DE3115270A1 - Plattenhaltevorrichtung fuer offset-vervielfaeltigungsmaschine - Google Patents
Plattenhaltevorrichtung fuer offset-vervielfaeltigungsmaschineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckplatten-Haltevorrichtung
zur Verwendung in einer Offset-Vervielfältigungsmaschine.
Eine Anzahl von Typen von Druckplatten-Haltevorrichtungen wurden bereits vorher vorgeschlagen und in die Praxis umgesetzt.
Mit irgendeiner von diesen kann, wenn man eine gerade bzw. einfache Druckplatte verwendet, welche nicht mit Perforierungen
ausgebildet ist, die Einstellung der Verzerrung oder seitlichen Verschiebung in der Platte nicht erreicht werden,
so daß eine Tendenz zum Auftreten einer Verschiebung an der Hinterkante der Platte während der Drucktätigkeiten vorliegt,
selbst wenn die Platte genau geformt ist. Infolge der Verschiebung der Platte wird das gedruckte Bild, verzerrt.
Es ist somit ein Ziel der Erfindung, die Nachteile, welche der herkömmlichen Vorrichtung anhaften, zu überwinden. Ein spezielles
Ziel der Erfindung ist es, eine Plattenhaltevorrichtung vorzusehen, welche in der Lage ist, sowohl Aluminium- als
auch Papierplatten zu verwenden, sowie in der Lage ist, perforierte
und einfache (nicht-perforierte) Platten zu verwenden, und in geeigneter Weise die Verzerrung und seitliche Verschiebung
einer nicht-perforierten Platte kontrollieren kann.
In Übereinstimmung mit diesen und anderen Zielen der Erfindung
ist eine Druckplatten-Haltevorrichtung zur Verwendung bei einer Offset-Vervielfältigungsmaschine vorgesehen, wobei die Haltevorrichtung
in einem mit einer Nut versehenen Abschnitt des Plattenzylinders der Vervielfältigungsmaschine angeordnet ist
und einer Endkanten-Spannvorrichtung zugewandt ist. Die Haltevorrichtung
umfaßt einen Sockel, der längs einer Seite des mit einer Nut versehenen Abschnitts angeordnet ist und hieran
in einer horizontalen Ebene drehbar befestigt ist. Eine Spannplatte ist schwenkbar am Sockel befestigt und mit einem
ersten Stift versehen. Ein Spannhebel ist an der Spannplatte befestigt und ist mit einem zweiten Stift versehen. Eine Klinke
ist lose am ersten Stift des Spannhebels befestigt und ist mit einer Feder derart verbunden, daß sie eine Platten-Spannkraft
gegen die Spannplatte aufbringt. Die Klinke ist mit einem Bügel des Sockels derart in Eingriff bringbar, daß sie die
Spannplatte in einer offenen Lage hält. Eine Führungsplatte und
eine das Lösen der Druckplatte verhindernde Platte sind an einer äußeren Längsseite des Sockels befestigt. Eine Einstelleinrichtung
für die axiale Verschiebung ist am Längsende des Zylinders angeordnet, während eine Einstelleinrichtung für die Verschiebung
in Umfangsrichtung am anderen.Längsende hiervon angeordnet
ist. Die Einstelleinrichtung für die axiale Verschiebung umfaßt einen ersten Knopf, welcher sich drehbar durch einen
Schlitz erstreckt/ der in einem ersten Bügel ausgebildet ist, welcher am Sockel befestigt ist, wobei der erste Knopf unmittelbar
oder mittelbar in Gewindeeingriff mit dem Plattenzylinder steht. Die Einstelleinrichtung für die Verschiebung in
umfangsrichtung umfaßt einen zweiten Knopf, welcher sich drehbar durch einen Schlitz erstreckt, der in einem zweiten Bügel
ausgebildet ist, welcher am Plattenzylinder angebracht ist, wobei der zweite Knopf in Gewindeeingriff mit einem dritten
Bügel steht, welcher am Sockel befestigt ist.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Plattenhaltevorrichtung einer Offset-Vervielfältigungsmaschine
gemäß der Erfindung,
Pig. 2, 3 und 4 .Querschnittsansichten, betrachtet längs der
Linien II-II, III-III bzw. IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 eine Vorderansicht, welche eine Platte zum
Hindern des Lösens der Platte der Vorrichtung in Fig. 1 zeigt, und
Fig. 6 die Ansicht eines Querschnitts der Vorrich
tung der Fig. 1, wobei eine offene Stellung
einer Spannplatte gezeigt ist.
