DE3116737C2 - - Google Patents
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- DE3116737C2 DE3116737C2 DE3116737A DE3116737A DE3116737C2 DE 3116737 C2 DE3116737 C2 DE 3116737C2 DE 3116737 A DE3116737 A DE 3116737A DE 3116737 A DE3116737 A DE 3116737A DE 3116737 C2 DE3116737 C2 DE 3116737C2
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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- E05B77/46—Locking several wings simultaneously
- E05B77/48—Locking several wings simultaneously by electrical means
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/60—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
- E05F15/603—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors
- E05F15/665—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for vertically-sliding wings
- E05F15/689—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for vertically-sliding wings specially adapted for vehicle windows
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/50—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
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- Window Of Vehicle (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanordnung für einen aus einer
Spannungsquelle gespeisten, drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor zum Antrieb
einer kombinierten Fensterhebe- und Türverriegelungsanlage in Kraftfahrzeugen,
der über einen ersten als Umpolschalter ausgebildeten Betriebsschalter und
über einen zweiten als Zentralschalter fungierenden Betriebsschalter
einschaltbar ist und dem ein als Wechselschalter ausgebildeter und von ihm
betätigter Positionsschalter zugeordnet ist.
Im DE-GM 71 48 100 ist eine Schaltanordnung für eine Fensterhebeanlage und
eine Türverriegelungsanlage für ein Kraftfahrzeug geoffenbart, die insofern
miteinander kombiniert sind, als bei einer Betätigung der
Türverriegelungsanlage über einen Zentralschaler auch alle Elektromotoren der
Fensterhebeanlage angesteuert und eventuell noch offene Fenster geschlossen
werden können. Die Elektromotoren sind nur der Fensterhebeanlage zugeordnet
und können auch über einen Umpolschalter angesteuert werden. Die Stellglieder
der Türverriegelungsanlage sind offenbar Elektromagnete. Für den Fall, daß man
ausnahmsweise die Türen des Fahrzeuges verriegeln will, ohne die noch offenen
Fenster zu schließen, ist ein zusätzlicher Schalter vorgesehen, der geöffnet
werden kann, so daß eine Steuerung der Fensterhebeanlage über den
Zentralschalter nicht mehr möglich ist.
Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Schaltanordnung für einen
Elektromotor einer insofern kombinierten Fensterhebe- und
Türverriegelungsanlage, als der Elektromotor als Stellglied zu beiden
Teilanlagen gehört. Bei einer Schaltanordnung für eine solcherart kombinierte
Fensterhebe- und Türverriegelungsanlage besteht das bei einer Schaltanordnung
nach dem DE-GM 71 48 100 nicht ersichtliche und deshalb auch in der
Druckschrift nicht angesprochene Problem, zu verhindern, daß beim Schließen
eines Fensters über den Umpolschalter auch die zugehörige Tür verriegelt wird.
Mehrere Ausführungen einer Schaltanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sind durch die DE-OS 28 54 670 bekannt. Bei diesen Ausführungen wird der
Positionsschalter am Ende des Verriegelungsvorgangs von einer ersten
Schaltstellung in eine zweite Schaltungsstellung und am Ende des
Entriegelungsvorgangs von der zweiten wieder in die erste Schaltstellung
bewegt. Sieht man, wie dies bei einer Ausführung geschehen ist, keine weiteren
Schalter vor, so ist, wenn man ein Fenster über den Umpolschalter schließen
will, ein vollständiges Schließen des Fensters geradezu zwangsläufig mit einer
Verriegelung der Türe verbunden. Eine solche Ausführung hat den Nachteil, daß
während der Fahrt das Fahrzeug verriegelt sein kann, was aus Gründen der
Sicherheit nicht gewünscht ist. Um das Verriegeln einer Fahrzeugtür bei einem
vollständigen Schließen des Fensters zu vermeiden, ist bei einer anderen
Ausführung zwischen dem Anschluß des Elektromotors, der nicht am
Positionsschalter liegt, und einen Arbeitskontakt des Umpolschalters ein
Öffnerschalter eingeschleift, der während der Fensterbewegung geschlossen ist
und geöffnet wird, sobald das Fenster seine Schließstellung erreicht. Durch
das Öffnen des Schalters wird der Stromkreis des Elektromotors am Ende des
Schließvorgangs unterbrochen, so daß die Wahrscheinlichkeit der Verriegelung
der Tür geringer wird. Man kann aber eine Verriegelung nicht völlig
ausschließen, da der Stromkreis des Motors lediglich geöffnet, jedoch der
Motor nicht kurzgeschlossen wird.
Schließlich ist in der DE-OS 28 54 670 eine weitere Schaltanordnung
vorgeschlagen, bei der der Positionsschalter so konstruiert ist, daß er bei
einer Betätigung kurzzeitig umschaltet, dabei den Motor kurzschließt und nach
Ablauf einer Verzögerungszeit wieder selbsttätig in seine Ruhestellung
zurückspringt, in der der Motorstromkreis geschlossen ist. Wird dieser
Positionsschalter jeweils am Ende einer Entriegelung der Tür und einer
Schließung des Fensters betätigt, so wird mit großer Sicherheit erreicht, daß
bei einer Entriegelung der Tür nicht das Fenster geöffnet und bei einer
Schließung des Fensters nicht die Tür verriegelt wird. Der Aufbau eines
Positionsschalters, der nach einer Betätigung mit einer gewissen
Verzögerungszeit selbsttätig wieder in eine Ruhestellung zurückkehrt, ist
jedoch recht kompliziert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltanordnung, die die Merkmale aus dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 aufweist, so weiterzuentwickeln, daß mit nur
geringem Aufwand und einfach aufgebauten Schaltmitteln der Elektromotor so
angesteuert wird, daß er nach dem Schließen eines Fensters und nach dem
Entriegeln der Türen kurzgeschlossen wird. Im übrigen soll dabei natürlich die
sonstige Funktionsweise der Schaltanordnung nicht beeinträchtigt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Schaltanordnung mit den Merkmalen
aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß der Positionsschalter
nach dem vollständigen Schließen des Fensters von einer ersten in eine zweite
Schaltstellung und nach einem Entriegelungsvorgang bzw. vor dem Öffnen des
Fensters von der zweiten wieder in die erste Schaltstellung umschaltbar ist und
daß der zweite Eingang des Positionsschalters während eines
Verriegelungsvorgangs an einen anderen Pol der Spannungsquelle legbar ist als
während der anderen Stellvorgänge. Durch den Wechsel der Schaltstellung nach
dem vollständigen Schließen des Fensters und nach einem Entriegelungsvorgang
bzw. vor dem Öffnen des Fensters, wenn dieses unmittelbar einem Schließen des
Fensters folgt, kann der Motor jeweils kurzgeschlossen werden. Soll nach dem
Schließen des Fensters die Türe verriegelt werden, so wird der zweite Eingang
des Positionsschalters, der in der zweiten Schaltstellung von der Kontaktbrücke
des Positionsschalters beaufschlagt wird, an den anderen Pol der
Spannungsquelle gelegt, so daß der Motor mit Spannung versorgt wird und die
Türe verriegelt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen
werden. Der Wechsel der Spannungspole am zweiten Eingang des Positionsschalters
kann gemäß Anspruch 2 auf einfache Weise dadurch bewerkstelligt werden, daß
dieser zweite Eingang mit dem Ausgang eines weiteren Wechselschalters
elektrisch leitend verbunden ist, der während des Verriegelungsvorgangs aus
einer ersteren Schaltstellung in eine zweite Schaltstellung umgestellt ist. In
der ersten Schaltstellung des weiteren Wechselschalters ist der Kurzschluß des
Motors möglich, durch die Umschaltung wird der Kurzschluß wieder aufgehoben.
Die Schaltanordnung kann in besonders vorteilhafter Weise noch dadurch
vereinfacht werden, daß dann, wenn mehrere Elektromotoren und damit auch
mehrere Positionsschalter vorhanden sind, gemäß Anspruch 4 den zweiten
Eingängen aller Positionsschalter nur ein weiterer Wechselschalter zugeordnet
ist. Es ist also nicht wie beim Bekannten für jeden Elektromotor ein
zusätzlicher Schalter notwendig. Es genügt ein einziger zusätzlicher Schalter
für alle Elektromotoren. Eine Betätigung des Wechselschalters kann man dadurch
ermöglichen, daß seine Kontaktbrücke als Schaltkontakt eines Relais realisiert
ist und dieses Relais bei einem Verriegelungsvorgang über den Zentralschalter
ansteuerbar ist. Eine besonders einfache Lösung ist es jedoch auch, wenn gemäß
Anspruch 5 der weitere Wechselschalter unmittelbar dem Zentralschalter
zugeordnet und mit diesem manuell betätigbar ist. Diesen kombinierten Schalter
kann man ohne große Schwierigkeiten mechanisch so auslegen, daß der
Wechselschalter nur bei Betätigung des Zentralschalters in die eine Richtung,
die einen Verriegelungsvorgang bewirkt, umgeschaltet wird.
Die Ansprüche 6 bis 13 beziehen sich auf vorteilhafte Ausgestaltungen der
erfindungsgemäßen Schaltanordnung im Hinblick darauf, wie der erste Eingang des
Positionsschalters und der Anschluß des Elektromotors, der nicht mit dem
Positionsschalter verbunden ist, mit Hilfe des Umpolschalters und des
Zentralschalters angesteuert werden können. Dabei erhält man durch die Merkmale
aus den Ansprüchen 6 bis 8 Ausführungen, bei denen der erste Eingang des
Positionsschalters und der zweite Anschluß des Elektromotors über die Schalter
jeweils unmittelbar mit dem einen oder anderen Pol der Spannungsquelle
verbunden werden können. Will man vermeiden, daß die Motorströme über den
Zentralschalter fließen, so ist es zweckmäßig, gemäß den Ansprüchen 9 bis 13
Relais vorzusehen, die vom Zentralschalter aus angesteuert werden können. So
ist gemäß den Ansprüchen 9 und 10 der Ruhekontakt des Umpolschalters, der zu
der Kontaktbrücke gehört, die an die zum Positionsschalter führende Leitung
angeschlossen ist, beim Verriegeln und Entriegeln über mindestens einen von
einem Relais gesteuerten Schaltkontakt mit dem einen Pol der Spannungsquelle
verbunden, während er über den Schaltkontakt bzw. die Schaltkontakte am anderen
Pol der Spannungsquelle liegt, wenn sich der Zentralschalter in seiner
Null-Stellung befindet. Gemäß Anspruch 11 ist auch der Ruhekontakt der anderen
Kontaktbrücke des Umpolschalters über einen Schaltkontakt eines Relais mit dem
Plus- oder Minuspol der Spannungsquelle verbunden. Der Schaltkontakt ist also
als Wechselkontakt ausgebildet. Die Ansprüche 12 und 13 schließlich beziehen
sich darauf, wie der Wechsel des Potentials am Ruhekontakt der ersten
Kontaktbrücke des Umpolschalters mit einem dritten Relais oder mit den schon
vorhandenen zwei Relais gelöst werden kann.
