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DE3114367C1 - Schaltungsanordnung zur Verringerung des Anreizwiderstandes von Fernsprechgeräten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verringerung des Anreizwiderstandes von Fernsprechgeräten

Info

Publication number
DE3114367C1
DE3114367C1 DE19813114367 DE3114367A DE3114367C1 DE 3114367 C1 DE3114367 C1 DE 3114367C1 DE 19813114367 DE19813114367 DE 19813114367 DE 3114367 A DE3114367 A DE 3114367A DE 3114367 C1 DE3114367 C1 DE 3114367C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
field effect
loop current
circuit arrangement
incentive
transistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813114367
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen Dipl.-Ing. 3576 Rauschenberg Zinn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Fernsprecher GmbH
Original Assignee
Deutsche Fernsprecher GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Fernsprecher GmbH filed Critical Deutsche Fernsprecher GmbH
Priority to DE19813114367 priority Critical patent/DE3114367C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3114367C1 publication Critical patent/DE3114367C1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/82Line monitoring circuits for call progress or status discrimination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schaltungs- anordnung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß sie die vom Schleifenstrom durchflossenen Schaltungsteile eines Fernsprechgeräts während des Anreizzustands, d. h. bei sehr kleinen Schleifenströmen, niederohmig überbrückt, und sehr hochohmig wird, wenn der Schleifenstrom einen vorgegebenen Wert überschreitet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei der Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im Anreizzweig zwei Feldeffekttransistoren vom selbstleitenden Typ liegen, bei kleinem Schleifenstrom (Anreizzustand) leiten, und mit zunehmendem Schleifenstrom ihren Arbeitspunkt gegensinnig ändern.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung verwirklicht in besonders einfacher Weise einen von der Größe des Schleifenstroms abhängigen Widerstand in dem Anreizzweig, der den von Schleifenstrom durchflossenen Schaltungsteilen des Fernsprechgeräts parallel liegt. Durch den Einsatz jeweils zweier selbstleitender Feldeffekttransistoren im Anreizzweig, die bei kleinem Schleifenstrom leiten und ihren Arbeitspunkt bei zunehmendem Schleifenstrom gegensinnig verändern, ist der Anreizzweig im Anreizzustand (sehr kleiner Schleifenstrom) niederohmig und im normalen Betriebszustand (relativ großer Schleifenstrom) hochohmig, da dann einer der beiden Feldeffekttransistoren in den Sperrzustand übergegangen ist. Da die beiden selbstleitenden Feldeffekttransistoren, die als Depletion-MOS-oder als Sperrschicht-Feldeffekttransistor ausgebildet sein können, mit zunehmendem Schleifenstrom ihren Arbeitspunkt gegensinnig ändern, stellt sich unabhängig von der Richtung des Schleifenstroms, d. h. unabhängig von der Polung der Anschlußleitungen, bei dem normalen Schleifenstrom ein Sperrzustand bei einem Feldeffekttransistor ein.
  • Bevorzugt sind die beiden Feldeffekttransistoren beide entweder vom p-Kanal-Typ oder vom n-Kanal-Typ. Die Gate-Elektrode der beiden Feldeffekttransistoren ist so geschaltet, daß sie parallel zur Drain-Source-Strecke jeweils des anderen Feldeffekttransistors liegt und eine Schleifenstrom-abhängige Steuerspannung UGS (Gate-Source-Spannung) abgreift. Die Gate-Elektroden der beiden Feldeffekttransistoren greifen mindestens einen Teil der an der Schleifenstrom durchflossenen Teilschaltung des Fernsprechgeräts als Steuerspannung UGF ab, und die Gate-Source-Strekken - bzw. die Gate-Drain-Strecken - der Feldeffekttransistoren sind bevorzugt zu diesem Zweck parallel zu dem Fernsprechgerät bzw. dessen überbrückter Teilschaltung geschaltet, wobei die Gate-Elektrode des ersten Feldeffekttransistores dessen Source-Drain-Kanal mit einem Anschluß des Fernsprechgeräts verbunden ist, am anderen Anschluß des Fernsprechgeräts liegt, und wobei die Gate-Elektrode des zweiten Feldeffekttransistors, dessen Source-Drain-Kanal mit dem anderen Anschluß des Fernsprechgeräts verbunden ist, am einen Anschluß des Fernsprechgeräts liegt.
