DE3113263C2 - Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten - Google Patents
Vorrichtung für die Drehung hängender LastenInfo
- Publication number
- DE3113263C2 DE3113263C2 DE19813113263 DE3113263A DE3113263C2 DE 3113263 C2 DE3113263 C2 DE 3113263C2 DE 19813113263 DE19813113263 DE 19813113263 DE 3113263 A DE3113263 A DE 3113263A DE 3113263 C2 DE3113263 C2 DE 3113263C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stator
- rotor
- shaft
- cylinder drum
- cylinder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 9
- 240000007124 Brassica oleracea Species 0.000 claims 2
- 235000003899 Brassica oleracea var acephala Nutrition 0.000 claims 2
- 235000012905 Brassica oleracea var viridis Nutrition 0.000 claims 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002427 irreversible effect Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/04—Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
- B66C13/08—Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for depositing loads in desired attitudes or positions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hydraulic Motors (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Drehung
hängender Lasten um eine vertikale Achse der im Oberbe
griff der Patentansprüche 1 bis 4 angegebenen Gattung.
Der Antriebsmechanismus kann sowohl als Radialkolbenmo
tor als auch als Axialkolbenmotor ausgebildet sein,
während das Kurvengehäuse entweder im Rotor (Ansprüche
1 und 2) oder im Stator (Ansprüche 3 und 4) angeordnet
sein kann.
Es sind Drehvorrichtungen dieser Art mit Radialkolbenmo
toren bekannt (DE-OS 28 38 428), deren Stator bzw.
Rotor aus mehreren miteinander verschraubten Bauteilen
besteht, von denen jeweils zwei mit Ringschultern
versehen sind, welche als Stützflächen für die Drehlager
dienen. Die beiden mit den Ringschultern versehenen
Bauteile werden dabei durch mehrere kurze Schrauben
zusammengehalten, welche die am Rotor angreifenden
Kräfte auf den Stator übertragen. Dabei ist zu berück
sichtigen, daß der Rotor insbesondere im Baggerbetrieb
sehr starken Wechselbelastungen ausgesetzt ist. Während
beim Anheben hohe Zugkräfte auftreten, führt besonders
das Aufsitzen des Greifers beim Absenken zu schlagarti
gen Druckbelastungen des Rotors. Die Wechselbelastungen
können zum Bruch einzelner Schrauben führen, wenn im
Rotor Zugkraftspitzen einseitig auftreten und in den
entsprechenden Schrauben zu einer irreversiblen Verfor
mung führen. Weiter können sich Schrauben selbsttätig
lockern, wenn sie z. B. beim Aufsitzen des Greifers
schlagartig entlastet werden und keine ausreichende
Verspannung mehr aufweisen. Da sich die relativ kurzen
hochbelasteten Schrauben bei Belastung zudem nur wenig
dehnen, werden die Lastspitzen kaum gedämpft, was zu
einem hohen Lagerverschleiß führen kann. Dabei ist zu
berücksichtigen, daß der Zugang zu den Lagern einen
erheblichen Demontageaufwand erfordert.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die bekannten Drehvorrichtungen der eingangs
angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß trotz
geringer Verschleißanfälligkeit im Bereich der Verbin
dungsschrauben und Lager die Montage sowohl bei der
Fertigung als auch im Reparaturfalle erleichtert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Patentan
sprüchen 1 bis 4 angegebenen Merkmalskombinationen
vorgeschlagen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße lange Verbindungsschraube zwischen
den beiden Teilen des Stators bzw. des Rotors ermöglicht
es, die bei Belastung übertragenen Kräfte auf einer
relativ langen Strecke abzubauen und damit Lastspitzen
in belasteten Axiallagern zu reduzieren. Die lange
Schraube läßt sich außerdem bereits bei der Fertigung
so stark vorspannen, daß sie sich auch bei extremen
Lastwechseln nicht mehr lockert, gleichzeitig jedoch
bei Spitzenbelastungen hinsichtlich ihrer reversiblen
Verformbarkeit eine ausreichende Reserve aufweist. Die
Verbindung der beiden Teile des Rotors bzw. Stators
mittels einer einzigen Schraube vereinfacht die Montage
und Demontage und ermöglicht zudem eine kompakte Bauwei
se des Rotors bzw. Stators. Während die von oben einge
führte Schraube unmittelbar zugänglich ist und daher
eine besonders vorteilhafte Lösungsvariante darstellt
(Ansprüche 1 und 3) , ist die von unten eingeführte
Schraube erst nach Entnahme des Verteilers zugänglich
(Ansprüche 2 und 4) . Da eine der beiden lagerbildenen
oder gegen ein Lager axial anliegenden Ringschultern
entsprechend der Erfindung an der Zylindertrommel
angeordnet ist, wird die erfindungsgemäße Verbindungs
schraube außerdem zur Einspannung und eventuellen
Verspannung der Lager verwendet. Dies wirkt sich beson
ders vorteilhaft beim Einsatz von kombinierten Axial-
Radiallagern, wie Kegelrollenlagern oder Schräggelenk
lagern, aus.