Ein bevor2ugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es wird nun
Bezug auf Fig. 1 bis 6 genommen; ein Plattenzylinder 1 ist mit einem Nutabschnitt 2 ausgebildet, in welchem eine Plattenhaltevorrichtung
A angeordnet und einer Spannvorrichtung B für das hintere Ende der Druckplatte zugewandt ist. Der Aufbau der Plattenhaltevorrichtung
A umfaßt einen Nutabschnitt 2, welcher eine Längsseite aufweist, die mit einer Schiebeunterlage 1e versehen
ist (Fig. 6), worauf ein Sockel 3 in einer horizontalen Ebene verschieblich angebracht ist. Der Sockel 3 ist mit einem Schlitz
4 etwa in seiner Längsmitte ausgebildet, wodurch sich ein Stift
5 erstreckt, um den Sockel 3 an der Schiebeunterlage 1e lose zu befestigen. Der Sockel 3 weist eine äußere Längsseite an
der oberen Oberfläche hiervon auf, wobei in Anlage hiergegen eine Druckplatte 6 befestigt ist. Der Sockel 3 weist eine innere
Längsseite auf, woran ein Ende eines Scharniers 9 befestigt ist. Das andere Ende des Scharniers 9 ist mit einer Spannplatte
8 verbunden, welche mit einem Stift 7 derart versehen ist, daß die Spannplatte 8 schwenkbar bezüglich dem Sockel 3 angebracht
ist. Die Spannplatte 8 ist mit einem Spannhebel 10 verbunden, welcher als integriertes Bauteil mit einem Stift 11 verbunden
ist, an welchem eine Klinke 12 lose befestigt ist. Die Spannplatte 8 wird gegen die äußere Längsseite des Sockels 3 durch
eine Feder 13 angedrückt, um eine Klemm- bzw. Einspannkraft
für die Druckplatte zu liefern.
Ein Bügel 14 ist am Sockel 3 derart befestigt, daß er einen
Sperreingriff der Klinke 12 hiermit herstellt, um die eingeklinkte
Position aufrechtzuerhalten, wenn sich die Spannplatte 8 in ihrer offenen Lage befindet. Ferner ist an der äußeren
Längsseite des Sockels 3 eine Führungsplatte 15 und eine Platte 16 zum Verhindern des Lösens der Druckplatte fest angebracht.
Die Platten 15 und 16 überragen die obere Oberfläche des Sockels 3 um eine geeignete Länge. Der Plattenzylinder 1 ist am einen
Längsende mit einer Einstellvorrichtung 17 für die axiale Verschiebung und am anderen Ende mit einer Einstellvorrichtung
für die Verschiebung in Umfangsrichtung versehen.
Wie in Fig. 1 und 4 gezeigt ist, umfaßt die Einstellvorrichtung 17 fürdie axiale Verschiebung einen Bügel 17a, der mit der inneren
Längsseite des Sockels 3 verbunden ist. Der Bügel 17a
ist mit einem Schlitz 17b ausgebildet, der senkrecht zur
Axialrichtung des Plattenzylinders 1 ausgerichtet ist. Ein Knopf 17d, der sich parallel zur Axialrichtung des Zylinders
1 erstreckt, erstreckt sich durch den Schlitz 17b. Der Knopf 17d ist drehbar am Bügel 17a mittels eines Stiftes 17c befestigt,
und ein Gewindeabschnitt 17d' hiervon kann unmittelbar in Eingriff mit dem Plattenzylinder 1 gebracht werden. Als
Alternativlösung kann, wie gezeigt, der Gewindeabschnitt 17df
mit einem Muttergewinde 1a1 eines Bügels 1a in Eingriff gebracht
werden, welcher am Zylinder 1 befestigt ist. Infolge der Drehung des Knopfes 17d von Hand, was die Bewegung des
Gewindeabschnitts 17d' verursacht, wird der Sockel 3, der die
Druckplatte 6 hält, in Verschiebebewegung auf der Schiebeunterläge
in Axialrichtung des Zylinders innerhalb der wirksamen Länge des Zylinders 4 gebracht, der im Sockel 3 ausgebildet
ist. Die Druckplatte wird dann in ihrer seitlichen Richtung be-
Wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, umfaßt die Einstellvorrich~ tung 18 für die Verschiebung in ümfangsrichtung einen Bügel
1b, der sich in Axialrichtung des Zylinders 1 erstreckt und mit dem Zylinder 1 mittels Schrauben 19 verbunden ist. Der ■
Bügel 1b ist mit einem Schlitz 1b1 ausgebildet, der sich parallel
zur Achse des Zylinders erstreckt. Ein Knopf 18a erstreckt sich
durch den Schlitz 1b1 und ist drehbar am Bügel 1b mittels eines
Stiftes 18b befestigt. Der Knopf 18a weist einen Gewindeabschnitt
18a1 auf, der in Gewindeeingriff mit einem Muttergewinde 18c'
bringbar ist, das in einem Bügel 18c ausgebildet-ist, der an
der inneren Längsseite des Sockels 3 befestigt.ist. Durch die
Bewegung des Knopfes 18a relativ zum Bügel 18c wird der Sockel 3 um den Stift 5 geschwenkt, der sich durch den Schlitz 4 erstreckt,
um somit die Lagesteuerung bzw. -kontrolle der Druckplatte 6 in Richtung des Zylinderumfangs zu erzielen.
Die Spannplatte 8 ist an einer Führungsplatte 2 0 und einem Druckplatten-Anschlag 21 mittels einer Mutter 22 an der oberen
bzw. unteren Oberfläche hiervon befestigt. Die Spannplatte 8 trägt ferner einen Arm 23, an welchem ein Ende der Feder 13
befestigt ist. Das andere Ende der Feder 13 ist an einem
Zapfen 1c des Plattenzylinders 1 derart befestigt, daß die Spannplatte 8 eine Kraft zum Festspannen bzw. Festklemmen öiner
Druckplatte liefert. Die Klinke 12, die schwenkbar am Stift 11 befestigt ist, ist mit einer Torsionsfeder 24 versehen, welche
einen ausgesparten Abschnitt 12a in die Stellung der Verriegelung mit dem Bügel 14 drückt, wobei die Spannplatte 3 in
der offenen Lage durch die wechselseitige Verriegelung zwischen der Aussparung 12a und dem Bügel 14 gehalten ist, wie dies in
Fig. 6 gezeigt ist.
- ίο -
Ferner, wie in Fig. 5 gezeigt ist, ist die das Lösen der Druckplatte
verhindernde Platte 16 mit mehreren Druckklinken bzw. Druckklauen 16a versehen, welche um einen festen Abstand nach
außen vorspringen. Die Druckklauen 16a dienen dazu, die Druckplatte, welche zwischen dem Sockel 3 und der Spannplatte 8
eingelegt ist, daran zu hindern, hiervon gelöst zu werden, und zwar infolge des Druckeingriffs zwischen Klauen und Platte.
