DE3119626C2 - Aus Flachzylinder und zugehörigen Flachschlüsseln bestehende Schließanlage - Google Patents
Aus Flachzylinder und zugehörigen Flachschlüsseln bestehende SchließanlageInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf Flachschlüssel für Zylinderschlösser, mit auf der Schlüsselschmalseite angeordneten Schließkerben (13), deren Grundfläche (17) (mindestens einer Schließkerbe) in Querrichtung des Schlüssels spitzwinklig geneigt zur Bewegungsebene der Kernstifte liegt; um den Winkelverlauf der Schließkerben-Grundfläche (17) in günstiger Form zur Erzielung einer Hauptschlüssel-Funktion heranziehen zu können, schlägt sie vor, daß die Grundfläche (17) dieser Schließkerbe (13) dachförmig gestaltet ist mit in einer Längsquerschnittsebene (y-y) des Schlüsselschaftes (11) liegender Dachfirstlinie (L).
Description
1. zwei Efnzelschlüssel (V, 1") sich dadurch voneinander
unterscheiden, daß die spitzwinklige Neigung der Schließkerben-Grundfläche (17/17') seitenverkehrt aber gleichwinklig zueinanderliegen
(F i g. 7 und 8),
2. ein Hauptschlüssel (1) vorgesehen ist, bei dem die Grundfläche (17, 17) der Schließkerbe (13)
dachförmig gestaltet ist, mit in der Schlüssel-Längsmittelebene (y-y) liegender Dachfirstlinie
(Q
3. die Darhneigung jeder seiner beiden Schließkerben-Grundflächen
(17, 17) der spitzwinkligen Neigung der Einzdschlüssel-Schließkerben-Grundflächen\17,17')
entspricht,
4. ein Schließzylinder (3) vorgesehen ist, dessen zur Schließkerbe (13) des Hauptschlüssels (1)
zugehöriger Kernstift (12) eine Vertiefung mit formpassend dachförmig liegenden Tragflächen
(19) besitzt, deren Dachhälftenenden jeweils den einen oder anderen Einzelschlüssel (V, 1")
von der Schließung aussperrt und
5. der der Schließkerbe (13) zugekehrte Kopfabschnitt des Kernstiftes (12) neben den zwei
Tragflächen (19) einander gegenüberliegende, kerbtalartige Aussparungen (A) als Unterbrechung
der Mantelfläche des Kernstiftes (12) aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine aus Schließzylinder und zugehörigen Flachschlüsseln bestehende
Schließanlage, bei welcher die Flachschlüssel an der Schlüsselschmalseite angeordnete Schließkerben besitzen
zum Einordnen von im Schließzylinderkern angeordneten, in der Ebene des Schließzylinder-Schlüsselkanales
verschieblichen, undrehbaren und am Ende spitzwinklig abgeschrägten Kernstiften, wobei zur Schließvariation
Schließkerben mit spitzwinklig geneigt zur Bewegungsebene der Kernstifte liegender Grundfläche
vorgesehen sind, und zwar in Querrichtung des Flachschlüssels gesehen derart, daß der Abstand der Kerbengrundfläche
vom Schlüsselrücken zur Schlüssellängsmittelebene hin ansteigt (DE-OS 29 24 990).
Die spitzwinklige Neigungslage der Grundflächen der Schließkerben wird zur weiteren Individualisierung
von Zuhaltungsvariationen genutzt. Dabei hat man auch schon zur Trennung von je in sich geschlossenen Anlagen
untereinander die spitzen Winkel in Maß und Richtung variiert, so daß z. B. die Schließkerben-Grundfläche
der zu der einen Anlage gehörigen Schlüssel entgegengesetzt spitzwinklig geneigt liegt wie die Schließkers
ben-Gmndfläche am zur andereir Anlage gehörigen
Schlüssel.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die hohe Variationsmöglichkeit nunmehr auf HauptscUüsselan-Iagen
auszuweiten.
ίο Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Anspruchs.
Durch die DE-AS 21 35 106 ist zwar schon ein Schlüssel bekanntgeworden, der dachförmig ausgebildete
Schließkerben aufweist Dieser Schlüssel steuert aber zwei Zuhaltungen. Die Dachfirstlinie liegt auch nicht in
der Schlüssel-Längsmittelebene. In einer gemeinsamen
Querebene des Schließzylinders angeordnete Zuhaltungen haben bekanntlich den Nachteil der vergrößerten
Anfälligkeit und Zylinderkern-Schwächung. Es bleiben nämlich nur Bruchteile des Kernquerschnitts erhalten.
Außerdem weist die vorbekannte Ausgestaltung noch seitliche Federkanäle auf, die das Aushöhlungsvolumen
zusätzlich ganz erheblich mitvergrößern.
Durch die US-PS 37 38 136 ist es bekannt, abgestufte Steuerflächen zur Ausbildung einer Schließanlage anzuwenden.
Dort handelt es sich aber nicht um einen Flachschlüssel, sondern um einen rohrförmigen Schlüsselkörper,
welcher in einem abgesetzten Stufenabschnitt axial gerichtete Steuervertiefungen angepaßt unterschiedlieher
Tiefe besitzt Dieser Schlüssel kann zwar zur Bildung untergeordneter Schließanlagen herangezogen
werden, ist aber äußerst fertigungsaufwendig und relativ schwer befugt kopierbar.
Schließlich ist es durch das DE-GM 70 35 739 bekannt an der Schmalseite eines Flachschlüssels pro Zuhaltung zwei Steuerflächen unterschiedlicher Tiefe auszubilden. Die Stufung ist äußerst gering und dient dem Erschwernis des unbefugten Kopie-ens. Die passenden Zuhaltungsstifte weisen das entsprechende Positivprofil auf.
Schließlich ist es durch das DE-GM 70 35 739 bekannt an der Schmalseite eines Flachschlüssels pro Zuhaltung zwei Steuerflächen unterschiedlicher Tiefe auszubilden. Die Stufung ist äußerst gering und dient dem Erschwernis des unbefugten Kopie-ens. Die passenden Zuhaltungsstifte weisen das entsprechende Positivprofil auf.
Durch die DE-OS 30 21 334 ist es schließlich an einem
Flachschlüssel bekannt, an dessen Schmalseite gestufte Steuerflächen vorzusehen, an denen sich beide oder nur
eine Fläche der zugehörigen Zuhaltung abstützt, so daß hieraus zwar eine gute Variationsmöglichkeit für eine
Schließanlage geschaffen ist; hier ist aber auch die klassische Kerbung aufgegeben worden. Die Vertiefungen
müssen eingestanzt oder geformt werden. Zufolge der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist
trotz unkomplizierten Formencharakters eine weitestgehend toleranzunabhängige Haupt/Nebenschlüsselfunktion
erreicht. Die beträchtliche Variationsfähigkeit des galtungsbildenden Vorläufers wird mit einfachen
Mitteln auf Hauptschlüsselanlagen ausgeweitet, ohne jedoch das Prinzip der bewährten Einzelzuhaltung aufgeben
zu müssen, d. H. die auf der Neigungslage beruhende Variabilität der Kerben und Tragflächen nicht
verbaut. Insoweit bleibt auch ein äußerst querschnittsstabiler Zylinderkern erhalten. Erstmals wird der dachfirstüberragende
Überstand in Form einer rechts- oder linksorientierten Schrägung als Mittel der Aussperrung
eingesetzt. Dabei stellt es eine äußerst glückliche Lösung dar, durch Anwendung des Prinzips einer angepaßten
Rechts/Linksneigung den nebengeordneten Schlüssei bzw. den Hauptschlüssel zu schaffen, an dem in umgekehrter
Weise durch Wegfall der dachschrägenartigen Überstände am Hauptschlüssel und Vorhandensein
solcher Überstände am passenden Kernstifi die Einzel-
schlüssel ausgeschlossen werden. Zudem liegt im Hinblick auf die Ausgangslängen der Zuhaltungen für die
Einzelschlüssel eine optimale Bauform vor insofern, als die Dachfirstlinie in der Längsmittelebene des Schließzylinders
verläuft. Beiderseits erreicht man so einen gleichen Verlagerungshub; es können gleichgestaltete
Kernstifte zur Anwendung kommen; sie sind einfach im Gehäuse nur umzuwenden. Das stellt eine äußerst fertigungsgünstige
Maßnahme dar. Die kerbtalartigen Aussparungen begünstigen das Überlaufen der Zuhaltungen;
Rauheiten sind vermieden.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 Zylinderschloß mit einsteckendem Flachschlüssel in Seitenansicht,
F i g. 2 eine Stirnansicht des Zylinderschlosses,
Fig.3 den Schnitt gemäß Linie IH-IIl in Fig. I1 und
zwar in gegenüber F i g. 1 erheblich vergrößertem Maßstab,
F i g. 4 eine Seitenansicht gegen den Flachschlüsselschaft (unter Weglassen der Längsnut-Profilierung),
FI g. 5 den Schnitt gemäß Linie V-V in F i g. 4,
F i g. 6 den den Hauptschlüssel bildenden Flachschlüssel in entsprechendem Querschnitt mit zugehörigem
Kernsiift,
F i g. 7 einen Nebenschlüssel im Querschnitt mit zugehörigem Kernstift,
F i g. 8 einen weiteren Nebenschlüssel im Querschnitt mit zugehörigem Kernstift (die Kernstifte sind in schematisch
vereinfachter Darstellung wiedergegeben),
Fig.9 den Kernstift für den Hauptschlüssel in Perspektive
mit einem Schlüsselabschnitt und
Fig. 10 den Kernstift für einen der Nebenschlüssel,
ebenfalls in Perspektive.
Der dargesieiite, als Hauptschlüssel i ausgebildete
Flachschlüssel ist in einen den entsprechenden Schlüsselkanal 2 aufweisenden Zylinderkern 3 einsteckbar.
Letzterer sitzt in einem Zylindergehäuse 4 eines symmetrisch aufgebauten Doppelschließzylinders. Die rechte
Gehäusehälfte 4' und die linke Gehäusehälfte 4" sind über eine Materialbrücke 5 miteinander verbunden.
In den Gehäusehälften 4', 4" sind axial fluchtende Bohrungen 6 vorgesehen, in denen die Zylinderkerne 3
drehbar lagern. Zwischen den beiden Gehäusehälften 4', 4" ist in einem Ausschnitt 7 eine den Schließbart 8 tragende
Schließbartnabe 9 angeordnet. Der aus Reide 10 und Schaft 11 bestehende Flachschlüssel ist an seiner
den Kernstiften 12 des Zylinderkerns 3 zugeordneten Schmalseite mit V-förmigen Schließkerben 13 ausgestattet.
Letztere erstrecken sich hintereinanderliegend und weisen die jeweils für ein bestimmtes Zylinderschloß
festgelegten Schlüsseleinschnitte auf. Mit dem vorschriftsmäßigen Flachschlüssel werden die Kernstifte
12 des Zylinderkerns 3 in der Ebene x-x des Schließzylindcr-Schlüsselkanals
2 so weit verschoben, daß ihr rückwärtiges, gegen koaxial eingelagerte Gehäusestifte
14 tretendes Stirnende genau in der Fuge F zwischen Zylinderkern 3 und Gehäuseinnenwandung liegt. Die
Gehäusestifte 14 selbst stehen unter der Wirkung von in Sackbohrungen 15 gelagerten Stiftfedern 16 (vergl.
F i g. 3). Die Stiftfedern 16 in Form von Schraubengangfedern drücken die Kernstifte 12 bei eingestecktem
Flachschlüssel 1 gegen die Grundfläche 17 der Kerben 13. Kernstifte 12 und Gehäusestifte sind zylindrisch.
Die Grundfläche 17 mindestens einer Schließkerbe 13 liegt spitzwinklig geneigt zur Bewegungsebene (x-x)aev
Kernstifte 12. Der Neigungsverlauf ist derart, daß der Abstand der Kerbengrundfläche 17 vom Schlüsselrükken
18 zur Schiüssellängsmittelebeney-yhin ansteigt.
Bei als Nebenschlüssel Γ und 1" ausgebildeten Flachschlüsseln
(für gleiche F i g. 7 und 8) setzt sich die quer zum Schlüsselschaft 11 orientierte in einem Neigungswinkel
von ca. 45 Grad verlaufende Kerbengrundfläche 17 von der einen Schlüsselbreitfläche B 1 bis auf die
gegenüberliegende Schlüsselbreitfläche B 2 unterbrechungsfrei fort. Der sich über die Schlüssellängsmittelebene
y-y hinaus erstreckende Kerbengrundflächenabschnitt ist mit 17' bezeichnet Diese Gesamtfläche tritt
beim zugehörigen Zylinderschloß gegen die entsprechend orientierte Stirnfläche 19 des dortigen Kernstiftes
12' bzw. 12".
Nimmt man z.B. den Nebenschlüssel gemäß Fig. 7 und versucht ein einen Kernstifte 12" aufweisendes Zylinderschloß
zu schließen, so bewirken die gegeneinandertretenden, spitz zulaufenden Endpartien des Nebenschlüssels
Γ und des Kernstiftes 12", der bestimmungsgemäß dem Nebenschlüssel 1" zuge!-/rig ist, eine vom
richtigen Öffnungshub abweichende Verlagerung des diesbezüglichen Kernstiftes 12". Diese abweichende
Hublänge ist in F i g. 8 mit H bezeichnet. Die sinngemäße Situation liegt vor, wenn mit dem Nebenschlüssel 1"
das dem Nebenschlüssel Γ zugehörige Zylinderschloß geschlossen werden soll.
Diese beiden untergeordneten Schlüssel schließen also einander aus.
Zur Schaffung eines beide SchlieBaniagen erfassenden Hauptschlüssels ist bei dem entsprechenden Hauptschlüssel 1 die Grundfläche 17 mindestens einer Schließkerbe 13 dachförmig gestaltet. Es wird auf die Fig.4 und 6 verwiesen. Eine einen formschlüssigen Eingriff ermöglichende Ausgestaltung weist das schlüsselseitige Stirnende des zugeordneten Kernstifts 12 auf. Es handelt sich um eine V-förmige, in Sch'üssel'ängsrichtung orientierte V-Kerbe (vergl. F i g. 9). Die beiden Dachflächen des Hauptschlüssels 1 sind flächengleich und gleichwinklig ausgerichtet, d. h. die Dachfirstlinie L erstreckt sich in der Schlüssellängsmittelebene y-y. Die Daciiflächen setzen sich in die Zahnflanken 17' des Fiachschlüssels fort. Die Firstlinie L kann gebrochen sein. Der Kernstift 12 des besonderen Schließzylinders ist am der Schließkerbe 13 zugekehrten Kopfabschnitt der Schließkerbenkontur entsprechend gestaltet (vergl. F i g. 9), so daß der Kopfabschnitt voll, d. h. verfälschungsfrei in die Schließkerbe 13 eintauchen kann. Die Flächen 19 werden folglich nur von den relativ schmalen Tragflächen gebildet, die nach der Formanpassung aufgrund kerbtalartiger oder in Draufsicht gesehen sektorförmiger Aussparung A stehenbleiben. Beiderseits der beiden einander gegenüberliegenden, nach oben hin dive -gie.er-.d verlaufenden Flächen 19 erstrecken sich Flanken 19', deren hinterschnittartiger Schrägungsverlauf im wesentlichen dem der Flanken 17' des Schlüsseis entspricht. Die Breite der Flächen 19 entspricht der sich auflegenden Schließkerben-Grundfläche 17. In Schlüsselsteckrichtung gesehen steigt der Kerbtalgrund 19" an, setzt sich horizontal über die Breite der Flächen 19 fest, um dann wieder abfallend auszulaufen. Der Winkel beträgt ca. 45°. Was die anderen Kernstifte 12' utid 12" betrifft, so weisen diese eine diametral ganz durchlaufende schräge Fläche 19 als Tragfläche auf. Es kann sich hier sogar um eine dachfirstartige Scheiteltragkante handeln.
Zur Schaffung eines beide SchlieBaniagen erfassenden Hauptschlüssels ist bei dem entsprechenden Hauptschlüssel 1 die Grundfläche 17 mindestens einer Schließkerbe 13 dachförmig gestaltet. Es wird auf die Fig.4 und 6 verwiesen. Eine einen formschlüssigen Eingriff ermöglichende Ausgestaltung weist das schlüsselseitige Stirnende des zugeordneten Kernstifts 12 auf. Es handelt sich um eine V-förmige, in Sch'üssel'ängsrichtung orientierte V-Kerbe (vergl. F i g. 9). Die beiden Dachflächen des Hauptschlüssels 1 sind flächengleich und gleichwinklig ausgerichtet, d. h. die Dachfirstlinie L erstreckt sich in der Schlüssellängsmittelebene y-y. Die Daciiflächen setzen sich in die Zahnflanken 17' des Fiachschlüssels fort. Die Firstlinie L kann gebrochen sein. Der Kernstift 12 des besonderen Schließzylinders ist am der Schließkerbe 13 zugekehrten Kopfabschnitt der Schließkerbenkontur entsprechend gestaltet (vergl. F i g. 9), so daß der Kopfabschnitt voll, d. h. verfälschungsfrei in die Schließkerbe 13 eintauchen kann. Die Flächen 19 werden folglich nur von den relativ schmalen Tragflächen gebildet, die nach der Formanpassung aufgrund kerbtalartiger oder in Draufsicht gesehen sektorförmiger Aussparung A stehenbleiben. Beiderseits der beiden einander gegenüberliegenden, nach oben hin dive -gie.er-.d verlaufenden Flächen 19 erstrecken sich Flanken 19', deren hinterschnittartiger Schrägungsverlauf im wesentlichen dem der Flanken 17' des Schlüsseis entspricht. Die Breite der Flächen 19 entspricht der sich auflegenden Schließkerben-Grundfläche 17. In Schlüsselsteckrichtung gesehen steigt der Kerbtalgrund 19" an, setzt sich horizontal über die Breite der Flächen 19 fest, um dann wieder abfallend auszulaufen. Der Winkel beträgt ca. 45°. Was die anderen Kernstifte 12' utid 12" betrifft, so weisen diese eine diametral ganz durchlaufende schräge Fläche 19 als Tragfläche auf. Es kann sich hier sogar um eine dachfirstartige Scheiteltragkante handeln.
Während der Kernstift 12 des besonderen Schließzylinders nur durch den Hauptschlüssel 1 richtig einordbar
ist, würde ein Nebenschlüssel Γ bzw. 1" den besonderen
Schließzylinder nicht schließen können, da dort wiederum Spitzen gegeneinandertreffen, welche den abweichenden
Hub //verursachen.
Demgegenüber ist aber der Hauptschlüssel 1 in der Lage, den rechts oder links abfallend geschrägten Kernstift
12' bzw. 12" ordnungsgemäß zu schließen. Es wurde gefunden, daß die zufolge der Dachform vorliegende
Flächenverringerung für die Schließfunktion völlig ausreicht.
Die erforderliche Drehsicherung der zugehörigen Kernstifte 12, 12', 12" wird dadurch erreicht, daß diese
aus auf ihrem nicht aus der Kernstiftbohrung 20 tretenden Mantelflächenabschnitt mit mindestens einem auswärts
gerichteten Vorsprung 21 versehen sind, der in einen der Kernstiftbohrung 20 benachbarten Querschacht
22 des Zylinderkerns 3 ragt. Wie ersichtlich, sind zwei solcher Vorsprünge 21 vorgesehen. Letztere können
von einem den entsprechenden Kerbstift cjüer
durchsetzenden Drahtstift gebildet sein. Auch andere Formen der Drehsicherung, wie etwa unrunder Kern-
bzw. Gehäusestiftquerschnitt, sind denkbar.
Die Grundflächen 17 des Hauptschlüssels 1 sowie die siiftseitige Gegenfläche können auf einer Querschnittsebene unterschiedliche Winkelschrägung aufweisen.
Die Dachfirstlinie L kann acch außerhalb der Schlüssellängsmittelebene
y-y liegen, bspw. im rechten oder linken Drittel des Schlüsselquerschnitts. Dadurch läßt sich
eine weitere Individualisierung erreichen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
Claims (1)
- Patentanspruch:Aus Schließzylinder und zugehörigen Flachschlüsseln bestehende Schließanlage, bei welcher die Flachschlüssel an der Schlüsselschmalseite angeordnete Schließkerben besitzen zum Einordnen von im Schließzylinderkern angeordneten, in der Ebene des Schließzylinder-Schlüsselkanals verschieblichen, undrehbaren und am schlüsselseitigen Ende spitzwinklig abgeschrägten Kernstiften, wobei zur Schließvariation Schließkerben mit spitzwinklig geneigt zur Bewegungsebene der Kernstifte liegender Grundfläche vorgesehen sind, und zwar in Querrichtung des Flachschlüssels gesehen derart, daß der Abstand der Kerbengrundfläche vom Schlüsselrücken zur Schlüssellängsmittelebene hin ansteigt, dadurch gekennzeichnet, daß
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| DE19813119626 DE3119626C2 (de) | 1981-05-16 | 1981-05-16 | Aus Flachzylinder und zugehörigen Flachschlüsseln bestehende Schließanlage |
| NL8201855A NL8201855A (nl) | 1981-05-16 | 1982-05-06 | Vlakke sleutel voor cilinderslot. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19813119626 DE3119626C2 (de) | 1981-05-16 | 1981-05-16 | Aus Flachzylinder und zugehörigen Flachschlüsseln bestehende Schließanlage |
Publications (2)
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| DE3119626A1 DE3119626A1 (de) | 1982-12-02 |
| DE3119626C2 true DE3119626C2 (de) | 1986-07-24 |
Family
ID=6132545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813119626 Expired DE3119626C2 (de) | 1981-05-16 | 1981-05-16 | Aus Flachzylinder und zugehörigen Flachschlüsseln bestehende Schließanlage |
Country Status (2)
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: WILKA SCHLIESSTECHNIK GMBH, 5620 VELBERT, DE |
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