Mehrere erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele einer Schaltanordnung sind in den
Figuren der Zeichnung dargestellt. Anhand dieser Beispiele soll die Erfindung
nun näher erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführung, bei der der zweite Eingang des
Positionsschalters an den Umschaltkontakt eines Relais angeschlos
sen ist und drei Relais vorhanden sind,
Fig. 2 eine Ausführung mit nur zwei Relais,
Fig. 3 eine dritte Ausführung, bei der die Motorströme bei einer
Entriegelung und Verriegelung über den Zentralschalter fließen, der
Umpolschalter eine dritte Kontaktbrücke besitzt, und der weitere
Wechselschalter dem Zentralschalter zugeordnet ist, und
Fig. 4 eine Ausführung ähnlich der aus Fig. 3, jedoch nur mit zwei
Kontaktbrücken im Umpolschalter.
In dem Schaltbild nach Fig. 1 ist mit 10 ein Elektromotor bezeichnet, der zum
Antrieb eines Fensters 11 dient, die nur schematisch dargestellt ist. Außerdem
wird dieser Elektromotor auch zur Betätigung eines Türverriegelungselements 12
benutzt. Der Motor 10 befindet sich zusammen mit einem Positionsschalter 13 in
einer Motoreinheit 14. Gleiche Motoreinheiten mögen in jeder Tür 9 des
Fahrzeugs angeordnet sein.
Der Positionsschalter 13 besitzt eine Kontaktbrücke 15, die dauernd den
Ausgangskontakt 16 beaufschlagt und zwischen einem ersten Wechselkontakt 17 und
einem zweiten Wechselkontakt 18 hin und her geschaltet werden kann. Der
Ausgangskontakt 16 ist mit dem ersten Anschluß 19 des Elektromotors 10, der
erste Wechselkontakt 17 mit dem Ausgang 20 und der zweite Wechselkontakt mit
dem Ausgang 21 der Motoreinheit 14 verbunden. Der zweite Anschluß 22 des
Elektromotors 10 liegt am Ausgang 23 der Motoreinheit 14.
Jedem Motor 10 ist ein Umpolschalter 30 mit zwei beweglichen Kontaktbrücken 31
und 32 und den Festkontakten 33 bis 38 zugeordnet. Die erste Kontaktbrücke 31
liegt dauernd auf dem Festkontakt 37 und kann zwischen den Festkontakten 35 und
36 umgeschaltet werden. Dem Festkontakt 37 entspricht für die zweite
Kontaktbrücke 32 der Festkontakt 38, den Festkontakten 35 und 36 entsprechen
die Festkontakte 34 und 33. Die Kontaktbrücken 31 und 32 können über eine
Handhabe 39 bewegt werden. Und zwar sind sie so mit der Handhabe 39 gekoppelt,
daß die Kontaktbrücke 31, die in der gezeigten Ruhestellung die Kontakte 35 und
37 miteinander verbindet, bei einer Verschiebung der Handhabe 39 in Richtung
des Pfeiles A auf den Kontakt 36 umgelegt wird, während die Kontaktbrücke 32 in
Ruhe bleibt und weiterhin die Kontakte 34 und 38 miteinander verbindet. Bei
einer Verschiebung der Handhabe 39 in Richtung des Pfeiles B dagegen wird
lediglich die Kontaktbrücke 32 auf den Festkontakt 33 umgeschaltet, während die
Kontaktbrücke 31 ruht.
Die Festkontakte 33 und 36 sind an den Eingang 45, der Festkontakt 34 ist an
den Eingang 46, der Festkontakt 35 an den Eingang 47, der Festkontakt 37 an den
Ausgang 48 und der Festkontakt 38 an den Ausgang 49 des Umpolschalters 30
angeschlossen. Der Ausgang 48 ist über eine Leitung 50 mit dem Eingang 20 und
der Ausgang 49 über eine Leitung 51 mit dem Eingang 23 der Motoreinheit 14
elektrisch verbunden.
Dem Eingang 45 des Umpolschalters ist direkt über eine Leitung 52 Pluspotential
60 zugeführt. Die Eingänge 46 und 47 des Umpolschalters 30 sind an jeweils eine
Sammelleitung 53 bzw. 54 angeschlossen, die von einem Ausgang 55 bzw. 56 eines
zentralen Steuergeräts 57 ausgehen. Eine weitere Sammelleitung 58 führt von
einem Ausgang 59 des zentralen Steuergeräts zum Eingang 21 der Motoreinheit 14.
