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DE3119116A1 - "frachtschiff" - Google Patents

"frachtschiff"

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Publication number
DE3119116A1
DE3119116A1 DE19813119116 DE3119116A DE3119116A1 DE 3119116 A1 DE3119116 A1 DE 3119116A1 DE 19813119116 DE19813119116 DE 19813119116 DE 3119116 A DE3119116 A DE 3119116A DE 3119116 A1 DE3119116 A1 DE 3119116A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
cargo
rooms
deck
main deck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813119116
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing. DDR 2520 Rostock Müller
Fred Dipl.-Ing. DDR 2400 Wismar Roschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHIFFBAU VEB K
Original Assignee
SCHIFFBAU VEB K
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Filing date
Publication date
Priority claimed from DD22278780A external-priority patent/DD156051A3/de
Priority claimed from DD22706881A external-priority patent/DD201861A2/de
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Publication of DE3119116A1 publication Critical patent/DE3119116A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C19/00Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B25/00Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/10Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of cranes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/14Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of ramps, gangways or outboard ladders ; Pilot lifts
    • B63B27/143Ramps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
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    • B66C19/00Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries
    • B66C19/002Container cranes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

Frachtschiff
Die Erfindung betrifft ein Frachtschiff mit einem oder mehreren Decks für den Transport von Gütern mit verhältnismäßig geringem Raumgewicht, universellen Stückgütern, vorzugsweise Container und/oder Gütern mit verhältnismäßig hohem Raumgewicht in Form von Schüttgut, sogenannter Bulkladung, und/oder Schwergut in Form komplexer Industriegüter, Chemieanlagen, lokomotiven u.a., und/oder von rollender Ladung mit horizontalem Ladungsumschlag Land-Schiff von Einheitsladungen (Container, Paletten) auf Rädern (Trailer, Fiats) und von Frachten mit eigenen Fahrmöglichkeiten (PKW, LKW, Baumschinen, Agrartechnik und dgl·).
In Schiffahrtskreisen macht sich eine Tendenz dahingehend bemerkbar, daß verfrachtete Einheitsladungen, vorrangig Container, zwar das Laderaumvolumen normaler Schiffe voll in Anspruch nehmen, ohne aber gleichzeitig die zulässige Tragfähigkeit der Schiffe voll auszunutzen. Diese Tendenz erfordert die Containerstellkapazität im Schiff und vor allem auf Deck ständig zu erhöhen.
Eine weitere Erschließung von Ladungsstellflächen auf den genannten Schiffen steht die Anordnung der Aufbauten auf dem Hauptdeck entgegen. Sie werden bekanntermaßen gegenwärtig meist über dem Maschinenraum angeordnet, so daß die Fläche des Hauptdecks in diesem Bereich nicht als Stellfläche für Ladung genutzt werden kann.
Zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Besatzungen muß man nach Analyse aller ergonomischen Aspekte der Lebens-
Situation an Bora, vor allem von Lärm, Vibrationen und der Schiffsbewegungen und -beschleunigungen, davon ausgehen, den Bereich von 1/3 bis 1/2 der Schiffslänge von hinten für die Unterbringung der Besatzung als zweckmäßig anzusehen. LIe Trennung der Wohneinrichtungen soweit wie möglich von den Störquellen aus dem Bereich des Maschinenraumes und des Propellers in Schiffsbereiche geringerer Relativbewegungen spitzt die Probleme der Raumausnutzung im Schiff und der Anordnung von Ladungsstellplätzen auf Deck weiter zu. Es entsteht unerwünschter Unterstau in den Laderäumen, die wirtschaftliche Ausnutzung des bordeigenen Umschlaggeschirrs wird gestört und es ergeben sich oft Lösungen für die Lukenanordnung mit ungenügend Stauraum für die Lukendeckel.
^iS sind bereits technische Lösungen bekannt, die die dargelegten Probleme teilweise beseitigen.
