DE3112613A1 - "scharnier, insbesondere zum anlenken von kraftfahrzeughauben oder -klappen" - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D11/00—Additional features or accessories of hinges
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/50—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
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Description
- Scharnier. insbesondere zum Anlenken von Kraftfahrzeughauben oder -klappen
- Die Erfindung betrifft ein Scharnier gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Insbesondere bei Kraftfahrzeugen ist man daran interessiert, beispielsweise beim Fahren auf Kopfsteinpflaster an sich unvermeidbare Relativbewegungen von Karosseriebestandteilen, wie Motorhauben oder Heckklappen, nicht in Form von im Hörbereich liegenden Schwingungen in den Fahrzeuginnenraum gelangen zu lassen. Außerdem entstehen durch Schwingungen besondere Anforderungen an die Dauerfestigkeit Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein Scharnier gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so auszubilden, daß es selber aktiv zur Schwingungsdämmung beiträgt.
- Die erfindungsgsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
- Bei der Erfindung wird also in vorteilhafter Weise der ohnehin vorhandene zharnierarm bzw. der Augenbereich mit einem sich anschließenden Bereich des eigentlichen Arms zur Bildung einer Zusatzmasse ausgenutzt, die, durch elastische Zwischenlagen gegen die beiden durch das Scharnier zu verbindenden Teile schwingungsmäßig isoliert, aktiv zu Schwingungsdämmung beiträgt. Die beiden durch das Scharnier m cinander zu verbindenden Teile können nach dem oben Gesagten einerseits eine Motorhaube oder eine Heckklappe und andererseits die übrige Fahrzeugkarosserie sein.
- Gemäß Patentanspruch 2 kann der gesamte Scharnierarm als Zusatzmasse benutzt werden, wenn sein freies Ende, das mit dem einen der beiden zu verbindenden Teile, also beispielsweise der Karosserie, fest verbunden ist, nicht in direkte Berührung mit diesem Teil kommt, sondern nur indirekt über elastische Zwischenlagen.
- Eine andere Realisierung der Erfindung ist Gegenstand des Anspruchs 3 und mit Weiterbildungen in den übrigen Unteransprüchen beschrieben. Diese Ausführungsform der Erfindung sieht eine unmittelbare Befestigung des freien Endes des Scharnierarms beispielsweise an einer Motorhaube und die Unterteilung des eigentlichen Arms in zwei durch elastische Zwischenlagen gegeneinander schwingungsisolierte Armteile vor.
- Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch den hier interessierenden oberen Endbereich der Karosserie eines Kraftfahrzeugs mit einer Heckklappe, Fig. 2 die in Fig. 1 mit II-II bezeichnete Schnittansicht, Fig. 3 perspektivisch ein Scharnier mit unterteiltem Scharnierarm, und die Fig. 4 u. 5 die in Fig. 3 mit IV-IV sowie V-V bezeichneten Schnittånsichten.
- Betrachtet man zunächst das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel, so erkennt man von der Karosserie des Kraftfahrzeugs nur den hinteren Dachbereich 1 sowie die Heckklappe 2, die mit einer rahmenartigen Partie die Heckscheibe 3 aufnimmt. Das allgemein mit 4 bezeichnete Scharnier enthält als hier interessierende wesentliche Bestandteile den Scharnierbolzen 5, der über das Lagerteil 6 an der Heckklappe 2 festgelegt ist, sowie den Scharnierarm 7, der aus dem zylindrischen Augenbereich 8 und dem eigentlichen Arm 9 besteht. Das freie Ende des eigentlichen Arms ist mit Schraubenlöchern zwecks Befestigung an der eigentlichen Fahrzeugkarosserie mittels Schraubenbolzen 10 versehen.
- In dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der gesamte Scharnierarm 7 durch elastische Zwischenlagen aus Hartgummi gegen die beiden schwenkbar miteinander zu verbllldenden Teile 1 und 2 schwingungsisoliert. Betrachtet man zunächst Fig. 2, so erkennt man zwischen der Scharnierachse 5 einerseits und dem Augenbereich 8 des Scharnierarms 9 andererseits die zylindrische Zwischenlage 11 aus Hartgummi, und die entsprechende Entkopplung zwischen dem eigentlichen Scharnierarm 9 einerseits und der Karosserie 1 andererseits erfolgt durch die beiden elastischen Zwischenlagen 12 und 13, die das Entstehen einer Schallbrücke zwischen der Karosserie 1 einerseits und dem reien Ende des Scharnierarms 9 bzw. dem Schraubenbolzen 10 andererseits verhindern. Damit ist nicht nur ein direkter Schwingungs- oder Schallübergang von der Heckklappe 2 auf die Karosserie 1 unterbunden, sondern durch den Scharnierarm 7 zusammen mit den elastischen Zwischenlagen 8, 12 und 13 zugleich eine schwingungsdämmende Einrichtung geschaffen.
- In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3, 4 und 5 ist ein Haubenscharnier 30 dargestellt mit dem Scharnierbolzen 31, der an der eigentlichen Karosserie festgelegt ist, und dem Scharnierarm 32, dessen freies Ende mit Löchern oder Schlitzen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben oder dergleichen versehen ist, die die Verbindung zwischen dem Scharnier einerseits und der Haube andererseits darstellen. In an sich bekannter Weise ist der Scharnierarm 32 bogenförmig gestaltet, um das Schwenken trotz vorstehender Karosseriebereiche (Windlauf) zu gestatten.
- In diesem Ausführungsbeispiel ist der Scharnierarm 32 unmittelbar, d.h. ohne elastische Zwischenlagen, mit der nicht dargestellten Motorhaube verbunden. Um auch hier das Entstehen einer direkten Schallbrücke zwischen der eigentlichen Karosserie, also letztlich auch dem Scharnierbolzen 31, und der Haube zu vermeiden, ist einerseits zwischen dem Augenbereich 33 und dem Scharnierbolzen 31 wiederum eine elastische Zwischenlage 34 aus Material mit den e'astischen Eigenschaften von Hartschaum vorgesehen und andererseits der eigentliche Scharmerar 35 in die beiden Armteile 36 u i 37 unterteilt, die unter Verwendung weiterer elastischer Zwischenlagen 38 -siehe Fig. 5 fest miteinander verbunden sind. Zu diesem Zweck sind die Endbereiche 39 und 40 mit ineinanderpassenden Profilen 41 und 42 versehen. Weiterhin sind die Endbereiche bei 43 und 44 so abgekröpft, daß die beiden Armteile 36 und 37 im übrigen in einer Ebene verlaufen. Die mechanische Verbindung der beiden Armteile 36 und 37 erfolgt mittels der Hülse 45, wobei auch zwischen dieser Hülse einerseits und den Endbereichen 41 und 42 andererseits eine elastische Zwischenlage 46 vorgesehen ist.
- In diesem Ausführungsbeispiel bildet also der Armteil 36 zusammen mit dem Augenbereich 33 die zusammen mit den genannten elastischen Zwischenlagen eine Schwingungsdämmung bewirkende Zusatzmasse.
- Leerseite
Claims (5)
- PATENTANSPRUCHE 1. Scharnier, insbesondere zum Anlenken von Kraftfahrzeughauben oder -klappen, enthaltend einen Scharnierarm mit einem zylindrischen Augenbereich zum Umgreifen einer Scharnierachse und einem von diesem ausgehenden eigentlichen Arm, der an seinem freien Ende zur Befestigung an einem der beiden durch das Scharnier zu verbindenden Teile eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Augenbereich (8) eine sich auf der Scharnierachse (5) abstützende Zwischenlage (11) aus einem elastischen Material nach Art von Hartgummi angeordnet ist und weitere Zwischenlagen (12,13) aus elastischem Material nach Art von Hartgummi im Bereich des eigentlichen Arms (9) derart angeordnet sind, daß sie zumindest einen sich an den Augenbereich (8) anschließenden Bereich des eigentlichen Arms (9) gegen das eine der beiden durch das Scharnier (4) zu verbindenden Teile (1) hinsichtlich der Schwingungsübertragung isolieren.
- 2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des eigentlichen Arms (9) durch Bolzen (10) an dem einen der beiden zu verbindenden Teile (1) befestigt ist und die weiteren Zwischenlagen (12,13) auf beiden Seiten des einen der beiden zu verbindenden Teile (1) angeordnet sind.
- 3. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Arm (32) aus zwei Armteilen (36,37) zusammengesetzt ist, deren einander benachbarte Enden (39,40) unter Zwischenfügung einer weiteren Zwischenlage (38) mechanisch fest miteinander verbunden sind.
- 4. Scharnier nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (39,40) der beiden Armteile (36,37) mit quer verlaufenden, ineinander passenden Profilierungen (41,42) versehen und mittels einer Hülse (45) zusammen mit der weiteren Zwischenlage (38) zusammengespannt sind, wobei sich auch zwischen den Enden (39, 40) der beiden Arm teile (36,37) einerseits und der Hülse (45) andererseits Zwischenlagen (46) aus elastischem Material mit den Eigenschaften von Hartgummi erstrekken.
- 5. Scharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (39,40) der beiden Armteile (36,37) derart abgekröpft (43,44) sind, daß die beiden Armteile (36,37) im übrigen in einer Ebene verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813112613 DE3112613A1 (de) | 1981-03-30 | 1981-03-30 | "scharnier, insbesondere zum anlenken von kraftfahrzeughauben oder -klappen" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813112613 DE3112613A1 (de) | 1981-03-30 | 1981-03-30 | "scharnier, insbesondere zum anlenken von kraftfahrzeughauben oder -klappen" |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3112613A1 true DE3112613A1 (de) | 1982-12-02 |
Family
ID=6128744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813112613 Withdrawn DE3112613A1 (de) | 1981-03-30 | 1981-03-30 | "scharnier, insbesondere zum anlenken von kraftfahrzeughauben oder -klappen" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3112613A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2587963A1 (fr) * | 1985-09-27 | 1987-04-03 | Renault Vehicules Ind | Dispositif d'articulation d'un capot de vehicule automobile |
| GB2522132A (en) * | 2015-02-06 | 2015-07-15 | Daimler Ag | Hinge for mounting a hood on a structure of a commercial vehicle |
| DE102021129281A1 (de) | 2021-11-10 | 2023-05-11 | Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG | Arbeitsmaschine mit einem um eine Schwenkachse verstellbaren Maschinenelement |
-
1981
- 1981-03-30 DE DE19813112613 patent/DE3112613A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2587963A1 (fr) * | 1985-09-27 | 1987-04-03 | Renault Vehicules Ind | Dispositif d'articulation d'un capot de vehicule automobile |
| GB2522132A (en) * | 2015-02-06 | 2015-07-15 | Daimler Ag | Hinge for mounting a hood on a structure of a commercial vehicle |
| DE102021129281A1 (de) | 2021-11-10 | 2023-05-11 | Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG | Arbeitsmaschine mit einem um eine Schwenkachse verstellbaren Maschinenelement |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOLKSWAGEN AG, 3180 WOLFSBURG, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |