DE3117859C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
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- B65G47/846—Star-shaped wheels or wheels equipped with article-engaging elements
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überführen
von in Dichtlage auf einem Zuförderer ankommenden Packun
gen oder dergleichen auf eine Abförderbahn gemäß Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist bekannt durch die DE-AS
25 01 267. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden im
Querschnitt trapezförmige Gegenstände in aufrechter
Dichtlage auf einem horizontalen Zuförderer einem Förder
rad zugeführt. Mitnehmer desselben erfassen jeweils den
vorderen Gegenstand und transportieren diesen längs
eines Viertelkreises auf einer entsprechend geformten
ortsfesten Führungswand in eine tiefergelegene Ebene zur
Ablage auf einem Förderband. Dieses erstreckt sich in
derselben Richtung wie der Zuförderer, in einer der Höhe
nach versetzten Ebene. Die Gegenstände werden bei der
Förderung durch das Förderrad um 90° gewendet.
Bei dieser bekannten Vorrichtung fehlt eine Zwangs
führung der Gegenstände im Bereich der Übergabe dersel
ben von dem Förderrad an das Abförderband. Auf diesem
werden die Gegenstände infolge ihres Eigengewichts abge
legt. Dadurch besteht die Gefahr einer unkorrekten Abla
ge von Gegenständen, z. B. infolge Adhäsion am Umfang
des Förderrades. Weiterhin fehlt bei dieser bekannten
Vorrichtung eine Umlenkung der Gegenstände in eine gegen
über der Zuförderbahn quergerichteten Abförderbahn.
Durch die DE-OS 25 11 781 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der
quaderförmige Packungen von einer Zuführbahn an eine da
runterliegende Abförderbahn übergeben werden. Die Zuführ
bahn ist sowohl im Grundriß gesehen als auch in der Sei
tenansicht bogenförmig verlaufend als Viertelkreisbahn.
An das untere, aufrechte Ende derselben schließt die ho
rizontale, geradlinige Abförderbahn an. Die Packungen
werden flachliegend auf der Zuführbahn in Dichtlage ge
fördert. Durch die Viertelkreisbahn werden die Packungen
um 90° gewendet, so daß sie in aufrechter Position in
die Abförderbahn gelangen.
Zur Übergabe der Packungen an die Abförderbahn sind in
horizontaler Ebene rotierende Scheiben mit aufrechten
Mitnehmerstiften angeordnet. Zwei dieser Mitnehmerstifte
erfassen jeweils eine Packung in deren Randbereichen und
fördern sie in die Abförderbahn ein.
Die Belastung für die Packungen im Bereich der bogenför
migen Viertelkreisbahn ist bei dieser bekannten Vorrich
tung ungünstig. Die Längskanten sowie Auflageflächen wer
den mechanisch (Reibung) beansprucht. Dies ist insbeson
dere für empfindliche Zigaretten-Packungen unerwünscht.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrun
de, die eingangs genannte Vorrichtung dahingehend weiter
zuentwickeln, daß die Packungen ohne mechanische Bean
spruchung bei gleichwohl hoher Förderleistung von dem Zu
führförderer an die Abförderbahn übergeben werden
können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung nach Maßgabe
des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 ausgebil
det.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist eine
zwängungsfreie Förderung der Packungen während jeder Be
wegungsphase gegeben. Des weiteren gewährleistet die Vor
richtung einen kontinuierlichen Bewegungsablauf nach
Übernahme der Packungen durch das Förderrad vom Zuführ
förderer.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird das För
derkreuz im Bereich der Abförderbahn mit höherer Ge
schwindigkeit angetrieben als das der Zuführbahn zugeord
nete Förderrad. Dadurch werden die Packungen im Bereich
der Abförderbahn auf Abstand voneinander gebracht.
Das Förderrad ist erfindungsgemäß in einer vertikalen
Drehebene angeordnet, während das Förderkreuz in horizon
taler Ebene rotierend gelagert ist. Dadurch wird eine
taktfreie Übergabe der Packungen vom Förderrad an das
Förderkreuz gewährleistet.
