DE3121376A1 - Vorrichtung zur drehmomentuebertragung - Google Patents
Vorrichtung zur drehmomentuebertragungInfo
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- F16F15/12—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
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Description
Vorrichtung zur Drehmomentübertragung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Drehmomentübertragung mit einer Vorkehrung zur Dämpfung von Drehschwingungen,
wie Kupplungsscheibe, insbesondere für Reibungskupplungen von Kraftfahrzeugen, bei der wenigstens drei Gruppen von scheiben-
bzw. plattenartigen Bauteilen vorgesehen sind, von denen die eine, das Eingangsteil, wie die die Reibbeläge tragende Belagträgerscheibe
umfaßt und die zweite das Ausgangsteil enthält, wie die mit dem Nabenflansch drehfest verbundene Nabe,
zwischen den Scheibengruppen ein begrenztes Verdrehspiel entgegen der Wirkung von sich an den jeweiligen Scheibenteilen
abstützenden Kraftspeichern ermöglicht ist, die dritte Baugruppe wenigstens ein scheiben- bzw. plattenartiges
Lastreibteil enthält, das über wenigstens einen Teilbereich des Verdrehspieles im Kraftübertragungsweg
zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil über in Umfangsrichtung wirksame Kraftspeicher und eine Reibwirkung
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zwischen Eingangs- und Ausgangsteil einen Verdrehwiderstand herstellt, wobei die Reibwirkung unter
der Wirkung eines sich in Richtung des Achsverlaufes einerseits an dem Lastreibteil abstützenden und
dieses gegen eines der scheibenartigen Bauteile anpressenden Kraftspeichers entsteht, der sich andererseits
an einem anderen der Kupplungsbauteile abstützt.
Solche Vorrichtungen sind in Kupplungsscheiben durch die DE-OS 1 600 194 bekannt geworden. Dabei ist auf
einer Seite mit der Belagträgerscheibe drehfest verbundenen Abdeckscheibe die Lastreibscheibe mit beidseits
angeordneten Reibbelägen und auf der anderen Seite die in Achsrichtung wirksame Lastreibungsfeder in Form
einer Tellerfeder zur Erzeugung der Reibwirkung der Lastreibeinrichtung vorgesehen. Hierfür stützt sich die Tellerfeder
mit ihrem äußeren Rand auf eine Seite der Abdeckscheibe ab und mit ihrem inneren Rand an einer Einstellmutter,
welche auf einer Aufnahmebüchse vorgesehen ist. Die Aufnahmebüchse erstreckt sich auf der der Lastreibungsfeder
abgewandten Seite der Abdeckscheibe hindurch und besitzt dort einen radial nach außen verlaufenden Bereich,
wodurch die Lastreibscheibe zwischen der Abdeckscheibe und dem radial verlaufenden Bereich der Aufnahmebüchse und den
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beidseits der Lastreibscheibe vorgesehenen Reibbelägen
verspannt wird. Weiterhin ist die Lastreibscheibe mit einem in Umfangsrichtung wirksamen Kraftspeicher, nämlich
der Lastfeder über an ihr vorgesehene Anschlagkonturen in Wirkverbindung.
Solche Kupplungsscheiben sind aufwendig, da eine Vielzahl und verhältnismäßig kompliziert geformte Teile, wie Aufnahmebüchsen
und Einstellmuttern erforderlich sind, die zusätzliche Material- sowie Montagekosten verursachen. Die
Dämpfungseinrichtung erfordert außerdem einen relativ großen
axialen Bauraum, der in vielen Fällen nicht zur Verfügung steht. Weiterhin ist aufgrund der relativ hohen Anzahl von
erforderlichen Teilen das Gewicht der Kupplungsscheibe vergrößert, was z. B. für die Synchronisiereinrichtung von Schaltgetrieben
von Nachteil ist.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, solche Vorrichtungen, wie insbesondere Kupplungsscheiben, im Aufbau
einfacher und preiswerter auszubilden, weiterhin den erforderlichen axialen Bauraum der Kupplungsscheibe kleiner zu gestalten
und auch die Anzahl der Einzelteile und damit das Gewicht bzw. das Trägheitsmoment zu verringern.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß der als tellerfederartiges
Bauteil ausgebildete Kraftspeicher - in Richtung des Achsverlaufes gesehen - und das Lastreibteil je auf einer
anderen Seite des Nabenflansches angeordnet und direkt aneinander abgestützt sind, indem wenigstens eines der Bauteile
durch den Nabenflansch hindurchreicht und der Kraftspeicher sich weiterhin an einem der weiteren Bauteile abstützt.
Die Erfindung ermöglicht es nicht nur, Kupplungsscheiben mit Lastreibeinrichtung in einfacher und preiswerterweise
herzustellen, da nur wenige und einfach herzustellende Teile, wie insbesondere das Lastreibteil und der die
Axialkraft aufbringende Kraftspeicher erforderlich sind, um z. B. aus einer vorhandenen Scheibenkonstruktion ohne
Iastreibeinrichtung eine solche mit Lastreibeinrichtung herstellen zu können, sondern gewährleistet darüberhinaus
auch eine sehr schmale Bauweise in Achs richtung.
Die Abstützung des die Axialkraft aufbringenden Kraftspeichers an dem Lastreibteil kann radial innerhalb der
radial äußersten Erstreckung der in IMfangsrichtung wirksamen Kraftspeicher erfolgen, ja sogar innerhalb dieser
Kraftspeicher, wodurch es möglich ist, auch den für die Lastreibeinrichtung erforderlichen radialen Bauraum
klein zu halten, sodaß das Trägheitsmoment der Kupplungsscheibe klein gehalten werden kann.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung ergibt sich, wenn sich das tellerfederartige und in Achsrichtung federnde Bauteil
radial außen am Lastreibteil und radial innen an einem der anderen Bauteile abstützt, wobei der Kraftspeicher
ringförmig um einen Reibbelag und/oder einen weiteren, in Achsrichtung wirksamen Kraftspeicher für
die Erzeugung einer Reibwirkung über einen anderen Verdrehwinkel angeordnet ist. Dabei kann es vorteilhaft sein,
wenn das Lastreibteil mit in Achsrichtung das scheibenartige Bauteil durch Ausnehmungen durchdringenden Armen
versehen ist, an denen der die Axialkraft aufbringende Kraftspeicher abgestützt ist. Es kann jedoch auch der die
Axialkraft aufbringende Kraftspeicher - in Richtung des Achsverlaufes gesehen - mit in Achsrichtung das scheibenartige
Bauteil durchdringenden Armen versehen sein, mit denen er an dem Reibteil abgestützt ist.
Die unmittelbare gegenseitige Abstützung zwischen dem Lastreibteil und dem die Axialkraft aufbringenden Kraftspeicher
über Arme, die den sie voneinander trennenden Flansch in Achsrichtung durch Ausnehmungen durchdringen,
ermöglicht eine kompakte, in Achsrichtung schmale und leichte Bauweise, wobei auch die radiale Erstreckung besonders
klein gehalten werden kann, wenn, wie bereits
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312 I37ü
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erwähnt, die gegenseitige Abstützung zwischen dem Lastreibteil und dem die Axialkraft aufbringenden Kraftspeicher
radial innerhalb der in Umfangsrichtung wirksamen Kraftspeicher stattfindet.
Die Vorrichtung besteht gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung - in axialer Reihenfolge - aus wenigstens
folgenden Teilen:
- einem scheiben- bzw. plattenartigen Bauteil des Eingangsteiles, wie eine Belagträger- oder Gegenscheibe,
- dem scheiben- bzw. plattenförmigen Bauteil der Lastreibeinrichtung
,
- dem mit dem Ausgangsteil,wie dem Nabenkörper drehfest
verbundenen Nabenflansch,
- dem das Lastreibteil in axialer Richtung beaufschlagenden federnden Bauteil, innerhalb dessen der Reibbelag
und/oder ein weiterer, in Achsrichtung wirksamer Kraftspeicher für die Erzeugung einer Reibwirkung über einen
anderen Verdrehwinkel angeordnet sein kann,
- dem scheiben- bzw. plattenartigen Bauteil des Eingangsteiles, wie der Gegen- oder Belagträgerscheibe.
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3 1 2 1 3 7 G
Vorteilhaft kann es sein, wenn zwischen dem scheiben- bzw. plattenartigen Bauteil des Eingangsteiles, wie
der Belagträger- oder der Gegenscheibe und dem Lastreibteil ein Reib- oder Gleitbelag vorgesehen ist, um die
Dämpfung auf den jeweiligen Anwendungsfall anzupassen.
Das federnde Bauteil der Lastreibeinrichtung kann sich unmittelbar an der Mitnehmer- oder Gegenscheibe
federnd abstützen, oder aber an einem dazwischengelegten Reib- oder Gleitbelag, um dadurch eine zusätzliche
bestimmte Reibwirkung zu erzeugen.
Es kann, wie bereits erwähnt, eine weitere Reibungsdämpfungseinrichtung
vorgesehen sein, die über den gesamten Verdrehbereich wirksam ist und die auf der
gleichen Seite wie das federnde Bauteil der Lastreibeinrichtung vorgesehen ist, jedoch radial innerhalb
desselben. Dabei ist zweckmäßigerweise zwischen dem Eingangsteil, wie dem die Reibbeläge tragenden Bauteil gegenüber
- oder der Gegenscheibe - und der Nabe ein weiteres, in Achsrichtung federndes Bauteil vorgesehen und zwischen diesem
und der Mitnehmer- oder Gegenscheibe kann ein Reib- oder Gleitbelag
vorgesehen sein. Dieses federnde Bauteil verspannt die
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31 21 3 7 ö
Baugruppe Eingangsteil, nämlich Belagträger- oder Gegenscheibe
sowie das Lastreibteil in Richtung auf den Nabenflansch zu, während das Federteil für die Lastreibeinrichtung
das Lastreibteil gegen die Mitnehmeroder Gegenscheibe drückt. Vorteilhaft kann es weiterhin
sein, wenn zwischen Nabenflansch und scheiben- bzw. plattenförmigen Lastreibteil ein weiterer Reib- bzw.
Gleitbelag vorgesehen ist.
Eine derartige Anordnung gewährleistet, daß die einzelnen Teile der Vorrichtung zur Drehmomentübertragung in axialer
Richtung untereinander federnd verspannt sind, so daß keine Klappergeräusche auftreten können und beide Reibeinrichtungen
einen definierten und gleichbleibenden Reibwiderstand erzeugen.
Anhand der Figuren 1 bis 3 sei die Erfindung in Zusammenhang mit einer Kupplungsscheibe näher
erläutert.
Dabei zeigt:
Figur 1 eine teilweise dargestellte Kupplungsscheibe
mit einer Vorkehrung zur Dämpfung von Drehschwingungen in Ansicht,
Figur 2 einen Schnitt gemäß der Linie I - I in Figur 1,
Figur 3 eine weitere Ausgestaltung einer Vorrichtung
zur Dämpfung von Drehschwingungen,
In Figur 1 ist die die einzelnen Elemente der Vorrichtung zum Dämpfen tragende Nabe, welche
das Ausgangsteil der Kupplungsscheibe bildet, mit 1 bezeichnet. Diese Nabe ist durch eine Kerbνerzahnung drehfest auf
einer angetriebenen Welle 2 aufgebracht. Auf der Nabe 1 ist ein drehfest mit ihr verbundener Nabenflansch
3 angeordnet. In diesem Nabenflansch sind in Kreisanordnung Ausnehmungen k bis 9 vorgesehen.
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Vie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, ist auf der einen Seite des Nabenflansches 3 eine Belagträgerscheibe
10 auf der Nabe 1 drehbar angeordnet. Am Umfang dieser Belagträgerscheibe 10 ist ein Belag j|
vorgesehen. Auf der anderen Seite des Nabenflansches
ist eine Gegenscheibe 12 drehbar auf der Nabe 1 angeordnet.
Die Belagträgerscheibe 10 und die Gegenscheibe 12 sind über Abstandsbolzen 12 a miteinander verbunden
und bilden das Eingangsteil. Dabei greifen die Bolzen 12 a durch in dem Nabenflansch 3 vorgesehene
Aussparungen 3a.
Die Belagträgerscheibe 10 und die Gegenscheibe 12 weisen sich gegenüberliegende, deckungsgleiche
Fenster 13 bis 18 auf. Vie in den Figuren 1 und 2
zu entnehmen ist, ist jeweils in einander zugeordneten Fenstern der Belagträgerscheibe 10 und der
Gegenscheibe 12 und der diesen Fenstern zugeordnete Ausnehmung in dem Nabenflansch 3 eine Feder vorgesehen.
Vie aus Figur 1 hervorgeht, ist eine Feder den Fenstern 13 und der Ausnehmung 4, eine Feder
den Fenstern 14 und der Ausnehmung 5 ι eine Feder
den Fenstern 15 und der Ausnehmung 6, eine Feder den Fenstern 16 und der Ausnehmung 7t eine Feder
den Fenstern 17 und der Ausnehmung 8 und eine Feder 2k den Fenstern 18 und der Ausnehmung 9 zugeordnet.
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Im folgenden werden kurz die an sich bekannten Wirkungen und Funktionen der Federn 19 bis Zk
beschrieben. Durch den Pfeil 25 wird in Figur 1
die Zugrichtung, d. h. also die Richtung angedeutet, bei der das von einem Motor angetriebene Eingangsteil
10, 12 das durch die Nabe 1 gebildete Ausgangsteil und über dieses die Welle 2 antreibt.
Durch den Pfeil 26 ist die Schubrichtung gekennzeichnet.
Bei einer Verdrehung in Zugrichtung (Pfeil 25) des Nabenflansches 3 gegenüber der Belagträgerscheibe
10 und der Gegenscheibe 12 gelangt zunächst die Feder 23 zur Wirkung, da sich
die Kanten 27 der in der Belagträgerscheibe und in der Gegenscheibe befindlichen Fenster 17 und
die Kante 28 der im Nabenflansch 3 befindlichen Ausnehmung 8 decken. Da in Umfangsrichtung gesehen
die Fenster 17 und die Ausnehmung 8 gleich groß sind, dient die Feder 23 gleichzeitig auch dazu,
den Nabenflansch 3 im Ruhestand im Bezug auf die
Belagträgerscheibe 10 und die Gegenscheibe 12 in eine definierte Nullstellung zu bringen.
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Nach einer Verdrehung des Nabenflansches 3 in
Bezug auf die Belagtragerscheibe 10 und die Gegenscheibe 12 um einen Verdrehungswinkel 0C1 gelangt
die Feder 20 zusätzlich zur Feder 23 zur Wirkung. Dies geschieht dadurch, daß die Kante .29 der Ausnehmung
5 im Nabenflansch 3 nach einer Verdrehung
um den Winkel oC 1 in der Zugrichtung 25 an der in dem
Fenster 'ik der Belagtragerscheibe und der Gegenscheibe
angeordneten Feder 20 angreift. Bei einer weiteren Verdrehung in Zugrichtung 25 gelangen in der vorgeschriebenen
Weise aufeinanderfolgend und/oder parallel auch die restlichen Federn zur Wirkung.
In der durch den Pfeil 26 bezeichneten Schubrichtung spielt sich ein ähnlicher Vorgang ab, wobei die vorgegebenen
Verdrehungswinkel, bei denen die einzelnen Federn in der Schubrichtung zur Wirkung gelangen,
jeweils andere Werte aufweisen können, als die entsprechenden Verdrehungswinkel in der Zugrichtung.
Durch die Bolzen 12a und die Aussparungen 3a im
Nabenflansch 3 wird der maximale Verdrehungswinkel bestimmt.
Bei einer Verdrehung der Belagträger- 10 und der Gegenscheibe 12 um den Winkel ö<_ gelangen die
Bolzen 12a in der aus Figur 1 ersichtlichen Weise
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-■17 -
an den Kanten 30 der Aussparungen .3a in Eingriff.
In der entsprechenden Weise wird der Verdrehungs*
bereich in der entgegengesetzten Richtung dadurch begrenzt, daß die Bolzen 12a in den Ausspartingen 3a
der Nabenscheibe an den Kanten 3I der Ausnehmungen 3a
zur Anlage kommen.·
Zur Reibungsdämpfung von Drehschwingungen ist eine auf dem Umfang der Nabe 1 drehbare Lastreibscheibe
vorgesehen. Die Lastreibscheibe 32 ist zwischen dem
Nabenflansch 3 und der Gegenscheibe 12 so angeordnet,
daß zwischen dem Nabenflansch 3 und der Lastreibscheibe
32 ein erster Reibring 33 vorgesehen ist und daß zwischen der Lastreibscheibe 32 und der Gegenscheibö
ein zweiter Reibring Jk vorgesehen ist. In dem Zwischenraum
zwischen dem Nabenflansch 3 und der Belagträgerscheibe
10 sind ein weiterer Reibring 33 und eine Wellfeder 36 vorgesehen. Durch die Vellfeder "}6
wird bewirkt, daß der weitere Reibring 35 gegen den Nabenflansch 3 gedrückt wird und daß auf Grund der1
Verbindung der Belagträgerscheibe 10 und der Gegenscheibe 12 über die Bolzen 12a die Gegenscheibe 13
in Richtung auf den Nabenflansch 3 gedrückt wird. Dadurch werden auch der erste Reibring 35» die Lastreibscheibe
32 und der zweite Reibring Jh gegen den Nabenflansch 3 gedruckt.
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Die Lastreibscheibe 32 besitzt in Achsrichtung verlaufende
Arme 37, welche sich durch Öffnungen im Nabenflansch 3 erstrecken. Dabei erstrecken sich
die Arme 37 zweckmäßigerweise durch die Ausnehmungen k bis 9 des Nabenflansches 3» in der auch die Federn
angeordnet sind« Die Ausnehmungen h bis 9 sind derart ausgebildet, um ein relatives Verdrehspiel OC , oC κ
(Figur 1) zwischen dem Nabenflansch 3 und den Armen
der Lastreibscheibe 32 zu ermöglichen«
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. - 312137
Zwischen dem Nabenflansch 3 und der Belagträgerscheibe
10 ist ein tellerfederartiges Bauteil 38
vorgesehen, das sich mit seinen radial äußeren Bereichen an den Armen 37 der Lastreibscheibe 32
und mit seinen radial inneren Bereichen an der Belagträgerscheibe 10 abstützt. Die Lastreibscheibe
wird dadurch in Richtung der Gegenscheibe 12 durch das tellerfederartige Bauteil 38 belastet und beaufschlagt
somit den Reibring 3k*
Aus Figur 2 ist ersichtlich, daß der Reibring 34
sowohl von dem tellerfederartigen Bauteil 38 als
auch von der Wellfeder 36 beaufschlagt wird. Die
Reibringe 33 unc* 35 werden lediglich durch die
Wellfeder 36 beaufschlagt. Das tellerfederartige
Bauteil 38 und der durch dieses beaufschlagte
Reibring sind derart gewählt, daß das durch sie erzeugte Reibmoment größer ist als das Reibmomeht,
das durch den Reibring 33» welcher durch die VeIlfeder
36 in der weiter oben beschriebenen Weise beaufschlagt ist, erzeugt wird.
Bei einer Verdrehung des Nabenflansches 3 in 2üg-
oder Schubrichtung aus der in Figur 1 dargestellten Ruhestellung wird zunächst Reibung durch die Reibringe 33 und 35 erzeugt. Diese sogenannte
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"'- 2ο"1 · ' "- ■·■
Reibung ist alleine wirksam über die bereits erwähnten Verdrehwinkel C^ 3 und O^, da auf Grund des oben bereits
erwähnten größeren Reibmomentes in diesem Verdrehbereich die Lastreibscheibe 32 gegenüber der Mitnehmer-
und Gegenscheibe 12 stehen bleibt.
Nach Überwindung des Verdrehwinkels 0(3 bzw.o£4 kommt
der Nabenflansch 3 mit den Anschlagkanten 39 bzw. i+0
der Ausnehmungen k bis 9 des Nabenflansches 3 zur
Anlage an den Anschlagkanten kl bzw. k2 der Arme 37
der Lastreibscheibe 32 und nimmt diese mit. Die Mitnahme
der Lastreibscheibe 32 durch den Nabenflansch bewirkt, daß diese sich relativ zur Mitnehmerscheibe
und Gegenscheibe 12 verdreht,solange bis die Eolzen 12a
an den Kanten 3° bzw. 31 der Aussparungen 3a im Nabenflansch
3 zur Anlage kommen. ¥ährend dieser Verdrehphase
wird ein relativ hohes Reibmoment zwischen der Lastreibscheibe 32 bzw. dem Reibring 3^ und der Gegenscheibe
12 erzeugt. Eine weitere Reibung entsteht zwischen dem tellerfederartigen Bauteil 38 und der
Belagträgerscheibe 10. Der Reibring 35 ist über den
der. gesamten relativen Verdrehbereich^Iitnehmer- 10 und
Gegenscheibe 12 gegenüber dem Nabenflansch 3 wirksam, wohingegen der Reibring 33 13^i wirksam werden
der Lastreibscheibe keine Reibung mehr erzeugt, da die Lastreibscheibe dann drehfest mit dem Nabenflansch
3 verbunden ist.
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.; ■;;:■■: j;;;.·-o -31 -2 i 3 7
Um sicherzustellen, daß die Lastreibscheibe 32 in
der Ruhelage der Dämpfungsvorrichtung eine genau definierte Lage einnimmt, weist sie Vorsprünge
43, 44 auf. Die Vorsprünge 43, 44 sind derart
ausgestaltet und voneinander beabstandet, daß von ihnen gebildete Flächen ,45 bzw. 46 deckungsgleich zu den Kanten 47 bzw. 48 der Fenster 131 16 sind und mit diesen Kanten 47 bzw. 48 zusammen an den jeweiligen Enden der Federn 19» 22 angreifen. Auf diese Weise wird bewirkt, daß in der Ruhelage die Lastreibscheibe 32 immer genau die Lage einnimmt, in der die Flächen 45 bzw. 46 ihrer Vorsprünge ky bzw. 44 deckungsgleich zu den Kanten 47 bzw. 48
der Fenster 13» 16 angeordnet sind.
43, 44 auf. Die Vorsprünge 43, 44 sind derart
ausgestaltet und voneinander beabstandet, daß von ihnen gebildete Flächen ,45 bzw. 46 deckungsgleich zu den Kanten 47 bzw. 48 der Fenster 131 16 sind und mit diesen Kanten 47 bzw. 48 zusammen an den jeweiligen Enden der Federn 19» 22 angreifen. Auf diese Weise wird bewirkt, daß in der Ruhelage die Lastreibscheibe 32 immer genau die Lage einnimmt, in der die Flächen 45 bzw. 46 ihrer Vorsprünge ky bzw. 44 deckungsgleich zu den Kanten 47 bzw. 48
der Fenster 13» 16 angeordnet sind.
In Figur 3 ist eine weitere Ausführungsfornr einer
Vorrichtung zur Dämpfung von Drehschwingungen dargestellt, bei der zwischen dem Nabenflansch 3 und
der Belagträgerscheibe 10 eine Tellerfeder 49 Vorgesehen
ist, die mit an ihrem radial äußeren Bereich vorgesehene Arme 50 durch Ausnehmungen 4 im Nabenflansch
3 hindurchgreift. Dabei stützt sich das
Ende der Arme 50 gegen die Lastreibscheibe 32 ab und ist mit dieser drehfest verbunden. Der radial innere Bereich der Tellerfeder 49 stützt sich gegen die Belagträgerscheibe 10 ab.
Ende der Arme 50 gegen die Lastreibscheibe 32 ab und ist mit dieser drehfest verbunden. Der radial innere Bereich der Tellerfeder 49 stützt sich gegen die Belagträgerscheibe 10 ab.
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Wie in Figur 3 durch punktierte Linien dargestellt ist,' kann bei den in den Figuren 2 bzw· 3 dargestellen
Ausgestaltungen einer Dämpfungsvorrichtung zwischen der Tellerfeder 38 bzw. k9 und der Belagträgerscheibe
10 ein zusätzlicher Reibbelag 51
vorgesehen werden«
vorgesehen werden«
Claims (8)
1.^Vorrichtung zur Drehmomentübertragung mit einer Vorkehrung
zur Dämpfung von Drehschwingungen, wie Kupplungsscheibe, insbesondere für Reibungskupplungen
von Kraftfahrzeugen, bei der wenigstens drei Gruppen von scheiben- bzw. plattenartigen Bauteilen vorgesehen
sind, von denen die eine, das Eingangsteil, wie die die Reibbeläge tragende Belagträgerscheibe umfaßt und
die zweite das Ausgangsteil enthält, wie die mit dem Nabenflansch drehfest verbundene Nabe, zwischen den
Scheibengruppen ein begrenztes Verdrehspiel entgegen der Wirkung von sich an den jeweiligen Scheibenteilen
abstützenden Kraftspeichern ermöglicht ist, die dritte Baugruppe x^enigstens ein scheiben- bzw. plattenartiges
Lastreibteil enthält, das über wenigstens einen Teilbereich
des Verdrehspieles im Kraftübertragungsweg zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil über in Umfangsrichtung
wirksame Kraftspeicher und eine Reibwirkung
_ O —
zwischen Eingangs- und Ausgangsteil einen Verdrehwiderstand herstellt, wobei die Reibwirkung unter
der Wirkung eines sich in Richtung des Achsverlaufes einerseits an dem Lastreibteil abstützenden und dieses
gegen eines der scheibenartigen Bauteile anpressenden Kraftspeichers entsteht, der sich andererseits an einem
anderen der Kupplungsbauteile abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der als tellerfederartiges Bauteil ausgebildete
Kraftspeicher (38, 49) - in Richtung des Achsverlaufes gesehen -und das Lastreibteil (32) je auf
einer anderen Seite des Nabenflansches (3) angeordnet und direkt aneinander abgestützt sind, indem wenigstens
eines der Bauteile (32, 49) durch den Nabenflansch (3) hindurchreicht und der Kraftspeicher (38, 49) sich
weiterhin an einem der weiteren Bauteile (10) abstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der tellerfederartige Kraftspeicher (38, 49) mit seinen radial äußeren Bereichen am Lastreibteil (32) und mit
seinen radial inneren Bereichen an einem der scheibenartigen Bauteile der ersten Baugruppe - Belagträger- (10)
oder Gegenscheibe (12) - abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (38, 49) ringförmig um einen
Reibbelag (35) und/oder einen weiteren, in Achsrichtung wirksamen Kraftspeicher (36) angeordnet ist.
Ai Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lastreibteil (32) mit in Achsrichtung verlaufenden Armen (37) den Nabenflansch (3)
durchdringt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Nabenflansch durchdringenden Arme (37, 50) gleichzeitig zur Begrenzung der relativen
Verdrehung des Lastreibteiles (32) zur Nabe (1) dienen als auch zur Abstützung des Kraftspeichers (38, 49) am
Lastreibteil (32).
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
daß sie in der Reihenfolge der Aufzählung in axialer Richtung aus wenigstens folgenden Teilen besteht:
- dem einen scheiben- bzw. plattenartigen Bauteil des Eingangsteiles, wie der Belagträger- (1o) oder der
Gegenscheibe (12),
- dem scheiben- bzw. plattenförmigen Bauteil (32) der Lastreibeinrichtung
,
- dem mit dem Nabenkörper (1) drehfest verbundenen Nabenflansch (3),
- dem das Lastreibteil (32) in axialer Richtung beaufschlagenden federnden Bauteil (38, 49),
- dem anderen scheiben- bzw. plattenartigen Bauteil des Eingangsteiles, wie der Gegen- (12) oder der
Belagträgerscheibe (1o).
7. Vorriditung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Seite, auf der das Lastreibteil (32) vorgesehen ist, ein zwischen diesem und
dem scheiben- bzw. plattenartigen Bauteil des Eingangsteiles, wie der Belagträger- (1o) oder Gegenscheibe (12)
wirksamer Reib- oder Gleitbelag (34) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1- 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Nabenflansch (5) und Lastreibteil (32) ein weiterer Reib- oder Gleitbelag (33)
vorgesehen ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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