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DE3118642A1 - "notunterkunft" - Google Patents

"notunterkunft"

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Publication number
DE3118642A1
DE3118642A1 DE3118642A DE3118642A DE3118642A1 DE 3118642 A1 DE3118642 A1 DE 3118642A1 DE 3118642 A DE3118642 A DE 3118642A DE 3118642 A DE3118642 A DE 3118642A DE 3118642 A1 DE3118642 A1 DE 3118642A1
Authority
DE
Germany
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elements
emergency
shelter according
emergency shelter
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3118642A
Other languages
English (en)
Inventor
Burkhard 3000 Hannover Wollenweber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3118642A priority Critical patent/DE3118642A1/de
Publication of DE3118642A1 publication Critical patent/DE3118642A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/16Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against adverse conditions, e.g. extreme climate, pests
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/02Tents combined or specially associated with other devices
    • E04H15/10Heating, lighting or ventilating
    • E04H15/14Ventilating
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04H15/20Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure
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    • E04H15/00Tents or canopies, in general
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04H15/00Tents or canopies, in general
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    • E04H2015/202Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure with inflatable panels, without inflatable tubular framework

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Notunterkunft, insbesondere temporäre Notunterkünfte für extreme klimatische Bedingungen in Katastrophen- und Notstandsgebieten.
Es gibt bis heute keinen absoluten Schutz gegen unvorhersehbare Umwelteinflüsse (Naturkatastrophen) oder durch den Menschen selbst verursachte Katastrophen. Die durch solche Katastrophen obdachlose Bevölkerung muß für die Zeit des Wiederaufbaus und der evtl. Neuerrichtung in temporäre Notunterkünfte evakuiert werden.
In großer Zahl werden die sogenannten "Rot-Kreuz-Zelte" als Notunterkünfte eingesetzt. Diesen Zeil typ gibt es mit doppeltem Dach und Vordach. Weitere Varianten sind das Gelenkbinder-Zelt sowie Küchen- und Ar be i t s'/.i? I t ι·. Al:; Menibr.ininut ei i a i wird Baumwollsegeltuch (natur oder oliv) und Schwergewebe (in sechs unterschiedlichen Farben) mit Faulstreifen oder Ösenwand angeboten. Die Zelthaut der Küchen- und Arbeitszelte besteht aus Polyestergewebe. Die Zelthäute mit ösenrand können mit einem Holzfußboden ausgestattet werden. Die Gerüstrohre sind aus Aluminium mit einem Außendurchmesser von Ao mm und einer
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Wanddicke von 1,5 nun; die Rohrverbindungen und Bodenplatten sind aus Kunststoff. Zum Teil lassen sich auch die Zelte mit Innenzelten und Bodendecken versehen. Das feste Gerüst bietet gleichbleibende Form und festen Stand; der Innenraum ist vollkommen frei, Außenverspannungen sind nicht vorhanden. Die 'Rot-Kreuz-Zelte" erweisen sich aber immer wieder als unzureichend, was auch durch Untersuchungen der London Technical Group for Disaster Relief bestätigt wurde. Das "Rot-Kreuz-Zelt ist vor a I lein Für extreme klimatische; Bedingungen in Katast: ropheiuji" biete η ungeeignet.
Ferner sind die sogenannten Fuller-Behausungen bekannt geworden. Hierbei handelt es sich um geodätische Kuppeln aus Stäben, Verbindungselementen und Dreiecksflächen, die eine minimale Oberfläche bei einem maximalen Nutζungsvolumen besitzen. Das bedeutet geringen Materialverbrauch und geringe Abkühlung. Nachteilig ist, daß die Konstruktion je nach Spannweite 4, 6, 8 und mehr verschiedene Dreiecke mit unterschiedlichen Seitenlangen benötigt. Hieraus ergeben sich sehr hohe Produktionskosten. Die Dichtung an den Kreuzungspunkten hat sich al:; problematisch herausgestellt. Außerdem sind die Kuppeln schlecht zu addieren und benötigen eine lange Montagezeit, die zudem noch Fachleute für die Montage erfordert.
Bekannt sind auch Iglus aus Polyurethanschaum als Notunterkünfte. Diese wurden seinerzeit im peruanischen Erdbebengebiet erstellt. Bei diesen Iglus wird die Hülle eines Pneus von außen mit einem flüssigen plastischen, schnell er-
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ι Ι ΰ ο A· /:
starrenden Material beschichtet. Nach dem Versteifen und Entfernen der PneuhülLo bleibt olnc ;;< > I b:st ti'd'H'iide Schale ziiiiick. Eine Wandstärke von ca. Lo cm garantiert eine StabiliLät,di ti für kurze Transportstrecken ausreicht= Die atatischon Anforderungen in bezug auf die Windlasten sind ausreichend. Erforderlich ist allerdings ein flammenhemmender Schutzanstrich, Nachteilig ist, daß durch die kreisförmige Grundrißform diese Iglus nur bedingt addierbar sind. Die Grundfläche ist immer identisch - oder es stehen unterschiedliche Hüllen zur Verfügung. Um den Schaum aufzutragen, wird eine Maschine benötigt was Fachkräfte erfordert. Die Hüllen können nicht, zerlegt worden, um an anderer Stelle wiedut Vo ι wondunq /.u finden.,
Für Notunterkunftzwecke ist auch das Sarabhai-Zelt bekannt geworden. Dies wurde 1973 von Frei Otto und Mitarbeitern entworfen. Außer als Notunterkunft soll dieses Zelt auch als Feldhospital eingesetzt werden. Eine erhöhte Verwendungsbreite ergibt sich aus gleichen Fertigungseinheiten, die zu einem größeren Raum zusammengeschlossen werden können. Gestänge und Verbindungen sind aus Aluminium. Die Membran besteht aus Baumwollgewebe. Die Entwässerung bei diesen Zeiten erfolgt durch das Rohrinnere. Das Dach besitzt eine Doppelmembran. Die Grundfläche einer Einheit beträgt 16 in', die maximale Höhe, ist .5,7 i· Nachteilig ist, daß eine Isolation bezüglich Wärme und Kälte praktisch nicht vorhanden ist. Eine Addition kann nur mit der
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16m -Raumeinheit erfolgen. Für das Errichten der Sarabhai-Zelte sind Fachkräfte notwendig.
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So Lt 1977 ist das sogenannte Faltzelt von UeIL Thalmann bekannt. Diese Faltkonstruktion besteht aus "Poliondaplatten", die in einem Temperaturbereich von minus 4o bis plus 90°C temperaturbeständig sind und außerdem UV-Licht-stabilisiert sind. Eine Zelteinheit besteht aus 18 gleichen Teilen, die durch Punktschweißung miteinander verbunden sind. Das Material ist zäh, biegefest und wasserundurchlässig. Zwischen der oberen und unteren Kunststoffplatte befindet sich eine Luftschicht. Das Gewicht der gefalteten und damit stabilen Zelteinheit beträgt 35 kg. Der Auf- bzw. Abbau erfordert ca. 5 Minuten. IsL das Faltwerk auseinandergezogen, wird es unter der Kuppel mit Nylonseilen zusammengehalten, Der Eingang befindet sich an den beiden Endteilen. Diese Notunterkunft wird ausschließlich mit 18 Heringen im Boden verankert. Öffnungen können beliebig und auch nachträglich in das Material geschnitten werden. Nachteilig ist, daß diese bekannte Notunterkunft praktisch nicht zu addieren ist. Eine größere Raumbildung ist daher nicht möglich. Außerdem ist die Bodenisolation unzureichend.
Die Nachteile der bisher bekannten Notunterkünfte bestehen zusammenfassend insbesondere in einer starren Grundrißform, die schlecht addierbar ist. Eine eventuelle Raumvergrößerung ist zudem nur mit gleich großen Grundeinheiten möglich, beispielsweise Sarabhai-Zelt. Durch die Addition einzelner Einheiten lassen sich zwar größere Räume bilden, die eine erhöhte Anwendungsbreite garantieren, die Erweite-
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TI 1 1 Λ / O
*_■ I i υ j -ί Z
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rung durch eine kleinere Grundeinheit besticht nicht. Die Größe der bekannten Notunterkünfte ist also individueLl nicht festlegbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Notunterkunft zu schaffen, die die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweist und die insbesondere die nachfolgend aufgeführten Anforderungen erfüllt :
Weil Katastrophengebiete im voraus schwerlich geographi.se! festzulegen sind, muß ein breites Einsatzspektrum der Notunterkunft gewährleistet sein, d„h„ die auftretenden Klimate auf der Erdkugel sind zu berücksichtigen. Die Notunterkunft muß folglich gegen Regen, Feuchtigkeit und Schnee und gegen Hitze und Kälte widerstandsfähig und Schill zund wiiken. Außerdem dürfen Wind- und Brandverhalten bei den Überlegungen nicht übersehen werden; diese spielen sogar eine erhebliche Rolle«
Häufig sind alle Personen, die sich zum Zeitpunkt des Geschehens in einem Katastrophengebiet aufhalten und deren Wohnungen und Häuser beschädigt oder zerstört worden sind, von einer Evakuierung in Notunterkünfte betroffen.
Generell sind Erwachsene, Jugendliche, Kinder sowie Kranke, Leicht- und Schwerverletzte gezwungen, ihre durch die Katastrophensituation zerstörten Behausungen zu verlassen, um in der Zwischenzeit (Wiederaufbauphaso) in sicheren und schutzbietenden Notunterkünften zu leben. Meist können die Obdachlosen nur wenige wichtige und persönliche Dinge mitnehmen, da ζ„Bo Kleidungsstücke und Einrichtungsgegenstände
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unbrauchbar geworden sind bzw. in den Häusern verbleiben mußten. Elementare menschliche Bedürfnisse (Wohnen, Schlafen, Essen, Trinken) und der Schutz vor klimatischen Bedingungen (Hitze, Kälte, Feuchtigkeit) dürfen für obdachlose Menschen in Katastrophengebieten nicht zum Problem werden, sondern müssen durch möglichst adäquate Notunterkünfte gewährleistet sein.
Behelfsunterkünfte sollen daher gewohnte Bedürfnisse der Betroffenen über einen bestimmten Zeitraum hin annähernd erfüllen. Deswegen müssen solche Unterkünfte vielseitig verwendbar sein. Die Größe einer Notunterkunft sollte individuell festlegbar sein. Dies ist eine Frage des Bedarfs und der Erweiterungsmöglichkeit. Eine Raumausdehnung mag in der Horizontalen stattfinden und in der Vertikalen gleichbleiben. Durch die Formgebung müßte erreicht werden, daß die zur Verfügung stehende Grundfläche einer Unterkunft weitgehend nutzbar ist, d.h. flache Winkel und spitze Ecken sind zu vermeiden. Die Stehhöhe einer Person muß auf dem größten Teil der Grundfläche gewährleistet sein. Außerdem sollten Fenster und Lüftungsöffnungen leicht zugänglich und einfach zu bedienen sein. Ferner müßte für jede Notunterkunft die Möglichkeit bestehen, entsprechend des Bedarfs isolierende Bodenelemente einzubauen.
Die Notunterkunft - als Übergangslösung für einen bestimmten Zeitraum konzipiert - soll im weitesten Sinn leistungsfähig sein und ohne große Aufwand auf- bzw. abgebaut werden können, um an anderer Stelle eine neue Verwendung zu
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finden. Um dieser Forderung gerecht zu werden, spielt die Wahl der Materialien und die Anzahl der Bauteile eine wesentliche Rolle. Die Notunterkunft muß daher leicht und platzsparend transportierbar sein (auch im Flugzeug) und sich weiterhin durch ein geringes Gewicht und eine leichte Handhabung auszeichnen. Die Anzahl der notwendigen K i nztvl t ei le ist, um eine problemlose Montage zu garantLoren und aus Kostengründen, auf ein Minimum zu reduzieren. Viele unterschiedliche Bauteile verwirren nur und lassen einen Aufbau problematisch werden« Wenige Personen, auch ungeschulte Hilfskräfte - auch die Katastrophenopfer selbst - sollten in der Lage sein, die Einheiten in kurzer Zeit ohne komplizierte mechanische Einrichtungen (z„B. Kran) und Techniker zu errichten.
Die Räumlichkeiten einer Notunterkunft sollten durch eine schnelle und mühelose Erweiterung vielseitige Nutzungsmöglichkeiten bieten» Um diesem Anspruch qorecht zu worden, müßte es kleine Grundeinheiten geben, die addierbar und ebenso beliebig zu erweitern sind. Somit können Raumangebote für verschiedene Nutzungsbedürfnisse (Wohnen, Schlafen, Hygiene, Versorgung, Lagerung usw.) erstellt werden. Zudem ergäbe sich eine Variabilität zugunsten von Individual- und Gemeinschaftsbereichen. Individualbereiche dienen am Tag als Wohn- und in der Nacht als Schlafquartier und haben besondere Anforderungen zu erfüllen. Eine gute Klimatisierung der Räume ist demnach unbedingt erforderlich; ebenso die Beheizbarke.it und die Möglichkeit dar Bodeniyoliurung.
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Gemeinschaftsbereiche, wie Hygiene und Versorgungsunterkünfte werden hauptsächlich nur tagsüber und relativ kurz frequentiert. Eine Klimatisierung der Räume sollte dennoch gewährleistet sein. Die Beheizbarkeit und Bodenisolierung ist jedoch nur bedingt erforderlich.