Weitere Merkmale der Erfindung betreffen die Ausgestal
tung von Förderrad und Förderkreuz sowie des Zuführför
derers und der Abförderbahn.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 die Bewegungsabläufe der Vorrichtung
zum Umlenken bzw. Übergeben von Packun
gen in einer Schemadarstellung,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Seiten
ansicht bzw. im Vertikalschnitt,
Fig. 3 einen Grundriß zu der Vorrichtung ge
mäß Fig. 2.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel zeigt den Trans
port von quaderförmigen Packungen 10 (insbesondere
Klappschachteln) innerhalb einer Verpackungsmaschi
ne. Die Packungen 10 sind hier soweit fertiggestellt,
daß sie lediglich noch mit einer Außenumhüllung aus
einer Zellglas- oder Kunststoffolie versehen werden
müssen. Aufgrund der vorangehenden Aggregate der
Verpackungsmaschine werden die Packungen 10 in auf
rechter Stellung und in Dichtlage auf einer Zuführ
bahn durch einen Zuführförderer 11 angeliefert. Die
ser kann in verschiedener Weise ausgebildet sein. Im
vorliegenden Fall besteht das abgabeseitige Ende aus
einem Stauschacht 12 mit einer Oberführung 13 und
einer Unterführung 14 für die Packungen 10. Inner
halb dieses Stauschachtes 12 werden die Packungen
(taktweise) durch nicht gezeigte Förderorgane (För
derbänder, Mitnehmerförderer oder dergleichen) wei
terbewegt.
An den im vorliegenden Fall im wesentlichen in hori
zontaler Ebene sich erstreckenden Zuführförderer 11
schließt ein erster Zwischenförderer an, der aus ei
nem Förderrad 15 besteht. Dieses ist im wesentlichen
in aufrechter Ebene angeordnet und kontinuierlich um
laufend angetrieben. Der Umfangsbereich des Förderrads
15 wird dabei an dem freien Abgabeende des Zuführför
derers 11 entlang bewegt, wobei jeweils die äußerste,
durch den Zuführförderer 11 abgegebene Packung durch
das Förderrad 15 mitgenommen und nach unten abtrans
portiert wird.
Die Bewegung der Packung 10 durch das Förderrad 15
erstreckt sich über einen etwa viertelkreisförmigen
Bereich in aufrechter Ebene. Die Packung 10 wird so
dann an einen zweiten Zwischenförderer, der im vorlie
genden Fall als ein in horizontaler Ebene umlaufen
des Förderkreuz 16 ausgebildet ist. Durch dieses För
derorgan werden die nunmehr flachliegenden Packungen
10 längs einer ebenfalls annähernd viertelkreisför
migen Bahn in horizontaler Ebene transportiert und
sodann an einen Abförderer 17 übergeben.
Durch das insoweit prinzipiell beschriebene Transport
aggregat werden demnach die Packungen 10 in der För
derrichtung um 90° umgelenkt. Bei dem gezeigten Aus
führungsbeispiel sind die quaderförmigen Packungen
im Bereich des Zuführförderers 11 mit schmalen Seiten
flächen 18 und 19 nach oben bzw. unten gerichtet. Im
Bereich des Abförderers bildet die ursprünglich oben
liegende Seitenfläche 18 die Rückseite der Packung.
Kleinere Stirnflächen 20 derselben sind im Bereich
des Zuförderers 11 wie auch im Bereich des Abförderers
17 seitlich gerichtet.
Das Förderrad 15 als erster Zwischenförderer ist mit
einer mittigen, ringförmigen Ausnehmung 21 versehen,
so daß im Außenbereich zwei Radscheiben 22 und 23
entstehen. Diese weisen jeweils an gleicher Stelle
Mitnehmer 24 auf - bei dem dargestellten Ausführungs
beispiel vier längs des Umfangs mit gleichen Abständen
voneinander angeordnete Mitnehmer. Diese entstehen
durch besonders geformte Vertiefungen 25 am bzw. im
Außenbereich der Radscheiben 22, 23. Die Vertiefung 25
wird ausgehend von einem Kreisabschnitt 26 der Radscheiben
22, 23 durch einen hieran anschließenden spiralförmigen
Abschnitt 27 und danach durch einen geradlinigen bzw.
ebenen Abschnitt 28 begrenzt. Der spiralförmige Ab
schnitt 27 bewirkt ein Einführen der Packungen 10 in die
Vertiefung während der Drehung des Förderrades 15.
