DE3113495A1 - Spinnbalken mit einer reihenanordnung von duesenbloecken - Google Patents
Spinnbalken mit einer reihenanordnung von duesenbloeckenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spinnbalken für Schmelzspinnanlagen
für synthetische Hochpolymere, bestehend aus einem langgestreckten Hohlkörper mit Hohlräumen für die Durchleitung
eines Heizmediums sowie mit mindestens einem senkrechten Düsenschacht
mit beheizbaren Wänden, in dem eine'Reihenanordnung
mindestens zweier einzeln ausbaubarer Düsenblöcke mit rechteckigem Grundriss untergebracht ist.
Bei derartigen, bekannten, Spinnbalken sind die Düsenblöcke Teile eines Spinnblocks, der sich insgesamt aus den Teilen
bzw. Baugruppen Spinnpumpe, Antriebswelle, Pumpenblock, Düsenblock und Isolier- und Füllstücken zusammensetzt. Der Düsenblock
besteht wiederum aus einem Düsenblockgehäuse mit Filter,
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Stützplatte und Düsenplatte, in der die einzelnen Kapillaren zum Ausspinnen hochpolymerer Filamente angeordnet sind. Die
grundsätzliche Ausbildung eines derartigen Spinnblocks ist in der DE-AS 23 31 764 beschrieben, so daß hier auf eine detaillierte
Darstellung verzichtet werden kann. Die Düsenplatten können dabei rund oder rechteckig ausgebildet sein. Der Einbau
der Düsenblöcke in den Düsenschacht des Spinnbalkens kann dabei sowohl von unten ("bottom loading") als auch von oben
("top loading") erfolgen.
Für die Qualität der ausgesponnenen Fäden ist es Voraussetzung, daß im Bereich jedes Einzelfadens möglichst identische Verfahrensparameter
vorliegen. Dies gilt insbesondere für die Temperatur der Spinnschmelze sowie derjenigen Teile aller
Spinnblöcke, mit denen die Schmelze in Berührung kommt. Spinnsysteme mit mehreren Düsenblöcken pro Düsenschacht erlauben
die Herstellung von mehreren Polymerfadenkabeln in einer Spinnposition, was ein günstiges Kapazitäts-Raumbedarf-Verhältnis
ergibt.
Bei der herkömmlichen Reihenanordnung der Düsenblöcke befinden sich diese in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Dies hat
zur Folge, daß der jeweils erste und letzte Düsenblock einer Reihenanordnung mit drei Seiten mit der beheizbaren Düsenschachtwand
in Wärmeaustausch stehen, während die dazwischenliegenden
Düsenblöcke nur mit zwei Seiten mit der Düsenschachtwand in Wärmeaustausch stehen. Die Beheizung geschieht dabei vorrangig
durch Wärmestrahlung. Aufgrund des dadurch bedingten sehr unterschiedlichen Wärmeflusses und unterschiedlicher Wärmeverluste
der Mittel - im Vergleich zu den Randdüsenblöcken stellt sich innerhalb einer Reihenanordnung eines Spinnbalkens ein
Temperaturprofil ein, wobei die Temperatur im mittleren Teil um bis zu 20 0C unter derjenigen Temperatur liegen kann, die an dem
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jeweils ersten und letzten Düsenblock einer Reihe herrscht. Dies führt notwendigerweise zu unterschiedlichen lii genschaften
der gesponnenen Fäden untereinander.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Spinnbalken der eingangs beschriebenen Gattung anzugeben, bei
dem innerhalb der Düsenblöcke einer jeden Reihenanordnung möglichst gleiche Temperaturen eingehalten werden können.
Einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
liegt die weitere Aufgabe zugrunde, einen Spinnbalken anzugeben, der unter Beibehaltung einer
möglichst gleichmäßigen Temperaturverteilung auf unterschiedliche
Anzahlen und Formen von Düsenblöcken umgerüstet werden kann.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei dem eingangs beschriebenen Spinnbalken erfindungsgemäß dadurch, daß
zwischen jeweils benachbarten Düsenblöcken ein die Breite des Düsenschachtes ausfüllender beheizbarer Körper eingesetzt
ist, dessen Seitenwände mit den angrenzenden Düsenblöcken in Wärmeaustausch stehen. Auch hier soll der Wärmeaustausch
vorrangig durch Wärmestrahlung bewirkt werden.
Es versteht sich, daß der beheizbare Körper auf eine Temperatur aufgeheizt wird, die dem gewünschten Temperaturniveau
entspricht. ·
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird erreicht, daß jeder
Düsenblock von vier Seiten beheizt wird, d.h. in Bezug auf die senkrechten Wände des Düsenblocks findet eine allseitige
Beheizung statt. Bei einer entsprechenden Temperaturführung des Heizmediums läßt es sich auf diese Weise erreichen, daß
an allen Düsenblöcken weitgehend die gleiche Temperatur herrscht, so daß die Fadeneigenschaften aller von einem Spinn-
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balken gesponnenen Fäden weitestgehend übereinstimmen.
Es ist dabei gemäß der weiteren Erfindung besonders vorteilhaft, wenn der bzw. die beheizbaren Körper innerhalb des
Düsenschachtes versetzbar angeordnet ist bzw. sind. Wie noch anhand von Figur 2, insbesondere anhand der Figuren 3 bis 6,
aufgezeigt werden wird, läßt sich auf diese Weise eine sehr
unterschiedliche Bestückung des Spinnbalkens mit Düsenblöcken
der unterschiedlichsten Art erreichen.
Es ist natürlich möglich, den beheizbaren Körper mit elektrischen
Heizwiderständen zu versehen. Da jedoch für die Beheizung des Hohlkörpers des Spinnbalkens selbst eine Heizflüssigkeit,
beispielweise Diphyl, zur Verfügung steht, ist es besonders zweckmäßig, auch für die beheizbaren Körper
die gleiche Art der Flüssigkeitsbeheizung beizubehalten. In diesem Fall wird bevorzugt der beheizbare Körper als im
wesentlichen quaderförmige Kammer ausgebildet, die in den ■ Düsenschacht eingesetzt ist. Die den Düsenblöcken benachbarten
Kammerwände dienen alsdann dem Wärmeaustausch mit den Düsenblöcken,
bevorzugt durch Strahlung.
In Bezug auf einen Spinnbalken, bei dem an dem Düsenschacht seitlich ein im wesentlichen über die Länge des Düsen- .
Schachtes durchgehender Pumpenschacht für die Aufnahme mehrerer Pumpenblöcke und Spinnpumpen angesetzt ist, wird gemäß
der weiteren Erfindung vorgeschlagen, daß innerhalb des Pumpenschachtes zwischen jeweils benachbarten Pumpenblöcken
weitere Kammern für die Durchleitung eines Wärme-Transportmediums angeordnet sind, deren Seitenwände mit den an-.
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grenzenden Pumpenblöcken in Wärmeaustausch stehen. Die
für jeden Produktstrom separate Beheizung'der Pumpenblöcke
mittels beheizbarer Kammern, stellt als konsequente
Fortbildung des Erfindungsgegenstandes das Optimum
im Hinblick auf eine weitgehend gleichförmige Temperaturführung
an den gesamten Spinnblöcken dar. Nun entsteht an den Pumpenblöcken durch die hohe Viskosität der
Spinnschmelze in Verbindung mit Drücken in der Größenordnung von 350 bar durch innere Reibung in der Spinnschmelze
zusätzlich Wärme, die auf den jeweiligen Pumpenblock übertragen wird. Hier ist infolgedessen eine
Kühlung angebracht. Durch die Beaufschlagung der weiteren Kammern zwischen den Pumpenblöcken mit dem gleichen
Heizmedium wird erreicht, daß überschüssige Wärme vom Heizmedium abgeführt wird, d.h. das gleiche Heizmedium
kann je nach einer Temporal urd i fieren:·, mit positivem oder
negativem Vorzeichen als Kühlmittel oder als Heizmittel
wirken.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegen-Standes
ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes und ihre
Einzelheiten werden nachfolgend anhand der Figuren 1 bis näher beschrieben.
Es zeigen
Figur 1 einen Querschnitt durch einen Spinnbalken in unterschiedlichen Schnittebenen,
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Figur 2
in kleinerem Maßstab eine Draufsicht auf einen Spinnbalken mit zwei Düsenschächten
in verkleinertem Maßstab und
Figuren 3 bis 6
Unteransichten des gleichen Düsenschachtes mit jeweils unterschiedlicher Zahl und-Größe
von Düsenblöcken.
Der Spinnbalken 1 gemäß Figur 1 besteht aus einem langgestreckten Hohlkörper 2 mit Hohlräumen 3, die sämtlich miteinander
in Verbindung stehen und zur Durchleitung eines Heizmoiliiiiiis
dienen. Tn dem Hohlkörper 2 ist (mindestens) ein üüsenschacht 4 angeordnet, der aus senkrechten Schachtwänden
5 besteht, von denen nur die zur Zeichenebene senkrechten Schachtwände im Schnitt dargestellt sind. Sämtliche
Schachtwände 5 begrenzen einen im wesentlichen quaderförmigen · Raum, der zumindest nach oben im wesentlichen offen ist. Die
in Figur 1 rechte Schachtwand 5 ist auf praktisch ihrer gesamten Länge (senkrecht zur Zeichenebene) mit einer rechteckigen
Ausnehmung versehen, in die ein horizontaler Pumpenschacht 6 eingesetzt ist, der aus einem Schachtboden 7, einer
Schachtdecke 8 und zwei Seitenwänden 9 besteht, von denen nur die hintere sichtbar ist. Oberhalb der Schachtdecke 8 befindet
sich ein durch einen Rohrstutzen 10 begrenzter Zuleitungsraum 11,
in dom eint* Fl mischverb i ndung 12 einer beheizten Produkt xulei luuj·,
13 angeordnet ist, die sämtlich gestrichelt dargestellt sind.
Die gestrichelte Darstellung gilt auch für die übrigen, aus dem Spinnbalken 1 ausbaubaren Teile eines Spinnblocks, die nachstehend
näher erläutert werden.
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Die Produktleitung 13 führt über die Flanschverbindung 12
zu einem mit inneren Kanälen versehenen Pumpenblock 14, an dem seitlich eine Spinnpumpe 15 angesetzt ist, die über
eine Kupplung 16 und eine Pumpenwelle .17 antreibbar ist. Der Pumpenblock 14 befindet sich mit der Spinnpumpe 15
innerhalb des Pumpenschachtes 6 und wird dort durch eine Pumpenblockverschraubung 18 gehalten, die durch den Schacht-"
boden 7 hindurchgeführt und durch einen Rohrstutzen 19 gegenüber dem Hohlraum 3 abgedichtet ist.
Ein Düsenblock 20 ist von oben in den Düsenschacht 4 eingesetzt und stützt sich auf einem Auflager 21 ab, das mit der
Schachtwand 5 verschweißt ist. Der Düsenblock 20 besitzt ein Düsenblockgehäuse, das aus einem Oberteil 22 und einem
Unterteil 23 besteht. Im Oberteil ist ein nicht gezeigtes Filter·angeordnet, während sich im Unterteil eine Düsenplatte mit Kapillaren und, darüber, eine Stützplatte mit
größeren Bohrungen befindet. Der Düsenblock 20 und der Pumpenblock 14 werden durch eine nicht dargestellte Zugspindelverschraubung
abgedichtet gegeneinander gepreßt., so daß die Produktkanäle im Pumpenblbck 14 und im Düsenblock 20
kommunizieren. Der restliche Teil des Düscnschnehtcs 4 ist
oberhalb des Düsenblocks 20 durch ein nicht gezeigtes Füllstück (aus Metall) und ein ebenfalls nicht gezeigtes Isolierfüllstück
ausgefüllt. Der Düsenschacht 4 ist nach unten hin teilweise durch eine Schutzplatte 24 gegen Abstrahlung nach
unten hin verschlossen. Über eine Dampfzuleitung 25 und eine
Kondensatableitung 26 wird in dem Hohlkörper 2 ein Heizmittelkreislauf aufrechterhalten.
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Zwischen den einzelnen Düsenblöcken 20 befinden sich die Breite des Düsenschachtes (in Richtung der Zeichenebene)
ausfüllende beheizbare Körper 27 mit Seitenwänden 28, die bis unmittelbar an die Düsenblöcke 20 heranreichen und mit
diesen in Wärmeaustausch stehen.
Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist der beheizbare Körper 27 als im wesentlichen quaderförmige Kammer 29 ausgebildet,
die außer durch die Seitenwände 28 durch einen Kammerboden 30-, eine Kammerdecke 31 und zwei Stirnwände 32 begrenzt ist. In
der Kaminerdecke 31 ist eine Dampfzuleitung 33 angeordnet,,
die über eine Rohrschnellverschraubung 34 und weitere Verbindungsleitungen
35 mit einem Verteilerrohr 36 verbunden ist, das auch mit der Dampfzuleitung 25 in Verbindung steht.
Im Kammerboden 30 ist eine weitere Kondensatableitung 37 angeordnet, die gleichfalls zu einer Rohrschnellverschraubung
führt. Auch dieser Kondensatablauf wird mit demjenigen der Kondensatableitung 26 zusammengeführt. Durch die dargestellten
Anschlüsse wird auch in der Kammer 29 ein Heizmittelkreislauf aufrechterhalten. Durch die Rohrschnellverschraubungen
34 und 38 ist gewährleistet, daß die Kammer 29 in kürzester
Zeit aus dem Düsenschacht 4 ausgebaut und beispielsweise an
eine andere Stelle versetzt werden kann.
Um ein leichtes Auswechseln der Kammer 29 zu gewährleisten, ist diese im wesentlichen lose" von oben in den Düsenschacht
eingesetzt und stützt sich über Stege 39 und Auflagepratzen auf den oberen Rändern des Düsenschachtes 4 ab.
In Figur 2 sind gleiche Teile wie in Figur 1 mit gleichen Bezugszeichen
versehen. Es ist zu erkennen, daß der Spinnbalken
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in symmetrischer Anordnung mit zwei in der Draufsicht rechteckigen
Düsenschächten 4 ausgestattet ist, und. daß in jedem Düsenschacht drei beheizbare Körper 27 angeordnet sind, die
zwischen sich vier quaderförmige Hohlräume freilassen, in welche die nicht dargestellten Düsenblöcke 20 (Figur 1) einsetzbar
sind. Es ist gleichfalls erkennbar, daß jeder quaderförmige Hohlraum, sei er seitlich von zwei beheizbaren Körpern
begrenzt, oder sei er seitlich einerseits von einem Körper und andererseits von der gleichfalls beheizten Schachtwand S
des Hohlkörpers 2 begrenzt, von vier Seiten beheizt ist, d.h. in Bezug auf die senkrechten Begrenzungswände jeweils allseitig.
Auch die Leitungsführung für das Heizmedium ist in Figur 2
gut zu erkennen. Zusätzlich ist ersichtlich, daß die Verbindungsleitungen
35 für die beheizbaren Körper 27 bzw. die Kammern 29 ein waagrechtes Verteilerrohr aufweisen, von dem
fünf Rohrstutzen 35a bis 35e ausgehen. Der erste, dritte und fünfte Rohrstutzen 35a, 35c und 35e sind über die bereits beschriebenen
Rohrschnellverschraubungen 34 über- die Dampfzuleitungen 33 mit den beheizbaren Körpern 27 verbunden. Die
dazwischenliegenden Rohrstutzen 35b und 55d sind mit Blindflanschen
versehen.' Es ist jedoch gleichfalls möglich, ihnen Rohrschnellverschraubungen zuzuordnen, so daß eine geänderte
Bestückung des Spinnbalkens mit Düsenblöcken anderer Abmessungen möglich ist.
Die linke und die rechte Hälfte des Spinnbalkens gemäß Figur sind mit unterschiedlich ausgebildeten Pumpenblöcken 14 bzw. 14a
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versehen. Die rechte Seite entspricht dabei der Darstellung
gemäß Figur 1. Dabei ist ein über die gesamte Länge des IKisonschachtes 4 durchgehender Pumpenblock 14 vorhanden, der
mit Produktkanälen 14b versehen ist, die mit den Spinnpumpen
15 in Verbindung stehen. Die in die Zwischenräume zwischen den beheizbaren Körpern 2 7 mündenden Enden der
Produktkanäle 14b können dabei auf die in Figur 1 gezeigte Weise mit Düsenblöcken 20 verbunden werden.
In der Darstellung auf der linken Seite von. Figur 2 sind
jedem Zwischenraum zwischen den beheizbaren Körpern 27 eigene Pumpenblöcke 14a mit jeweils einer Spinnpumpe·15 zugeordnet.
In die zwischen den einzelnen Pumpenblöcken vorhandenen Zwischenräume sind weitere Kammern 42 eingesetzt, die eine
analoge Beschaffenheit wie die Kammern 29 aufweisen. Auf diese
II) Weise wird sichergestellt, daß auch die Pumpenblöcke 14a beidseitig
und für jeden Produktstrom separat beheizt werden.
In den Figuren 3 bis 6 ist der gleiche Düsenschacht 4 mit unterschiedlichen Bestückungen an Düsenblöcken dargestellt,
wobei die Flächen, in denen die Düsenbohrungen bzw. Kapillaren für das -Ausspinnen der Fäden angeordnet sind, kreuzschraffiert
dargestellt sind. In Figur 3 ist in der Mitte des Düsenschachtes 4.ein beheizbarer Körper 27 angeordnet, auf dessen
Seiten sich je ein länglicher Düsenblock 20 befindet.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 blieb der mittlerebehcizbiire
Körper 27 erhalten, wobei die verbliebenen Teile des Düsenschachtes 4 nochmals in der Mitte durch zwei weitere
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beheizbare Körper 27 unterteilt wurden. In die dadurch entstehenden
vier Zwischenräume wurden vier Düsenblöcke 20a mit etwa quadratischem Grundriss eingesetzt. Bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 5 wurden sämtliche beheizbaren Körper 2 7 gemäß Figur 4 entfernt und zwei davon an den gezeigten
Stellen angeordnet. Auf diese Weise wurde der Düsenschacht 4 in drei Teillängen unterteilt, in die
Düsenblöcke 20b mit wiederum rechteckigem Grundriss eingesetzt wurden. Der Düsenschacht 4 läßt sich noch weiter
unterteilen, wie dies anhand von Figur 6 dargestellt ist. In diesem Fall sind in dem Düsenschacht insgesamt sieben
behei.zbare Körper 27 eingesetzt, die zwischen sich entsprechend schmale Düsenblöcke 20c einschliessen. Aus den
Figuren 3 bis 6 ist erkennbar, daß - unabhängig von der Häufigkeit der Unterteilung des Düsenschachtes 4 durch die
beheizbaren Körper 27 jeweils eine allseitige Beheizung der Düsenblöcke 20, 20a, 20b und 20c erfolgt, soweit dies
die senkrechten Wände der Düsenblöcke betrifft.
Leerseite
Claims (8)
1. Spinnbalken für Schmelzspinnanlagen für synthetische Hochpolymere,
bestehend aus einem langgestreckten Hohlkörper für die Durchleitung eines Heizmediunis sowie mit mindestens
einem senkrechten Düsenschacht mit beheizbaren
Wänden, in dem eine Reihenanordnung mi nde.si t-ns zweier
einzeln ausbaubarer Düsenblöckc mit rechteckigem Grundriß
untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen jeweils benachbarten Düsenblöcken (20, 20a, 20b, 20c) ein die Breite des Düsenschachtes (4) ausfüllender
beheizbarer Körper (27) eingesetzt ist, dessen Seitenwände (28) mit den angrenzenden Düsenblöcken in Wärmeaustausch
stehen.
2. Spinnbalken nach Anspruch 1, dadurch jjekennzoi chnet , daß
die beheizbaren Körper sich mindestens bis zum unteren Ende
der Düsenblöcke erstrecken.
3. Spinnbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der bzw. die beheizbaren Körper (27) innerhalb des Düsenschachtes (4) versetzbar angeordnet ist (sind).
4. Spinnbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der beheizbare Körper (27) als im wesentlichen quaderförmige Kammer (29) ausgebildet ist.
5. Spinnbalken nach den Ansprüchen 1 und 4, bei dem an den
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Düsenschacht seitlich ein im wesentlichen über die Länge des Düsenschachtes durchgehender Pumpenschacht für die
Aufnahme mehrerer Pumpenblöcke und Spinnpumpen angesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß .innerhalb des
Puinpenschachtes- (6) zwischen jeweils benachbarten Pumpenblöcken
(14a) weitere Kammern (42) für die Durchleitung eines Wärme-Transportmediums angeordnet sind, deren
Seitenwände mit den angrenzenden Pumpenblöcken (14a)
in Wärmeaustausch stehen.
6. Spinnbalken nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (29) an ihren oberen Enden mit
Auflagcpratzen (40) für die Abstützung auf den Rändern
des Düsenschachtes (4) versehen sind.
7. Spinnbalken nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß.
die Kammern (29) über Rohrschne]lverschraubungen (34, 38)
an die Heizmittelkanäle des Spinnbalkens (1) angeschlossen
sind. /
8. Spinnbalken nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die teilweise
Abdeckung des Düsenschachtes (4) nach unten mittels einer Schutzplatte (24), die einen freien Durchtritt für
Spinnfäden gestattet.
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