DE311773C - - Google Patents
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- DE311773C DE311773C DENDAT311773D DE311773DA DE311773C DE 311773 C DE311773 C DE 311773C DE NDAT311773 D DENDAT311773 D DE NDAT311773D DE 311773D A DE311773D A DE 311773DA DE 311773 C DE311773 C DE 311773C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J5/00—Devices or arrangements for controlling character selection
- B41J5/08—Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
- B41J5/14—Construction of key levers
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der elektrischen Antriebvorrichtung für
Tastenmaschinen, insbesondere Schreibmaschinen nach Patent 293164, und besteht darin,
daß die Kontakttasten und die Daumentastatur derart eingerichtet sind, daß mit der
rechten Hand bis zu sechsunddreißig Kontakte bewegt und ebensoviel Buchstaben und
Zeichen angeschlagen werden in der Weise, daß vier Finger stets mit je einer Taste, der
Daumen aber mit zwei Tasten in Fühlung bleibt. Die linke Hand hat also nur noch die
Leertaste, die Umschaltungen und den Schlitten in der üblichen Weise zu bedienen.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι und 2 stellt eine Fingertaste mit Kontaktvorrichtung in Seitenansicht in zwei
Stellungen dar.
ao Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Kontaktvorrichtung, und
Fig. 4 eine Queransicht zu Fig. 1 und 2.
Fig. 5 und 6 zeigen die beiden Daumentasten in Seitenansicht und im Grundriß.
Fig. 5 und 6 zeigen die beiden Daumentasten in Seitenansicht und im Grundriß.
Die neue Kontaktvorrichtung hat mit der nach Patent 293164 das» Böckchen 1 aus Holz
ο. dgl. gemein. Während aber bei der früheren Einrichtung der bewegliche Teil 2, 3
selbst zur Leitung des Stromes diente, indem an dessen unterem Ende zweimal drei
Federn angebracht waren, hat er nunmehr selbst nichts mehr mit der Stromleitung zu
tun. Er drückt vielmehr nur auf drei verschiedene Stifte 4, 5, 6, welche im Boden und
in den beiden Seiten des Holzböckchens 1 in einer Durchbohrung stecken und durch außerhalb
angebrachte Blattfedern 7, 8, 9 festgehalten werden. Durch Drücken des beweglichen
Teiles 2, 3 nach unten, nach vorn oder nach hinten wird mittels des jeweils getroffenen
Stiftes 4, 5 oder 6 die entsprechende Blattfeder 7, 8 oder 9 abgedrückt, und es wird hierdurch
zwischen dieser und drei ebenfalls außen angebrachten kleinen Federn 10, 11,
12 ein dreifacher Kontakt geschlossen. Die Blattfeder 7, 8 oder 9 schiebt j edesmal den
nicht mehr gedrückten Teil der Vorrichtung wieder in die ursprüngliche Lage zurück und
unterbricht hierdurch die drei Kontakte. Im Innern des Holzböckchens 1 rechts und links
in seinem unteren Teil sind zwei Hölzchen 13, 44 mit dreieckigem, rechtwinkeligem Querschnitt
eingeleimt, welche verhindern, daß gleichzeitig die untere und eine der seitlichen
Blattfedern in Bewegung gesetzt werden können.
Der Daumenkontakt nach Fig. 5 ist im wesentlichen derselbe wie im Hauptpatent.
Durch eine punktiert angedeutete Schraubenfeder 15 wird der bewegliche Teil 16, der
ebenso wie die Feder 15 den Strom leitet, gegen den links im Innern des Holzböck-
chens iy befindlichen Kontakt 18 gedrückt.
Durch Bewegung des Daumens gegen den Zeigefinger hin wird dieser Kontakt aus- und
der auf der anderen Seite des Holzböckchens befindliche Kontakt 19 eingeschaltet, wie im
Hauptpatent beschrieben.
Neu ist ein dritter Kontakt, den eine am Kopfe des Holzböckchens angebrachte Blattfeder
20 mit einem seitwärts und außen befindlichen Kontakt 21 bildet. Die Form der
Blatfeder 20 erkennt man am besten· aus dem Grundriß nach Fig. 6. Durch eine Taste 22,
welche ebenfalls der Daumen, aber durch Bewegung nach unten, zu bewegen hat, wird die
Blattfeder 20 niedergedrückt, wodurch der Kontakt 21 ein-, die Kontakte 18 und 19 aber
ausgeschaltet werden. Von der. Schraubenfeder
15 führt eine Verbindungsleitung 23 zu
dem Kontakt 24, gegen den die Feder 20 für gewöhnlich anliegt.
Kontakt 18 ist mit dem einen Pol von je zwölf, Kontakt 19 mit dem von je zwölf und
Kontakt 21 mit dem von je sechs Elektromagneten! verbunden, also zusammen sind
dreißig Elektromagnete angeschlossen, wenn es sich um eine dreißigtastige Schreibmaschine
handelt. Von den anderen Polen der Elektromagnete sind je neun mit der Zeige- und Mittelfingertaste, je sechs mit der GoIdfinger-
und Kleinfingertaste verbunden.
In der Anwendung ergibt sich beispielsweise folgendes:
Durch Bewegung des Zeigefingers nach vorn werden gleichzeitig drei Kontakte hergestellt,
von welchem der eine zu dem einen Pol des Elektromagneten, z. B. für den Buchstaben
B, der andere zu dem für den Buchstaben P und der dritte zu dem für den Punkt
führt. Wird der Daumen nicht bewegt, so entsteht B, wird er gegen den Zeigefinger bewegt,
P, und gegen die Taste 22 nach unten gedrückt, der Punkt. Wird der Zeigefinger
nach hinten gedrückt, dann entsteht auf gleiche Weise z. B. G, K oder Q. Wird der
kleine Finger nach hinten bewegt, dann wird in gleicher Weise das .S und das Z geschrieben,
während das Niederdrücken des Daumens in diesem Falle wirkungslos sein würde, weil
bei diesem Finger nur je zwei Kontakte vorhanden sind, ebenso wie bei dem Goldfinger.
Es können auch für die Tasten des Gold- und des kleinen Fingers ebenfalls je drei Kontakte
vorhanden sein, so daß sechsunddreißig Kontakte geschlossen und ebensoviele Buchstaben
und Zeichen angeschlagen werden können.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:■ i. Elektrische Antriebvorrichtung· für Tastenmaschinen, insbesondere Schreibmaschinen, deren Elektromagnete durch Kontakttasten in den Stromkreis eingeschaltet -werden, nach Patent 293164, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken bzw. seitlichen Bewegen der Fingertasten nach vorwärts oder rückwärts je zwei bis drei Kontakte geschlossen werden, während der Daumen zwei Tasten zur Verfügung hat, die beide auf Umschaltkontakte einwirken derart, daß eine der Kontaktgruppen der Fingertasten eingeschaltet wird, so daß mit Hilfe einer Hand und der sechs Tasten bis zu sechsundddreißig Kontakte geschlossen und ebensoviele Buchstaben und Zeichen angeschlagen werden können.
- 2. Antriebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fingertaste drei Kontaktstifte (4, 5, 6) zur Verfügung hat, die unter der Wirkung von stromleitenden Blattfedern (7, 8, 9) stehen, die beim Vorschieben der Stifte (4, S, 6) durch die Fingertaste gegen je zwei oder drei Anschlußkontakte (10, 11 12) gedrückt werden.
- 3. Antriebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben der um einen Zapfen schwingbaren Daumentaste für die beiden Umschaltkontakte (18, 19) noch eine zweite Taste (22) angeordnet ist, die beim Niederdrücken einen Blattfederkontakt (20, 21) schließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311773C true DE311773C (de) |
Family
ID=564743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT311773D Active DE311773C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE311773C (de) |
-
0
- DE DENDAT311773D patent/DE311773C/de active Active
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