In der Zeichnung sind einige bevorzugte Ausführungsbei
spiele der Erfindung in schematischer Weise dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Drehvorrichtung für hängende Lasten mit
zwei
verschiedenen Varianten von kombinierten Axial-
und Radiallagern in senkrecht geschnittener Dar
stellung;
Fig. 2 eine Drehvorrichtung entsprechend Fig. 1 mit zwei
weiteren Lagervarianten und einer gegenüber Fig. 1
abgewandelten Verbindung der Statorteile;
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Drehvor
richtung für hängende Lasten in senkrecht ge
schnittener Darstellung.
Die in der Zeichnung dargestellten Drehvorrichtungen be
stehen im wesentlichen aus einem mit einem nicht darge
stellten Ausleger eines Baggers verbindbaren Stator 1 und
einem am Stator um eine vertikale Achse drehbar gelagerten,
mit einem gleichfalls nicht dargestellten Baggergreifer ver
bindbaren Rotor 4. Der Rotor 4 enthält das topfförmige
Kurvengehülse 41 eines Hydraulikmotors, während der Stator 1
die innerhalb des Kurvengehäuses 41 angeordnete Zylinder
trommel 80 des Hydraulikmotors enthält. In einer zentralen
Paßbohrung 81 der Zylindertrommel befindet sich ein mit dem
Rotor 4 über einen Zapfen 42 drehfest verbundener Verteiler 7.
Bei den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbei
spielen enthält der Stator 1 einen in einer Bohrung 43
des Rotors 4 angeordneten zylindrischen Schaft 10, der
nach oben und unten durch je eine Ringschulter 12, 82 be
grenzt ist. Im Bereich der Ringschultern 12, 82 ist die
Bohrung 43 des Rotors 4 unter Bildung je einer eigenen
Ringschulter 44, 45 erweitert, so daß zwischen Stator und
Rotor je ein Ringraum zur Aufnahme eines Axial- und Radial
lagers 2,3 gebildet wird. Diese Lager können entweder als
kombinierte Radial-Axiallager, wie Kegelrollenlager 2, 3
oder Schräggelenklager 2′,3′ (Fig. 1) oder als radial und
axial voneinander getrennte Wälzlager 2′′, 3′′ oder Gleitlager
2′′′, 3′′′ (Fig. 2) ausgebildet werden. Im Falle der Schräg
gelenklager 2′, 3′ ist es möglich, den Innenring 30, 31 am
Statorschaft 10 bzw. an der Zylindertrommel 80 anzuformen
und dadurch herstellungstechnische Vorteile zu erzielen.
Das obere Lager 2, 2′, 2′′, 2′′′ ist durch einen in einer Um
fangsnut des Kragens 13 angeordneten Dichtungsring 14 nach
außen hin abgedichtet. An den Kragen 13 schließt sich ein
mit dem Stator 10 einstückig verbundener, über den Rotor
körper 4 überstehender Flansch 11 an, der an einem Bagger
ausleger befestigbar ist.