Da die Energie, die in Katastrophengebieten in der Regel zur Verfügung steht, ohnehin meist knapp bemessen ist, gilt es, euer«) i t'iiparundu Baumaterialien einzusetzen. Um am Tay ohne künstliche Beleuchtung in den Notunterkünften auszukommen, sollten die Bauteile lichtdurchlässig sein und Fensteröffnungen vorweisen. Um Heizenergie zu sparen und Schutz vor Sonneneinstrahlung zu bieten, muß die Raumhülle wärmeisolierende Eigenschaften aufweisen, d.h. eine minimale Oberfläche bei einem maximalen Raumvolumen haben. Hierdurch entsteht ein geringerer Heizungs- und Materialverbrauch.
Nach Katastrophen kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, daß dio Obdachlosen keine oder nur wenige Möbel mit sich nehmen können, weil sie zerstört worden sind oder in den Häusern verbleiben müssen. Deshalb ist es in der Regel erforderlich, Einrichtungsgegenstände zur Verfügung zu stellen, wie Feldbetten, Stühle, Tische usw., die sich durch geringes Gewicht, einfache Handhabung und leichte Transportmöglichkeit auszeichnen. D.h. der Grundriß der Notunterkünfte muß auf das Notunterkunftzubehör von den Dimensionen her abgestimmt sein.
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Bauteile von Notunterkünften sollten einfach und platzsparend zu transportieren und mit unterseil redlichen Transportmitteln wie Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe, Kraftfahrzeuge usw. zu befördern sein«. Die Verpackung der einzelnen Elemente könnte eine farbliche Markierung zur besseren Identifizierung erhalten=
Die äußere Gestalt der Notunterkünfte sollte in erster Linie durch menschliche Proportionen und die Nutzung bedingt sein. Aus material- und energiesparenden Aspekten bei der Konstruktion ist eine minimale Oberfläche bei maximalem Raumvolumen anzustreben. Durch diese Forderung könnte zudem ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit gegenüber Windlasten erreicht werden.
Die erfindungsgemäße Lösung der oben genannten Aufgabe, durch die die wesentlichen oben angegebenen Anforderungen erfüllt werden, ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben.
Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lösung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäße Notunterkunft weist gegenüber dem Stand der Technik erhebliche Vorteile auf.
Durch die große Variabilität der Elemente ist eine sehr hohe Anwendungsbreite gegeben. Für die Raumbildung stehen in erster Linie die Luftpolsterelemente, aber auch Vorzelt und Raumtrennplanen zur Verfügung. Sind Luftpolsterelemente nicht erforderlich (z.B. Lagerung), werden die Vorzeltplanen ausschließlich als raumbildende Elemente benutzt. Die Raumtrenn-
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9 * S>
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planen bieten die Möglichkeit, einen großen Raum (Hygiene-, Sanitäts-, Küchenzelt) in kleinere Bereiche individuell zu unterteilen. Ebenso sind die Bodenelemente dieser Variabilität angepaßt. Defekte Teile lassen sich leicht austauschen. Kin .inderer vorteil liegt- darin, daß schon errichtete Notunterkünfte nachträglich jederzeit erweitert werden können.
Die kleinste theoretisch herzustellende Zelle hat eine Grund-
fläche von ca. 4m , ist aber vom Materialverbrauch her unwirtschaftlich und nur als ergänzende Einheit anzusehen.
Wesentlich günstiger ist die Grundeinheit mit achteckigem
2 Grundriß bei einer Fläche von 11,3 m . Diese Grundeinheit läßt sich mit den Elementen fast beliebig und individuell erweitern.
Zu einer ausreichenden Klimatisierung lassen sich die unteren Pointer Mt.ul enloj: bis v.u einer Höhe von 6o cm hochklappen. Außerdem können diese Lüftungsöffnungen und die sich im Dach befindenden auch ganz verschlossen werden.
Das Rohrgerüst besteht vorwiegend' aus einem Bogenelement, das sich z.B. dem Flugzeuginnenraum anpaßt, und einem Stangenelement. Die restlichen zwei Stangenelemente von 0,5 m und 2,42 m sind mit den raumbildenden Flächen verbunden. Alle Luftkissenelemente können unaufgeblasen zusammengerollt werden Ebenso die Bodenelemente. Das einzige Ringelement wird in Transport k i si on qeiieferL. Dan Verpackungsmaterial für tile boden- und raunibildendeii Elemente, -z.U. Säcke, ist farbig gekennzeichnet, um die einzelnen Formen auch im zusammengewickelten Zustand zu erkennen. Das geringe Gewicht der AIu-
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miniumrolire und die relativ kleinen und somit leichten Wand/Dachflächen haben den Vorteil, daß sie einfach zu transportieren sind. Der Aufbau der erfindungsgemäßen Notunterkünfte ist sehr einfach durch jedermann, also auch durch Hilfskräfte, möglich«, Zuerst werden die einzelnen Rohrgerüstteile nach dem entsprechenden Grundrißplan in die Verbindungsringelemente gesteckt und am Boden mit Zeltpflöcken verankert. Ist das Gerüst aufgerichtet, sind die raumbildenden Wand/Dachflächen mit dem Reißverschluß einzuziehen. Anschließend werden die Luftkissenelemente mit einem Kompressor oder Blasebalg mit Luft gefüllt und die Bodenelemente nach Bedarf ausgelegt. Diese Arbeiten sind von ungeschulten Personen und ohne größere technische Einrichtungen durchführbar. Durch die energiesparende Konstruktion und Formgebung der erfindungsgemäßen Notunterkunft wird ein wesentlicher Energieanteil abgedeckt. Die notwendige elektrische Energie kann durch Aggregate geliefert werden. Zu beheizen sind die Einheiten z.B. mit ölofen.
Das Rohrgerüst und die Verbindungselemente bestehen aus Aluminium. Die Abdeckhaube für das Verbindungselement besteht aus Kunststoff, beispielsweise Plexiglas. Die Reißverschlüsse bestehen aus Kunststoff, der vorzugsweise schweißbar ist. Die verwendeten Kunststoffolien sind einseitig mit Aluminium beschichtet; sie weisen ein geringes Gewicht auf, sind widerstandsfähig gegen Alterung und Korrosion, gegen
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Feuchtigkoit, Temperatur und UV-Strahlung. Sie sind nicht adhäsiv und gewähren einen ausreichenden Brandschutz.
Die äußere Gestalt und die Konstruktion der erfindungsgemäßen Notunterkunft ist durch die menschliche Proportion und die Nutzungsart bestimmt.
Zusammenfassend ergeben sich durch die erfindungsgemäße Notunterkunft die folgenden wichtigsten Vorteile :
Durch die Kuppelform wird ein maximales Nutzungsvolumen bei minimaler Oberfläche erreicht. Hierdurch ist der Materialverbrauch gering und die Abkühlung minimal, d.h. die erfindungsgemäße Notunterkunft ist äußerst energiesparend. Die große Variabilität der erfindungsgemäßen Notunterkunft erhöht die Verwendungsbreite. Durch Addition kleiner Raumeinheiten und Planen ergeben sich viele Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise die Vorzeltbildung und Raumtrennung. Errichtete Notunterkünfte sind jederzeit erweiterbar. Die Raumgröße ist individuell festlegbar.
