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DE3112893C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3112893C2
DE3112893C2 DE3112893A DE3112893A DE3112893C2 DE 3112893 C2 DE3112893 C2 DE 3112893C2 DE 3112893 A DE3112893 A DE 3112893A DE 3112893 A DE3112893 A DE 3112893A DE 3112893 C2 DE3112893 C2 DE 3112893C2
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DE
Germany
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DE3112893A
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Herman Li No Lia
Erik Oslo No Solhjell
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Tandberg Data AS
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/10009Improvement or modification of read or write signals
    • G11B20/10046Improvement or modification of read or write signals filtering or equalising, e.g. setting the tap weights of an FIR filter
    • G11B20/10194Improvement or modification of read or write signals filtering or equalising, e.g. setting the tap weights of an FIR filter using predistortion during writing
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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    • G11B20/10Digital recording or reproducing
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    • G11B20/10212Improvement or modification of read or write signals filtering or equalising, e.g. setting the tap weights of an FIR filter compensation for data shift, e.g. pulse-crowding effects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Digital Magnetic Recording (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur magnetischen Aufzeichnung von codierten digitalen Informationssignalen auf einen magnetischen Aufzeichnungsträger gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Die magnetische Aufzeichnung von codierten digitalen Informa­ tionssignalen auf einem magnetischen Aufzeichnungsträger, z. B. einem Magnetband, mit Hilfe eines Magnetkopfes ist seit langem bekannt. Dazu wird dem Magnetkopf ein Schreibstrom zugeführt, der entsprechend den codierten digitalen Informationssignalen Wechsel zwischen einem ersten Stromwert und einem zweiten Stromwert und umgekehrt entsprechend dem verwendeten Codierver­ fahren ausführt. Die Stromwerte sind dabei so gewählt, daß der magnetische Aufzeichnungsträger in die Sättigung gebracht wird. Die Anzahl der Wechsel zwischen den Stromwerten, die im folgen­ den Hauptwechsel genannt werden, pro digitalem Informationssi­ gnal hängt von dem verwendeten Codierungsverfahren ab. Solche Codierungsverfahren ergeben sich z. B. aus der US-PS 41 67 761. Dort ist auch eine Schaltungsanordnung beschrieben, die einen Schreibstrom für einen Magnetkopf erzeugt.
Das magnetische Aufzeichnungsmedium, z. B. ein Magnetband, wird also abhängig vom verwendeten Codierverfahren jeweils in einen von zwei möglichen Sättigungszuständen gebracht, und zwar wird es dabei in einer von zwei Längsrichtungen magnetisiert. Dabei besteht bei allen möglichen Codier­ verfahren ein Problem darin, daß bei Änderung der Frequenz der Hauptwechsel und entsprechend der Flußwechsel auf dem magnetischen Aufzeichnungsträger eine niedrige Frequenz­ komponente entsteht, und zwar in den Bereichen, in denen auf dem Aufzeichnungsträger von niedriger Aufzeichnungsdichte (wenige Flußwechsel) zu hoher Aufzeichnungsdichte (viele Flußwechsel) und umgekehrt übergegangen wird. Die Folge dieser niedrigen Frequenzkomponente ist, daß die von dem magnetischen Aufzeichnungsträger angenommenen Lesesignale hoher Frequenz gegenüber einer Grundlinie verschoben sind. Die maximale Amplitude dieser niedrigen Frequenzkomponente liegt in den Übergangsbereichen vor, in denen die Frequenz­ änderungen auftreten, und verhindert eine korrekte In­ formationserkennung.
Der Grund für diese Erscheinung ist darin zu sehen:
Wenn das Informationssignal im Aufzeichnungsträger aufge­ zeichnet wird, ist die remanente Magnetisierung eine Funktion der Wellenlänge und ist geringer für hohe Auf­ zeichnungsdichten. Abhängig von der gegenseitigen Be­ einflussung zwischen den Partikeln in dem Aufzeichnungs­ träger dehnt sich der Bereich mit hoher remanenter Magneti­ sierung in den Bereich mit niedrigerer Magnetisierung aus. Das hat die Folge, daß das Magnetisierungsmuster auf dem Aufzeichnungsträger verzerrt ist und diese Verzerrung er­ scheint als eine niedrige Frequenzkomponente. Diese niedrige Frequenzkomponente wirkt sich beim Lesesignal dahingehend aus, daß die Lesesignale hoher Frequenz in den Übergangsbe­ reichen von niedriger zu hoher und hoher zu niedriger Fre­ quenz gegenüber unverzerrten Lesesignalen in ihrer Lage verschoben sind.
Um den Einfluß derartiger Verzerrungen zu verringern, ist es bekannt, den Schreibstrom entsprechend vorzuverzerren. Als Bei­ spiel wird auf die DE-AS 21 11 744 hingewiesen. Dort wird immer dann, wenn entsprechend dem Codierverfahren auf dem magneti­ schen Aufzeichnungsträger ein Flußwechsel durchgeführt werden soll, der Schreibstrom für den Magnetkopf von einem ersten Stromwert zu einem zweiten Stromwert umgeschaltet, also ein Hauptwechsel durchgeführt und anschließend der Schreibstrom kontinuierlich von dem Stromwert auf einen in der Amplitude niedrigeren Wert geändert. Diese Form des Schreibstroms und die dieser Form entsprechende Magnetisierung des Aufzeichnungsträ­ gers verringert die Verzerrung der Lesesignale.
Die Verringerung der Verzerrung wird jedoch dadurch begrenzt, daß bei jedem Hauptwechsel eine verhältnismäßig hohe Spitze auftritt, die sehr viele und sehr hohe Frequenzen aufweist.
Aus der DE-OS 17 74 007 ist es weiterhin bekannt, den Schreib­ strom nach jedem Hauptwechsel durch eine einzige Stufe auf ei­ nen niedrigen Wert zu verändern und die US-PS 41 67 761 offen­ bart eine einstufige Veränderung des Schreibstroms jeweils nach und vor jedem Hauptwechsel. In beiden Fällen sind die Stufen verhältnismäßig groß und damit ist auch der Einfluß der ent­ sprechenden hohen Frequenzen verhältnismäßig groß.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur Erzeugung eines Schreibstromes und eine Einrich­ tung zur Durchführung des Verfahrens anzugeben, bei dem die Verzerrungen der Lesesignale noch weiter verringert werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der oben angegebenen Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angege­ benen Merkmale gelöst.
Der Schreibstrom hängt in seiner Form somit von der Aufzeich­ nungsdichte ab und zwar so, daß die remanente Magnetisierung des Aufzeichnungsträgers vom Aufzeichnungsmuster nur noch ge­ ring abhängt. Durch die Reduzierung der Amplitude des Schreib­ stroms in Stufen für niedrigere Aufzeichnungsdichten wird auch die Remanenz in dem Aufzeichnungsträger reduziert. Dabei ist die Anzahl der Stufen für hohe Aufzeichnungsdichten geringer als für niedrigere Aufzeichnungsdichten. Die Folge ist, daß die Grundlinie für die Lesesignale in den Übergangsbereichen von niedriger zu hoher bzw. hoher zu niedriger Aufzeichnungs­ dichte gegenüber dem Normalfall nicht mehr verschoben ist, also die niedrige Frequenzkomponente beseitigt ist.
Der Schreibstrom, desse Amplitude nach einem Hauptwechsel abhängig von der Aufzeichnungsdichte in Stufen verringert wird, wird mit Hilfe einer Einrichtung erzeugt, die einen digitalen Zähler, einen Digital-Analogwandler und eine Schalteinrichtung enthält. Dem digitalen Zähler werden die codierten Informationssignale und ein Schreibtakt­ signal zugeführt. Der Zähler gibt an seinem Ausgang ein digitales Ausgangssignal ab, dessen Wert abhängig ist von dem zeitlichen Abstand der Hauptwechsel. Durch den Digi­ tal-Analogwandler wird dieses digitale Ausgangssignal in ein analoges Signal, z. B. einen Spannungswert umgewan­ delt. Der Ausgang des Digital-Analogwandlers ist mit der Mittenanzapfung einer Schreibwicklung des Magnetkopfes verbunden, deren Enden mit der Schalteinrichtung verbun­ den sind. Mit Hilfe der Schalteinrichtung, der ebenfalls das codierte Informationssignal und das Schreibtaktsignal zugeführt wird, wird festgelegt, in welcher Richtung der Strom durch die Schreibwicklung fließt.
Die Schalteinrichtung kann in einfacher Weise aus einem bistabilen Kippglied bestehen, das dann schaltet, wenn die Rückflanke des Schreibtaktsignals anliegt und das codierte Informationssignal binär "1" ist.
Der Zähler schaltet ebenfalls in seinen Ausgangszustand, wenn die Rückflanke des Schreibtaktsignales anliegt und das codierte Informationssignal binär "1" ist. Dagegen zählt der Zähler die Schreibtaktsignale, wenn das codierte Informationssignal binär "0" ist.
Der Digital-Analogwandler kann mit einem Transistor aufgebaut sein, dessen gesteuerte Strecke zwischen einem ersten Gleichspannungspotential und der Mittenanzapfung der Schreibwicklung liegt. An dem Steuereingang des Tran­ sistors ist eine Eingangsschaltung angeschlossen, die das digitale Zählergebnis des Zählers in einen analogen Spannungswert umwandelt. Die Eingangsschaltung besteht dabei zweckmäßigerweise aus einer zwischen einem Knoten­ punkt und einem zweiten Gleichspannungspotential ange­ ordneten Parallelschaltung aus einem Widerstand und einem Kondensator, aus jeweils einem zwischen dem Knotenpunkt und jedem Ausgang des Zählers angeordneten Widerstand und einem zwischen einem dritten Gleichspannungspotential und dem Knotenpunkt angeordneten Widerstand. Der Knoten­ punkt der Einrichtung ist dann mit dem Steuereingang des Transistors verbunden.
Um einen maximalen Zählwert des Zählers festlegen zu können, ist der Übertragsausgang des Zählers über einen Inverter mit dessen Freigabeeingang verbunden. Wenn also der Zähler seinen maximalen Wert erreicht hat, wird das Übertragssignal dazu verwendet, den Zähler zu sperren. Diese Sperre wird erst dann aufgehoben, wenn der Zähler mit Hilfe des Schreibtaktsignales und des codierten Informationssignales wieder auf seinen Ausgangszustand zurückgesetzt wird.
Anhand eines Ausführungsbeispieles, das in den Figuren dargestellt ist, wird die Erfindung weiter erläutert. Es zeigt die
Fig. 1 ein Impulsdiagramm mit dem Schreibtaktsignal, dem codierten Informationssignal und dem Schreibstrom,
Fig. 2 einen prinzipiellen Aufbau der Einrichtung zur Erzeugung des Schreibstromes und
Fig. 3 den genauen Aufbau der Einrichtung,
Fig. 4 ein Impulsdiagramm für den Schreibstrom bei Grenz­ fällen.
Aus der Fig. 1 ergeben sich drei Impulszüge, wobei der erste Impuls I das Schreibtaktsignal, der zweite Impulszug II das auf dem Aufzeichnungsträger aufzuzeich­ nende codierte Informationssignal und der dritte Impuls­ zug III den Schreibstrom zeigt. Die Impulszüge I und II sind Spannungen, die über der Zeit t aufgezeichnet sind. Der Impulszug III ist ein Strom, der über der Zeit t aufgezeichnet ist.
Die Erzeugung des Schreibtaktsignales erfolgt auf be­ kannte Weise, sie ist z. B. in der DE-OS 17 74 004 beschrieben. Das codierte Informations­ signal II hat einen Verlauf, um die Form des Schreibstro­ mes deutlich zeigen zu können. Dabei spielt das Codier­ verfahren hier keinerlei Rolle.
Der Schreibstrom III hat immer dann einen Hauptwechsel, bei dem er von einem ersten Stromwert zu einem zweiten Stromwert und umgekehrt wechselt, wenn ein codiertes In­ formationssignal vorliegt, das binär "1" ist, und die Rückflanke des Schreibtaktsignales I auftritt. Solche Hauptwechsel sind in Fig. 1 an den Stellen A, B, C, D gezeigt. Diese Hauptwechsel sind derart, daß die Magneti­ sierung des Aufzeichnungsträgers von einem Sättigungs­ zustand in den anderen Sättigungszustand geändert wird. Wenn ein Hauptwechsel ausgeführt worden ist, dann bleibt die Amplitude des Schreibstromes nicht auf dem ersten bzw. zweiten Stromwert. Vielmehr wird die Amplitude des Schreibstromes in Stufen betragsmäßig verringert. Die An­ zahl der Stufen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Haupt­ wechseln hängt dabei von dem zeitlichen Abstand der beiden Hauptwechsel ab. Je näher die beiden Hauptwechsel zeitlich zueinander liegen, also je größer die Auf­ zeichnungsdichte auf dem Aufzeichnungsträger ist, um so geringer ist die Anzahl der Stufen des Schreibstromes. In Fig. 1 sind dabei drei Möglichkeiten gezeigt. Zwischen den Hauptwechseln A und B verringert sich der Schreibstrom um drei Stufen, zwischen den weiter voneinander entfernt liegenden Hauptwechseln B und C verringert sich der Schreib­ strom um sechs Stufen, und zwischen den am nächsten liegen­ den Hauptwechseln C und D verringert sich die Anzahl der Stufen, um die sich die Amplitude des Schreibstromes nach einem Hauptwechsel betragsmäßig verringert, die von der Dichte der aufeinanderfolgenden codierten Informationssignale, also der Aufzeichnungsdichte auf dem Aufzeichnungsträger, abhängt. Dabei kann bei sehr weit auseinander liegenden codierten Informationssignalen der Schreibstrom stufen­ weise bis 0 hinuntergehen. Es ist aber auch möglich, die stufenweise Absenkung auf einen minimalen Wert zu begren­ zen.
Aus Fig. 2 ergibt sich eine Prinzipschaltung, mit der ein Schreibstrom gemäß der Fig. 1 erzeugt werden kann. Das Schreibtaktsignal I und das codierte Informationssignal II werden einem digitalen Zähler DC zugeführt. Der digitale Zähler DC zählt die Anzahl der Schreibtaktsignale I zwischen zwei aufeinanderfolgenden codierten Informationssignalen II. Das digitale Zählergebnis des Zählers DC wird mit Hil­ fe eines Digital-Analogwandlers DA in einen Analogwert, z. B. einen Spannungswert, umgewandelt. Dieser analoge Wert wird einer Mittenanzapfung MZ einer Schreibwicklung SW eines Magnetkopfes HD zugeführt. Die Enden der Schreib­ wicklung SW sind mit den Ausgängen einer Schalteinrichtung F 1 verbunden. Der Schalteinrichtung werden ebenfalls die Schreibtaktsignale I und die codierten Informationssignale II zugeführt. Immer, wenn eine Information geschrieben wer­ den soll, und die Rückflanke eines Schreibtaktsignales auf­ tritt, schaltet die Schalteinrichtung von einem Ausgang auf den anderen Ausgang um. Die Folge ist, daß der Strom durch die Schreibwicklung SW entweder über die eine Wicklungs­ hälfte oder über die andere Wicklungshälfte fließt. Dement­ sprechend wird der Magnetisierungszustand des Aufzeichnungs­ trägers geändert. Die stufenweise Verringerung der Ampli­ tude nach jedem Hauptwechsel wird dadurch erreicht, daß die Spannung am Ausgang des Digital-Analogwandlers DA ent­ sprechend geändert wird.
Der genauere Aufbau einer Einrichtung zur Erzeugung des Schreibstromes ist in Fig. 3 dargestellt. Das Schreib­ taktsignal I wird sowohl dem Zähler DC als auch der Schalt­ einrichtung F 1, die hier als bistabiles Kippglied, z. B. ein JK -Kippglied, ausgebildet ist, zugeführt. Ebenso wird das codierte Informationssignal II dem Zähler DC und dem bistabilen Kippglied F 1 zugeführt. Wenn das codierte In­ formationssignal binär "1" ist, und die Rückflanke eines Schreibtaktsignales auftritt, wird der Zähler DC auf seinen Ausgangswert zurückgesetzt und das bistabile Kipp­ glied F 1 umgeschaltet. Ist dagegen das codierte Informations­ signal binär "0" und treten Schreibtaktsignale auf, dann zählt der Zähler DC die Anzahl der Schreibtaktsignale, das bistabile Kippglied F 1 bleibt dagegen unbeeinflußt.
Der Zähler DC hat im Ausführungsbeispiel vier Ausgänge QA. QB, QC, QD. Diese Ausgänge sind mit dem Digital-Analog­ wandler DA verbunden. Dieser besteht aus einer Eingangs­ schaltung EG und aus einem an die Eingangsschaltung EG an­ geschlossenen Transistor T 1. Die Eingangsschaltung EG ist ein Netzwerk, das im wesentlichen aus Widerständen R und einem Kondensator C 1 besteht. Diese sind an einem Knoten­ punkt KP miteinander verbunden. Jeder Ausgang QA bis QD des Zählers DC ist jeweils über einen Widerstand R 5 bis R 2 mit dem Knotenpunkt KP verbunden. Ebenso liegt eine Parallelschaltung aus einem Widerstand R 6 und einem Kon­ densator C 1 zwischen einem Gleichspannungspotential P 2 und dem Knotenpunkt KP. Schließlich ist ein weiterer Widerstand R 1 zwischen einem weiteren Gleichspannungspotential P 3 und dem Knotenpunkt KP angeordnet. Der Knotenpunkt KP ist zusätzlich mit der Basis des Transistors T 1 verbunden. Zwischen den Ausgängen QA-QD und den Widerständen R 2 -R 5 können Puffer B 1-B 4 angeordnet sein.
Mit Hilfe der Eingangsschaltung EG wird der digitale Wert des Zählers DC in eine Spannung am Knotenpunkt KP umge­ wandelt, die den Transistor T 1 ansteuert. In Abhängigkeit dieses Spannungswertes am Knotenpunkt KP wird der Tran­ sistor T 1 mehr oder weniger ausgesteuert. Dementsprechend fließt im Emitterkollektorkreis des Transistors T 1 ein größerer oder kleinerer Strom. Der im Kollektoremitter­ kreis fließende Strom des Transistors T 1 wird der Mitten­ anzapfung MZ der Schreibwicklung SW zugeführt und fließt entsprechend der Schaltstellung des bistabilen Kippgliedes F 1 über die eine oder die andere Hälfte der Schreibwicklung SW des Magnetkopfes HD. Die Größe des Stromes wird zu­ sätzlich durch einen im Emitterzweig des Transistors T 1 liegenden Widerstandes R 7, der an einem Gleichspannungs­ potential P 1 liegt, festgelegt.
Immer dann wenn sich das digitale Zählergebnis des Zählers DC ändert, ändert sich auch die Spannung am Knotenpunkt KP entsprechend und damit die an der Basis des Transistors T 1 anliegende Spannung. Die Folge ist eine Änderung des Stromes durch die Schreibwicklung SW, also des Schreib­ stromes. Wenn ein Hauptwechsel des Stromes erzeugt werden soll, wird der Zähler DC auf seinen Ausgangswert, z. B. 0, zurückgesetzt. Dann ist die Spannung am Knotenpunkt KP derartig, daß ein maximaler Strom durch den Transistor T 1 und die Schreibwicklung SW fließt. Zählt anschließend der Zähler DC hoch, dann wird stufenweise die Spannung am Knotenpunkt KP geändert, entsprechend wird die Ampli­ tude des durch den Transistor T 1 fließenden Schreibstromes verringert und damit die Remanenz im Aufzeichnungsträger verringert.
Die Flanke bei den Hauptwechseln des Schreibstromes wird durch den Kondensator C 1 beeinflußt. Die Anzahl der Stufen des Schreibstromes hängt von der Anzahl der Schreibtakt­ signale ab, die zwischen zwei codierten Informationssignalen liegen. Wenn aber verhindert werden soll, daß die Amplitude des Schreibstromes auf 0 geändert wird, wenn zwei aufein­ anderfolgende codierte Informationssignale sehr weit aus­ einander liegen, so wird der Übertragausgang R des Zählers DC über ein Inverterglied N 1 mit einem Freigabeeingang P des Zählers verbunden. Wenn also am Übertragausgang R ein Übertragssignal auftritt, wird der Zähler DC für weitere Zählungen gesperrt. Das heißt, der Zähler DC bleibt auf seinem letzten Wert stehen und entsprechend fließt ein konstanter Schreibstrom weiter. Erst, wenn wieder das nächste codierte Informationssignal II auftritt, das binär "1" ist, wird der Zähler DC freigegeben und mit der Rückflanke des Schreibtaktsignales auf 0 zurück­ gesetzt. Die weiteren Inverterglieder N 2 und N 3 dienen dazu, die codierten Informationssignale II und die Schreib­ taktsignale I mit der richtigen Polarität an die ent­ sprechenden Eingänge CL bzw. L des Zählers DC anzulegen.
Es wird darauf hingewiesen, daß das Verfahren unabhängig ist vom verwendeten Codierverfahren. In einem Grenzfall, bei sehr hohen Aufzeichnungsdichten, ist es möglich, daß nach einem Hauptwechsel sofort der nächste Hauptwechsel folgt, also keine stufenweise Verringerung der Amplitude des Schreibstromes zwischen zwei Hauptwechseln erfolgt. Im anderen Grenzfall, bei sehr niedrigen Aufzeichnungs­ dichten, ist es möglich, daß der Schreibstrom zwischen zwei Hauptwechseln stufenweise auf Null heruntergeht.
Diese Grenzfälle sind in Fig. 4 dargestellt. Hier ist der Schreibstrom über der Zeit dargestellt. Es sind vier Fälle gezeigt. Die Hauptwechsel E, F, G folgen so schnell aufeinander, daß der Schreibstrom nicht stufen­ weise zwischen den Hauptwechseln verringert wird. Die Hauptwechsel G und H sind dagegen soweit voneinander entfernt, daß der Schreibstrom auf Null zurückgeht. Zwischen dem Hauptwechsel H, I, K ist der zeitliche Ab­ stand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptwechseln dagegen nicht derart, daß einer der Grenzfälle vorliegt.

Claims (7)

1. Verfahren zur magnetischen Aufzeichnung von codierten di­ gitalen Informationssignalen auf einen magnetischen Auf­ zeichnungsträger mit Hilfe eines Magnetkopfs, bei dem dem Magnetkopf ein Schreibstrom zugeführt wird, der in Abhän­ gigkeit der codierten Informationssignale und zu durch ein Schreibtaktsignal festgelegten Zeitpunkten Hauptwechsel von einem ersten Strom­ wert zu einem zweiten Stromwert und umgekehrt ausführt und bei dem die Amplitude des Schreibstroms nach jedem Hauptwechsel um eine Stufe betragsmäßig verkleinert wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem entsprechenden zeitlichen Abstand der Hauptwechsel voneinander die Amplitude des Schreibstroms um weitere Stufen betragsmäßig verkleinert wird, daß die Stufen zu durch das Schreibtaktsignal festgelegten Zeitpunkten auf­ treten und daß die Anzahl der Stufen vom Abstand der Hauptwechsel voneinander abhängt.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An­ spruch 1, gekennzeichnet durch einen digi­ talen Zähler (DC), dem die codierten Informationssignale (II) und Schreibtaktsignale (I) zugeführt werden, und der am Ausgang einen digitalen Zählwert abhängig von dem zeit­ lichen Abstand der Hauptwechsel abgibt, durch einen Di­ gital-Analogwandler (DA), der mit dem Ausgang des Zählers (DC) verbunden ist, und dessen Ausgang mit einer Mitten­ anzapfung (MZ) einer Schreibwicklung (SW) des Magnetkopfes (HD) verbunden ist und durch eine Schalteinrichtung (F 1), deren Ausgänge mit den anderen Enden der Schreib­ wicklung (SW) verbunden sind, und deren Eingängen das codierte Informationssignal (II) und das Schreibtakt­ signal (I) zugeführt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schalteinrichtung (F 1) aus einem bi­ stabilen Kippglied besteht, das schaltet, wenn die Rück­ flanke des Schreibtaktsignales (I) anliegt, und das codierte Informationssignal (II) binär "1" ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zähler (DC) in seinen Aus­ gangszustand schaltet, wenn die Rückflanke des Schreib­ taktsignals (I) anliegt, und das codierte Informations­ signal (II) binär "1" ist, und daß der Zähler (DC) die Schreib­ taktsignale zählt, wenn das codierte Informationssignal (II) binär "0" ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, ge­ kennzeichnet durch einen Digital-Analog­ wandler (DA) mit einem Transistor (T 1), dessen ge­ steuerte Strecke zwischen einem ersten Gleichspannungs­ potential (P 1) und der Mittenanzapfung der Schreib­ wicklung (SW) liegt und dessen Steuereingang mit einer Eingangsschaltung (EG) verbunden ist, die den digitalen Zählwert des Zählers (DC) in einen analogen Spannungs­ wert umwandelt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Eingangsschaltung (EG) aus einer zwischen einem Knotenpunkt (KP) und einem weiteren Gleichspannungs­ potential (P 2) angeordneten Parallelschaltung aus einem Widerstand (R 6) und einem Kondensator (C 1), aus jeweils einem zwischen dem Knotenpunkt (KP) und jedem Ausgang (QA bis QD) des Zählers (DC) angeordneten Widerstand (R 5 bis R 2) und einem zwischen einem dritten Gleichspannungs­ potential (P 3) und dem Knotenpunkt (KP) angeordneten Wider­ stand (R 1), wobei der Knotenpunkt (KP) mit dem Steuerein­ gang des Transistors (T 1) verbunden ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß der Übertrag­ ausgang (R) des Zählers (DC) über einen Inverter (N 1) mit dem Freigabeeingang (P) verbunden ist.
DE3112893A 1981-03-31 1981-03-31 Verfahren zur magnetischen aufzeichnung von codierten digitalen informationssignalen auf einem magnetischen aufzeichnungstraeger und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens Granted DE3112893A1 (de)

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Free format text: BOEHMERT, A., DIPL.-ING. HOORMANN, W., DIPL.-ING. DR.-ING., 2800 BREMEN GODDAR, H., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. LIESEGANG, R., DIPL.-ING. DR.-ING. MUENZHUBER, R., DIPL.-PHYS., 8000 MUENCHEN WINKLER, A., DR.RER.NAT., 2800 BREMEN BUSCH, T., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN STAHLBERG, W. KUNTZE, W. KOUKER, L., DR., 2800 BREMEN HUTH, M., 6228 ELTVILLE NORDEMANN, W., PROF. DR. VINCK, K., DR. HERTIN, P., PROF. DR. BROCKE, VOM, K. PUFENDORF, L., RECHTSANWAELTE, 1000 BERLIN

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