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DE3117027A1 - "verpresseinrichtung zum traenken des gebirges, vorzugsweise fuer das verkleben mit fluessigem kunststoff" - Google Patents

"verpresseinrichtung zum traenken des gebirges, vorzugsweise fuer das verkleben mit fluessigem kunststoff"

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DE3117027A1
DE3117027A1 DE19813117027 DE3117027A DE3117027A1 DE 3117027 A1 DE3117027 A1 DE 3117027A1 DE 19813117027 DE19813117027 DE 19813117027 DE 3117027 A DE3117027 A DE 3117027A DE 3117027 A1 DE3117027 A1 DE 3117027A1
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Germany
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piston
cylinder
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working
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DE19813117027
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DE3117027C2 (de
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Manfred Ing.(grad.) 4320 Hattingen Fischbach
Rolf Dipl.-Volksw. 4322 Sprockhövel Hebben
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HEBBEN ROLF DIPL VOLKSW
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HEBBEN ROLF DIPL VOLKSW
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Publication date
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/001Improving soil or rock, e.g. by freezing; Injections

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

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Die Er&idung betrifft eine Verpreßeinrichtung zum Tränken des Gebirges, vorzugsweise für das Verkleben mit flüssigem Kunststoff mit Hilfe einer Kolbenpumpe mit wenigstens einem Arbeitszylinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
Die Erfindung ist insbesondere auf den Untertagebetrieb und auf das Tränken des Gebirges bzw. des Minerals, insbesondere von anstehender Kohle anwendbar. Vorzugsweise wird die Erfindung auf das Verfestigen des Gebirges durch Verkleben gebrächer Schichten mit Hilfes eines Diisocyanates und eines Polyalkoholes mit Hilfe eines aus diesen beiden Komponenten gebildeten Polyurethan-Schaumes angewendet. Obwohl die Erfindung z.B. auch auf das Tränken des Kohlenstoßes mit Wasser angewendet werden kann, wird sie im folgenden bei ihrer Anwendung auf das Vepressen mit der sogenannten Bergbau-Standardmischung des erwähnten Zweikomponenten-Schaumes näher erläutert.
Bei dieser Anwendung der Erfindung muß für jede der beiden Komponenten ein Arbeitszylinder vorgesehen werden, weil die beiden Flüssigkeitskomponenten erst in einem Bohrloch zusammengebracht werden dürfen. Bei einer solchen Kolbenpumpe kann ein Arbeitszylinder vorgesehen werden. ( alegentlich empfiehlt es sich, mit jedem Arbeitszylinder einen Antriebszylinder auszufluchten, um den Antriebskolben möglichst günstig mit der Vortriebskraft zu belasten. Die Steuerung des Antriebszylinders muß einerseits dafür sorgen, daß die Antriebskolben mit der jeweils am Art-itskolben geforderten Leistung angetrieben werden. Andererseits muß sie gewährleisten, <?' ß eine rechtzeitige Ums merung am Ende gedes Taktes erfolgt und im übrigen die in der Arbeitsflüssigkeit enthaltene Energie mit möglichst hohem
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Wirkungsgrad in Pumpenergie umgewendet wird.
Gemäß dem vorveröffentlichten Stand der Technik (Zeitschrift Glückauf 113 (1977) 707,711) verwendet man eine Zahnradpumpe und einen Antrieb durch einen Druckluftmotor. Nachteilig wirkt sich aus, daß Druckluft nicht immer in der erforderlichen Menge und zu günstigen Energiekosten zur Verfügung steht und daß die Zahnradpumpe bei der Bewältigung von Zweikomponenten-Verpreßflüssigkeiten mit unterschiedlichen Viskositäten, wie sie in der eingangs erwähnten Bergbau-Standardmischung die Regel sind, hauptsächlich wegen der un~ vermeidlichen Leckverluste nicht die Einhaltung der vorgeschriebenen Teilmengen der Flüssigkeitskomponenten ermöglicht und außerdem zu Leistungsverlusten führen.
Daher ist gemäß dem nicht vorveröffentlichten Stand der Technik (Patentanmeldung P 30 33 266.2), von dem die Erfindung· ausgeht, bereits eine Einrichtung vorgesbhlagen worden, welche anstelle einer Zahnradpumpe für jede Komponente einen Arbeitszylinder und für jeden Arbeitszylinder einen Antriebszylinder vorsieht, der hydraulisch angetrieben wird. Kolbenpumpenweiden die bei Zahnradpumpe auftretenden Spaltverluste, weil Kolbenpumpen mit abgedichteten Kolben arbeiten. Sie lassen sich verhältnismäßig einfach so steuern, daß die ungewollte Mischung der beiden Komponenten in einem Arbeitsraum verhindert wird,und sie ermöglichen es, ohne Energieverluste die geforderten hohen
Arbeitungsdrücke aufzubringen. Der hydraulische Antriebist dem Druckluftantrieb in der Reqel überlegen, weil die Verpreßanlage mit beliebiger Energie betrieben werden kann und weil deswegen weder die Verfügbarkeit einer bestimmten Energie, noch deren Leistungsbegrenzung eine entscheidende
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Rolle spielen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zum nicht vorveröffentlichten Stand der Technik gehörige Verpreßeinrichtung so auszubilden, daß sie mit hoher Ausnutzung der eingesetzten Energie und insbesondere mit extrem
hohen Arbeitsdrücken des hydraulischen Mediums betrieben werden kann, das z.B. unter Tage bereits für andere Zwecke, etwa für den Betrieb der Rückzylinder oder des hydraulischen Streb- und/oder Streckenausbaus bereitgestellt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche gelöst.
Indem man einen Steuerschieber für die Verstellung der Arbeitsventile vorsieht, welche den Zu- und Abfluß aus den Druckräumen des Arbeitszylinders steuern, kann man eine dazu beliebige Anzahl von Ventilen in exakter zeitlicher Abstimmung aufeinander betätigen, was eine Voraussetzung für den Einsatz hoher Arbeitsmitteldrücke bildet. Die Betätigung des Steuerschiebers mit der Arbeitsflüssigkeit hat den Vorteil, daß wegen des hohen Antriebsdruckes ein sofortiges Umsteuern des Steuerschiebers erreicht werden ann, wenn das entsprechende Signal ausgelöst ist, welches am Ende des Kolbenweges im Antriebszylinder gegeben wird. Indem man das öffnen der die Antriebszylinderdruckräume steuernden Ventile mit dem Antriebskolben durchführt, kann man das Umsteuern des Antriebskolbens automatisch, i.h. in der jeweiligen Endlage des Antriebskolbens durchführen, vermeidet aber durch die Verzögerung beim Umsteuern der 1ie
Druckräume des Steuerschiebers beeinflussenden Ventile, daß diese wegen der hohen Antriebsflüssigkeits-
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drücke zu schnell geschlossen werden.
Die Erfindung hat daher den Vorteil, daß man die Antriebsylinder über eine Ventilsteuerung arbeiten lassen kann, welche im Gegensatz zu einer Muschelschiebersteuerung Flüssigkeitsverluste vermeidet und sich daher insbesondere für hohe Drücke der Antriebsflüssigkeit eignet. Solche Drücke können in der Größenordnung von z.B. ca. 150 bar liegen, die unter Tage für die Betätigung der Schreit- und Rückzylinder eingesetzt werdendes kommen aber auch Antriebsdrücke bis zu 300 bar in Betracht, die den hydraulischen Grubenstempeln z.B. von Ausbauschilden zugeordnet werden. Dabei handelt es sich insbesondere um Druckwasser oder Druckemulsionen, die wegen ihrer Unbrennbarkeit unter Tage eingesetzt werden, die aber auch schmierende Eigenschaften besitzen.
Vorzugsweise beaufschlagt man die Zylinderräume über eine Drossel ständig mit der Antriebsflüssigkeit und steuert den Abfluß über einen der Steuerventile, deren Abfluß größer als der Zufluß über die Drossel gewählt wird. Hierdurch wird nämlich erreicht, daß derjenige Druckraum, dessen Steuerventil geschlossen ist, für die jeweilige Betätigung des Steuerschiebers maßgeblich wird, jedoch zu hohe mechanische Belastungen nicht auftreten können.
Bei einer solchen Steuerung bildet man zweckmäßig den Steuerschieber als Spindel aus, deren Enden als Kolben in die Steuerdruckräume eintauchen und die auf ihrer Länge zwischen den Kolben Auf lauf zylinder für je ein^u- und Ablauf eines der beiden Druckräume des Antriebszylinders steuerndes Antriebsventil aufweist.