Im Steuergerät 57 sind drei Relais 70, 71 und 72 untergebracht, von denen jedes
einen Schaltkontakt 73, 74 und 75 besitzt, der als Wechselkontakt ausgebildet
ist. Der Schaltkontakt 73 des zweiten Relais 70 ist an den Ausgang 55, der
Schaltkontakt 74 des ersten Relais an den Ausgang 59 und der Schaltkontakt 75
des dritten Relais 72 an den Ausgang 56 des Steuergeräts angeschlossen. Über
einen Eingang 76 erhält das Steuergerät Massepotential 77 und über einen Eingang
78 Pluspotential 60. In der Ruhestellung eines Relais verbindet der
Schaltkontakt dieses Relais den ihm zugeordneten Ausgang 55, 56 oder 59 mit dem
Eingang 76 und in der Arbeitsstellung den zugeordneten Ausgang mit dem Eingang
78. Die Spulen aller Relais sind auf der einen Seite an den Ausgang 76, also an
Masse 77 angeschlossen. Am Steuergerät sind zwei weitere Eingänge 79 und 80
vorgesehen, wobei vom Eingang 79 eine Leitung direkt zur einen Seite der Spule
des Relais 70 und vom Eingang 80 direkt eine Leitung zur einen Seite der Spule
des Relais 71 führt. Die eine Seite der Spule des Relais 72 ist über eine Diode
81 mit dem Eingang 79 und über eine Diode 82 mit dem Eingang 80 verbunden.
Durch die beiden Dioden werden die beiden Eingänge 79 und 80 voneinander
entkoppelt.
Neben dem Umpolschalter 30, der jeweils nur einer Motoreinheit 14 zugeordnet
ist, ist ein weiterer Betriebsschalter 90 vorhanden, von dem aus alle
Elektromotoren 10 ansteuerbar sind und der deshalb als Zentralschalter zu
betrachten ist. Dieser Zentralschalter ist als Wechseltastschalter mit
Nullstellung ausgebildet. Er besitzt einen Eingang 91, über den ihm
Pluspotential zugeführt wird und an den die Kontaktbrücke 92 dauernd
angeschlossen ist. Die Kontaktbrücke 92 ist aus der neutralen Nullstellung
heraus mit dem Ausgang 93 oder dem Ausgang 94 des Zentralschalters 90
verbindbar. Eine Leitung 95 verbindet den Ausgang 93 des Zentralschalters 90
mit dem Eingang 80 des Steuergeräts 57 und eine Leitung 96 den Ausgang 94 des
Zentralschalters mit dem Eingang 79 des Steuergeräts.
Zur Erläuterung der Betriebsweise wird zunächst von den in der Zeichnung
dargestellten Bedingungen ausgegangen. Das Fenster der Fahrzeugtür 9 sei
teilweise geöffnet, die Tür entriegelt. Der Motor 10 ist kurzgeschlossen. Soll
nun das Fenster weiter geöffnet werden, so wird die Handhabe 39 des
Umpolschalters 30 in Richtung des Pfeiles B verstellt und dadurch die
Kontaktbrücke 32 auf den Festkontakt 33 gelegt. Dadurch erhält der
Motoranschluß 22 Pluspotential. Der andere Anschluß des Motors 19 ist über die
Kontaktbrücke 15 des Positionsschalters 13, die Kontaktbrücke 31 des
Umpolschalters 30, die Sammelleitung 54 und den Schaltkontakt 75 des Relais 72
mit Masse verbunden. Der Motor fängt also an, sich zu drehen und macht das
Fenster weiter auf, bis die Handhabe 39 losgelassen wird, so daß sie und mit
ihr die Kontaktbrücke 32 selbsttätig in die Nullstellung zurückkehren kann.
Dabei wird der Motor kurzgeschlossen.
Wird gewünscht, das Fenster zu schließen, liegt am Anschluß 22 des Motors über
die Kontaktbrücke 32, die Sammelleitung 53 und den Schaltkontakt 73 des Relais
70 Masse und am Anschluß 19 des Motors 10 über die Kontaktbrücke 15 des
Positionsschalters 13 und die Kontaktbrücke 31 des Umpolschalters 30
Pluspotential. Der Motor dreht sich also in umgekehrter Richtung und schließt
das Fenster. Wird die Handhabe 39 losgelassen, noch ehe das Fenster vollständig
geschlossen ist, so wird der Motor über die Kontaktbrücke 15, die Kontaktbrücke
31 die Sammelleitung 54 und den Schaltkontakt 75 kurzgeschlossen. Wird dagegen
die Handhabe 39 in einer Lage, in der sie in Richtung des Pfeiles A verschoben
ist gehalten, so schaltet nach dem vollständigen Schließen des Fensters 11 die
Kontaktbrücke 15 des Positionsschalters 13 vom Kontakt 17 auf den Kontakt 18
um. Dadurch wird, auch wenn die Handhabe 39 in ihrer Position verbleibt, der
Motor über die Kontaktbrücke 15, die Sammelleitung 58 und den Schaltkontakt 74
des Relais 71 kurzgeschlossen. Dadurch bleibt der Motor sofort stehen, und eine
Verriegelung der Türe 9 wird vermieden.