  • Die Drain-Source-Kanäle der beiden Feldeffekttransistoren sind miteinander verbunden. Alternativ läßt sich ein hochohmiger Spannungsteiler parallel zu dem Schleifenstrom-durchflossenen Schaltungsteil des Fernsprechgeräts vorsehen. Die Gate-Elektroden der Transistoren liegen dann am Spannungsteiler und greifen für den einen Transistor eine negative, für den anderen Transistor eine positive Steuerspannung ab.
  • Beim Anwachsen des Stroms durch den Spannungsteiler, d. h. beim Anwachsen des Schleifenstroms, wird einer der Feldeffekttransistoren noch stärker leitend, der andere wird sperrend. Diese beiden Ausführungsformen der Erfindung besitzen einen besonders einfachen Aufbau und besitzen lediglich zwei aktive Bauelemente. Aufgrund der relativ starken Streuung der Schwellenspannung (Pinch-Off-Spannung) Um, die den Übergang vom Sperrzustand in den Leitungszustand kennzeichnet, ist der Übergang zwischen dem niederohmigen und dem hochohmigen Zustand des Anreizzweiges mit entsprechenden Exemplarstreuungen behaftet Alternativ ist ein p-Kanal- und ein n-Kanal-Feldeffekttransistor in Serie in den Anreizzweig gelegt, und deren Gate-Elektroden erhalten über eine Steuerschaltung eine vom Schleifenstrom abhängige Steuerspannung (Gate-Source-Spannung) derselben Polarität. Die Steuerschaltung schaltet bei Zunahme des Schleifenstroms je nach Polung der Anschlußleitungen des Fernsprechgeräts den einen oder den anderen Feldeffekttransistor in den Sperrzustand.
  • Die Steuerschaltung besteht bevorzugt aus zwei parallelen bipolaren Transistoren, deren Basisanschluß gemeinsam auf einem vom Schleifenstrom variierbaren Potential liegt, während die Emitter-Kollektor-Strecke - von einem anderen Potential aus - jeweils den Gate-Elektroden der Feldeffekttransistoren vorgeschaltet sind. Die beiden bipolaren Transistoren sind von verschiedenem Leitungstyp. Erreicht daher das Potential am gemeinsamen Basisanschluß - z. B. wegen der Zunahme des Schleifenstroms - einen vorgegebenen Wert, so wird einer der bipolaren Transistoren gesperrt, während der andere leitet, wodurch sich die Steuerspannungen der beiden Feldeffekttransistoren im Anreizzweig gegensinnig so ändert, daß einer der Transistoren sperrt. Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung besitzt den Vorteil, daß der Schwellwert des Schleifenstroms, bei dem der Anreizzweig vom niederohmigen in den hochohmigen Zustand übergeht, sehr genau über die Schwellspannung der bipolaren Transistoren der Steuerschaltung einstellbar ist.
  • Bei Fernsprechgeräten, die in Serie eine erste Teilschaltung und eine zweite Teilschaltung besitzen, die beide vom Schleifenstrom durchfressen sind, kann es ausreichen, wenn der Anreizzweig nur parallel einer Teilschaltung liegt. Die vom Schleifenstrom abhängige Steuerspannung, welche die Gate-Elektroden oder die Steuerschaltung abgreifen, läßt sich dann in einfacher Weise von derjenigen Spannung ableiten, die der Schleifenstrom am anderen Schaltungsteil erzeugt.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung; F i g 2 eine zweite Ausführungsform der Schaltungsanordnung; F i g. 3 eine dritte Ausführungsform der Schaltungsanordnung, bei der nur eine Schleifenstrom durchflossene Teilschaltung eines Fernsprechgeräts überbrückt ist; und F i g. 4 eine vierte Ausführungsform der Schaltungsanordnung, bei der ebenfalls nur eine vom Schleifenstrom durchflossene Teilschaltung des Fernsprechgeräts überbrückt ist F i g. 1 zeigt ein Fernsprechgerät 2, welches mit seinen Anschlüssen a und b an einen Hauptanschluß des Fernsprechnetzes anschließbar ist Parallel zum Fernsprechgerät 2 liegt der Anreizzweig 6, der aus zwei selbstleitenden Feldeffekttransistoren T1 und T2 besteht, deren Source-Drain-Kanäle in Serie geschaltet sind. Die selbstleitenden Feldeffekttransistoren T1, T2 können sowohl Sperrschicht- als auch Depletion-MOS-Feldeffekttransistoren sein. Die Source-Drain-Kanäle der beiden Transistoren T1, T2 bilden den Anreizzweig 6. Die Gate-Elektrode des ersten Transistors T1, dessen Source-Drain-Kanal am Anschluß a des Fernsprechgeräts 2 liegt, ist mit dem Anschluß b des Fernsprechgeräts verbunden. Die Gate-Elektrode des zweiten Transistors T2, dessen Source-Drain-Kanal am Anschluß b des Fernsprechgeräts 2 liegt, ist mit dem Anschluß a des Fernsprechgeräts 2 verbunden. Die Gate-Elektroden greifen auf diese Weise eine Spannung zwischen der Gate-Elektrode und dem Source-Drain-Kanal ab, die nachfolgend als Steuerspannung bezeichnet wird und derjenigen Spannung entspricht, welche der Schleifenstrom am Fernsprechgerät erzeugt. Die Steuerspannung an den. beiden Feldeffekttransistoren ist dadurch vom Schleifenstrom abhängig. Da die beiden Feldeffekttransistoren beide entweder vom p-Kanal-Typ oder vom n-Kanal-Typ und selbstleitend sind, befinden sich T1 und T2 bei sehr kleinem Schleifenstrom im leitenden Zustand. Wächst der Schleifenstrom dagegen über einen vorgegebenen Schwellwert an, der von den Schwellspannungen von T1 und T2 bestimmt ist, so verändern sich die Arbeitspunkte von T1 und T2 gegensinnig, und ein Feldeffekttransistor sperrt schließlich. Liegt z. B. am Anschluß a positives Potential und am Anschluß b negatives Potential, und sind die Feldeffekttransistoren T1 und T2 vom n-Kanal-Typ, so liegt an T1 eine negative Steuerspannung, die den n-Kanal-Transistor T1 zunehmend sperrt. Am Transistor T2 liegt eine positive Steuerspannung, die den n-Kanal-Transistor T2 zunehmend öffnet. Bei einer Umpolung der Anschlüsse a, b ergeben sich analoge Verhältnisse.
  • Fig.2 zeigt eine der F i g. 1 entsprechende Schaltungsanordnung, bei der parallel zum Fernsprechgerät 2 mit den Anschlüssen a, b der Anreizzweig 6 liegt, der aus der Serienschaltung der Source-Drain-Kanäle der beiden selbstleitenden Feldeffekttransistoren T1, T2 besteht, die beide entweder vom n-Kanal-Typ oder beide vom p-Kanal-Typ sind. Abweichend von F i g. list in Fig.2 ein hochohmiger Spannungsteiler R1, R2 parallel zum Fernsprechgerät 2 geschaltet, und die Gate-Elektroden greifen die Steuerspannung der Feldeffekttransistoren vom Spannungsteiler R 1, R 2 ab.
  • Da durch den Spannungsteiler R 1, R2 ein Teil des Schleifenstroms fließt, ist die abgegriffene Steuerspannung wiederum abhängig vom Schleifenstrom Is Die vom Schleifenstrom am Widerstand R 1 erzeugte Spannung Usi I steht an T1 als Steuerspannung Us l zur Verfügung und sperrt T1 bei zunehmendem Schleifenstrom. Die an R2 erzeugte Spannung Us2 steht an T2 als Steuerspannung Us2 zur Verfügung und öffnet T2 mit zunehmendem Schleifenstrom. Bei einer Umpolung der Anschlußleitungen a, b ergeben sich an T1, T2 vertauschte Verhältnisse, so daß mit zunehmendem Schleifenstrom jeweils einer der Transistoren T1, T2 sperrt, während bei sehr kleinem Schleifenstrom T 1 und T2 im leitenden Zustand arbeiten.
  • Die F i g. 3 und 4 zeigen ein Fernsprechgerät, welches in Serie eine erste Teilschaltung 2a und eine zweite Teilschaltung 2b besitzt, die beide vom Schleifenstrom durchflossen sind. Die Teilschaltung 2a stellt z. B. eine Lauthör-Verstärkungseinrichtung da, die Teilschaltung 2b stellt den Sprechkreis eines Fernsprechapparates dar. Der Anreizzweig 6 liegt parallel zur Teilschaltung 2a und besteht aus zwei selbstleitenden Feldeffekttransistoren T3, T4, deren Source-Drain-Kanäle in Serie liegen und die Teilschaltung 2a überbrücken. Der Feldeffekttransistor T3 ist vom p-Kanal-Typ, der Feldeffekttransistor T4 vom n-Kanal-Typ. Die Gate-Elektroden von T3 und T4 greifen im vorliegenden Fall zwei gleichgerichtete Steuerspannungen ab, deren Zunahme bewirkt, daß - unabhängig von der Polung der Anschlüsse a, b - einer der Feldeffekttransistoren zunehmend leitet und der andere sperrt.
  • In der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 4 liegen die Gate-Elektroden von T3 und T4 am Ausgangsanschluß b derjenigen Teilschaltung 2b, die von T3 und T4 nicht überbrückt wird. Als Schleifenstrom-abhängige Steuerspannung dient daher die Spannung, die der Schleifenstrom an der Teilschaltung 2b (für den Transistor T4) bzw. an beiden Teilschaltungen 2a, 2b (für den Transistor T3) erzeugt. Die Schaltung gemäß Fig.4 besitzt einen besonders einfachen Aufbau, da die für T3 und T4 abgegriffenen Steuerspannungen jedoch voneinander verschieden sind, wird bei Polungsvertauschung der Sperrzustand des Anreizzweiges bei jeweils verschiedenem Schleifenstrom erreicht. Außerdem ist der Übergang in den Sperrzustand von der jeweiligen Schwellspannung der verwendeten Feldeffekttransistoren abhängig.
  • Um den Übergang des Anreizzweiges 6- vom leitenden in den Sperrzustand unabhängig von den Kenndaten, d. h. insbesondere der Schwellspannung, der verwendeten Feldeffekttransistoren festlegen zu können, ist bei der Schaltungsanordnung nach F i g. 3 eine Steuerschaltung 8 vorgesehen, die einen pnt- und einen npn-Transistor T5, T6 enthält. Der Basisanschluß B der beiden bipolaren Transistoren T5, T6 liegt gemeinsam auf einem mit dem Schleifenstrom variierenden Potential, nämlich am gemeinsamen Anschlußpunkt zwischen den beiden Teilschaltungen 2a, 2b. Der gemeinsame Basisanschluß B läßt sich jedoch durch Verwendung eines hochohmigen Spannungsteilers parallel zur Teilschaltung 2b auch anderweitig vom Schleifenstrom abgängig festlegen. Die Emitter E von T5, T6 liegen gemeinsam auf einem anderen Potential, z. B. an der Anschlußleitung b, und der Kollektor K des pnt-Transistors T5 ist mit der Gate-Elektrode von T3, der Kollektor des Transistors T6 mit der Gate-Elektrode von T4 verbunden. Wenn daher das Potential am gemeinsamen Basisanschluß B einen vorgegebenen Wert überschreitet, wird einer der Transistoren T5, T6 sperren, und der andere Transistor wird stärker leiten als dies bei kleinem Schleifenstrom für beide Transistoren T5, T6 der Fall ist. Der gesperrte Transistor, z. B.
  • T6, hat eine Verringerung der Steuerspannung T4 zur Folge, die Durchschaltung des anderen Transistors, z. B.
  • T5, hat eine Vergrößertung der Steuerspannung an T3 zur Folge. Die Einfügung der Steuerschaltung 8 besitzt den Vorteil, daß die Durchschaltung bzw. Sperrung der Transistoren T5, T6 sehr genau von einem gewünschten Schleifenstrom-Schwellwert abhängig gemacht werden kann, so daß die Sperrung des Anreizzweiges bei einem vorgegebenen Schleifenstrom - unabhängig von den Kenndaten der Feldeffekttransistoren 7; T4 -einsetzt.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Verringerung des Anreizwiderstands von Fernsprechgeräten, mit einem Anreizzweig parallel zu Schleifenstrom führenden Schaltungsteilen des Fernsprechgeräts, dadurch gekennzeichnet, daß im Anreizzweig (6) zwei Feldeffekttransistoren (T1, T2) vom selbstleitenden Typ liegen. bei kleinem Schleifenstrom (Anreizzustand) leiten, und mit zunehmendem Schleifenstrom ihren Arbeitspunkt gegensinnig ändern.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldeffekttransistoren (T1, T2) beide vom p-Kanaltyp oder vom n-Kanaltyp sind, und daß die Gate-Elektrode des einen Feldeffekttransistors jeweils parallel zur Drain-Source-Strecke des anderen Feldeffekttransistors liegt und eine Schleifenstromabhängige Steuerspannung abgreift.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gate-Elektroden der beiden Feldeffekttransistoren (T1, T2) mindestens einen Teil der am Fernsprechgerät (2) durch den Schleifenstrom erzeugten Spannung als Steuerspannung abgreifen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gate-Elektrode des ersten Transistors (T1), der mit dem einen Anschluß (a)des Fernsprechgeräts (2) verbunden ist, am anderen Anschluß (b) des Fernsprechgeräts (2) liegt, und daß die Gate-Elektrode des zweiten Transistors (T2), der mit dem anderen Anschluß (b) des Fernsprechgeräts (2) verbunden ist, am einen Anschluß (a) des Fernsprechgeräts liegt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein hochohmiger Spannungsteiler (R 1, R 2) parallel zu den Schleifenstrom-durchflossenen Schaltungsteilen des Fernsprechgeräts (2) angeordnet ist, und daß die Gate-Elektroden der Transistoren (T1, T2) am Spannungsteiler (R 1, R 2) liegen und für den einen Transistor eine negative, für den anderen Transistor eine positive Steuerspannung abgreifen.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein p-Kanal-Feldeffekttransistor (T3) und n-Kanal-Feldeffekttransistor (T4) in Serie liegen, deren Gate-Elektroden eine vom Schleifenstrom abhängige Steuerspannung (Gate-Source-Spannung) derselben Polarität abgreifen.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerschaltung (8) vorgesehen ist, die den Gate-Elektroden der Feldeffekttransistoren (T3, T4) eine Schleifenstrom-abhängige Steuerspannung zuführt, die bei Zunahme des Schleifenstroms mindestens einen der Feldeffekttransistoren (T3, T4) in den Sperrzustand schaltet.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein p-Kanal-Feldeffekttransistor (T3) und ein n-Kanal-Feldeffekttransistor (T4) in Serie liegen, und daß die Steuerschaltung (T5, T6) einen pnp- und einen npn-Transistor (T5, T6) enthält, deren Basisanschluß (B) gemeinsam auf einem vom Schleifenstrom variierbaren Potential liegt, deren Emitter (E) oder Kollektor (K) gemeinsam auf einem anderen Potential liegt, und wobei der Kollektor (K) bzw. Emitter (E) des pnp-Transistors mit der Gate-Elektrode des p-Kanal-Feldeffekttransistors, und des npn-Transistors (T6) mit der Gate-Elektrode des n-Kanal-Feldeffekttransistors (T4) verbunden ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 6-8, wobei das Fernsprechgerät (2) in Serie eine erste Teilschaltung (2a) und eine zweite Teilschaltung (2b) besitzt, die beide vom Schleifenstrom durchflossen sind, und wobei der Anreizzweig (6) parallel zu einer der Teilschaltungen (2a) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Schleifenstrom abhängige Steuerspannung, welche die Gate-Elektroden oder die Steuerschaltung (T5, T6) abgreifen, vom Spannungsabfall abhängt, den der Schleifenstrom an der anderen Teilschaltung (2b) und/oder an der einen Teilschaltung (2a) erzeugt.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldeffekttransistoren Depletion-MOS-Feldeffekttransistoren oder Sperrschicht-Feldeffekttransistoren sind.
    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verringerung des Anreizwiderstands von Fernsprechgeräten, mit einem Anreizzweig parallel zu Schleifenstrom führenden Schaltungsteilen des Fernsprechgerätes.
    Im Fernsprechnetz der Deutschen Bundespost werden vielfach Wählsternschalter eingesetzt, um eine vorgegebene große Anzahl von Hauptanschlüssen mit einer verringerten Anzahl an Sprechwegen zu kombinieren. Vom Wählsternschalter soll mittels eines sehr kleinen Schleifenstromes vor dem Aufbau der Sprechverbindung während eines Anreizintervalles geprüft werden, welche Hauptanschlüsse jeweils durch Abheben des Handapparats - d. h. durch Schließen des Gabelumschalters - betätigt sind und eine Sprechverbindung herstellen wollen. Diese Prüfung soll mit einem sehr kleinen Schleifenstrom, dem sogenannten Anreizstrom erfolgen, um die verfügbare Gleichspannungsquelle nicht zu stark zu belasten. Damit während des Anreizintervalles ein an den Wählsternschalter angeschlossenes Fernsprechgerät deutlich als »angeschlossen« erkannt wird, wird von Geräten, die an Hauptanschlüssen des Fernsprechnetzes der Bundespost betrieben werden sollen, gefordert, daß der Gleichstromwiderstand bei derartigen kleinen Strömen gewisse vorgeschriebene Werte nicht überschreitet. Der während des Anreizintervalles vorgeschriebene kleine Gleichstromwiderstand wird als Anreizwiderstand bezeichnet.
    Eine weitere Forderung der Deutschen Bundespost besteht darin, daß die Funktion der anzuschließenden Fernsprechgeräte unabhängig von der Polung der Anschlußleitung sein muß.
    Um die genannten Forderungen zu erfüllen, ist es bekannt, zum Fernsprechgerät einen ohmschen Widerstand parallel zu schalten, der den Widerstandswert der Parallelschaltung unter den geforderten Anreizwiderstand bringt. Nachteilig ist es bei dieser bekannten Schaltungsanordnung, die als Anreizzweig lediglich einen ohmschen Widerstand enthält, daß das Fernsprechgerät durch den zugeschalteten ohmschen Widerstand eine stets vorhandene Bedämpfung erfährt.
DE19813114367 1981-04-09 1981-04-09 Schaltungsanordnung zur Verringerung des Anreizwiderstandes von Fernsprechgeräten Expired DE3114367C1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3313089A1 (de) * 1983-04-12 1984-10-18 Deutsche Fernsprecher Gesellschaft Mbh Marburg, 3550 Marburg Schaltungsanordnung zur verringerung des anreizwiderstandes von fernsprechgeraeten

Non-Patent Citations (1)

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Title
NICHTS-ERMITTELT *

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