[go: up one dir, main page]

DE311810C - - Google Patents

Info

Publication number
DE311810C
DE311810C DENDAT311810D DE311810DA DE311810C DE 311810 C DE311810 C DE 311810C DE NDAT311810 D DENDAT311810 D DE NDAT311810D DE 311810D A DE311810D A DE 311810DA DE 311810 C DE311810 C DE 311810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
machine
another
needles
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT311810D
Other languages
English (en)
Publication of DE311810C publication Critical patent/DE311810C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B7/00Cutting tobacco
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/06Loosening tobacco leaves or cut tobacco

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 311810 -KLASSE 79 a. GRUPPE
FERDINAND WESSMANN in PET Maschine zum Zerzausen und Lockern
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März
Die bekannten Maschinen zum Zerzausen und Lockern von Tabak, welche mit einem System doppelter Rechen arbeiten, die in senkrechter Richtung entgegengesetzt zueinander schwingen, s.owie die Vorrichtungen, bei welchen ein System einander zugekehrter doppelter Rechen in wagerechter und einander entgegengesetzter Richtung schwingt, eignen sich eigentlich nur zum Lockern bereits zerzausten Tabaks, da sie infolge ihrer Arbeitsweise nicht imstande sind, die aneinander haftenden klebrigen Fasern voneinander zu trennen.
Es sind ferner Maschinen mit senkrechten Nadelplatten bekannt, bei denen die Nadeln der einen Platte in die Zwischenräume der Nadeln der anderen Platte eingreifen und im Betrieb die Nadelplatten sich in senkrechter Richtung entgegengesetzt zueinander bewegen. Diese Maschinen zerzausen nun, zufolge ihrer Einrichtung und Arbeitsweise, den von der Schneidmaschine kommenden Tabak derart stark, daß man nur kurzfaserigen Tabak erhalt, während die Tabake der höheren Sorten möglichst langfaserig sein sollen. Zur Erlangung höherwertiger Tabaksorten wird deshalb gegenwärtig der Tabak gewöhnlich von Hand aus aufgelockert. Aber auch die Handarbeit ergibt verschiedene Nachteile im Vergleich mit den Resultaten, welche bei Anwendung der vorliegenden neuen Maschine erzielt werden, ganz abgesehen davon, daß das maschinelle Zerzausen von Tabak im Vergleich mit der Handarbeit eine erhebliche Verringerung der Arbeitskräfte, eine Beseitigung des sehr lästigen
G, Ruszl.
40
45
Tabakstaubes und überh^&nt bessere Arbeitsverhältnisse für die G?§Mndheitsprlege in einer Tabakfabrik mit sich bringt. Beim Lockern bzw. Zerzausen des Tabaks von Hand aus wird nämlich das Tabakklein von den längeren Tabakfasern getrennt, während bei der Anwendung vorliegender Maschine dieses Tabakklein in der übrigen Tabakmasse gleichmäßig verteilt zurückbleibt.
Der Grundgedanke vorliegender Erfindung, bei welcher ebenfalls zwei zwangläufig sich gegeneinander bewegende Nadelträger mit nach unten sich nähernden Nadeln die Tabakmasse zerzausen, besteht darin, daß als Nadelträger zwei senkrechte, am Maschinengestell aufgehängte Platten Verwendung fanden, welche parallel zueinander, aber statt gegeneinander hin und her bewegt zu werden, in kreisende Bewegung in einer und derselben oder in entgegengesetzter Richtung versetzt werden, wobei in ersterem Falle beide Platten unter einem gewissen ·Winkel (z.B. i8o°) versetzt zueinander, also hintereinander kreisen, somit einander entgegenarbeiten.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt, und
Fig. 2 einen Querschnitt der Maschine.
In dem mit Füßen 2 versehenen Maschinengestell i, das unten offen und oben durch einen Deckel 3 mit längsverlaufender Einfüllöffnung 4 abgedeckt ist (in Fig. 1 ist der Deckel 3 weggelassen), sind zwei Nadelplatten 5 und 6 derart je mittels vier Kurbeln 7, 8, 9, 10 bzw. 11, 12, 13, 14 aufgehängt (11
55
60
und 12 sind1 in der Zeichnung nicht zu sehen), daß dieselben beim Betrieb der Maschine in einer und derselben Richtung hintereinander oder in entgegengesetzten Richtungen kreisen. Beide Platten 5 und 6 sind auf den einander zugewandten Seiten mit schwach nach unten geneigten Nadeln 15 versehen und stehen einander so nahe, daß die Nadeln einer Platte mit ihren Enden fast die Nadeln der gegenüberliegenden Platte berühren. Der obere Teil beider Platten ist etwas zurückgebogen, so daß bei der Mittelstellung beider Platten, d. h. wenn letztere in gleicher Höhe stehen, diese Platten einen im Querschnitt trichter-
f örmigen Raum einschließen. , ·
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Maschine werden die Nadelplatten 5 und 6 von einer durchgehenden Welle 16 aus mittels auf derselben sitzender Scheibe 17 bewegt. Auf ' der Welle 16 sind ferner Zahnräder 18 und 19 befestigt, von welchen die Kurbeln 10, 7 bzAv.. 14, 11 mittels Zahnräder 20, 22 bzw. 21, 23 (letzteres in der Zeichnung nicht sichtbar) und endloser Ketten ο. dgl. in Drehung versetzt werden.
Es ist selbstverständlich, daß der in der Zeichnung" nur als Beispiel dargestellte Antrieb der Maschine beliebig abgeändert bzw. durch einen anderen ersetzt! werden kann, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. Die Kurbeln 7 bis 14 können z. B. durch Kniewellen, die Kettenübertragung kann durch eine entsprechende Zahnübertragung usw. ersetzt werden.
Da gleichzeitig mit dem Trennen der zusammenh äugenden Fas,ern voneinander die ganze Tabakmasse sich von oben nach unten bewegt, so ist das Tabakklein der Möglichkeit beraubt, sich von den längeren Fasern zu trennen, und bleibt deshalb gleichmäßig in der Tabakmasse verteilt. Der zerzauste und gelockerte Tabak wird in bekannter Weise in eine: Zigarettenmaschine oder nach einer sonstigen Verbrauchsstelle gefördert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Zerzausen und Lockern von Tabak mit z\vei zwangläufig gegeneinander sich bewegenden Nadelträgern mit nach unten einander sich nähernden Nadeln, dadurch gekennzeichnet, daß als Nadelträger zwei senkrechte, am Maschinengestell aufgehängte Platten Verwendung finden, welche parallel zueinander, aber einander entgegenarbeitend oder in entgegengesetzter, ; Richtung in kreisförmigen Bahnen laufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT311810D Active DE311810C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE311810C true DE311810C (de)

Family

ID=564776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT311810D Active DE311810C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE311810C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174236B (de) * 1958-07-08 1964-07-16 Reemtsma H F & Ph Vorrichtung zum Vereinzeln der in von Tabakballen abgetrennten Schichten zusammenhaftenden Tabakblaetter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174236B (de) * 1958-07-08 1964-07-16 Reemtsma H F & Ph Vorrichtung zum Vereinzeln der in von Tabakballen abgetrennten Schichten zusammenhaftenden Tabakblaetter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3045341C2 (de)
DE2803684C2 (de)
DE2553948A1 (de) Ruettelvorrichtung, insbesondere fuer eine traubenlesemaschine
DE1199109B (de) Siebboden
DE311810C (de)
DE1507741C2 (de) Selbstreinigendes Sichtersieb für Rüttelsichter
DE2409421A1 (de) Vorrichtung zur mechanischen betaetigung von faden- oder garnfuehrungsgliedern
DE1131162B (de) Siebrost
DE333271C (de) Kartoffelerntemaschine
DE1217539B (de) Kettenwirkmaschine
DE3124362C2 (de)
DE102005025575B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abschneiden von Schnittgut mit einem Mähbalken
DE192393C (de)
DE75577C (de) Maschine zum Schneiden wellenförmig begrenzter Blechstreifen
DE446619C (de) Kartoffelerntemaschine mit einem am hinteren Ende des Schars angebrachten, in Fahrrichtung liegenden Rost
DE650024C (de) Vorrichtung zum Abschneiden und Schliessen von Hohlstrangformlingen auf der Strangpresse
DE976040C (de) Luftsetzmaschine
DE827265C (de) Sortiermaschine mit mehreren uebereinander angeordneten Schuetterlrosten oder Sieben, insbesondere fuer Kartoffeln
DE20008762U1 (de) Siebmaschine mit Unwuchtmotoren
DE971314C (de) Schwingsieb mit gegeneinander schwingenden Sieben
DE938392C (de) Kettenwirkmaschine
DE432225C (de) Wirknadel, insbesondere Zungennadel, zum Abschlag einer Masche von Nadel zu Nadel desselben Nadelzylinders
AT53274B (de) Kartoffelreinigungs- und Sortiermaschine mit Siebtrommel.
DE3448093C2 (de)
DE838954C (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Verdichtung von flaechigen Werkstoffen, insbesondere von Faserstoffvliesen