DE1237041B - Einrichtung zur Anzeige des Vorrueckvorganges eines wandernden Strebausbaues - Google Patents
Einrichtung zur Anzeige des Vorrueckvorganges eines wandernden StrebausbauesInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
E21d
Deutsche Kl.: 5c-23/00
Nummer: 1 237 041
Aktenzeichen: D 48399 VI a/5 c
Anmeldetag: 11. Oktober 1965
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Anzeige des hydraulisch von einem Führerstand ferngesteuerten
selbsttätigen, wahlweise auch von Hand steuerbaren Vorrückvorganges eines wandernden
Strebausbaues.
Sie geht aus von einem Strebausbau, bei dem eine Reihe hydraulisch betätigbarer Baurahmen vorgesehen
ist, von denen jeder durch einen hydraulischen, einfach wirkenden Rahmenrückzylinder mit einem
Förderer verbunden ist und jeder n-te Ausbaurahmen ίο mit einem hydraulischen doppeltwirkenden Rückzylinder
am Förderer angreift, wobei jeder Ausbaurahmen einen mit einer gemeinsamen Hochdruckleitung,
einer gemeinsamen Rücklaufleitung sowie einer gemeinsamen Steuerleitung verbundenen Steuerventilblock
aufweist, dessen Steuerorgane bei Eingang eines die Beendigung des Rückvorganges eines
vorhergehenden Ausbaurahmens anzeigenden Steuersignals das Rauben der Stempel, Vorrücken des Ausbaurahmens
und Wiedersetzen der Stempel bewirken und bei Beendigung des Rückvorganges das Signal
an den Steuerventilblock des nächstfolgenden Ausbaurahmens weiterleiten.
Ein entsprechender hydraulisch gesteuerter, automatisch wandernder Strebausbau war aus der französischen
Patentschrift 1 271 386 bekannt. Bei diesem bekannten Strebausbau sind jedoch keine Einrichtungen
vorgesehen, welche der Bedienungsperson am Steuerstand unmittelbar den Betriebsablauf des
Rückvorganges anzeigen, so daß sie sofort feststellen kann, ob eine Betriebsstörung an einem bestimmten
Ausbaurahmen aufgetreten ist, und ihr am Steuerstand angezeigt wird, daß bei einem bestimmten
Ausbaurahmen der Rückvorgang eingeleitet oder beendet worden ist.
Elektrische Vorrichtungen zur Übermittlung den Vorrückvorgang anzeigender Informationen waren
an sich aus den deutschen Auslegeschriften 1176 087 und 1189 503 bekannt. Diese Vorrichtungen erfordern
jedoch eine große Zahl längs der Reihe der Ausbaurahmen verlegter elektrischer Leitungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine den Betriebszustand des Strebausbaues am Steuerstand
anzeigende Einrichtung zu schaffen, die sich gegenüber den bei anderen Strebausbausystemen benutzten
Anzeigevorrichtungen durch wesentlich einfacheren Aufbau und durch größere Zuverlässigkeit
und Übersichtlichkeit auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit den Druckräumen der Stempel und
mit dem Kolben des einfach wirkenden Rahmenrückzylinders eines jeden Ausbaurahmens auf den
Einrichtung zur Anzeige des Vorrückvorganges
eines wandernden Strebausbaues
eines wandernden Strebausbaues
Anmelder:
Dowty Electrics Limited,
Tewkesbury, Gloucester (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
James Carnegie,
Cheltenham, Gloucester (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 12. Oktober 1964 (41 628)
Druckzustand der Stempel bzw. auf die Ausziehlänge des Rahmenrückzylinders ansprechende, elektrische
unterschiedliche Signale erzeugende Vorrichtungen verbunden sind, die über eine elektrische Leitung
mit einem einem jeden Steuerventilblock zugeordneten, in Abhängigkeit vom eingehenden und
vom ausgehenden Steuersignal hydraulisch betätigten Schalter zugeführt werden, der über eine elektrische
Leitung in an sich bekannter Weise mit einem am Führerstand vorgesehenen Anzeigegerät verbunden
ist.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß es aus der britischen Patentschrift 961 226 an sich bekannt
war, Informationen über den Betriebszustand eines Ausbaurahmens elektrisch einem entfernt liegenden
Steuerstand zuzuleiten.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist der hydraulisch betätigte Schalter zwei voneinander
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getrennte, mit der ein- bzw. der ausgehenden Steuer- erstreckt sich von der Druckflüssigkeitsquelle 16 entleitung
verbundene Zylinderräume auf, in denen lang den Ausbaurahmen 4 und ist mit sämtlichen
zwei miteinander verbundene Kolben gleitend geführt Ventilblöcken 12 verbunden. Von der Druckflüssigsind,
zwischen denen die Schaltkontakte von dem keitsquelle 17 erstreckt sich eine Steuerleitung 19 entKolben
überbrückbar angeordnet sind. In den Zy- 5 lang den Ausbaurahmen 4 und ist mit sämtlichen
linderräumen sind dabei auf die Kolben einwirkende Ventilblöcken über Zweigsteuerleitungen 21, 22 verFedern
angeordnet, die bei Druckausgleich in den bunden.
Zylinderräumen die Kolben in die geöffnete Schalter- Wie F i g. 3 zeigt, ist der Ventilblock 12 eines jeden
stellung bewegen. mit einem doppeltwirkenden Fördererrückzylinder 8
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfin- i0 versehenen Ausbaurahmens mit einer ersten Ventildung
werden die die elektrischen Signale erzeugen- anordnung ausgerüstet, die sechs Ventileinheiten A,
den Vorrichtungen durch Potentiometer gebildet, die B, C, D, E und F aufweist. Die über die Zweigspeisezur
Erzeugung unterschiedlicher Signale jeweils einen leitung 13 an die Speiseleitung 11 angeschlossene
parallelgeschalteten Widerstand mit geeignetem Wert Ventileinheit A steuert den Rückzylinder 8 zum Voraufweisen.
15 rücken des Förderers und ist über die Leitung 23 mit
Im folgenden wird an Hand der Zeichnungen ein dem Rückzylinder 8 verbunden. Die Ventileinheit B
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrie- steht mit der Leitung 23 und der Zweigrückführ-
ben. leitung 15 in Verbindung.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Die Ventileinheit D steuert die Rückzylinder 7
aus einer Anzahl in einer Reihe nebeneinander an- 20 und 8, wenn deren Kolben eingefahren werden soll,
geordneter und vorrückbarer Ausbaurahmen be- Die Ventileinheit D steht mit der Zweigspeiseleitung
stehenden Grubenausbau, wobei die hydraulischen 13 uncj der Leitung 24 zur Beaufschlagung der Rück-
und elektrischen Leitungen weggelassen sind; zylinder 7 und 8 in Verbindung. Die Ventileinheit C
F i g. 2 veranschaulicht in gleichfalls schematischer ist an die Leitung 24 und die Zweigrückführleitung
Darstellung die elektrischen und hydraulischen Lei- 25 15 angeschlossen.
tungen zwischen einer Kraftzentrale und den Aus- Die Ventileinheit E dient zur Steuerung der
baurahmen, und Grubenstempel 6, wenn diese von Hand gesetzt wer-
F i g. 3 stellt in schematischer Ansicht eine hydrau- den sollen. Die Ventileinheit E ist an die Zweig-
lische Steuerventilanordnung und Signaleinrichtung speiseleitung 13 angeschlossen und steht mit den
eines Ausbaurahmens dar. 30 Grubenstempeln 6 über eine Leitung 25 in Verbin-
Der in F i g. 1 dargestellte Grubenausbau besteht dung, in der eine Drossel 26 und ein Rückschlagim
wesentlichen aus einem sich längs des Kohlen- ventil 27 angeordnet sind. Die Ventileinheit F steuert
Stoßes 2 erstreckenden Förderer 1, einer längs des den Rückfluß von den Grubenstempeln 6 und ist mit
Kohlenstoßes am Förderer 1 entlangbewegbaren den Grubenstempeln über eine Leitung 28 verbunden
Schrämmaschine 3 oder eines Kohlenhobels und 35 und ferner an die Zweigrückführleitung 15 angeeiner
Anzahl vorrückbarer Ausbaurahmen 4, welche schlossen. Die Leitung 28 enthält ein Rückschlagauf
der der Schrämmaschine 3 gegenüberliegenden ventil 29. Ein Überdruckventil 31 ist parallel zur
Seite des Förderers angeordnet sind. Jeder Ausbau- Ventileinheit F zwischen der Leitung 28 und der
rahmen 4 besitzt eine mit dem Liegenden zusammen- Rückführleitung 15 eingeschaltet. Die Leitung 24 ist
wirkende Liegendschiene 5, auf der drei hydraulisch 40 mit der Ventileinheit F über die Leitung 30 verbunbetätigbare
Grubenstempel 6 angeordnet sind, welche den, so daß eine Druckbeaufschlagung der Leitung
eine nicht gezeigte Hangendschiene tragen. Jeder 24 die Ventileinheit F öffnet.
Ausbaurahmen 4 steht mit dem Förderer 1 über einen Den Ventileinheiten A und B ist ein schwenkbar
hydraulisch betätigbaren, einfach wirkenden. Rück- gelagerter Hebel 32 zugeordnet, der mit einem den
zylinder 7 zum Vorrücken des Ausbaurahmens in 45 Ventileinheiten C und D zugeordneten gleichartigen
Richtung auf den Förderer 1 in Verbindung. Einige Hebel 33 verbunden ist. Die Hebel 32, 33 betätigen
Ausbaurahmen, z. B. bei der in Fig. 1 dargestellten gemeinsam die Ventileinheiten A bis D. Bei den AusAnordnung
jeder vierte, sind mit einem hydraulisch baurahmen 4, die keinen Förderer-Rückzylinder 8
betätigbaren doppeltwirkenden Rückzylinder 8 zum haben, fallen die Ventileinheiten A und B mit dem
Rücken des Förderers relativ zur Lage des Ausbau- 50 zugeordneten Hebel 32 fort. Bei der gezeigten Anrahmens
ausgerüstet. Der Rückzylinder 8 ist nicht Ordnung sind die Hebel 32,33 auf einer gemeinsamen
fest mit dem Förderer 1 verbunden, sondern greift Schwenkachse 20 befestigt. Den Ventileinheiten E
nur bei Ausübung einer Vorrückkraft an diesem an. und F ist ein Schwenkhebel 34 zugeordnet. Durch
Der vorbeschriebene wandernde Grubenausbau diese Anordnung kann im Bedarfsfall der erste
hat eine Kraftstation 9, die eine Druckflüssigkeits- 55 Ventilblock durch Handbetätigung der Hebel 32, 33,
quelle 10 aufweist, die den in einer Reihe nebenein- 34 betätigt werden.
ander angeordneten Ausbaurahmen über eine sich Ferner schließt der Ventilblock 12 jedes Ausbau-
längs derselben erstreckende Speiseleitung Druck- rahmens 4 eine zweite Ventilanordnung ein, welche
flüssigkeit zuführt. Jeder Ausbaurahmen 4 ist mit mit vier Rückschlagventilen 35, 36, 37, 38 sowie
einem Ventilblock 12 versehen, welcher über eine 60 einem Entriegelungsventil 39 und einem Steuerventil
Zweigspeiseleitung 13 mit der Hauptspeiseleitung 11 41 versehen ist. Die vier Rückschlagventile 35, 36,
verbunden ist. Eine Rückführleitung 14 erstreckt sich 37, 38 stehen über einen Leitungsring miteinander
gleichfalls längs den Ausbaurahmen, und der Steuer- in Verbindung, wie Fig. 3 zeigt. Die Steuerleitung
block 12 eines jeden Ausbaurahmens ist über eine 18, die mit dem benachbarten linken Ausbaurahmen
Zweigrückführleitung 15 mit der Rückführleitung 14 65 verbunden ist, ist mit der die Rückschlagventile 35,
verbunden. 36, 37, 38 verbindenden Ringleitung so verbunden,
Die Kraftstation weist darüber hinaus zwei Druck- daß die über die Steuerleitung 18 von dem linken
flüssigkeitsquellen 16, 17 auf. Eine Steuerleitung 18 benachbarten Ausbaurahmen zugeführte Druck-
flüssigkeit nur durch das Rückschlagventil 35 hindurch
und über die Leitung 42 zu der Ventileinheit C und dem Steuerventil 41 strömen kann. Die mit dem
benachbarten rechten Ausbaurahmen verbundene Steuerleitung 18 ist mit der Ringleitung der Rückschlagventilanordnung
35 bis 38 so verbunden, daß von dem rechten Ausbaurahmen über die Steuerleitung 18 zugeführte Druckflüssigkeit nur über das
Rückschlagventil 36 zur Leitung 42 und damit in der
Druckflüssigkeit aus der Leitung 43 sowohl durch das Rückschlagventil 38 in die zum linken Ausbaurahmen
führende Steuerleitung 18 als auch durch das Rückschlagventil 37 in die zum rechten
Kolbens herbeigeführt wird, daß die Kolbenstange 56 den Ventilschließkörper 53 von seinem Ventilsitz
abhebt und in die Öffnungsstellung führt. Hierdurch kann das den Kolben 45 im Ventil 41 beaufschla-,
5 gende Strömungsmittel, dessen Rückströmung zur Leitung 49 durch das Rückschlagventil 52 unterbunden
ist, in Richtung zu der Zweigrückströmleitung 15 abströmen.
Ferner ist die erste Ventilanordnung des Ventil-
vorbeschriebenen Weise zur Ventilanordnung C und io blockes 12 mit einem Stempelsetzventil 57 versehen,
dem Steuerventil 41 strömen kann. Zwischen den welches mit dem Rückzylinder 7 in Verbindung steht.
Rückschlagventilen 37, 38 ist an die die Rückschlag- Das Stempelsetzventil 57 enthält einen Ventilschließventile
verbindende Ringleitung eine Leitung 43, körper 58, der mittels einer Feder in Schließstellung
deren andere Verbindungen nachfolgend noch näher gedrückt wird, um den Zylinderraum 61 des Rückbeschrieben
werden sollen, so angeschlossen, daß 15 Zylinders 7 von einer Leitung 62 zu trennen. Die
Leitung 62 steht mit der Ventileinheit F in Verbindung und ist über ein Rückschlagventil 63 und eine
parallel dazu angeordnete Drossel 64 an die Leitung 25 angeschlossen. Das am Rückzylinder 7 angeord-Ausbaurahmen
führende Steuerleitung 18 strömen 20 nete Ventil 57 ist ferner mit einem eine Kolbenstange
kann. aufweisenden, axial verschieblich gelagerten Kolben
Das Steuerventil 41 ist mit einem von einer Feder 66 versehen. Die Kolbenstange erstreckt sich aus
50 in Schließstellung gedrückten Ventilschließkörper dem Ventilgehäuse stirnseitig hinaus und kann mit
44 versehen. Wenn sich der Ventilschließkörper 44 einem Anschlag 67 auf der Kolbenstange des Rückin
seiner Schließlage befindet, ist die Verbindung 25 Zylinders 7 derart zusammenwirken, daß der Kolben
zwischen den Leitungen 42, 43 unterbrochen. Ferner 66 mit der Kolbenstange 65 gegen die Wirkung der
besitzt das Steuerventil 41 einen Kolben 45 mit einer Feder 69 verschoben und der Ventilschließkörper 58
Kolbenstange 46. Der Kolben 45 ist von einer Feder von seinem Sitz abgehoben wird. An das Ventil 57
47 beaufschlagt und wird von dieser in eine vom ist ferner die Steuerleitung 19 über eine Zweigsteuer-Ventilschließkörper
44 weggerichtete Richtung ge- 30 leitung 22 so angeschlossen, daß bei einer Druckdrückt.
Durch die Kolbenstange 46 des Kolbens 45 beaufschlagung der Zweigsteuerleitung 22 mit einem
erstreckt sich von dem stirnseitigen Ende der Kolben- vorbestimmten Wert, welcher niedriger als der zum,
stange bis zu der der Kolbenstange zugekehrten Seite Öffnen des Ventils 39 erforderliche Druck ist, der
des Kolbens 45 ein Durchgangskanal 48, wobei die Kolben 66 in gleicher Weise zur Öffnung des Ventil-Vorderseite
des Kolbens mit der Zweigrückleitung 35 schließkörpers 58 bewegt wird, wie bei einer Zu-,
15 in Verbindung steht. In der in F i g. 3 gezeigten sammenwirkung des Anschlages 67 mit der Kolben-Stellung
des Kolbens befindet sich die Stirnfläche der stange 68 des Rückzylinders 7. Dabei kann das
Kolbenstange 46 im Abstand von dem Ventilschließ- Stempelsetzventil 57 selbstverriegelnd sein, indem
körper 44. Die Leitung 43 steht bei dieser Ventil- der Ventilschließkörper 58 durch Druckbeaufschlastellung
mit der Zweigrückführleitung 15 über den 40 gung aus der Leitung 62 in seiner Öffnungsstellung
Kanal 48 in der Kolbenstange 45 in Verbindung. gehalten wird, nachdem er von der Kolbenstange 65
Bei einer vorbestimmten Druckbeaufschlagung des Kolbens 66 in die Öffnungsstellung bewegt wordes
Kolbens 45 auf der der Kolbenstange 46 gegen- den ist.
überliegenden Seite über die mit der Leitung 25 in Die Kraftstation 9 weist eine elektrisch betätigte
Verbindung stehende Leitung 49 kann der Kolben 45 Anzeigeeinrichtung 75 auf, die zwei Anzeigegeräte;
45 in Richtung auf den Ventilschließkörper 44 ver- 76, 77 enthält. Die Anzeigegeräte stehen mit elekschoben
und somit der Ventilschließkörper von der trischen Signalleitungen 78 in Verbindung, die sich
Kolbenstange 46 außer Eingriff mit seinem Ventilsitz längs der in einer Reihe angeordneten Ausbaurahmen
gebracht werden, wodurch infolge der Zusammen- erstrecken. Zur Vermeidung einer Komplizierung der
wirkung des Ventilschließkörpers mit der Kolben- 50 Zeichnung sind die Leitungen 78 schematisch durch
stange 46 der sich durch die Kolbenstange hindurch- eine einzige Leitung dargestellt. Jeder Ausbauerstreckende
Kanal 48 abgeschlossen und mithin die rahmen 4 ist mit einer Schaltvorrichtung 79 versehen,
Verbindung zwischen der Leitung 43 und der Zweig- die über Zweigleitungen 81 an die Leitungen 78 anrückführleitung
15 unterbrochen und die Verbindung geschlossen sind. Jede Schaltvorrichtung 79 ist ferner
zwischen den Leitungen 42 und 43 freigegeben wird. 55 über Leitungen 82 an ein mit den Grubenstempeln 6
Dies wird weiter unten noch näher beschrieben. verbundenes elektrisches Potentiometer 84 ange-Parallel
zum Ventil 41 ist zwischen den Leitungen schlossen. In gleicher Weise wie bei den Leitungen
42 und 43 eine mit einer Drossel 51 versehene Ver- 78 sind die Leitungen 82 zur Vermeidung einer unbindungsleitung
angeordnet. übersichtlichen Darstellung in der Zeichnung sche-
Die Leitung 49 enthält ein Rückschlagventil 52, 60 matisch als Einzelleitung dargestellt,
welches Flüssigkeit zwischen dem Kolben 45 des Ein Potentiometer 83 ist vom Rückzylinder 7 in
Ventils 41 und dem Ventil 39 begrenzt. Das Ventil der Weise verstellbar, daß es ein die jeweilige Aus-39
besitzt einen mittels einer Feder 54 in Schließ- ziehlänge des Rückzylinders anzeigendes Signal abstellung
gedrückten Ventilschließkörper 53 und einen gibt. Der Kolben 85 des Rückzylinders 7 trägt ein
mit einer Kolbenstange 56 versehenen Kolben 55. 65 geeignetes, gedralltes, sich durch einen Schlitz (nicht
Der Kolben 55 ist über die Zweigsteuerleitung 21 dargestellt) im Potentiometer erstreckendes Band
von der Steuerleitung 19 mit Druckmittel beauf- derart, daß eine Längenveränderung des Rückzylinschlagbar,
wodurch eine derartige Bewegung des ders eine entsprechende Potentiometerverstellung
bewirkt. Das Potentiometer 84 spricht auf den Flüssigkeitsdruck in den Grubenstempeln 6 an und liefert
ein die Druckbeaufschlagung der Stempel anzeigendes Signal. Die Schalteranordnung 79 ist mit zwei
Kolben 87, 88 versehen, welche über eine Kolbenstange 89 miteinander in Verbindung stehen und
innerhalb eines Zylinders 91 verschieblich gelagert sind. Die so im wesentlichen eine Einheit bildenden
Kolben 87, 88 sind mittels der Federn 92, 93 derart beaufschlagt, daß sich die Kolbenanordnung 87, 88,
89 bei fehlender Druckbeaufschlagung im wesentlichen in der Mitte des Zylinders 91 einstellt. An
den Kolben 87, 88 sind elektrische Schaltkontakte 94, 95 angeordnet. Etwa in der Mitte der Längserstreckung
des Zylinders 91 sind innerhalb des Zylinders im Abstand voneinander gleichfalls Kontakte
96, 97 angebracht. Jeder Kontakt 96 steht mit einer Leitung 81 in, Verbindung, während jeder Kontakt
97 an eine Leitung 82 angeschlossen ist.
Das benachbart zum Kolben 87 liegende Ende des Zylinders 91 ist mit der Steuerleitung 18 verbunden,
die mit dem linken Ausbaurahmen 4 verbunden ist, während das benachbart zum Kolben 88 liegende
Ende des Zylinders 91 mit der an den rechten Ausbaurahmen angeschlossenen Signalleitung 18 verbunden
ist. Wenn beide Signalleitungen 18 drucklos oder druckbeaufschlagt sind, befinden sich die Kolben 87,
88 in der in F i g. 3 gezeigten Stellung, und die Leitungsverbindung zwischen den elektrischen Leitungen
81 und 82 ist unterbrochen.
Bei Druckbeaufschlagung nur einer Signalleitung 18 wird der zugeordnete Kolben 87 oder 88 durch
den hydraulischen Druck bewegt, so daß die elektrischen Schaltkontakte 94 oder 95 die Kontakte 96,
97 überbrücken und mithin die zugeordneten elektrischen Leitungen 81, 82 miteinander verbinden. Die
erforderliche Zahl elektrischer Schaltkontakte 94, 95, 96, 97 ist abhängig von der Zahl der Verbindungsleitungen 78, 81, 82.
Bei der in F i g. 1 der Zeichnungen veranschaulichten
Anordnung bewegt sich die Schrämmaschine 3 von links nach rechts am Kohlenstoß 2 entlang. Jeder
Ausbaurahmen ist gegen das Hangende abgestützt und wird einem Rückvorgang unterzogen, nachdem
die Schrämmaschine am Kohlenstoß entlang weiterbewegt ist. Dabei ist es erforderlich, zunächst den
Förderer 1 gegen den Kohlenstoß und dann die Ausbaurahmen 4 vorzurücken. Jeder mit einem Rückzylinder
8 zum Rücken des Förderers versehene Ausbaurahmen 4 übt auf den Förderer 1 eine Vorrückkraft
aus, während die Grubenstempel dieses Ausbaurahmens gesetzt sind, so daß der Förderer 1
hierdurch sicher gehalten ist.
Die Betätigung hierfür erfolgt durch Drehung des Hebels 32 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch die
Ventileinheit A geöffnet und die Ventileinheit B geschlossen wird. Dadurch erfolgt eine Druckbeaufschlagung
der Leitung 23 und des Rückzylinders 8 auf der der Kolbenstange gegenüberliegenden Seite
des Kolbens. Der Hebel 32 kann infolge Handbetätigung oder durch Druckbeaufschlagung mittels der
mit der Ventileinheit B in Verbindung stehenden Leitung 71 verschwenkt werden. Die Druckbeaufschlagung
der Leitung 71 kann durch ein handbetätigbares oder automatisch wirkendes Ventil gesteuert
werden, z. B. durch ein von der Schrämmaschine während ihrer Bewegung längs des Abbaustoßes
betätigbares Ventil. Nachdem der Hebel 32 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt ist, erfährt der
Rückzylinder eine Druckbeaufschlagung, welche im Sinn einer Vorrückbewegung des Förderers wirkt.
Mittels einer federbetätigten Haltevorrichtung 72 wird der Hebel 32 in seiner Stellung gehalten. Die
Verschwenkung des Hebels 32 im Gegenuhrzeigersinn führt zu einer ähnlichen Bewegung des Hebels
33, wodurch aber keine Neueinstellung der Ventileinheiten C, D gegenüber den in Fig. 3 gezeigten
ίο Stellungen auftritt. Die Halteeinrichtung 72 ist in
solcher Weise an die druckmittelbeaufschlagbare Leitung 42 angeschlossen, daß im Fall der Druckbeaufschlagung
der Leitung 42 der Hebel 32 zur Rückstellung in seine Ausgangslage freigegeben und
damit die Ventileinheit A geschlossen wird.
Im Betrieb erfolgt bei dieser Beaufschlagung des Rückzylinders 8 ein Vorrücken des Förderers, sobald
die Schrämmaschine 3 an den entsprechenden Abschnitten des Förderers vorbeigeführt ist. Die Ausbaurahmen
4 werden im Anschluß daran vorgerückt. Die Druckmittelquelle 16 in der Kraftstation 9 ist
dann zur Beaufschlagung der Steuerleitung 18 und somit zur Beaufschlagung des ersten Ausbaurahmens
4 betätigt.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Anordnung gelangr das hydraulische Signal über die Steuerleitung 18 zu
den einzelnen Ausbaurahmen. Das über die Steuerleitung 18 übermittelte hydraulische Signal wirkt auf
den Kolben 87 in der Schaltvorrichtung 79, wodurch der elektrische Kontakt 94 die Kontakte 96 und 97
im Zylinder 91 überbrückt. Dadurch zeigen die Anzeigegeräte 76, 77 in der Kraftstation 9 die Hublänge
des Rückzylinders 8 und den in den Stempeln der Ausbaurahmen herrschenden Druck an.
Das durch die Steuerleitung 18 übermittelte hydraulische Signal beaufschlagt über das Rückschlagventil
35 die Leitung 42. Dies führt zu einer Beaufschlagung der Halteeinrichtung 72 und ferner zu
einer Betätigung der Ventileinheit C, wodurch die Hebel 33, 32 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden.
Hierdurch werden die Ventileinheiten A, C geschlossen und die Ventileinheiten B, D geöffnet. Dadurch
ist die Ausziehseite des Rückzylinders 8 mit der Zweigrückführleitung 15 verbunden und die andere
Seite der in den Rückzylindern 8 und 7 gelagerten Kolben über die Leitung 24 und die Ventileinheit D
an die Zweigspeiseleitung 13 angeschlossen.
Wie bereits oben erwähnt wurde, ist der den Förderer rückende Zylinder 8 nicht fest mit dem Förderer
verbunden, sondern schiebt lediglich den Förderer bei einer Druckbeaufschlagung. Demzufolge
wird die Kolbenstange des Rückzylinders 8 bei diesem Vorgang einfach eingeschoben und ist am Vorrückvorgang
der Ausbaurahmen unbeteiligt. Der dem Zylinderraum 61 des Rückzylinders 7 gegenüberliegende
Zylinderraum steht in ständiger Verbindung mit der Atmosphäre.
Nachdem die Leitung 24 über die Leitung 30 mit der Ventileinheit F verbunden ist, bewirkt eine
Druckbeaufschlagung der Leitung 25 ein Öffnen der Ventileinheit F, daß die Leitung 28 mit der Zweigrückführleitung
15 in Verbindung tritt und eine Abführung der Flüssigkeit aus den Grubenstempeln 6
erfolgen kann. Der Rückzylinder 7 zieht sich dann zusammen und rückt den Ausbaurahmen 4 in Richtung
auf den Förderer 1 vor, wobei der Förderer für den Rückzylinder bzw. den dem Rückvorgang
unterliegenden Ausbaurahmen als Widerlager dient.
Die damit verbundene Betätigung der Potentiometer 83, 84 führt zu einer entsprechenden Verstellung der
Anzeigegeräte 76, 77.
Wenn der Rückzylinder 7 vollständig zusammengezogen, also der Ausbaurahmen 4 in Richtung auf
den Förderer 1 vorgerückt ist, schlägt der Anschlag 67 auf der Kolbenstange 68 des Rückzylinders 7 an
der Kolbenstange 65 des Auslöseventils 57 an und öffnet das Ventil 57. Die Leitung 62 gelangt hierdurch
in Verbindung mit der Hauptspeiseleitung 11, und zwar durch die Zweigspeiseleitung 13, die Ventileinheit
D, die Leitung 24 und den Rückzylinder 7 mit dem Auslöseventil 57. Der Druck in der Leitung
62 wirkt auf die Ventileinheit F und führt diese in Schließstellung. Weiterhin wirkt der Flüssigkeitsdruck
in der Leitung 62 über das Rückschlagventil 63 und die Drosselstelle 26 sowie das Rückschlagventil 27
in der Leitung 25 auf die Grubenstempel 6 und führt somit zum erneuten Setzen der Grubenstempel des
betreffenden Ausbaurahmens gegen das Hangende. Dies wird durch das zugeordnete Anzeigegerät 76
oder 77 angezeigt.
Sofern infolge einer Störung ein Ausbaurahmen 4 keine ordnungsgemäße Vorrückbewegung ausführt,
erfolgt keine Öffnungsbetätigung des Auslöseventils 57 durch den auf der Kolbenstange 68 des Rückzylinders
7 angeordneten Anschlag 67. Die Öffnungsbetätigung des Auslöseventils kann in einem solchen
Fall jedoch durch Druckbeaufschlagung des Kolbens 66 über die Steuerleitung 19 und eine Zweigsteuerleitung
22 mit einem vorbestimmten Druck durchgeführt werden.
Der in der Leitung 62 herrschende Druck wirkt auch in der Leitung 49, wenn ein zum Setzen der
Grubenstempel 6 ausreichender Strömungsmitteldruck vorliegt, was offenbar bei einem Druckaufbau
bis zu einem vorbestimmten Wert in der Leitung 49 der Fall ist, wobei diese Druckbeaufschlagung die
von der Feder 47 auf den Kolben 45 des Steuerventils 41 ausgeübte Kraft überwindet, so daß der
Kolben mit seiner Kolbenstange 46 in Richtung auf den Schließkörper 44 dieses Ventils verschoben wird,
und dabei durch Zusammenwirkung mit dem Ventilschließkörper 44 eine Absperrung des sich durch die
Kolbenstange erstreckenden Kanals 48 und damit eine Trennung der Leitung 43 von der Zweigrückführleitung
15 erfolgt. Durch die Verschiebung des Kolbens 45 wird der Ventilschließkörper 44 in die
Öffnungsstellung bewegt und die Leitung 42 mit der Leitung 43 verbunden, so daß letztere unter Druck
gesetzt wird.
Die Druckbeaufschlagung in der Leitung 43 setzt sich durch die beiden Rückschlagventile 37, 38 fort.
Da jedoch die mit der anderen Seite des Rückschlagventils 38 verbundene Steuerleitung 18 bereits unter
Druck steht, kann Druckflüssigkeit das Rückschlagventil 37 passieren, um die zum nächsten Ausbaurahmen
4 führende Steuerleitung 18 unter Druck zu setzen, so daß eine Vorrückoperation am nächstfolgenden
Ausbaurahmen ausgelöst wird. Der Druck in der letztgenannten Steuerleitung 18 wirkt auf den
Kolben 88 im Zylinder 91 der Schaltvorrichtung 79 und führt die Kolbenanordnung 87, 88, 89 zurück
in die in F i g. 3 dargestellte Lage, wodurch die Verbindung zwischen den elektrischen Leitungen 81, 82
unterbrochen wird.
Der Druck in der Leitung 43 wirkt auch auf die Ventileinheit D1 wodurch die Hebel 33 und 32 sowie
die VentileinheitC in die in Fig. 3 der Zeichnungen
dargestellte Lage zurückgeführt werden. Dadurch wird die Druckbeaufschlagung in der Leitung 24
unterbrochen und die Beaufschlagung der Kammer 61 des Rückzylinders 7 sowie der Leitung 62 beendet.
Die Druckentlastung der Leitung 25 und des zwischen dem Rückschlagventil 52 und der Leitung
25 sich erstreckenden Abschnittes der Leitung 49 kann über die Drosselstelle 64 in der Leitung 62 erfolgen.
Das Steuerventil 41 verbleibt unabhängig von irgendeinem Druckverlust der Druckflüssigkeitsquelle
16 in der Öffnungsstellung, da der Kolben 45 durch die zwischen dem Kolben, dem Rückschlagventil 52
und dem Absperrventil 39 eingeschlossene Flüssigkeit in seiner Lage gehalten wird.
Nachdem alle Ausbaurahmen vorgerückt worden sind, wird die Druckflüssigkeitsquelle 16 in der Krafteinheit
9 abgeschaltet, und die Steuerleitung 19 ist mit einem zum Öffnen des Absperrventils 39 ausreichenden
Strömungsmitteldruck beaufschlagt, so daß die eingeschlossene Flüssigkeit über die Zweigrückführleitung
15 abströmen kann. Die Steuerventile 41 kehren dann in ihre ursprüngliche Stellung
zurück, so daß die Leitung 43 eines jeden Ausbaurahmens über den Durchgangskanal 48 in der Kolbenstange
46 erneut mit der Zweigrückführleitung 15 in Verbindung gelangt. Ein Druckausgleich zwischen
den Leitungen 18, 42 und der Leitung 43 kann nunmehr über die Drossel 51 zwischen den Leitungen
42, 43 erfolgen.
Während ein Ausbaurahmen 4 einen Vorrückvorgang durchführt, kann die Leitung 43 nicht mit
Druckmittel beaufschlagt werden, bevor das Steuerventil 41 durch die vorbestimmte Druckbeaüfschlagung
in der Leitung 49 betätigt ist, da der geringe Strömungsmitteldurchfluß von der Leitung 42 durch
die Drossel 51 zur Leitung 43 infolge der Verbindung der Leitung 43 mit der Zweigrückführleitung 15
durch den Durchgangskanal 48 in der Kolbenstange 46 unwirksam bleibt. ^
Mit der besonderen Ringanordnung der Rückschlagventile
35 bis 38 kann die Vorrückfolge längs der Reihe der Ausbaurahmen in jeder Richtung erfolgen.
Bei dem in F i g> 1 dargestellten Strebausbau vollzieht sich der Vorrückablauf von 'rechts nach
links entsprechend zu der vorstehenden Beschreibung der Vorrückfolge von links nach rechts. Wenn die
Vorrückfolge von rechts nach ;links durchgeführt
werden soll, wird an Stelle der Steuerleitung 18 die Steuerleitung 73 von der Druckflüssigkeitsquelle mit
Druck beaufschlagt. Die'Steuerleitung 73 ist entsprechend
der Darstellung in F i g. 3 zwischen den Rückschlagventilen 36, 37 des in der. Reihe letzten Ausbaurahmens
am rechten Ende angeschlossen. Der in F i g. 3 gezeigten Anordnung ist ohne weiteres zu
entnehmen, daß die Beaufschlagung der Steuerleitung 73 in gleicher Weise zu einer Druckbeaufschlagung
der Leitung 42 durch das Rückschlagventil 36 hindurchführt, wie dies bei der Druckbeaufschlagung
der Steuerleitung 18 durch das Rückschlagventil 35 oben beschrieben worden ist. Die Leitung 42 löst
dann in der oben beschriebenen Weise infolge ihrer Druckbeaufschlagung den Beginn eines Vorrückvorganges
aus. Wenn ein Ausbaurahmen den Vorrückvorgang beendet hat, was durch Erreichen eines ausreichenden
Stempelsetzdruckes in den Grubenstempeln angezeigt wird, führt die Betätigung des Steuer-
709 520/54
ventils 41 zu einer Druckbeaufschlagung der Leitung 43. Dieses Drucksignal in der Leitung 43 wirkt über
das Rückschlagventil 37 oder 38 und beaufschlagt die bis dahin drucklose Steuerleitung 18, welche zu
dem in der Reihe folgenden Ausbaurahmen führt, wodurch ein Vorrückvorgang an dem folgenden Ausbaurahmen
ausgelöst wird.
Außer der Mitwirkung, die Steuerleitung 18 und die Leitung 42 vom Druck zu entlasten, wenn alle
Ausbaurahmen vorgerückt sind, ermöglicht die An-Ordnung der Drossel, daß der Vorrückvorgang jederzeit
auf einem Teil des Weges angehalten werden kann, indem die Druckflüssigkeitsquelle abgeschaltet
oder die Steuerleitung 18 geöffnet wird, da dann eine Druckentlastung in der Leitung 42 infolge des
Durchflusses durch die Drossel 51 und eine Rückbewegung der Ventileinheiten C und D in ihre in
F i g. 3 dargestellte Lage erfolgt.
Durch die vorbeschriebene Anordnung werden während der Durchführung einer Vorrückbewegung
Signale hinsichtlich des Druckes in den Grubenstempeln 6 und der Stellung des Ausbaurahmens 4 gegenüber
dem Förderer, die durch die Ausziehlänge des zugeordneten Rückzylinders 7 bestimmt wird, in der
Kraftstation 9 empfangen. Eine verhältnismäßig ge- %·,
ringe Anzahl elektrischer Leitungen sind erforderlich, da die gleichen Leitungen 78 für jeden Ausbaurahmen
verwendet werden.
Anstatt die Schaltvorrichtung 79 durch den zwischen den beiden Steuerleitungen 18 herrschenden
Druckunterschied zu betätigen, könnte die Schaltvorrichtung 79 ebensogut auf die Drücke in den Leitungen
24 oder 30 ansprechen, da in diesen Leitungen zu Beginn einer Vorrückoperation eine Druckbeaufschlagung
vorliegt und am Ende des Vorrück-Vorganges eine Druckentlastung eintritt.
Die Potentiometer 83, 84 eines Ausbaurahmens 4 können ein von den Potentiometern eines anderen
Ausbaurahmens abweichendes Signal liefern, und die Signalanzeigeeinrichtung 75 kann mit Mitteln zur
Unterscheidung der verschiedenen Signalinformationen versehen sein. Zum Beispiel können unterschiedliche
Signalinformationen der Potentiometer 83, 84 in einfachster Weise durch parallel zu den Potentiometern
geschaltete Widerstände erreicht werden, die +5 geeignete Werte aufweisen.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Einrichtung zur Anzeige des hydraulisch von einem Führerstand ferngesteuerten selbsttätigen, wahlweise auch von Hand steuerbaren Vorrückvorganges eines wandernden Strebausbaues, bei dem eine Reihe hydraulisch betätigbare Ausbaurahmen vorgesehen sind, von denen jeder durch einen hydraulisch einfach wirkenden Rahmenrückzylinder mit einem Förderer verbunden ist und jeder «-te Ausbaurahmen mit einem hydraulisch doppeltwirkenden Rückzylinder am Förderer angreift, wobei jeder Ausbaurahmen einen mit einer gemeinsamen Hochdruckleitung, einer gemeinsamen Rücklaufleitung sowie einer gemeinsamen Steuerleitung verbundenen Steuerventilblock aufweist, dessen Steuerorgane bei Eingang eines die Beendigung des Rückvorganges eines vorhergehenden Ausbaurahmens anzeigenden Steuersignals das Rauben der Stempel, Vorrücken des Ausbaurahmens und Wiedersetzen der Stempel bewirken und bei Beendigung des Rückvorganges das Signal an den Steuerventilblock des nächstfolgenden Ausbaurahmens weiterleiten, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Druckräumen der Stempel (6) und mit dem Kolben (85) des einfach wirkenden Rahmenrückzylinders (7) eines jeden Ausbaurahmens (4, 5) auf den Druckzustand der Stempel bzw. auf die Ausziehlänge des Rahmenrückzylinders ansprechende, elektrische unterschiedliche Signale erzeugende Vorrichtungen (84 bis 83) verbunden sind, die über eine elektrische Leitung (82) einem einem jeden Steuerventilblock (12) zugeordneten, in Abhängigkeit vom eingehenden und vom ausgehenden Steuersignal hydraulisch betätigten Schalter (79) zugeführt werden, der über eine elektrische Leitung (78) in an sich bekannter Weise mit einem am Führerstand (9) vorgesehenen Anzeigegerät verbunden ist.2. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (79) zwei voneinander getrennte, mit der ein- bzw. der ausgehenden Steuerleitung (18) verbundene Zylinderräume aufweist, in denen zwei miteinander verbundene Kolben (87, 88) gleitend geführt sind, zwischen denen die Schaltkontakte (96, 97) von dem Kolben überbrückbar angeordnet sind, und daß in den Zylinderräumen auf die Kolben einwirkende Federn (92, 93) angeordnet sind, die bei Druckausgleich in den Zylinderräumen die Kolben in die geöffnete Schalterstellung bewegen.3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssteuerleitung (18) mit einer Verbindungsleitung zwischen einem ersten und einem zweiten in gleicher Richtung wirksamen Rückschlagventil (35, 38) und die Ausgangssteuerleitung (18) mit einer Verbindungsleitung zwischen einem dritten und einem vierten in gleicher Richtung wirksamen Rückschlagventil (36, 37) verbunden ist und daß die den Ventilsitzen gegenüberliegenden Seiten des ersten und dritten Rückschlagventils (35 bzw.36) durch eine Leitung (42) einmal mit der einen Seite eines Durchgangsventils (41), dessen Ventilkörper (44) durch das Eingangssteuersignal in Schließstellung gedrückt wird und zum anderen mit einer das Rauben der Stempel (6) und Betätigen des Rahmenrückzylinders (7) bewirkenden Steuerventilanordnung (C, D) verbunden ist und daß die den Ventilsitzen zugekehrten Seiten des zweiten und vierten Rückschlagventils (38 bzw.37) durch eine Leitung (43) mit der Steuerventilanordnung (C, D) und der anderen Seite des Durchgangsventils (41) verbunden ist, auf der ein beim Setzdruck der Stempel (6) den Ventilkörper (44) öffnender Betätigungskolben (45) vorgesehen ist, wobei das auf den einen Kolben (87) des Schalters (79) einwirkende eingehende Steuersignal über das erste Rückschlagventil (35) die Leitung (42), das Durchgangsventil (41), die Leitung (43) und das vierte Rückschlagventil (37) der zunächstfolgenden Ausbaurahmen (4) führenden Ausgangssteuerleitung (18) zugeführt wird, um auf den anderen Kolben (88) des Schalters (79) einzuwirken und einen Druckausgleich zwischen den beiden Kolben (87 und 88) des Schalters (79) herbeizuführen.4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (42 und 43) über eine eine Drossel (51) aufweisende Leitung verbunden sind.5. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die elektrischen Signale erzeugenden Vorrichtungen Potentiometer (83, 84) sind, die zur Erzeu-gung unterschiedlicher Signale jeweils einen parallelgeschalteten Widerstand mit geeignetem Wert aufweisen.In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1271386; britische Patentschriften Nr. 961225, 991226.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 520/54 3.67Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB41628/64A GB1123975A (en) | 1964-10-12 | 1964-10-12 | Hydraulically-operated advancing mine roof supports |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237041B true DE1237041B (de) | 1967-03-23 |
Family
ID=10420573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED48399A Pending DE1237041B (de) | 1964-10-12 | 1965-10-11 | Einrichtung zur Anzeige des Vorrueckvorganges eines wandernden Strebausbaues |
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| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1237041B (de) |
| GB (1) | GB1123975A (de) |
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| GB2091330B (en) * | 1981-01-20 | 1984-07-04 | Coal Industry Patents Ltd | Improvements in mmine equipment |
| DE3110220A1 (de) * | 1981-03-17 | 1982-10-07 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Hydraulische, insbesondere elektro-hydraulische ausbausteuerung fuer untertaegige gewinnungsbetriebe |
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- 1964-10-12 GB GB41628/64A patent/GB1123975A/en not_active Expired
-
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- 1965-10-11 DE DED48399A patent/DE1237041B/de active Pending
- 1965-10-11 US US494336A patent/US3381581A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1123975A (en) | 1968-08-14 |
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