Eine Außenverspannung ist nicht notwendig; trotzdem
wird ein fester Stand und eine gleichbleibende Form erzielt.
Bei der Grundeinheit (11,3 m ) wird keine Mittelstütze benötigt. Auf der gesamten Grundfläche ist die Stehhöhe gewährleistet. Die Grundrisse der Elemente und Einheiten sind auf Notunterkunftzubehör abgestimmt. Bodenelemonte sind einfach nach Bedarf einfügbar. Die Luftpolsterelemente sind beidseitig verwendbar (Absorption oder Reflexion der Sonneneinstrahlung) . Diese Elemente ermöglichen daher eine regelbare Klimatisierung.
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Durch die farbige Kennzeichnung der einzelnen Elemente, den leichten Transport, die einfache Handhabung und die wenigen Einzelteile sind mechanische Einrichtungen und Fachkräfte für den Auf- und Abbau nicht notwendig.
Die erfindungsgemäße Notunterkunft soll nun anhand der beigefügten Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1a, b eine Gesamtübersicht über die
einzelnen Bauteile bei speziellen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Notunterkunft,
Fig. 2a, b, c Ansichten von verschieden aufgebauten erf indungsgoinäßen Not unlerkiln fLen , Fig. 3a, b Grundrisse der Notunterkünfte nach den
Fig. 1a und b,
Fig. 4 die Ansicht einer achteckigen erfindungsgemäßen Notunterkunft mit teilweise angebrachter Wandverkleidung, Fig. 5 die Außenansicht des Eingangsbereiches der Notunterkunft nach Fig. 4,
Fig. 6 den Aufbau von Gerüst- und Bodenelementen der Notunterkünfte nach den Fig. 1a, 2a und 3, Fig. 7 den Aufbau von Gerüst- und Boden-
elementen der Notunterkünfte oder Teilen der Notunterkünfte nach den Piq. 1b, 2bf c, 3b, 4, 5,
Fig. 8-14 Wand- und Dachelemente (Gerüstelemente) zum Aufbau der erfindungsgemäßen Notunterkünfte mit Anwendungsbeispielen (Fig. 1o, 13, 14),
Fig.15a,b Ansicht, teilweise im Schnitt, und
Draufsicht auf ein Verbindungselement zur Verwendung bei der erfindungsgemäßen Notunterkunft,
Fig.16a,b Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf das Verbindungselement nach Fig. 15 mit angebrachtem Regenschutzsegel und angebrachter Außenhaut,
Fig. 17 eine bevorzugte Ausbildung des unteren Endes der Gerüstelemente,
Fig. 18 eine Draufsicht auf ein Zentrierstück für Mittelmast und Gerüstelemente bei Verwendung eines Regenschutzsegels,
Fig.19a-d und
Fig.2oa-e verschiedene Anordnungsbeispiele
der Elemente der erfindungsgemäßen Notunterkunft in der Ansicht und in Draufsicht, und
Fig. 21 eine Übersicht über die bei der erfindungsgemäßen Notunterkunft eingesetzten Einzelelemente.
Gleiche Teile in den Figuren der Zeichnung sind mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
3 1 1.?!, 2
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Den Fig. 1a und b sind in Verbindung mit den Fig. 2, 3, 4 und 5 in einer Art Gesamtübersicht die wesentlichen Bauteile von Notunterkünften zu entnehmen. Diese Notunterkünfte werden aus gleichen Bogenelementen 2 und drei verschiedenen Stangeneloinonten 4, *i und 7 als t raqendo liU'monit für das Rohrtraggerüst hergestellt, ferner aus Verbindungselementen 6, sowie raumbildenden Elementen 8, 9, 11 und 13r die die Außenhaut und Innenwände bilden, sowie aus Boden-
der Außenhaut* elementen 1o„ Die raumbildenden Elemente 8, 9, 11 und 1 3^ zugleich Wand- und Dachelemente sind, weisen einzelne Luftkissenelemente auf. Zu den raumbildenden Elementen zählen auch Vorzeltelemente 14 und Raumtrennelemente 16. Die Bodenelemente 1o gibt es vorzugsweise in drei verschiedenen, austauschbaren Formen bzw. Größen. Die Luftkissen sind vorzugsweise in drei Lu ft kammern 18, 2o und 22 mit ort e i 1 I. , um <vin(> bessere Wärmedämmung zu erzielen. Sie können mit einem Blasebalg aufgeblasen werden.
Die Vorzelt- und Raumtrennelemente sind vorzugsweise Planen, die durch Reißverschlüsse eingezogen werden. Sie können lichtdurchlässig sein oder beispielsweise auch als Moskitonetz ausgebildet sein. Auch die Luftkissenelemente können wenigstens teilweise lichtdurchlässig ausgebildet sein.
In die die Außenhaut bildenden Luftkissenelemente können Öffnungsflächen 24 als Türen oder Fora;Ler e ;.n<jearbo i t c) ho in.
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welche ausklappbar (Fig. 2b), aufrollbar (Fig. 2c, 5) oder aushebbar (Fig. 2c, rechte Öffnung) ausgebildet sein können.
Die Verbindungselemente 6 sind vorzugsweise zugleich mit verschließbaren Lüftungsöffnungen (Haube 28) versehen oder als Tageslichtspender, Stützenaufnahme, Regalbodenträger oder Ofenrohrträger ausgebildet und können mit einem Befestigungsmittel für ein wasserableitendes Regenschutzsegel ausgestattet sein. Die raumbildenden Elemente 8, 9, 11 und 13 sind vorzugsweise mit Faulstreifen 3o versehen. Den Fig. 1b und 3 ist die Anordnung von Betten 32 (Alubetten) zu entnehmen.
Die Fig. 6 und 7 zeigen die Anordnung der Bodenelemente und des Gerüstes aus Bogen- und Stangenelementen der Notunterkünfte nach den Fig. 1 bis 3, wobei die achteckige Notunterkunft gemäß Fig. 3b, 4 und 7 die Grundeinheit darstellt.
Die raumbildenden Wand- und Dachelemente 8, 9, 11 und 13 sind im Detail in den Fig. 8, 9, 11'und 12 näher dargestellt.
Das etwa bogenartig sich verjüngende Wand- und Dacheiement 8 gemäß Fig. 8 weist einen oberen Wasserablauffalz 4o, seitliche Reißverschlüsse 42, 43 und seitliche, die Reißverschl ußl η i.lo überdeckende Latschen 44, 45 auf. Am unteren Ende der Elemente ist der bereits erwähnte Faulstreifen 3o ausgebildet.
