DE312162C - - Google Patents
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- DE312162C DE312162C DENDAT312162D DE312162DA DE312162C DE 312162 C DE312162 C DE 312162C DE NDAT312162 D DENDAT312162 D DE NDAT312162D DE 312162D A DE312162D A DE 312162DA DE 312162 C DE312162 C DE 312162C
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- housing
- wedge plates
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Links
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
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- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/16—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K3/18—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
Es sind Heißdampfschieber bekannt, bei. denen die Andrückung· der Keilplatten durch
in den" Keilplatten lagernde Hilfskörper mit Auslegearmen geschieht. Die Arme stoßen bei
der Abwärtsbewegung der Spindel, also wenn . der Schieber geschlossen wird, auf Gehäusevorsprünge
und verursachen dabei eine Drehung der Hilfskörper und ein Andrücken der Keilplatten an die Gehäusedichtungen. Der
ίο Schieber wird also nach beiden Seiten der
Leitung hin geschlossen. Beim öffnen desselben wird durch Hochgehen der Spindel
eine entgegengesetzte Drehung der Hilfskörper hervorgerufen, die ' herandrückende
Spannung ist beseitigt und der auf die Keilplatten wirkende Dampfdruck drückt diese
von den Gehäusedichtungen ab, so daß die Keilplatten nicht auf den Dichtungen beim
Hochgehen schleifen.
Bei der erwähnten sowie bei anderen Bauarten erfolgt die Abdrückung der Keilplatten
von den Gehäusedichtungen nicht in der gewünschten exakten Weise, wie dies bei der
Andrückung der Keilplatten auf die Gehäusedichtungen, also beim Schließen des Schiebers
der Fall ist, so daß Unstimmigkeiten in dem ; Gesamtschiebermechanismus eintreten können.
Häufig werden durch Heißdampfschieber Leitungen, z. B. für Reservemaschinen oder
Kessel usw., monatelang abgesperrt und dann nach dieser Zeit zur Inbetriebnahme die
Schieber wieder geöffnet. Dabei hat sich reichlich Kondensat in der Leitung gesammelt,
welches erst durch frisch hinzutretenden Dampf abgeführt werden kann: Der beim Öffnen des Schiebers auf die Keilplatten"
mitwirkende» Dampfdruck hat zuerst noch nicht die erforderliche Stärke. Dies ist
auf den Kampf mit den herauszubringenden Kondenswässern und auf die starken Abkühlungs-
und SpannungsVerluste in -der zu
durchströmenden und zunächst zu erwärmenden Leitung zurückzuführen. Es wird
daher beim Öffnen des Schiebers ein Abgehen der Keilplatten von den Gehäusedichtungen
bedeutend erschwert und unwahrscheinlich gemacht. Die genannten ungünstigen Bedingungen können auch bei Schiebern
mit horizontal eingebauter Spindel eintreten, da die Keilplatte auf der Gehäusedichtung
liegenbleibt und beim Öffnen des Schiebers auf der Dichtung schleift.
Bei der nachstehend beschriebenen Bauart ist eine Anordnung getroffen derart, daß für
eine bestimmte Schieberbewegungsperiode mehrere Glieder in Ruhö verharren. Es soll
hierdurch eine vollständig zwangläufig arbeitende Keilplattenabziehvorrichtung von den
Gehäusedichtungen und somit eine völlig einwandfreie' Funktion beim Öffnen des
Schiebers erzielt werden, λ^οη den in oben v
angedeuteter Weise während einer bestimm-^ ten Zeit in Ruhe befindlichen Gliedern spielen
die Auslegeärme die Hauptrolle. Bei 'L
der dargestellten Ausführungsform erhält jeder Auslegearm eine Nut, die kulissenartig
wirkt und zum Auffangen eines in einem Ständer gelagerten Kulissensteines
dient. Die erwähnte Arretierung erfolgt nun dadurch, daß beim Andrücken der Keilplatten
mit den sich schrägstellenden Auslegearmen die Kulisse und der Kulissenstein ebenfalls
schräggestellt werden und somit die Kulisse
,ίο den Stein nicht freigeben kann. Es wird
hierdurch die Regulierschraübe gleichsam auf den Gehäusenocken festgemacht, und zwar
deshalb, weil — wie bereits angedeutet — die Auslegearme beim Öffnen des Schiebers,
d. h. beim Hochschrauben der Spindel, nicht mit hochgezogen werden können. Es hält
.eben der j etzt. schrägstehende Kulissensteinbolzen
durch die Nut im Auslegearm, in welche er eingreift, den Auslegearm fest.
Das Hochgehen der Ausleger ist erst dann
möglich, wenn die Nut im Ausleger und der in der Nut sitzende Kulissensteinbolzen
wieder parallel zur Spindel steht. Erst in diesem Augenblick können sich die Keilplatten
nach oben- frei bewegen und die Regulierschrauben kommen von den Gehäusenocken los. Dabei sind natürlich die Keilplatten' in
jedem Fall von den Gehäusedichtungen, sei es auch unter irgendwelchen Umständen,
beiderseits abgezogen, ohne daß nunmehr ■ Beschädigungen der Dichtungen vorkommen
können.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt in der Richtung a-b durch Fig. 2,
und diese Figur selbst der Schnitt e-f durch Fig. i. Bei beiden Figuren ist der Schieber
in halbgeöffneter Stellung dargestellt; die Auslegearme befinden sich noch über dem
Kulissenstein. Bei Pig. 3 ist der Schieber völlig geschlossen, die Regulierschrauben der
. Auslegearme ruhen auf den Gehäusevor-.Sprüngen und stehen daher die Auslegearme
schräg. Fig. 4 zeigt den Schieber im Schnitt c-d durch Fig. 1. Hierbei ist jedoch
nur das Gehäuse und die Spindel geschnitten, dagegen die übrigen Teile in Draufsicht dargestellt.