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Die Erfindung ist insbesondere in Kombination mit ventilgesteuerten Arbeitszylindern einsetzbar. Ein solcher Arbeitszylinder trägt den beträchtlichen Verpreßdrücken
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Rechnung und vermeidet/bei hohen Drücken auftretenden
Nachteile einer Muschelschiebersteuerung. Erfindungsgemäß hat der Arbeitszylinder für den Ansaugtakt einen Rohrkolben
und für den Fördertakt einen konzentrischen Stangenkolben; ist es möglich, das Ansaugen und Fördern nur über je eine öffnung des Arbeitszylinders vorzunehmen, wobei nur die Förderöffnung mit einem Rückschlagventil versehen zu werden braucht.
Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen
Fig. 1 eine Zweizylinderkolbenpumpe gemäß der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. L,
Fig. 4 die Steuerung des Antriebszylinders bei stillstehendem Antriebskolben,
Fig. 5 die Steuerung nach Fig. 4 bei Beweguu* des Antriebskolbens in der durch denPfeil gekennzeichneten Richtung,
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Fig. 6 die Stellung der Steuerung in der der Stellungsweise der Fig. 4 und 5 bei Bewegung des Antriebskolbens in der entgegengesetzten Richtung,
Fig. 7 die Steuerung nach den Fig. 4 bis 6 bei der Umsteuerung
Fig. 8 eine im Schnitt gehaltene Ansicht eines Gehäuses, das die wesentlichen Teile der hydraulischen Steuerung aufnimmt, in Ansicht,
Fig. 9 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 8 und Fig.10 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 8.
Aus den Fig. 1 bis 3 ist der grundsätzliche Aufbau der Verpreßeinrichtung gemäß der Erfindung zu ersehen. Das Verpreßmaterial besteht aus zwei Komponenten, welche aus einem Behälter 1 über je einen Rohrkrümmer 2, 2' in einen der beiden Arbeitszylinder 3, 4 gelangen, welche Förderleitungsanschlüsse bei 5 und 6 aufweisen. Die beiden Arbeitszylinder 3, 4 werden im gleichen Takt betätigt, so daß die unterschiedlichen Komponenten aus dem Behälter 1 und die Förderzylinder 3, 4 gleichzeitig eingesaugt und im folgenden Takt von den Förderzylindern an den Druckmittelanschlüssen 5, 6 gleichzeitig abgegeben werden. Nicht dargestellt ist die anschließende Förderleitung, in der die Komponenten schließlich zusammengeführt werden.
Anstelle einer Zwaikomponentenmischung kann der aus den Förderzylindern 3, 4 bestehende Aktivteil auch zum Vorpressen von Wasser oder ähnlichen Flüssigkeiten verwendet werden.
Ein Rohrrahmen mit je einem Seitenteil 7, 8 schützt den Aktivteil und deren Antriebsteil. Die Seitenteile sind allgemein rechteckig und in parallelen Ebenen angeordnet. Sie tragen den Behälter 1 für die Verpreßflüssigkeit, der über die bei 2, 21 angedeuteten Steckverbindungsarmaturen mit den Arbeitsräumen der Zylinder verbunden ist.
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Die Arbeitszylinder 3,4 und die ihnen jeweils zugeordneten Teile sind identisch ausgebildet. Die Zylinderbüchse 9 trägt an ihrem förderleitungsseitigen Ende den Sauganschluß 10 und ist mit einer Büchse 11 verschlossen, in
die stirnseitig/das Gehäuse 12 eines Rückschlagventiles eingeschraubt ist. Das Rückschlagventil hat eine Ventilkugel 14 auf einer Feder 15. Der Sitz der Kugel ist bei 13 in Fig. 1 dargestellt. Das Rückschlagventil ist so eingebaut, daß es automatisch die Förderleitung absperrt, wenn der betreffende Pumpzylinder ansaugt.
Der Ansaugtakt wird mit einem Rohrkolben 16 ausgeführt, we Hier fliegend auf einem Stangenkolben 17 gelagert ist, der seinerseits gegen das Innere des Rohrkolbens bei 18 abgedichtet ist.
Beim Saughub wirken beide Kolben 16 und 17 nach links in der Darstellung nach Fig. 1, wodurch das Rückschlagventil schließt und Flüssigkeit über die Steckverbindungsarmatur 2 in den Anschluß 10 in die Zylinderbüchse 9 einströmt. Dabei heben sich die Kolben 16 und 17 von der Büchse 11 ab, bis der Rohrkolben 16 auf die am gegenüberliegenden Ende des Kolbenzylinders angeordnete Büchse 20 stößt.Da .urch ist der Weg für die anzusaugende Komponente für die Stirnseite des Rohrkolbens 16 freigegeben. Bei der weiteren Hubbewegung des Stangenkolbens 17 bleibt der Rohrkolben 16 stehen und die Flüssigkeit wird über den Anschluß 10 angesaugt, bis der Stangenkolben 17 die Endlage .,eines Ansaughubes erreicht hat. Nach dem Umsteuern beginnt der Stangenkolben 17 den Druckhub >'nd bewegt sich gemäß de. Darstellung der Fig. 1 nach rechts. Dabei wird der Rohrkolben 16 mitgenommen und dichtet mit seinem vorderen End*; 21 auf dem
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ihm zugeordneten Sitz 22 des Rückschlagventiles ab. Demzufolge kann die angesaugte Flüssigkeit nicht zurück über den Anschluß 10 strömen. Die Kugel 14 des Rückschlagventiles wird gegen die Kraft der Feder 15 aufgestoßen, wodurch die angesaugte Flüssigkeit über den betreffenden Druckanschluß 5, 6 in die Leitung gedrückt wird.
Da die Pumpe ohne Saugventil arbeitet, können auch sehr dickflüssige Medien ohne Ansaugschwierigkeiten verpreßt werden.
Die aus den Büchsen 20 herausgeführten Enden 24, 25 der Stangenkolben sind an einem gemeinsamen Joch 26 befestigt. Die Zylinder sitzen dagegen auf einem Querriegel 27 des Rohrrahmens. Der Querrigel 27 trägt je ein feststehendes Rohr 28, 29, in dem je eine Stange 30 eines ebenfalls feststehenden Joches 31 befestigt ist. Das Joch 31 dient zur Lagerung einer Büchse 34 mit einem Abstreifer 35 für eine Kolbenstange 33 eines Antriebsaggregates. Die Kolbenstange 33 ist mit dem Joch 26 so verbunden, daß sie symmetrisch zu den Achsen der Stangenkolben 17 verläuft.
Ferner dient das Joch 31 zur Befestigung der stirnseitigen Büchse 36, welche ein Ende des AntriebsZylinders 37 verschließt, dessen anderes Ende seinerseits mit einer Büchse 38 verschlossen ist. Diese Büchse sitzt an einem Querjoch 39, welches mit je einer Verschraubung 40, 41 die beiden Hälften 7, 8 des Rohrrahmens zusammenhält und eine Abstreiferanordnung 4 2 für das andere Ende 43 der Kolbenstange 33 aufweist. Auf diesem Ende der Kolbenstange ist ein Bund 44 angebracht, auf dem eine Konsole 46 befestigt ist, die ihrerseits einen zur Kolbenstange parallelen Stößel 47 mit
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einer Stößelfeder 48 trägt. Dieser Anordnung entspricht der Bund 49 am anderen Ende 50 der Kolbenstange 33. Dort ist die Konsole mit 51 bezeichnet, die den Stößel 52 trägt, der ebenfalls mit einer Feder 57 ausgerüstet ist. Beide Stößel 47 und 52 lassen sich über Verschraubungen 58, 59 einstellen.
Auf der Kolbenstange 33 sitzt der Antriebskolben 60, welcher den Zylinder 37 in je einen Druckraum 61, 62 unterteilt und gleich große Kolbenflächen für beide Druckräume 61 und 62 aufweist.
Zwischen den beiden Teilen 7 und 8 des Rohrrahmens sitzt auf dem Zylinder die Ventilsteuerung desAntriebszylinders, die allgemein mit 63 bezeichnet ist.
Zur wechselseitigen Beaufschlagung der Arbeitsräume 61, 62 des Antriebszylinders 37 dient eine automatische Antriebsventilsteuerung, die anhand der Fig. 4-7 im folgenden näher erläutert wird.
Die beiden Druckräume 61, 6 2 sind über die Leitungen A und B mit dem Druckmittelzu- und -ablauf verbunden. Sir werden von den Antriebsventilen 91,93 bzw.92,94 druckmittelbeaufschlagt bzw. vom Druckmitteldruck entlastet. Zur Steuerung der Ventile dient eine Spindel S, deren Enden Kolben 70, 71 bilden, die in Zylindern 72, 73 liegen, welche Druckräume 74, 75 bilden. Die Spindel hat je einen zylindrischen Teil 76, 77 mit gleichem Durchmesser und einen littelteil 78, sowie je ein Endteil 79, 80 von größerem Dur ^messer, wobei die Teile 78-80 gleiche Durchmesser aufweisen.
Konische Teile 81-84 verbinden die zylindrischen Teile
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unterschiedlicher Durchmesser miteinander und dienen zum Auflauf der mechanischen Teile 85-88 der Wegeventile 91-94.
Die weitere Beschreibung der Steuerung 63 erfolgt anhand ihrer Funktionen:
In der Stellung der Fig. 4 sind sämtliche Sitzventile 91-96 geschlossen. Der Strom der Pumpe P und die Zylinderanschlüsse A und B sind gesperrt. Die Spindel S steht in ihrer Mittelstellung, und der Kolben 60 bewegt sich nicht im Zylinder 37.
Um die Pumpe in Gang zu setzen, muß der Pumpenzufluß zunächst abgesperrt werden. Die P-Leitung wird drucklos geschaltet. Dann wird die Spindel S manuell in eine ihrer Endlagen gebracht, die jeweils in den Fig. 5 und 6 wiedergegeben sind. Damit kann die Pumpe anlaufen. Sobald der Pumpenstrom freigegeben wird, beginnt die Pumpe zu arbeiten.
In der Darstellung der Fig. 5 sind die Druckräume C und D der Spindel S beide mit dem Antriebsdruck aus der p_Leitung versorgt. Daher ist die Lage der Spindel S stabil, solange die Steuerventile 95,96 geschlossen sind. Der Kolben 6 0 und damit die Kolbenstange 33 bewegen sich nach links in der Darstellung der Fig. 5, was dem Ansaugtakt des Aktlvte.il s entspricht. Die Bewegung tritt ein, weil die Auf laufzylinder 78 und 80 die Antriebsventile92 und 93geöffnet haben, Daher wird über den Anschluß B, nämlich über das Wegeventil 92 Druckflüssigkeit in den Antriebszylinder 37 geleitet, und der Kolben 60 verdrängt Flüssigkeit nach A über das Wegeventil 93 in den Rücklauf.
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Die Darstellung der Fig. 6 zeigt die umgekehrte, jedoch zur Fig. 5 analoge Stellung, wodurch sich der Kolben 60 und damit die Kolbenstanoe in entgegengesetzter Richtung bewegen, was dem Förderhub im Aktivteil entspricht.
Die Umsteuerung ist aus der Fig. 7 zu erkennen. Dazu muß die Kolbenstange 33 in ihre mechanische Endlage gefahren sein. Mit Hilfe des Stößels 47 wird über die Feder 48 das Steuerventil95 geöffnet. Demzufolge wird der Druckraum C drucklos. Denn über das Steuerventil 95 entweicht mehr Flüssigkeit, als von der Druckleitung über die Drossel 9 7 nachströmen kann. Da andererseits das Steuerventil 96 geschlossen bleibt, wird die Spindel S durch die über die Drossel 98 nachströmende Druckflüssigkeit in die gegenüberliegende Endlage gepreßt. Dadurch werden die Arbeitsventile 91 und 94 geschlossen, während die Arbeitsventile92 und 93 öffnen, Dadurch bewegt sich die Kolbenstange in die aridere Richtung.
Deswegen wird in der jeweiligen Endlage der Kolbenstange 33 durch das öffnen der Steuerventile 95 und 96 eine automatische Umsteuerung erzielt. Der Antriebszylinder arbeitet im übrigen über die Steuerung durch die Ventile.
Das öffnen der Steuerventile 95 und 96 erfolgt jeweils durch Zusammenpressen der Federn 48 bzw. 57, deren Druck während der Anfangswegstrecke sich langsam vermindert, welche die Stößel 47, 52 bei ihrer Bewegung durchmessen, die schließlich zum Wiederschließen der Ventile 95,96 führt. Daher ist die Schließbewegung verzögert. Infolgedessen we?ieη die Bewegungen der Spindel z*ar unverzüglich eingelei at, erfolgen jedoch trotz der hohen Antriebsdrücke der Antriebsflüs-■ sigkeit nicht schlagartig.
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Die Fig. 8-10 zeigen eine praktische Ausführungsforro einer Steuerung, deren Wirkungsablauf anhand der Fig. 4 bis 7 beschrieben worden ist. Danach liegt die Spindel S in einem Gehäuse 100, das an seinen beiden Enden mit je einem Deckel 101 bzw. 102 verschlossen ist. Die beiden Deckel sind miteinander durch Zuganker bildende Schraubenbolzen mit Sechskantköpfen 103 bzw. 104 verbunden und werden auf die Stirn- g/L Seiten des Gehäuses gepreßt. Auf die Gewindeenden der
' Schraubenbolzen 103, 104 sind Muttern 106 mit Federscheiben 107 gedreht. An den Stirnseiten 108 bzw. 109 treten die Stößel 110 bzw. 111 der Sitzventile 95 bzw.96 aus. Diese
(Fig.1) Stößel werden mit den Tellern 112/betätigt, welche auf den Federn 48 bzw. 57 der Stößel 47 bzw. 52 angebracht sind.
Die Steuerventile 95,96 sind identisch ausgebildet und haben als Absperr- bzw. Drosselorgan eine Ventilkugel 114, welche mit der Kraft einer Feder beaufschlagt ist und von dem Stößel 111 abgehoben werden kann.
In den Deckeln 101 bzw. 102 sind auch die Druckräume C und D ausgebildet.
Die Arbeitszylinderventile 91-94sind ihrerseits identisch ausgebildet und ebenso wie die Steuerventile mit jeweils einer Kugel 115 als Absperr- und Drosselorgan versehen. Der Ventilstößel 116 jedes Arbeitszylinderventiles 91-94 trägt an seinem freien Ende eine Rolle 117, die sich auf der Spindel abwälzt.
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Leerseite

Claims (5)

P atentansprüche
1. Verpreßeinrichtu.ig zum Tränken des Gebirges, vorzugsweise für das Verkleben mit flüssigem Kunststoff, mit Hilfe einer Kolbenpumpe mit wenigstens einem Arbeitszylinder, der mit einem Arbeitskolben in einem Ansaugtakt mit der Verpreßflüssigkeit bzw. eine ihrer Komponenten gefüllt und im folgenden Arbeitstakt entleert wird und einem Pumpenantrieb, der wenigstens einen mit einer Aatriebsriüssigkeit beaufschlagbaren Antriebszylinder mit einem beidseitig beaufschlagbaren Antriebskolben und einer Steuerung aufweist, welche eine Antriebskolbenfläche mit der Antriebsflüssigkeit beaufschlagt, wenn die andere Antriebskolbenfläche entlastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden mit jeweils einer Antriebskolbenfläche verschlossenen Druckräume (61, 62) des Antreibszylinders (37) ein jeweils von wenigstens einem Antriebsventil (91,93; 92,94) gesteuerter Zu- und Abfluß (A, B) den Steuerventilen (91-94) des Antriebszylinders (37) insgesamt zu deren mechanischer Betätigung ein Steuerschieber (S) mit je einem mit der Arbeitsflüssigi iit beaufschlagbarer Steuerdruckraum (C, D) zugeordnet ist, und daß die beiden Steuerdruckräume (C, D) mit je wenigstens einem weiteren Ventil (95 f 96) gesteuert sind, das in einer Richtung über den Antriebskolben (60) und in der Gegenrichtung demgegenüber verzöge^ umsteuerbar ist.
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2. Verpreßeinrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß die Steuerdruckräume (C, D) über je eine Drossel (97,98) ständig mit der Antriebsflüssigkeit beaufschlagt sind, während der Abfluß mit je einem der Steuerventile (95, 96)steuerbar ist, deren Abflußmenge größer als der Zufluß über die Drosseln (97,98) ist, wobei die Steuerventile (95,96) über Stößel (47, 52) und Druckfedern (48, 57) auf- und zusteuerbar sind.
3. Verpreßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber als Spindel (S) ausgebildet ist, deren Enden als Kolben (70, 71) in die Druckräume (C, D) eintauchen, und daß die Spindel (S) auf ihrer Länge zwischen den Kolben (70, 71) Auflaufzylinder (76-84) für je eines der Antriebsventile (91-94) aufweist.
4. Verpreßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitszylinder (3, 4) ventilgesteuert sind.
5. Verpreßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Arbeitszylinder (9) ein Rohrkolben zur Auf- und Zusteuerung der Verbindung zwischen der Ansaugöffnung (10) und der Ausdrücköffnung (5, 6) und konzentrisch im Rohrkolben ein Stangenkolben (17) zum Ansaugen und Fördern über ein Rückschlagventil vorgesehen sind, das den Förderleitungsanschluß (5, 6) in Ansaugrichtung verschließt.
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