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DE3110854C2 - Steuervorrichtung für eine Folgesteuerung von Schreitausbaugestellen - Google Patents

Steuervorrichtung für eine Folgesteuerung von Schreitausbaugestellen

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Publication number
DE3110854C2
DE3110854C2 DE3110854A DE3110854A DE3110854C2 DE 3110854 C2 DE3110854 C2 DE 3110854C2 DE 3110854 A DE3110854 A DE 3110854A DE 3110854 A DE3110854 A DE 3110854A DE 3110854 C2 DE3110854 C2 DE 3110854C2
Authority
DE
Germany
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valve
line
pressure
switching
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3110854A
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English (en)
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DE3110854A1 (de
Inventor
Karl 5600 Wuppertal Krieger
Günther 4620 Castrop-Rauxel Kuschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik & Co 5600 Wuppertal De GmbH
Original Assignee
Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik & Co 5600 Wuppertal De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik & Co 5600 Wuppertal De GmbH filed Critical Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik & Co 5600 Wuppertal De GmbH
Priority to DE3110854A priority Critical patent/DE3110854C2/de
Priority to GB8207564A priority patent/GB2095736B/en
Priority to US06/359,940 priority patent/US4476898A/en
Publication of DE3110854A1 publication Critical patent/DE3110854A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3110854C2 publication Critical patent/DE3110854C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/16Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices
    • E21D23/18Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices of advancing mechanisms
    • E21D23/20Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices of advancing mechanisms for sequential movement, e.g. one behind the other
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/12Control, e.g. using remote control
    • E21D23/14Effecting automatic sequential movement of supports, e.g. one behind the other
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T137/86413Self-cycling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T137/86445Plural, sequential, valve actuations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

a) Zur Steuerung eines Arbeitsvorganges sind ]5 zwei durch Zwillingsschaltkolben zweifach beaufschlagbare 3/2-Wegeventile, das Einschaltventil (1) und das Abschaltventil (2), sowie ein einfach druckgesteuertes 3/2-Wegeventil. das Weitergabeventil (3) vorgesehen, von denen das Eii,chaltventil(l)unddas Weitergabeventil (3) in der Ruhestellung und das Abschaltventil (2) in der Schaltsteilung mit der Rücklaufleitung (R) verbunden sind.
b) Das auf einem Schaltkolben (4) vom eingegebenen Druckimpuls beaufschlagte Einschaltventil (1) öffnet zur Hochdruckleitung (P) und leitet Diuckflüssigkeit
bi) zu einem druckgesteuerten Steuerventil im Hauptsteuergerät, das den Arbeitsvorgang auslöst.
bi) dur"h das geöffnete Abschaltventil (2) auf den zweiten Schaltkolben (5) des Einschaltventils (1).
bi) auf den Schaltkolben (6) des Weitergabe- ji ventils (3) das zur Wt tergabe des Rückmelde-Druckimpulses öffnet.
c) Die drei 3/2-Wegeventile (1), (2) und (3) sind in Richtung ihrer Ruhestellung derart federbelastet, daß sie nur bei einer vorgegebenen Druckhöhe der auf ihre Schaltkolben wirken den Hydraulikimpulse in der .Schallstellung verharren.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltkolben (4) des Abschaltventil (2) und ein Schaltkolben (4) des Einschaltveniils (1) einer nachfolgend angeordneten Steuervorrichtung vom Rückmelde-Druckimpuls beaufschlagbar sind.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkolben (5) der Abschaltventile (2) mehrerer Steuervorrichtungen von einem Notausschaltventil (15) ferngesteuert gleichzeitig betätigbar sind.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Wegeventile (1 bis 3) in an sich bekannter Weise vom Hauptsteuergerät räumlich getrennt in einem Vorsteuergerät angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für eine hydraulische Folgesteuerung von Schreitausbaugestel· len gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Es ist bekannt, die Arbeitsvorgänge Rauben, Rücken, Seuen eines Schreitausbaugestells in einer Schaltfolge nacheinander ablaufen zu lassen. Die Schallfolge wird bei einer bekannten Steuervorrichtung (DE-AS 12 54 563) durch einen Dri'ckimpuls ausgelöst, der vom benachbarten Ausbaugestell über eine Schlauchleitung zu einem Steuergerät in dem zu steuernden Ausbauge- ^.eil geleitet wird. Dort wird ein Schaltkolben geöffnet, worauf sich der Druckimpuls verzweigt und mehrere Steuerventile gleichzeitig unter Druck setzt und betätigt. Auf dem Wege zum Steuergerät jnd im Steuergerät selbst verringert sich jedoch -der Druck des Impulses infolge der Ausdehnung der Schlauchleitung und durch die Drosselung in den Zuleitungskanälen des Steuergerätes. Da der Druck in der Hochdruckleitung nicht konstant ist, sondern durch die Flüssigkeitsentnah-•ne bei der Ausführung von Arbeitsvorgängen erheblich absinkt, kann ein zum Steuergerät geführter Druckimpuls so sehr abgeschwächt werden, daß die Steuerventile nicht mehr durchschalten und die Schaltfolge unterbrochen wird. Sie wird dann durch erneuten Druckanstieg in der Hochdruckleitung unkontrolliert zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt wieder eingeschaltet. Auf diese Weise ergeben sich nicht nur Wartezeiten, sondern es ist auch möglich, daß der Rückvorgang beim Wiedereinsetzen des Druckes unkontrolliert fortgesetzt wird. Durch häufige Unterbrechungen kann das Vorrücken der Ausbaugestelle erheblich verzögert verden. Beim Wiedereinsetzen der Schaltfolge besteht insbesondere nach längeren Stillstandszeiten die Gefahr, daß durch unkontrollierte Bewegungen des Ausbaugestells Menschen verletzt und Beschädigungen am Ausbau hervorgerufen werden.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Steuervorrichtung für eine hydraulische Folgesteuerung von Ausbaugestellen so auszubilden, daß der von einem Druckimpuls angesteuerte Arbeitsvorgang bis zum Abschluß der Ausführung sicher eingeschaltet bleibt, jedoch unterhalb einer vorgegebenen Druckstärke ausgeschaltet wird.
Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Hauptanspruches angegebenen Mit'oln gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der in der Steuervorrichtung eintreffende Druckim puls öffnet das Einschaltventil, wodurch der Auslöseimpuls in einen aus der Hochdruckleitung gespeisten, frischen Schaltirnpuls umgesetzt wird. Dieser beaufschlagt ein Schaltventil im Hauptsteuergerät, das den angesteuerten Arbeitsvorgang auslöst Gleichzeitig strömt Druckflüssigkeit durch das geöffnete Abschaltventil auf den zweiten Schaltkolben des Einschaltventil·,. das dann so lange geöffnet bleibt, bis das Abschaltventil schaltet und mit der Rücklaufleilung verbunden wird Das Einschaltventil wird also durch die Druckbeauf schlagung des zweiten Schaltkolbens selbsttätig offengehalten. Mit der Druckflüssigkeit vom Einschaltventil wird weiterhin der Schaltkolben des Wenergabeventils beaufschlagt, das zur Weitergabe des die Ausführung des Arbeitsvorganges signalisierenden Rückmelde-Druckimpulses geöffnet wird. Dieses kann beispielsweise von dem Endschalter des Rückzylinders abgegeben werden. Ist der Arbeitsvorgang ausgeführt, so wird vom Rückmeideimpuls ein Schaltkolben des Abschaltventils beaufschlagt, das nun zur Rücklaufleilung öffnet. Dadurch wird der zweite Schaltkolben des Einschalt-Ventils entlastet und die hydraulische Selbsthaltung aufgehoben, Gleichzeitig wird auch der Schaltkolben des Weitergabeventils entlastet, das nun ebenfalls in die Ruhestellung zurückgeht, in der es mit der Rücklauflei-
lung verbunden ist.
Mit dem beispielsweise vom benachbarten Ausbaugestell eintreffenden Druckimpuls wird also ein hydraulischer Schaltkreis geöffnet, der sich selbst mit Druckflüssigkeit aus der Hochdruckleitung versorgt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der angesteuerte Arbeitsvorgang nicht nur ausgelöst, sondern daß so lange Druckflüssigkeit aus der Hochdruckleitung zugeführt wird, bis der Arbeitsvorgang ausgeführt ist Dies wird durch den Rückmeldeimpuls signalisiert, der den Schaltkreis wieder zur Rücklaufleitung abschaltet Andererseits wird der eingeleitete Schaltvorgang nur dann wieder selbsttätig abgeschaltet, wenn der Druck in der Hochdruckleitung so weit abfällt daß die geöffneten Wegeventile über die Venti'federn abschalten und mit der Rücklaufleitung verbunden werden. Durch den erneuten Druckaufbau im Netz wird die Folge nicht wieder in Gang gesetzt, wodurch verhindert wird, daß Arbeitsvorgänge unkontrolliert ablaufen.
Einzelne Arbeitsvorgänge können am Hauptsteuergerät auch manuell ausgelöst werden. Da jedoch das Abschaltventil in der Ruhestellung mit der Rücklaufleitung verbunden ist. wird ein durch manuelle Betätigung am Hauptsteuergerät ausgelöster Rückmeldeimpuls nicht weitergegeben, so daß die Folgesteuerung nicht unbeabsichtigt ausgelöst werden kann. Der Ablauf der eingeleiteten Schaltfolge kann jederzeit durch ein Not-Au.sschaltventil unterbrochen werden, mit dem die zweiten Schaltkolben der Abschaltventile beaufschlagt werden. Die in der Ruhestellung auf Durchgang geöffneten Abschaltventile werden dann zur Rücklaufleitung geöffnet, so daß ein Schaltvorgang sofort unterbunden wird. An ein Not-Ausschaltventil, das sich in jedem Ausbaugestell befindet, können wahlweise beliebig viele Abschaltventile angeschlossen sein. Zur Sicherheit werden die Abschaltventile sowohl des betreffenden als auch mindestens die des rechts und links benachbarten Ausbaugestells an ein Not-Ausschaltventil angeschlossen, wobei nach rechts und links jeweils auch eine ganze Gruppe von Ausbaugestellen einbezogen sein kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung weiter beschrieben. Die Zeichnung zeigt ein Schaltbild von der Steuervorrichtung für einen Arbeitsvorgang in Verbindung mit zwei Steuerventilen einer weiteren Steuervorrichtung sowie ein Notausschaltventil /um Abschalten einer in Gang gesetzten Folgesteuerung.
Die dargestellte Steuervorrichtung ist Teil einer Gesamtsteuervorrichtung für ein nicht dargestellies Schreitausbaugestell, das mindestens die Arbeitsgänge Rauben. Rücken. Setzen nacneinander ausführt. Mit der Steuervorrichtung wird jeweils nur ein Arbeitsvorgang ausgelöst. Zur Steuerung aller Arbeitsvorgänge eines Schreitausbaugestells können mehrere Steuervorrichtungen in einem Steuergerät nebeneinander angeordnet sein.
Die Steuervorrichtung ist an eine Druckflüssigkeit führende Hochdruckleitung P und ?.n eine ins Freie abspritzende Rücklaufleitung R angeschlossen. Zur Steuerung eines Arbeitsvorganges sind drei druckgesteuerte und federbelasiete 3/2-Wegeventile vorgesehen: das Einschaltventil 1 und das Abschaltventil 2 werden von Zwillingsschaltkolben 4, 5 betätigt, d. h. es sind jeweils zwei übereinander angeordnete Schaltkolben 4 und 5 vorgesehen, von denen jeder das Ventil bei Druckbeaufschlagung in die Schaltstellung bringt Das Weitergabeventil 3 wird durch einen einfachen Schaltkolben 6 geschaltet.
Die Wegeventile 1, 2 und 3 verfügen übe>- je drei Anschlüsse a. b, c von denen jeweils der Anschluß a an die Rücklaufleitung angeschlossen ist Das Einschaltventil 1 und das Weitergabeventil 3 sind in der Ruhestellung mit den Anschlüssen la und 3a zur Rücklaufleitung R geöffnet, während das Abschaltventil 2 in der Schaltstellung am Anschluß 2a mit der Rücklaufleitung R verbunden ist. Der Anschluß lüdes Einschaltventils t ist
to mit der Hochdruckleitung 9 verbunden.
Die Wegeventile 1, 2 und 3 sind in folgender Weise miteinander verschaltet
Der Anschluß lcdes Einschaltventils 1 verzweigt sich in eine Leitung 7 zum Anschluß 2fedes Abschaltventils 2, in eine Leitung 8 zum Schaltkolben 6 des Weitergabeventils 3 und in die Leitung 9, die zu einem nicht dargestellten Hauptsteuergerät in dem zu steuernden Ausbaugestell führt.
Ein die Ausführung des zu steuernder. Arbeitsvorganges signalisierender Rückmelde-Druckimpuls wird über die Leitung JO zu dem Anschluß 36des Weitergabeventils 3 zugeführt. Der Anschluß 2c ist üb die Leitung Il mit dem zweiten Suhaiiküiben 5 des Eir<srhaltvcntils 1 verbunden. Vom Anschluß 3c des Weitergabeventils 3 verzweigt eine Leitung 12 zum ersten Schaltkolben 4 des Abschaltventils 2 und eine Leitung 13 zu dem ersten Schaltkolr =n 4 eines nachgeordneten Einschaltventils 1 einer weiteren Ventilvorrichtung, die den folgenden Arbeitsgang am Schreitausbaugestell einschaltet.
3n Der erste Schaltkolben 4 des Einschaltventils 1 kann also je nach Anordnung der betreffenden Steuervorrichtung innerhalb der Gesamtsteuervorrichtung durch einen vom Nachbargestell zugeführten Druckimpuls oder von dem Rückmelde-Druckimpuls des vorausge-
•S5 henden Arbeitsganges desselben Ausbaugestells beaufschlagt werden.
In der Ruhestellung ist der aus den Wegeventilen 1 bis 3 gebildete Schaltkreis /ur Rücklaufleitung R geöffnet und die Schaltkolben 4, 5 und 6 sind entlastet. Wird der erste Schaltkolben 4 des EinOchaltventils 1 von ei lern Druckimpuls beaufschlagt, so schaltet das Ventil und verbindet die Hochdruckleitung Püber den Anschluß 1 b nach ii,-. Die einströmende Druckflüssigkeit verteilt sich dann in drei Richtungen. Sie strömt über die Leitung 9
"5 zu einem Schaltkolben des nicht dargestelltem Hauptsteuergeräts, wobei der beaufschlagte Srhaltkoiben ein Schaltventil öffnet, durch das Druckflüssigkeit aus der Hochdruckleitung P auf kurzem Wege und über eine Druckleitung mit großem Durchflußquerschnitt zu dem
so Arbeitszylinder zugeführt wird, der den betreffenden Arbeitsvorgang ausführt. Um sicherzustellen, daß das Schaltventil so lange geöffnet bleibt, bis der Arbeitsvorgang ausgeführt ist. wird die am Einschaltventil 1 einströmende Druckflüssigkeit weiterhin über die Leitung 7 durch das in der Ruhestellung befindliche geöffnete Abschaltventil 2 über die Leitung 11 zum zweiten Schaltkolber 5 des Einschaltventils 1 geleitet. Dieses wird nunmehr durch den selbsterzeugten Druckmittelstrom offengehalten. Über die Leitung 8 gelangt schließlich das Druckmittel vom Einschaltventil 1 auf den Schaltkolb<:n 6 des Weitergabeventils 3, das geöffnet wird.
Nachdem der Arbeitsvorgang ausgeführt ist, geht durch die Leitung 10 ein Rückmelde-Druckimpuls ein,
6= der durch das geöffnete Weitergabeventil 3 in die Leitungen 12 und 13 verzweigt wird. Damit wird der erste Schaltkolben 4 des Absclialtventils 2 beaufschlagt, das geschaltet wird, so daß die Leitung 11 mit der
Riicklaufleitung R verbunden wird. Da der Schaltkolben 5 des Einschaltventils 1 nun entlastet ist, schaltet das Einschaltventil 1 in die Ruhestellung zurück und unterbricht die Druckzufuhr aus der Hochdruckleitung P. Die Leitung 9 wird durch die Verbindung mit der Rücklauflcitung R drucklos, so daß der beaufschlagte Schaltkolben im Hauptsteuergerät nun ebenfalls in die Ruhestellung geht und den angeschlossenen Arbeitszylinder von der Druckmittelzufuhr trennt.
Der Rückmeldeimpuls beaufschlagt über die Leitung 13 den Schaltkolben 5 der nachfolgenden Steuerventilvorrichtung und löst den nächsten Arbeitsvorgang aus. Da die Leitung 8 über das zur Rücklaufleitung R geöffnete Einschaltventil I nicht mehr unter Druck steht, schaltet das geöffnete Weitergabeventil 3 in die Ruhestellung zurück, in der es mit der Rücklaufleitung R verbunden ist. Der Schaltkreis ist nun wieder drucklos.
Zur Steuerung aller Arbeitsvorgänge eines Schreitausbaugestelis ist die vorstehend beschriebene Steuer- \jr\rrtnhtnna vu/onUmäfliapru/mcp rriohrfnph vorhanden
und vom Hauptsteüergerät getrennt in einem Ventilgehäuse untergebracht, das aufgrund seiner vergleichsweise geringen Abmessungen als Vorsteuergeräl an einer gut zugänglichen Stelle im Ausbaugestell angeordnet wird. Sollte während einer in Gang gesetzten Schaltfolge ein unvorhergesehenes Ereignis eintreten, das zur sofortigen Unterbrechung der Schallfolge zwingt, so wird ein Schalthebel 14 eines Notausschaltvenlils 15 von Hand betätigt. Dieses leitet in der Schaltstellung • Druckflüssigkeit aus der Hochdruckleitung P über die Leitung 16 zu den zweiten Schaltkolben 5 aller im Vorsteuergerät untergebrachten Abschaltventile 2 die durch den Schallvorgang zur Rücklaufleitung R öffnen, so daß alle Schaltkreise ausgeschaltet werden. Vom
i" Notausschaltventil 15 führt eine Leitung 17 zu den rechts und links benachbarten Ausbaugestellen, wo ebenfalls die Abschaltventil 2 zugeschaltet werden. Bei einer Folgeschaltung für eine ganze Gruppe von Ausbaugestellen kann entsprechend die ganze Gruppe an das Notausschaltventil 15 angeschlossen werden, wobei in diesem Falle die eingeleitete Schaltfolge von jedem Vorsteuergerät der Gruppe abgeschaltet werden kann.
Die federbclasteten Wegeventile I1 2 und 3 sind so eingestellt d?ß sie nur bei einem vorgegebenen Mindestdruck der Druckflüssigkeit in der Öffnungsstellung verharren. Fällt nun der Druck während einer Schaltfolge unter diesen Wert ab, so schaltet das Abschaltventil 2 in die Ruhestellung zurück und der Schaltkreis wird svieder vom Netz getrennt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Steuervorrichtung für eine hydraulische Folgesteuerung von Schreitausbaugestellen mit druckgesteuertsn. wechselweise an eine Hochdruckleitung und an eine Rücklaufleitung ?nschließbaren Wegeventilen zur Umsetzung eines eingegebenen Druckimpulses in einen Schaltvorgang am Hauptsteuergerät des vorrückenden Ausbaugestells und zur Weitergabe eines die Ausführung des Arbeitsvorganges signalisierenden Rückmelde-Druckimpulses für den weiteren Ablauf der Folge, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
DE3110854A 1981-03-20 1981-03-20 Steuervorrichtung für eine Folgesteuerung von Schreitausbaugestellen Expired DE3110854C2 (de)

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DE3110854A1 DE3110854A1 (de) 1982-10-28
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