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DE3113263C2 - Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten - Google Patents

Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten

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DE3113263C2
DE3113263C2 DE19813113263 DE3113263A DE3113263C2 DE 3113263 C2 DE3113263 C2 DE 3113263C2 DE 19813113263 DE19813113263 DE 19813113263 DE 3113263 A DE3113263 A DE 3113263A DE 3113263 C2 DE3113263 C2 DE 3113263C2
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DE
Germany
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rotor
shaft
cylinder drum
cylinder
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Gunther Ing Grad Neumann
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THUMM HEINZ OELHYDRAULIK
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THUMM HEINZ OELHYDRAULIK
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
    • B66C13/08Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for depositing loads in desired attitudes or positions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten um eine vertikale Achse der im Oberbe­ griff der Patentansprüche 1 bis 4 angegebenen Gattung. Der Antriebsmechanismus kann sowohl als Radialkolbenmo­ tor als auch als Axialkolbenmotor ausgebildet sein, während das Kurvengehäuse entweder im Rotor (Ansprüche 1 und 2) oder im Stator (Ansprüche 3 und 4) angeordnet sein kann.
Es sind Drehvorrichtungen dieser Art mit Radialkolbenmo­ toren bekannt (DE-OS 28 38 428), deren Stator bzw. Rotor aus mehreren miteinander verschraubten Bauteilen besteht, von denen jeweils zwei mit Ringschultern versehen sind, welche als Stützflächen für die Drehlager dienen. Die beiden mit den Ringschultern versehenen Bauteile werden dabei durch mehrere kurze Schrauben zusammengehalten, welche die am Rotor angreifenden Kräfte auf den Stator übertragen. Dabei ist zu berück­ sichtigen, daß der Rotor insbesondere im Baggerbetrieb sehr starken Wechselbelastungen ausgesetzt ist. Während beim Anheben hohe Zugkräfte auftreten, führt besonders das Aufsitzen des Greifers beim Absenken zu schlagarti­ gen Druckbelastungen des Rotors. Die Wechselbelastungen können zum Bruch einzelner Schrauben führen, wenn im Rotor Zugkraftspitzen einseitig auftreten und in den entsprechenden Schrauben zu einer irreversiblen Verfor­ mung führen. Weiter können sich Schrauben selbsttätig lockern, wenn sie z. B. beim Aufsitzen des Greifers schlagartig entlastet werden und keine ausreichende Verspannung mehr aufweisen. Da sich die relativ kurzen hochbelasteten Schrauben bei Belastung zudem nur wenig dehnen, werden die Lastspitzen kaum gedämpft, was zu einem hohen Lagerverschleiß führen kann. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der Zugang zu den Lagern einen erheblichen Demontageaufwand erfordert.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Drehvorrichtungen der eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß trotz geringer Verschleißanfälligkeit im Bereich der Verbin­ dungsschrauben und Lager die Montage sowohl bei der Fertigung als auch im Reparaturfalle erleichtert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Patentan­ sprüchen 1 bis 4 angegebenen Merkmalskombinationen vorgeschlagen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße lange Verbindungsschraube zwischen den beiden Teilen des Stators bzw. des Rotors ermöglicht es, die bei Belastung übertragenen Kräfte auf einer relativ langen Strecke abzubauen und damit Lastspitzen in belasteten Axiallagern zu reduzieren. Die lange Schraube läßt sich außerdem bereits bei der Fertigung so stark vorspannen, daß sie sich auch bei extremen Lastwechseln nicht mehr lockert, gleichzeitig jedoch bei Spitzenbelastungen hinsichtlich ihrer reversiblen Verformbarkeit eine ausreichende Reserve aufweist. Die Verbindung der beiden Teile des Rotors bzw. Stators mittels einer einzigen Schraube vereinfacht die Montage und Demontage und ermöglicht zudem eine kompakte Bauwei­ se des Rotors bzw. Stators. Während die von oben einge­ führte Schraube unmittelbar zugänglich ist und daher eine besonders vorteilhafte Lösungsvariante darstellt (Ansprüche 1 und 3) , ist die von unten eingeführte Schraube erst nach Entnahme des Verteilers zugänglich (Ansprüche 2 und 4) . Da eine der beiden lagerbildenen oder gegen ein Lager axial anliegenden Ringschultern entsprechend der Erfindung an der Zylindertrommel angeordnet ist, wird die erfindungsgemäße Verbindungs­ schraube außerdem zur Einspannung und eventuellen Verspannung der Lager verwendet. Dies wirkt sich beson­ ders vorteilhaft beim Einsatz von kombinierten Axial- Radiallagern, wie Kegelrollenlagern oder Schräggelenk­ lagern, aus.
In der Zeichnung sind einige bevorzugte Ausführungsbei­ spiele der Erfindung in schematischer Weise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Drehvorrichtung für hängende Lasten mit zwei verschiedenen Varianten von kombinierten Axial- und Radiallagern in senkrecht geschnittener Dar­ stellung;
Fig. 2 eine Drehvorrichtung entsprechend Fig. 1 mit zwei weiteren Lagervarianten und einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Verbindung der Statorteile;
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Drehvor­ richtung für hängende Lasten in senkrecht ge­ schnittener Darstellung.
Die in der Zeichnung dargestellten Drehvorrichtungen be­ stehen im wesentlichen aus einem mit einem nicht darge­ stellten Ausleger eines Baggers verbindbaren Stator 1 und einem am Stator um eine vertikale Achse drehbar gelagerten, mit einem gleichfalls nicht dargestellten Baggergreifer ver­ bindbaren Rotor 4. Der Rotor 4 enthält das topfförmige Kurvengehülse 41 eines Hydraulikmotors, während der Stator 1 die innerhalb des Kurvengehäuses 41 angeordnete Zylinder­ trommel 80 des Hydraulikmotors enthält. In einer zentralen Paßbohrung 81 der Zylindertrommel befindet sich ein mit dem Rotor 4 über einen Zapfen 42 drehfest verbundener Verteiler 7.
Bei den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbei­ spielen enthält der Stator 1 einen in einer Bohrung 43 des Rotors 4 angeordneten zylindrischen Schaft 10, der nach oben und unten durch je eine Ringschulter 12, 82 be­ grenzt ist. Im Bereich der Ringschultern 12, 82 ist die Bohrung 43 des Rotors 4 unter Bildung je einer eigenen Ringschulter 44, 45 erweitert, so daß zwischen Stator und Rotor je ein Ringraum zur Aufnahme eines Axial- und Radial­ lagers 2,3 gebildet wird. Diese Lager können entweder als kombinierte Radial-Axiallager, wie Kegelrollenlager 2, 3 oder Schräggelenklager 2′,3′ (Fig. 1) oder als radial und axial voneinander getrennte Wälzlager 2′′, 3′′ oder Gleitlager 2′′′, 3′′′ (Fig. 2) ausgebildet werden. Im Falle der Schräg­ gelenklager 2′, 3′ ist es möglich, den Innenring 30, 31 am Statorschaft 10 bzw. an der Zylindertrommel 80 anzuformen und dadurch herstellungstechnische Vorteile zu erzielen.
Das obere Lager 2, 2′, 2′′, 2′′′ ist durch einen in einer Um­ fangsnut des Kragens 13 angeordneten Dichtungsring 14 nach außen hin abgedichtet. An den Kragen 13 schließt sich ein mit dem Stator 10 einstückig verbundener, über den Rotor­ körper 4 überstehender Flansch 11 an, der an einem Bagger­ ausleger befestigbar ist.
Der Statorschaft 10 mit Flansch 11 einerseits und die Zylindertrommel 80 andererseits bilden zwei getrennt her­ zustellende Drehteile, die mit Hilfe einer langen, zentral angeordneten Dehnschraube 5, 5′ und mindestens zwei ex­ zentrisch angeordneten Mitnehmerstiften 50 starr miteinander verbunden sind. Die untere statorseitige Ringschulter 82 ist an der Zylindertrommel 80 angeordnet, so daß beim Verbinden des Statorschafts 10 mit der Zylindertrommel 80 zugleich eine Verspannung im Lagerbereich erzielt werden kann.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die lange Dehnschraube 5 von oben her durch eine axialsymmetrische Bohrung 15 im Statorschaft 10 hindurchgeführt und in eine Gewindebohrung 83 der Zylindertrommel 80 eingedreht. Damit kann der Stator 10 mit wenigen Handgriffen zum Teil von außen her zusammengebaut oder zerlegt werden. Entsprechendes gilt auch für den Rotor 4, der im Falle der Fig. 1 aus zwei Teilen 40, 41 besteht, dem oberen, die Zentralbohrung 43 für die Aufnahme des Statorschafts 10 enthaltenden Teil 40 und dem Kurvengehäuse 41, die mit Hilfe weniger über den Umfang verteilt angeordneter achsparalleler Schrauben 46 miteinander starr verbindbar sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die zentrale Verbindungsschraube 5′ zwischen Zylindertrommel 80 und Statorschaft 10 nur bei entferntem Verteiler 7 durch dessen Paßbohrung 81 hindurch zugänglich. Sie ist von unten her durch eine axialsymmetrische Bohrung 83′ der Zylinder­ trommel 80 hindurch in eine Gewindebohrung 15′ des Stator­ schafts 10 eingedreht. Um den Verteiler 7 aus der Paß­ bohrung 81 herausnehmen und zur Schraube 5′ gelangen zu können, braucht von dem zweiteilig ausgebildeten Kurven­ gehäuse 41 lediglich der Boden 47 abgenommen zu werden.
Diese Bauweise hat auch den Vorteil, daß die gesamte Drehvorrichtung auf dem Flansch 11 stehend von einer Seite aus zusammen- und auseinandergebaut werden kann. Auch der Zapfen 42 ist dort leicht zugänglich und bereitet beim Zusammenbau keine Schwierigkeiten.
Von der Umfangsfläche des Flansches 11 aus sind insgesamt vier Hydraulikkanäle 20, 21 durch den Statorschaft 10 hin­ durchgeführt. Davon sind die beiden Kanäle 20 über je eine Drehdurchführung 22 im Bereich der Trennfläche zwischen­ dem Statorschaft 10 und der Rotorbohrung 43 mit entsprechen­ den Kanälen 48 im Rotor 4 verbunden. Diese Kanäle 48 sind an den Anschlüssen 49 mit Hydraulikleitungen für die Be­ tätigung eines Baggergreifers verbindbar. Die Drehdurch­ führungen 22 sind gegeneinander und nach außen hin durch elastische Dichtungsringe 23 abgedichtet. Im Bereich der Trennfläche zwischen dem Schaft 10 und der Bohrungsinnen­ fläche 43 wird über die beiden Lager 2, 3 ein gewisser Ab­ stand eingehalten, so daß eine Gleitreibung vermieden wird.
In der Zylindertrommel 80 befindet sich eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung gleiche Abstände voneinander aufweisende radialen Druckzylindern 84, in denen je ein Kolben 85 sowie ein gegen die Stirnfläche des Kolbens 85 anliegender, durch die Zylinderöffnung mehr oder weniger weit hindurchgreifender kugelförmiger Abstützkörper 86 angeordnet sind. Auf ihrer Rückseite werden die Kolben 84 mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt, die durch eine Bohrung 87 in die Druck­ zylinder eintritt. Die Kugeln 86 liegen mit ihrem aus der Zylinderöffnung herausstehenden Teil gegen die in Umfangs­ richtung eine wellenförmige Kurvenbahn 51 mit radialen Auslenkungen beschreibende Innenfläche des Kurvengehäuses 41 an. Die Kurvenbahn bestimmt zu jedem Zeitpunkt den Hub der Kolben 85.
Wird eine Kugel 86 über den zugehörigen Kolben 85 mit Hilfe der Hydraulikflüssigkeit mit einer bestimmten radialen Kraft gegen die Kurvenbahn 51 gedrückt, so übt sie je nach Größe und Richtung der Steigung der Kurvenbahn 51 an der betreffenden Anlagestelle ein mehr oder weniger großes Drehmoment in der einen oder anderen Drehrichtung auf den Rotor 4 aus. Um den Rotor 4 in Drehbewegung versetzen zu können, müssen die Kugeln 86 ein gleichgerichtetes Dreh­ moment auf das Kurvengehäuse 41 und damit den Rotor 4 über tragen. Es dürfen daher nur jeweils solche Zylinder 84 mit Druck beaufschlagt werden, deren Kugeln 86 gegen eine ent­ gegen der Drehrichtung nach außen weisende Flanke der Kurvenbahn 51 anliegen. Beim Drehen des Kurvengehäuses 41 bewegen sich die Kugeln 86 unter der Einwirkung des hohen Drucks in den mit der Zuflußleitung verbundenen Zylindern 84 radial auf der Kurvenbahn 51 nach außen, bis der äußere Totpunkt erreicht ist. Gleichzeitig füllen sich die be­ treffenden Druckzylinder 84 mit Hydraulikflüssigkeit. Alle diejenigen Druckzylinder 84, deren Kugeln 86 gegen eine entgegen der Drehrichtung nach innen weisende Flanke der Kurvenbahn 51 anliegen, müssen dagegen mit der unter niedrigem Druck stehenden Rückflußleitung verbunden sein, so daß die betreffenden Kugeln 86 beim Vorbeibewegen der Kurvenbahn 51 ohne großen Kraftaufwand radial nach innen bewegt werden können und die Hydraulikflüssigkeit aus den betreffenden Druckzylindern 84 heraus in die Rückfluß­ leitung verdrängt werden kann. Beim Erreichen eines Totpunkts der Hubbewegung wird die bestehende Verbindung des be­ treffenden Druckzylinders 84 mit der Zufluß- bzw. Rück­ flußleitung 88 unterbrochen und beim weiteren Fortschreiten der Bewegung eine Verbindung mit der jeweils anderen Hy­ draulikleitung hergestellt. Die bezüglich der Kurvenbahn 51 phasengerechte Steuerung der Verbindung der einzelnen Druck­ zylinder 84 mit der Zu- und Rückflußleitung 88 übernimmt der Verteiler 7, der mit dem Kurvengehäuse 41 über die Zapfenverbindung 42 drehfest verbunden ist. Die außerhalb der Drehvorrichtung befindlichen Zu- und Rückflußleitungen sind an die Anschlüsse 21′ im Statorflansch 11 angeschlossen.
Die Zylindertrommel 80 und das Kurvengehäuse 41 können bei einem abgewandelten, in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsbeispiel gegen die entsprechenden, mit dem Statorschaft 10 bzw. dem Rotorteil 40 verbindbaren Teile eines anderen Antriebsmechanismus oder einer Hydraulik­ bremse ausgetauscht werden. Dabei kann die gleiche Ver­ bindungsart mit Hilfe der zentral angeordneten langen Schrauben 5, 5′ verwendet werden.
Im einfachsten Falle ist es sogar möglich, den oberen Teil der Drehvorrichtung 10, 40 mit den Drehdurchführungen 22 für die Greiferbetätigung ohne Hydraulikmotor 41, 80 oder Hydraulikbremse als handbetätigte Drehvorrichtung zu ver­ wenden, wenn es auf einen Motorantrieb oder eine auto­ matische Abbremsung der Drehbewegung nicht ankommt. In diesem Falle sind die Hydraulikkanäle 21 ohne Funktion und können von außen verschlossen werden.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Zylindertrommel 80′ und der Schaft 10′ einstückig mit­ einander verbunden. Der Rotor 4′ besteht aus drei mittels Schrauben 52 miteinander verbundenen Teilen 40′, 41′, 42′ und ist über zwei kombinierte Radial-Axiallager 2 IV, 2 V 3 IV, 3 V, die in möglichst großem axialem Abstand voneinander auf beiden Seiten der Kurvenbahn 51 und der Zylinder 84 angeordnet sind, am Stator 1′ gelagert. Auf der rechten Seite der Fig. 3 ist als Beispiel für Wälzlager je ein Kegelrollenlager 2 IV, 3IV und auf der linken Seite der Fig. 3 als Beispiel für Gleitlager je ein Schräggelenklager 2 V, 3 V dargestellt. Die Verspannung der Lager erfolgt hierbei mit Hilfe der Verbindung-schrauben 52 des Rotors 4′.
Im Bereich des aus dem Rotor 4′ herausragenden Teils des Statorschafts 10′ befinden sich wiederum vier in Umfangs­ richtung einen Abstand voneinander aufweisende Anschlüsse 20′, 21′ für Hydraulikleitungen, von denen aus sich die Hydraulikkanäle 20, 21 zum Verteiler 7′ bzw. einem Innen­ rohr 8 erstrecken und in die Hydraulikkanäle 71, 72 münden. Die Kanäle 20 führen über die Drehdurchführungen 22 in die Kanäle 71 und von dort über je eine durch Dichtungs­ mittel 73 gegenüber Flüssigkeitsdurchtritt ins Innere des Kurvengehäuses 41 abgedichtete Verbindungsstelle zu je einem innerhalb des Rotorteils 42 verlaufenden Kanal 48′, der zu dem Schlauchanschluß 49′ führt.
Die beiden weiteren Statorkanäle 21 stehen mit einer Anzahl Schlitzkanäle 72 in Verbindung, die durch in Umfangsrichtung einen konstanten Abstand voneinander aufweisende Axialnuten im Verteiler 7′ und die Innenfläche der Paßbohrung 81 im Stator 1′ gebildet sind. Die außerhalb der Drehvorrichtung befindlichen Zu- und Rückflußleitungen für Hydraulik­ flüssigkeit sind an die zugehörigen Anschlüsse 21′ am Statorschaft 10′ anschließbar.
Im übrigen entspricht die in Fig. 3 gezeigte Drehvor­ richtung hinsichtlich Aufbau und Funktion weitgehend den in Fig. 1 und 2 gezeigten und vorstehend beschriebenen Dreh­ vorrichtungen.
Obwohl die drei in der Zeichnung dargestellten Drehvor­ richtungen, bei denen die Zylindertrommel 80, 80′ mit dem Stator 1, 1′ und das Kurvengehäuse 41, 41′ mit dem Rotor 4, 4′ verbunden sind, gewisse Vorteile, beispielsweise bei der Verwendung eines schwimmenden Verteilers 7, 7′ bieten, ist durch relativ einfache konstruktive Änderungen auch eine Umkehrung in dem Sinne möglich, daß das Kurvengehäuse als Stator und die Zylindertrommel als Rotor ausgebildet ist.

Claims (9)

1. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit einem Stator (1), einem über gegebenenfalls kom­ binierte Radial- und Axiallager (2, 3; 2′, 3′; 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) am Stator (1) um eine vertikale Achse drehbar gelagerten Rotor (4), mit einem zwischen Stator (1) und Rotor (4) wirkenden Antriebsmecha­ nismus, bestehend aus einer mit dem Stator (1) verbundenen, eine Anzahl über den Umfang oder an mindestens einer der Stirnseiten verteilt angeord­ neter, mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagter Zylinder (84) sowie über Öffnungen der Zylinder überstehende Abstützkörper (86) aufweisenden Zylin­ dertrommel (80), einem mit dem Rotor (4) verbun­ denen, eine Kurvenbahn (51) für die Abstützkörper (86) enthaltenden Kurvengehäuse (41) und einem in einer Paßbohrung (81) der Zylindertrommel (80) angeordneten, die Zylinder (84) abwechselnd mit einer Zu- und einer Rückflußleitung (88) verbinden­ den und mit dem Kurvengehäuse (41) drehfest ver­ bundenen Verteiler (7) , wobei der Stator (1) einen durch eine zentrale Bohrung (43) des Rotors (4) hindurchgreifenden Schaft (10) und im Bereich des oberen und unteren Endes des Schafts (10) je eine radial nach außen überstehende, eine Ringschulter (44, 45) des Rotors (4) axial übergreifende Ring­ schulter (12, 82) aufweist, die Radial- und Axial­ lager (2, 3; 2′, 3′; 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) im Bereich der Ringschultern (12, 44; 82, 45) angeordnet sind und die Ringschultern (12, 82) des Stators (1) an axial voneinander getrennten, mittels achsparalleler Schraubverbindung (5, 5′) und Mitnehmerstiften (50) miteinander drehfest verbundenen Teilen (10, 80) des Stators (1) angeordnet sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die eine Ringschulter (82) des Stators (1) unmittelbar an der Zylindertrommel (80) ange­ ordnet ist, und daß die Zylindertrommel (80) und der Schaft (10) mit einer von außen her in eine den gesamten Schaft axialsymmetrisch durchsetzende Bohrung (15) von oben nach unten einführbaren und durch diese hindurch in eine Gewindebohrung (83) der Zylindertrommel (80) eindrehbaren langen Schrau­ be (5) miteinander verbindbar sind.
2. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit einem Stator (1), einem über gegebenenfalls kom­ binierte Radial- und Axiallager (2, 3; 2′, 3′; 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) am Stator (1) um eine vertikale Achse drehbar gelagerten Rotor (4), mit einem zwischen Stator (1) und Rotor (4) wirkenden An­ triebsmechanismus, bestehend aus einer mit dem Stator (1) verbundenen, eine Anzahl über den Um­ fang oder an mindestens einer der Stirnseiten verteilt angeordneter, mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagter Zylinder (84) sowie über Öffnungen der Zylinder überstehende Abstützkörper (86) auf­ weisenden Zylindertrommel (80), einem mit dem Rotor (4) verbundenen, eine Kurvenbahn (51) für die Abstützkörper (86) enthaltenden Kurvengehäuse (41) und einem in einer Paßbohrung (81) der Zylin­ dertrommel (80) angeordneten, die Zylinder (84) abwechselnd mit einer Zu- und einer Rückflußlei­ tung (88) verbindenden und mit dem Kurvengehäuse (41) drehfest verbundenen Verteiler (7), wobei der Stator (1) einen durch eine zentrale Bohrung (43) des Rotors (4) hindurchgreifenden Schaft (10) und im Bereich des oberen und unteren Endes des Schafts (10) je eine radial nach außen überstehende, eine Ringschulter (44, 45) des Rotors (4) axial über­ greifende Ringschulter (12, 82) aufweist, die Radial- und Axiallager (2, 3; 2′, 3′, 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) im Bereich der Ringschultern (12, 44; 82, 45) angeord­ net sind und die Ringschultern (12, 82) des Stators (1) an axial voneinander getrennten, mittels achs­ paralleler Schraubverbindung (5, 5′) und Mitnehmer­ stiften (50) miteinander drehfest verbundenen Teilen (10, 80) des Stators (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Ringschulter (82) des Stators (1) unmittelbar an der Zylinder­ trommel (80) angeordnet ist, und daß die Zylinder­ trommel (80) und der Schaft (10) mit einer durch die Paßbohrung (81) hindurch in eine die Zylinder­ trommel (80) axialsymmetrisch durchsetzende Boh­ rung (83) von unten nach oben einführbaren und durch diese hindurch in eine Gewindebohrung (15′) des Schafts (10) eindrehbaren langen Schraube (5′) miteinander verbindbar sind.
2. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit einem Stator, einem über gegebenenfalls kombinier­ te Radial- und Axiallager am Stator um eine verti­ kale Achse drehbar gelagerten Rotor, mit einem zwischen Stator und Rotor wirkenden Antriebsmecha­ nismus, bestehend aus einer mit dem Rotor verbun­ denen, eine Anzahl über den Umfang oder an min­ destens einer der Stirnseiten verteilt angeordneter, mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagter Zylinder sowie über Öffnungen der Zylinder überstehende Abstützkörper aufweisenden Zylindertrommel, einem mit dem Stator verbundenen, eine Kurvenbahn für die Abstützkörper enthaltenden Kurvengehäuse und einem in einer Paßbohrung der Zylindertrommel angeordneten, die Zylinder abwechselnd mit einer Zu- und einer Rückflußleitung verbindenden und mit dem Kurvengehäuse drehfest verbundenen Verteiler, wobei der Rotor einen Schaft und im Bereich des oberen und unteren Endes des Schafts je eine radial nach außen überstehende, eine Ringschulter des Stators axial übergreifende Ringschulter aufweist, wobei die eine Ringschulter des Rotors unmittelbar an der Zylindertrommel angeordnet ist und wobei die Radial- und Axiallager im Bereich der Ring­ schultern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft durch eine zentrale Bohrung des Stators hindurchgreift, daß die Ringschultern des Rotors an axial voneinander getrennten, mittels achsparalleler Schraubverbindung und Mitnehmer­ stiften miteinander drehfest verbundenen Teilen des Rotors angeordnet sind, und daß die Zylinder­ trommel und der Schaft mit einer von außen her in eine den gesamten Schaft axialsymmetrisch durch­ setzende Bohrung von unten nach oben einführbaren und durch diese hindurch in eine Gewindebohrung der Zylindertrommel eindrehbaren langen Schraube miteinander verbindbar sind.
4. Vorrichtung für die Drehung hängender Lasten mit einem Stator, einem über gegebenenfalls kombinier­ te Radial- und Axiallager am Stator um eine verti­ kale Achse drehbar gelagerten Rotor, einem zwischen Stator und Rotor wirkenden Antriebsmechanismus, bestehend aus einer mit dem Rotor verbundenen, eine Anzahl über den Umfang oder an mindestens einer der Stirnseiten verteilt angeordneter, mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagter Zylinder sowie über Öffnungen der Zylinder überstehende Abstütz­ körper aufweisenden Zylindertrommel, einem mit dem Stator verbundenen, eine Kurvenbahn für die Abstütz­ körper enthaltenden Kurvengehäuse und einem in einer Paßbohrung der Zylindertrommel angeordneten, die Zylinder abwechselnd mit einer Zu- und einer Rückflußleitung verbindenden und mit dem Kurvenge­ häuse drehfest verbundenen Verteiler, wobei der Rotor einen Schaft und im Bereich des oberen und unteren Endes des Schafts je eine radial nach außen überstehende, eine Ringschulter des Stators axial übergreifende Ringschulter aufweist, wobei die eine Ringschulter des Rotors unmittelbar an der Zylindertrommel angeordnet ist und wobei die Radial- und Axiallager im Bereich der Ringschul­ tern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft durch eine zentrale Bohrung des Stators hindurchgreift, daß die Ringschultern des Rotors an axial voneinander getrennten, mittels achs­ paralleler Schraubverbindung und Mitnehmerstiften miteinander drehfest verbundenen Teilen des Rotors angeordnet sind, und daß die Zylindertrommel und der Schaft mit einer durch die Paßbohrung hindurch in eine die Zylindertrommel axialsymmetrisch durch­ setzende Bohrung von oben nach unten einführbaren und durch diese hindurch in eine Gewindebohrung des Schafts eindrehbaren langen Schraube miteinan­ der verbindbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Radial- und Axiallager (2, 3; 2′, 3′; 2′′, 3′′; 2′′′, 3′′′) als an den beiden Enden des Schafts (10) oder zwischen den Ringschul­ tern von Stator und Rotor angeordnete kombinierte Axial- und Radialgleitlager (2′, 3′) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß das Kurvengehäuse (41) einen die Paßbohrung (81) der Zylindertrommel (80) übergreifenden, abnehmbaren Deckel (47) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß die Zylindertrommel (80) und das Kurvengehäuse (41) des Antriebsmechanismus gegen entsprechende, mit dem Stator (1) und dem Rotor (4) zu verbindende Teile einer Hydraulikbremse austauschbar sind, mit der Maßgabe, daß das schaft­ seitige, über die Zu- und/oder Rücklaufleitung (88) hydraulisch betätigbare Bremsorgane enthaltende Teil unmittelbar mit der langen Schraube (5, 5′) am Schaft (10) befestigbar ist und die lagerseitige Ringschulter (82) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die kombinierten Radial- und Axiallager als Schräggelenklager (2′, 3′) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenring (30, 31) der Schräggelenklager (2′, 3′) am Statorschaft (10) bzw. am Zylinderkörper (80) angeformt ist.
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DE2838428C2 (de) * 1978-09-02 1984-05-24 Fa. Heinz Thumm, 7012 Fellbach Drehvorrichtung für hängende Lasten
DE2838346C2 (de) * 1978-09-02 1985-02-14 Fa. Heinz Thumm, 7012 Fellbach Drehvorrichtung für einen Baggergreifer o.dgl.

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DE3113263A1 (de) 1982-10-21

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