Die Packungen 10 werden während des Transports längs
einer annähernd viertelkreisförmigen Strecke durch eine
ortsfeste Außenführung 29 in der Vertiefung 25 gehalten.
Die Anlagefläche der Außenführung 29 ist annähernd kreis
bogenförmig ausgebildet und geht im unteren Bereich über
in eine Transportauflage 30 für die Packungen im Bereich
des zweiten Zwischenförderers (Förderkreuz 16).
Die Packungen 10 werden nacheinander auf den Zuförderer
11, nämlich der Unterführung 14 desselben, bis zur Über
gabestellung durch das Förderrad 15 transportiert. Die
Bewegungsabläufe sind so aufeinander abgestimmt, daß
eine durch den Zuförderer 11 freigegebene Packung 10
durch einen an dem Ende des Zuförderers 11 vorbei be
wegten Mitnehmer 24 erfaßt und in den Bereich der Außen
führung 29 mitgenommen wird. Wie in Fig. 2 dargestellt,
sitzt die Packung nach Übernahme durch das Förderrad 15
noch nicht vollständig in der Vertiefung 25. Erst in der
weiteren Transportphase wird die Packung 10 durch die
Außenführung 29 bis zur Anlage an den Abschnitt 28 in
die Vertiefung 25 gedrückt. Durch den spiralförmigen
Abschnitt 27 wird eine störungsfreie Übernahme der
Packungen vom Zuführförderer 11 ermöglicht, da die zu
übernehmende Packung bei der Drehung des Förderrads 15
zunächst an dem Kreisabschnitt 26 und sodann am spi
ralförmigen Abschnitt 27 bis zum Erfassen durch die
Mitnehmer 24 entlanggleitet.
Die Außenführung 29 ist im unteren Bereich so ausge
bildet, daß der Abstand von der Außenkontur der Rad
scheiben 22, 23 größer wird. Dadurch tritt die Packung
10 selbständig aus der Vertiefung 25 heraus - bei auf
recht erhaltener Anlage an der Außenführung 29. Die
Relativstellungen sind in Fig. 2 in strichpunktierten
Linien dargestellt. Eine Oberführung 31 im Bereich des
Förderkreuzes 16 tritt mit einer vorstehenden Zunge 32
in die Ausnehmung 21, also zwischen die Radscheiben 22,
23 ein und bewirkt dadurch das allmähliche Herausfüh
ren der Packung 10 aus der Vertiefung 25. Gleichzeitig
kommt in diesem Bereich das Förderkreuz 16 zur Wirkung,
indem die Rückseite (Seitenfläche 18) der Packung er
faßt wird.
In besonderer Weise vollzieht sich der Übergang der
Packungen 10 vom Zuführförderer 11 an das Förderrad 15.
Der als Stauschacht 12 ausgebildete Zuführförderer 11
ist mit einem dem Förderrad 15 zugekehrten Bereich be
wegbar ausgebildet, nämlich auf- und abschwingend. Das
dem Förderrad 15 zugekehrte Ende des Stauschachtes 12
hat bei der Abwärtsbewegung die gleiche Bewegungsrich
tung wie das Förderrad 15. Die Bewegungen sind so auf
einander abgestimmt, daß momentan ein annähernder Gleich
lauf zwischen Stauschacht 12 und Förderrad 15 stattfin
det. In diesem Moment wird eine Packung 10 an der Ober
seite (oben liegende Seitenfläche 18) durch einen Mit
nehmer 24 erfaßt. Der Vorschub der Packungen 10 inner
halb des Stauschachtes 12 ist in diesem Moment soweit
vorangegangen, daß die äußere, vordere Packung 10 frei
gegeben wird.
An der Unterseite des Stauschachtes 12 bzw. an der Un
terführung 14 desselben ist eine Führungsnase 33 ange
bracht, die als obere Fortsetzung der Außenführung 29
nach Übernahme einer Packung 10 durch das Förderrad 15
momentan zur Wirkung kommt. Es handelt sich dabei um
eine Bewegungsphase, in der die Packung 10 sich noch
nicht vollständig im Bereich der Außenführung 29 befin
det (Darstellung mit ausgezogenen Linien in Fig. 2).
Da bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der erste Zwi
schenförderer in Gestalt des Förderrads 15 mit Außen
führung 29 eine gegenüber dem Zuführförderer 11 nach
unten transportiert, sind Maßnahmen dafür getroffen,
einen Vorlauf der Packung 10 infolge Eigengewichts zu
vermeiden. Aus diesem Grund sind im Bereich zwischen
Seitenwandungen 34 der Außenführung 29 Rückhalteorgane
in Gestalt von quergerichteten Bürsten 35 angeordnet.
Diese liegen mit ihren Enden an den zugekehrten Stirn
flächen 20 der Packungen 10 an, so daß diese nur durch
die Wirkung des Förderrads 15 transportiert werden kön
nen.
Die Außenführung 29 geht in der beschriebenen Weise bo
genförmig in die horizontale Transportlage 30 über.
Diese wiederum führt absatzfrei in den Abförderer 17.
Letzterer ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
als Kettenförderer ausgebildet. An Ketten oder anderen
endlosen Förderorganen angebrachte Mitnehmer 36 treten
im Bereich der bogenförmigen Umlenkung der Transport
auflage 30 sowie einer auf der radial außenliegenden
Seite angeordneten Seitenführung 37 in die Bewegungs
bahn der Packungen 10 ein. Die Seitenführung 37 ist zu
diesem Zweck mit einer Durchtrittsöffnung 38 für die
Mitnehmer 36 versehen. Die Transportauflage 30 ist in
üblicher Weise im Bereich des Abförderers 17 mit einem
Längsschlitz 39 für den Durchgang einer Verbindung
zwischen Mitnehmer 36 und Kette ausgerüstet.
Der zweite Zwischenförderer besteht aus dem Förder
kreuz 16 mit im vorliegenden Fall vier gegenüber der
Radialrichtung versetzt angeordneten Mitnehmerarmen
40. Das Förderkreuz 16 wird kontinuierlich um eine ver
tikale Achse umlaufend angetrieben. Jeder Mitnehmerarm
40 erfaßt am unteren Ausgang der Außenführung 29 eine
Packung 10, auf deren Rückseite (entspricht Seiten
fläche 18). Die Mitnehmerarme 40 sind zu diesem Zweck
am radial außenliegenden Ende mit einer in Förderrich
tung nach vorn gerichteten Mitnehmernase 41 versehen.
Diese erfaßt und transportiert die Packung 10. Die Ab
messungen sind dabei so getroffen, daß die Packung 10
bzw. die Seitenfläche 18 außermittig, und zwar auf der
radial außenliegenden Seite erfaßt werden. Dadurch er
gibt sich eine zwängungs- und fehlerfreie Förderung der
Packung 10 entlang der Seitenführung 37.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist das scheibenförmige
Förderkreuz 16 weiterhin so angeordnet, daß die Packun
gen 10 durch die Mitnehmernase 41 im oberen Querschnitts
bereich (obere Packungshälfte) erfaßt werden. Dadurch
steht der untere Bereich der Seitenfläche 18 für den An
griff der Mitnehmer 36 des Kettenförderers zur Verfü
gung. Während einer Phase des Übergangs wird die Packung
10 auf der Rückseite sowohl durch die Mitnehmernase 41
des Förderkreuzes 16 wie auch bereits durch einen Mit
nehmer 36 erfaßt.
Die beschriebene Vorrichtung besorgt neben der Umlenkung
der Packungen auch eine Vereinzelung derselben, und zwar
dadurch, daß der zweite Zwischenförderer (Förderkreuz 16)
mit höherer Geschwindigkeit als das Förderrad 15 und der
Kettenförderer bzw. die Mitnehmer 36 desselben mit hö
herer Fördergeschwindigkeit als das Förderkreuz 16 an
getrieben werden. Das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen
Förderrad 15 und Förderkreuz 16 kann bei gleicher Dreh
zahl durch einen größeren Mittenabstand der Mitnehmernasen
41 gegeben sein.