Soll nun die Türe verriegelt werden, so wird die Kontaktbrücke 92 des
Zentralschalters 90 auf den Ausgang 93 gelegt. Dadurch schließt sich für das
Relais 71 ein Stromkreis, so daß dieses anzieht und seinen Schaltkontakt 74
umstellt und am Ausgang 59 des Steuergeräts 57 vom Eingang 78 her Pluspotential
erscheint, das über die Sammelleitung 58 und die Kontaktbrücke 15 des
Positionsschalters 13, die ja auf dem Festkontakt 18 liegt, zum Anschluß 19 des
Motors geführt wird. Dieser kann sich also in die gleiche Richtung wie beim
Schließen des Fensters weiterdrehen und verriegelt dabei die Tür. Die
Ansteuerung des Motors wird also durch die Umschaltung des Schaltkontakts 74
ermöglicht. Dieser stellt somit den weiteren Wechselschalter dar, der während
des Verriegelungsvorgangs aus einer ersten Schaltstellung in eine zweite
Schaltstellung umgestellt ist.
Neben dem Relais 71 wird bei der Einleitung eines Verriegelungsvorgangs über
den Zentralschalter 90 auf das Relais 72 erregt, so daß sein Schaltkontakt von
der gezeigten Position in seine zweite Position umspringt, in der er den
Eingang 78 mit dem Ausgang 56 des Steuergeräts 57 verbindet. Diese Umstellung
bleibt ohne Einfluß, wenn bei der Einleitung des Verriegelungsvorgangs alle
Fenster geschlossen und somit alle Kontaktbrücken 15 der Positionsschalter 13
auf die Festkontakte 18 umgestellt waren. Ist jedoch ein Fenster noch offen, so
wird der Anschluß 19 des zugehörigen Motors 10 zunächst über den Schaltkontakt
75 des Relais 72, die Kontaktbrücke 31 des Umpolschalters 30 und die
Kontaktbrücke 15 des Positionsschalters 13 an den Pluspol 60 der
Spannungsquelle angeschlossen. Ist dann, wenn das Fenster vollständig
geschlossen ist, die Kontaktbrücke 15 vom Festkontakt 17 auf den Festkontakt 18
übergewechselt, so bleibt der Anschluß 19 des Elektromotors 10 über den
Schaltkontakt 74 des Relais 71 weiterhin mit dem Pluspol 60 verbunden. Wird
also mit Hilfe des Zentralschalters 90 das Fahrzeug verriegelt, so ist
gewährleistet, daß dabei auch alle eventuell noch offenstehenden Fenster
geschlossen werden.
Soll das Fahrzeug entriegelt werden, so wird die Kontaktbrücke 92 des
Zentralschalters 90 auf den Ausgang 94 gelegt, so daß das Relais 70 erregt
wird, seinen Schaltkontakt 73 umstellt und damit den Eingang 78 mit dem Ausgang
55 des Steuergeräts verbindet. Damit ist der Anschluß 22 des Motors 10 über die
Kontaktbrücke 32 des Umpolschalters 30 und den Schaltkontakt 73 des Relais 70
an den Pluspol 60 und der Anschluß 19 über die Kontaktbrücke 15 des
Positionsschalters 13 und den Schaltkontakt 74 des Relais 71 an Masse
angeschlossen. Der Motor dreht sich in die umgekehrte Richtung wie bei einem
Verriegelungsvorgang und entriegelt die Tür. Am Ende der Entriegelung wechselt
die Kontaktbrücke 15 vom Festkontakt 18 auf den Festkontakt 17. Damit wird der
Anschluß 19 über die Kontaktbrücken 15 und 31 mit dem Ausgang 56 des
Steuergeräts 57 verbunden. Dieser Anschluß führt Pluspotential, da auch während
einer Entriegelung das Relais 72 angezogen hat und der Ausgang 56 deshalb vom
Eingang 78 her Pluspotential erhält. Der Motor wird deshalb kurzgeschlossen.
Ein Öffnen der Fensterscheibe wird vermieden. Muß durch einen Motor 10 nur ein
Türverriegelungselement 12 betätigt werden, wie das zum Beispiel bei einer
Motorraum- oder Kofferraumklappe 95 der Fall ist, so kann auf einen
Positionsschalter 13 verzichtet werden. Es genügt, wenn der Anschluß 19 des
Motors mit der Sammelleitung 58 und der Anschluß 22 des Motors 10 mit der
Sammelleitung 53 verbunden ist.
Bei der Schaltanordnung nach Fig. 2 sind die Motoreinheit 14 der Umpolschalter
30 und der Zentralschalter 90 genauso aufgebaut wie bei der Schaltanordnung aus
Fig. 1. Das Steuergerät 57 besitzt wieder die Eingänge 76, 78, 79 und 80 und
die Ausgänge 55, 56 und 59. An diese sind der Zentralschalter 90, der
Umpolschalter 30 und die Motoreinheit 14 in genau derselben Weise wie bei der
Schaltanordnung aus Fig. 1 angeschlossen.
Unterschiede zur Ausführung nach Fig. 1 bestehen lediglich im inneren Aufbau
des Steuergeräts 57. Denn dort ist nun auf ein neben den Relais 70 und 71
vorhandenes drittes Relais verzichtet. Die Funktionen, die dieses Relais bei
der Ausführung nach Fig. 1 wahrnehmen mußte, werden nun durch zwei zusätzliche
Schaltkontakte 100 und 101 erfüllt, von denen der Schaltkontakt 100 vom Relais
70 und der Schaltkontakt 101 vom Relais 71 betätigt wird. Der Schaltkontakt 100
des Relais 70 liegt dauernd am Ausgang 56 und verbindet, wenn das Relais erregt
ist, diesen Ausgang so mit dem Eingang 78 wie der Schaltkontakt 73 den Ausgang
55 mit dem Eingang 78. Im abgefallenen Zustand liegt der Schaltkontakt 100 auf
einem Festkontakt 102, der mit dem Schaltkontakt 101 des Relais 71 elektrisch
leitend verbunden ist. Der Schaltkontakt 101 des Relais 71 ist genauso wie der
Schaltkontakt 74 als Wechselkontakt ausgebildet, der wie der Schaltkontakt 74
bei abgefallenem Relais am Eingang 76 und bei angezogenem Relais am Eingang 78
des Steuergeräts 57 liegt.
Um sich klarzumachen, daß die Schaltanordnung nach Fig. 2 dieselben
Steuervorgänge wie die aus Fig. 1 ermöglicht, ist lediglich zu betrachten,
ob an den Ausgängen 55, 56 und 59 bei den verschiedenen Vorgängen dieselben
Potentiale auftreten wie in Fig. 1. Befindet sich der Zentralschalter 90 in
der Nullstellung, so ist weder das Relais 70 noch das Relais 71 erregt. Der
Ausgang 55 führt über den Schaltkontakt 73 Masse, der Ausgang 56 über den
Schaltkontakt 100 und den Schaltkontakt 101 und der Ausgang 59 über den
Schaltkontakt 74. Bei einer Verriegelung zieht das Relais 71 an. Der Ausgang 55
bleibt davon unberührt, der Ausgang 56 erhält über den Schaltkontakt 100 und den
Schaltkontakt 101 ebenso wie der Ausgang 59 über den Schaltkontakt 74
Pluspotential. Bei einer Entriegelung wird das Relais 70 erregt, so daß am
Ausgang 55 über den Schaltkontakt 73 und am Ausgang 56 über den Schaltkontakt
100 Pluspotential erscheint. Der Ausgang 59 führt über den Schaltkontakt 74
Masse. Die verschiedenen Konstellationen an den Ausgängen 55, 56 und 59 stimmen
also mit den entsprechenden Konstellationen bei der Ausführung nach Fig. 1
überein. Durch die Schaltanordnung nach Fig. 2 sind deshalb die gleichen
Steuerungsmöglichkeiten gegeben wie mit der Schaltanordnung aus Fig. 1. Es
wird dabei jedoch ein Relais eingespart.
Die Ausführungen aus den Fig. 3 und 4 sind gegenüber denen aus den Fig. 1
und 2 durch den Verzicht auf Relais etwas vereinfacht. Bei einer Ent- oder
Verriegelung der Türen fließen jedoch nun die hohen Motorströme über den
Zentralschalter 90. Als weiterer Wechselschalter dient ein Schalter 110, der
unmittelbar dem Zentralschalter 90 zugeordnet ist und über die gemeinsame
Handhabe 111 betätigt werden kann. Jeder der beiden Schalter 90 bzw. 110
besitzt einen Ausgang 112 bzw. 113. Die Kontaktbrücke 92 des Zentralschalters
90 ist aus der neutralen Nullstellung heraus auf die Eingänge 115 und 116 der
Schalterkombination verschwenkbar, die an unterschiedliche Pole der
Spannungsquelle angeschlossen sind. Die Kontaktbrücke 114 des Wechselschalters
110 liegt in der Nullstellung der Kontaktbrücke 92 und in der Stellung, in der
die Kontaktbrücke 92 den Eingang 116 mit dem Ausgang 112 verbindet, am Eingang
115 und in der anderen Schaltstellung der Kontaktbrücke 92 am Eingang 116. An
den Ausgang 113 ist die Sammelleitung 58 und an den Ausgang 112 die
Sammelleitung 53 angeschlossen.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 besitzt der Umpolschalter 30 neben den
Kontaktbrücken 31 und 32 eine dritte Kontaktbrücke 120, wobei nun bei einer
Betätigung der Handhabe 39 jeweils alle Kontaktbrücken verstellt werden. Die
Kontaktbrücke 31 ist dauernd an die Sammelleitung 54, die Pluspotential 60
führt, und die Kohntaktbrücke 32 dauernd an Masse 77 angeschlossen. Die
Kontaktbrücke 120 verbindet in der Ruhestellung des Umpolschalters 30 den
Ausgang 49 und damit den Anschluß 22 des Elektromotors 10 mit der Sammelleitung
53. In jeder Arbeitsstellung des Umpolschalters 30 ist die Verbindung zwischen
der Sammelleitung 53 und dem Ausgang 49 unterbrochen. In der Ruhestellung des
Umpolschalters verbindet die Kontaktbrücke 31 den Ausgang 48 mit der
Sammelleitung 54, während die Kontaktbrücke 32 eine neutrale Nullstellung
einnimmt. Wird die Handhabe 39 in Richtung des Pfeiles A verstellt, so wird der
Ausgang 49 über die Kontaktbrücke 32 an Masse 77 angeschlossen, während sich an
der Verbindung zwischen dem Ausgang 48 und der Sammelleitung 54 über die
Kontaktbrücke 31 nichts ändert. Bei einer Verstellung in Richtung des Pfeiles B
verbindet die Kontaktbrücke 32 den Ausgang 48 mit Masse 77 und die
Kontaktbrücke 31 den Ausgang 49 mit der Sammelleitung 54. Von den Ausgängen 48
und 49 des Umpolschalters 30 führen wieder Leitungen zu den Eingängen 20 und 23
der Motoreinheit 14. Der Ausgang 21 der Motoreinheit 14 liegt über eine Leitung
117 an der Sammelleitung 58.
Unter den gezeigten Bedingungen, bei denen die Kontaktbrücke 15 des
Positionsschalters 13 den Anschluß 19 des Elektromotors 10 mit dem Eingang 20
der Motoreinheit 14 verbindet, ist das Fenster teilweise geöffnet. Um es
anzuheben, wird die Handhabe 39 des Umpolschalters in Richtung des Pfeiles A,
um es abzusenken, in Richtung des Pfeiles B verstellt. Anders als bei den
Ausführungen nach den Fig. 1 und 2 wird nach dem Ende der Betätigung der
Handhabe 39 der Motor dabei nicht kurzgeschlossen. Dies geschieht jedoch
wieder, wenn das Fenster vollständig geschlossen ist. Denn dann wechselt die
Kontaktbrücke 15 des Positionsschalters 13 vom Eingang 20 auf den Eingang 21
der Motoreinheit 14, der über die Leitung 117, die Sammelleitung 58 und den
Wechselschalter 110 Masse erhält. Der andere Anschlß 22 des Elektromotors 10
liegt bei zum Schließen des Fensters betätigten Umpolschalter 30 über dessen
Kontaktbrücke 32 an Masse. Zur Verriegelung wird die Handhabe 111 der Schalter
90 und 110 in Richtung des Pfeiles A bewegt, so daß der Anschluß 22 des Motors
10 über die Kontaktbrücke 120 des Umpolschalters 30 und die Kontaktbrücke 92
des Zentralschalters 90 mit Masse und der Anschluß 19 über die Kontaktbrücke 15
des Positionsschalters 13, die Leitung 117, die Sammelleitung 58 und die
Kontaktbrücke 114 des Wechselschalters 110, die bei der Betätigung der Handhabe
111 in Richtung des Pfeiles A ebenfalls umgestellt wird, mit Pluspotential
verbunden ist. Bei einer Entriegelung dagegen liegt am Ausgang 113 des
Wechselschalters 110 Masse und am Ausgang 112 des Zentralschalters 90 über die
Kontaktbrücke 92 Pluspotential. Diese Brücke ist dabei durch eine Bewegung der
Handhabe 111 in Richtung des Pfeiles B verstellt worden. Auf die elektrische
Verbindung zwischen dem Ausgang 113 und dem Eingang 115 über die Kontaktbrücke
114 des Wechselschalters 110 hat diese Verstellung der Handhabe keinen Einfluß.
Nach der Entriegelung wechselt die Kontaktbrücke 15 des Positionsschalters 13
wieder zum Ausgang 20 und schließt damit den Motor kurz, so daß ein Öffnen des
Fensters vermieden wird. Wird über den Zentralschalter 90 ein
Verriegelungsvorgang eingeleitet und sind dabei noch Fenster des Fahrzeugs
offen, so werden diese dabei geschlossen.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist auf eine zusätzliche Kontaktbrücke im
Umpolschalter 30 neben den Kontaktbrücken 31 und 32 verzichtet. Diese beiden
Kontaktbrücken sind wieder wie bei den Ausführungen aus den Fig. 1 und 2
dauernd an die Ausgänge 48 und 49 des Umpolschalters angeschlossen. In der
Ruhestellung des Umpolschalters 30 verbindet die Kontaktbrücke 32 den Ausgang
49 mit der Sammelleitung 53 und die Kontaktbrücke 31 den Ausgang 48 mit der
Sammelleitung 54, die an den Pluspol 60 der Spannungsquelle angeschlossen ist.
Bei einer Verstellung der Handhabe 39 in Richtung des Pfeiles A wird der
Ausgang 49 über die Kontaktbrücke 32 an Masse 77 angeschlossen, während sich an
der Verbindung zwischen dem Ausgang 48 und der Sammelleitung 54 über die
Kontaktbrücke 31 nichts ändert. Bei einer Verstellung der Handhabe 39 in die
umgekehrte Richtung verbindet die Kontaktbrücke 32 den Ausgang 49 mit der
Sammelleitung 54 und die Kontaktbrücke 31 den Ausgang 48 mit Masse 77. Die
Eingänge 20, 21 und 23 der Motoreinheit 14 sind wie bei der Ausführung nach
Fig. 3 an den Ausgang 48 des Umpolschalters, an die Sammelleitung 58 und den
Ausgang 49 des Umpolschalters angeschlossen.
Bei der gezeigten Stellung der Kontaktbrücke 15 des Positionsschalters 13 wird,
wenn die Lage des Fensters geändert werden soll, der Elektromotor 10 über die
Kontaktbrücken 31 und 32 des Umpolschalters 30 in der einen oder der anderen
Richtung gepolt an die Pole 60 und 77 der Spannungsquelle angeschlossen. Bei
einem vollständigen Schließen des Fensters entsteht über die Kontaktbrücke 15
des Positionsschalters 13, die Leitung 117, die Sammelleitung 58 und die
Kontaktbrücke 114 des Wechselschalters 110 ein Kurzschluß. Bei der Verriegelung
wird, wenn das Fenster noch nicht vollständig geschlossen ist, die eine Seite
19 des Elektromotors 10 zunächst über die Kontaktbrücken 15 und 31 und nach dem
vollständigen Schließen über die Kontaktbrücken 15 und 114 an Pluspotential
gelegt. Beim Entriegeln wird der Anschluß 19 über die beiden letztgenannten
Kontaktbrücken mit Masse verbunden. Der andere Anschluß 22 des Elektromotors 10
wird je nach dem, welcher Vorgang gewünscht ist, über die Kontaktbrücken 32 und
92 an den Plus- oder Minuspol der Spannungsquelle gelegt.
Claims (13)
1. Schaltanordnung für einen aus einer Spannungsquelle gespeisten,
drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor (10) zum Antrieb einer kombinierten
Fensterhebe- und Türverriegelungsanlage in Kraftfahrzeugen, der über einen
ersten als Umpolschalter (30) ausgebildeten Betriebsschalter und über einen
zweiten als Zentralschalter (90) fungierenden Betriebsschalter einschaltbar ist
und dem ein als Wechselschalter ausgebildeter und von ihm betätigter
Positionsschalter (13) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Positionsschalter (13) nach dem vollständigen Schließen des Fensters (11) von
einer ersten (16, 17) in eine zweite Schaltstellung (16, 18) und nach einem
Entriegelungsvorgang bzw. vor dem Öffnen des Fensters (11) von der zweiten (16,
18) wieder in die erste Schaltstellung (16, 17) umschaltbar ist und daß der
zweite Eingang (18) des Positionsschalters (13) während eines
Verriegelungsvorgangs an einen anderen Pol (60) der Spannungsquelle legbar ist
als während der anderen Stellvorgänge.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Eingang (18) des Positionsschalters (13) mit dem Ausgang (59; 113) eines
weiteren Wechselschalters (74; 110) elektrisch leitend verbunden ist, der
während des Verriegelungsvorgangs aus einer ersten Schaltstellung in eine
zweite Schaltstellung umgestellt ist.
3. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Wechselschalter (74) durch ein ein erstes Relais (71) betätigt wird und seine
Kontaktbrücke (74) als Schaltkontakt des Relais (71) realisiert ist und daß das
Relais (71) bei einem Verriegelungsvorgang über den Zentralschalter (90)
ansteuerbar ist.
4. Schaltanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Elektromotoren (10) und mehrere Positionsschalter (13) vorhanden sind
und den zweiten Eingängen (18) aller Positionsschalter (13) nur ein weiterer
Wechselschalter (74, 110) zugeordnet ist.
5. Schaltanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
weitere Wechselschalter (110) unmittelbar dem Zentralschalter (90) zugeordnet
und mit diesem manuell betätigbar ist.
6. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Eingang (17) des Positionsschalters (13) über den
Umpolschalter (30) unmittelbar an den Plus- (60) und Minuspol (77) der
Spannungsquelle legbar ist und bei einer Betätigung des Umpolschalters (30)
zumindest in die eine Richtung beide Kontaktbrücken (31, 32) umgeschaltet
werden.
7. Schaltanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Ruhestellung des Umpolschalters (30) über eine seiner Kontaktbrücken (32) der
dem Positionsschalter (13) entfernte Anschluß (22) des Elektromotors (10) mit
dem Zentralschalter (90) verbunden ist.
8. Schaltanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Eingang (17) des Positionsschalters (13) in der Ruhestellung des
Umpolschalters (30) über eine von dessen Kontaktbrücken (31) mit dem einen Pol
(60) der Spannungsquelle verbunden ist.
9. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Kontaktbrücke (31) des Umpolschalters (30) an der
zum Positionsschalter (13) führenden Leitung angeschlossen ist und daß der in
der Ruhestellung des Umpolschalters (30) von der Kontaktbrücke (31)
beaufschlagte Ruhekontakt (35) über mindestens einen von einem Relais (72; 70,
71) gesteuerten Schaltkontakt (75; 100, 101) beim Verriegeln und Entriegeln mit
dem einen Pol (60) der Spannungsquelle verbunden ist.
10. Schaltanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ruhekontakt (35) über den Schaltkontakt (75; 100, 101) am anderen Pol (77) der
Spannungsquelle liegt, wenn sich der Zentralschalter (90) in seiner
Nullstellung befindet.
11. Schaltanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ruhekontakt (34), der in der Ruhestellung des Umpolschalters (30) von
der anderen Kontaktbrücke (32) beaufschlagt wird, über einen als Wechselkontakt
(73) ausgebildeten Schaltkontakt eines zweiten Relais (70) mit dem Plus- (60)
oder Minuspol (77) der Spannungsquelle verbunden ist.
12. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltkontakt (75), der der ersten Kontaktbrücke (31)
zugeordnet ist, zu einem dritten Relais (72) gehört, das in beiden
Arbeitsstellungen des Zentralschalters (90) erregt wird.
13. Schaltanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ruhekontakt (35), der der ersten Kontaktbrücke (31) zugeordnet ist, über
jeweils einen zusätzlichen Schaltkontakt (100, 101) des ersten und zweiten
Relais (71, 70) mit dem Plus- (60) und Minuspol (77) der Spannungsquelle
verbindbar ist und daß der eine Schaltkontakt (100) in der einen Position in
Reihe zum anderen Schaltkontakt (101) und in der anderen Position direkt an
einem Pol (60) der Spannungsquelle liegt.
Priority Applications (6)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SWF AUTO-ELECTRIC GMBH, 7120 BIETIGHEIM-BISSINGEN, |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |