DE3116268C2 - Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer HalbleiteranordnungInfo
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Abstract
Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit zwei nebeneinanderliegenden an eine Oberfläche grenzenden Gebieten (12, 16) entgegengesetzter Leitungstypen, die miteinander einen vorzugsweise zu der Oberfläche senkrechten pn-Übergang (9) bilden und deren Dotierungskonzentration zu der Oberfläche hin abnimmt. Nach der Erfindung werden auf einem Halbleitersubstrat (1) nebeneinander n- und p-leitende vergrabene Schichten (2, 6) angebracht, auf denen eine hochohmige epitaktische Schicht (7) angewachsen wird. Durch Erhitzung diffundieren die Dotierungsstoffe aus den vergrabenen Schichten durch die ganze Dicke der epitaktischen Schicht und in das Substrat hinein. Bei passend gewählten Donator- und Akzeptoratomen (z.B. Bor und Phos phor in Silicium) werden in der epitaktischen Schicht n- und p-leitende Gebiete (12, 16) erzeugt, die einen pn-Übergang (9) senkrecht zu der Oberfläche durch Ausgleich der lateralen Diffusionen aus den vergrabenen Schichten bilden.
Description
• 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der vergrabenen Schichten (2, 6) und ihre Dotierungskonzentrationen so gewählt werden, daß der pn-übergang (9)
in der epitaktischen Schicht (7) senkrecht zu der Oberfläche des Substratgebietes (1) Ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Dotierungsstoff und
der zweite Dotierungsstoff bei jeder Diffusionstemperatur in der epitaktischen Schicht (7) praktisch den
gleichen Diffusionskoeffizienten aufweisen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite vergrabene
Schicht (2, 6) mit praktisch der gleichen Oberflächenkonzentratlon angebracht werden.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die epitaktische Schicht (7) aus Silicium besteht, und daß die
eine vergrabene Schicht mit Bor und die andere mit Phosphor dotiert wird.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
vergrabenen Schichten (2, 6) aneinander grenzend angebracht werden.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Substratgebiet (1) zunächst über seine ganze Oberfläche mit einer Oberflächenschicht (2) vom ersten
Leitungstyp versehen wird, daß dann In einem Teil
der Oberfläche ein Dotierungsstoff zur Erzeugung
einer Schicht (6) vom zweiten Leitungstyp mit einer
die der Oberflächenschicht vom ersten Leitungstyp überschreitenden Dicke eingeführt wird und daß
innerhalb des genannten Oberflächenteils die Oberflächenschicht (2) vom ersten Leitungstyp wenigstens im wesentlichen entfernt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung entsprechend
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein solches Verfahren 1st bekannt aus »IBM Techn. Disclos. Bull.«, Vol. 16 (Nov. 1973), No. 6, Seiten
1702-1703.
Zur Herstellung von Halbleiteranordnungen, insbesondere zur Bildung monolithischer integrierter Schaltungen, Ist es oft erforderlich, nebeneinander liegende
an dieselbe Halbleiteroberfläche grenzende Gebiete entgegengesetzter Leitungstypen zu bilden. So müssen
z. B. in Schaltungen, die komplementäre Feldeffekttransistoren mit Isolierter Steuerelektrode enthalten, der
η-Kanal- und der p-Kanal-Translstor In nebeneinander
liegenden Gebieten verschiedener Lelstungsiypen gebildet werden. In der Praxis werden diese Gebiete dadurch
erhalten, das von einem Substratgebiet von einem ersten Leitungstyp ausgegangen wird, In dem der erste
Feldeffekttransistor gebildet wird, wobei in diesem
Substratgebiet durch Dotierung ein Gebiet vom zweiten
entgegengesetzten Leitungstyp gebildet wird, in dem der zweite zu dem ersten komplementären Feldeffekttransistor gebildet wird.
Die genannte Dotierung kann z. B. durch Diffusion
von der Oberfläche her erfolgen, wobei Im allgemeinen
die Dotierungskonzentration vor. der Oberfläche her abnimmt. Dies ist In vielen Fällen ein unerwünschtes
Dotierungsprofil. Ein derartiges Profil führt entweder zu einer hohen Schwellwertspannuag des, Feldeffekttran
slstors infolge einer hohen Oberflächendotierung oder,
wenn letztere niedrig gewählt wird, zu einem hohen Widerstand des diffundierten Gebietes parallel zu der
Oberfläche. Letzteres kann zu unerwünschten Erscheinungen, wie z. B. Thyristoreffekten u. dgl. führen.
Es wurde versucht, auf verschiedene Welse das Dotierungsprofil im gewünschten Sinne zu ändern.
Nach einem ersten Verfahren kann nach dem Elndlffundieren die Dotierungskonzentration (durch Ausdiffusion In einer evakuierten Kapsel) an der Oberfläche
herabgesetzt werden. Dies Ist aber ein komplizierter und
teuerer Verfahrensschritt. Auch kann bei der Bildung des zweiten Gebietes durch IonenlmplatatJon außer
einem Dotierungsstoff vom zweiten Leitungstyp auch eine gewisse Menge eines Dotierungsstoffes vom ersten
Leitungstyp Implantiert werden, wodurch an der Oberfläche durch Ausgleich eine niedrigere Netto-Dotlerungskonzentration erhalten wird. Dies ergibt jedoch
den Nachteil, daß die Ladungsträgerbeweglichkeit Infolge der hohen Brutto-Dotlerungskonzentratlon
(Donatoren plus Akzeptoren) abnimmt.
Aus der oben genannten Veröffentlichung In IBM Techn. Dlscl. Bull. Ist ein Verfahren bekannt, bei dem
in eine epitaktische Schicht durch Diffusion aus nebeneinander liegenden, vergrabenen Schichten Bereiche
vom ersten und zweiten Leitungstyp erzeugt werden, die durch Teile des Substrats voneinander getrennt
sind. Diese Bereiche weisen je eine vom Substrat bis zur Oberfläche abnehmende Dotierung auf. Außer
ihrem gegenseitigen Abstand führt aber die seitliche
Diffusion dieser Bereiche zu einer erheblichen Vergrößerung
des beanspruchten Raumes, so daß die Packungsdichte der Schaltung verringert wird. Zum Erreichen
einer maximalen Packungsdichte ist es erwünscht, nebeneinander liegende Gebiete entgegengesetzter
Leitungstypen zu erzeugen, die miteinander einen pn-Übergang bilden, der zu der Halbleiteroberfläche
nahezu senkrecht Ist oder dessen Richtung wenigstens nicht völlig durch laterale Diffusion aus einem
der beiden Gebiete bestimmt wird.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Erzeugung zweier nebeneinander liegender
aneinander grenzender Gebiete entgegengesetzter
Linie XI-XI dargestellt ist,
Fig. 13 bis 18 schematisch Im Querschnitt in aufeinanderfolgenden
Stufen die Herstellung einer anderen Halbleiteranordnung,
Fig. 19 eine Draufsicht auf den Teil der Halbleiteranordnung,
der In Fig. 18 im Querschnitt längs der Linie XVIII-XVIII dargestellt Ist, und
F i g. 20 das Schaltbild der Halbleiteranordnung nach den Fig. 18 und 19.
Die Figuren sind schematisch und nicht maßstäblich
gezeichnet, wobei insbesondere die Abmessungen in der Dickenrichtung der Deutlichkeit halber übertrieben
groß dargestellt sind. Entsprechende Teile sind In der Regel mit denselben Bezugsziffern bezeichnet. In den
Leitungstypen anzugeben, bei dem die Richtung des 15 Querschnitten sind Halbleiterzonen vom gleichen
pn-Obergangs zwischen diesen Gebieten innerhalb Leitungstyp in derselben Richtung schraffiert. In den
bestimmter Grenzen geregelt werden kann. Draufsichten nach Fig. 12 und 19 sind die Umrisse von
Die genannte Aufgabe wird durch die im Patentan- Metallschichten gestrichelt dargestellt,
sprach 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst. In FIg. I bis 12 wird die Herstellung einer Halbleiter-
Durch Anwendung des Verfahrens nach der Erfln- 20 anordnung durch Anwendung des \ -^fahrens nach der
dung ist es möglich, durch passende Wahl des gegen- Erfindung in aufeinanderfolgenden Stufsn dargestellt,
seitlgen Abstandes der vergrabenen Schichten, der
Dotierungsstoffe der vergrabenen Schichten (also der
Diffusionskoeffizienten) und der Dotleningskonzentrationen die Form und die Richtung des pn-Übergangs 25
zwischen den beiden durch Diffusion aus den vergrabe
Dotierungsstoffe der vergrabenen Schichten (also der
Diffusionskoeffizienten) und der Dotleningskonzentrationen die Form und die Richtung des pn-Übergangs 25
zwischen den beiden durch Diffusion aus den vergrabe
nen Schichten erzeugten Gebieten Innerhalb bestimmter
Grenzen zu beeinflussen und zu steuern. Mit Hilfe dieses Verfahrens können Halbleiteranordnungen verschiedener
Art hergestellt werden.
Obgleich für beide vergrabene Schichten Dotierungsstoffe mit bei einer gleichen Temperatur verschiedenen
Diffusionskoeffizienten gewählt werden können, weisen bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens
Es handelt sich hier um die Herstellung einer Halbleiteranordnung
mit mindestens zwei komplementären Feldeffekttransistoren mit Isolierter Steuerelektrode.
Es wtoi (siehe Fig. 1) von einem einkristallen halbleitenden Substratgebiet 1, im vorliegenden Beispiel
einer Sillciumschelbe vom p-Leitungstyp, ausgegangen. Wie nachstehend im Detail beschrieben wird, wird in
einen ersten Oberflächenteil des Substratgebietes 1 ein 30 erster Dotierungsstoff zur Bildung mindestens einer
ersten vergrabenen Schicht 2 (siehe FI g. 4) von einem ersten (hler vom n-)Leitungstyp eingeführt. Dann wird
(siehe Fig. 5) auf dem Substratgeblet 1 eine epitaktische
Schicht 7 aufgewachsen und der darüber liegende nach der Erfindung der erste Dotierungsstoff und der 35 Teil der epitaktischen Schicht 7 durch Diffusion aus der
zweite Dotierungsstoff bei einer bestimmten Diffusions- ersten vergrabenen Schicht 2 über seine ganze Dicke in
temperatur den gleichen Diffusionskoeffizienten in der ein erstes Gebiet 12 vom ersten (n-)Leltungstyp (siehe
epitaktischen Schicht auf. Derartige Dotierungsstoffe Fig. 6) mit einer von dem Substratgebiet 1 zu der
sind z. B. Phosphor und Bor (In Silicium). Mit Vorteil Oberfläche abnehmenden Netto-Dotierungskonzentrawerden
dann außerdem erste und zweite vergrabene 40 tion umgewandelt.
Schichten mit der gleichen Oberflächendotierungskon- Weiterhin wird neben der ersten vergrabenen Schicht
2 durch Einführung eines zweiten Dotierungsstoffes mindestens (siehe Fig.4) eine zweite vergrabene
Schicht 6 vom zweiten (p-)Leltungstyp gebildet, 45 wonach durch Diffusion aus der zweiten vergrabenen
Schicht 6 der darüber liegende Teil der epitaktischen Schicht 7 über seine ganze Dicke (siehe Fig. 6) in ein
zweites Gebiet 16 vom p-Leltungstyp, ebenfalls mit einer von dem Substratgebiet I zu der Oberfläche
senkrecht ist. Dies kann, statt durch die Wahl von 50 abnehmenden Nette-Dotierungskonzentration, umge-Dotierungsstoffen
mit demselben Dlffuslonskoefflzien- wandelt wird. Dabei werden die erste und die zweite
ten und derselben Konzentration, annähernd auch vergrabene Schicht 2 bzw. 6 derart nahe beieinander
durch andere geeignet gewählte Kombinationen von aiiGebiucht, daß das erste Gebiet 12 und das zweite
Dlffuslonskoeffizlenten und Dotierungskonzentrationen Gebiet 16 über nahezu die ganze Dicke der epitaktierzlelt
werden, wobei dann z. B. der Dotierungsstoff mli 55 sehen Schicht 7 aneinander grenzen. Dabei bilden sie
dem kleinsten Diffusionskoeffizienten eine größere miteinander einen quer zu der Oberfläche verlaufenden
pn-Übergang 9.
Das Verfahren wird nun Im Detail beschrieben. Es wird von einer p-leltenden Slllclumscheibe 1 mit
60 einem spezifischen Widerstand von z. B. 25 Ω · cm ausgegangen. Eine Oberfläche dieser Scheibe wird durch
Implantation von Phosphorionen (Energie 30 keV, Dosis 2 ■ 10IJ Ionen/cm2) mit einer dünnen n-leltenden
Schicht 2 (siehe FIg 1) mit einer Dicke von weniger aflderfolgenden Stufen die Herstellung einer Halbleiter- 6S als 0,1 μΐη versehen. Durch thermische Oxidation wird
anordnung, die Oberfläche nun mit einer dünnen Slllclu.moxld-
FIg. 12 eine Draufsicht auf den Teil der Halbleiter- schicht 3 mit einer Dicke von etwa 30nm versehen,
anordnung, der in Flg. U im Querschnitt längs der Darauf wird eine Photolackschlcht 4 aneebracht. In der
zentration (an der Substratoberfläche) angebracht. In diesem Falle ist der erhaltene pn-Übergang zwischen
den beiden angrenzenden diffundierten Gebieten zu der Oberfläche nahezu senkrecht.
In den meisten Fällen wird es bevorzugt, das Verfahren
derart durchzuführen, daß der erhaltene pn-Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Gebiet In
der epitaktischen Schicht zu der Oberfläche nahezu
Dotierungskonzentration erhält.
Die Packungsdichte von C-MOST-Schaltungen kann
durch Anwendung der Erfindung in erheblichem Maße erhöht werden.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden Im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 bis 11 schematisch im Querschnitt in aufein-
durch Belichtung und Entwicklung ein Fenster S gebildet
wird (siehe Flg. 2). Dann wird die Oberfläche mit
Borionen bei einer Energie von ISOkeV und einer
Dosis von 3· IO'J Ionen/cm2 beschossen. Die Borionen
dringen durch die Oxidschicht 3 hindurch, werden aber von der Photolackschicht 4 zurückgehalten. So wird
eine p-leltende Schicht 6 gebildet (siehe Flg. 3), die an
der Oberfläche durch das Vorhandensein der n-Typ-Dotierungskonzentratlon
der Schicht 2 wenigstens teilweise kompensiert Ist.
Durch Ätzung werden anschließend Innerhalb des Fensters 5 die Oxidschicht 3 und die Schicht 2 entfernt
(siehe Flg. 4), wonach die Photolackmaske 4 entfernt wird. Danach wird durch Anwendung allgemein UbIl-
schlcht 8 vorhanden war, wird die Oberflächendoticrung
des Gebietes 16 etwas niedriger als die des Gebietes 12 sein, well während der Diffusion das Bor »Ich
etwas Im Oxid löst, während dagegen der Phosphor In
das Silicium eindringt. Dieser Effekt wird durch die
Gate-Oxldatlon noch verstärkt, dadurch würde die
Oberflächendotierung des Gebietes 16 einen zu niedrigen Wert für die Schwellwertspannung des n-Kanal-MOS-Translstors
und die Oberfiachendotlerung des Gebietes 12 eine zu hohe Schwellwertspannung für den
p-Kanal-MOS-Translstor ergeben. Daher wird zunächst
eine geringe Menge an Borionen In die Oberfläche beider Gebiete Implantiert, um den Schwellwertspannungen
den gewünschten Wert zu geben. Dann wird
eher Techniken eine 5 μιη dicke Schicht 7 aus Silicium is aus der Gasphase eine etwa O1S μιτι dicke poly kristall Ine
epitaktisch auf der Oberfläche angewachsen. Die Schicht 7 wird nicht dotiert und besteht dadurch aus
hochohmlgem (p- oder n-leltendem) Silicium. Die
Schicht 7 wird durch thermische Oxidation mit einer
Slliciumschlcht 19 auf der ganzen Oberfläche niedergeschlagen, wonach diese Schicht 19 mit Phosphor
durch Diffusion oder Ionenimplantation n-leltend
gemacht wird. Anschließend wird die Schicht Ί9 durch
etwa 20 nm dicken Schicht 8 aus Siliciumoxid versehen 20 Atzen in Muster gebracht.
(siehe Fig. :5). Auf übliche Weise werden dann durch Implantation
Dann wird (siehe Flg. 6) eine Erhitzung bei 1200° C
während 6 Stunden in Stickstoff durchgeführt.
Während dieser Erhitzung diffundieren die Dotlerungs-
rung dienen (siehe Flg. 10). Die Oberflächenteile, die
nicht den betreffenden Ionen ausgesetzt werden sollen, werden dabei jeweils durch eine nicht-kritische Maske,
pyrolytlschem SlO2 aufgebracht. In die Kontaktfenüter
geätzt werden (siehe Flg. U). Durch Metallisierung 1TiIl
z. B. Aluminium und Ätzung werden die Metallschlch-
von Arsenionen die Source- und Drainzonen 22 bzw.
23 des n-Kanal-Translstors und durch Implantation von
Borlone-.i die Source- und Drainzonen 20 bzw. 21 des
stoffe aus den vergrabenen Schichten 2 und 6 durch die 25 p-Kanai-Translstors erzeugt, wobei die Steuereleki;roganze
Dicke der epitaktischen Schicht 7 In das Substrat denschlchten 19 und das Oxidmuster 17 als Masldehlneln,
wobei das n-leltende Gebiet 12 und das
p-leltende Gebiet 16 mit zu der Oberfläche hin abnehmenden DotlerungskonzentraUonen erzeugt werden.
p-leltende Gebiet 16 mit zu der Oberfläche hin abnehmenden DotlerungskonzentraUonen erzeugt werden.
Der pn-Übergang 9 zwischen den Gebieten 12 und 16 30 z.B. eine Photolackmaske, abgedeckt,
ist zu der Oberfläche nahezu senkrecht, well die Diffu- Schließlich wird über das Ganze eine Schicht
sionskoeffizlenten von Bor und Phosphor bei derselben
Diffusionstemperatur einander praktisch gleich sind,
während auch die Dotierungskonzentrationen der vergrabenen Schichten 2 und 6 einander nahezu gleich 35 ten 24, 25 und 26 erhalten, die Innerhalb der Kontaktsind. Die lateralen Diffusionen aus den Schichten 2 und fenster die Zonen 20-23 und die Steuerelektrode 19 6 kompensieren sich aiso praktisch vöiiig. Zur iiiusirie- kontaktieren. In der Draufsicht nach Fig. !2 sind In rung 1st In Fig. 6 gestrichelt der Verlauf (9') des pn- den Kontaktfenstern diagonale Linien gezeichnet. Übergangs dargestellt, der erhalten werden würde, wenn Die so erhaltenen komplementären MOS-Transistoren
Diffusionstemperatur einander praktisch gleich sind,
während auch die Dotierungskonzentrationen der vergrabenen Schichten 2 und 6 einander nahezu gleich 35 ten 24, 25 und 26 erhalten, die Innerhalb der Kontaktsind. Die lateralen Diffusionen aus den Schichten 2 und fenster die Zonen 20-23 und die Steuerelektrode 19 6 kompensieren sich aiso praktisch vöiiig. Zur iiiusirie- kontaktieren. In der Draufsicht nach Fig. !2 sind In rung 1st In Fig. 6 gestrichelt der Verlauf (9') des pn- den Kontaktfenstern diagonale Linien gezeichnet. Übergangs dargestellt, der erhalten werden würde, wenn Die so erhaltenen komplementären MOS-Transistoren
nur die vergrabene Schicht 6 vorhanden wäre (und eine 40 werden voneinander durch einen pn-übergang 9 gen-leltende
epitaktische Schicht aufgewachsen wäre). Der trennt, der die epitaktische Schicht In einer zu der
Effekt der auftretenden lateralen Diffusion Ist deutlich Oberfläche senkrechten Richtung durchschneidet. Inersichtlich,
folge des Fehlens der bei bekannten Strukturen durch Im vorliegenden Beispiel werden in den Gebieten 12 seitliche Diffusion herbeigeführten Ablenkung des pn-
und 16 komplementäre Feldeffekttransistoren mit 45 Übergangs wird eine erhebliche Raumeinsparung erhalisollerter
Steuerelektrode gebildet. ten.
Anschließend wird ebenfalls durch Anwendung übll- Statt eines p-leitenden Substrats könnte auch ein
eher Techniken eine Siliciumnitridschlcht 11 mit einer n-leltendes Substrat verwendet werden. Der n-Kanal-Dicke
von etwa 150 nm auf der Oxidschicht 8 nieder- Transistor würde sich dann In einem Inselförmigen
geschlagen (siehe Flg. 7), wonach unter Verwendung 50 p-leltenden Gebiet 16 befinden, das völlig von n-lel»enderselben
Maske wie für die Bildung des Fensters 5 dem Material umgeben ist.
eine Photolackmaske 13 angebracht wird. Dann werden Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wurden die
unter Verwendung der Photolackschicht 13 und der vergrabenen Schichten 2 und 6 dadurch erhalten, daß
Schichten 8 und 11 als Maskierung Borionen 15 (siehe zunächst über die ganze Oberfläche die Schicht 2 ange-Fig.
7) (mit einer Dosis von 3 10" Ionen/cm2 und 55 bracht, dann In einem Teil der Oberfläche die Schicht 6
einer Energie von 25 keV) zur Erzeugung kanalunter- erzeugt und danach die von der Schicht 2 elngenombrechender
Gebiete 14 mit erhöhter p-Typ-Dotierungs- mene Oberflächenschicht des Gebietes 6 weggeätzt
konzentration implantiert. wurde. Statt dessen können auch die Schichten 2 und 6
Danach wird die Photolackschicht 13 entfernt und durch örtliche Diffusion oder Implantation direkt
eine thermische Oxidation bei 11000C während 60 nebeneinander oder In gegenseitiger Überlappung ange-3
Stunden durchgeführt, wodurch auf den nicht mit der bracht werden. Auch können die Schichten 2 und 6 In
einem geringen gegenseitigen Abstand angebracht werden, vorausgesetzt, daß dieser Abstand derartig
gering Ist, daß bei der Diffusion die ausdiffundierten
Nun werden die Schichten i 1 und 8 weggeätzt, 65 Gebiete 12 und 16 aneinander grenzen,
wonach durch thermische Oxidation eine Gate-Oxid- Fig. 13 bis 19 zeigen in aufeinanderfolgenden Stufen
ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung, bei dem ein pn-ÜbergangsfeldeffekttransIstor
Nitridschichl 11 überzogenen Teilen der Oberfläche ein
teilweise versenktes Oxidmuster 17 mit einer Dicke von etwa 1,1 pm erhalten wird (siehe Fig. 8).
schicht 18 mit einer Dicke von 70 nm erzeugt wird
(siehe Fig.9). Da während der Diffusion eine Oxid-
(JlET) In Verbindung mit zwei Feldeffekttransistoren
mit Isolierter Steuerelektrode hergestellt wird.
Auf einem n-leltenden Slllclurnsubstrat 31 werden
nebeneinander eine hoch dotierte n-leltenOe Schicht
33-4, eine diese Schicht begrenzende und völlig umgebcnde
hochdotierte p-leltende Schicht 32 und eine die
letztere Schicht völlig begrenzende und umgebende n-leltevide Schicht 33B angebracht. Dann wird auf derselben
Oberfläche eine nicht oder schwach dotierte Slllclumschlcht 37 eplkatlsch aufgewachsen, so daß Im
Querschnitt die Struktur nach Flg. 13 erhalten wird.
Das Anbringen der vergrabenen Schichten 32 und 33/1, B und der epitaktischen Schicht 37 kann z. B. auf gleiche
Weise erfolgen wie Im vorhergehenden Beispiel für die Bildung der Struktur nach Flg. 5 beschrieben
wurde.
Dann wird, gleich wie bei Flg. 6 des vorhergehenden
Beispiels, ein Erhitzungsschritt durchgeführt, bei dem die vergrabenen Schichten 32 und 33/1, B durch die
ganze Dicke der epitaktischen Schicht 37 hindurch zu der Oberfläche und In das Substrat eindiffundieren und
dabei (siehe Flg. 14) pn-Übergänge 39 bilden, die bei
passend gewählten Dotlerungsk.onzentratlonen und DIITuslonskoefflzlenten der für die Erzeugung der
vergrabenen Schichten 32 und 33/1, B verwendeten Donator- und Akzeptoratome (vorzugsweise Phosphor
und Bor) praktisch zu der Oberfläche senkrecht sind und die n-leltenden Gebiete 133/1, B von dem p-leitenden
Gebiet 132 trennen. Das Gebiet 133/1 weist einen praktisch konstanten Querschnitt auf und wird völlig
von dem Gebiet 132 umgeben.
Dann wird, wie in Flg. 15 angegeben 1st, das wenigstens
teilweise versenkte Oxidmuster 47 auf gleiche Welse wie das Muster 17 des vorhergehenden Beispiels
erzeugt. Anschließend wird, ebenfalls auf gleiche Welse
wie Im vorhergehenden Beispiel, ein Muster durch eine dünne SiiiciumoxiuSCnichi 48 von der SülcJurnoberfläche
getrennter Steuerelektroden 49 aus polykristallinen! Silicium erzeugt, wonach unter Verwendung
dieser Steuerelektroden und des Oxidmusters 47 als Maske durch Implantation von Arsenionen die hochdotierten
η-leitenden Schichten zur Erzeugung der Source- und Drainzonen 40, 41, 42 und 43 und durch
Implantation von Borionen die hochdotierte p-leitende
Schicht 44 gebildet werden (siehe Flg. 17). Dabei wird zur Abdeckung der nicht zu implantierenden Gebiete
jeweils eine nichtkritische Maske, z. B. eine Photolackmaske, verwendet. Die Implantation zur Erzeugung der
Zonen 41 und 42 dient zugleich zur Erzeugung einer ^-Kontaktschicht auf dem Gebiet 133/1.
Dann wird über das Ganze auf pyrolytischem Wege eine Slliciumoxldschlcht 45 niedergeschlagen (siehe
Flg. 18) wonach in diese Schicht 45 Kontaktfenster geätzt werden und die Schaltung mit Hilfe von Metallschlchten
50, 51, 52 und 55 kontaktiert wird. Die Umrisse dieser Metallschichten sind In der Draufsicht
der Fig. 19 gestrichelt dargestellt, während die
Kontaktfenster mit diagonalen Linien versehen sind. Gleich wie in Fig. 12 sind auch in Fig. 19 die polykristallinen
Sillciumschlchten kreuzweise schraffiert, während die Grenzen des Oxidmusters 47 durch volle
Linien angedeutet sind. Auf der Rückseite der Siliciumscheibe wird zur Kontaktierung der Gebiete 31, 133/1
und 133S eine Metallschicht 53 aufgedampft; das Gebiet 132 ist auf der p+-Schicht 44 mittels der Metallschicht
52 kontaktiert.
Die so erhaltene Schaltung ist schematisch in Fig. 20 dargestellt. Diese Schaltung enthält zwei Feldeffekttransistoren (61, 62) mit Isolierter Gate-Elektrode und
einen pn-Übergangsfeldeffekttranslstor 60. Der Übergangsfeldeffekttransistor
(JFET) 60 wird durch (siehe Flg. 18) die Source- und Drain-Elektroden 51 und
55 3
mit dem dazwischen liegenden Kanalgeblet 133/1 gebildet,
wobei die Steuerelektrodenzone durch das p-leltende Gebiet 132 gebildet wird. Da die pn-Übergänge
39 alle zu der Oberfläche nahezu senkrecht sind, kann durch Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung
ein Kanalgeblet 133/1 mit sehr kleinem und konstantem
Querschnitt (z.B. mit einer Breite von 5μηι)
doch mit sehr großer Genauigkeit gebildet werden, dadurch,
daß der Effekt lateraler Diffusion praktisch völlig beseitigt ist.
Was die für die Erzeugung der vergrabenen Schichten
2, 6, 32 und 33/1, B zu verwendenden Dotierungsstoffe und -konzentratlonen anbelangt: dazu werden wenigstens
In Silicium vorzugsweise Phosphin und Bor, vor
allem wegen Ihrer bei allen Temperaturen praktisch
gleichen Diffusionskoeffizienten, angewandt. Wie oben aber bereits erwähnt wurde, kann auch bei Silicium mit
anderen Donator- und Akzeptoratomen gearbeitet werden, vorausgesetzt, daß die verwendeten Dotierungen
den Diffusionskoeffizienten angepaßt werden. Um den Effekt der lateralen Diffusion mehr oder weniger zu
kompensieren, wird dann der Aktivator mit dem größten Diffusionskoeffizienten die niedrigste Dotierungskonzentration
aufweisen müssen, und umgekehrt. Dadurch, daß diese Parameter dem gewünschten Ergebnis
angepaßt werden, können zwischen den durch Diffusion aus den vergrabenen n- und p-leltenden
Schichten erzeugten n- und p-Geblete In der epitaktischen
Schicht pn-Übergänge gebildet werden, deren Orientierung sich zwischen praktisch senkrecht zu der
Oberfläche (bei vollständiger Kompensation der lateralen Diffusion) und der bei unkompensierter einseitiger
lateraler Diffusion erhaltenen Form ändert. So kann vom Fachmann die gewünschte »Steuerung« des
pn-Übergangs Innerhalb bestimmter Grenzen verwirklicht werden.
Schließlich sei bemerkt, daß für die Erzeugung der vergrabenen Schichten auch andere Dotierungsverfahren
als Ionenimplantation, z. B. Diffusion aus der Gasphase oder aus einer dotierten Oxid- oder Glasschicht,
angewandt werden können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung, bei dem
a) in einen ersten Oberflächenteil eines einkristallinen halbleitenden Substratgebietes (1) ein erster
Dotierungsstoff zum Erzeugen mindestens einer ersten vergrabenen Schicht (2) vom ersten
Leitungstyp eingeführt wird,
b) in einen zweiten Oberflächenteil des Substratgebietes ein zweiter Dotierungsstoff zum Erzeugen
mindestens einer neben der ersten vergrabenen Schicht (2) liegenden zweiten vergrabenen
Schicht (6) vom zweiten, entgegengesetzten Leitungstyp eingeführt wird,
c) auf die Oberfläche des Substratgebietes eine epitaktische Schicht (7) aufgewachsen wird und
durch EStiusion aus der ersten (2) und zweiten (6) vergrabenen Schicht die darüberliegenden
Teile der epitaktischen Schicht über Ihre ganze Dicke in ein erstes Gebiet (12) vom ersten
Leitungstyp und ein zweites Gebiet (16) vom zweiten Leitungstyp umgewandelt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
d) die beiden vergrabenen Schichten (2, 6) derart nahe beieinander angebracht werden, daß die
ersten und zweiten Gebiete (12, 16) über nahezu die ganze Dicke der epitaktischen
Schicht (7> aneinander grenzen und einen
pn-übergang (9) bilden, und
e) der gegenseitige Abstand und die Dotierungskonzentration der vergrabenen Schichten (2, 6)
sowie der erste und der zweiie Dotierungsstoff entsprechend der gewünschten Richtung des
pn-Überganges (9) gewählt werden.
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Owner name: PHILIPS ELECTRONICS N.V., EINDHOVEN, NL |
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