Die Klemmvorrichtung B- für die Endkante dient dazu, die Endkante
der Druckplatte am Plattenzylinder festzuspannen. Der Aufbau dieser Vorrichtung ist in der Technik durchaus bekannt.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist eine Endklemme 28, die mit einem
Stift 27 versehen ist, verschieblich am Zylinder 1 infolge des Eingriffs zwischen Stiften 25, welche sich vom Zylinder aus
erstrecken, sowie Schlitzen gehalten, welche in der Klemme 28 ausgebildet sind. Die Endklemme 28 wird gegen die innere Längsseite
des Sockels durch die Spannkraft einer Feder 29 angedrückt. Eine Einstellschraube 30, welche an der Klemme 28 eingeschraubt
ist, weist eine Endspitze auf, die in Anschlag mit einem Endklemmensockel 31 steht, der am Plattenzylinder 1 befestigt ist.
Dementsprechend ist das hintere Ende der Druckplatte zwischen dem Endklemmensockel 31 und der Endklemme 28 eingelegt, welche
mit dem Stift bzw. der Nadel 27 versehen ist. Infolge der Anbringung des hinteren Endes der Druckplatte ist die Spannung,'
welche auf die Platte aufgebracht wird, durch die Bewegung der Einstellschraube 30 einstellbar. Der Endklemmensockel 28 ist mit
einer Aussparung 31a ausgebildet, um eine Bewegung des Stiftes 27 zu ermöglichen. In Fig. 1 und 2 bezeichnet das Bezugszeichen
32 die Welle des Plattenzylinders.
Bei dieser Anordnung wird zum Anbringen einer Druckplatte, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, der Spannhebel 10 um das Scharnier
9 gegen die Spannkraft der Feder 13 geschwenkt, woraufhin die
Spannplatte 8 bezüglich dem Sockel 3 geöffnet wird, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. In diesem Fall wird der ausgesparte Ab-
schnitt 12a der Klinke 12 in Verriegelungseingriff mit dem
Bügel 14 derart gebracht, daß die Spannplatte 8 in ihrer
offenen Lage gehalten wird.
Der Endabschnitt der Druckplatte wird vorher durch die Endkanten-Spannvorrichtung
B festgespannt. In diesem Zustand wird das vordere Ende der Druckplatte 6 zwischen den Sockel 3 und
die Spannplatte 8 eingeführt, wobei es sich um die Außenumfangsflache
des Plattenzylinders 1 herumlegt, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Nachfolgend wird infolge des Niederdrückens
des oberen Endes der Klinke 12 nach rechts in der Zeichnung die
Klinke 12 aus dem Eingriff mit dem Bügel 14 gelöst, so daß die Spannplatte 8 durch die-Spannkraft der Feder über den Arm
geschlossen wird, um hierbei die Vorderkante der Druckplatte zwischen der Spannplatte 8 und dem Sockel 3 fest anzubringen.
In diesem Falle drücken die Druckklauen 16a der Platte 16 zum Verhindern des Lösens der Platte gegen die Platte 6 an, und
deshalb ist die Platte somit in einer festen Einspannung gehalten.
Wenn die derart eingespannte Platte verschoben wird, dann kann jegliche derartige Verschiebung durch die Einstellvorrichtung
18 für die Verschiebung in Umfangsrichtung ausgeräumt
werden, während man die Platte eingespannt hält. Das heißt, durch Drehung des Knopfes 18a von Hand, der am Bügel 16 befestigt
ist, der sich in axialer Richtung des Zylinders erstreckt, wird der Bügel 18c bewegt, um den Sockel 3 um den
Stift 5 zu schwenken, wobei die Umfangsposition der Druckplatte
6 eingestellt wird.
Ferner kann die axiale Verschiebung der Platte 6 bezüglich dem Plattenzylinder 1 durch die Einstellvorrichtung 17 für
die axiale Verschiebung korrigiert werden. Das heißt, durch die Bewegung des Knopfes 17d relativ zum Bügel 18a des Plattenzylinders
1 gleitet der Sockel 3 in axialer Richtung des . Zylinders innerhalb des Bereiches der axialen Längenerstreckung
des Schlitzes 4 entlang. Deshalb kann die Axialstellung der Druckplatte 6 eingestellt werden.
Es muß vermerkt werden, daß, weil die Knöpfe 17d und 18a
der jeweiligen Vorrichtungen 17 und 18 lediglich in die Schlitze 17b und 1b1eingeführt sind, welche in den Bügeln 17a bzw. 1b
ausgebildet sind, die Knöpfe keine Hindernisse bieten, welche die Verschiebebewegungen des Sockels 3 in axialer Richtung und
Umfangs'richtung verhindern könnten.
Wie oben beschrieben ist gemäß der Plattenhaltevorrichtung A der vorliegenden Erfindung die Spannplatte 8 schwenkbar an
der äußeren Längsseite des Sockels 3 angebracht, wobei die Platte 16 zum Verhindern des Lösens der Druckplatte hieran befestigt
ist, und der Sockel 3 ist schwenkbar in einer horizontalen Ebene bezüglich dem Plattenzylinder 1 befestigt. Ferner
ist ein Längsende des Zylinders mit der Einstellvorrichtung für die axiale Verschiebung versehen, wobei das andere Längsende
mit der Einstellvorrichtung 18 für die Verschiebung in
Umfangsrichtung versehen ist. Bei der oben beschriebenen Anordnung
drückt während des Festspannens der Druckplatte die Platte 1 6 zum Verhindern des Lösens der Druckplatte in die Druckplatte
derart ein, daß das Lösen der Druckplatte durch die Feder 13 verhindert wird, welche eine Spannkraft liefert.
Gleichzeitig kann die seitliche Verschiebung der Druckplatte 6 durch die Einstellvorrichtung 17 für die axiale Verschiebung
und die Einstellvorrichtung 18 für die Verschiebung in Umfangsrichtung
eingestellt werden, während man die Einspannung der Platte 6 zwischen dem Sockel 3 und der Spannplatte 8 aufrechterhält,
so daß eine Verzerrung oder ein Verwinden des Bildes während der Drucktätiakeiten ausgeschaltet werden kann,
um somit den Wirkungsgrad des Druckvorganges zu fördern. Ferner kann die Einstellung der Verschiebung mühelose dadurch
vorgenommen werden, daß man lediglich die Knöpfe 18a und 17d
dreht, ohne daß irgendein Spezialwerkzeug verwendet werden muß oder irgendeine spezielle Fähigkeit erforderlich ist.
Außerdem kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit perforierten
oder nicht-perforierten Druckplatten sowie mit Aluminiumplatten oder Bogenplatten bzw. Papierplatten verwendet
werden.
Leerseite
Claims (9)
- PAT E-N TA f^WÄLTEREF'nest;rjTATivEs οεγοκε theF-UHÜF'EAN PATENT OPFICEA. GRÜNECKER H. KINKELDEY W. STOCKMAlR K. SCHUMANNOR RCR MAT DiPl PKVSP. H. JAKOB G. BEZOLDDR. HER NAT DlPL OfcM8 MÜNCHENMAXIMILIANSTRASSE15. April 1981 P 16 165-d.gEYOBI IiTD.No. 762, Mesaki-cho,Puchu-shi, Hiro shimaJapanPlattenhaltevorrichtung für Offset-VervielfältigungsmaschxneAnsprücheί 1 Λ Druckplatten-Haltevorrichtung für eine Offset-Vervielfältigungsmaschxne, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (A) in einem mit einer Nut versehenen Abschnitt (2) eines Plattenzylinders (1) angeordnet ist, einer Endklemmvorrichtung (B) zugewandt ist und die folgenden Merkmale aufweist:r UN (OMtI)11 t.tf»ftA'.1P.1l ΜΟΝΛΙ-Α!einen Sockel (3), welcher längs der einen Seite des mit Nut versehenen Abschnitts angeordnet und hieran in einer horizontalen Ebene schwenkbar befestigt ist, eine Spannplatte (8), welche schwenkbar am Sockel befestigt ist und mit einem ersten Stift (7) versehen ist/ einen Spannhebel (10), welcher an der Spannplatte fest angebracht ist und mit einem zweiten Stift (11) versehen ist, eine Klinke. (12), welche lose am zweiten Stift (11) des Spannhebels (10) angebracht ist und mit der Feder (13) verbunden ist, um eine Kraft zum Pestspannen der Druckplatte (6) an der Spannplatte zu liefern, wobei die Klinke in Eingriff mit einem Bügel (14) des Sockels (3) bringbar ist, um die Spannplatte in einer offenen Stellung zu halten, eine Führungsplatte (15) und eine das Lösen der Druckplatte (6) verhindernde Platte (16), welche beide an der äußeren Längsseite des Sockels fest angebracht sind, eine Einstelleinrichtung (17) für die axiale Verschiebung, welche am einen Längsende des Zylinders angeordnet ist, eine Einstelleinrichtung (ί8) für die Verschiebung in Umfangsrichtung, welche am anderen Längsende des Zylinders angeordnet ist',die Einstelleinrichtung (17) für die axiale Verschiebung umfaßt einen ersten Knopf (17d), welcher sich drehbar durch einen Schlitz (17b) hindurch erstreckt, der in einem ersten Bügel (17) ausgebildet ist, welcher fest am Sockel angebracht ist, wobei der Knopf in Gewindeeingriff mit dem Plattenzylinder (1) steht, unddie Einstelleinrichtung (18) für die Verschiebung in Umfangsrichtung umfaßt einen zweiten Knopf (18a), welcher sich drehbar durch einen Schlitz (1b1) hindurch erstreckt, welcher in einem zweiten Bügel (1b) ausgebildet ist, der am Zylinder festangebracht ist, wobei der zweite Knopf in Gewindeeingriff mit einem dritten Bügel (18c) steht, welcher am Sockel fest angebracht ist.
- 2. Druckplatten-Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenzylinder (1) einen eine Schiebeunterlage (1e) bildenden Abschnitt umfaßt, der sich innerhalb von einer Außenoberfläche des Plattenzylinders erstreckt, daß der Sockel (3) einen Schlitz (4) aufweist, welcher ungefähr an seiner Längsmitte ausgebildet ist, und daß ein dritter Stift (5) vorgesehen ist, um den Sockel lose an der Schiebeunterlage zu befestigen, wobei der dritte Stift sich durch den Schlitz hindurch erstreckt.
- 3. Druckplatten-Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (17b), welcher im ersten Bügel (17) ausgebildet ist, sich im wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung des Plattenzylinders (1) erstreckt.
- 4. Druckplatten-Haltevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Knopf (17d) in Gewindeeingriff mitdem Plattenzylinder (1) steht.
- 5. Druckplatten-Haltevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Knopf (17d) mit dem Plattenzylinder (1) durch einen vierten Bügel (1a) in Eingriff steht.
- 6. Druckplatten-Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (1b1) im zweiten Bügel (1b) sich parallel zur Achse des Plattenzylinders (1) erstreckt.
- 7. Druckplatten-Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das Lösen der Druckplatte (6) verhindernde Platte (16) mit mehreren Druckklauen (16a) versehen ist, welche nach außen vorspringen, um eine Druckplatte (6) zu befestigen.
- 8. Druckplatten-Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1bis 7, gekennzeichnet durch eine Führungsplatte (20) und einen Druckplattenanschlag (21), wobei Führungsplatte und Druckplattenanschlag an der oberen bzw. unteren Oberfläche der Spannplatte (8) befestigt sind.
- 9. Druckplatten-Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Torsionsfeder (24) , um einen ausgesparten Abschnitt (12a) der Klinke (12) in eine Verriegelungsstellung mit dem Bügel (14) des Sockels (3) zu drücken.
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