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DE3114920A1 - Innenbacken-trommelbremse - Google Patents

Innenbacken-trommelbremse

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Publication number
DE3114920A1
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DE
Germany
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brake
shoe
drum
shoes
brake shoes
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19813114920
Other languages
English (en)
Inventor
Kyoichi Fujisawa Kanagawa Kamino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Nissan Motor Co Ltd filed Critical Nissan Motor Co Ltd
Publication of DE3114920A1 publication Critical patent/DE3114920A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/14Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
    • F16D65/16Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake
    • F16D65/22Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake adapted for pressing members apart, e.g. for drum brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16D51/16Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis
    • F16D51/18Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes
    • F16D51/20Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes extending in opposite directions from their pivots
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/08Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for internally-engaging brakes
    • F16D65/09Pivots or supporting members therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/58Mechanical mechanisms transmitting linear movement
    • F16D2125/60Cables or chains, e.g. Bowden cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

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Beschreibung
Die Erfingung betrifft eine Innenbacken-Trommelbremsanlage gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. 5
Trommelbremsen mit zwei Bremsbacken werden üblicherweise in zwei verschiedenen Bauarten ausgeführt. Eine von ihnen ist die Bauart mit auflaufender und ablaufender Bremsbacke und die andere ist die Bauart mit zwei auflaufenden Bremsbacken, bei der beide Bremsbacken gleichmäßig angedrückt werden. Wenn eine Trommelbremse in einem Fahrzeug insbesondere für die Hinterräder benutzt wird, ist für eine Bremsung während der Fahrt, die üblicherweise durch Niederdrücken eines Fußbremspedals ausgeführt wird, in bezug auf die Bremskraftverteilung die Bremse mit auf- und ablaufender Bremsbacke die geeignetere Bauart, während für eine durch einen Handbremshebel betätigte Feststellbremse beim Parken die Bauart mit zwei auflaufenden Bremsbacken wegen ihrer zusätzlichen Bremskraftverstärkung geeigneter ist.
Da herkömmliche Trommelbremsen mit auf- und ablaufender Bremsbacke, bei denen eine Feststellbremse eingebaut ist, immer als Bremse mit auf- und ablaufender Bremsbacke wirken, neigen sie dazu, beim Parken eine unzureichende Bremskraft auszuüben. Daher müssen die Bremsen größer ausgeführt oder in Verbindung mit einer weiteren Bremse benutzt werden, um die für das Parken erforderliche Bremskraft zu ergänzen.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, eine Trommelbremsanlage
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mit Feststellbremse zu verwirklichen, die eine ausreichende Bremskraft für das Parken erzeugt, ohne die Bremseigenschaften bei einer Bremsung im Fährbetrieb zu beeinträchtigen.
5
Ein weiteres Ziel der Erfingung ist es, eine Trommelbremsanlage, die eine ausreichende Bremskraft zum Parken erzeugt, ohne die Bremseigenschaften bei Bremsung im Fahrbetrieb zu beeinträchtigen, durch eine verhältnismäßig einfache Konstruktion zu verwirklichen.
Die Erfindung ergibt sich im einzelnen aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs.
Die erfindungsgemäße Innenbacken-Trommelbremsanlage umfaßt eine Bremstrommel und zwei Bremsbacken, die so in der Bremstrommel angeordnet sind, daß sie kontrolliert gegen die Bremstrommel angedrückt werden können. Ein auf einem festen Bremsträger montiertes Stützlager ist so zwischen zwei ersten einander gegenüberliegen Enden der Bremsbacken angebracht, daß es ein Verschieben der Enden der Bremsbacken gegen das Stützlager in etwa radialer Richtung gestattet. Eine erste Spannvorrichtung ist so zwischen den beiden anderen benachbarten Enden der Bremsbacken auf dem festen Bremsträger montiert, daß sie in der Bewegungsrichtung der besagten Enden der Bremsbacken verschoben werden kann. Eine zweite Spannvorrichtung ist an den Bremsbacken befestigt und weist einen drehbar an der ersten Bremsbacke aufgehängten Hebel auf sowie eine Druckstange, die an einem Ende mit der ersten Bremsbacke und dem Hebel und am anderen Ende mit der zweiten Bremsbacke verbunden ist.
Die Bremsbacken drücken als auflaufende bzw. als ablaufende Bremsbacke gegen die Bremstrommel, wenn die erste Spannvorrichtung betätigt wird um die Bremsbacken auseinander zu
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drücken. Wenn die zweite Spannvorrichtung betätigt wird/ indem der Hebel bezogen auf die erste Bremsbacke gedreht wird, um die Bremsbacken auseinander zu drücken, drücken die Bremsbacken als zwei auflaufende Bremsbacken gegen die Bremstrommel, wie in einer sogenannten Duplex-Bremse.
Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung sowie ihre Eigenschaften und Vorteile werden im folgenden an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematischer Querschnitt
einer bevorzugten Ausführung einer erfindungsgemäßen Trommelbremse. 15
Fig. 2 ein. schematischer Querschnitt
längs der in Fig. 1 mit 2-2 bezeichneten Schnittlinie.
Fig. 3 ein. schematischer Querschnitt
längs der in Fig. 1 mit 3-3 bezeichneten Schnittlinie.
Fig. 1 zeigt eine Trommelbremse für Fahrzeuge, die eine Bremstrommel 10 und zwei Bremsbacken 11,12 umfaßt. Jede der Bremsbacken 11,12 hat eine gekrümmte Außenfläche, die der Form der Innenfläche der Bremstrommel 10 angepaßt ist und auf der sich ein Bremsbelag 13 bzw. 14 befindet. Diese Bremsbacken sind so im Innern der Trommel 10 angeordnet, daß die Bremsbeläge 13,14 der Innenfläche der Trommel 10 gegenüberliegen.
Zwischen den oberen Enden der Bremsbacken 11,12 ist auf einem festen Bremsträger 16 mit Nieten 17 ,18 ein Stützlager 15 befestigt, indem, wie weiter unten noch näher beschrieben wird, die Bremsbacken 11,12 verschiebbar gelagert sind. Ein doppelt
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wirkender hydraulischer Radzylinder 19 ist so zwischen den unteren Enden der Bremsbacken 11,12 angebracht, daß er diese auseinanderdrücken kann. Wie weiter unter noch näher beschrieben wird, ist dieser Radzylinder 19 verschiebbar auf dem Bremsträger 16 montiert.
Die oberen Enden der Bremsbacken 11,12 werden durch eine Schraubenfeder 20, deren Enden an den oberen Enden der Bremsbacken 11,12 befestigt sind, gegen das Stützlager 15 gedrückt. Die unteren Enden der Bremsbacken 11,12 werden gegen den Radzylinder 19 gedrückt. Hierzu dient eine U-förmige Rückholfeder 21, deren Enden jeweils am unteren Teil der Bremsbacken 11,12 befestigt sind und die in der Mitte mit einem Peststeller 22 am Stützlager 15 befestigt ist. Die Bremsbacken 11,12 werden gegen die Kraft der Feder 21 nach außen gedrückt, wenn der Radzylinder 19 betätigt wird und werden durch die Rückstellkraft der Feder 21 nach innen gedrückt, wenn die Betätigung des Radzylinders 19 beendet wird.
Der Radzylinder 19 umfaßt einen Zylinderkörper 23, zwei Kolben 24,25, die gleitend in der Zylinderkörper gelagert sind, sowie eine Druckkammer 26 im Innern des Zylinderkörpers 23, die von den Innenflächen des Zylinderkörpers und von den inneren Stirnflächen der Kolben 24,25 gebildet wird. Die Kolben 24,25 berühren mit ihren äußeren Stirnflächen die unteren Enden der Bremsbacken 11,12 und weisen jeweils an ihrer Außenseite ringförmige Vorsprünge 27,28 auf, die bei der Einwärtsbewegung der Kolben in ihre Ruhestellung an den Wänden des Zylinderkörpers 23 anschlagen. Die Kolben 24,25 weisen außerdem jeweils an ihrem äußeren Ende Staubkappen 24a bzw. 25a auf sowie jeweils an ihrem inneren Ende ringförmige Kolbenmanschetten 31,32 und Vorsprünge 29,30, die einander berühren, wenn sich die Kolben nach innen in ihre Ruhestellung bewegen. Die Druckkammer 26 steht über eine Leitung 35 mit einem Hauptbremszylinder 33 in Verbindung, der durch Niederdrücken eines Fußbremspedals 34 in dem Fahrgast-
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raum des Fahrzeugs betätigt wird. Die Kolben 24,25 bewegen sich in Abhängigkeit vom Druck der Bremsflüssigkeit, der im Hauptzylinder 33 erzeugt und über die Leitung 35 auf die Druckkammer 2 6 übertragen wird, und sie drücken die unteren Enden der Bremsbacken 11,12 nach außen, wenn das Pedal 34 niedergedrückt wird.
Ein Ende eines Hebels 40 ist drehbar anr.einem Zapfen 41 aufgehängt, der auf der Bremsbacke 12 an einer Stelle zwischen dem oberen Ende und der Mitte der Bremsbacke, vorzugsweise nahe dem oberen Ende angebracht ist. Ein Bowdenzug 42 ist am freien Ende des Hebels 40 befestigt und wird durch einen Führungsschaft 42a ge führt . Der Bowdenzug 42 ist durch eine öffnung 42b aus dem Bremsträger 16 herausgeführt und ist am anderen Ende mit einem Handbremshebel 43 in dem Fahrgastraum des Fahrzeugs verbunden. Ein Ende einer Druckstange 44 stützt sich an einem Stützpunkt 45 sowohl auf den Hebel 40 an einer Stelle zwischen den Hebelenden, die vorzugsweise näher am befestigten Ende liegt, als auch auf die Bremsbacke 12 an einer Stelle nahe ihrem oberen Ende. Das andere Ende der Druckstange 44 stützt sich auf die andere Bremsbacke 11 an einer entsprechenden Stelle nahe ihrem oberen Ende. Auf den Bremsbacken 11,12 sind jeweils in der Mitte Feststeller 46,47 angebracht, die die Bremsbacken in üblicher Weise auf dem Bremsträger 16 festhalten.
Fig. 2 zeigt die verschiebbare Lagerung der Enden der Bremsbacken 11,12 in dem Stützlager 15. Das Stützlager 15 umfaßt eine äußere Platte 50 und einen Abstandshalter 51, der so zwischen der Platte 50 und dem Bremsträger 16 eingeklemmt ist, daß an den Enden des Stützlagers 15 radial verlaufende Nuten 52a,52b gebildet werden. Die Platte 50 und der Abstandshalter 51 sind mit den Nieten 17,18 an dem Bremsträger 16 befestigt. Der Abstandshalter 51 ist etwas dicker als die jeweiligen Abschnitte der Bremsbacken 11,12, die von den Nuten 52a,52b auf-
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genommen werden, ^o daß, wenn die Enden der Bremsbacken 11,12 zur beweglichen Lagerung in dem Stützlager 15 in die Nuten 52a,52b eingreifen, sich die Bremsbacken 11,12 frei nach außen bewegen und vom Stützlager 15 lösen können. 5
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung, die ein Verschieben des Radzylinders 19 in Bewegungsrichtung der Kolben 24,25 ermöglicht. Zu dieser Gleitvorrichtung gehören ein Fortsatz 60 des Zylinderkörpers 23 mit einem Kopf 61 und der Bremsträger 16 mit einem Langloch 62, das in der Bewegungsrichtung der Kolben 24,25 verläuft. Der Fortsatz 60 ragt durch das Langloch 62, so daß der Zylinderkörper 23 sich in Bewegungsrichtung der Kolben 24,25 verschieben kann. Zwischen dem Kopf 61 und dem Bremsträger 16 ist eine Verriegelungsplatte 63 angebracht, die verhindert, daß der Zylinderkörper 23 aus dem Bremsträger 16 herausfällt.
Diese Trommelbremse arbeitet wie folgt: Wenn für eine Bremsung im Fahrbetrieb das Bremspedal 34 betätigt wird, bewegen sich die Kolben 24,25 durch den vom Hauptzylinder 33 erzeugten Druck der Bremsflüssigkeit in der Druckkammer 26 nach außen und drücken die unteren Enden der Bremsbacken 11,12 auseinander. Dadurch pressen die Bremsbacken 11,12 die Bremsbeläge 13,14 gegen die Innenfläche der Bremstrommel 10 und vermindern die Drehgeschwindigkeit der Bremstrommel 10 durch die auf sie ausgeübte Reibungskraft. Auf diese Weise wirkt die Bremsbacke 12 als eine auflaufende Bremsbacke und die Bremsbacke 11 als eine ablaufende Bremsbacke, wenn die Bremstrommel 10 in Richtung des Pfeils A in Fig. 1 rotiert und das Fahrzeug sich vorwärts bewegt. Entsprechend wirkt die Bremsbacke 12 als ablaufende Bremsbacke und die Bremsbacke 11 als auflaufende Bremsbacke, wenn das Fahrzeug rückwärts fährt und die Trommel 10 sich in die entgegengesetzte Richtung dreht. So wirkt die erfingungsgemäße Bremse als Trommelbremse mit auflaufender und ablaufender Bremsbacke, die die Geschwindigkeit der Bremstrommel 10 allmählich vermindert, wenn der Rad-
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zylinder 19 durch Niederdrücken des Pedals 34 betätigt wird.
Wenn dagegen die Bremse als Feststellbremse beim Parken benutzt wird, indem durch Bewegung des Handbremshebels 43 ein Zug auf den Bowdenzug 42 ausgeübt wird, so schwenkt der Hebel 40 im Uhrzeigersinn und bewegt die Druckstange 44 und damit das obere Ende der Bremsbacke 11 gegen die Innenfläche der Bremstrommel 10 und preßt den Bremsbelag 13 gegen die Innender Bremstrommel 10. Gleichzeitig dreht sich der Hebel 40 um den Drehpunkt, der durch den Stützpunkt 45 gebildet wird und bewegt das obere Ende der Bremsbacke 12 nach außen, sodaß der Bremsbelag 14 gegen die Innenfläche der Bremstrommel 10 gepreßt wird.
Wenn die Bremstrommel 10 in Richtung des Pfeiles A rotiert, so wird die beim Bremsen auf die Bremsbacke 11 ausgeübte Gegenkraft als eine Kraft, die den Kolben 24 in den Zylinderkörper 23 drückt, auf den Radzylinder 19 übertragen. Dies führt dazu, daß der Vorsprung 27 des Kolbens 24 gegen das linke Ende des Zylinderkörpers 23 stößt und den Zylinderkörper 23 nach rechts bewegt. Sobald das rechte Ende des Zylinderköpers 23 den Vorsprung 28 des Kolbens 25 berührt, bewegt der Zylinderkörper 23 das untere Ende der Bremsbacke 12 nach außen, wodurch der Bremsbelag 14 gegen die Innenfläche der Bremstrommel 10 gepreßt wird. So wird die auf die Bremsbacke 11 ausgeübte Gegenkraft auf das untere Ende der Bremsbacke 12 übertragen und wirkt als zusätzliche Bremskraft auf die andere Bremsbacke 12, sodaß die Bremsbacken 11, 12 beide als auflaufende Bremsbacken wirken und in der Bremse eine geleichmäßige Bremswirkung erzielt wird, wenn der Handbremshebel 43 betätigt wird,<.um den Hebel 40 im Uhrzeigersinn, d.h. gegen die Druckstange 44, zu schwenken. So wirkt die erfindungsgemäße Bremse als Duo-Servobremse, die eine zusätzliche Bremskraft erzeugt, wenn der Hebel 40 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Die Endabstützung der Bremsbacke 12 erfolgt am
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Stützlager 15. Wenn sich die Bremstrommel 10 in die entgegengesetzte Richtung dreht, tauschen die Bremsbacken 11,12 ihre Funktionen. So bilden der Hebel 40 und die Druckstange 44 eine Bremsbacken-Spannvorrichtung, die dazu führt, daß die Bremsbacken 11,12 wie in einer Duo-Servobremse wirken.
Aufgabe der Portsätze 27,28 ist es, den Zylinderkörper 23 in dem Langloch 62 zu verschieben und gleichzeitig die Kolbenmanschetten 31,32 in ihren jeweiligen "Arbeitsbereichen" in dem Zylinderkörper 23 zu halten. (Mit "Arbeitsbereich" ist der Bereich gemeint, in dem sich die Kolbenmanschetten 31,32 bei einer normalen Bremsung durch Betätigung der hydraulischen
Fußbremse bewegen.) Die Bremskraft der Handbremse wird somit durch Bewegung des gesamten Radzylinders 19 von einer der
Bremsbacken 11,12 auf die jeweils andere übertragen. Würde
diese Kraftübertragung allein durch die Kolben 24,25 erfolgen, so müßten sich die Kolbenmanschetten 31 ,32 über ihren normalen Arbeitsbereich hinaus verschieben und würden dadurch stärker abgenutzt; d.h. durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird die Lebensdauer der Kolbenmanschetten verlängert.
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Claims (4)

PATENTANWÄLTE TER MEER-MÜLLER-STEIN MEI STE R Beim Europäischen Patentamt zugelassene Vertreter — Professional Representatives before the European Patent Office Mandatalres agrees pres !'Office europeen des brevets Dipl.-Chem. Dr. N. ter Meer Dipl.-lng. H. Steinmeister Sst'rTsse 4Ε· MÜ"er Artur-Ladebeck-Strasse 51 D-8OOO MÜNCHEN 22 D-48OO BIELEFELD 1 WGO501/28,,3,/TR t 3. ΛρΓίΙ 1981 St/Wi/os NISSAN MOTOR COMPANY, LTD No. 2, Takara-cho, Kanagawa-ku, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, Japan INNENBACKEN-TROMMELBREMSE PRIORITÄTEN: 14. April 1980, Japan, No. 55-48986 PATENTANSPRÜCHE
1. Innenbacken-Trommelbremse mit einer Bremstrommel sowie ersten und zweiten Bremsbacken, die gegen die Innenfläche der Bremstrommel andrückbar sind, gekennzeichnet durch ein auf einem festen Bremsträger (16) montiertes Stützlager (15), das zwischen zwei ersten, einander gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken (11,12) angebracht ist und ein Verschieben dieser Enden gegen das Stützlager in etwa radialer Richtung gestattet, eine erste Spannvorrichtung (19) zwischen den beiden anderen einander gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken, die auf dem festen Bremsträger (16) derart angebracht ist, daß sie in Bewegungsrichtung der
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Enden der Bremsbacken verschiebbar ist, und eine zweite, an den Bremsbacken angebrachte Spannvorrichtung, die einen drehbar an der ersten Bremsbacke (12) aufgehängten Hebel (40) und eine Druckstange (44) umfaßt, die an einem Ende mit der ersten Bremsbacke (12) und dem Hebel (40) und am anderen Ende mit der zweiten Bremsbacke (11) derart verbunden ist, daß eine Drehung des Hebels (40) gegen die erste Bremsbacke (12) eine Spreizung der Bremsbacken (11,12) gegen die Bremstrommel (10) bewirkt und die erste Spannvorrichtung (19) derart verschiebt, daß sich die Bewegung einer der Bremsbacken (11,12) der jeweils anderen Bremsbacke mitteilt.
2. Innenbacken-Trommelbremse gemäß Anspruch 1,dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Spannvorrichtung einen doppelt wirkenden Hydraulikzylinder (19) umfaßt, in dem sich zwei Kolben (24,25) befinden, die unter hydraulischem Druck spreizbar sind und von denen jeder einen ringförmigen Vorsprung (27,28) aufweist, der an dem jeweiligen Ende des doppelt wirkenden Hydraulikzylinders (19) anschlägt und diesen mit den Kolben (24,25) in axialer Richtung gegen eine der Bremsbacken (11,12) verschiebt.
3. Innenbacken-Trommelbremse gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handbremshebel
(43) über einen Bowdenzug (42) mit dem freien Ende des Hebels (40) der zweiten Spannvorrichtung verbunden ist.
4. Innenbacken-Trommelbremse gemäß einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (19) der ersten Spannvorrichtung aus einem mit Hilfe eines Fußbremspedals (34) betätigbaren Hydraulikzylinder (33) mit Bremsflüssigkeit beaufschlagbar ist.
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DE19813114920 1980-04-14 1981-04-13 Innenbacken-trommelbremse Ceased DE3114920A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP4898680A JPS56147931A (en) 1980-04-14 1980-04-14 Drum brake device

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3114920A1 true DE3114920A1 (de) 1982-02-18

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ID=12818552

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813114920 Ceased DE3114920A1 (de) 1980-04-14 1981-04-13 Innenbacken-trommelbremse

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JP (1) JPS56147931A (de)
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FR (1) FR2480379A1 (de)
GB (1) GB2074263A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3627123A1 (de) * 1986-08-06 1988-02-11 Vdo Schindling Fluessigkeitsniveaugeber

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FR2480379A1 (fr) 1981-10-16
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GB2074263A (en) 1981-10-28

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