Die Hilfskörper sind in den Fig. 2 und 3 als Schnitte g-h und i-k durch Fig. 4
dargestellt. Fig. 5 zeigt den Kopf des Lager-Ständers im Schnitt und Fig. 6 eine Vorderansicht
des Kulissensteines, während endlich Fig. 7 einen Teil der Fig. 4 im Horizontalschnitt
darstellt. In den Fig. 5 bis 7 ist ein größerer Maßstab benutzt.
Die Arme 6 und 7 haben eine von unten eingebrachte Nut 19, welche als Kulissen für
die Kulissensteine 20 dienen. In dem Ständer 21 bzw. im Kopf desselben ist der Kulissenstein
gelagert und wird in seiner normalen Stellung durch eine Feder 22 gehalten, die auf sein oben. abgeflachtes Ende 23 drückt.
Zur Regulierung der Federkraft ist in bekannter Weise eine Deckhülse 24 vorgesehen.
Bei Fig. 3 ist jeder Kulissenstein 20 in seine zugehörige Kulisse 19 eingetreten und durch
das Auf treffen der Arme 6, 7 auf die Gehäusevorsprünge 9, 10 schräggestellt. Bei der
Stellung der Fig. 2 sind die Kulissensteine durch Wirkung der Federn 22 so gehalten,
daß sie bei Abwärtsbewegung des Schiebers in die Nuten 19 eingreifen, d. h. ihre vertikale
Achse steht genau parallel zur Spindelachse. Die Anordnung könnte auch so getroffen werden,
daß sich die Kulisse am Ständerkopf und der Kulissenstein 20 am Auslegearm befindet.
Die Kupplung der Keilplatten mit den Hilfskörpern
geschieht in diesem Falle durch; die Schraube 25.
Dem Bolzen 26 (Fig. 1 bis 3) fällt die Aufgabe zu, den Spindelring 1 samt Spindel 8 in
der Andrück- bzw. Abzugsperiode der Keilplatten . zu führen. Eigenartig ist noch die
Anordnung der Ständer 21. Jeder ist auf einem durch Verschraubungen 27 zu befestigenden
Flansch 28 verschiebbar aufgebracht und wird nach erfolgter Einstellung mittels der Schraube 29 festgestellt.
Die Vorrichtung wirkt in der nachstehend angegebenen Weise. . ~
Beim öffnen des Schiebers werden die Arme 6 und 7 an ihren Enden auf den
Nocken 9 und 10 liegenbleiben, und die beiden Hilfskörper 4 und 5, die beim Schließen
des Schiebers auseinandergegangen sind, müssen nunmehr wieder zusammengehen. Sind
nun die Keilplatten 2 und 3 mit den Iiilfskörpern 4 und 5 durch Kupplungen verbunden, ,
müssen die Keilplatten an den rückgängigen Bewegungen der Hilfskörper teilnehmen und
werden dabei geradlinig genau so von den Dichtungen abgezogen, wie sie beim Schließen
an dieselben herangedrückt sind. Ganz gleich ist es dabei, ob der Schieber mit horizontal
oder vertikal gerichteter Spindel eingebaut ist.
Claims (2)
1. Heißdampf schieber mit beiderseits
an das Gehäuse geradlinig auf ihre Dich-, tungen anzudrückenden und davon abzuziehenden
Keilplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegearme (6, 7) an ihrem freien Ende eine Vorrichtung erhalten,
die in ein entsprechendes Glied des Gehäuses beim Schließen des Schiebers
eingreift und den Andrückmechanismus für eine bestimmte Schieberbewegungs-■
periode arretiert. .
2. Heißdampfschieber nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (6, 7) an seinem die Auflageregulierschraube'
tragenden Ende eine Schlitzführung (19) besitzt, welche beim Schließen
des Schiebers über einen in einem Ständer (21) drehbar gelagerten, durch
eine Feder (22) in vertikaler Stellung gehaltenen Kulissenstein (20) greift und
diesen dann der eingetretenen schrägen Lage des Armes entsprechend dreht, so daß er erst beim Eintreten der normalen
Armlage das Armende freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312162C true DE312162C (de) |
Family
ID=565110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312162D Active DE312162C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312162C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972133C (de) * | 1948-10-08 | 1959-05-27 | Von Roll Ag | Einstueckiger Plattenabsperrschieber fuer Rohrleitungen |
-
0
- DE DENDAT312162D patent/DE312162C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972133C (de) * | 1948-10-08 | 1959-05-27 | Von Roll Ag | Einstueckiger Plattenabsperrschieber fuer Rohrleitungen |
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