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DE2315669C3 - Walze für Kautschuk- oder Kunststoffkalander - Google Patents

Walze für Kautschuk- oder Kunststoffkalander

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Publication number
DE2315669C3
DE2315669C3 DE19732315669 DE2315669A DE2315669C3 DE 2315669 C3 DE2315669 C3 DE 2315669C3 DE 19732315669 DE19732315669 DE 19732315669 DE 2315669 A DE2315669 A DE 2315669A DE 2315669 C3 DE2315669 C3 DE 2315669C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
roll
roller
heating
connecting lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732315669
Other languages
English (en)
Other versions
DE2315669B2 (de
DE2315669A1 (de
Inventor
Helmuth 3000 Hannover Theysohn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL TROESTER MASCHINENFABRIK 3000 HANNOVER DE
Original Assignee
PAUL TROESTER MASCHINENFABRIK 3000 HANNOVER DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL TROESTER MASCHINENFABRIK 3000 HANNOVER DE filed Critical PAUL TROESTER MASCHINENFABRIK 3000 HANNOVER DE
Priority to DE19732315669 priority Critical patent/DE2315669C3/de
Publication of DE2315669A1 publication Critical patent/DE2315669A1/de
Publication of DE2315669B2 publication Critical patent/DE2315669B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2315669C3 publication Critical patent/DE2315669C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/02Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor with incorporated heating or cooling means
    • B29C33/04Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor with incorporated heating or cooling means using liquids, gas or steam
    • B29C33/044Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor with incorporated heating or cooling means using liquids, gas or steam in rolls calenders or drums
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B7/00Mixing; Kneading
    • B29B7/30Mixing; Kneading continuous, with mechanical mixing or kneading devices
    • B29B7/58Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29B7/62Rollers, e.g. with grooves
    • B29B7/625Rollers, e.g. with grooves provided with cooling or heating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Walze für Kautschukoder Kunststoff-Kalander gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die bekannten peripher gebohrten Walzen werden in der Kautschuk- und Kunststoffverarbeitung in immer größerem Umfange angewandt, weil diese Walzen gegenüber den ursprünglich verwendeten dickwandigen, zentralgebohrten bzw. ausgekammerten Walzen erhebliche Vorteile aufweisen.
Die Vorteile dieser bekannten Walzen sind z. B.:
schnelleres Aufheizen bzw. Abkühlen der Walze bei Betriebsbeginn bzw. -Umstellung;
schnelleres Ansprechen auf Temperaturregelimpulse;
geringere Materialspannungsunterschiede innerhalb des Walzengefüges;
besserer thermischer Wirkungsgrad der Heizbzw. Kühlanlage.
Bei den in neuerer Zeit gebräuchlichen Walzen sind die als Heiz- oder Kühl-Kanäle dienenden Peripherbohrungen an den Walzenballenenden wechselweise auf der linken bzw. rechten Seite durch kurze als Verbindungsleitungen dienende Schrägbohrungen so miteinander verbunden, daß sie vom Medium mäanderförmig durchflossen werden.
Diese schrägen Verbindungsleitungen bewirken außerdem im Bereich der Ballenkanten, welche erhöhter Wärmestrahlung bzw. -ableitung ausgesetzt sind, eine zusätzliche Wärmezufuhr, womit eine gute Temperaturverteilung, über die Ballenlänge gemessen, erreicht wird.
Eine bestimmte Anzahl dieser mäanderförmig verbundenen Kanäle werden jeweils zu einer Gruppe zusammengefaßt und mit der gemeinsamen Zu- bzw. Ableitung verbunden.
Wenn man zu viele dieser in Reihe geschalteten Kanäle zu einer Gruppe zusammenfaßt, dann sind auf dem Walzenumfang zwischen Ein- und Auslaßstelle deutliche Temperaturunterschiede festzustellen, die sich nachteilig auf das zu walzende bzw. zu kalandrierende Produkt auswirken.
Man beschränkt sich deshalb auf das Hintereinanderschalten von 3 bis höchstens 5 Einzelkanälen, wobei sich selbst in diesem Falle zwischen Ein- und Auslaßpunkt noch Temperaturunterschiede bemerkbar machen.
Diese Aufteilung der Kanäle in eine größere Anzahl von Gruppen brachte außerdem den Nachteil mit sich, daß sich die Durchflußgeschwindigkeit und damit die Turbulenz des Mediums in den Kanälen entsprechend verminderte, was sich nachteilig auf den Wärmeaustauscheffekt auswirkt
Die geringe Durchflußgeschwindigkeit hatte außerdem zur Folge, daß sich etwaige in den Heiz- bzw. Kühlmedien enthaltene bzw. von diesen mitgeschleppte Fremdstoffe in den Kanälen leicht absetzen und diese unter Umständen auch zum Verschluß bringen konnten.
F i g. 1 zeigt beispielsweise in schematischer Darstellung eine derartige gebräuchliche Anordnung von
ίο Kanälen, welche aus 7 Strömungssystemen von je 3 Kanälen besteht, die an eine gemeinsame Zu- bzw. Ableitung angeschlossen sind.
Gemäß einer anderen bekannten Ausführung einer Walze der vorliegenden Art (deutsche Patentschrift 4 69 551) sind die Kanäle des Systems zu zwei Kanalgruppen zusammengefaßt, derart, daß benachbarte Kanäle jeweils abwechselnd versetzt den Kanalgruppen zugeordnet sind, wobei die Kanäle zueinander parallel geschaltet sind. Diese Walzen verfügen zwar
über eine außerordentlich hohe Gleichmäßigkeit der Temperaturverteilung auf der Walzenoberfläche, weisen jedoch andere Mängel auf, wie geringe Durchflußgeschwindigkeit wegen der vielen parallelgeschalteten Kanäle, relativ geringen Wärmeaustausch-
effekt und Mitschleppen von Fremdstoffen durch das Heiz- bzw. Kühlmedium.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei peripher gebohrten Walzen die Gleichmäßigkeit der Temperaturverteilung auf der Walzenoberfläche zu verbes-
sern und den Wärmeaustauscheffekt zwischen Medium und Walze zu erhöhen. Außerdem soll die Art, die einzelnen peripher gebohrten Kanäle miteinander zu verbinden, vereinfacht und damit verbilligt werden.
Die Erfindung besteht zur Lösung dieser Aufgabe in den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruchs 1. Zwischen zwei benachbarten Kanälen kann die Temperaturdifferenz relativ hoch sein, an der Oberfläche der Walze hingegen macht sich hier jedoch nur der Mittelwert der Temperatur in den beiden Kanälen bemerkbar. Da nun bei sämtlichen benachbarten Kanälen Temperaturdifferenzen auftreten, welche mit zunehmendem Abstand von der Zu- und Ableitung immer geringer werden, welche jedoch für je zwei Kanäle gleiche Temperaturdifferenz von einem überall glei-
chen Temperaturmittelwert aufweisen und welche schließlich in den Kanälen in der Mitte zwischen Zuleitung und Ableitung Null werden, ist eine gleichmäßigere Temperatur auf der gesamten Walzenoberfläche gewährleistet.
&> Hier ist nicht nur ein Gegenstrom in zwei benachbarten Kanälen der Walze, sondern auch ein Gegenstrom in den ineinandergeschachtelten Strömungssystemen derart erreicht, daß jeweils ein vom eintretenden Medium des einen Strömungssystems durchflossener Kanal dem vom austretenden Medium eines anderen Strömungssystems durchflossenen Kanal benachbart ist und umgekehrt.
Baulich läßt sich die Verbindung der einzelnen zu
einem Strömungssystem zu verbindenden Kanäle vorteilhaft dadurch erreichen, daß die sich kreuzenden schrägen Verbindungsieltungen der Kanäle in zwei verschiedenen Winkelebenen liegen. Eine andere einfachere Möglichkeit besteht darin, daß die Verbindungslei- s tungen zwischen zwei Kanälen in Vefschlußringen der Walze liegen.
Hierbei ist es aus Gründen der leichteren Reinigung und leichteren Instandhaltung besonders zweckmäßig, wenn die Verschlußringe zwei- oder mehrteilig ausgebildet sind.
Die Erfindung ist an Hand einer Gegenüberstellung eines Heiz- und Kühlsystems einer bekannten Walze gegenüber der erfindungsgemäßen Walze und an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung der Abwicklung von 7 Strömungssystemen mit je 3 mäanderförmig verbundenen Kanälen in bekannter Bauweise,
F i g. 2 die schematische Darstellung de" Abwicklung von 4 Strömungssystemen mit je 5 mäanderförmig verbundenen Kanälen gemäß der Erfindung,
F i g. 3 den Längsschnitt durch eine Walze gemäß der Erfindung,
F i g. 4 den Querschnitt durch eine Walze gemäß F i g. 3. Die sonst übliche Querschnittschraffur wurde fortgelassen, um die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen,
F i g. 5 den Schnitt durch eine Walzenballenkante mit dem rechtsseitigen Verschlußring,
F i g. 6 einen geteilten Verschlußring im Ausschnitt mit Ansicht auf die Verbindungsleitungen.
In F i g. 2 ist ein Heiz- und Kühlsystem einer erfindungsgemäßen Walze schematisch dargestellt. Daraus ist zu erkennen, daß z. B. bei einer solchen Anordnung im Falle der Walzenbeheizung an der Zuleitung und an der Ableitung immer ein »heißer« Kanal mit einem »kalten« gegenläufig benachbart ist, während in der Mitte zwischen den sich begegnenden Kanälen kein Temperaturunterschied besteht
Auf diese Weise wird eine Verbesserung der Temperaturgleichheit auf der Walzenoberfläche erreicht
Wenn außerdem mehr Kanäle als bisher in einem Strömungssystem zusammengefaßt werden können und damit die Anzahl der parallelgeschalteten Strömungssysteme vermindert wird, dann hat dieses zur Folge, daß auch die Geschwindigkeit bzw. die Turbulenz des Heiz- bzw. Kühlmediums in den Kanälen erhöht wird.
Dieses führt zu einer Verbesserung des Wärmeaustausches und verhindert außerdem das Absetzen von Fremdstoffen in den Kanälen.
Da sich die beiden gegenläufigen Strömungssysteme an den Walzenballenenden kreuzen, werden die beiden schrägen Verbindungsleitungen zwischen jeweils zwei Kanälen in je zwei verschiedene Winkelebenen verlegt, um ein Anschneiden der verschiedenen schrägen Verbindungsleitungen an dieser Stelle zu vermeiden.
Das ist in den F i g. 3 und 4 gezeigt Die in F i g. 3 dargestellte Walze 1 ist mit mindestens zwei Strömungssystemen von Kanälen T bzw. 2" versehen, weiche untereinander durch Verbindungsleitungen 3' bzw. 3" mäanderförmig verbunden sind und gemäß F i g. 2 im Gegenlauf vom Heiz- bzw. Kühlmedium durchströmt werden.
Die Zu- und Ableitung des Mediums erfolgt auf der linken Seite der Walze 1 durch je einen Anschluß, welcher nicht dargestellt ist
Über ein zentrales Zuleitungsrohr 4 gelangt das Medium in einen mittleren Verteilerraum 5 und von dort über radiale Schrägbohrungen 6' bzw. 6" zu den Strömungssystemen.
Nach Passieren der gegenläufigen Kanäle 2', 2" wird das Medium durch ebenfalls radiale Schrägbohrungen T bzw. 7" in einen Zentralkanal 8 der Walze 1 zurückgeführt
Von dort aus wird es über den obenerwähnten Anschlußkopf aus der Walze 1 in Pfeilrichtung nach links herausgeleitet
An den Walzenballenseiten werden die Kanäle 2', 2" durch mit Dichtungsringen 9 versehene Verschlußringe 10 abgedichtet
Die Befestigungsschrauben der Verschlußringe 10 wurden in F i g, 3 fortgelassen, um die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen.
Da das Einbringen der schrägen Verbindungsleitungen 3', 3" in den Walzenkörper einiges an Zeit und damit auch an Kosten erfordert und die schrägen Verbindungsleitungen 3', 3" auch die mechanische Beanspruchbarkeit der Walze 1 beeinträchtigen, können die Verbindungsleitungen 3', 3" zwischen jeweils zwei Kanälen in die Verschlußringe 10 verlegt weraen, welche an beiden Seiten der Walze 1 zur Abdichtung der Kanäle 2', 2" nach außen hin in jedem Falle erforderlich sind.
Damit werden die schrägen Verbindungsleitungen 3', 3" in den Walzenballenseiten überflüssig. Trotzdem bleibt der gewünschte zusätzliche Heizeffekt an den Kanten der Walzenballen erhalten.
Zweckmäßigerweise werden die Verschlußringe 10 in radialer Richtung mindestens zweifach oder auch mehrfach geteilt Auf diese Weise ist z. B. eine partielle Instandsetzung der Dichtung oder gegebenenfalls auch ein teilweises Reinigen der Kanäle 2', 2" ohne Ausbau der Walze 1 aus dem Kalander möglich. Das ist in den F i g. 5 und 6 gezeigt, wo ein Verschlußring 11 dargestellt ist, in welchem die Verbindungsleitungen 12' bzw. 12" für die Kanäle 2" bzw. 2" eingearbeitet sind und der wie unter IV bzw. 11" in Fig. 6 dargestellt ist, zwei- oder mehrteilig ausgeführt ist. Diese Verschlußringe 1Γ, 11" werden mittels Schrauben 13 an den Walzenballenseiten befestigt Die notwendige Abdichtung nach außen bewirken Dichtungsringe 14.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Walze für Kautschuk- oder Kunststoff-Kalander mit peripher unter der Walzenoberfläche angeordneten Kanälen, die in Gruppen von jeweils mehreren Kanälen mittels Verbindungsleitungen mäanderförmig zu je einem von einem Heiz- bzw. Kühlmedium durchströmten Strömungssystem zusammengefaßt sind, wobei die einzelnen Strömungssysteme an eine gemeinsame Zu- und Ableitung für das Heiz- bzw. Kühlmedium angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Kanäle (2', 2") zwei verschiedenen Strömungssystemen zugehören, wobei der Eintritt des einen Strömungssystems dem Austritt des anderen Strömungssystems benachbart ist
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen (12', 12") zwischen zwei Kanälen (2', 2") in Verschlußringen (11) der Walze (1) liegen.
3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußringe (1Γ, 11") zwei- oder mehrteilig ausgebildet sind.
DE19732315669 1973-03-29 1973-03-29 Walze für Kautschuk- oder Kunststoffkalander Expired DE2315669C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2315669A1 DE2315669A1 (de) 1974-10-31
DE2315669B2 DE2315669B2 (de) 1975-05-07
DE2315669C3 true DE2315669C3 (de) 1981-04-02

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Also Published As

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DE2315669B2 (de) 1975-05-07
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