So ist nach DE-OS 27 27 905 ein Verfahren zur Durchführung einer Positionsänderung von auf dem Deck von Schiffen angeordneten Aufbauten, wie mittschiffs-, bug- und/oder heckseitig getrennt oder zu einer Baueinheit zusammengefaßten angeordneten Brücken-, Besätzungs- und Passagieraufenthaltsaufbauten und hierfür ausgebildetes Schiff bekannt. Das auf Kranbahnen oder speziellen Schienen an Deck verfahrbare Leckshaus behindert jedoch erheblich die Funktion der Lukendeckelsysteme und Umschlagssysteme. Im praktischen Einsatz laßt sich die bei diesem System vorgesehene freie Verschiß blichkeit des Deckshauses kaum realisieren, da beim "offenen Schiff" mit fast durchweg umfangreichen Anteilen an Decks-Ladung schon aus diesem Grund diese Lösung entfällt. Die Zielstellung des unabhängig vom Maschinenraum und im Bereich von 1/3 bis 1/2 der Schiffslänge von hinten aufzustellenden Deckshauses soll nach einer Veröffentlichung von Kinias, D. und Spethmann, K.: Verschiebbares Deckshaus für seegehende Frachtschiffe, Hansa 117i Jhg. 19fcO, Nr. 5 durch Integration eines verschiebbaren Deckshauses in das Lukendeckelsystem erreicht werden, um eine gegenseitige Behinderung der Operation von Lukendeckeln, Deckshaus und Umschlagseinrichtungen zu vermeiden. In der Anordnung des Deckshauses auf einem
— 3 —
pontonlukendeckelähnlichen Unterbau übernimmt das Deckshausunterteil die Punktion eines Lukendeckels und deckt in gleicher Weise wie die Deckel der benachbarten Laderäume einen voll nutzbaren Laderaum unter dem Deckshaus - Stellplatz ab. Die Zugänglichkeit dieses Laderaumes wird erzielt durch die Ausführung des Deckshaus - Unterteils als Rolldeckel nach dem Hub/Roll (pißgy back) - Prinzip. Der Nachteil dieser technischen Lösung besteht darin, daß der für die Aufstellung des Deckshauses benötigte Platz im Areal eines Laderaumbereiches auf dem Hauptdeck nicht für Decksladung genutzt v/erden kann, die Beweglichkeit des verschiebbaren Deckshauses bei Vorhandensein von Deckskranen nur auf maximal einen benachbarten Laderaum ausgedehnt werden kann und ein effektiver Einsatz von Portalkränen praktisch nicht realisierbar ist.
Es ist Ziel der Erfindung, die genannten Bachteile zu beseitigen und durch die erfindungsgemäße Lösung die Containerkapazität auf dem Hauptdeck betreffender Prachtschiffe zu erhöhen, eine höhere Effektivität der Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse sowohl für Prachtschiffe ohne als auch mit bordeigenen Umschlagmitteln zu erreichen und die Einsatzzeit der Schiffe auf See durch höhere Produktivität bei der Montage, Demontage und Reparatur der Maschinenanlagen zu verlängern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Prachtschiff mit einem oder mehreren Decks zu entwickeln, daß für den Transport von universellen Stückgütern, vorzugsweise Containern, und/oder für Schüttgut, sogenannter Bulkladung und/oder Schwergut in Porm komplexer Industriegüter und/oder von rollender Ladung mit horizontalen Ladungsumschlag Land-Schiff von Einheitsladungen (Container, Paletten) auf Rädern (Trailer, Plats) und von Frachten mit eigenen Fahrmöglichkeiten (PKW, IiKW, Baumaschinen, Agrartechnik u.dgl·) geeignet ist. und dessen Hauptdeck zum Transport von Decksladung, vorzugsweise Container, genutzt werden kann, wobei ein
unbehinderter Ladungsumschlag über die gesamte Länge des Hauptdecks und eine optimale und direkte vertikale Begehbarkeit des Maschinenraumes von außen möglich sein soll.
Brfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein frei zugängig für die vollständige Hutzung mit Decksladung sich über die gesamte Länge und Breite des Schiffes erstreckendes Hauptdeck, ein Seil der Unterkunfts- und Arbeitsräume für die Besatzung, vorzugsweise die Wohn-, Aufenthalts-, Freizeit-, Wirtschafts- und Sanitärräume unter dem Hauptdeck und der andere Teil, vorzugsweise die Arbeitsräume für die Schiffsführung, in einem den Transport-, Umschlag- und Lagerprozeß des Schiffes nicht beeinträchtigtem Niveau, angeordnet sind. iJin weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Arbeitsräume für die Schiffsführung, auch Wohn-, Aufenthalts- und Sanitärräume auf einem über die gesamte Länge des Hauptdecks frei verfahrbaren Portal angeordnet sind.
Bei Vorhandensein von einen oder mehreren über die gesamte Länge des Hauptdecks frei verfahrbaren Portalkränen sind diese Räume auf den Portalkränen angeordnet, wobei bei Anordnung von mindestens zwei Portalkränen diese während der Fahrt des Schiffes miteinander gekoppelt, arretiert und die Räume untereinander begehbar gestaltet sind.
Bs ist vorteilhaft, daß die Wohn-, Aufenthalts-, Freizeit-, Wirtschafts- und Sanitärräume für die Besatzung vorzugsweise im Bereich 1/3 bis 1/2 der Schiffslänge von hinten angeordnet sind. Eine weitere erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der Maschinenraum durch eine oder mehrere Montageöffnungen im Hauptdeck, vorzugsweise durch Glattdecklukendeekel verschließbar, direkt von außen vertikal begehbar ist.
Es ist ferner zweckmäßig, daß das Hauptdeck über den gesamten Längen-/Breitenbereich seiner Ladeluken zum Transport von rollender Ladung und als Ladungsstellfläche für rollende Decksladung genutzt wird und daß zum Ladungsumschlag für die rollende Ladung eine an sich bekannte axiale Heckrampe mit in einem Deckseinschnitt unmittelbar anschließender und beweglich angeordneter Decksrampe vorgesehen ist.
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Die erfindungsgemäße Lösung bringt eine Reihe wesentlicher Vorteile.
Lurch die Beseitigung jeglicher den Ladungs- und Umschlagsprozeß störender Aufbauten und Deckshäuser kann die Anzahl der Containerstellplätze auf dem Hauptdeck um ca. 20 % erhöht werden. Des weiteren können auf dem Hauptdeck in Längsrichtung verfahrbare bordeigene Umschlagmittel ungehindert über die gesamte Hauptdecklänge mit wesentlich erhöhter Umschlagsleistung gegenüber anderen bekannten technischen Lösungen eingesetzt werden. Auch für Schiffe ohne bordeigene Umschlagmittel erhöht sich die Effektivität des Umschlags dadurch, daß der Zugriff zur Ladung auf dem Hauptdeck und in den Laderäumen mittels landseitiger Umschlagmittel durch Anordnung eines frei über die gesamte Länge des Hauptdecks verfahrbaren Portals, welches die Arbeitsräume für die Schiffsführung trägt, optimal gestaltet ist. Die wichtigsten ergonomischen Belastungsfaktoren an Bord wie Lärm, Vibration, die Schiffshewegungen und -beschleunigungen sind durch die Lage der Unterkunftsräume der Besatzung als optimal einzuschätzen. Der gegenwärtige Stand der Technik gewährleistet bereits heute voll die Klimatisierung der Räume und ihre künstliche Ausleuchtung, dadurch wirkt sich das Fehlen der Möglichkeit direkt natürlich durch Fenster belüften und beleuchten zu können, nicht negativ auf das Wohlbefinden der Besatzung aus. Gegebenenfalls kann sich die Besatzung in einer transportablen angeordneten Erholungsinsel an der Freiluft aufhalten. Die direkte Zugägglichkeit zu den Maschinenanlagen vom Hauptdeck aus erbringt Vorteile bei der Montage, Demontage und der Reparatur im Sinne einer Erhöhung der Schiffseinsatzzölt. Des weiteren bringt die erfindungsgemäße Lösung für ein Frachtschiff, welches nicht als Ro/Ro-Schiff spezialisiert ist, weitere Vorteile. Durch das Jiichtvorhandensein jeglicher den Ladungs- und Umschlagsprozeß störender Aufbauten und Deckshäuser kann der Umschlag rollender Ladung vollständig außerhalb von Schiffsinnenräumen abgewickelt werden. Somit erübrigen sich sämtliche Be- und Entlüftungsanlagen sowie spezielle brandschutztechnische Maßnahmen. Der Umschlagprozeß kann unbehindert mit hohem Gleichzeitigkeitsfaktor durchgeführt werden.
Unter Voraussetzung einer hafenseitig vorhandenen schwimmbaren Landrampenanlage als Verbindungsglied zwischen axialer Heckrampe des Schiffes und dem Hafenkai ist die Umschlagsleistung als ebenbürtig gegenüber spezialisierten Ro/Ro-Schiffen einzuschätzen. Die für den Ro/Ro-Umschlag auf dem Prachtschiff installierte notwendige Umschlagtechnik reduziert sich auf eine betriebssichere kostengünstige axiale Heckrampe und auf eine ebenso betriebssichere, einfach zu bedienende kostengünstige bewegliche Decksrampe ohne gliche Anforderungen an Wasserdichtigkeit mit dem Hauptdeck. Die Eignung auch für den transport von rollender Ladung und für horizontalen Ladungsumschlag schränkt in keiner Weise die Einsatzmöglichkeiten und die damit erreichbaren Vorteile des Prachtschiffes ein.
Die Erfindung soll nachstehend an einer Ausführungsform, näher erläutert werden.
Es zeigen;
Pig. 1: das erfindungsgemäße Schiff in der Seitenansicht Pig. 2: das erfindungsgemäße Schiff in der Draufsicht Pig. 3: einen Schnitt A-A nach Pig. 1 Pig. 4: einen Schnitt B-B nach Pig. 1 Pig. 5: das Hinterschiff in der Seitenansicht als
Schnitt C-C nach Pig. 6
Pig. 6: das erfindungsgemäße Hinterschiff in der Draufsicht
Die S1Ig. 1 bis 4 zeigen ein erfindungsgemäßes Schiff, dessen Schiffskörper 1 mit einem herkömmlichen Vorschiff 2 und Hinterschiff 3 mit breitem Spiegel versehen ist. Unter dem Hauptdeck 4 befinden sich der Maschinenraum 5, die Laderäume 6, 61 und die Wohn-, Aufenthalts-, Freizeit-, Wirtschafts- und Sanitärräume 7 der Besatzung im Laderaumbereich 61. Die Anordnung der Wohn-, Aufenthalts-, Preizeit-, Wirtschafts- und Sanitärräume 7 erfolgte im Bereich 1/3 bis 1/2 der Schiffslänge von hinten.
Das durch große Luken über den Laderäumen 6 weitoffene Schiff ist aus konstruktionstechnischen und ferti^ungsbedingten Gründen als Doppelhüllenschiff ausgebildet.
-r—9-
Im Laderaumbereich 61 befinden sich auf "beiden" Scßl'ffsseiten im Doppelhüllenbereich die in mehreren Decks angeordneten Unterkunftsräume für die Besatzung. Sie können vom Hauptdeck 4 aus begangen werden und sind durch einen Verkehrsgang 8 im Querriegel untereinander und durch Verkehr sgänge 9 in der Doppelhülle mit anderen Schiffsräumen verbunden.
Auf dem Haupt deck 4 sind zwei auf Schienen 10 in Schiffslängsrichtung verfahrbare Portalkräne 11 angeordnet. Über dem vorderen Portalkran 11 sind die Arbeitsräume für die Schiffsführung 12, wie Brückenraum, Karten- und Itfavigationsraum, Funkraum usw. vorgesehen.
über dem hinteren Portalkran 11 befinden sich die Wohn-, Aufenthalts- und Sanitärräume 13 für leitende Besatzungsmitglieder. Während der Fahrt des Schiffes sind die beiden Portalkräne 11 arretiert und miteinander gekoppelt. Die Arbeit sräume für die Schiffsführung 12 und die'Wohn-, Aufenthalts- und Sanitärräume 13 für leitende Besatzungsmitglieder sind untereinander begehbar gestaltet. Während des Ladebetriebes können die Portalkräne 11 unabhängig voneinander über die gesamte Schiffslänge arbeiten. Die Bedienung der Kräne erfolgt von entsprechenden Bedienständen der Portalkräne Hit einer Traglast beispielsweise von 40 t je Portalkran können im Zusammenwirken beider Kräne Traglasten bis zu öO t bewältigt werden und damit Schwergut in die Laderäume 6 oder auf das Hauptdeck 4 umgeschlagen werden.
Über dem Maschinenraum 5 ist eine Montageöffnung für eine direkte vertikale Begehbarkeit des Maschinenraumes 5 vom Hauptdeck 4 aus vorgesehen.
Der Schornstein 15 ist in seiner Höhe mit der freien Durchfahrtshöhe der Portalkräne 11 abgestimmt. Teleskopartig höhenverstellbare Rauchrohre verbessern während der Fahrt des Schiffes die Abgasführung.
Zweckmäßigerweise sind die Rettungseinrichtungen des Schiffes geschützt vor jeglicher unerwünschten Berührung mit der See und vor mechanischen Beschädigungen auf den Portal;kränen
angeordnet.
Lie Begehbarkeit der Arbeitsräume für die Schiffsführung 12 und der Wohn-, Aufenthalts- und Sanitärräume 13 auf den Portalkränen 11 wird durch Außentreppen gewährleistet.
Die Stromversorgung bzw· Leitungsverbindung für die notwendige Betriebs-, Steuer- und Meßkabel erfolgen über flexible seitlich im Bereich der Schienen 10 in Deckstaschen liegende Kabel, die durch die verfahrbaren Portalkräne 11 nach Erfordernis auf eine oder mehrere Trommeln aufgespult werden können.
Die Fig. 5 und 6 zeigen ein erfindungsgemäßes Schiff, in dessen hinterem Teil des Hauptdecks 4 sich in einem Deckseinschnitt 16 die Einrichtungen für den horizontalen Ladungsumschlag befinden und zwar die axiale, während des ümschlagprozeßes nach unten klappbare Heckrampe 17, bestehend aus einem festen und einem beweglichen (Pinger-)Teil und die bewegliche Decksrampe 16, die während des ümschlagprozeßes in einer lieigung, vorzugsweise 1:7 bis 1:10, die Verbindung zwischen dem Ladungsdeck (Hauptdeck 4) und der Heckrampe 17 herstellt. Um den hinteren Teil des Hauptdecks 4 für den Transport von Ladung zu erhalten, kann die Decksrampe 18 bündig mit dem Hauptdeck 4 nach oben geklappt werden. Die rollende Ladung wird vorzugsweise auf einer Ladungssteilfläche 19 der Hauptdeckluken abgestellt. Äin Auffahrkeil 20 sorgt für das ungehinderte Befahren der Ladungsstellfläche 19 in direkter Fortsetzung und JÜTeigung der beweglichen Decksrampe 18.
-M-
Aufstellung der Bezugszeichen
1 Schiffskörper
2 Vorschiff
3 Hinterschiff
4 Hauptdeck
5 Maschinenraum
6 Laderaum
61 Laderaum
7 Wohn-, Aufenthalts-, Freizeit-, Wirtschafts-,
Sanitärräume
8 Verk ehrsgang
9 Verkehrsgang
10 Schiene
11 Portalkran
12 Arbeitsräume für die Schiffsführung
13 Wohn-, Aufenthalts-, Sanitärräume
14 Mont age ö ffnung
15 Schornstein
16 Deckseinschnitt
17 Heckrampe
18 Decksrampe
19 Ladungsstellfläche
20 Auffahrkeil
Leerseite

Claims (7)

Patentanspruch
1. Frachtschiff mit einem oder mehreren Decks für den Transport von Gütern mit verhältnismäßig geringem Raumgewicht, universellen Stückgütern, vorzugsweise Container und Gütern mit verhältnismäßig hohem Raumge\vicht, Schüttgüter, sogenannter Bulkladung und/oder Schwergut, komplexe Industriegüter, wie Chemieanlagen, Lokomotiven und dergleichen, und/oder von rollender Ladung mit horizontalem Ladungsumschlag Land-Schiff von Einheitsladungen (Container, Paletten) auf Rädern (Trailer, Plats) und von Frachten mit eigenen Fahrmöglichkeiten (PICVV, LKV/, Baumaschinen, Agrartechnik u.dgl.), mit Unterkunfts- und Arbeitsräumen für die Besatzung, dadurch gekennzeichnet, daß ein frei zugängig für die vollständige Nutzung mit Decksladung sich über die gesamte Länge und Breite des Schiffes erstreckendes Hauptdeck (4), ein Teil der Unterkunfts- und Arbeitsräume für die Besatzung, vorzugsweise die Wohn-, Aufenthalts-, Freizeit-, Wirtschafts- und Sanitärräume (7), unter dem Hauptdeck (4) und der andere Teil, vorzugsweise die Arbeitsräume für die Schiffsführung, in einem den Transport-, Umschlag- und Lagerprozeß des Schiffes nicht beeinträchtigtem liiveau angeordnet sind.
2. Frachtschiff nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Arbeitsräume für die Schiffsführung, auch Wohn-, Aufenthalts- und Sanitärräume auf einem über die gesamte Länge des Hauptdecks (4) frei verfaterbarenen Portal angeordnet sind.
3. Frachtschiff nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet , daß es über einen oder mehrere über die gesamte Länge des Hauptdecks (4) frei verfahrbare Portalkräne (11) verfügt und die Arbeitsräume für die Schiffsführung (12), auch Wohn-, Aufenthalts- und Sanitärräume (13) auf diesen Portalkränen (11) angeordnet sind und daß
— 2. —
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■:-f-«fV:::.;::; 1 311311.6
bei Vorhandensein von mindestens zwei Portalkränen (11) diese während der Fahrt des Schiffes untereinander gekoppelt, arretiert und die Räume (12) und (13) untereinander begehbar gestaltet sind.
4. Pracht schiff nach Punkt 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Wohn-, Aufenthalts-, Freizeit-, Wirtschafts- und Sanitärräume (7) für die Besatzung vorzugsweise im Bereich 1/3 bis 1/2 der Schiffslänge von hinten unter dem Hauptdeck (4) angeordnet sind.
5. Prachtschiff nach Punkt 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß der Maschinenraum (5) durch eine oder mehrere Montageöffnungen (14) im Hauptdeck (4) vorzugsweise durch Glattdecklukendeckel verschließbar, direkt von außen vertikal begehbar ist.
6. Prachtschiff nach Punkt 1 bis 5» dadurch g e kennz eichnet, daß das Hauptdeck (4) über den gesamten Längen-/Breitenbereich seiner Ladeluken zum Transport von rollender Ladung und als Ladungsstellfläche (19) für die rollende Decksladung nutzbar ist und daß zum Ladungsumschlag für die rollende Ladung eine an sich bekannte axiale Heckrampe (17) mit in einem Deckseinschnitt (16) unmittelbar anschließender und beweglich angeordneter Decksrampe (1b) vorgesehen ist·
7. Frachtschiff nach Punkt 1 Ms 6, dadurch gekennzeichnet , daß ein Teil der Unterkunftsund Arbeitsräume für die Besatzung auf dem Haliptdeck des Schiffes angeordnet sind.
DE19813119116 1980-07-22 1981-05-14 "frachtschiff" Withdrawn DE3119116A1 (de)

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DD22706881A DD201861A2 (de) 1981-01-19 1981-01-19 Frachtschiff

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE3119116A1 (de)
DK (1) DK297081A (de)
FI (1) FI811483A7 (de)
FR (1) FR2487284A1 (de)
GB (1) GB2080740B (de)
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