DE4033680A1 - Trommelbremse - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Trommelbremsenanordnung
zum Bremsen eines Kraftfahrzeugs. Die Erfindung sieht
einen mit geringen Kosten verbundenen Mechanismus vor,
der eine Störung zwischen einer Backenrückholfeder
und einer einstellbaren Strebe, die den Abstand zwischen
zwei Bremsbacken aufrecht erhält, verhindert.
Fig. 5 zeigt eine herkömmliche Trommelbremse für ein
Kraftfahrzeug. Diese herkömmliche Trommelbremse ent
hält eine nicht dargestellte Bremstrommel, die mit
einem Fahrzeugrad rotiert, eine Trägerplatte 1, die an
einer Aufhängungseinrichtung befestigt ist, zwei
Bremstrommel 3a und 3b, die von der Trägerplatte 1
gehalten und um einen Anker 2 schwenkbar sind, der an
einem Ende der Trägerplatte 1 (unteres Ende in Fig. 5)
befestigt ist, einen Radzylinder 5, der an dem anderen
Ende der Trägerplatte 1 (oberes Ende in Fig. 5) be
festigt ist und die beiden Bremsbacken 3a und 3b in
eine wirksame Position spreizen kann, in der Brems
beläge 4 an den Bremsbacken 3a und 3b in Reibungs
eingriff mit den inneren Umfangsflächen der Brems
trommel geraten, wenn dem Radzylinder ein Druckfluid
zugeführt wird, eine verstellbare Strebe 7 zwischen
den Bremsbacken 3a und 3b, die den Abstand zwischen
ihnen aufrecht erhält, und eine Rückholfeder 6 neben
der Strebe 7 zum Zurückziehen der Bremsbacken 3a und
3b von der Bremstrommel.
Die Strebe 7 kann ihre Länge frei vergrößern oder ver
kleinern mit Hilfe einer darin angeordneten Schrauben
einrichtung, die durch Drehung eines Einstellzahnrades
11 betätigbar ist, das in einem Mittelabschnitt der
Strebe 7 angeordnet ist. Die beiden Enden der Strebe
sind flach gepreßt und haben im Querschnitt eine Gabel
form. Ein Endabschnitt der Strebe 7 (das linke Ende in
Fig. 5) hält beide Seiten eines Steges 9a der Brems
backe 3a (linke Seite in Fig. 5). Ein Endabschnitt eines
Parkhebels 8 ist drehbar von einem Stift gehalten, der
an einem Ende eines Steges 9b der anderen Bremsbacke 3b
(rechte Seite in Fig. 5) angeordnet ist. Der andere
Endabschnitt der Strebe 7 hält einen Mittelabschnitt
des Parkhebels 8.
Außerdem sind der Parkhebel 8 und ein Ende eines L-för
migen Einstellhebels 12 schwenkbar von dem Stift 10 ge
halten. Ein Mittelabschnitt des Einstellhebels 12 steht
in Eingriff mit dem Endabschnitt der Strebe 7, und ein
Klauenabschnitt 12a an dem anderen Endabschnitt des Ein
stellhebels 12 steht auf solche Weise in Eingriff mit
dem Einstellzahnrad 11, daß dieses durch den Klauen
abschnitt 12a gedreht werden kann. Ein Endabschnitt der
Rückholfeder 6 trifft auf den Steg 9a auf, während ihr
anderes Ende auf den Mittelabschnitt des Einstellhebels
12 zwischen dem Stift 10 und dem Eingriffsabschnitt
der Strebe 7 auftrifft, wobei die Rückholfeder 6 zwei
Funktionen ausübt. Die erste besteht darin, es zu er
möglichen, daß der Einstellhebel 12 sich um den Stift
10 dreht, wenn die Bremskraft ausgeübt wird, und die
zweite Funktion besteht darin, die zwei Bremsbacken 3a
und 3b in ihre Ausgangsposition zurückzuziehen, wenn
die Bremskraft gelöst wird. Eine Trommelbremse dieser
Art ist in näheren Einzelheiten in der US-PS 41 01 011
beschrieben.
Wenn von der so aufgebauten Trommelbremse eine Brems
kraft ausgeübt wird, werden die Enden der beiden Brems
backen 3a und 3b (obere Enden in Fig. 5) durch den Rad
zylinder 5, der an der Trägerplatte 1 befestigt ist,
voneinander weg gedrückt. Beide Bremsbacken 3a und 3b
werden in Richtung der Außenseite der Trägerplatte 1
verlagert und dabei um den Anker 2 verschwenkt. Die
Außenumfangsflächen der Bremsbeläge 4 der Bremsbacken
3a und 3b geraten in Reibkontakt mit den Innenumfangs
flächen der Bremstrommel und rufen eine Bremskraft
durch Reibung zwischen diesen Flächen hervor. Wenn die
Zufuhr von Druckfluid zu dem Radzylinder 5 unterbrochen
wird, werden die Bremsbacken 3a und 3b von der Rückhol
feder 6 in ihre Ausgangspositionen zurückgezogen, wo
durch sich die Außenumfangsflächen der Bremsbeläge 4
von den Innenumfangsflächen der Bremstrommel trennen.
Wenn die Parkbremse betätigt wird, wird das andere Ende
(unteres Ende in Fig. 5) des Parkhebels 8 in Fig. 5
von einem nicht dargestellten Kabel nach links gezogen,
wodurch sich der Parkhebel 8 im Uhrzeigersinn um den
Stift 10 dreht, wie Fig. 5 zeigt. Da ein Ende der Strebe
7 an der Mitte des Parkhebels 8 anliegt, wird die Strebe
7 in Fig. 5 nach links gedrückt, wodurch die Bremsbacke
3a, an der das andere Ende der Strebe 7 anliegt, nach
außen gedrückt wird. Dadurch wird die Außenumfangsfläche
des Bremsbelags 4 der Bremsbacke 3a gegen die Innenumfangs
fläche der Bremstrommel gedrückt. Gleichzeitig wird als
Reaktion der Stift 10, der ein Ende des Parkhebels 8 hält,
nach außen verlagert und drückt die Bremsbacke 3a, an der
der Stift 10 befestigt ist, nach außen. Diese drückt die
Außenumfangsfläche des Bremsbelages 4 der Bremsbacke 3b
gegen die Innenumfangsfläche der Bremstrommel.
Im Ergebnis werden die Außenumfangsflächen der Beläge 4
der beiden Bremsbacken 3a und 3b gegen die lnnenumfangs
fläche der Bremstrommel gedrückt, so daß eine Bremskraft
durch Reibung zwischen den Flächen erhalten wird.
Da die Beläge 4 durch wiederholtes Bremsen abgenutzt
werden, wird der Zwischenraum zwischen den Außenumfangs
flächen der Beläge 4 und der Innenumfangsfläche der
Bremstrommel innerhalb eines vorgeschriebenen Bereichs
gehalten, indem das Einstellzahnrad 11 an der Strebe 7
durch den Klauenabschnitt 2a des Einstellhebels 12 ge
dreht wird, wodurch die Strebe 7 verlängert wird.
Bei einer so aufgebauten Trommelbremse ist es unvermeid
lich, daß die Rückholfeder 6 und die Strebe 7 sich gegen
seitig stören, da es nicht genügend Raum zwischen ihnen
gibt. Falls daher keine Maßnahmen zur Lösung dieses
Problems ergriffen werden, führen Vibration, Expansion
und Kontraktion der Rückholfeder 6 beim Bremsen dazu,
daß die Rückholfeder 6 und die Strebe 7 aneinander
schleifen, wodurch sich die Bauteile in der Wirkungs
weise behindern, unerwünschter Lärm entsteht und der
Fahrer gestört wird.
Aus diesem Grund sind herkömmliche Trommelbremsen so
aufgebaut, wie dies in den Fig. 6 und 7 dargestellt
ist, um eine Störwirkung zwischen der Rückholfeder 6
und der Strebe 7 zu vermeiden. In einer herkömmlichen
Trommelbremse gemäß Fig. 6 ist der Außendurchmesser
der Rückholfeder 6 an den Endabschnitten groß und an
dem Mittelabschnitt klein, wodurch verhindert ist, daß
die mittleren Bereiche der Rückholfeder 6 und der Mittel
abschnitt der Strebe 7 sich gegenseitig behindern. Hier
durch ist die Entstehung unerwünschter Geräusche bei Vi
bration und bei Betätigung der Trommelbremse verhindert.
Bei der herkömmlichen Trommelbremse gemäß Fig. 7 ist
ein Abstandhalter 13 zwischen dem Ende der Rückholfeder 6
und dem Steg 9a der Bremsbacke 3a gehalten, wodurch ver
hindert ist, daß der Mittelabschnitt der Rückholfeder 6
und die Strebe 7 sich gegenseitig behindern.
Die oben beschriebenen, herkömmlichen Trommelbremsen
sind jedoch aufwendig und teuer, da nur die Endabschnitte
der Feder 6 dick ausgebildet sind. Außerdem ist es
schwierig, den Abstandhalter zwischen dem Endabschnitt
der Rückholfeder 6 und dem Steg 9a anzuordnen und zu
halten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
die oben beschriebenen Nachteile des Standes der Technik
zu vermeiden.
Die erfindungsgemäße Trommelbremse enthält eine Brems
trommel, die mit einem Fahrzeugrad rotiert, eine Träger
platte, die an einem stationären Abschnitt des Fahr
zeugs befestigt ist, zwei Bremsbacken, die beweglich
auf der Trägerplatte gehalten sind, einen Radzylinder,
der an der Trägerplatte befestigt ist und die Brems
backen in eine Betriebsposition spreizt, in der Brems
beläge an den Bremsbacken in Reibungseingriff mit einer
inneren Umfangsfläche der Bremstrommel geraten, eine
einstellbare Strebe zwischen den Bremsbacken, die den
Abstand zwischen diesen aufrecht erhält, und eine Rückhol
feder nahe der Strebe, die die Bremsbacken von den inneren
Umfangsflächen der Bremstrommel zurückzieht.
Außerdem ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Endab
schnitt der Strebe mit einem gebogenen Abschnitt versehen,
der parallel zu einem Steg der Bremsbacke verläuft und
zwischen der Strebe der Bremsbacke und einem Ende der
Rückholfeder angeordnet ist.
Die so aufgebaute, erfindungsgemäße Trommelbremse benötigt
keine komplizierte Rückholfeder, da eine störende Ein
wirkung zwischen der Strebe und der Rückholfeder dadurch
verhindert ist, daß der gebogene Abschnitt der Strebe
zwischen dem Steg der Bremsbacke und dem Ende der Rück
holfeder angeordnet ist.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung sowie
anhand der Zeichnung, in der entsprechende Bauteile in
den verschiedenen Figuren mit denselben Bezugszeichen
versehen sind. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Endab
schnitts der Strebe gemäß der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie
2-2 in Fig. 5, die einen Eingriffszustand
der Strebe zeigt;
Fig. 3 u. 4 Querschnittsseitenansichten von der rechten
Seite in Fig. 2, die zeigen, wie der ge
bogene Abschnitt der Strebe hergestellt
wird;
Fig. 5 eine Vorderansicht einer herkömmlichen
Trommelbremse, auf die die vorliegende Er
findung angewendet werden kann;
Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht des Bereichs B
in Fig. 5, die ein erstes Beispiel einer
herkömmlichen Trommelbremse zeigt und
Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht des Bereichs B
in Fig. 5, die ein zweites Beispiel einer
herkömmlichen Trommelbremse zeigt.
Eine erfindungsgemäße Trommelbremse enthält, ähnlich wie
die herkömmliche Trommelbremse gemäß Fig. 5, eine nicht
dargestellte Bremstrommel, die zusammen mit einem Fahr
zeugrad rotiert, eine Trägerplatte 1, die an einer Auf
hängungseinrichtung befestigt ist und nicht rotiert,
zwei Bremsbacken 3a und 3b, die beweglich an der Träger
platte 1 gelagert und um einen Anker 2 schwenkbar sind,
der an einem Ende der Trägerplatte 1 befestigt ist,
einen Radzylinder 5, der an dem anderen Ende der Träger
platte 1 befestigt ist und die beiden Bremsbacken 3a und
3b in ihre Betätigungspositionen auseinanderdrücken kann,
in der Bremsbeläge 4, die an den Bremsbacken befestigt
sind, in Reibungseingriff mit der inneren Umfangsfläche
der Bremstrommel geraten, eine verstellbare Strebe 7
zwischen den Bremsbacken 3a und 3b und eine Rückholfeder
6 nahe der Strebe 7, die die Bremsbacken 3a und 3b von
der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel zurückzieht.
Die Strebe 7 enthält einen gegabelten Abschnitt 15, der
flach gepreßt ist und im Querschnitt eine Gabelform hat.
Ein gebogener Abschnitt 14 setzt sich an dem gegabelten
Abschnitt 15 so fort, daß diese im wesentlichen senk
recht zueinander liegen. Wie Fig. 2 zeigt, ist der gebo
gene Abschnitt 14 zwischen einem Steg 9a der Brems
backe 3a und einem Ende der Rückholfeder 6 angeordnet.
Der gebogene Abschnitt 14 erstreckt sich weg von einem
Außendurchmesser der Strebe 7 und ist langgestreckt
parallel zu dem Steg der Bremsbacke 3a. Dieser langge
streckteAbschnitt enthält einen verlängerten Abschnitt
16. Der Endabschnitt der Rückholfeder 6 liegt an dem
verlängerten Abschnitt 16 an.
