DE3114920A1 - Innenbacken-trommelbremse - Google Patents
Innenbacken-trommelbremseInfo
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Description
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Die Erfingung betrifft eine Innenbacken-Trommelbremsanlage gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
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Trommelbremsen mit zwei Bremsbacken werden üblicherweise in zwei verschiedenen Bauarten ausgeführt. Eine
von ihnen ist die Bauart mit auflaufender und ablaufender Bremsbacke und die andere ist die Bauart
mit zwei auflaufenden Bremsbacken, bei der beide Bremsbacken gleichmäßig angedrückt werden. Wenn eine
Trommelbremse in einem Fahrzeug insbesondere für die Hinterräder benutzt wird, ist für eine Bremsung während
der Fahrt, die üblicherweise durch Niederdrücken eines Fußbremspedals ausgeführt wird, in bezug auf die Bremskraftverteilung
die Bremse mit auf- und ablaufender Bremsbacke die geeignetere Bauart, während für eine durch einen
Handbremshebel betätigte Feststellbremse beim Parken die Bauart mit zwei auflaufenden Bremsbacken wegen ihrer zusätzlichen
Bremskraftverstärkung geeigneter ist.
Da herkömmliche Trommelbremsen mit auf- und ablaufender Bremsbacke, bei denen eine Feststellbremse eingebaut ist,
immer als Bremse mit auf- und ablaufender Bremsbacke wirken, neigen sie dazu, beim Parken eine unzureichende Bremskraft
auszuüben. Daher müssen die Bremsen größer ausgeführt oder in Verbindung mit einer weiteren Bremse benutzt werden, um
die für das Parken erforderliche Bremskraft zu ergänzen.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, eine Trommelbremsanlage
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mit Feststellbremse zu verwirklichen, die eine ausreichende Bremskraft für das Parken erzeugt, ohne die Bremseigenschaften
bei einer Bremsung im Fährbetrieb zu beeinträchtigen.
5
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Ein weiteres Ziel der Erfingung ist es, eine Trommelbremsanlage, die eine ausreichende Bremskraft zum Parken erzeugt,
ohne die Bremseigenschaften bei Bremsung im Fahrbetrieb zu beeinträchtigen, durch eine verhältnismäßig einfache Konstruktion
zu verwirklichen.
Die Erfindung ergibt sich im einzelnen aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs.
Die erfindungsgemäße Innenbacken-Trommelbremsanlage umfaßt eine Bremstrommel und zwei Bremsbacken, die so in der Bremstrommel
angeordnet sind, daß sie kontrolliert gegen die Bremstrommel angedrückt werden können. Ein auf einem festen Bremsträger
montiertes Stützlager ist so zwischen zwei ersten einander gegenüberliegen Enden der Bremsbacken angebracht, daß
es ein Verschieben der Enden der Bremsbacken gegen das Stützlager in etwa radialer Richtung gestattet. Eine erste Spannvorrichtung
ist so zwischen den beiden anderen benachbarten Enden der Bremsbacken auf dem festen Bremsträger montiert, daß
sie in der Bewegungsrichtung der besagten Enden der Bremsbacken verschoben werden kann. Eine zweite Spannvorrichtung
ist an den Bremsbacken befestigt und weist einen drehbar an der ersten Bremsbacke aufgehängten Hebel auf sowie eine
Druckstange, die an einem Ende mit der ersten Bremsbacke und dem Hebel und am anderen Ende mit der zweiten Bremsbacke verbunden
ist.
Die Bremsbacken drücken als auflaufende bzw. als ablaufende Bremsbacke gegen die Bremstrommel, wenn die erste Spannvorrichtung
betätigt wird um die Bremsbacken auseinander zu
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drücken. Wenn die zweite Spannvorrichtung betätigt wird/ indem der Hebel bezogen auf die erste Bremsbacke gedreht wird,
um die Bremsbacken auseinander zu drücken, drücken die Bremsbacken als zwei auflaufende Bremsbacken gegen die Bremstrommel,
wie in einer sogenannten Duplex-Bremse.
Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung sowie ihre Eigenschaften und Vorteile werden im folgenden an einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematischer Querschnitt
einer bevorzugten Ausführung einer erfindungsgemäßen Trommelbremse.
15
Fig. 2 ein. schematischer Querschnitt
längs der in Fig. 1 mit 2-2 bezeichneten Schnittlinie.
Fig. 3 ein. schematischer Querschnitt
längs der in Fig. 1 mit 3-3 bezeichneten Schnittlinie.
Fig. 1 zeigt eine Trommelbremse für Fahrzeuge, die eine Bremstrommel 10 und zwei Bremsbacken 11,12 umfaßt. Jede der
Bremsbacken 11,12 hat eine gekrümmte Außenfläche, die der
Form der Innenfläche der Bremstrommel 10 angepaßt ist und auf der sich ein Bremsbelag 13 bzw. 14 befindet. Diese Bremsbacken
sind so im Innern der Trommel 10 angeordnet, daß die Bremsbeläge 13,14 der Innenfläche der Trommel 10 gegenüberliegen.
Zwischen den oberen Enden der Bremsbacken 11,12 ist auf einem
festen Bremsträger 16 mit Nieten 17 ,18 ein Stützlager 15 befestigt, indem, wie weiter unten noch näher beschrieben wird,
die Bremsbacken 11,12 verschiebbar gelagert sind. Ein doppelt
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Nissan
wirkender hydraulischer Radzylinder 19 ist so zwischen den
unteren Enden der Bremsbacken 11,12 angebracht, daß er diese
auseinanderdrücken kann. Wie weiter unter noch näher beschrieben wird, ist dieser Radzylinder 19 verschiebbar auf
dem Bremsträger 16 montiert.
Die oberen Enden der Bremsbacken 11,12 werden durch eine
Schraubenfeder 20, deren Enden an den oberen Enden der Bremsbacken 11,12 befestigt sind, gegen das Stützlager 15 gedrückt.
Die unteren Enden der Bremsbacken 11,12 werden gegen
den Radzylinder 19 gedrückt. Hierzu dient eine U-förmige
Rückholfeder 21, deren Enden jeweils am unteren Teil der Bremsbacken 11,12 befestigt sind und die in der Mitte mit einem
Peststeller 22 am Stützlager 15 befestigt ist. Die Bremsbacken 11,12 werden gegen die Kraft der Feder 21 nach außen gedrückt,
wenn der Radzylinder 19 betätigt wird und werden durch die
Rückstellkraft der Feder 21 nach innen gedrückt, wenn die Betätigung des Radzylinders 19 beendet wird.
Der Radzylinder 19 umfaßt einen Zylinderkörper 23, zwei Kolben 24,25, die gleitend in der Zylinderkörper gelagert sind,
sowie eine Druckkammer 26 im Innern des Zylinderkörpers 23, die von den Innenflächen des Zylinderkörpers und von den inneren
Stirnflächen der Kolben 24,25 gebildet wird. Die Kolben 24,25 berühren mit ihren äußeren Stirnflächen die unteren Enden der
Bremsbacken 11,12 und weisen jeweils an ihrer Außenseite ringförmige Vorsprünge 27,28 auf, die bei der Einwärtsbewegung der
Kolben in ihre Ruhestellung an den Wänden des Zylinderkörpers 23 anschlagen. Die Kolben 24,25 weisen außerdem jeweils an ihrem
äußeren Ende Staubkappen 24a bzw. 25a auf sowie jeweils an ihrem inneren Ende ringförmige Kolbenmanschetten 31,32 und Vorsprünge
29,30, die einander berühren, wenn sich die Kolben nach innen in ihre Ruhestellung bewegen. Die Druckkammer 26 steht über
eine Leitung 35 mit einem Hauptbremszylinder 33 in Verbindung, der durch Niederdrücken eines Fußbremspedals 34 in dem Fahrgast-
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raum des Fahrzeugs betätigt wird. Die Kolben 24,25 bewegen sich in Abhängigkeit vom Druck der Bremsflüssigkeit, der im
Hauptzylinder 33 erzeugt und über die Leitung 35 auf die Druckkammer 2 6 übertragen wird, und sie drücken die unteren Enden
der Bremsbacken 11,12 nach außen, wenn das Pedal 34 niedergedrückt
wird.