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«ι ♦ ο
Die etwa rechteckförmigen Dach- und Wandelemente gemäß Fig. 9 weisen am oberen Ende Wasserablauffalze 46 sowie seitliche Reißverschlußteile 48„ 49 und seitliche Laschen 5o„ 51 auf sowie ferner den bereits erwähnten Faulstreifen 3o am unteren Ende«
Das etwa bogenartig sich erweiternde Wand- und Dachelement gemäß Fig. 11 weist zwei obere Wasserablauffalze 52, 54, seitliche Reißverschlußteile 56, 58 und seitliche Laschen 6o, 62 sowie am unteren Ende den Faulstreifen 3o auf„
Das Wandelement 13 nach Fig. 12 weist zwei Reißverschlußteile 64,, 66 und am unteren Ende den erwähnten Faulstreifen 3o auf.
Mit den Wand- und Dachelementen nach den Fig. 8 und 9 lassen sich beispielsweise Notunterkünfte gemäß Fig. 1o erstellen, und mit den Wand- und Dachelementen nach den Fig. 11 und 12 Notunterkünfte nach den Fig. 13 und 14.
Sämtliche Wand- und Dachelemente 8, 9, 11 und 13 sind mit den bereits erwähnten Luftkissenelementen ausgestattet» Diese Wand- und Dachelemente stellen die Außenhaut dar. Die Wand- und Dachelemente,, die sich den Krümmungen eier Uoqenelemente anpassen müssen, haben ein durchgehendes Luftpolster, welches zur Erzielung einer Gelenkwirkung jedoch an mehreren Stellen eingeschnürt ist, um Falten und Knicke zu vermeiden, wie dies den Fig„ 1, 2, 4 und 5 besonders deutlich zu entnehmen ist„ Der untere Luftkissenbereich kann auch als Lüftungselement ausgebildet sein»
Die Bogenelemente 2 und die drei verschiedenen Stangen-
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elemente 4, 5 und 7 des Rohrtraggerüstes bestehen vorzugsweise aus einem Aluminiumrohr- oder Kunststoffrohrprofil mit einem Durchmesser von etwa 7o mm. Dieses Rohrprofil· weist drei Längs· nuten 7o, 72, 7 4 (s. Fig. 17) in Form von Rohrnuten in einem Winkelabsland von 90 Grad auf. In diesen Längsnuten ist ein Teil der Reißverschiüsse befestigt. Die Befestigung erfolgt vorzugsweise mit Hilfe einer Kunststoffkordel 76, 78, 8o (vgl. Fig. 17), die in der Rohrnut angeordnet ist und mit einem Reißverschlußteil 82, 84, 86 (vgl·. Fig. 17) aus Kunststoff verschweißt ist.
Das Bogeneiement 2 weist vorzugsweise einen geraden Teil· von etwa 1,3o m Länge und einen gebogenen Teil· (etwa in Form eines Vierteis einer E^ipse) von etwa 2,35 m Länge auf. Dia Rohrlüngen der Stangcnelemente betragen vorzugsweise 2,42 m, 2,26 m und o,5 m. Die o,5 m und 2,42 m langen Stangenelemente weisen keine ReiBVerschluflte^e auf. Die Stange von 2,26 m Länge dient ais senkrechte Stütze, die Stangen von o,5 m Länge ais Dachstangen und die Stangen von 2,4 2 m Länge ais Dach-Diagonaiverstrebung, vgl. Fig. 1 und Am unteren Ende der Bogenelemente 2 und der Stangenel·emente (2,26 m) ist jeweiis ein Kreuzprofil 88 (vorzugsweise aus Aluminium) mit einer Bodenplatte 9o (vorzugsweise aus Aluminium) angebracht. Das Kreuzprofil ist vorzugsweise am Boqon- und SLangrnelement anschraubbar. Die Bodenplatte 9o weist zwei Aussparungen 92, 94 auf zur Befestigung am Boden mit Hilfe von Zeltpflöcken (nicht dargesteMt) . Die Bodenpl·atte kann, wie dargestel·^, im wesentiichen kreisförmig
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ο I I -.-> j 4
. ο *» ο
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sein und kann ferner an der nublosen Seite der Elemente 2 und 4 mit einem Vorsprung 96 in Form einer rechtwinkligen Ecke versehen sein, die zur Standkontrolle beim Zusammentreffen mehrerer Bogen- oder Stangenelemente dient.
Am oberen Ende der BogcnelomenLe 2 und der StangiMielemente 4 ist nur ein Kreuzprofil 98 (vorzugsweise aus Aluminium) angebracht, welches vom Verbindungselement 6 aufgenommen wird (vgl. Fig. 15 und 16).
Die Stangenelemente 5 und 7 weisen am oberen und unteren Ende Kreuzprofile 1oo auf, welche von den Verbindungselementen 6 aufgenommen werden (vgl. Fig. 16).
In den Elementen mit Bodenplatte sind in Höhen von und 13oo mm jeweils zwei Aussparungen (nicht dargestellt) ausgebildet zur Aufnahme von Profilen (beispielsweise Rechteckprofile) (nicht dargestellt) als Abstandshalter und Befestigungsleisten für die Luftkissenelemente 12.
Das Verbindungselement 6 (vorzugsweise aus Aluminium) (vgl. Fig. 15 und 16) ist kreuzförmig ausgebildet, vorzugsweise mit einem Durchmesser von 5o cm und einer Höhe von 8 ein. Es besteht aus einem äußeren Ring 1o2 mit acht kreuzförmigen Aussparungen 1o3, 1o4, 1o5, 1o6, 1o7, 1o8, 1o9 und 11o mit einem gegenseitigen Winkelabstand von 45 Grad, einem zentralen Gußstück 112 mit kleinerem Durchmesser sowie acht kurzen Rohrprofilen 113, 114«, 115, 116, 117, 118, 11«) und 12o, die am Gußstück 112 und am Ring 1o2 befestigt sind und in den Aussparungen münden. Durch diese Ausbildung werden etwa drei-
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-3o-
ungs
eckförmige Lüftföffnungen 121 zwischen Gußstück und Ring gebildet. Die Gußstücke 112 weisen eine Bohrung 122 zur Aufnahme von senkrechten Stützen, beispielsweise der Kreuzprofile der Stangenelemente 4 auf.
Am (oberen) Kreuzprofil kann die Abdeckhaube 28 mit Hilfe einer Hakenschraube 124 befestigt werden. Das Kreuzprofil 98 ist in der Bohrung 122 auf- und abbewegbar, so daß die LiIffcuiujsöfifnunqiin 121 mit Hilfe dar Abdeckhaube 28 verschließbar sind (gestrichelt eingezeichnet in der Fig. 15) und mehr oder weniger weit geöffnet werden können. Das Kreuzprofil ist hierzu vorzugsweise mit einem Griff zum Verschieben ausgestattet (nicht dargestellt).
In die Hakenschrauben 124 kann bei Bedarf das Regenschutzsegel 125 eingehakt werden. Am äußeren Ring 1o2 sind acht Knebelverschlüsse 126 angebracht, an denen die Wasserablauffalze 128 der Luftkissenelemente 12 befestigt werden (vgl. Piq. 1rj und 16) .
Wie oben schon erwähnt, gehören zu den raumbildenden Elementen vier verschiedene Luftkissenelemente und vier verschiedene, vorzugsweise lichtdurchlässige Planen und eine rechteckförmige Plane, vgl. Fig. 21a und b.
Die verschiedenen Luftkissenelemente 12 stellen als Wand-, Dach- und Öffnungsflächen die wesentliche Raumbildung dar. Die Luftpolster können beispielsweise eine Stärke von 5 cm haben. Die Luftkissenelemente weisen eine Außenhaut 13o und eine Innenhaut 132 auf. Außen-odcr Tnnenhaut sind einseitig mit Aluminium beschichtet. Zwei eingefügte Aluminium-
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οι Io j ■·+1
O OA
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folien 134 und 136 teilen das Luftkissenelement in drei Luftkammern.138, 14o und 142, die beispielsweise je 5 cm stark sein können. Hinsichtlich der Ausbildung dc:r J.uftkisBonelemente sei insbesondere auf die Pig. 1G und 17 verwiesen„ Durch die Aufteilung in Lu ft kammern wird ei nc lioasci c W.'iimodämmung erzielt. Es besteht auch die Möglichkeit, bei den unterschiedlichen Elementen ein Kissen aus durchsichtigen Elementen einzuarbeiten, das keine Alufolie besitzt und dadurch den Innenraum der Notunterkunft natürlich erhält. Die Luftkissenelemente weisen vorzugsweise Dreiwegeventile 144 auf (vgl. Fig. 17), so daß sich die Kammern gleichzeitig mit Luft füllen können beim Befüllvorgang. Tür- und Lüftungselemente weisen getrennte Luftkissen auf, die jedes für sich einzeln aufgeblasen werden. Der etwa 2 bis 3 cm breite Trennstreifen zwischen den Kissen wirkt als Gelenk, so daß ein Öffnen und Schließen möglich ist. Die Öffnungsstellung und somit die Menge der Luftzufuhr läßt sich durch eine Kordel, die am Kissenrand befestigt ist, vom Innenra'um der Notunterkunft aus regulieren. Soll keine Lüftung erfolgen, werden die Reißverschlüsse, die sich rechts und links an jedem Element befinden, vgl. hierzu insbesondere die Fig. 8, 9 und 11 und 12, ganz heruntergezogen und das jeweils untere Luftkissenelement an dem erwähnten Rechteckprofil, das als Abstandshalter und Befestigungsleiste dient, befestigt.
Sind die Luftkissenelemente luftleer, besteht, die Möglichkeit des Aufrollens. An den Trennstreifen befinden sich
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Gummizüge, die die entstandene Rolle halten. Die Luftkissentürelemente sind durch Reißverschlüsse eingezogen und lassen sich auch ganz herausnehmen. Die Wand- und Dachelemente, die sich der Krümmung der Bogenelemente anpassen müssen, haben ein durchgehendes Luftpolster, welches jedoch eingeschnürt ist, um eine Gelenkwirkung zu erzielen und um so Falten und Knicke zu vermeiden. Bei diesen Elementen ist nur ein Ventil notwendig. Der untere Luftkissenbereich kann auch als Lüftungselement ausgebildet sein. Die einzelnen Reißverschlußteile 42, 43, 48, 49, 56, 58, 64 und 66 werden von den seitlichen Laschen 44, 45 bzw. 5o, 51 bzw. 6o, 62 überdeckt, die aufgeschweißt sind (vgl. insbesondere die Fig. 8, 9, 11, 12 und 17) und die mit Druckknöpfen 146 (vgl. Fig. 16 und 17) versehen sind, deren Gegenteil sich am jeweils anderen Reißverschlußteil befindet, vgl. Fig. 16 und 17.
Die ebenfalls zu den raumbildenden Elementen zählenden oben bereits erwähnten fünf einfachen Planen, die insbesondere zur Raumtrennung und Vorzeitbildung verwendet werden, weisen an den Längsseiten ebenfalls wie die Luftkissenelemente jeweils einen Reißverschlußteil und an den schmalen Seiten üsen für Knebelverschlüsse auf. Die einzelnen Reißverschlußteile werden ebenfalls von einer aufgeschweißten Lasche überdeckt, die mit Druckknöpfen versehen ist, deren Gegenteil sich am jeweils anderen Reißverschlußteil befindet. Etwa 7 cm über dem Boden ist ein etwa 3o cm breiter Faulstreifen angebracht.
Als Bodenelemente 1o sind drei unterschiedliche Folien-
-33-ORlGlNAi.
31 13342
elemente 148, 15o und 152 vorgesehen, die einseitig Luftpolster und an bestimmten Stellen rechtwinklige Aussparungen 156, vgl. Fig. 6 und 21c, für die Bodenplatten der Bogen- und Stangenelemente aufweisen. An den Eckpunkten sind üsen (nicht dargestellt) vorgesehen, um die Bodenelemente mit einfachen Zeltheringen zu spannen. Die Nahtstellen können mit einem Klebeband verbunden werden. Somit sind defekte oder nachträglich einzulegende Elemente leicht austauschbar oder zu ergänzer
Zur Vervollständigung der Ausrüstung für die Notunterkunft sind Zusatzelemente vorgesehen. Zu diesen Zusatzelementen gehört das in der Fig. 18 dargestellte kreuzförmige Zentrierstück 16o, das vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Zwei solcher Zentrierstücke werden im unteren Drittel eines Mittelmastes 162 (vorzugsweise aus Aluminium) in Form eines etwa 2,6o m langen Rohres verwendet. Dieser Mittelmast dient zur zentralen Unterstützung des bereits erwähnten Regenschutzsegels. Dieses.Regenschutzsegel ist an den Eckpunkten mit ösen versehen, die in die Hakensehraube 124 der Verbindungselemente 6 eingehängt werden. Diese Verbindungselemente befinden sich auf vier Bogen/Stangenelementen oder Rohren, die den Mittelmast 162 umgeben, vgl. hierzu die Fig. 1a, die Fig. 6 und die Fig. 19d. Der Mittelmast 162 durchdringt das Zentrierstück 16o zentral. Das Zentrierstück weist vier Teilkreisflächen 164 im Winkelabstand von 90 Grad auf zur Anlage an die vier Stangenelemente. Das Regenschutzsegel ist schematisch auch noch in der Fig. 21d dargestellt.
-34-
Will man auf das Regenschutzsegel verzichtenv'^gdbt es die Möglichkeit, in der Notunterkunft um die vier Bogenelernente oder Rohre des zwischen diesen gebildeten Trichters einen Regenwasser-Auffangbehälter 166 zu installieren. Eine Uberlaufsicherung (nicht dargestellt), die in das Freie führt, und ein Hahn (nicht dargestellt) zum Abfüllen in Eimer, Kanister oder dergleichen, sind dann ebenfalls vorgesehen.
In die nicht belegten Abgänge der Verbindungselemente 6 können als weitere Zusatzelemente Regalbodenträger' (nicht dargestellt) eingehängt werden. Wichtige Zusatzelemente sind ferner Zeltpflöcke (nicht dargestellt) für die Gerüstverankerung, ferner dünne Zeltpflöcke für die Befestigung der Bodenelemente. Die verwendeten Materialien sind vorzugsweise Aluminium oder Kunststoff für daf; Rohrgerüst und die Verbindungselemente, Kunststoff, beispielsweise Plexiglas, für die Abdeckhaube und auch für den Reißverschluß, welcher vorzugsweise schweißbar sein muß. Die für die raumbildenden Elemente vorgesehenen Kunststoffolien sind einseitig mit Aluminium beschichtet. Sie zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus sowie durch Beständigkeit gegen Alterung, Korrosion, Feuchtigkeit, Temperatur und UV-Strahlung. Außerdem sind diese Kunststoffolien vorzugsweise antiadhäsiv und feuergeschützt behandelt.
Leerseite

Claims (1)

  1. P a b e η t a η s j j r ti r. h c·
    1. Notunterkunft mit einem Traggerüst, einer Außenhaut und Trennwänden, die am Traggerüst anbringbar sind, sowie einem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggerüst aus miteinander verbindbaren Bogenelementen (2) und Stangenelementen (4, 5, 7) zusammenfügbar ist, daß die Außenhaut (13o) aus mehreren raumbildenden Elementen (8, 9, 11, 13) und der Boden aus mehreren Bodenelementen (1o, 149, 15o, 152) zusammensetzbar sind.
    2. Notunterkunf b nach Anspruch I , dadurch <jokormzo.ichnct , daß die BogeneZemente aus einem geraden, rohrförmigen Abschnitt und einem rohrförmigen bogenförmigen Abschnitt bestehen,
    3« Notunterkunft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bogenförmige Abschnitt etwa die Form eines Ellipsenviertels hat.
    4. Notunterkunft nach οϊηοιπ der Ansprüche 1 bi·; !, d<i<Iureh gekennzeichnet, daß nur ein Rogonelenumt vorgeselien ist.
    Dr.K./H.
    -2- BAD ORIGINAL
    I W ^ "T £_
    5. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenelement eine Gesamthöhe von etwa 2,4o m und einen Durchmesser von etwa 7 cm aufweist.
    6. Notunterkunft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei rohr! örniige Stangene] oinonte (4, 5, 7) mit unterschied liehen iiänijon vorgesehen sind.
    7. Notunterkunft nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der Stangenelemente 2,42 m, 2,26 m und o,5 m betragen.
    8. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen- und Stangenelemente (2, 4, 5, 7) zu einem achteckigen, quadratischen, rechteckigen Gerüst: odor einem Teil eines Achtecks zusammensetzbar sind.
    9. Notunterkunft nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gerüstgrundformen miteinander kombinierbar sind.
    10. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenelemente (2) und die Stangenelemente (4)der einen Länge (2,26 m), die dem Einsatz als senkrechte Stütze dienen, am unteren Ende mit einem Kreuzprofii (88) mit Bodenplatte (9o) versehen sind.
    BAD ORIGINAL
    11. Notunterkunft nach Anspruch 1ο, dadurch gekennzeichnet daß das Kreuzprofil mit Bodenplatte mi L don !'!lementen (2 uiu? fest oder beispielsweise vermittels einer Schraubverbindung lösbar verbunden ist.
    12. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche„ dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Bogenelementei
    (2) und der Stangenelemente (4) mit einem Kreuzprofi] (98) versehen ist»
    13. Notunterkunft nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzprofil mit den Elementen fest oder beispielsweise durch eine Schraubverbindung lösbar verbunden ist.
    14. Notunterkunft nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Stangenelemente (5, 7) der anderen Längen beidendig Kreuzprofile (I00) aufweisen.
    15«, Notunterkunft nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet^ daß die Kreuzprofile (I00) mit den Stangenelementen (5f 7) fest oder bei spielswcisoi durch eine Schraubverbindung lösbar verbunden sind«
    16 ο Notunterkunft nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Stangenelement (5, ο,5 m lang) als Dachstange und das Stangenelement (7, 2,42 m lang) als Dachdiagonalverstrebung vorgesehen sind. BAD ORIGINAL
    17. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Bogenelemente (2) unti'foinanilor und/oder mil: don S tangene 1 einen ten (4, 5, 7) Verbindungselemente (6) vorgesehen sind.
    18. Notunterkunft nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (6) aus einem Außenring (1o2) mit acht kreuz, i örm igen Aussparunyen (UjJ, Io4, 1o'j, 1o6, 1o7, UjB, 1o9, 11o), einem zentralen Gußstück (112) sowie acht kurzen Rohrprofilen (113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 12o) besteht, daß die Rohrprofile am Gußstück (112) und am Außenring (1o2) befestigt sind und in den Aussparungen münden.
    19. Notunterkunft nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Gußstück (112) mit einer etwa zentralen Bohrung (122) versehen ist zur Aufnahme von senkrechten Stützen.
    20. Notunterkunft nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Rohrprofilen, dem Außenring sowie dem zentralen Gußstück gebildeten Öffnungen als Lüftungsöffnungen (121) dienen.
    21. Notunterkunft nach einem der Ansprüche 12, 1} und 17, 18 oder I1J, dadui cli ([ekiMirr/e i ehrtet , UaP, da;.; Kreuzprol i 1 ((J8) des Stangenelementes (4) in der Bohrung (122) des Gußstückes (112) auf- und ab-bowegbar ist, so daß mil EI i 1 f e c i nor auf das Kreuzprofil (98) aufgebrachten Abdeckhaube (28) die Lüftungsöff-
    BAD ORIGINAL _5_
    * ΰ Of-
    311-342
    -5-
    nungen (121) verschließbar sind oder mehr oder weniger vielt geöffnet werden können,,
    22- Notunterkunft nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzprofil (98) mit einem Griff zur Erleichterung der Verschiebebewegung ausgestattet ist.
    23. Notunterkunft nach einem der Ansprüche 21, 22, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Kreuzprofil eine Hakenschraube (124) zur Befestigung der Abdeckhaube (28) anbringbar ist.
    24„ Notunterkunft nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ring (1o2) Knebe!verschlüsse (126) für die raumbildenden Elemente bzw. Luftkissenelemente vorgesehen sind.
    25. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenelemonte (2) und die drei Stangenelemente (4, 5, 7) drei ljän<j:snul.(>n (7o, 7 2, 74) aufweisen zur Aufnahme von Reißverschlvißt.e i Jen, deren Gegenstücke an den raumbildenden Elementen befestigt sind.
    26ο Notunterkunft nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,, daß die Längsnuten in Form von Rohrnuten in einem Winkelabstand von 90 Grad ausgebildet sind«
    I i <J
    27. Notunterkunft nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß in den Längs- oder Rohrnuten Kunststoffkordel (76, 78, 8o) angeordnet sind, die mit dem Reißverschlußteil (82, 84, 86) verbunden (verschweißt) sind.
    28. Notunterkunft nach Anspruch 1o oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (9o) zwei Aussparungen (92, 94) aufweist zur Befestigung am Boden mit Hilfe von Zeltpflöcken.
    29. Notunterkunft nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte im wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist und an der nutlosen Seite der Elemente (2 und 4) mit einei Vorsprung oder einer Nase (96) in Form einer rechtwinkligen Ecke versehen ist zur Standkontrolle beim Zusammentreffen mehr rerer Bogen- und/oder Stangenelemente.
    30. Notunterkunft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als raumbildende Elemente für die Außenhaut im wesentlichen vier verschiedene Elemente vorgesehen sind, die als Luftkissenelemente ausgebildet sind, die teilweise zugleich Wand- und Dachelement sind.
    31. Notunterkunft, nach Anspruch 3o, d.idurcli gekennzei chnet,
    (12) daß die Luftkissen der Luftkissenelemente in drei Luftkammern
    (18, 2o, 22) unterteilt sind.
    Ji f r. j 4 /.
    -T-
    32. NoI unterkunf 1 nach Anspruch 3o odor il, dadurch tje-konuzeichnet, daß die Luf tkissenelemonte aus c i mir Außenhaut (1 Ji-.; und einer Innenhaut (132) bestehen und daß die Unterteiluny in die drei Luftkammern durch zwei eingefügte Aluminiumfolie:! (134 und 136) erfolgt.
    33. Notunterkunft nach einem der Ansprüche 3o bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß als Wand- und zugleich Dachelemente ein sich entsprechend dem Bogenelement (2) bogenförmig verjüngendes Element (8), ein etwa rechteckförmiges Element (.9) und ο in sich otwn entsprechend dom Roqene I cmcnt (;') bncicn-· förmig erweiterndes Element (11) vorgesehen sind.
    34. Notunterkunft nach einem der Ansprüche 3o bis 32, dadurch gekennzeichnet,, daß als Außenwandelement ferner ein der Fläche unter dem Bogenelement (2) entsprechendes Element (13) vorgesehen ist.
    35» Notunterkunft nach einem der Ansprüche 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die raumbildendon Elemente (8, und 11), die α i c;h dor KfMminuinj der |u»|i<iif I enicnl c ( λ ) .uip.isscii, ein durchgehendes, (ggf. LiIftunyselemente ausgenommen) , jedoch an mehreren Stellen eingeschnürtes Luftpolster aufweisen, während das im eingebauten Zustand etwa ebenflächige Element (13) mehrere getrennte Luftpolster aufweist.
    36o Notunterkunft nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand- und Dachelemente (8, 9, 11, 13)
    -8-BAD ORIGINAL
    obere Wasserablauffalze (4o; 46; 52, 54; 128), seitliche Reißverschlußteile (42, 43; 48, 49; 56, 58; 64, 66), die die Gegenstücke zu den Reißverschlußteilen in den Bogen- und Stangenelemente sind, seitliche die Reißverschlußteile überdeckende Laschen (44, 45; 5o, 51; 6o, 62) und untere Faulstreifen (3o) aufweisen.
    37. Notunterkunft nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dciß dio l,a.sc:hon mit den Reißvcrsehlußtoilon lösbar vorbindbar sind, beispielsweise mit Hilfe von Druckknöpfen (146).
    38. Notunterkunft nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserablauffalze mit Öffnungen für die Knebelverschlüsse (126) des Verbindungselementes (6) versehen sind.
    39. Notunterkunft nach einem der Ansprüche 31 bis 36, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Luftkissenelemente wenigstens teilweise
    i au53 licht:durchläss i.tfon Materialien bestehen. j
    40. Notunterkunft nach einem der Ansprüche 31 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß die raumbildenden Elemente mit Tür-, Fenster-; und Lüftungselementen ausgestattet sind.
    41. Notunterkunft nach Anspruch 4o, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Tür-, Fenster- und Lüftungselemente Luftkissen auf- j
    weisen, die durch einen als Gelenk wirkenden Trennstreifen j
    -9-
    οι ι η ς /.ο
    J I I ^ O 4 Z
    -9-
    νοη den anderen Luftkissen der raumbLldendun Elemente yetrennL sind.
    42. Notunterkunft nach Anspruch 4o oder 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür-, Fenster- und Lüftungselemente ausklappbar, aufrollbar oder herausnehmbar ausgebildet sind.
    43. Notunterkunft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei unterschiedliche, den Traggerüst-drund formen angepani· Bodenelemente (1o; 149, 15o, 1b2) vorgesehen sind.
    44. Notunterkunft nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenelemente aus Folien bestehen, die auf oim-r Seite mit Luftkammern versehen sind.
    45. Notunterkunft nach Anspruch 43 oder 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenelemente an vorbestimmten Stellen rechtwinklige Aussparungen (156) für die Bodenplatten (9o) aufweisen, ferner Ösen für Zeltheringo.
    46. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Regenschutzsegel (25) in die Hakenschrauben (124) der Verbindungselemente (6) bzw. der Kreuzprofile (98) einhängbar und mil. HiJIe cine:; M.i t.U- lm.ustes (162) aufstellbar ist.
    -Ιο-'
    47. Notunterkunft nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, daß dor Nl i t:tesi mast (162) mal Hilfe wenigstens eines Zentrierstückes (16o), durch das der Mittelmast zentral hindurchgeführt ist, zwisciien vier benachbarten Bogen/Stangenelementen zentriert gehalten ist.
    48. Notunterkunft nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierstück (16o) vier im Winkelabstand von 90 Grad angeordnete, dem Umfangskreis der Bogen/Stangenelemente angepaßte kreisförmige äußere Ausnehmungen (164) aufweist.
    49. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Regenschutzsegels
    (25) ein Regenwasser-Auffangbehälter (166) einsetzbar ist.
    ■jo. Notunterkunft nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter mit einer ÜberlaufSicherung und einem Entnahmehahn versehen ist.
    51. Notunterkunft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Vorzelt- und Raumtrennelemente (14, 16) aus einfachen Planen vorgesehen sind, die in ihrer Form und Größe den Luftkissenelementen (8, 9, 11, 13) entsprechen.
    BAD ORiGINAL
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