Im Ergebnis ist die Rückholfeder 6 durch den gebogenen
Abschnitt 14 an einer Seite des Stegs 9a angeordnet und
von dem Steg 9a um eine Strecke beabstandet, die der
Dicke des gebogenen Abschnitts 14 entspricht, wodurch
verhindert ist, daß sich der Mittelabschnitt der Rückhol
feder 6 und die Strebe 7 gegenseitig stören. Aus diesem
Grund ist keine kompliziert ausgestaltete Rückholfeder 6
erforderlich.
Der Bremsvorgang und die Aufrechterhaltung des Abstandes
zwischen den Außenumfangsflächen der Beläge 4 und der
Innenumfangsfläche der Bremstrommel innerhalb eines vor
geschriebenen Bereichs sind so wie bei einer herkömm
lichen Trommelbremse.
Wenn bei einer herkömmlichen Trommelbremse das Einstell
zahnrad 11 von dem Klauenabschnitt 12a des Einstellhebels
12 gedreht wird, wird die gesamte Strebe 7 infolge der
Reibung in der Schraubeneinrichtung bzw. Spindeleinrich
tung der Strebe 7 gedreht oder um ihre Achse gerollt.
Dies verursacht eine ungültige Drehung des Einstell
hebels 12 entsprechend der Rollbewegung und verhindert
eine präzise Einstellung des Abstands.
Bei der erfindungsgemäßen Trommelbremse liegt hingegen
der gebogene Abschnitt 14 zwischen dem Steg 9a und dem
Ende der Rückholfeder 6 und verhindert, daß die Strebe 7
sich um ihre Achse dreht, wenn dasEinstellzahnrad von
der Klaue 12a des Einstellhebels 12 gedreht wird. Da
durch ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine präzisere
Einstellung des Zwischenraums möglich.
Die erfindungsgemäße Trommelbremse ist mit einem ver
ringerten Zeitaufwand und damit mit geringeren Kosten
herstellbar, wobei gleichzeitig eine gegenseitige Störung
zwischen der Rückholfeder und der Strebe verhindert ist.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene bevorzugte
Ausführungsform beschränkt, vielmehr liegen zahlreiche
Modifikationen und äquivalente Ausbildungen im Rahmen
des Erfindungsgedankens.
Claims (4)
1. Trommelbremse,
gekennzeichnet durch
eine Bremstrommel, die gemeinsam mit einem Fahrzeugrad
rotiert, eine Trägerplatte (1), die an einem stationären
Teil eines Fahrzeugs befestigt ist, zwei Bremsbacken
(3a, 3b), die bewegbar auf der Trägerplatte gelagert
sind und Bremsbeläge (4) aufweisen, einen Radzylinder
(5), der an der Trägerplatte befestigt ist und die Brems
backen in eine wirksame Position auseinanderdrücken kann,
in der die Bremsbeläge in Reibungseingriff mit einer
inneren Umfangsfläche der Bremstrommel geraten, eine
einstellbare Strebe (7), die zwischen den Bremsbacken
angeordnet ist, um einen Abstand zwischen den Bremsbacken
aufrecht zu erhalten, wobei die Strebe einen gebogenen
Abschnitt (14) an einem Ende aufweist, der parallel zu
einem Steg (9a) einer Bremsbacke (3a) verläuft, und eine
Rückholfeder (6) neben der Strebe, die die Bremsbacken
von der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel zurück
zieht, wobei der gebogene Abschnitt der Strebe zwischen
dem Steg (9a) der Bremsbacke (3a) und einem Endabschnitt
der Rückholfeder angeordnet ist.
2. Trommelbremse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der gebogene Abschnitt (14)
einen Abschnitt (16) aufweist, der sich von einem Außen
durchmesser der Strebe (7) weg erstreckt und so geformt
ist, daß er parallel zu dem Steg (9a) der Bremsbacke
(3a) verläuft, und daß der Endabschnitt der Rückholfeder
(6) den Abschnitt (16) berührt.
3. Trommelbremse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (7) einen ge
gabelten Abschnitt (15) aufweist, der flach gepreßt
und im Querschnitt zu einer Gabelform ausgebildet ist,
und daß der gebogene Abschnitt (14) fortlaufend an dem
gegabelten Abschnitt angebracht ist.
4. Trommelbremse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der gebogene Abschnitt (14)
senkrecht zu dem gegabelten Abschnitt (15) verläuft.
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Legal Events
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