DE3111081A1 - "wettkampfschusswaffe, insbesondere gewehr oder pistole" - Google Patents
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Description
ΠίηΙ - Palentan««te
J.G. Anschütz GmbH 7900 Ulm/Donau Tel.'26osgeg°hen2
,3-
20. März 1981 WettkampfSchußwaffe, insbesondere Gewehr oder Pistole
Die Erfindung betrifft eine Wettkampfschußwaffe, insbesondere
ein Gewehr oder eine Pistole, mit einem in der Waffe auf Lagern längsverschiebbar geführten Waffengehäuse, das dem
Rückstoß beim Schuß entgegenwirkt und an dem gegebenenfalls zwecks Gewichtsvergrößerung der Lauf und andere Waffenteile
befestigt sind. WettkämpfSchußwaffen dieser Art sind hauptsächlich
als Druckluftschußwaffen mit Kolben, Zylinder und
Kompressionsfeder bekannt. Darüber hinaus gibt es sie aber auch als Feuerwaffen für Patronenmunition.
Das in der Waffe verschiebbar gelagerte System wird beim Schuß durch den Rückstoß in die dem abgehenden Geschoß
entgegengesetzte Richtung bewegt. Die Lager sind so konstruiert und ausgerichtet, daß sie nur in dieser Richtung eine
Bewegung gestatten. Deshalb kann der Rückstoß nicht auf die systemtragenden Teile der Waffe (Schaft) übertreten, und diese
ist nach außen hin rückstoßfrei. Die Rückstoßenergie, die sich in der Bewegungsenergie des Systems äußert, wird durch die
Lagerreibung und erforderlichenfalls durch einen am Ende des Rücklaufweges in Aktion tretenden weichen Puffer aufgezehrt.
Die Lager, in denen das System läuft, sind metallische Gleitoder Wälzlager, die starr am System und den systemtragenden
Waffenteilen befestigt sind.
Ein Beispiel für eine rückstoßfreie DruckluftSchußwaffe,
deren verschiebbares System in wenigstens zwei im Schaft parallel angeordneten prismatischen Linear-Wälζlagern geführt ist,
ist in der DE-PS 11 40 489 angegeben. Mit ähnlichen prismatischen Wälzlagern ist auch das System einer bekannt gewordenen
rückstoßfreien Handfeuerwaffe ausgerüstet.
Bei einer rückstoßfreien DruckluftSchußwaffe gemäß der
DE-PS 11 47 142 ist das System an seinem vorderen, laufseitigen
Ende mit zwei parallel zur Systemlängsachse und mit
» β
• C
seitlichem Abstand voneinander angeordneten zylindrischen
Bolzen in zwei entsprechenden Bohrungen einer im Schaft befestigten Stütze gelagert: Durch den Querabstand der Lagerbolzen
wird ein Seitwärtskippen des Systems unterbunden. Das hintere Systemende ist mit einer achsparallelen Bohrung auf einem in
gleicher linie im Schaft befestigten Bolzen verschiebbar abgestützt.
Ferner ist noch eine andere rückstoßfreie Druckluftschußwaffe bekannt, die in der DE-PS 23 29 425 beschrieben ist.
Hierbei ist ein im wesentlichen zylindrisches System, an dem auch der Lauf befestigt ist, mit konzentrisch zur Hauptachse
angeordneten zylindrischen Linear-Wälzlagern in einer rohrartigen,
mit dem Schaft fest verbundenen metallischen Hülse längsverschiebbar gelagert. Ein außermittig am System angebrachtes
weiteres Lager verhindert das Verdrehen des Systems um seine Hauptachse.
Bei allen diesen Schußwaffen ist es erforderlich, daß
die Bewegungsachsen der Systemlager absolut parallel bzw. in einer Linie ausgerichtet sind. Außerdem müssen gegebenenfalls
die Achsabstände der Lager sowie die Abstände der darin gelagerten Teile genau übereinstimmen. Und schließlich ist es
ebenfalls erforderlich, daß die Lagergeometrie die entsprechende Genauigkeit aufweist. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt,
so klemmen die Lager oder sie lassen sicherst gar nicht zusammenbauen. Man muß also entweder bei der Herstellung der betreffenden
Teile auf hohe Genauigkeit achten oder aber das Lagerspiel entsprechend groß machen. Ersteres ist teuer, das andere
setzt die Schußgenauigkeit der Waffe herab, was verständlicherweise unerwünscht ist.
Das Zusammenwirken der verschiedenen Lager wird aber nicht nur durch fertigungsbedingte Form- und Lageabweichungen
ungünstig beeinflußt, sondern auch durch Lageveränderungen, die sich erst beim Gebrauch der Waffe ergeben. Derartige
Lageveränderungen können z.B. durch ungleichmäßige Temperaturschwankungen
der Waffenteile, durch mechanische Belastungen und durch Feuchtigkeitsschwankungen in Schäften aus Holz oder
Kunststoff hervorgerufen werden und führen unter Umständen ebenfalls zu Verspannungen der Systemlager.
-3-
Um diese Schwierigkeiten zu mildern wurde versucht, wenigstens eines der drei Systemlager als sogenanntes Loslager
auszubilden, das gegen mögliche Lageabweichungen und Lageveränderungen unempfindlich ist. Die beiden anderen Systemlager
mußten nach wie vor als Festlager ohne die Möglichkeit des Ausgleichs von Lag«abweichungen und -Veränderungen ausgeführt
werden, um eine sichere, ortsunveränderliche Lagerung des
Systems zu gewährleisten.
Eine nach diesem Prinzip konzipierte Systemlagerung für ein rückstoßfreies Luftgewehr ist in der DE-OS 25 12 476 dargestellt
und beschrieben. Hierbei ist - ähnlich wie bei der vorerwähnten DruckluftSchußwaffe gemäß DE-PS 11 47 142 - das
System mit drei parallel zueinander angeordneten zylindrischen Lagerbolzen längsverschiebbar im Gewehrschaft gelagert. Zwei
der drei Lagerbolzen am vorderen und hinteren Ende des Verschlußgehäuses sind in metallischen prismatischen Führungsrinnen verschiebbar geführt. Der dritte Lagerbolzen ist auf
einer ebenen, in Gebrauchslage der Schußwaffe horizontalen Platte abgestützt und somit keiner Seitenführung unterworfen.
Damit das System sicher in den offenen Lagern ruht, wird es außer durch sein Eigengewicht durch Federn niedergedrückt oder
es werden die Lagerbolzen mit Klötzchen aus Kunststoff in die Lager gedrückt, wobei die Anpreßkraft durch Stellschrauben
veränderbar ist.
Bei dieser Konstruktion ist das Problem des Ausgleichs der Lageabweichungen nur teilweise für das eine Lager mit der
ebenen Stützplatte gelöst. Aber selbst hierbei kann eine Lageabweichung, die in einer Unparallelität von Stützplatte und
Lagerbolzen besteht, nicht beseitigt werden und hat eine unerwünschte Kantenpressung zur Folge. Ungünstig ist ferner, daß
alle drei Lager durch zusätzliche Kiederhaltekräfte belastet werden müssen, was die Reibung und den Verschleiß erhöht.
Die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, sämtliche Lager des verschiebbaren Systems einer rückstoßfreien
WettkampfSchußwaffe so auszubilden, daß fertigungsbedingte
Form- und Lageabweichungen selbsttätig ausgeglichen
werden und das System dennoch sicher und släsil geführt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsmäßig dadurch gelöst, daß die lager Bettungen besitzen die reversibel verformbar oder
einmalig bleibend verformbar und in verschiedenen Richtungen belastbar sind.
Die Anwendung der einen Bettungsart schließt nicht notwendigerweise
die andere Bettungsart aus. Beide können sehr vorteilhaft auch gemeinsam angewendet werden, so daß ein Lager
zwei Bettungen besitzt, von denen eine reversibel verformbar und die andere einmalig bleibend verformbar ist.
Lager mit reversibel verformbarer Bettung passen sich nicht nur den in Größe und Richtung gleichbleibenden fertigungsbedingten
Form- und Lageabweichungen an, sondern ermöglichen vorteilhafterweise auch noch bis zu einem gewissen Grad den
Ausgleich von Lageveränderungen, die durch äußere Ursachen und Betriebseinflüsse entstehen.
Bettungen der anderen Art, die ausschließlich beim Einbau bleibend verformbar sind, eignen sich nur zum Ausgleich
vorbestehender fertigungsbedingter Form- und Lageabweichungen.
Sie besitzen dafür aber den Vorteil, daß sie nach der endgültigen Formgebung nicht bestrebt sind, sich elastisch auf eine
andere Form zurüekzubilden. Damit entfallen zusätzliche Kräfte
an den Lagern.
Bs ist auch möglich, Bettungen aus einem Stoff wie z.B.
Silikonkautschuk herzustellen, der zum Zweck der Frformung zunächst teigig ist und danach je nach dem Mischungsverhältnis
seiner Komponenten mehr oder weniger elastisch polymerisiert. Eine derartige Bettung besitzt die vorteilhaften Eigenschaften
beider zuvor beschriebener Bettungsarten.
Für reversibel verformbare Bettungen, die vor dem Einbau fix und fertig sind, eignet sich als Werkstoff insbesondere ein
elastisches synthetisches Polymer. Da solche Werkstoffe häufig auch gute Gleiteigenschaften aufweisen, könnte eine daraus hergestellte
Bettung bei Gleitlagern unmittelbar den tragenden Lagerkörper bilden.
Bei Verwendung von Wälzlagern wäre es empfehlenswert, wenigstens die Wälzkörper aus einem elastischen Kunststoff
herzustellen, so daß das Lager nicht mehr die Starrheit eines Ganzmetallagers besitzt.
Bettungen, die im wesentlichen keine elastischen Eigenschaften haben müssen und beim Einbau ihre endgültige bleibende
Form erhalten, können aus Werkstoffen bestehen, die anfangs flüssig oder teigig sind und nach dem Einbringen an Ort und
Stelle aushärten. Hierfür kommt z.B. ein geeigneter Klebstoff unter der Voraussetzung in Betracht, daß die Form- und Lageabweichungen
relativ klein sind und die Bettung dünnwandig sein darf. Durch die Verwendung von Klebstoff ist auch zugleich eine
feste, dauerhafte Verbindung des Lagers mit dem tragenden Bauteil gewährleistet. Eine Alternative wäre eine knet- und aushärtbare
Kunstharz-Zement-Masse, die sich insbesondere für dickwandigere Bettungen eignet.
Einige beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung
sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigon
Fig. 1 ein Wettkamnfgewehr mit längsverschiebbar
gelagertem System, teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht,
Fig. 2 ein Wettkampfgewehr ähnlich dem von Fig. 1 mit
einer anderen Anordnung der Systemlager, und
Fig. 3 bis 5 vergrößert dargestellte Systemlager im Längsschnitt in drei verschiedenen Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt ein Wettkampfgewehr, das aus einem Schaft 1,
einem Abzugsbügel 2, einer zylindrischen G-ewehrhülse 3 mit
einem sich in gleicher Hauptachse nach vorne erstreckenden Laufmantelrohr 4 und einem System 5 besteht. Der Abzugsbügel 2
und die Gewehrhülse 3 sind fest mit dem Schaft 1 verbunden.
Das System 5 besteht aus einem zylindrischen Verschlußgehäuse 6 mit einer darin befindlichen nicht gezeichneten
Verschluß- oder Kompressionsmechanik, einem Lauf 7 sowie einer Abzugsvorrichtung 8 und ist längsverschiebbar in der G-ewehrhülse
3 und dem Laufmantelrohr 4 gelagert. Insgesamt sind zur
Lagerung des Systems 5 drei Lager vorgesehen, nämlich je ein Lager 9 und 10 an den beiden Enden des Laufmantelrohres 4 und
ein Lager 11, dnc; sich in einem zwi neben dom ;'.chaft 1 und der
Gewehrhülse 3 angeordneten Lagerbock 12 "befindet. Das lager 11
lagert verschiebbar einen Bolzen 13, der an der Abzugsvorrichtung
8 befestigt ist und sich parallel zur Hauptachse des Systems 5 erstreckt. Durch die außermittige Anordnung des
Lagers 11 wird ein Verdrehen des Systems 5 verhindert. Die drei Lager 9, 10 und 11 besitzen Bettungen, die später anhand
der Figuren 3 bis 5 näher erläutert werden.
Das in Pig. 2 dargestellte Wettkampfgewehr besitzt einen
Schaft 21 mit Abzugsbügel 22 und ein System 25, das längsverschiebbar auf dem Schaft 21 gelagert ist. Das System 25 besteht
aus einem Verschlußgehäuse 26, das eine nicht dargestellte Verschluß- oder Kompressionsmechanik enthält, und weist ferner
einen Lauf 27 und eine Abzugsvorrichtung 28 auf, die beide am. Verschlußgehäuse 26 befestigt sind.
Im Bereich des Vorderendes des Schaftes 21 ist eine Ausnehmung 30 vorgesehen, auf deren Bodenfläche eine Bettung 31
für einen zweischenkligen Lagerbügel 32 angeordnet ist. Die Bettung 31, die aus einem Kunst-Schaumstoff mittlerer Härte
besteht, ist sowohl mit dem Boden der Ausnehmung 30 wie auch mit der Auflagefläche des Lagerbügels 32 verklebt. Im Lagerbügel
32 sind nebeneinander zwei zylindrische Lagerbolzen 33
befestigt, deren Längsachsen zueinander und zur Längsachse des Systems 25 parallel ausgerichtet sind. In Mg. 2 ist nur einer
der beiden Lagerbolzen 33 erkennbar, weil der zweite vom ersten verdeckt ist. Eine im Abstand der Lagerbolzen 33 zweifach durchbohrte
vordere Stütze 34 ist am Verschlußgehäuse 26 befestigt und stützt sich über zwei in sie eingesetzte Lager 35 verschiebbar
auf den beiden Lagerbolzen 33 ab. Diese aus den Teilen 31 bis 35 bestehende Anordnung ist die laufseitige Systemlagerung.
Zur abzugsseitifen Systemlagerung gehört ein im Abzugsbügel
22 starr befestigter Lagerbolzen 36, der sich parallel zur System-Längsachse erstreckt. Eine am lauffernen Ende des
Verschlußgehäuses 26 befestigte rückwärtige Stütze 37 stützt sich mittels eines in sie eingesetzten Lagers 38 auf dem Lagerbolzen
36 längsversehiebbar ab. Das Lager 38 besitzt eine Bettung, die im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren 3 bis 5
näher beschrieben wird.
-7-
Tn den Figuren 1 und 2 sind die Systeme 5 bzw. 25 jeweils in ihrer Schußbereitschaftsstellung dargestellt. Beim Schuß
gleiten sie infolge des Rückstoßes in ihren Lagern zurück und kommen durch die Lagerreibung zum Stillstand oder werden von
einem nicht gezeichneten Puffer weich abgebremst.
In den "Figuren 3, 4 und 5 sind drei Varianten einer
Systemlagerung dargestellt. Dabei kann es sich um jedes der in den Figuren 1 und 2 angegebenen Systemlager handeln, also z.B.
um jeweils eines der Lager 9, 10 oder 11 in Fig. 1 oder um die
Lager 35 bzw. 38 in Pig. 2. Als Beispiel für die Beschreibung der fig. 3 bis 5 wird das Lager 11 in Pig. 1 herangezogen, das
in dem Lagerbock 12 angeordnet ist und den an der Abzugsvorrichtung 8 befestigten zylindrischen Bolzen 13 lagert. Die drei
verschiedenen Lagerbauformen des Lagers 11 in den Figuren 3 bis 5 werden entsprechend der jeweiligen "Figuren-Hummer mit 113,
114 und 115 gekennzeichnet.
Fig. 3 zeigt eine Systemlagerung, bei der das Lager 113
aus einer zylindrischen als Gleitlaserbuch.se dienenden Bettung
40 und aus einer sie umschließenden und fest mit ihr verbundenen stählernen Mantelhülse 41 besteht. Die Mantelhülse 41 ist ihrerseits
in eine Bohrung des Lagerbocks 12 eingepreßt. Als Werkstoff für die Gleitlagerbuchse und Bettung 40 ist Polytetrafluoräthylen
vorgesehen, ein Kunststoff, der nicht nur sehr gute Gleiteigenschaften besitzt, sondern auch besonders elastisch
ist. Dank seiner großen Elastizität ist es möglich, bei entsprechender Wahl der Durchmesser von Bettung 40 und des
darin verschiebbar geführten Bolzens 13 das Lagerspiel zu beseitigen. Trotzdem werden dadurch die Lagerreibungskräfte nicht
wesentlich hoher. In der Bettung 40 können nicht gezeichnete und an sich bekannte Ausnehmungen vorgesehen sein, die als
Schmiermitteldepots dienen und die Elastizität dieses Bauteils erhöhen.
In Pig. 4 ist ein zylindrisches Lager 114 dargestellt,
das aus einer Gleitlagerbuchse 42 aus Zinnbronze, einer elastischen Bettung 43 aus Kunststoff und einer stählernen Mantelhülse
44 aufgebaut ist. Die einzelnen Bauelemente des Lagers 114 sind untereinander zum Beispiel durch Kleben fest verbunden.
In der Bettung 43 können nicht gezeichnete Freimachungen
vorgesehen sein, um Dehnungsräume für den elastischen Kunststoff zu schaffen.
Um das zylindrische lager 114· herum ist eine weitere
Bettung 45 angeordnet, die aus einem ausgehärteten Klebstoff besteht und deren Dicke nicht nur übersteigert, sondern auch
ungleichmäßig wiedergegeben ist. Me Dicke der Bettung 45 ist unten größer als oben, was darauf zurückzuführen ist, daß
zwischen der Mantelhülse 44 und der Bohrung des Lagerbocks 12 eine Abweichung von der Sollage in Form einer Exzentrizität
besteht.
Fig. 5 zeigt ein Lager 115» das als zylindrisches
Linear-Wälzlager ausgebildet ist. Es besitzt ein hülsenförmiges Stahlgehäuse 46, in dem eine Vielzahl von kugeligen Wälzkörpern
47 mit einem nicht dargestellten Käfig angeordnet sind. Die Wälzkörper 47 bilden jeweils verschiedene schleifenförmig
geschlossene Ketten, die beim Betrieb des Lagers in sich umlaufen, wobei die Wälzkörper 47 auf der Rücklaufstrecke unbelastet
sind. Zwischen dem Stahlgehäuse 46 und der im Durchmesser
größeren Lager-Aufnahmebohrung des Lagerbocks 12 ist eine elastische Bettung 48 aus Kunststoff angeordnet und befestigt.
Diese Bettung 48 kann wie die zuvor beschriebenen Bettungen 40 und 43 Freimachungen aufweisen, um ihre Elastizität zu
erhöhen.
-Sr -
| .' : : ' : | :\ V-:""- i 3111081 | Schaft | 113 Lager | |
| Abzugsbügel | 114 Lager | |||
| BezugsZeichenaufstellung | Gewehrhülse | 115 Lager | ||
| 1 | Laufmantelrohr | |||
| 2 | System | |||
| 3 | Verschlußgehäuse | |||
| 4 | Lauf | |||
| 5 | Abzugsvorrichtung | |||
| 6 | 10 Lager | |||
| 7 | Lager | |||
| 8 | Lagerbock | |||
| 9 | Bolzen | |||
| 11 | Schaft | |||
| 12 | Abzugsbügel | |||
| 13 | System | |||
| 21 | Verschlußgehäuse | |||
| 22 | Lauf | |||
| 25 | Abzugsvorichtung | |||
| 26 | Ausnhmung | |||
| 27 | Bettung | |||
| 28 | Lagerbügel | |||
| 30 | Lagerbolzen | |||
| 31 | Stütze | |||
| 32 | Lager | |||
| 33 | Lagerbolzen | |||
| 34 | Stütze | |||
| 35 | Lager | |||
| 36 | Bettung | |||
| 37 | Mantelhülse | |||
| 38 | Gleitlagerbuchse | |||
| 40 | Bettung | |||
| 41 | Mantelhülse | |||
| 42 | Bettung | |||
| 43 | Stahlgehäuse | |||
| 44 | Wälzkörper | |||
| 45 | Bettung | |||
| 46 | ||||
| 47 | ||||
| 48 |
Claims (9)
- Patentansprüche1J WettkampfSchußwaffe, insbesondere Gewehr oder Pistole, mit einem in der Waffe auf Lagern längsverschiebbar geführten Verschlußgehäuse, das dem Rückstoß beim Schuß entgegenwirkt und an dem gegebenenfalls zwecks G-ewichtsvergrößerung der Lauf und andere Waffenteile befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (9, 10, 11, 35, 38) Bettungen (31, 40, 43, 45, 48) besitzen, die reversibel verformbar oder einmalig bleibend verformbar und in verschiedenen Richtungen belastbar sind.
- 2. Wettkampfschußwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lager (114) zwei Bettungen (43, 45) besitzt, von denen eine reversibel verformbar und die andere einmalig bleibend verformbar ist.
- 3. Wettkampfschußwaffe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere Lager (35) des Systems (25) eine bzw. zwei gemeinsame Bettungen (31) vorgesehen sind.
- 4. Wettkampfschußwaffe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die reversibel verformbaren Bettungen (31, 40, 43, 48) aus einem elastischen synthetischen Polymer bestehen.
- 5. Wettkampfschußwaffe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einmalig bleibend verformbare Bettung (45) aus einem synthetischen Klebstoff besteht.
- 6. WettkampfSchußwaffe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einmalig bleibend verformbare Bettung (45) aus einem knet- und aushärtbaren Kunstharz-Zement besteht.
- 7. WettkampfSchußwaffe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der tragende Lagerkörper, der in einem Verhältnis relativer axialer Bewegbarkeit zu dem gelagerten bzw. lagernden Waffenteil steht, und die Bettung (40) ein Teil sind.31ΊΊ081
- 8. ViettkampfSchußwaffe nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß bei Lagern, die als Wälzlager (115) ausgebildet sind, die Wälzkörper (47) aus einem elastischen synthetischen Polymer bestehen.
- 9. WettkampfSchußwaffe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bettung (43, 45, 48) zwischen dem tragenden Lagerkörper und dem mit diesem relativ unbewegbar verbundenen Waffenteil angeordnet ist.
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