Der Statorschaft 10 mit Flansch 11 einerseits und die
Zylindertrommel 80 andererseits bilden zwei getrennt her
zustellende Drehteile, die mit Hilfe einer langen, zentral
angeordneten Dehnschraube 5, 5′ und mindestens zwei ex
zentrisch angeordneten Mitnehmerstiften 50 starr miteinander
verbunden sind. Die untere statorseitige Ringschulter 82
ist an der Zylindertrommel 80 angeordnet, so daß beim
Verbinden des Statorschafts 10 mit der Zylindertrommel 80
zugleich eine Verspannung im Lagerbereich erzielt werden
kann.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die
lange Dehnschraube 5 von oben her durch eine axialsymmetrische
Bohrung 15 im Statorschaft 10 hindurchgeführt und in eine
Gewindebohrung 83 der Zylindertrommel 80 eingedreht. Damit
kann der Stator 10 mit wenigen Handgriffen zum Teil von
außen her zusammengebaut oder zerlegt werden. Entsprechendes
gilt auch für den Rotor 4, der im Falle der Fig. 1 aus
zwei Teilen 40, 41 besteht, dem oberen, die Zentralbohrung 43
für die Aufnahme des Statorschafts 10 enthaltenden Teil 40
und dem Kurvengehäuse 41, die mit Hilfe weniger über den
Umfang verteilt angeordneter achsparalleler Schrauben 46
miteinander starr verbindbar sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die zentrale
Verbindungsschraube 5′ zwischen Zylindertrommel 80 und
Statorschaft 10 nur bei entferntem Verteiler 7 durch dessen
Paßbohrung 81 hindurch zugänglich. Sie ist von unten her
durch eine axialsymmetrische Bohrung 83′ der Zylinder
trommel 80 hindurch in eine Gewindebohrung 15′ des Stator
schafts 10 eingedreht. Um den Verteiler 7 aus der Paß
bohrung 81 herausnehmen und zur Schraube 5′ gelangen zu
können, braucht von dem zweiteilig ausgebildeten Kurven
gehäuse 41 lediglich der Boden 47 abgenommen zu werden.
Diese Bauweise hat auch den Vorteil, daß die gesamte
Drehvorrichtung auf dem Flansch 11 stehend von einer Seite
aus zusammen- und auseinandergebaut werden kann. Auch der
Zapfen 42 ist dort leicht zugänglich und bereitet beim
Zusammenbau keine Schwierigkeiten.
Von der Umfangsfläche des Flansches 11 aus sind insgesamt
vier Hydraulikkanäle 20, 21 durch den Statorschaft 10 hin
durchgeführt. Davon sind die beiden Kanäle 20 über je
eine Drehdurchführung 22 im Bereich der Trennfläche zwischen
dem Statorschaft 10 und der Rotorbohrung 43 mit entsprechen
den Kanälen 48 im Rotor 4 verbunden. Diese Kanäle 48 sind
an den Anschlüssen 49 mit Hydraulikleitungen für die Be
tätigung eines Baggergreifers verbindbar. Die Drehdurch
führungen 22 sind gegeneinander und nach außen hin durch
elastische Dichtungsringe 23 abgedichtet. Im Bereich der
Trennfläche zwischen dem Schaft 10 und der Bohrungsinnen
fläche 43 wird über die beiden Lager 2, 3 ein gewisser Ab
stand eingehalten, so daß eine Gleitreibung vermieden wird.
In der Zylindertrommel 80 befindet sich eine Mehrzahl von
in Umfangsrichtung gleiche Abstände voneinander aufweisende
radialen Druckzylindern 84, in denen je ein Kolben 85 sowie
ein gegen die Stirnfläche des Kolbens 85 anliegender, durch
die Zylinderöffnung mehr oder weniger weit hindurchgreifender
kugelförmiger Abstützkörper 86 angeordnet sind. Auf ihrer
Rückseite werden die Kolben 84 mit Hydraulikflüssigkeit
beaufschlagt, die durch eine Bohrung 87 in die Druck
zylinder eintritt. Die Kugeln 86 liegen mit ihrem aus der
Zylinderöffnung herausstehenden Teil gegen die in Umfangs
richtung eine wellenförmige Kurvenbahn 51 mit radialen
Auslenkungen beschreibende Innenfläche des Kurvengehäuses 41
an. Die Kurvenbahn bestimmt zu jedem Zeitpunkt den Hub der
Kolben 85.
Wird eine Kugel 86 über den zugehörigen Kolben 85 mit
Hilfe der Hydraulikflüssigkeit mit einer bestimmten radialen
Kraft gegen die Kurvenbahn 51 gedrückt, so übt sie je nach
Größe und Richtung der Steigung der Kurvenbahn 51 an der
betreffenden Anlagestelle ein mehr oder weniger großes
Drehmoment in der einen oder anderen Drehrichtung auf den
Rotor 4 aus. Um den Rotor 4 in Drehbewegung versetzen zu
können, müssen die Kugeln 86 ein gleichgerichtetes Dreh
moment auf das Kurvengehäuse 41 und damit den Rotor 4 über
tragen. Es dürfen daher nur jeweils solche Zylinder 84 mit
Druck beaufschlagt werden, deren Kugeln 86 gegen eine ent
gegen der Drehrichtung nach außen weisende Flanke der
Kurvenbahn 51 anliegen. Beim Drehen des Kurvengehäuses 41
bewegen sich die Kugeln 86 unter der Einwirkung des hohen
Drucks in den mit der Zuflußleitung verbundenen Zylindern 84
radial auf der Kurvenbahn 51 nach außen, bis der äußere
Totpunkt erreicht ist. Gleichzeitig füllen sich die be
treffenden Druckzylinder 84 mit Hydraulikflüssigkeit. Alle
diejenigen Druckzylinder 84, deren Kugeln 86 gegen eine
entgegen der Drehrichtung nach innen weisende Flanke der
Kurvenbahn 51 anliegen, müssen dagegen mit der unter
niedrigem Druck stehenden Rückflußleitung verbunden sein,
so daß die betreffenden Kugeln 86 beim Vorbeibewegen der
Kurvenbahn 51 ohne großen Kraftaufwand radial nach innen
bewegt werden können und die Hydraulikflüssigkeit aus den
betreffenden Druckzylindern 84 heraus in die Rückfluß
leitung verdrängt werden kann. Beim Erreichen eines Totpunkts
der Hubbewegung wird die bestehende Verbindung des be
treffenden Druckzylinders 84 mit der Zufluß- bzw. Rück
flußleitung 88 unterbrochen und beim weiteren Fortschreiten
der Bewegung eine Verbindung mit der jeweils anderen Hy
draulikleitung hergestellt. Die bezüglich der Kurvenbahn 51
phasengerechte Steuerung der Verbindung der einzelnen Druck
zylinder 84 mit der Zu- und Rückflußleitung 88 übernimmt
der Verteiler 7, der mit dem Kurvengehäuse 41 über die
Zapfenverbindung 42 drehfest verbunden ist. Die außerhalb
der Drehvorrichtung befindlichen Zu- und Rückflußleitungen
sind an die Anschlüsse 21′ im Statorflansch 11 angeschlossen.
Die Zylindertrommel 80 und das Kurvengehäuse 41 können
bei einem abgewandelten, in der Zeichnung nicht dargestellten
Ausführungsbeispiel gegen die entsprechenden, mit dem
Statorschaft 10 bzw. dem Rotorteil 40 verbindbaren Teile
eines anderen Antriebsmechanismus oder einer Hydraulik
bremse ausgetauscht werden. Dabei kann die gleiche Ver
bindungsart mit Hilfe der zentral angeordneten langen
Schrauben 5, 5′ verwendet werden.
Im einfachsten Falle ist es sogar möglich, den oberen Teil
der Drehvorrichtung 10, 40 mit den Drehdurchführungen 22
für die Greiferbetätigung ohne Hydraulikmotor 41, 80 oder
Hydraulikbremse als handbetätigte Drehvorrichtung zu ver
wenden, wenn es auf einen Motorantrieb oder eine auto
matische Abbremsung der Drehbewegung nicht ankommt. In
diesem Falle sind die Hydraulikkanäle 21 ohne Funktion
und können von außen verschlossen werden.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die
Zylindertrommel 80′ und der Schaft 10′ einstückig mit
einander verbunden. Der Rotor 4′ besteht aus drei mittels
Schrauben 52 miteinander verbundenen Teilen 40′, 41′, 42′
und ist über zwei kombinierte Radial-Axiallager 2 IV, 2 V
3 IV, 3 V, die in möglichst großem axialem Abstand voneinander
auf beiden Seiten der Kurvenbahn 51 und der Zylinder 84
angeordnet sind, am Stator 1′ gelagert. Auf der rechten
Seite der Fig. 3 ist als Beispiel für Wälzlager je ein
Kegelrollenlager 2 IV, 3IV und auf der linken Seite der Fig. 3
als Beispiel für Gleitlager je ein Schräggelenklager 2 V, 3 V
dargestellt. Die Verspannung der Lager erfolgt hierbei
mit Hilfe der Verbindung-schrauben 52 des Rotors 4′.
Im Bereich des aus dem Rotor 4′ herausragenden Teils des
Statorschafts 10′ befinden sich wiederum vier in Umfangs
richtung einen Abstand voneinander aufweisende Anschlüsse
20′, 21′ für Hydraulikleitungen, von denen aus sich die
Hydraulikkanäle 20, 21 zum Verteiler 7′ bzw. einem Innen
rohr 8 erstrecken und in die Hydraulikkanäle 71, 72 münden.
Die Kanäle 20 führen über die Drehdurchführungen 22 in
die Kanäle 71 und von dort über je eine durch Dichtungs
mittel 73 gegenüber Flüssigkeitsdurchtritt ins Innere des
Kurvengehäuses 41 abgedichtete Verbindungsstelle zu je einem
innerhalb des Rotorteils 42 verlaufenden Kanal 48′, der zu
dem Schlauchanschluß 49′ führt.
Die beiden weiteren Statorkanäle 21 stehen mit einer Anzahl
Schlitzkanäle 72 in Verbindung, die durch in Umfangsrichtung
einen konstanten Abstand voneinander aufweisende Axialnuten
im Verteiler 7′ und die Innenfläche der Paßbohrung 81 im
Stator 1′ gebildet sind. Die außerhalb der Drehvorrichtung
befindlichen Zu- und Rückflußleitungen für Hydraulik
flüssigkeit sind an die zugehörigen Anschlüsse 21′ am
Statorschaft 10′ anschließbar.
Im übrigen entspricht die in Fig. 3 gezeigte Drehvor
richtung hinsichtlich Aufbau und Funktion weitgehend den
in Fig. 1 und 2 gezeigten und vorstehend beschriebenen Dreh
vorrichtungen.
Obwohl die drei in der Zeichnung dargestellten Drehvor
richtungen, bei denen die Zylindertrommel 80, 80′ mit dem
Stator 1, 1′ und das Kurvengehäuse 41, 41′ mit dem Rotor 4, 4′
verbunden sind, gewisse Vorteile, beispielsweise bei der
Verwendung eines schwimmenden Verteilers 7, 7′ bieten, ist
durch relativ einfache konstruktive Änderungen auch eine
Umkehrung in dem Sinne möglich, daß das Kurvengehäuse als
Stator und die Zylindertrommel als Rotor ausgebildet ist.
Claims (9)
1. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit
einem Stator (1), einem über gegebenenfalls kom
binierte Radial- und Axiallager (2, 3; 2′, 3′; 2′′, 3′′;
2′′′, 3′′′) am Stator (1) um eine vertikale Achse
drehbar gelagerten Rotor (4), mit einem zwischen
Stator (1) und Rotor (4) wirkenden Antriebsmecha
nismus, bestehend aus einer mit dem Stator (1)
verbundenen, eine Anzahl über den Umfang oder an
mindestens einer der Stirnseiten verteilt angeord
neter, mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagter
Zylinder (84) sowie über Öffnungen der Zylinder
überstehende Abstützkörper (86) aufweisenden Zylin
dertrommel (80), einem mit dem Rotor (4) verbun
denen, eine Kurvenbahn (51) für die Abstützkörper
(86) enthaltenden Kurvengehäuse (41) und einem in
einer Paßbohrung (81) der Zylindertrommel (80)
angeordneten, die Zylinder (84) abwechselnd mit
einer Zu- und einer Rückflußleitung (88) verbinden
den und mit dem Kurvengehäuse (41) drehfest ver
bundenen Verteiler (7) , wobei der Stator (1) einen
durch eine zentrale Bohrung (43) des Rotors (4)
hindurchgreifenden Schaft (10) und im Bereich des
oberen und unteren Endes des Schafts (10) je eine
radial nach außen überstehende, eine Ringschulter (44, 45)
des Rotors (4) axial übergreifende Ring
schulter (12, 82) aufweist, die Radial- und Axial
lager (2, 3; 2′, 3′; 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) im Bereich
der Ringschultern (12, 44; 82, 45) angeordnet sind
und die Ringschultern (12, 82) des Stators (1) an
axial voneinander getrennten, mittels achsparalleler
Schraubverbindung (5, 5′) und Mitnehmerstiften (50)
miteinander drehfest verbundenen Teilen (10, 80)
des Stators (1) angeordnet sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß die eine Ringschulter (82) des Stators
(1) unmittelbar an der Zylindertrommel (80) ange
ordnet ist, und daß die Zylindertrommel (80) und
der Schaft (10) mit einer von außen her in eine
den gesamten Schaft axialsymmetrisch durchsetzende
Bohrung (15) von oben nach unten einführbaren und
durch diese hindurch in eine Gewindebohrung (83)
der Zylindertrommel (80) eindrehbaren langen Schrau
be (5) miteinander verbindbar sind.
2. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit
einem Stator (1), einem über gegebenenfalls kom
binierte Radial- und Axiallager (2, 3; 2′, 3′; 2′′,
3′′; 2′′′, 3′′′) am Stator (1) um eine vertikale
Achse drehbar gelagerten Rotor (4), mit einem
zwischen Stator (1) und Rotor (4) wirkenden An
triebsmechanismus, bestehend aus einer mit dem
Stator (1) verbundenen, eine Anzahl über den Um
fang oder an mindestens einer der Stirnseiten
verteilt angeordneter, mit Hydraulikflüssigkeit
beaufschlagter Zylinder (84) sowie über Öffnungen
der Zylinder überstehende Abstützkörper (86) auf
weisenden Zylindertrommel (80), einem mit dem
Rotor (4) verbundenen, eine Kurvenbahn (51) für
die Abstützkörper (86) enthaltenden Kurvengehäuse
(41) und einem in einer Paßbohrung (81) der Zylin
dertrommel (80) angeordneten, die Zylinder (84)
abwechselnd mit einer Zu- und einer Rückflußlei
tung (88) verbindenden und mit dem Kurvengehäuse
(41) drehfest verbundenen Verteiler (7), wobei der
Stator (1) einen durch eine zentrale Bohrung (43)
des Rotors (4) hindurchgreifenden Schaft (10) und
im Bereich des oberen und unteren Endes des Schafts
(10) je eine radial nach außen überstehende, eine
Ringschulter (44, 45) des Rotors (4) axial über
greifende Ringschulter (12, 82) aufweist, die Radial-
und Axiallager (2, 3; 2′, 3′, 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) im
Bereich der Ringschultern (12, 44; 82, 45) angeord
net sind und die Ringschultern (12, 82) des Stators
(1) an axial voneinander getrennten, mittels achs
paralleler Schraubverbindung (5, 5′) und Mitnehmer
stiften (50) miteinander drehfest verbundenen
Teilen (10, 80) des Stators (1) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Ringschulter
(82) des Stators (1) unmittelbar an der Zylinder
trommel (80) angeordnet ist, und daß die Zylinder
trommel (80) und der Schaft (10) mit einer durch
die Paßbohrung (81) hindurch in eine die Zylinder
trommel (80) axialsymmetrisch durchsetzende Boh
rung (83) von unten nach oben einführbaren und
durch diese hindurch in eine Gewindebohrung (15′)
des Schafts (10) eindrehbaren langen Schraube (5′)
miteinander verbindbar sind.
2. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit
einem Stator, einem über gegebenenfalls kombinier
te Radial- und Axiallager am Stator um eine verti
kale Achse drehbar gelagerten Rotor, mit einem
zwischen Stator und Rotor wirkenden Antriebsmecha
nismus, bestehend aus einer mit dem Rotor verbun
denen, eine Anzahl über den Umfang oder an min
destens einer der Stirnseiten verteilt angeordneter,
mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagter Zylinder
sowie über Öffnungen der Zylinder überstehende
Abstützkörper aufweisenden Zylindertrommel, einem
mit dem Stator verbundenen, eine Kurvenbahn für
die Abstützkörper enthaltenden Kurvengehäuse und
einem in einer Paßbohrung der Zylindertrommel
angeordneten, die Zylinder abwechselnd mit einer
Zu- und einer Rückflußleitung verbindenden und mit
dem Kurvengehäuse drehfest verbundenen Verteiler,
wobei der Rotor einen Schaft und im Bereich des
oberen und unteren Endes des Schafts je eine radial
nach außen überstehende, eine Ringschulter des
Stators axial übergreifende Ringschulter aufweist,
wobei die eine Ringschulter des Rotors unmittelbar
an der Zylindertrommel angeordnet ist und wobei
die Radial- und Axiallager im Bereich der Ring
schultern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaft durch eine zentrale Bohrung des
Stators hindurchgreift, daß die Ringschultern des
Rotors an axial voneinander getrennten, mittels
achsparalleler Schraubverbindung und Mitnehmer
stiften miteinander drehfest verbundenen Teilen
des Rotors angeordnet sind, und daß die Zylinder
trommel und der Schaft mit einer von außen her in
eine den gesamten Schaft axialsymmetrisch durch
setzende Bohrung von unten nach oben einführbaren
und durch diese hindurch in eine Gewindebohrung
der Zylindertrommel eindrehbaren langen Schraube
miteinander verbindbar sind.
4. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit
einem Stator, einem über gegebenenfalls kombinier
te Radial- und Axiallager am Stator um eine verti
kale Achse drehbar gelagerten Rotor, einem zwischen
Stator und Rotor wirkenden Antriebsmechanismus,
bestehend aus einer mit dem Rotor verbundenen,
eine Anzahl über den Umfang oder an mindestens
einer der Stirnseiten verteilt angeordneter, mit
Hydraulikflüssigkeit beaufschlagter Zylinder sowie
über Öffnungen der Zylinder überstehende Abstütz
körper aufweisenden Zylindertrommel, einem mit dem
Stator verbundenen, eine Kurvenbahn für die Abstütz
körper enthaltenden Kurvengehäuse und einem in
einer Paßbohrung der Zylindertrommel angeordneten,
die Zylinder abwechselnd mit einer Zu- und einer
Rückflußleitung verbindenden und mit dem Kurvenge
häuse drehfest verbundenen Verteiler, wobei der
Rotor einen Schaft und im Bereich des oberen und
unteren Endes des Schafts je eine radial nach
außen überstehende, eine Ringschulter des Stators
axial übergreifende Ringschulter aufweist, wobei
die eine Ringschulter des Rotors unmittelbar an
der Zylindertrommel angeordnet ist und wobei die
Radial- und Axiallager im Bereich der Ringschul
tern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schaft durch eine zentrale Bohrung des Stators
hindurchgreift, daß die Ringschultern des Rotors
an axial voneinander getrennten, mittels achs
paralleler Schraubverbindung und Mitnehmerstiften
miteinander drehfest verbundenen Teilen des Rotors
angeordnet sind, und daß die Zylindertrommel und
der Schaft mit einer durch die Paßbohrung hindurch
in eine die Zylindertrommel axialsymmetrisch durch
setzende Bohrung von oben nach unten einführbaren
und durch diese hindurch in eine Gewindebohrung
des Schafts eindrehbaren langen Schraube miteinan
der verbindbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Radial- und Axiallager
(2, 3; 2′, 3′; 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) als an den beiden
Enden des Schafts (10) oder zwischen den Ringschul
tern von Stator und Rotor angeordnete kombinierte
Axial- und Radialgleitlager (2′, 3′) ausgebildet
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß das Kurvengehäuse (41)
einen die Paßbohrung (81) der Zylindertrommel (80)
übergreifenden, abnehmbaren Deckel (47) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Zylindertrommel (80)
und das Kurvengehäuse (41) des Antriebsmechanismus
gegen entsprechende, mit dem Stator (1) und dem
Rotor (4) zu verbindende Teile einer Hydraulikbremse
austauschbar sind, mit der Maßgabe, daß das schaft
seitige, über die Zu- und/oder Rücklaufleitung (88)
hydraulisch betätigbare Bremsorgane enthaltende
Teil unmittelbar mit der langen Schraube (5, 5′) am
Schaft (10) befestigbar ist und die lagerseitige
Ringschulter (82) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die kombinierten Radial- und Axiallager als
Schräggelenklager (2′, 3′) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenring (30, 31) der Schräggelenklager
(2′, 3′) am Statorschaft (10) bzw. am Zylinderkörper
(80) angeformt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813113263 DE3113263C2 (de) | 1981-04-02 | 1981-04-02 | Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813113263 DE3113263C2 (de) | 1981-04-02 | 1981-04-02 | Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3113263A1 DE3113263A1 (de) | 1982-10-21 |
| DE3113263C2 true DE3113263C2 (de) | 1994-04-28 |
Family
ID=6129121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813113263 Expired - Fee Related DE3113263C2 (de) | 1981-04-02 | 1981-04-02 | Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3113263C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FI127285B (fi) | 2016-05-25 | 2018-03-15 | Ponsse Oyj | Pyörityslaitteen rakenne sekä vastaava pyörityslaite ja metsäkone |
| SE541642C2 (en) * | 2016-08-26 | 2019-11-19 | Indexator Rotator Sys Ab | Rotator arrangement with hydraulic coupling through rotor |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2838428C2 (de) * | 1978-09-02 | 1984-05-24 | Fa. Heinz Thumm, 7012 Fellbach | Drehvorrichtung für hängende Lasten |
| DE2838346C2 (de) * | 1978-09-02 | 1985-02-14 | Fa. Heinz Thumm, 7012 Fellbach | Drehvorrichtung für einen Baggergreifer o.dgl. |
-
1981
- 1981-04-02 DE DE19813113263 patent/DE3113263C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3113263A1 (de) | 1982-10-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2838346C2 (de) | Drehvorrichtung für einen Baggergreifer o.dgl. | |
| EP0162238B1 (de) | Axialkolbenmaschine, insbesondere -pumpe der Schrägscheiben- bauart | |
| DE2759764C2 (de) | Axialkolbenkompressor | |
| EP0102915B1 (de) | Hydraulischer Radialkolbenmotor | |
| DE3149067A1 (de) | "kupplung zur reibschluessigen drehverbindung von maschinenteilen, wie z.b. nabe und welle" | |
| CH407714A (de) | Vorrichtung zum Vermahlen von Material mittels beweglicher Mahlkörper | |
| DE69803904T2 (de) | Antriebsvorrichtung | |
| EP0080670B1 (de) | Drehvorrichtung für hängende Lasten | |
| DE593597C (de) | Fluessigkeitspumpe | |
| DE2838428C2 (de) | Drehvorrichtung für hängende Lasten | |
| DE4335678C2 (de) | Drehvorrichtung für Baggergreifer | |
| EP0809736B1 (de) | Drehvorrichtung für baggergreifer | |
| DE3113263C2 (de) | Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten | |
| DE882932C (de) | Raeumlich arbeitendes Hubkolbengetriebe | |
| EP0809735B1 (de) | Drehvorrichtung für baggergreifer | |
| DE2354797A1 (de) | Hydrostatische lagerung | |
| EP0058878B1 (de) | Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten | |
| EP0252105B1 (de) | Axialkolbenmaschine | |
| DE3018615A1 (de) | Aufwaertsbohrvorrichtung | |
| DE3132489A1 (de) | Hydraulikmotor fuer den drehantrieb eines bagger- und krangreifers | |
| DE3318165C2 (de) | Leitschaufel-Verstellvorrichtung für die Vordrallregelung einer Strömungsarbeitsmaschine | |
| DE19524272A1 (de) | Lastdruckbremse | |
| DE1503313A1 (de) | Hydraulischer Motor | |
| DE2338736C3 (de) | Hydraulikmotor für den Drehantrieb eines Bagger-Greifers | |
| DE10064145B4 (de) | Doppelwirkende Axialkolbenmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |