DE3111581C2 - - Google Patents
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- B24—GRINDING; POLISHING
- B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
- B24C7/00—Equipment for feeding abrasive material; Controlling the flowability, constitution, or other physical characteristics of abrasive blasts
- B24C7/0046—Equipment for feeding abrasive material; Controlling the flowability, constitution, or other physical characteristics of abrasive blasts the abrasive material being fed in a gaseous carrier
- B24C7/0069—Equipment for feeding abrasive material; Controlling the flowability, constitution, or other physical characteristics of abrasive blasts the abrasive material being fed in a gaseous carrier with means for preventing clogging of the equipment or for preventing abrasive entering the airway
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Druckkammerstrahlgerät der im
Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschriebenen Art.
Es ist aus der US-PS 30 34 263 ein Druckkammerstrahlgerät dieser Art
bekanntgeworden, bei dem zwar der Strahlmittelbehälter mit einem handbe
tätigten Entlüftungsventil versehen ist, bei dem jedoch das Schließen des
Druckmittelsteuerventils mittels des Tasters nicht unmittelbar zur Druck
entlastung des Behälters führt, so daß der Strahlmittelbehälter nach dem
Schließen des Druckmittelsteuerventils zumindest bis zum Öffnen des Ent
lüftungsventils unter Druck verbleibt und die Druckentlastung bzw. Entlüf
tung über den Strahlschlauch bzw. über die Strahldüse unter entsprechend
Nachverstrahlung von Strahlmittel erfolgt.
Dasselbe gilt ebenfalls für das aus der US-PS 37 41 738 bekannt
gewordene Druckkammerstrahlgerät, bei dem zwar das am Behälter angeordnete
Entlüftungsventil mit einem Strahlgutfänger versehen ist, so daß die über
dieses Ventil abgelassene Luft vor dem Übertritt in die Atmosphäre von
Strahlmittel befreit wird, der Behälter steht jedoch bis zum Öffnen
des Ventils unter dem vollen Druck, so daß bis zum Öffnen des Entlüf
tungsventils - je nach Abstand zwischen Gerät und Arbeitsstelle eine mehr
oder weniger lange Zeit - über die Strahldüse Druckmittel unkontrolliert
in die Umgebung abgeblasen wird.
Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es ebenfalls bekannt, die Düse mit
einem Sperrventil zu versehen und an dem Strahlmittelbehälter zur
Ermöglichung einer Druckentlastung des Behälters ein weiteres Ventil als
Entlüftungsventil anzubringen, über das nach der Strahlung der Behälter,
beispielsweise zum Zwecke der Nachfüllung von Strahlmittel, druckentlastet
werden kann.
Es wird hierdurch zwar ein Abstellen des Gerätes durch einen an der
Strahldüse selbst angebrachten Absteller ermöglicht, so daß es der andern
falls erforderlichen Zurücklegung eines mehr oder weniger weiten Weges bis
zum gerätefesten Hauptsteuerventil unter vollem Strahlmitteldurchfluß
nicht mehr bedarf, die nach dem Strahlvorgang erforderlich und vorge
schriebene Druckentlastung des Strahlmittelbehälters kann jedoch nach wie
vor nur am Behälter selbst erfolgen, wobei bei der Öffnung des Ventils von
der plötzlich aus dem Strahlschlauch durch die Strahlmittelsäule hindurch
rückfließenden Luft ebenfalls große Mengen an Strahlmittel mitgerissen und
aus dem Strahlmittelbehälter durch das Entlüftungsventil ausgetragen wer
den, das demgemäß durch das seiner Natur nach scharfe Strahlmittel einem
großen Verschleiß unterliegt. Darüber hinaus ergeben sich hierdurch größere
Mengen an Strahlmittelverlusten sowie eine insbesondere in geschlossenen
Räumen untragbare Verstaubung der Umgebung. Ebenso unterliegt der an der
Strahldüse angebrachte Absteller einem hohen Verschleiß, da während der
Verstrahlung das gesamte Strahlmittel durch die Kegelbohrung des
Abstellers fließt.
Der vorliegenden Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung eines
Druckmittelstrahlgerätes der beschriebenen Art zugrunde, bei dem unmittel
bar mit dem Schließen des Druckmittelsteuerventils ein problemloses
Abblasen des druckbeaufschlagten Strahlmittelbehälters möglich ist, ohne
daß die Umgebung mit Strahlmittel verunreinigt oder die Steuerventile
durch das Strahlgut beschädigt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die in dem Patentanspruch 1 gekennzeichnete
Erfindung gelöst. Bei dem erfindungsgemäßen Druckkammerstrahlgerät erfolgt
die Entlüftung des Strahlmittelbehälters gleichzeitig mit dem Sperren des
Druckmittelzuflusses dadurch, daß der Behälter über die nunmehr als Ent
lüftungsleitung dienende Druckmittelzuführungsleitung sowie den R-Anschluß
des Steuerventils automatisch gegen Atmosphäre geöffnet wird. Die
Anbringung eines Entlüftungsventils am Kessel ist entbehrlich. Es werden
alle erforderlichen Funktionen in einem Ventil gesteuert. Ein weiterer
wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Druckkammerstrahlgerätes ist
auch darin zu sehen, daß die Druckentlastung nicht auf direktem Wege über
ein unmittelbar gegen Atmosphäre öffnendes Ventil erfolgt sondern über die
im Dom des Behälters sitzende Schließkegelführung, durch die hindurch
keine oder allenfalls vernachlässigbar kleine Menge an Verschleiß verur
sachendem Strahlmittel nach außen mitgerissen werden, die anschließend in
dem in der Druckmittelleitung angeordneten Wasserabscheider aufgefangen
werden, der in dieser Luftströmrichtung als selbstreinigendes Staubfilter
wirkt, durch das sowohl das Druckmittelsteuerventil als auch die Atmo
sphäre zuverlässig vor jeder Art mitgerissenem Staub bzw. Strahlmittel ge
schützt werden und das unmittelbar bei Wiederaufnahme des Strahlvorganges
durch die nunmehr wieder in den Behälter bzw. den Strahlschlauch einströ
mende Druckluft durch Rückspülung gereinigt wird.
Das Rückschlagventil ist in der Strahlmittelleitung zweckmäßig in
einer möglichst großen Entfernung vor deren Einmündung in den
Strahlschlauch - d. h. unmittelbar hinter der Abzweigung - angeordnet. Es
wird hierdurch erreicht, daß bei Schließen des Tastventils und bei dem
hierdurch bedingten Öffnen des Druckmittelsteuerventils gegen Atmosphäre
die in dieser Abzweigung rückströmende Luft das Rückschlagventil noch im
Bereich der Luftsäule schließt, d. h. bevor das mit der Luft mitgerissene
Strahlmittel das Rückschlagventil erreicht oder gar passiert hat. Es wird
hierdurch das Rückschlagventil selbst gegen Verschleiß geschützt, weiter
hin der in dieser Betriebsphase als Filter wirkende Wasserabscheider gegen
Überbelastung durch eine übermäßige Menge an rückströmendem Strahlmittel.
Das im Strahlschlauch befindliche mit der rückfließenden Luft mitgerissene
Strahlmittel wird somit ausschließlich in den Behälter zurückgebracht und
von der Strahlmittelsäule zurückgehalten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Das in der Zeichnung wiedergegebene Druckkammerstrahlgerät besteht aus
einem Strahlmittelbehälter 1, einem (nicht dargestellten) Druckmittel
behälter und einem von einem Taster 7 pneumatisch betätigbaren Druckmit
telsteuerventil 5, das eine zum
Strahlschlauch (nicht dargestellt) führende Strahlmittelleitung 8 steuert, von der
eine Behälterleitung 6 abzweigt.
In der Behälterleitung 6 ist ein dem Verschluß der Einfüllöffnung 3 des Strahlmittelbehälters 1 dienender
Schließkegel 2 derart geführt, daß er von dem einströmenden Druck
mittel in Schließrichtung betätigt wird. Es sind in der Druckmittelleitung
8 vor der Abzweigung 10 ein in der einen Richtung als Wasserabscheider und in der Gegenrichtung als
Druckmittelfänger wirkender Abscheider 9 und hinter der
Abzweigung 10 ein Rückschlagventil 12 an
geordnet. Das Druckmittelsteuerventil 5 ist von einem Zwei-/Dreiwege
ventil gebildet, das die Druckmittelleitung 8 wechselweise bei An
steuerung durch den Taster 7 mit dem Druckmitteleinlaß P und bei Ent
lastung mit dem Atmosphäreanschluß R verbindet. Das Rückschlagventil
12 unmittelbar nach der Abzweigung 10, d. h. in einer großen Ent
fernung vor der Einmündung 11 der Strahlmittelzuführung in die Strahl
mittelleitung 4 angeordnet.
Durch Betätigung des Tasters 7 wird der Druckweg von der Kompressorzu
leitung 13 zum Z-Anschluß des Druckmittelsteuerventils freigegeben, wo
durch unter Schließen des R-Anschlusses und Öffnen des Druckmittelweges
von P nach A dieses Ventils das Druckkammerstrahlgerät mit Druckluft be
aufschlagt wird. Unter der Wirkung der einströmenden Druckluft wird der
Schließkegel 2 gehoben, somit die Strahlmitteleinfüllöffnung 3 geschlossen
und infolgedessen im Behälter 1 Druck aufgebaut, es wird gleichzeitig mit
dem Druckaufbau das Rückschlagventil 12 geöffnet und der Druckmittelweg in
die Strahlmittelleitung 4 freigegeben, in die das Strahlmittel aus dem Be
hälter 1 unter dem sich dort aufbauenden Druck in die Einmündung 11 einge
speist wird. In dieser Betriebsphase wirkt der Abscheider 9 als Wasser
abscheider, an dessen Sintereinsatz 9 a sich die mit der Luft eingebrachte
Feuchtigkeit niederschlägt, die in dem Sumpf des Abscheiders abtropft und
von Zeit zu Zeit über das Bodenventil abgezogen werden kann.
Beim Entlasten des Tasters 7 wird der P-Anschluß des Druckmittel
steuerventils 5 geschlossen und sein R-Anschluß gegen A geöffnet, wodurch
das gesamte Gerät gegen Atmosphäre geöffnet wird. Infolge der Druckentla
stung wird zunächst das Rückschlagventil 12 geschlossen, wodurch ein Rück
strömen der Luft aus der Strahlmittelleitung 4 in die Druckmittelleitung 8
und insbesondere ein Rückfließen von Strahlmittel aus der Strahlmittellei
tung 4 über das Rückschlagventil 12 hinaus verhindert ist. Der Druckmittel- und
Strahlmittelrückfluß erfolgt vielmehr vollständig über den Behälter 1, in
dem das aus dem Strahlschlauch rückfließende Strahlmittel aufgefangen
wird. Aus der Strahlmittelsäule eventuell mitgerissenes Strahlmittel und
mitgerissene Staubteile fangen sich primär am Schließkegel 2 und fallen in
den Behälter zurück, in die Leitung 6 übertretende Reststaubmengen werden
im Sintereinsatz 9 a des in dieser Phase als Staubfilter wirkenden
Abscheiders 9 gefangen. Das Druckmittelsteuerventil 5 und die Atmosphäre sind
vollständig gegen Staub geschützt.
Während der nachfolgenden Betriebsphase wird der Sintereinsatz des
Abscheiders 9 selbsttätig nach Art eines Rückspülfilters wieder un
mittelbar von dem aufgefangenen Staub gereinigt.
Claims (2)
1. Druckkammerstrahlgerät, bestehend aus einem Strahlmittelbehälter,
einem Druckmittelbehälter und einem von einem Taster pneumatisch betätig
baren, eine Druckmittelleitung steuernden Druckmittelsteuerventil, wobei von der Druckmittelleitung eine
Behälterleitung
abzweigt,
in der ein dem Verschluß
der Einfüllöffnung des Strahlmittelbehälters dienender Schließkegel derart
geführt ist, daß er von dem einströmenden Druckmittel in Schließrichtung
betätigt wird, und die Druckmittelleitung nach einer vom Strahlmittelbehälter kommenden Einmündung zu einem
Strahlschlauch führt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckmittelleitung (8)
vor der Abzweigung (10) ein in der einen Richtung als Wasserabscheider und in der Gegenrichtung als
Strahlmittelfänger wirkender Abscheider (9) und hinter der
Abzweigung (10) vor der vom Strahlmittelbehälter (1) kommenden Einmündung (11) ein Rückschlagventil
(12)
angeordnet sind, und daß das Druckmittelsteuerventil (5) derart
ausgebildet ist, daß es die Druckmittelleitung
(8) wahlweise bei Ansteuerung durch den Taster (7) mit dem Druckmitteleinlaß (P) und
bei Entlastung mit dem Atmosphäreanschluß (R) verbindet.
2. Druckkammerstrahlgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückschlagventil (12) in einer möglichst großen Entfernung vor der
Einmündung in den Strahlschlauch angeordnet ist.
Priority Applications (5)
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (5)
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Also Published As
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