu neigt, den
Gurt zu blockieren, wenn er vom Fahrzeuginsassen beim Einhaken einfach ausgezogen wird. In ähnlicher Weise kann das von
einem empfindlichen Mechanismus bewirkte Blockieren den Betrieb der Bewegungseinrichtung eines passiven Gurtsystems unterlaufen,
die selbsttätig den Gurt zwischen einer rückhaltenden Stellung und einer freigebenden Stellung bewegt. Um den
Nachteil unerwünschten Blockierens zu überwinden, war es wünschenswert, die Empfindlichkeit des Trägheitsmechanismus zu verringern,
was bedeutete, daß die Rückholvorrichtung außer bei verhältnismäßig raschem Ausziehen nicht blockiert. In der Regel
sind die auf den Gurtauszug ansprechenden Arten von Rückholvorrichtungen so ausgelegt, daß sie nur dann blockieren,
wenn der Fahrzeuginsasse mit einer Beschleunigung von etwa 0,7 g oder darüber nach vorn geschleudert wird.
Die vorstehend beschriebene Schwierigkeit bei auf den Gurtauszug
ansprechenden Rückho!vorrichtungen hat zur Entwicklung
von Rückholvoirichtungen geführt, die nicht nur bei raschem
Ausziehen des Gurts blockieren, sondern auch abhängig von einer auf Trärheitskräfte ansprechenden Vorrichtung, beispielsweise
von einem Pendel, die eine rasche Änderung der Fahrzeuggeschwindigkejt
oder, genauer, ihrer eigenen Geschwindigkeit feststellt. Von sogenannten Blockiersystemen mit "doppelter
Sicherheit", die zum Blockieren der Gurtspule sowohl ein auf den Gurtauszug ansprechendes System, als auch eine auf Träg-
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heitskräfte ansprechende Vorrichtung verwenden, sind mehrere
Arten vorgeschlagen worden und im Handel erhältlich. Beispiele solcher Gurtrückholvorrichtungen mit doppelter Sicherheit
sind in den ÜS-PSen 3 958 774, 4 109 881 und 3 897 024 (als
RE 29 594 erneut erteilt) beschrieben und dargestellt.
Im allgemeinen sind sowohl auf den Gurtauszug ansprechende Rückholvorrichtungen als auch Rückholvorrichtungen mit doppelter
Sicherheit, die in den Handel gekommen sind, von ihrer Funktion her als ausreichend beurteilt worden. Je nach betrachtetem
Typ weisen sie jedoch eine Vielfalt von Nachteilen auf, z.B. komplizierten mechanischen Aufbau mit einer verhältnismäßig
großen Anzahl von Bauteilen, schwierigen und daher teueren Zusammenbau, übermäßig große Abmessungen oder übermäßig
hohes Gewicht.
Die Erfindung geht von einer im Notfall blockierenden Rückholvorrichtung
für einen Fahrzeuginsassen-Rückhaltegurt aus, der im wesentlichen einen auf den Gurtauszug ansprechenden Blockierraechanismus
und, wahlweise, jedoch vorzugsweise, außerdem einen auf Trägheitskräfte ansprechenden Blockiermechanismus umfaßt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine solche Rückholvorrichtung derart weiterzubilden, daß darin verhältnismäßig wenige Bauteile
verwendet werden, die alle leicht herstellbar und bequem zusammenbaubar sind, da keine kleinen bzw. komplizierten Bauteile
vorkommen.
Ebenso wie die herkömmlichen im Notfall blockierenden Rückholvorrichtungen
umfaßt eine erfindungsgemäße Bückholvorrichtung einen im wesentlichen U-förmigen Rahmen, eine Gurtspule mit
einer in den Seitenteilen des Rahmens drehbar angeordneten Welle sowie eine Aufwickelfeder, welche die Gurtspulenwelle
in einer Drehrichtung zum Aufwickeln des Gurts auf die Spule vorspannt. Ein von einem der Rahmenseitenteile nach außen hinausragender
Abschnitt der Spulenwelle trägt einen Spulenblockiermechanismus.
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Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Blockiermechanismus eine im Kreis angeordnete Reihe
gleichmäßig im Abstand voneinander liegender und konzentrisch zur Drehachse der Spulenwelle angeordneter erster blockierender
Sperrzähne an der Außenfläche des Rahmenseitenteils hat.
Am Spulenwellenabschnitt außerhalb des Rahmens ist ein Flansch befestigt. Die Spulenwelle nimmt unmittelbar an der Außenseite
des Flansches eine innere Scheibe auf, die begrenzt in axialer Richtung zum Flansch hin und von ihm weg bewegbar ist und die
eine Reihe zweiter blockierender Sperrzähne aufweist, welche
bei Bewegung der inneren Scheibe zum Rahmen hin mit den ersten blockierenden Zähnen in Eingriff bringbar sind. Eine Trägheitsfeder steht in Eingriff mit der inneren Scheibe und spannt sie
in der dem Flansch entgegengesetzten Richtung vor. Der Wellenabschnitt nimnt ferner eine unmittelbar an der Außenseite der
inneren Scheibe angeordnete und auf der Welle gegen Bewegung in Achsrichtung entlang der Welle vom Rahmen weg festgehaltene
äußere Scheibe auf. Miteinander zusammenwirkende Nockenglieder auf der inneren und der äußeren Scheibe bewegen die innere
Scheibe gegen die Widerstandskraft der Trägheitsfeder zum Rahmen hin, wenn sich die eine Scheibe in bezug auf die andere
dreht. Die eine der beiden Scheiben ist mit der Welle verbunden, so daß sie sich zusammen mit der Welle dreht, und die andere
Scheibe ist drehbar auf dem Wellenabschnitt gelagert, so daß, wenn als Reaktion auf eine aus einer etwa 0,7 g überschreitenden
Beschleunigung des Fahrzeuginsassen resultierende, verhältnismäßig hohe Gurtbeschleunigung in der Abwickelrichtung
die Welle beschleunigt wird, die drehbare Scheibe der Wellendrehung nachhinkt. Folglich wird die innere Scheibe
von den Nockengliedern daraufhin zum Rahmen hin verschoben. Der
Flansch weist Nasen auf, die in entsprechenden Schlitzen in der inneren Scheibe aufgenommen sind und die Spulenwelle an der inneren
Scheibe blockieren, wenn die innere Scheibe durch die ersten und zweiten dann in Eingriff stehenden blockierenden Sperrzähne
am Rahmen blockiert wird.
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Die Drehkraft in der Gurtabwickelrichtung wird von dem Spulenwellenabschnitt
an den Flansch und von dem Plansch durch die Nasen in die innere Scheibe übertragen= Mehrere Nasen.
sind vorgesehen, die in einem verhältnismäßig großen Abstand
von der Wellenachse angeordnet sind« Die von den Nasen in die innere Scheibe übertragenen Kräfte sind daher einzeln
betrachtet verhältnismäßig klein, mithin Können der Flansch
und die innere Scheibe in verhältnismäßig leichter Bauweise ausgeführt werden und dennoch die erforderliche Festigkeit
ergeben„ um die von dem Rückhaltegurt auf die Rückholvorrichtung bei einem Fahrzeugzusammenstoß ausgeübten sehr hohen
Kräfte auszuhalten. In ähnlicher Weise wird die innere Scheibe durch die in Eingriff stehenden ersten und zweiten SperrzMhne-,
die in ziemlich beträchtlichem Abstand von der Wellenachse
angeordnet sein können, am Scheibenrahmen blockiert, xtfodurch
die Kräfte klein.gehalten werden. Die ersten Sperrsähne
am Rahmen können an einem aus Kunststoff hergestellten Ring ausgebildet sein, der in geeigneter Weise am Metallrahmen der
Rückholvorrichtung befestigt ist. Die innere und die äußere Scheibe des Blockiermechanismus könne» auch aus Kunststoff
hergestellt werden„ was die Vorteile von niedrigen Herstellungskosten,,
geringem Gewicht, hoher Korrosionsbeständigkeit 0
niedrigem Reibungskoeffizient und sonstigen einer wirksamen Wirkungsweise und der Lebensdauer dienlichen Eigenschaften
bietet» Diese Charakteristika werden wiederum gewährt durch
die Weise, "in der Kräfte von der Spulenwelle an die blockierenden
Sperrzähne übertragen werden, nämlich durch die Aufteilung
auf mehrere Glieder, die in einem verhältnismäßig großen
Abstand zur Spulenwellenachse angeordnet sind»
Obgleich der oben beschriebene Blockiermechanismus in einer
nur bei raschem Ausziehen des Gurts blockierenden Rückholvorrichtung verwendbar ist, wird erfindungsgemäß bevorzugt ein
dritter Satz von Sperrzähnen um den Umfang der auf der Spulenwelle drehbar gelagerten Scheibe vorgesehen und eine auf Träg-
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heitskräfte ansprechende Vorrichtung mit einer Klinke, die bei
einer einen gewählten Wert, typischerweise etwa 0,3 g, überschreitenden Beschleunigung der auf Trägheitskräfte ansprechenden
Vorrichtung, an irgendeinem der dritten Sperrzähne
angreift. Die auf Trägheitskräfte ansprechende Vorrichtung ermöglicht die Beibehaltung der Empfindlichkeit der Rückholvorrichtung
bei gleichzeitiger Verringerung der Empfindlichkeit des auf den Gurtauszug ansprechenden Mechanismus. Die auf
Trägheitskräfte ansprechende Vorrichtung spricht auf eine kleinere Beschleunigung als die auf den Gurtauszug ansprechende
Vorrichtung an und blockiert praktisch augenblicklich die Spule gegen Ausziehen des Gurtes, obwohl das auf den Gurtauszug
ansprechende Merkmal des Blockiermechanismus nicht anspricht.
Um eine Toleraizlockerung in der gesamten Rückholvorrichtungsbaugruppe
zu ermöglichen, werden vorteilhafterweise die dritten Sperrzähne an einem getrennten Ring vorgesehen, der in bezug
auf die drehbar gelagerte Scheibe des Mechanismus begrenzt drehbar ist mit einer zwischen dieser Scheibe und dem Ring
verbundenen Feder, die den Ring so vorspannt, daß er sich in bezug auf die Scheibe in eine gewählte Stellung dreht, welche
in bezug auf die Nockenglieder so eingeregelt ist, daß die Blockierung der Scheibe in Abhängigkeit von der auf Trägheitskräfte ansprechenden Vorrichtung gesichert ist. Die Feder kann
nachgeben und ermöglichen, daß.die Scheibe sich in bezug auf
den Ring dreht, wodurch die auf die Klinke ausgeübte Kraft auf im wesentlichem die von der Feder erzeugte Kraft möglichst
verringert wird.
Die Funktionen der inneren und der äußeren Scheibe sin d durch verhältnismäßig kleine Änderungen an der Konstruktion des Mechanismus
bis zu einem gewissen Grade miteinander austauschbar. In einem Ausführungsbeispiel ist die äußere Scheibe drehbar
auf der Welle gelagert, und die innere Scheibe ist mit der Welle verbunden, so daß sie sich zusammen mit der Welle sowohl
in GurtaufWickelrichtung als auch in Gurtabwickelrichtung dreht.
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Als Alternative ist die innere Scheibe auf dem Wellenabschnitt
für den toten Gang drehbar gelagert derart, daß die Nockenglieder auf den beiden Scheiben die innere Scheibe zum Rahmen
hin bewegen und die ersten und zweiten Sperrzähne blockieren können, wobei die äußere Scheibe an dem Wellenabschnitt befestigt
ist, so daß sie sich zusammen damit dreht. In der ersten Ausführung spricht die äußere Scheibe auf die Trägheitskräfte an und bleibt hinter der Drehung der inneren Scheibe
zurück, um die Nockenwirkung zum Blockieren des Mechanismus zu besorgen. In der anderen Ausführung spricht die innere
Scheibe auf die Trägheitskräfte an und bleibt hinter der Drehung der festgelagerten äußeren Scheibe zurück, um die Nockenwirkung
sum Blockieren des Mechanismus zu besorgen.
Die leichte Herstellbarkeit und Zusammenbaafaarkeit tragen zu
vergleichsweise niedrigen Kosten bei. Ferner ist die Rückholvorrichtung
verhältnismäßig klein und von geringem Gewicht und hat trotzdem eine hohe Lebensdauer.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene Schrägansicht einer Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 2 einen Axialschnitt durch die Ausführungsform gemäß Fig. 1 längs der Linien 2-2 in Fig. 3,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Rückholvorrichtung, wobei Abschnitte
weggebrochen und im Querschnitt dargestellt sind,
Fig. 4 eine auseinandergezogene Schrägansicht einer anderen Ausfuhrungsform der Erfindung,
Fig. 5 einen Teilaxialschnitt durch die Ausführungsform gemäß
Fig. 4 längs der Linien 5-5 in Fig. 6,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 4 und 5, wobei Abschnitte weggebrochen sind.
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Die in Fig.1 bis 3 dargestellte Ausführungsform hat einen
im wesentlichen U-förmigen Rahmen 10 mit zwei Seitenwandteilen 12 und 14, die durch eine Basis 16 und ein Querstück
18 verbunden sind. Der Seitenwandteil 14 hat ein Loch 20, das eine Buchse 22 aufnimmt, in der das eine Ende einer Spulenwelle
24 gelagert ist. Eine zwischen der Spulenwelle 24 und einem Deckel 28 angeordnete Spiralfeder 26 spannt die Welle
so vor, daß sie sich in einer Richtung zum Aufwickeln eines Rückhaltegurts B auf eine von der Welle getragene Spule 30
dreht.
Ein Abschnitt 24a der Spulenwelle 24 ragt durch ein Loch 32 im Seitenwandteil 12 des Rahmens 10 nach außen heraus und
ist im Loch 32 am Buchsenrandabschnitt 34a einer Sperrscheibe abgestützt, die in geeigneter Weise am Seitenwandteil 12 befestigt
ist, beispielsweise durch eine im Kreis angeordnete Reihe von Stiften 34b, die in entsprechende Löcher 36 im Seitenwandteil
12 hineinragen. Die als Ring ausgebildete Sperrscheibe kann mittels eines Klebers oder durch thermische Verformung
einiger bzw. aller inneren Enden der Stifte 34b, damit sie einen festen SLtz in den Löchern 36 haben, am Rahmen 10 befestigt
werden. )ie Sperrscheibe 34 weist eine im Kreis angeordnete Reihe gleichmäßig im Abstand voneinander liegender und
konzentrisch zur Achse der Spulenwelle 24 angeordneter Sperr- · zähne 37 auf.
Der Abschnitt 24a der Spulenwelle 24 nimmt einen Flansch 38
auf und hat eine Anflächung 24b, die mit einer Anflächung 40a
im Loch 40 im Flansch 38 zusammenpaßt, so daß der Flansch 38 sich zusammen Tiit der als Flansch bzw. Ring ausgebildeten Sperrscheibe
34 dre'vt. Mehrere Nasen 42 erstrecken sich axial (in
bezug auf die Spulenwelle 24) vom Umfang des Flansches 38 in Schlitze 46 in einer inneren Scheibe 48 hinein, die an einem
Abschnitt von kleinerem Durchmesser des Abschnitts 24a der Spulenwelle 24 aufgenommen ist, um eine Bewegung in axialer
Richtung zur als Ring ausgebildeten Sperrscheibe 34 hin und
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von ihr weg zu ermöglichen. Eine Trägheitsfeder 58 mit mehreren
federnden Lappen 60 spannt die innere Scheibe 48 nach
außen in der der Sperrscheibe 34 entgegengesetzten Richtung vor und hält eine im Kreis angeordnete Reihe von zweiten
blockierenden Sperrzähnen 61 auf der inneren Stirnseite der
inneren Scheibe 48 auBer Eingriff mit den ersten Sperrzähnen
37 am Rahmen 10 für die Spule 30. Eine im Kreis angeordnete Reihe von Nockengliedern 62 nahe dem Umfang der nach außen
gerichteten Stirnseite der inneren Scheibe 48 entspricht Gegennockengliedern 64 auf der inneren Stirnseite einer äußeren Scheibe 66* die drehbar auf dem Abschnitt 24a der Spulenwelle
24 gelagert ist und mittels eines E-Rings 68 gegen ihre
Bewegung vom Rahmen 10 weg festgehalten wird.
Die Trägheitsfeder 58 hält die innere Scheibe 48 normalerweise
in der in Fig. 2 gezeigten Außenlage, in der die Nokkenglieder S2 und 64 auf den beiden Scheiben miteinander in
Eingriff stehen. Bei verhältnismäßig kleinen Beschleunigungen des Gurtes B in der Abwickelrichtung (gegen den Uhrzeigersinn
sicii
in Fig. 2) dreht/die äußere Scheibe 66 zusammen mit der inneren
Scheibe 48, wobei die geH^insame Drehung mit der Spulenwelle
24 durch den Flansch 38 an die innere Scheibe 48 mittels der Verriegelungswirkung zwischen den Nasen 42 und den Schlitzen
in der inneren Scheibe 48 übertragen wird. Bei raschem Auszug des Gur- .
tes B infolge einer Beschleunigung des'Fahrzeuginsassen mit mehr
als etwa 0,7 g führt die Trägheit der äußeren Scheibe 66 dazu, daß letztere der Drehung der inneren Scheibe 48 nachhinkt; die
Federkraft der Trägheitsfeder 58 wird überwunden, und die Nokkenglieder
62 und 64 auf der inneren und der äußeren Scheibe bewegen die innere Scheibe 48 nach innen zum Rahmen 10 hin
und bringen die blockierenden Sperrzähne 37 und 61 in Eingriff,
so daß die innere Scheibe 48 am Rahmen 10 blockiert wird. In Anbetracht der Tatsache, daß der Flansch 38 durch die Nasen .42
und die Schlitze 46 mit der inneren Scheibe 48 verriegelt ist,
A"
wird die Spule 30 am Drehen gehindert und der Gurt gegen Abwickeln
gesperrt, wodurch der Fahrzeuginsasse nicht nach vorn geschleudert W€-rden kann. Bei Fortfall der auf den Gurt in
der Abwickelrichtung ausgeübten Kraft führt die Trägheitsfeder 58 die inm:re Scheibe in eine Freigabestellung außen zurück,
was durch die umgekehrte Nockenwirkung der Nockenglieder 62 und 64 .ermöglicht wird, die in einen "in Eingriff befindlichen"
.Zustand zurückgeführt werden. Die Federkraft reicht aus, um eine Nockenwirkung zu erzeugen, die die äußere Scheibe
66 im Uhrzeigersinn in bezug auf die innere Scheibe 48 dreht.
Die äußere Scheibe.66 nimmt einen Sperring 70 auf, der mehrere
in voneinander in gleichmäßigem Abstand an seinem Umfang liegende Sperrzähne hat, die in einer der Drehrichtung
des Blockiermechanismus in der Gurtabwickelrichtung entgegengesetzten Richtung gerichtet sind. Der Sperring 70 paßt ziemlich
locker über den Außenumfang der äußeren Scheibe 66, wird aber axial in :;itu mittels nach innen gerichteter Nasen 74 gehalten,
die in Aussparungen 76 in beiden Stirnseiten der äußeren Scheibe 66 hineinpassen. In Umfangsrichtung sind die Aussparungen
76 langer als die Nasen 74, so daß der Sperring 70 in bezug auf d ..e äußere Scheibe 66 begrenzt auf die Längen
der als Schlitze ausgebildeten Aussparungen 76 drehbar ist. Eine schleifentörmige Feder 78 ist in einer in der äußeren
Scheibe 66 angeordneten Rille 80 aufgenommen und an einem Ende 78a mittels Aufnahme eines nach außen umgebogenen Endabschnitts
in einem Loch in der Rille 80 mit der äußeren Scheibe 66 verbunden und am anderen Ende 78b in ähnlicher Weise am
Sperring 70 befestigt. Die schleifenförmige Feder 78 spannt den Sperring 70 ia einer Fichtung entgegen dem Uhrzeigersinn (anhand von Fig.
der Zeichnungen) in bezug auf die äußere Scheibe 66 vor.
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Das tragende Gehäuse 82 einer auf TrägheÜ.skräfte ansprechenden
Vorrichtung paßt in ein im Seitenvandteil 12 unterhalb
der Blockierbaugruppe angeordnetes Loch 81; hinein. Die genaue Lage der auf Trägheitskräfte ansprechender! Vorrichtung läßt
sich abhängig von der Ausrichtung der Rücl· !!ölvorrichtung in
einer bestimmten Anlage ändern. Ein nach oben ragender kreisrunder
Flansch 84 stützt eine sphärische Hasse 86. Bei Beschleunigungen
unterhalb eines gewählten Wertes, beispielsweise 0,3g, ruht die Masse 86 auf dem von dem Flansch 84 gebildeten
kreisförmigen Sitz. Wenn die Beschleunigung mehr als etwa Op3g beträgt, rollt die Masse weg von ihrem Sitz und
drückt einen ringförmigen Arm 88 einer Klinke 90 nach unten, die um einen am Gehäuse 82 befestigten AcI skörper 92 schwenkt
und dadurch das vordere Endstück 9Ά der K3inke 90 zum Sperrring
70 hin schwenkt. Einer der Sperrzähm 72 legt sich an das vordere Endstück 94 der Klinke 90 an vnd folglich wird
die äußere Scheibe 66 gegen Drehen gesperrt, falls ein Abziehen
des Gurtes von der Spule 30 anfängt. Jede Drehung der inneren Scheibe 48 im Uhrzeigersinn (bezogen auf Fig.3) zusammen mit
der Spule 30 und dem Flansch 38 erzeugt die Nockenwirkung zwischen den Nockengliedern 62 und den Gegennockengliedern
64 auf der inneren bzw. äußeren Scheibe 48,66, bewegt dadurch
die innnere Scheibe 48 nach innen, sperrt die blockierenden Sperrzähne 37,61 und verhindert eine weitere Drehung der Spule
30. Wenn die auf den Gurt ausgeübte Auszutskraft fortfällt,
wird der Blockiermechanismus in den unblockierten Zustand in
gleicher Weise wie oben in Zusammenhang mit der Wirkungsweise der Vorrichtung bei raschem Ausziehen des Gurtes beschrieben,
zurückgeführt.
Das Zusammenwirken der schleifenförmigen Feder 78 mit dem
Sperring 70 zur Begrenzung der auf die Klinke 90 ausgeübten
Kräfte geht aus der folgenden Beschreibung der ensprechenden Bauteile der in Fig.4 bis 6 gezeigten Ausführungsform hervor.
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Die in Fig.4 bis 6 gezeigte Ausführungsform ist in vielen Beziehungen
der Ausführungsform in Fig.1 bis 3 ähnlich; es be- ·
stehen aber manche wichtigen Unterschiede, die eine Beschreibung rechtfertigen. Ein Rahmen 100, eine Welle 102, eine Spule
104 und eine Sperrscheibe 106 der in Ausführungsform gemäß Fig.4 bis 6 sind im wesentlichen den entsprechend benannten
Bauteilen in Fig.1 bis 3 gleich. Außerdem nimmt ein nach außen herausragender Abschnitt 102a der Welle 102 einen Flansch
108 auf f. der mehrere axial nach außen sich erstreckenden Nasen
110 aufweist, die in Schlitzen 112 einer inneren Scheibe 114
aufgenommen sind, im Gegensatz zur Ausführungsform in Fig.1
bis 3 besorgt die Vorrichtung gemäß Fig.4 bis 6 neben einer axialen Bewegung der inneren Scheibe 114 auf der Welle 102
zwischen einer unblockierten und einer blockierten Stellung auch eine Drehung. Die Bedeutung dieses Unterschieds wird
nachstehend erläutert. Wie im Falle der ersten Ausführungsform, sind blockierende Sperrzähne 116 und 118 auf der inneren Scheibe
114 bzw. der Sperrscheibe 106 in Eingriff bringbar, um die innere Scheibe 114 und somit die Spule 104 gegen Drehung in
der GurtaufWickelrichtung zu sperren, und eine zwischen einer Schulter auf dem Abschnitt 102a und der inneren Fläche der
inneren Scheibe 114 zusammengedrückte Trägheitsfeder 120 spannt
die innere Scheibe 114 nach außen so vor, daß die Sperrzähne 116,118 normalerweise nicht in Eingriff sind. Außerdem hält
die Trägheitsfeder 120 normalerweise Nockenglieder 122 und
Gegennockenglieder 12ä auf der inneren Scheibe 114 bzw. einer äußeren Scheite 126 in ineinandergreifender und aktiver Beziehung
zueinander. Die äußere Scheibe 126 ist im Gegensatz zur
ersten Ausführungsform am Abschnitt 102a mit mit der Welle 102 mittels einer Anflächung 102b nahe dem Ende derselben
und einer Gegenanflächung 128 im Loch in der äußeren Scheibe
126 drehfest verbunden. Wie in der ersten Ausführungsform,
hält ein E-Ring 130 die ganze Blockierbaugruppe am Abschnitt 102a fest und hält der verhältnismäßig bescheidenen,von der
Trägheitsfeder 120 auf die Scheiben 114 und 126 ausgeübten Gegenkraft; staid.
/13 130066/0810
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In annähernd gleicher Weis® wie der fpesring 70 in der ersten
Ausfuhrungsform begrenzt drehbar in Jbesug auf die äußer© Scheibe
gelagert ist, ist ein Sperring 132 ©© .asa Umfang der inneren
Scheibe 114 aufgenommen,, da£ eine relative Drehung um eisiige
Winkelgr^de möglich ist« Eine schleifenförmige Feder 134 spannt
den Sperring 132 in bezug auf die innere Scheibe 114 im
seigersinn vor. Eine auf .Trägheitskräfte ansprechend© 1.36 ,spricht auf Beschleunigung des Fahrzeugs !©eier?
Beschleunigung des Gehäuses der auf Trägheitskraft© ansprechenden
Vorrichtung) in bezug auf die sphärische Mass® dadurch an, daß die Klinke mit dem Sperring 132 in Eingriff .gebracht
und die Drehung der inneren Scheibe gesperrt wird.
Die Drehung der äußeren Scheibe. 126 zusammen mit der Welle 102,
während die innere Scheibe 114 in Jbegug auf die Welle durch
einen begrenzten Winkel dreht„ macht aus der inneren Scheibe
114 das auf TrägheitskrSfte ansprechende Element„ wohingegen
in der Äusführungsfqrm in Fig.1 bis 3 die äußere Scheibe 66
das auf Trägheitskräfte ansprechende Element ist»
Wenn der Gurt B aus der Rückholvorriahtung-bei einer Beschleunigung
des Fahrzeuginsassen von weniger als etwa 0,7g abgezogen
wird, drehen sich die Welle 102 der Spule 104 und dsr Flansch
108 im Uhrzeigersinn (bezogen auf FigοS). Die Trägheitsfeder
120 drängt die innere Scheibe 114 naeh außen- so da£ die Nockeaglieder
122und Gegennockenglieder 12-4 miteinander ia Eingriff sind» Die äußere Scheibe 126 dreht sich zusamai@a mit der Welle
102, und ihre Drehung überträgt sich auf die irmere Scheibe
114 infolge des Ineinandergreifens dor Moekenglieder und Gegennockenglieder
122 bzw. 124« Bei Ausbleiben einer abrupten Drehung der äußeren Scheibe 126* reicht die Kraft der Trägheitsfeder
120 ausj, um die Nockenglieder und Gegenockenglieder
122 bzwο 124 daran zu hindern, die innere Scheibe 114 nach".
innen zu schieben und sie an der Sperrscheibe 106 zu'blockieren.
Die Nasen 110 am Flansch 108 und die Schlitze 112 ia der inneren
Scheibe 114 stehen zueinander in solcher Beziehung e daß die
Nasen 110 in den in der Richtung des Ohrzeigers angeordneten Ecken der Schlitze 112 ruhen.
130088/081-0 /14
54 824
Bei abruptem Gurtauszug aus der Rückholvorrichtung zwingt die
Drehung der Spule 104 der äußeren Scheibe 126 eine entsprechende Drehung auf. Aufgrund des durch die Beziehung zwischen
den Nasen 110 auf den Flansch 108 und den Schlitzen 112 in der inneren Scheibe 114 ermöglichten toten Ganges, bewirkt
die Trägheit der inneren Scheibe 114, daß deren Drehung hinter
der Drehung der äußeren Scheibe 126 zurückbleibt, woraufhin die Nockenglieder und Gegennockenglieder 122 bzw. 124 auf
der inneren und der äußeren Scheibe die innere Scheibe 114
nachiinnen zum Rahmen 100 hin bewegen, so daß die blockierenden Sperrzähne 1.16 und 118 in Eingriff kommen. Der Flansch 108
dreht sich in bezug auf die innere Scheibe 114 in solchem
Ausmaß, daß die Nasen 110 sich an die in der Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeiger angeordneten Ecken der Schlitze 112
anlegen. Da d:e innere Scheibe 114 durch die blockierenden
Sperrzähne 11(> und 118 am Rahmen 100 blockiert ist, werden der Flansch 108 und somit die Welle 102 aufgrund des Anliegens
der auf dem Flansch 108 angeordneten Nasen 110 an den in der Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeiger sich befindlichen
Ecken der Schlitze 112 in der inneren Scheibe 114 gegen weitere Drehung blockiert.
Bei einer Beschleunigung des Fahrzeugs in beliebiger Richtung mit mehr als etwa 0,3g, tritt die auf Trägheitskräfte ansprechende
Vorrichtung 136 in Funktion und bringt das vordere Endstück der <linke in Eingriff mit dem Sperring 132, sperrt
dadurch die Drehung des Sperrings 132 und verursacht die selbe
Nockenwirkung und Blockierung der inneren Scheibe 114 am Rahmen
100 durch die blockierenden Sperrzähne 116 und 118. Die schleifenförmige
Feier 134 sorgt dafür, daß die vom Sperring 132
auf das vordere Endstück der Klinke übertragene Kraft die von der schleifenförmigen Feder 134 erzeugte Federkraft nicht
wesentlich überschreitet. Die innere Scheibe 114 kann sich im Uhrzeigersinn ausreichend drehen, damit die Sperrzähne
116 und 118 vollständig aufgenommen werden, und eventuelle
/15
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Abweichungen infolge fertigungs™ bsWoMontagetoleranaen werden .·.
durch geringe , dem Uhrseiger entgegengesetzte Drehung der
inneren Scheibe 114 in bezug auf den dann gesperrten Sperring
132 ausgeglichen.
Die Erfindung schafft also eine Kückholvorriehtung, die eine
lange Lebensdauer hat, verhältnismäßig k3ein und von geringem
Ge\?icht ist» vorzugsweise der Art mit doppelter Sicherheit,
deren Bauteile verhältnismäßig leicht herstellbar und bei pehr
geringen Lohnkosten bequem zusammenbaubar sind» Die Bauteile
des .Blockiermechanismus werden ohne jegliche kompliziert©
bzw« diffizile Montagearbeit nacheinander in LSngsriehtuag
auf ,den nach außen ragenden Abschnitt der Well© montiert.
Im Vergleich zu herkömmlichen Rückholvorrichtungen ähnlicher Art, sind weniger strenge Forderungen bezüglich Fertigungs-■
und Montagetoleranzen anwendbar, da die zwischen der Schwung='
scheibe und dem Sperring wirkende Feder ein präzises Ε1ώ°
stellen der auf den Gurtauszug ansprechenden Bauteile in bezug auf den auf ,Trägheitskräfte ansprechenden Bauteil unnötig
macht. Die Nockenglieder und die blockierenden Sperrsahne
können zueinander in solcher Stellungsbesiehung stehen, daS
eine vollständige Bewegung der inneren Scheibe suro Rahmenseiteswandteil
hin kurz bevor die Sperrzähne blockieren, geifähr·=·
leistet ist, wobei ein geringfügiger Überschuß an Nockenwirkung unterbringbar ist.
99652850
130088/08 1 0
Claims (1)
- Ansprüche1 -. Im Notfall blockierende Rückholvorrichtung für einen Fahrzeuginsassenrückhaltegurt mit einem Rahmen, einer Gurtspule mit einer im Rahmen drehbar angeordneten Welle, einer Aufwickelfeder , welche die Welle in einer Drehrichtung zum Aufwickeln des Gurtes auf die Spule vorspannt, und einem Blockiermechanisnras, der von einem aus einem Rahmenseitenteil nach auBen hinausragenden Abschnitt der Spulenwelle getragen ist, dadurch g e 'kennzeichnet , daß der Blockiermechanismus eine im Kreis angeordnete Reihe gleichmäßig im Abstand voneinander liegender und konzentrisch zur Drehachse der Sptalenwelle 124} angeordneter erster blockierender Sperraähne (37) an der Außenfläche des Seitenteils (12) vom Rahmen (10) hatf ferner einen am Abschnitt (24a) der Spulenwelle (24) außerhalb des Seitenteils (12) vom Rahmen (10) befestigten Plansch (38); eine an der Spulenwelle (24) an der Außenseite des Flansches (38) aufgenommene innere Scheibe (48), die begrenzt in axialer Richtung zum Flansch (38) hin und von ihm weg bewegbar ist und eine Reihe zweiter blockierender SperrsShne (61) aufweist, welche bei Bewegung der inneren Scheibe (48) zum Rahmen (10) hin mit den ersten blockierenden Sperrzähnen (37) in Eingriff bringbar sind? eine Trägheitsfeder (5B) , die in Eingriff mit der inneren Scheibe (48) steht und sie in der dem Flansch (34) entgegengesetztenRichtung vorspannt; eine am Abschnitt130086/0810/254 824(24a) der Spulenwelle (24) an der Außenseite der inneren Scheibe (48) aufgenommene und auf der Welle gegen Bewegung in einer Richtung axial zur Welle vom Rahmen (10) weg festgehaltene äußere Scheibe (66); miteinander zusammenwirkende Nockenglieder (62) und Gegennockenglieder (64) auf der inneren Scheibe (48) bzw. der äußeren Scheibe (66), die geeignet sind, durch Nockenwirkung die innere Scheibe (48) zum Rahmen (10) hin zu bewegen, wenn sich die eine Scheibe in bezug auf die andere dreht, wovon die eine der Scheiben mit der Spulenwelle (24) verbunden ist, so daß sie sich zusammen mit ihr dreht und die andere Scheibe am Abschnitt (24a) der Spulenwelle (24) drehbar gelagert ist und eine Trägheit hat, die bewirkt, daß sie hinter der Drehung der Scheibe zurückbleibt, die sich · zusammen mit der Spulenwelle (24) dreht, so daß die innere Scheibe (48) daraufhin von den Nockengliedern (62) und Gegennockengliedern (64) zum Rahmen (10) hin verschoben wird; und daß der Flansch (38) Nasen (42) aufweist, die in entsprechenden Schlitzen (46) in der inneren Scheibe (48) aufgenommen sind, die die Spulenwelle (24) an der inneren Scheibe (48) blockieren, wenn die innere Scheibe (48) durch die blockierenden Sperrzähne (37,61) am Rahmen (10) blockiert ist.2t Rückholvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Blockiermechanismus dritte Sperrzähne (72) um den Umfang der auf der Spulenwelle (24) drehbar gelagerten Scheibe aufweist und eine auf Trägheitskräfte ansprechende Verrichtung eine mit einer Klinke (90), die bei einer einen gewählten Wert überschreitenden Beschleunigung der auf Trägheitskräfte ansprechenden Vorrichtung (136) an einen der dritten Sperrzähne (72) angreift.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Sperrzähne (72) an einem Sperring (70) angeordnet sind, der in bezug auf die drehbar gelagerte Scheibe drehbar ist, und eine Feder (78) zwischen dieser Scheibe und dem Sperring (70) verbunden ist, die den Sperring (70)130066/0810 /3.. -- 54 824so vorspannt, daß er sich in bezug atif die Scheibe in eine gewählte Stellung dreht, welche Stellung in bezug auf die Nockenglieder (62) und Gegennockenglieder (64) so eingestellt istj daß die Blockierung der Scheibe in Abhängigkeit von der auf Trägheitskräfte ansprechenden Vorrichtung gesichert ist, und die Feder (78) nachgeben kann und ermöglicht, daß die Scheibe sich in bezug auf den Specring (70) dreht, wodurch die auf die Klinke (90).ausgeübte Kraft auf im wesentlichen die von der Feder (78) erzeugte Kraft verringert wird.4 ο Rückholvorrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die äußsre Scheibe (66) drehbar auf dem Abschnitt (24a) der Spuleawelle (24) gelagert und die innere Scheibe (48) mit dem Flansch (38) verbunden ist, so daß sie sich zusammen damit sowohl in Gurtaufwickelrlchtung als auch in Gurtabwickelrichtung dreht.5 ο Rückholvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die innere Scheibe (114) drehbar auf dem Abschnitt (102b) der Welle (102) gelagert ist, die äußere Scheibe (126) an dem Abschnitt (102b) der Welle (102) befestigt ist, so daß sie sich zusammen damit dreht, und die innere Scheibe (114) so mit dem Flansch (108) verbunden ist, daß eine begrenzte relative Drehung möglich ist.130066/0810
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |