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DE3123278C1 - Steuerung für einen hydraulischen Stempel eines Schreitausbaugestells - Google Patents

Steuerung für einen hydraulischen Stempel eines Schreitausbaugestells

Info

Publication number
DE3123278C1
DE3123278C1 DE19813123278 DE3123278A DE3123278C1 DE 3123278 C1 DE3123278 C1 DE 3123278C1 DE 19813123278 DE19813123278 DE 19813123278 DE 3123278 A DE3123278 A DE 3123278A DE 3123278 C1 DE3123278 C1 DE 3123278C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
setting
valve
line
hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813123278
Other languages
English (en)
Inventor
Josef 5600 Wuppertal Welzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
Original Assignee
Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co filed Critical Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
Priority to DE19813123278 priority Critical patent/DE3123278C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3123278C1 publication Critical patent/DE3123278C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/16Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Im Vorsteuergerät 2 befindet sich eine hydraulisch verstellbare Rastvorrichtung 22 bis 29 für den Schaltstift 12 des 3/2-Wege-Setzventils 4. Beiderseits eines Drehpunktes 22 von zwei Hebelarmen 23 und 24 einer hydraulischen Waage greifen zwei hydraulisch beaufschlagbare Schaltkolben 25 und 26 an. Ein Hebelarm 24 ist mit einem in eine Ausnehmung 27 am Schaltstößel 12 einrastbaren Arretierungsstift 28 versehen und gleichzeitig von einer gegen die Einraststellung wirkenden Feder 29 belastet, die entsprechend einem Mindestsetzdruck vorgespannt ist. Der an diesem Hebelarm 24 in gleicher Richtung wirksame Schaltkolben 26 ist bei geöffnetem Absperrventil 18 über die Leitung 21 mit dem Überlauf des Druckbegrenzungsventils 18 verbunden. Der am anderen Hebelarm 23 wirksame Schaltkolben 25 wird über einen Abzweig der Leitung 13 mit dem Setzdruck beaufschlagt.
  • Die Wirkung der Rastvorrichtung 22 bis 29 ist folgende: Während des Setzvorganges wird der Hebelarm 24 durch den mit dem Setzdruck beaufschlagten Schaltkolben 25 belastet, der den am gegenüberliegenden Hebelarm 25 befestigten Arretierungsstift 28 gegen die Kraft der Feder 29 in die Einraststellung zu schieben sucht. Dies gelingt jedoch nur, wenn der am Schaltkolben 25 wirksame Setzdruck eine die Kraft der Feder 29 übersteigende Kraft erzeugt, d. h. wenn ein bestimmter vorgegebener Mindestsetzdruck vorhanden ist. Wird dieser Mindestsetzdruck nicht erreicht, so kann der Arretierungsstift 28 nicht in die Einraststellung gedrückt werden und der Schaltstößel 12 geht in seine Ausgangslage zurück, sobald der Schalthebel 3 wieder in die Nullstellung gebracht wird.
  • Ist jedoch der Mindestsetzdruck erreicht, wird der Arretierungsstift 28 vom Schaltkolben 25 in die Ausnehmung 27 am Schaltstößel 12 gedrückt und arretiert, wodurch der Setzvorgang auch bei einem Loslassen des Schalthebels 3 fortgesetzt wird. Der Setzvorgang dauert nun so lange an, bis im Druckraum des Stempels 1 ein dem Nenndruck des Begrenzungsventils 17 entsprechender Setzdruck erreicht ist. Durch das Druckbegrenzungsventil 17 strömt Druckflüssigkeit durch das zum Schaltkolben 26 geöffnete Sperrventil 18 und erzeugt am Schaltkolben 26, unterstützt durch die Feder 29, eine Gegenkraft, die den Arretierungsstift 28 aus der Einraststellung herausnimmt. Damit wird der Setzvorgang automatisch beendet, wobei die Setzventile 4 und 9 zur Rücklaufleitung Tgeöffnet und die vorher mit Druck beaufschlagten Leitungen 6 und 13 drucklos gemacht werden. Dadurch geht auch das Sperrventil 18 in eine Stellung zurück, in welcher der Überlauf des Druckbegrenzungsventils 17 mit dem ins Freie führenden Kanal 20 verbunden ist. Bei Auflastungen des Stempels 1 durch Konvergenz des Hangenden spricht dann das Druckbegrenzungsventil 17 wieder »normal« an.
  • Bei Betätigung des Raubventils 5 im Vorsteuergerät 2 mit dem Schalthebel 3 wird ein Druckimpuls über die Steuerleitung 7 zum Schaltkolben 11 des Raubventils 10 im Hauptsteuergerät abgegeben. Das Raubventil 10 öffnet zur Hochdruckleitung P, so daß Druckflüssigkeit über eine Leitung 30 in den Ringraum des Stempels 1 einströmt. Gleichzeitig wird über eine an die Steuerleitung 7 angeschlossene Leitung 31 das Rückschlagventil 14 entsperrt bzw. geöffnet. Über die Leitungen 15 und 13 gelangt Druckflüssigkeit aus dem Stempeldruckraum durch das zum Tank geöffnete Setzventil 9 in die Rücklaufleitung 7: Die ausströmende Druckflüssigkeit gelangt über die Leitung 13 auch auf den Schaltkolben 26 der hydraulischen Waage bzw. der Rastvorrichtung 22 bis 29. Soll nun ein bereits ausgelöster Setzvorgang bei eingerastetem Arretierungsstift 28 wieder unterbrochen werden, so genügt es, den Schalthebel 3 in die Raubstellung zu bringen.
  • - L e e r s e i t e - - L e e r s e i t e - - L e e r s e i t e -

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Steuerung für einen hydraulischen Stempel eines Schreitausbaugestells mit zwei manuell über Schalthebel und Schaltstößel betätigbaren 3/2-Wegeventilen in einem Vorsteuergerät und zwei auf Schaltkolben hydraulisch beaufschlagbaren 3/2-Wegeventilen im Hauptsteuergerät zum Setzen und Rauben der Stempel, dessen Druckraum durch ein hydraulisch entsperrbares Rückschlagventil und ein Druckbegrenzungsventil abgesichert ist, wobei die Zufuhr von Druckflüssigkeit aus der Hochdruckleitung P zum Druckraum des Stempels mit der über das Druckbegrenzungsventil durch ein geöffnetes Absperrventil abströmenden Druckflüssigkeit regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltstößel (12) des 3/2-Wege-Setzventils (4) im Vorsteuergerät (2) in der Öffnungsstellung durch eine hydraulische Rastvorrichtung (22-29) arretierbar ist, die aus beiderseits eines Drehpunktes (22) angeordnete, durch hydraulische Schaltkolben (25, 26) verstellbare Hebelarme (23, 24) einer hydraulischen Waage und einem an dem einen Hebelarm (24) befestigten, in eine Ausnehmung (27) am Schaltstößel (12) einrastbaren Arretierungsstift (28) besteht, der durch eine am Hebelarm (24) angreifende, entsprechend einem vorgegebenen Mindestsetzdruck vorgespannte Feder (29) im Vorsteuerventil (2) abgestützt ist 2. Steuerung nact Änspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkolben (26) am federbelasteten Hebelarm (24) an den Überlauf vom Druckbegrenzungsventil (17) und der Schaltkolben (25) am anderen Hebelarm (23) im Nebenschluß an eine vom Setzventil (9) mit Druckflüssigkeit beaufschlagbare zum Druckraum des Stempels (1) führende Druckleitung (13) angeschlossen ist.
    Die Erfindung betrifft eine Steuerung für einen hydraulischen Stempel eines Schreitausbaugestells gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
    Die zum nicht vorveröffentlichten Stand der Technik zählende deutsche Offenlegungsschrift 30 15 411 offenbart eine Steuerung zum Setzen der Stempel mit einem dem Einstelldruck des Druckbegrenzungsventils entsprechenden pruck. Mit dem Setzventil im Vorsteuergerät wird ein hydraulischer Schaltkreis im Hauptsteuergerät beaufschalgt, der in hydraulischer Selbsthaltefunktion so lange geöffnet bleibt, bis die Abschaltung durch überströmende Druckflüssigkeit aus dem Druckbegrenzungsventil erfolgt. Der hydraulische Schaltkreis benötigt jedoch zwei durch Doppelkolben beaufschlagbare 3/2-Wegeventile im Hauptsteuergerät, wobei ein Schaltkolben des mit einem großen Füllquerschnitt versehenen Füll- bzw. Setzventils auf einen Mindestsetzdruck einzustellen ist, bei dem der eingeleitete Setzvorgang selbsttätig fortgesetzt wird.
    Es ist die Aufgabe der Erfindung, diese druckabhängige Steuerung des Setzvorganges eines Stempels weiter zu vereinfachen.
    Diese Aufgabe wird mit dem im Kennzeichen des Hauptanspruches angegebenen Mittel gelöst. Die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist Gegenstand des Unteranspruches.
    Mit der Erfindung wird eine Stempelsteuerung geschaffen, welche den Aufbau des Hauptsteuergeräts nicht verändert. Mit dem Setzdruck wird eine in ihren Abmessungen sehr klein gehaltene Arretierungsvorrichtung im Vorsteuergerät beaufschlagt, welche nach Erreicnen eines vorgegebenen Mindestsetzdruckes das Setzventil im Vorsteuergerät selbsttätig so lange in Offnungsstellung hält, bis im Druckraum des Stempels ein dem Nenndruck entsprechender Setzdruck aufgebaut ist, der das Setzventil abschaltet.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Schaltschemas näher erläutert.
    Die Stempelsteuerung ist an eine Hochdruckleitung P angeschlossen, die von einer nicht dargestellten Pumpenstation mit einer auf den Nenndruck vorgespannten Druckflüssigkeit gespeist wird, die über die Rücklaufleitung Tzum Tank zurückgeführt wird.
    Zur Steuerung des hydraulischen Stempels list ein an die Hochdruckleitung P angeschlossenes Vorsteuergerät 2 vorgesehen, in dem zwei über einen Schalthebel 3 wechselweise betätigbare 3/2-Wegeventile 4, 5 angeordnet sind, von denen abwechselnd Druckimpulse über die Steuerleitungen 6 und 7 zu einem Hauptsteuergerät 8 abgegeben werden, die den Setz- oder Raubvorgang des Stempels auslösen. Mit 4 ist im folgenden das den Setzvorgang auslösende Setzventil und mit 5 das den Raubvorgang auslösende Raubventil im Vorsteuergerät 2 bezeichnet.
    Im Hauptsteuergerät 8 befinden sich ebenfalls zwei an die Hochdruckleitung P angeschlossene 3/2-Wegeventile 9 und 10, die jedoch im Verhältnis zu den Ventilen 4 und 5 wesentlich größere Durchflußquerschnitte aufweisen. Das Setzventil 9 und das Raubventil 10 im Hauptsteuergerät 8 werden abwechselnd durch Schaltimpulse, die über die Steuerleitung 6 bzw. 7 eintreffen und auf Schaltkolben 11 einwirken, zur Hochdruckleitung Pgeöffnet.
    Der Steuerhebel 3 wirkt auf einen Schaltstift 12 am Setzventil 4 im Vorsteuergerät 2, der einen nicht bezeichneten Verschlußkörper von einem ebenfalls nicht bezeichneten Ventilsitz abhebt. Die durch das geöffnete Setzventil 4 einströmende Druckflüssigkeit gelangt über die Steuerleitung 6 als Schaltimpuls auf den Schaltkolben 11 des Setzventils 9 im Hauptsteuergerät û. Die daraufhin einströmende Druckflüssigkeit aus der Hochdruckleitung p wird durch die sich mehrfach verzweigende Leitung 13 über ein hydraulisch entsperrbares Rückschlagventil 14 durch die Leitung 15 zum Druckraum des zu setzenden Stempels 1 geführt.
    Von der Leitung 15 zweigt eine Leitung 16 ab, die zu einem auf den Nenndruck des Stempels 1 eingestelltes Druckbegrenzungsventil 17 führt. Der Überlauf des Druckbegrenzungsventils 17 führt zu einem Absperrventil 18, dessen hydraulisch betätigbarer Schaltkolben 19 beim Setzvorgang durch einen Abzweig der Leitung 13 mit dem Pumpendruck beaufschlagt ist. Beim Setzen des Stempels 1 wird ein ins Freie führender Ausgangskanal 20 abgesperrt, so daß der Überlauf des Druckbegrenzungsventils 17 in eine zum Vorsteuergerät 2 zurückführende Leitung 21 eingeleitet wird.
DE19813123278 1981-06-12 1981-06-12 Steuerung für einen hydraulischen Stempel eines Schreitausbaugestells Expired DE3123278C1 (de)

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