DE3120222C2 - Schließvorrichtung für Kraftfahrzeugtürverschlüsse - Google Patents
Schließvorrichtung für KraftfahrzeugtürverschlüsseInfo
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Description
ίο Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf eine
Schließvorrichtung für Kraftfahrzeugtürverschlüsse, — mit
Schließzylinder,
Zylindergehäuse und
Mitnehmer,
Zylindergehäuse und
Mitnehmer,
wobei der Schließzylinder eine Reihe von Zuhaltungselementen, das Zylindergehäuse zumindest eine entsprechende
Ruhestellungszuhaltungsgasse aufweisen sowie der Schließzylinder mit einem eingeführten
Schlüssel im Zylindergehäuse aus der Ruhestellung um einen Schließwinkel in eine Verriegelungsstellung bzw.
in eine Entriegelungsstellung drehbar ist, wobei außerdem der Mitnehmer durch Verdrehung des Schließzylinders
unter Zwischenschaltung eines Schlüsselrückdrehspiels (für die Ruhestellung des Schließzylinders,
bei der der Schlüssel einsteckbar bzw. entfernbar ist) aus der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung
und umgekehrt bewegbar ist, und wobei endlich an den Mitnehmer ein Türverschlußsicherungshebel (mittelbar
oder unmittelbar) anschließbar ist. — Im allgemeinen ist nicht eine Ruhestellungsgasse vorgesehen,
vielmehr sind deren zwei einander diametral gegenüberliegend angeordnet Türverschlußsicherungshebel
bezeichnet denjenigen Hebel, mit dem ein Kraftfahrzeugtürverschluß gegen öffnen von außen mit Hilfe des
Verschlußbetätigungshebels gesichert werden kann. Im allgemeinen ist mit dem Turverscniußsicherungshebel
ein Sicherungsknopf od. dgl. verbunden, der es erlaubt durch Eindrücken des Knopfes den Kraftfahrzeugtürverschluß
von innen zu sichern bzw. durch Ziehen des Knopfes die Entsicherung vorzunehmen.
Bei den bekannten gaüungsgernäoen Schiießvorrichtungen kann der Türverschlußsicherungshebel über den Sicherungsknopf od. dgl. von innen auch dann betätigt werden, wenn der Mitnehmer durch Schließzylinderbe* tätigung mittels Schlüssel in Verriegelungsstellung geschlossen ist Er kann also auch durch Manipulation mit
Bei den bekannten gaüungsgernäoen Schiießvorrichtungen kann der Türverschlußsicherungshebel über den Sicherungsknopf od. dgl. von innen auch dann betätigt werden, wenn der Mitnehmer durch Schließzylinderbe* tätigung mittels Schlüssel in Verriegelungsstellung geschlossen ist Er kann also auch durch Manipulation mit
so Hilfe von unerlaubt von außen eingeführten Werkzeugen oder nach Einschlagen der Scheibe betätigt werden.
Das »abgeschlossene« Kraftfahrzeug ist insoweit nicht diebstahlgesichert Ein derartiger Kraftfahrzeugtürverschluß
ist bekannt (DE-OS 29 11 630).
Daneben gibt es auch Kraftfahrzeugtürverschlüsse, die mit zwei unterschiedlichen Schlüsseln betätigt werden
können (DE-OS 28 02 408). Mit einem sogenannten Normalschlüssel kann nur ein Teil der Schließfunktionen
aktiviert werden. Mit einem Sicherungsschlüssel sind dagegen alle Schließfunktionen des Kraftfahrzeugtürverschlusses
aktivierbar, insbesondere kann mit dem Sicherungsschlüssel auch eine Betätigung des Türverschlusses
mit Hilfe des inneren Sicherungsknopfes unterbrochen oder blockiert werden. Das gilt auch für eine
ähnliche Ausführung, der ebenfalls zwei Schlüssel zugeordnet sind (DE-OS 27 36 716).
Im übrigen ist es bei herkömmlichen Kraftfahrzeugtürverschlüssen ohne gesonderte Diebstahlsicherung
bekannt (DE-AS 12 26 907, DE-AS 20 00 944), den inneren Sicherungsknopf zu blockieren, wenn der Kraftfahrzeugtürverschluß
mit Hilfe des Schlüssels verriegelt ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Schließvorrichtung so weiter auszubilden,
daß das Kraftfahrzeug, in welches die Schließvorrichtung eingebaut ist, in dem Sinne diebstahlgesichert ist,
daß im mittels Schlüssel abgeschlossenen Zustand der Türverschlußsicherungshebel weder von innen durch
den Sicherungsknopf od. dgL noch per unerlaubter Manipulation mittels Werkzeug von außen betätigt werden
kann. Er kann dann offenbar auch nicht betätigt werden, indem die Scheibe eingeschlagen wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß zwischen Schließzylinder und Mitnehmer eins mit dem
Mitnehmer verbundene Diebstahlsicherungshülse angeordnet ist,
weiche Diebstahlsicherungshülse die Zylinderwalze und zumindest ein rückwärtiges Zuhaltungselement
des Schließzylinders überfaßt sowie zumindest zwei um den Schließwinkel versetzte Zuhaitungsgassen,
nämlich zumindest eine Diebstahlsicherungsgasse und eine Entriegelungsgar^e aufweist,
welche außerdem unter Zwischenschaltung des Schlüsselrückdrehspiels von dem Schließzylinder
zwischen der als Diebstahlsicherungsstellung funktionierenden Verriegelungsstellung und der
Entriegelungsstellung mitnehmbar ist, wozu der Schließzylinder an seiner rückwärtigen Stirnseite
Nocken aufweist die in Nockenaufnahmen eines Bodens der Diebstahlsicherungshülse einfassen,
und zwar mit dem erforderlichen Freilaufspiel für die Schlüsselrückdrehung,
daß in Verriegelungsstellung die Diebstahlsicherungsgasse der Diebstahlsicherungshülse sowie die Ruhestellungsgasse
des Zylindergehäuses, in Entriegelungsstellung die Entriegelungsgasse der Diebstahlsicherungshülse
sowie die Ruhestellungsgasse des Zylindergehäuses in einer Reihe stehen und bei entferntem Schlüssel
von den Zuhaltungselementen des Schließzylinders besetzt sind, und daß zwischen Diebstahlsicheoingshülse
und Mitnehmer ein Sicherungshebelspiel vorgesehen ist, über weiches der VerschluBsicneriirigshebe! bei abgezogenem
Schlüssel von innen betätigbar ist. Bezüglich der konstruktiven Gestaltung bestehen im Rahmen
der Erfindung mehrere Möglichkeiten. Durch Einfachheit bei sehr kompakter Bauweise ausgezeichnet is! eine
Ausführungsform, bei der die Diebstahlsicherungshülse im rückwärtigen Bereich des Zylindergehäuses drehgelagert
ist.
Die erfindungsgemäße Schließvorrichtung kann insbesondere in Verbindung mit sogenannten Zentralverriegelungsanlagen
eingesetzt werden, die ihrerseits mit Diebstahlsicherungseinrichtungen ausgerüstet sind, wobei
jedoch die Diebstahlsicherungseinrichtungen dieser Zentralverriegelungsanlagen entsprechend vom Schloß
in der Kraftfahrzeugfahrertür angesteuert werden müssen (vgl. DE-OS 29 11 630). Für diese Verwendung empfiehlt
die Erfindung, daß die Diebstahlsicherungshülse an ihrem rückwärtigen Ende einen Schaltnocken aufweist,
mit dem ein Mikro-Steuerungsschalter der Zentralverriegelungsanlage
betätigbar ist. Der Mikro-Steuerungsschalter kann in den rückwärtigen Bereich des Zylindergehäuses eingebaut sein.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei einer erfindungsgemäßen Schließvorrichtung die Verriegelungsstellung
zugleich Diebstahlsicherungsstellung ist, weil in dieser Stellung der Türverschlußsicherungshebel
nicht mehr betätigt werden kann. Das bedeuter gegenüber der eingangs beschriebenen bekannten Ausführungsform
eine erhebliche funktionelle Verbesserung, wobei von besonderem Vorteil ist, daß die Schließvorrichtung
mit einem einzigen Schlüssel betätigt werden kann und darüber hinaus in ihrer baulichen Gestaltung
kaum aufwendiger ist als die bekannte Ausführungsform ohne Diebstahlsicherungsfunktion.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich
ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert Es zeigt in schematischer Darstellung
F i g. 1 längs der Montageachse auseinandergezogen die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen
Schließvorrichtung,
F i g. 2 eine Ansicht A des Zylinderjehäuses aus dem
Gegenstand nach F i g. 1,
F i g. 3 eine Ansicht B der Diebstahlsicherungshülse
aus dem Gegenstand der F i g. 1,
F i g. 4 in gegenüber den F i g. ΐ bis 3 vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße
Schließvorrichtung,
F i g. 5 eine Ansicht des Gegenstandes der F i g. 4 aus Richtung des Pfeiles C1
F i g. 6 einen Schnitt in Richtung D-D durch den Gegenstand
nach F i g. 4,
F i g. 7 den Gegenstand nach F i g. 6 in anderer Funktionsstellung
und
F i g. 8 einen Schnitt in Richtung E-E durch den Gegenstand
der Fig. 4.
Die in den Figuren dargestellte Schließvorrichtung ist für Kraftfahrzeugtürverschlüsse bestimmt. Insbesondere
mag es sich um Kraftfahrzeugtürverschlüsse der Fahrertür handeln, und zwar für Kraftfahrzeuge mit sogenannter
Zentralverriegelung. Zum grundsätzlichen Aufbau gehören zunächst
ein Schließzylinder 1,
ein Zylindergehäuse 2 und
ein Mitnehmer 3.
ein Mitnehmer 3.
Der Schließzylinder 1 weist eine Reihe von Zuhaliungseiementen
4 auf, das Zylindergehäuse 2 besitzt zumindest eine diesen Zuhaltungselementen 4 entsprechende
Ruhestellungsgasse 5. Im Ausführungsbeispiel sind zwei einander diametral gegenüberliegende Ruhestellungsgassen
5 vorgesehen, — und entsprechend sind
so die Zuhaltungselemente 4 angeordnet. Der Schließzylinder 1 ist mit einem eingeführten, nicht gezeichneten
Schlüssel im Zylindergehäuse 2 aus der Ruhestellung um einen Schließwinkel in eine Verriegelungsstellung
bzw. '■"■. eine Entriegelungsstellung drehbar. Außerdem
ist der Mitnehmer 3 durch Verdrehung des Schließzylinders 1 unter Zwischenschaltung eines Freilaufspiels S
für die Schlüsselrückdrehung, d. h. für die Ruhestellung des Schließzylind^rs, bei der der Schlüssel einsteckbar
bzw. entfernbar ist, aus der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung und umgekehrt bewegbar. Dieses
Freilaufspiei wird als Schlüsselrückdrehspiel S bezeichnet. An den Mitnehmer 3 ist ein Türverschlußsicherungshebel
6 mittelbar oder unmittelbar anschließbar, — und in F i g. 1 abgebrochen gezeichnet.
Wesentlich ist zunächst daß zwischen Schließzylinder 1 und Mitnehmer 3 eine mit dem Mitnehmer 3 verbundene
Diebstahlsicherungshülse 7 angeordnet ist Die Diebstahlsicherungshüise 7 überfaßt die Zylinderwalze
8 und dabei im Ausführungsbeispiel vier, nämlich oben und unten zwei, rückwärtige Zuhaltungselemente 4 des
Schließzylinders 1. Sie besitzt zumindest zwei um den Schließwinkel versetzte Zuhaltungsgassen 9, 10, nämlich
eine Diebstahlsicherungsgasse 9 und eine Entriegelungsgasse 10. Im Ausfuhrungsbeispiel sind zwei einander
diametral gegenüberliegende Diebstahlsicherungsgassen 9 und auch zwei diametral gegenüberliegende
Entriegelungsgassen 10 entsprechend der schon erläuterten Auslegung der Zuhaltungselemente 4 vorgesehen.
Die Diebstahlsicherungshülse 7 ist außerdem unter Zwischenschaltung des Schlüsselrückdrehspiels S von
dem Schließzylinder 1 zwischen der nunmehr als Diebstahlsicherungsstellung funktionierenden Verriegelungsstellung
und der Entriegelungsstellung mitnehmbar. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß in Verriegelungsstellung
die Diebstahlsicherungsgasse 9 der Diebstahlsicherungshülse 7 sowie die Ruhestellungsgasse
5 des Zylindergehäuses 2, in Entriegelungsstellung die Entriegelungsgasse 10 der Diebstahlsicherungshülse 7
sowie die Ruhestellungsgasse 5 in einer Reihe stehen und folglich bei entferntem Schlüssel von den Zuhaltungselementen
4 des Schließzylinders 1 besetzt sind. Die Diebstahlsicherungshülse 7 ist im rückwärtigen Bereich
des Zylindergehäuses 2 gelagert. Die Zylinderwalze 8 besitzt an ihrer rückwärtigen Stirnseite 11 Nocken
12, die in Nockenaufnahmen 13 in einem Boden 14 der Diebstahlsicherungshülse 7 mit dem schon erwähnten
Schlüsselrückdrehspiel Seinfassen. Im übrigen ist es jedoch
erforderlich, die Anordnung so zu treffen, daß eine jo
Person, die sich im Innern des Fahrzeuges befindet, den Schlüsselsicherungshebel 6 betätigen kann, wenn von
außen nicht auf Diebstahlsicherung geschlossen, der Schlüssel also abgezogen ist, — und zwar sowohl sichernd
als auch entsichernd betätigen kann. Dazu ist zwischen Diebstahlsicherungshülse 7 und Mitnehmer 3
ein weiterer Freilauf, nämüch ein Sicherungshebelspiei Γ vorgesehen. Hierzu weist der Mitnehmer 3 einen Nokken
15 auf, der mit dem Sicherungshebelspiei Γ in eine
umfangsseitige Nut 16 im Boden 14 der Diebstahlsicherungshülse 7 einfaßt, so daß bei Anlage an einer Anschlagfläche
17 der Nut 16 eine Verstellung des Türverschlußsicherungshebels 6 über einen Stößel oder dergleichen
in der Verriegelungsstellung unterbunden und bei einer Verstellung der Diebstahlsicherungshülse 7 in
Entriegelungsstellung der Türverschlußsicherungshebel 6 verstellbar ist
Das Ausführungsbeispiel zeigt diejenige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schließvorrichtung,
die für die Kombination mit einer sogenannten Zentralverriegelung bestimmt ist, wobei die Zentralverriegelung
ihrerseits eine Diebstahlsicherungseinrichtung aufweist, wie sie beispielsweise in der DE-OS
29 11 630 beschrieben ist Zu diesem Zweck ist die Diebstahlsicherungshülse
7 an ihrem rückwärtigen Ende mit einem Schaltnocken 18 versehen, mit dem ein Mikro-Steuerungsschalter
19 der Zentralverriegelung betätigbar ist Dieser Mikro-Steuerungsschalter 19 ist im Ausführungsbeispiel
in das Zylindergehäuse 2 eingebaut worden.
In Ruhestellung der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung steht der Schlüsselschlitz 20 des Schließzylinders
1 senkrecht Der Schließzylinder 1 mag dabei durch eine nicht gezeichnete Kugelraste fixiert sein, so daß
diese Stellung des SchließzyiindeFS i bei Betätigung der
Schließvorrichtung leicht aufgefunden werden kann. Nach Einführung des Schlüssels in den Schließzylinder 1
wird durch eine Rechtsdrehung von im Ausführungsbeispiel
60° der Verriegelungsvorgang vollzogen, der bei der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung gleichzeitig
eine Diebstahlsicherung bewirkt. Zunächst nimmt der Schließzylinder 1 über die beiden Nocken 12 an seiner
Stirnseite 11, die z. B. angespritzt sind, die Diebstahlsicheruugshülse
7 mit. Da der Mitnehmer 3 mit der Diebstahlsicherungshülse 7 verbunden ist, wird auch der Mitnehmer
3 in die Verriegelungs- oder Diebstahlsicherungsposition gebracht Vom Mitnehmer 3 wird dann
der Türverschlußsicherungshebel 6 mittelbar oder unmittelbar in dem eigentlichen Türverschluß in die Position
Verriegelung gebracht. Bei der Drehung der Diebstahlsicherungshülse erreicht der Schaltnocken 18 mit
einer Kurvenfläche den Betätigungsstößel des integrierten Mikro-Steuerungsschalters 19. Dieser gibt den entsprechenden
Befehl an alle diebstahlgesicherten Zentralverriegelungseinheiten, die dann in Position Diebstahlsicherung
fahren.
Der Schlüssel im Schließzylinder 1 der Fahrertür kann nunmehr unter Ausnutzung des Schlüsselrückdrehspiels
S zurückgedreht werden in die schon erwähnte Ausgangsstellung oder Ruhestellung. Er kann
dann abgezogen werden. Durch den Nocken 15 am Mitnehmer 3 und der entsprechenden Anschlagfläche 17 in
der Nut 16 der Diebstahlsicherungshülse 7 sind diese beiden Bauteile formschlüssig miteinander verbunden.
Bedingt durch das erwähnte Schlüsselrückdrehspiel S, welches zwischen Diebstahlsicherungshülse 7 auf der
einen Seite und dem Schließzylinder 1 auf der anderen Seite verwirklicht ist, bleiben die Diebstahlsicherungshülse
7 und Mitnehmer 3 in verriegelter und damit diebstahlgesicherter Position, wenn der Schlüssel in der beschriebenen
Weise zurückgedreht und abgezogen wird. Gehalten wird der Mitnehmer 3 durch den Türverschlußsicherungshebel
6, der z. B. durch eine nicht gezeichnete Totpunktfeder oder dergleichen in seiner
Stellung fixiert ist, wie es bei Krafnahrzeugtürverschlüssen
üblich ist. Nach Abzug des Schlüssels fallen die der Diebstahlsicherungshülse 7 zugeordneten Zuhaltungselemente
4 in die Diebstahlsicherungsgasse 9 der Diebstahlsicherungshülse 7, die übrigen in die Ruhestellungsgasse
5 des Zylindergehäuses 2 ein. Das bewirkt über den Schließzylinder 1 selbst die angestrebte
Blockierung und damit Diebstahlsicherung. Die Entriegelung erfolgt gleichsam in umgekehrter Weise durch
Drehen des wieder eingeführten Schlüssels um den sogenannten Schließwinkel von im Ausführungsbeispiel
60° nach links. Bei Rückdrehung des Schlüssels in die Ruhestellung bleibt wiederum die Diebstahlsicherungshülse
7 stehen und die ihr zugeordneten Zuhält-ngselemente
4 des Schließzylinders 1 fallen in die Entriegelungsgasse 10 ein. Der Mitnehmer 3 hat nunmehr zur
Diebstahlsicherungshülse 7 das Sicherungshebelspiei T in Drehrichtung rechts. Damit ist gewährleistet, daß eine
Verriegelung und Entriegelung von innen über Betätigung des Sicherungsknopfes od. dgl. möglich ist, —
jedoch keine Diebstahlsicherung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schließvorrichtung für Kraftfahrzeugtürverschlüsse,
— mit
Schließzylinder,
Zylindergehäuse und
Mitnehmer,
Zylindergehäuse und
Mitnehmer,
wobei der Schließzylinder eine Reihe von Zuhaltungselementen,
das Zylindergehäuse zumindest eine entsprechende Ruhestellungsgasse aufweist sowie
der Schließzylinder mit einem eingeführten Schlüssel im Zylindergehäuse aus der Ruhestellung
um einen Schließwinkel in eine Verriegelungsstellung bzw. in eine Entriegelungsstellung drehbar ist,
wobei außerdem der Mitnehmer durch Verdrehung des Schließzylinders unter Zwischenschaltung eines
Schlüsselr»3ckdrehspiels aus der Entriegelungsstellung
in die Verriegelungsstellung und umgekehrt bewegbar ist und wobei ferner an den Mitnehmer ein
Türverschlußsicherungshebel anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Schließzylinder (1) und Mitnehmer (3) eine mit dem Mitnehmer (3) verbundene Diebstahisicherungshülse
(7) angeordnet ist,
welche die Zylinderwalze (8) und zumindest ein rückwärtiges Zuhaltungselement (4) des
SchlieLzylinders (1) überfaßt sowie zumindest zwei in den Srhließwhkel versetzte Zuhaltungsgassen,
näml'ch zumindest eine Diebstahlsicherungsgasse (9) und c'-ie Entriegelungsgasse
(10) aufweist, welche Diebstahisicherungshülse (7) außerdem unter Zwischenschaltung
des Schlüsselrücklaufdrehspiels (S) von dem Schließzylinder (1) zwischen der als Diebstahlsicherungsstellung
funktionierenden Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung
mitnehmbar ist, wozu der Schließzylinder (1) an seiner rückwärtigen Stirnseite Nocken (12) aufweist,
die in Nockenaufnahmen (13) eines Bodens (14) der Diebstahisicherungshülse (7) mit
dem Schlüsselrückdrehspiel (^einfassen,
daß in Verriegelungsstellung die Diebstahlsicherungsgasse (9) der Diebstahisicherungshülse (7) sowie
die Ruhestellungsgasse (5) des Zylindergehäuses (2), in Entriegelungsstellung die Entriegelungsgasse
(10) der Diebstahisicherungshülse (7) sowie die Ruhestellungsgasse (5) des Zylindergehäuses (2) in einer
Reihe stehen und bei entferntem Schlüssel von den Zuhaltungselementen (4) des Schließzylinders
(1) besetzt sind, und daß endlich zwischen Diebstahisicherungshülse (7) und Mitnehmer (3) ein Sicherungshebelspiel
fT? vorgesehen ist, über welches der Verschlußsicherungshebel (6) bei abgezogenem
Schlüssel von innen betätigbar ist.
2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diebstahisicherungshülse
(7) im rückwärtigen Bereich des Zylindergehäuses (2)drehgeiagert ist.
3. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diebstahisicherungshülse
(7) an ihrem rückwärtigen Ende einen Schaltnocken (18) aufweist, mit dem ein zugeordneter
Mikro-Steuerungsschalter (19) einer Zentralver-
riegelung betätigbar ist
4. Schließvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikro-Steuerungsschalter
(19) in den rückwärtigen Bereich des Zylindergehäuses (2) eingebaut ist
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Family
ID=6132886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE3120222A Expired DE3120222C2 (de) | 1981-05-21 | 1981-05-21 | Schließvorrichtung für Kraftfahrzeugtürverschlüsse |
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