Eine Besonderheit der Erfindung liegt in dem Zusammenwir
ken der verschiedenen Förderorgane, derart, daß nach
Übernahme einer Packung durch den ersten Zwischenförderer
(Förderer 15) ein kontinuierlicher, ununterbrochener Be
wegungsfluß der Packung stattfindet, wobei diese jeweils
ohne Stillstand von folgendem Förderorgan übernommen wird.
Bei dem hier dargestellten, bevorzugten Ausführungsbei
spiel sind die beiden Zwischenförderer 15 und 16 so aus
gebildet, daß die Packungen im Bereich derselben annähernd
längs eines Viertelkreises gefördert werden. Alternativ
können auch andere (bogenförmige) Bahnen vorgesehen sein.
Des weiteren müssen diese nicht notwendigerweise viertel
kreisförmig gestaltet sein. Schließlich kann es je nach
Einsatzbereich zweckmäßig sein, den ersten Zwischenförde
rer 15 nach oben führend und den zweiten Zwischenförderer
in einer entsprechend oberhalb der Zuführbahn (Zuführför
derer 11) liegenden Ebene anzuordnen. Schließlich können
Zuführbahn 11 und Abförderer 17 in anderer Weise ausge
bildet und vor allem in anderen Ebenen liegend angeord
net sein.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Überführen von in Dichtlage auf
einem Zuführförderer ankommenden Packungen oder derglei
chen auf eine Abförderbahn, insbesondere im Bereich einer
Verpackungsmaschine für im wesentlichen quaderförmige
Packungen, bei der
- a) sich an den Zuführförderer ein Förderrad anschließt, welches sich in einer sich in Verlängerung des Zu führförderers erstreckenden Ebene dreht,
- b) wobei das Förderrad längs seines Umfanges mit in Drehrichtung offenen, auf der Rückseite durch Mit nehmer begrenzte Vertiefungen zur Aufnahme je einer Packung versehen ist und
- c) das Förderrad kontinuierlich drehbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- d) an das Förderrad (15) anschließend ein ebenfalls kontinuierlich drehbarer und als Förderkreuz (16) ausgebildeter zweiter Förderer angeschlossen ist,
- e) das Förderrad (15) und das Förderkreuz (16) um 90° versetzt zueinander angeordnet sind,
- f) wobei das Förderkreuz (16) etwa tangential zum Um fang des Förderrades (15) derart angeordnet ist, daß die Packungen (10) aus der Vertiefung (25) des För derrades (15) durch Mitnehmerarme (40) des Förder kreuzes (16) übernommen werden und auf den Abför derer (17) transportierbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Förderkreuz (16) mit höherer Geschwindig
keit antreibbar ist als das Förderrad (15).
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, wobei das Förderrad (15) eine vertikale Drehebene
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderkreuz
(16) in horizontaler Ebene rotierend gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß im Austrittsbereich vom
Förderrad (15) eine in eine mittige Ausnehmung (21) des
Förderrades (15) ragende Zunge (32) als Teil einer Ober
führung (31) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführförderer (11)
wenigstens mit einem dem Förderrad (15) zugekehrten Be
reich in Umfangsrichtung des Förderrades (15) schwingend
hin- und herbewegbar ist und daß jeweils eine Packung
(10) während einer Phase ungefähren Gleichlaufs mit dem
Förderrad (15) in dieses durch Vorschub der Packungen
(10) im Zuführförderer (11) überführbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (10)
durch seitliche, an den Stirnflächen (20) anliegende
Halteorgane (35) im Bereich des Förderrades (15)
gehalten sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (10) im
Bereich des Förderkreuzes (16) durch bogenförmige Seiten
führungen (37) geführt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß Mitnehmerarme (40) des Förderkreuzes (16) nach
vorne abstehende, am äußeren Ende angeordnete Mitnehmer
nasen (41) aufweisen, die an der Rückseite der Packung
(10) anliegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Anordnung der Mitnehmernasen (41) derart
getroffen ist, daß diese auf den Packungen (10) außer
mittig, nämlich auf der radial außenliegenden Seite und
im oberen Querschnittsbereich der Packungen (10) anliegen.
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