Ein Ende eines Hebels 40 ist drehbar anr.einem Zapfen 41 aufgehängt,
der auf der Bremsbacke 12 an einer Stelle zwischen dem oberen Ende und der Mitte der Bremsbacke, vorzugsweise
nahe dem oberen Ende angebracht ist. Ein Bowdenzug 42 ist am freien Ende des Hebels 40 befestigt und wird durch einen
Führungsschaft 42a ge führt . Der Bowdenzug 42 ist durch eine
öffnung 42b aus dem Bremsträger 16 herausgeführt und ist am anderen Ende mit einem Handbremshebel 43 in dem Fahrgastraum
des Fahrzeugs verbunden. Ein Ende einer Druckstange 44 stützt sich an einem Stützpunkt 45 sowohl auf den Hebel 40 an einer
Stelle zwischen den Hebelenden, die vorzugsweise näher am befestigten Ende liegt, als auch auf die Bremsbacke 12 an einer
Stelle nahe ihrem oberen Ende. Das andere Ende der Druckstange 44 stützt sich auf die andere Bremsbacke 11 an einer entsprechenden
Stelle nahe ihrem oberen Ende. Auf den Bremsbacken 11,12 sind jeweils in der Mitte Feststeller 46,47 angebracht,
die die Bremsbacken in üblicher Weise auf dem Bremsträger 16
festhalten.
Fig. 2 zeigt die verschiebbare Lagerung der Enden der Bremsbacken 11,12 in dem Stützlager 15. Das Stützlager 15 umfaßt
eine äußere Platte 50 und einen Abstandshalter 51, der so zwischen der Platte 50 und dem Bremsträger 16 eingeklemmt ist,
daß an den Enden des Stützlagers 15 radial verlaufende Nuten 52a,52b gebildet werden. Die Platte 50 und der Abstandshalter
51 sind mit den Nieten 17,18 an dem Bremsträger 16 befestigt.
Der Abstandshalter 51 ist etwas dicker als die jeweiligen Abschnitte der Bremsbacken 11,12, die von den Nuten 52a,52b auf-
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genommen werden, ^o daß, wenn die Enden der Bremsbacken 11,12
zur beweglichen Lagerung in dem Stützlager 15 in die Nuten 52a,52b eingreifen, sich die Bremsbacken 11,12 frei nach außen
bewegen und vom Stützlager 15 lösen können. 5
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung, die ein Verschieben des Radzylinders
19 in Bewegungsrichtung der Kolben 24,25 ermöglicht.
Zu dieser Gleitvorrichtung gehören ein Fortsatz 60 des Zylinderkörpers 23 mit einem Kopf 61 und der Bremsträger 16 mit einem
Langloch 62, das in der Bewegungsrichtung der Kolben 24,25 verläuft. Der Fortsatz 60 ragt durch das Langloch 62, so daß
der Zylinderkörper 23 sich in Bewegungsrichtung der Kolben 24,25 verschieben kann. Zwischen dem Kopf 61 und dem Bremsträger
16 ist eine Verriegelungsplatte 63 angebracht, die verhindert, daß der Zylinderkörper 23 aus dem Bremsträger 16 herausfällt.
Diese Trommelbremse arbeitet wie folgt: Wenn für eine Bremsung im Fahrbetrieb das Bremspedal 34 betätigt wird, bewegen
sich die Kolben 24,25 durch den vom Hauptzylinder 33 erzeugten Druck der Bremsflüssigkeit in der Druckkammer 26 nach
außen und drücken die unteren Enden der Bremsbacken 11,12 auseinander.
Dadurch pressen die Bremsbacken 11,12 die Bremsbeläge 13,14 gegen die Innenfläche der Bremstrommel 10 und vermindern
die Drehgeschwindigkeit der Bremstrommel 10 durch die auf sie ausgeübte Reibungskraft. Auf diese Weise wirkt die
Bremsbacke 12 als eine auflaufende Bremsbacke und die Bremsbacke 11 als eine ablaufende Bremsbacke, wenn die Bremstrommel
10 in Richtung des Pfeils A in Fig. 1 rotiert und das Fahrzeug sich vorwärts bewegt. Entsprechend wirkt die Bremsbacke
12 als ablaufende Bremsbacke und die Bremsbacke 11 als auflaufende
Bremsbacke, wenn das Fahrzeug rückwärts fährt und die Trommel 10 sich in die entgegengesetzte Richtung dreht. So
wirkt die erfingungsgemäße Bremse als Trommelbremse mit auflaufender und ablaufender Bremsbacke, die die Geschwindigkeit
der Bremstrommel 10 allmählich vermindert, wenn der Rad-
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zylinder 19 durch Niederdrücken des Pedals 34 betätigt wird.
Wenn dagegen die Bremse als Feststellbremse beim Parken benutzt wird, indem durch Bewegung des Handbremshebels 43 ein
Zug auf den Bowdenzug 42 ausgeübt wird, so schwenkt der Hebel 40 im Uhrzeigersinn und bewegt die Druckstange 44 und damit
das obere Ende der Bremsbacke 11 gegen die Innenfläche der
Bremstrommel 10 und preßt den Bremsbelag 13 gegen die Innender
Bremstrommel 10. Gleichzeitig dreht sich der Hebel 40 um den Drehpunkt, der durch den Stützpunkt 45 gebildet wird und
bewegt das obere Ende der Bremsbacke 12 nach außen, sodaß der Bremsbelag 14 gegen die Innenfläche der Bremstrommel 10 gepreßt
wird.
Wenn die Bremstrommel 10 in Richtung des Pfeiles A rotiert, so wird die beim Bremsen auf die Bremsbacke 11 ausgeübte
Gegenkraft als eine Kraft, die den Kolben 24 in den Zylinderkörper 23 drückt, auf den Radzylinder 19 übertragen. Dies
führt dazu, daß der Vorsprung 27 des Kolbens 24 gegen das linke Ende des Zylinderkörpers 23 stößt und den Zylinderkörper
23 nach rechts bewegt. Sobald das rechte Ende des Zylinderköpers 23 den Vorsprung 28 des Kolbens 25 berührt,
bewegt der Zylinderkörper 23 das untere Ende der Bremsbacke 12 nach außen, wodurch der Bremsbelag 14 gegen die Innenfläche
der Bremstrommel 10 gepreßt wird. So wird die auf die Bremsbacke 11 ausgeübte Gegenkraft auf das untere Ende der
Bremsbacke 12 übertragen und wirkt als zusätzliche Bremskraft auf die andere Bremsbacke 12, sodaß die Bremsbacken 11,
12 beide als auflaufende Bremsbacken wirken und in der Bremse eine geleichmäßige Bremswirkung erzielt wird, wenn der Handbremshebel
43 betätigt wird,<.um den Hebel 40 im Uhrzeigersinn,
d.h. gegen die Druckstange 44, zu schwenken. So wirkt die erfindungsgemäße
Bremse als Duo-Servobremse, die eine zusätzliche Bremskraft erzeugt, wenn der Hebel 40 im Uhrzeigersinn geschwenkt
wird. Die Endabstützung der Bremsbacke 12 erfolgt am
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Stützlager 15. Wenn sich die Bremstrommel 10 in die entgegengesetzte
Richtung dreht, tauschen die Bremsbacken 11,12 ihre Funktionen. So bilden der Hebel 40 und die Druckstange 44 eine
Bremsbacken-Spannvorrichtung, die dazu führt, daß die Bremsbacken 11,12 wie in einer Duo-Servobremse wirken.
Aufgabe der Portsätze 27,28 ist es, den Zylinderkörper 23 in
dem Langloch 62 zu verschieben und gleichzeitig die Kolbenmanschetten 31,32 in ihren jeweiligen "Arbeitsbereichen" in
dem Zylinderkörper 23 zu halten. (Mit "Arbeitsbereich" ist der Bereich gemeint, in dem sich die Kolbenmanschetten 31,32 bei
einer normalen Bremsung durch Betätigung der hydraulischen
Fußbremse bewegen.) Die Bremskraft der Handbremse wird somit durch Bewegung des gesamten Radzylinders 19 von einer der
Fußbremse bewegen.) Die Bremskraft der Handbremse wird somit durch Bewegung des gesamten Radzylinders 19 von einer der
Bremsbacken 11,12 auf die jeweils andere übertragen. Würde
diese Kraftübertragung allein durch die Kolben 24,25 erfolgen, so müßten sich die Kolbenmanschetten 31 ,32 über ihren normalen Arbeitsbereich hinaus verschieben und würden dadurch stärker abgenutzt; d.h. durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird die Lebensdauer der Kolbenmanschetten verlängert.
diese Kraftübertragung allein durch die Kolben 24,25 erfolgen, so müßten sich die Kolbenmanschetten 31 ,32 über ihren normalen Arbeitsbereich hinaus verschieben und würden dadurch stärker abgenutzt; d.h. durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird die Lebensdauer der Kolbenmanschetten verlängert.
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Claims (4)
1. Innenbacken-Trommelbremse mit einer Bremstrommel sowie
ersten und zweiten Bremsbacken, die gegen die Innenfläche der Bremstrommel andrückbar sind, gekennzeichnet
durch ein auf einem festen Bremsträger (16) montiertes
Stützlager (15), das zwischen zwei ersten, einander gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken (11,12) angebracht ist und
ein Verschieben dieser Enden gegen das Stützlager in etwa radialer Richtung gestattet, eine erste Spannvorrichtung (19)
zwischen den beiden anderen einander gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken, die auf dem festen Bremsträger (16)
derart angebracht ist, daß sie in Bewegungsrichtung der
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Enden der Bremsbacken verschiebbar ist, und eine zweite, an den Bremsbacken angebrachte Spannvorrichtung, die einen
drehbar an der ersten Bremsbacke (12) aufgehängten Hebel (40) und eine Druckstange (44) umfaßt, die an einem Ende
mit der ersten Bremsbacke (12) und dem Hebel (40) und am anderen Ende mit der zweiten Bremsbacke (11) derart verbunden
ist, daß eine Drehung des Hebels (40) gegen die erste Bremsbacke (12) eine Spreizung der Bremsbacken (11,12)
gegen die Bremstrommel (10) bewirkt und die erste Spannvorrichtung
(19) derart verschiebt, daß sich die Bewegung einer der Bremsbacken (11,12) der jeweils anderen Bremsbacke
mitteilt.
2. Innenbacken-Trommelbremse gemäß Anspruch 1,dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Spannvorrichtung einen doppelt wirkenden Hydraulikzylinder (19) umfaßt, in
dem sich zwei Kolben (24,25) befinden, die unter hydraulischem Druck spreizbar sind und von denen jeder einen ringförmigen
Vorsprung (27,28) aufweist, der an dem jeweiligen Ende des doppelt wirkenden Hydraulikzylinders (19) anschlägt und diesen
mit den Kolben (24,25) in axialer Richtung gegen eine der Bremsbacken (11,12) verschiebt.
3. Innenbacken-Trommelbremse gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Handbremshebel
(43) über einen Bowdenzug (42) mit dem freien Ende des Hebels (40) der zweiten Spannvorrichtung verbunden ist.
4. Innenbacken-Trommelbremse gemäß einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (19) der ersten Spannvorrichtung aus einem mit
Hilfe eines Fußbremspedals (34) betätigbaren Hydraulikzylinder (33) mit Bremsflüssigkeit beaufschlagbar ist.
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
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| US4919239A (en) * | 1987-12-15 | 1990-04-24 | Lucas Industries Public Limited Company | Shoe return spring |
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Legal Events
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