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DE1237041B - Einrichtung zur Anzeige des Vorrueckvorganges eines wandernden Strebausbaues - Google Patents

Einrichtung zur Anzeige des Vorrueckvorganges eines wandernden Strebausbaues

Info

Publication number
DE1237041B
DE1237041B DED48399A DED0048399A DE1237041B DE 1237041 B DE1237041 B DE 1237041B DE D48399 A DED48399 A DE D48399A DE D0048399 A DED0048399 A DE D0048399A DE 1237041 B DE1237041 B DE 1237041B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
valve
piston
frame
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED48399A
Other languages
English (en)
Inventor
James Carnegie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DOWTY ELECTRICS Ltd
Original Assignee
DOWTY ELECTRICS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DOWTY ELECTRICS Ltd filed Critical DOWTY ELECTRICS Ltd
Publication of DE1237041B publication Critical patent/DE1237041B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/16Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices
    • E21D23/26Hydraulic or pneumatic control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
E21d
Deutsche Kl.: 5c-23/00
Nummer: 1 237 041
Aktenzeichen: D 48399 VI a/5 c
Anmeldetag: 11. Oktober 1965
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Anzeige des hydraulisch von einem Führerstand ferngesteuerten selbsttätigen, wahlweise auch von Hand steuerbaren Vorrückvorganges eines wandernden Strebausbaues.
Sie geht aus von einem Strebausbau, bei dem eine Reihe hydraulisch betätigbarer Baurahmen vorgesehen ist, von denen jeder durch einen hydraulischen, einfach wirkenden Rahmenrückzylinder mit einem Förderer verbunden ist und jeder n-te Ausbaurahmen ίο mit einem hydraulischen doppeltwirkenden Rückzylinder am Förderer angreift, wobei jeder Ausbaurahmen einen mit einer gemeinsamen Hochdruckleitung, einer gemeinsamen Rücklaufleitung sowie einer gemeinsamen Steuerleitung verbundenen Steuerventilblock aufweist, dessen Steuerorgane bei Eingang eines die Beendigung des Rückvorganges eines vorhergehenden Ausbaurahmens anzeigenden Steuersignals das Rauben der Stempel, Vorrücken des Ausbaurahmens und Wiedersetzen der Stempel bewirken und bei Beendigung des Rückvorganges das Signal an den Steuerventilblock des nächstfolgenden Ausbaurahmens weiterleiten.
Ein entsprechender hydraulisch gesteuerter, automatisch wandernder Strebausbau war aus der französischen Patentschrift 1 271 386 bekannt. Bei diesem bekannten Strebausbau sind jedoch keine Einrichtungen vorgesehen, welche der Bedienungsperson am Steuerstand unmittelbar den Betriebsablauf des Rückvorganges anzeigen, so daß sie sofort feststellen kann, ob eine Betriebsstörung an einem bestimmten Ausbaurahmen aufgetreten ist, und ihr am Steuerstand angezeigt wird, daß bei einem bestimmten Ausbaurahmen der Rückvorgang eingeleitet oder beendet worden ist.
Elektrische Vorrichtungen zur Übermittlung den Vorrückvorgang anzeigender Informationen waren an sich aus den deutschen Auslegeschriften 1176 087 und 1189 503 bekannt. Diese Vorrichtungen erfordern jedoch eine große Zahl längs der Reihe der Ausbaurahmen verlegter elektrischer Leitungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine den Betriebszustand des Strebausbaues am Steuerstand anzeigende Einrichtung zu schaffen, die sich gegenüber den bei anderen Strebausbausystemen benutzten Anzeigevorrichtungen durch wesentlich einfacheren Aufbau und durch größere Zuverlässigkeit und Übersichtlichkeit auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit den Druckräumen der Stempel und mit dem Kolben des einfach wirkenden Rahmenrückzylinders eines jeden Ausbaurahmens auf den Einrichtung zur Anzeige des Vorrückvorganges
eines wandernden Strebausbaues
Anmelder:
Dowty Electrics Limited,
Tewkesbury, Gloucester (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
James Carnegie,
Cheltenham, Gloucester (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 12. Oktober 1964 (41 628)
Druckzustand der Stempel bzw. auf die Ausziehlänge des Rahmenrückzylinders ansprechende, elektrische unterschiedliche Signale erzeugende Vorrichtungen verbunden sind, die über eine elektrische Leitung mit einem einem jeden Steuerventilblock zugeordneten, in Abhängigkeit vom eingehenden und vom ausgehenden Steuersignal hydraulisch betätigten Schalter zugeführt werden, der über eine elektrische Leitung in an sich bekannter Weise mit einem am Führerstand vorgesehenen Anzeigegerät verbunden ist.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß es aus der britischen Patentschrift 961 226 an sich bekannt war, Informationen über den Betriebszustand eines Ausbaurahmens elektrisch einem entfernt liegenden Steuerstand zuzuleiten.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist der hydraulisch betätigte Schalter zwei voneinander
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getrennte, mit der ein- bzw. der ausgehenden Steuer- erstreckt sich von der Druckflüssigkeitsquelle 16 entleitung verbundene Zylinderräume auf, in denen lang den Ausbaurahmen 4 und ist mit sämtlichen zwei miteinander verbundene Kolben gleitend geführt Ventilblöcken 12 verbunden. Von der Druckflüssigsind, zwischen denen die Schaltkontakte von dem keitsquelle 17 erstreckt sich eine Steuerleitung 19 entKolben überbrückbar angeordnet sind. In den Zy- 5 lang den Ausbaurahmen 4 und ist mit sämtlichen linderräumen sind dabei auf die Kolben einwirkende Ventilblöcken über Zweigsteuerleitungen 21, 22 verFedern angeordnet, die bei Druckausgleich in den bunden.
Zylinderräumen die Kolben in die geöffnete Schalter- Wie F i g. 3 zeigt, ist der Ventilblock 12 eines jeden
stellung bewegen. mit einem doppeltwirkenden Fördererrückzylinder 8
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfin- i0 versehenen Ausbaurahmens mit einer ersten Ventildung werden die die elektrischen Signale erzeugen- anordnung ausgerüstet, die sechs Ventileinheiten A, den Vorrichtungen durch Potentiometer gebildet, die B, C, D, E und F aufweist. Die über die Zweigspeisezur Erzeugung unterschiedlicher Signale jeweils einen leitung 13 an die Speiseleitung 11 angeschlossene parallelgeschalteten Widerstand mit geeignetem Wert Ventileinheit A steuert den Rückzylinder 8 zum Voraufweisen. 15 rücken des Förderers und ist über die Leitung 23 mit
Im folgenden wird an Hand der Zeichnungen ein dem Rückzylinder 8 verbunden. Die Ventileinheit B
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrie- steht mit der Leitung 23 und der Zweigrückführ-
ben. leitung 15 in Verbindung.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Die Ventileinheit D steuert die Rückzylinder 7
aus einer Anzahl in einer Reihe nebeneinander an- 20 und 8, wenn deren Kolben eingefahren werden soll,
geordneter und vorrückbarer Ausbaurahmen be- Die Ventileinheit D steht mit der Zweigspeiseleitung
stehenden Grubenausbau, wobei die hydraulischen 13 uncj der Leitung 24 zur Beaufschlagung der Rück-
und elektrischen Leitungen weggelassen sind; zylinder 7 und 8 in Verbindung. Die Ventileinheit C
F i g. 2 veranschaulicht in gleichfalls schematischer ist an die Leitung 24 und die Zweigrückführleitung
Darstellung die elektrischen und hydraulischen Lei- 25 15 angeschlossen.
tungen zwischen einer Kraftzentrale und den Aus- Die Ventileinheit E dient zur Steuerung der
baurahmen, und Grubenstempel 6, wenn diese von Hand gesetzt wer-
F i g. 3 stellt in schematischer Ansicht eine hydrau- den sollen. Die Ventileinheit E ist an die Zweig-
lische Steuerventilanordnung und Signaleinrichtung speiseleitung 13 angeschlossen und steht mit den
eines Ausbaurahmens dar. 30 Grubenstempeln 6 über eine Leitung 25 in Verbin-
Der in F i g. 1 dargestellte Grubenausbau besteht dung, in der eine Drossel 26 und ein Rückschlagim wesentlichen aus einem sich längs des Kohlen- ventil 27 angeordnet sind. Die Ventileinheit F steuert Stoßes 2 erstreckenden Förderer 1, einer längs des den Rückfluß von den Grubenstempeln 6 und ist mit Kohlenstoßes am Förderer 1 entlangbewegbaren den Grubenstempeln über eine Leitung 28 verbunden Schrämmaschine 3 oder eines Kohlenhobels und 35 und ferner an die Zweigrückführleitung 15 angeeiner Anzahl vorrückbarer Ausbaurahmen 4, welche schlossen. Die Leitung 28 enthält ein Rückschlagauf der der Schrämmaschine 3 gegenüberliegenden ventil 29. Ein Überdruckventil 31 ist parallel zur Seite des Förderers angeordnet sind. Jeder Ausbau- Ventileinheit F zwischen der Leitung 28 und der rahmen 4 besitzt eine mit dem Liegenden zusammen- Rückführleitung 15 eingeschaltet. Die Leitung 24 ist wirkende Liegendschiene 5, auf der drei hydraulisch 40 mit der Ventileinheit F über die Leitung 30 verbunbetätigbare Grubenstempel 6 angeordnet sind, welche den, so daß eine Druckbeaufschlagung der Leitung eine nicht gezeigte Hangendschiene tragen. Jeder 24 die Ventileinheit F öffnet.
Ausbaurahmen 4 steht mit dem Förderer 1 über einen Den Ventileinheiten A und B ist ein schwenkbar hydraulisch betätigbaren, einfach wirkenden. Rück- gelagerter Hebel 32 zugeordnet, der mit einem den zylinder 7 zum Vorrücken des Ausbaurahmens in 45 Ventileinheiten C und D zugeordneten gleichartigen Richtung auf den Förderer 1 in Verbindung. Einige Hebel 33 verbunden ist. Die Hebel 32, 33 betätigen Ausbaurahmen, z. B. bei der in Fig. 1 dargestellten gemeinsam die Ventileinheiten A bis D. Bei den AusAnordnung jeder vierte, sind mit einem hydraulisch baurahmen 4, die keinen Förderer-Rückzylinder 8 betätigbaren doppeltwirkenden Rückzylinder 8 zum haben, fallen die Ventileinheiten A und B mit dem Rücken des Förderers relativ zur Lage des Ausbau- 50 zugeordneten Hebel 32 fort. Bei der gezeigten Anrahmens ausgerüstet. Der Rückzylinder 8 ist nicht Ordnung sind die Hebel 32,33 auf einer gemeinsamen fest mit dem Förderer 1 verbunden, sondern greift Schwenkachse 20 befestigt. Den Ventileinheiten E nur bei Ausübung einer Vorrückkraft an diesem an. und F ist ein Schwenkhebel 34 zugeordnet. Durch
Der vorbeschriebene wandernde Grubenausbau diese Anordnung kann im Bedarfsfall der erste
hat eine Kraftstation 9, die eine Druckflüssigkeits- 55 Ventilblock durch Handbetätigung der Hebel 32, 33,
quelle 10 aufweist, die den in einer Reihe nebenein- 34 betätigt werden.
ander angeordneten Ausbaurahmen über eine sich Ferner schließt der Ventilblock 12 jedes Ausbau-
längs derselben erstreckende Speiseleitung Druck- rahmens 4 eine zweite Ventilanordnung ein, welche
flüssigkeit zuführt. Jeder Ausbaurahmen 4 ist mit mit vier Rückschlagventilen 35, 36, 37, 38 sowie
einem Ventilblock 12 versehen, welcher über eine 60 einem Entriegelungsventil 39 und einem Steuerventil
Zweigspeiseleitung 13 mit der Hauptspeiseleitung 11 41 versehen ist. Die vier Rückschlagventile 35, 36,
verbunden ist. Eine Rückführleitung 14 erstreckt sich 37, 38 stehen über einen Leitungsring miteinander
gleichfalls längs den Ausbaurahmen, und der Steuer- in Verbindung, wie Fig. 3 zeigt. Die Steuerleitung
block 12 eines jeden Ausbaurahmens ist über eine 18, die mit dem benachbarten linken Ausbaurahmen
Zweigrückführleitung 15 mit der Rückführleitung 14 65 verbunden ist, ist mit der die Rückschlagventile 35,
verbunden. 36, 37, 38 verbindenden Ringleitung so verbunden,
Die Kraftstation weist darüber hinaus zwei Druck- daß die über die Steuerleitung 18 von dem linken
flüssigkeitsquellen 16, 17 auf. Eine Steuerleitung 18 benachbarten Ausbaurahmen zugeführte Druck-
flüssigkeit nur durch das Rückschlagventil 35 hindurch und über die Leitung 42 zu der Ventileinheit C und dem Steuerventil 41 strömen kann. Die mit dem benachbarten rechten Ausbaurahmen verbundene Steuerleitung 18 ist mit der Ringleitung der Rückschlagventilanordnung 35 bis 38 so verbunden, daß von dem rechten Ausbaurahmen über die Steuerleitung 18 zugeführte Druckflüssigkeit nur über das Rückschlagventil 36 zur Leitung 42 und damit in der
Druckflüssigkeit aus der Leitung 43 sowohl durch das Rückschlagventil 38 in die zum linken Ausbaurahmen führende Steuerleitung 18 als auch durch das Rückschlagventil 37 in die zum rechten
Kolbens herbeigeführt wird, daß die Kolbenstange 56 den Ventilschließkörper 53 von seinem Ventilsitz abhebt und in die Öffnungsstellung führt. Hierdurch kann das den Kolben 45 im Ventil 41 beaufschla-, 5 gende Strömungsmittel, dessen Rückströmung zur Leitung 49 durch das Rückschlagventil 52 unterbunden ist, in Richtung zu der Zweigrückströmleitung 15 abströmen.
Ferner ist die erste Ventilanordnung des Ventil-
vorbeschriebenen Weise zur Ventilanordnung C und io blockes 12 mit einem Stempelsetzventil 57 versehen, dem Steuerventil 41 strömen kann. Zwischen den welches mit dem Rückzylinder 7 in Verbindung steht. Rückschlagventilen 37, 38 ist an die die Rückschlag- Das Stempelsetzventil 57 enthält einen Ventilschließventile verbindende Ringleitung eine Leitung 43, körper 58, der mittels einer Feder in Schließstellung deren andere Verbindungen nachfolgend noch näher gedrückt wird, um den Zylinderraum 61 des Rückbeschrieben werden sollen, so angeschlossen, daß 15 Zylinders 7 von einer Leitung 62 zu trennen. Die
Leitung 62 steht mit der Ventileinheit F in Verbindung und ist über ein Rückschlagventil 63 und eine parallel dazu angeordnete Drossel 64 an die Leitung 25 angeschlossen. Das am Rückzylinder 7 angeord-Ausbaurahmen führende Steuerleitung 18 strömen 20 nete Ventil 57 ist ferner mit einem eine Kolbenstange kann. aufweisenden, axial verschieblich gelagerten Kolben
Das Steuerventil 41 ist mit einem von einer Feder 66 versehen. Die Kolbenstange erstreckt sich aus 50 in Schließstellung gedrückten Ventilschließkörper dem Ventilgehäuse stirnseitig hinaus und kann mit 44 versehen. Wenn sich der Ventilschließkörper 44 einem Anschlag 67 auf der Kolbenstange des Rückin seiner Schließlage befindet, ist die Verbindung 25 Zylinders 7 derart zusammenwirken, daß der Kolben zwischen den Leitungen 42, 43 unterbrochen. Ferner 66 mit der Kolbenstange 65 gegen die Wirkung der besitzt das Steuerventil 41 einen Kolben 45 mit einer Feder 69 verschoben und der Ventilschließkörper 58 Kolbenstange 46. Der Kolben 45 ist von einer Feder von seinem Sitz abgehoben wird. An das Ventil 57 47 beaufschlagt und wird von dieser in eine vom ist ferner die Steuerleitung 19 über eine Zweigsteuer-Ventilschließkörper 44 weggerichtete Richtung ge- 30 leitung 22 so angeschlossen, daß bei einer Druckdrückt. Durch die Kolbenstange 46 des Kolbens 45 beaufschlagung der Zweigsteuerleitung 22 mit einem erstreckt sich von dem stirnseitigen Ende der Kolben- vorbestimmten Wert, welcher niedriger als der zum, stange bis zu der der Kolbenstange zugekehrten Seite Öffnen des Ventils 39 erforderliche Druck ist, der des Kolbens 45 ein Durchgangskanal 48, wobei die Kolben 66 in gleicher Weise zur Öffnung des Ventil-Vorderseite des Kolbens mit der Zweigrückleitung 35 schließkörpers 58 bewegt wird, wie bei einer Zu-, 15 in Verbindung steht. In der in F i g. 3 gezeigten sammenwirkung des Anschlages 67 mit der Kolben-Stellung des Kolbens befindet sich die Stirnfläche der stange 68 des Rückzylinders 7. Dabei kann das Kolbenstange 46 im Abstand von dem Ventilschließ- Stempelsetzventil 57 selbstverriegelnd sein, indem körper 44. Die Leitung 43 steht bei dieser Ventil- der Ventilschließkörper 58 durch Druckbeaufschlastellung mit der Zweigrückführleitung 15 über den 40 gung aus der Leitung 62 in seiner Öffnungsstellung Kanal 48 in der Kolbenstange 45 in Verbindung. gehalten wird, nachdem er von der Kolbenstange 65
Bei einer vorbestimmten Druckbeaufschlagung des Kolbens 66 in die Öffnungsstellung bewegt wordes Kolbens 45 auf der der Kolbenstange 46 gegen- den ist.
überliegenden Seite über die mit der Leitung 25 in Die Kraftstation 9 weist eine elektrisch betätigte
Verbindung stehende Leitung 49 kann der Kolben 45 Anzeigeeinrichtung 75 auf, die zwei Anzeigegeräte; 45 in Richtung auf den Ventilschließkörper 44 ver- 76, 77 enthält. Die Anzeigegeräte stehen mit elekschoben und somit der Ventilschließkörper von der trischen Signalleitungen 78 in Verbindung, die sich Kolbenstange 46 außer Eingriff mit seinem Ventilsitz längs der in einer Reihe angeordneten Ausbaurahmen gebracht werden, wodurch infolge der Zusammen- erstrecken. Zur Vermeidung einer Komplizierung der wirkung des Ventilschließkörpers mit der Kolben- 50 Zeichnung sind die Leitungen 78 schematisch durch stange 46 der sich durch die Kolbenstange hindurch- eine einzige Leitung dargestellt. Jeder Ausbauerstreckende Kanal 48 abgeschlossen und mithin die rahmen 4 ist mit einer Schaltvorrichtung 79 versehen, Verbindung zwischen der Leitung 43 und der Zweig- die über Zweigleitungen 81 an die Leitungen 78 anrückführleitung 15 unterbrochen und die Verbindung geschlossen sind. Jede Schaltvorrichtung 79 ist ferner zwischen den Leitungen 42 und 43 freigegeben wird. 55 über Leitungen 82 an ein mit den Grubenstempeln 6 Dies wird weiter unten noch näher beschrieben. verbundenes elektrisches Potentiometer 84 ange-Parallel zum Ventil 41 ist zwischen den Leitungen schlossen. In gleicher Weise wie bei den Leitungen 42 und 43 eine mit einer Drossel 51 versehene Ver- 78 sind die Leitungen 82 zur Vermeidung einer unbindungsleitung angeordnet. übersichtlichen Darstellung in der Zeichnung sche-
Die Leitung 49 enthält ein Rückschlagventil 52, 60 matisch als Einzelleitung dargestellt, welches Flüssigkeit zwischen dem Kolben 45 des Ein Potentiometer 83 ist vom Rückzylinder 7 in
Ventils 41 und dem Ventil 39 begrenzt. Das Ventil der Weise verstellbar, daß es ein die jeweilige Aus-39 besitzt einen mittels einer Feder 54 in Schließ- ziehlänge des Rückzylinders anzeigendes Signal abstellung gedrückten Ventilschließkörper 53 und einen gibt. Der Kolben 85 des Rückzylinders 7 trägt ein mit einer Kolbenstange 56 versehenen Kolben 55. 65 geeignetes, gedralltes, sich durch einen Schlitz (nicht Der Kolben 55 ist über die Zweigsteuerleitung 21 dargestellt) im Potentiometer erstreckendes Band von der Steuerleitung 19 mit Druckmittel beauf- derart, daß eine Längenveränderung des Rückzylinschlagbar, wodurch eine derartige Bewegung des ders eine entsprechende Potentiometerverstellung
bewirkt. Das Potentiometer 84 spricht auf den Flüssigkeitsdruck in den Grubenstempeln 6 an und liefert ein die Druckbeaufschlagung der Stempel anzeigendes Signal. Die Schalteranordnung 79 ist mit zwei Kolben 87, 88 versehen, welche über eine Kolbenstange 89 miteinander in Verbindung stehen und innerhalb eines Zylinders 91 verschieblich gelagert sind. Die so im wesentlichen eine Einheit bildenden Kolben 87, 88 sind mittels der Federn 92, 93 derart beaufschlagt, daß sich die Kolbenanordnung 87, 88, 89 bei fehlender Druckbeaufschlagung im wesentlichen in der Mitte des Zylinders 91 einstellt. An den Kolben 87, 88 sind elektrische Schaltkontakte 94, 95 angeordnet. Etwa in der Mitte der Längserstreckung des Zylinders 91 sind innerhalb des Zylinders im Abstand voneinander gleichfalls Kontakte 96, 97 angebracht. Jeder Kontakt 96 steht mit einer Leitung 81 in, Verbindung, während jeder Kontakt 97 an eine Leitung 82 angeschlossen ist.
Das benachbart zum Kolben 87 liegende Ende des Zylinders 91 ist mit der Steuerleitung 18 verbunden, die mit dem linken Ausbaurahmen 4 verbunden ist, während das benachbart zum Kolben 88 liegende Ende des Zylinders 91 mit der an den rechten Ausbaurahmen angeschlossenen Signalleitung 18 verbunden ist. Wenn beide Signalleitungen 18 drucklos oder druckbeaufschlagt sind, befinden sich die Kolben 87, 88 in der in F i g. 3 gezeigten Stellung, und die Leitungsverbindung zwischen den elektrischen Leitungen 81 und 82 ist unterbrochen.
Bei Druckbeaufschlagung nur einer Signalleitung 18 wird der zugeordnete Kolben 87 oder 88 durch den hydraulischen Druck bewegt, so daß die elektrischen Schaltkontakte 94 oder 95 die Kontakte 96, 97 überbrücken und mithin die zugeordneten elektrischen Leitungen 81, 82 miteinander verbinden. Die erforderliche Zahl elektrischer Schaltkontakte 94, 95, 96, 97 ist abhängig von der Zahl der Verbindungsleitungen 78, 81, 82.
Bei der in F i g. 1 der Zeichnungen veranschaulichten Anordnung bewegt sich die Schrämmaschine 3 von links nach rechts am Kohlenstoß 2 entlang. Jeder Ausbaurahmen ist gegen das Hangende abgestützt und wird einem Rückvorgang unterzogen, nachdem die Schrämmaschine am Kohlenstoß entlang weiterbewegt ist. Dabei ist es erforderlich, zunächst den Förderer 1 gegen den Kohlenstoß und dann die Ausbaurahmen 4 vorzurücken. Jeder mit einem Rückzylinder 8 zum Rücken des Förderers versehene Ausbaurahmen 4 übt auf den Förderer 1 eine Vorrückkraft aus, während die Grubenstempel dieses Ausbaurahmens gesetzt sind, so daß der Förderer 1 hierdurch sicher gehalten ist.
Die Betätigung hierfür erfolgt durch Drehung des Hebels 32 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch die Ventileinheit A geöffnet und die Ventileinheit B geschlossen wird. Dadurch erfolgt eine Druckbeaufschlagung der Leitung 23 und des Rückzylinders 8 auf der der Kolbenstange gegenüberliegenden Seite des Kolbens. Der Hebel 32 kann infolge Handbetätigung oder durch Druckbeaufschlagung mittels der mit der Ventileinheit B in Verbindung stehenden Leitung 71 verschwenkt werden. Die Druckbeaufschlagung der Leitung 71 kann durch ein handbetätigbares oder automatisch wirkendes Ventil gesteuert werden, z. B. durch ein von der Schrämmaschine während ihrer Bewegung längs des Abbaustoßes betätigbares Ventil. Nachdem der Hebel 32 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt ist, erfährt der Rückzylinder eine Druckbeaufschlagung, welche im Sinn einer Vorrückbewegung des Förderers wirkt. Mittels einer federbetätigten Haltevorrichtung 72 wird der Hebel 32 in seiner Stellung gehalten. Die Verschwenkung des Hebels 32 im Gegenuhrzeigersinn führt zu einer ähnlichen Bewegung des Hebels 33, wodurch aber keine Neueinstellung der Ventileinheiten C, D gegenüber den in Fig. 3 gezeigten
ίο Stellungen auftritt. Die Halteeinrichtung 72 ist in solcher Weise an die druckmittelbeaufschlagbare Leitung 42 angeschlossen, daß im Fall der Druckbeaufschlagung der Leitung 42 der Hebel 32 zur Rückstellung in seine Ausgangslage freigegeben und damit die Ventileinheit A geschlossen wird.
Im Betrieb erfolgt bei dieser Beaufschlagung des Rückzylinders 8 ein Vorrücken des Förderers, sobald die Schrämmaschine 3 an den entsprechenden Abschnitten des Förderers vorbeigeführt ist. Die Ausbaurahmen 4 werden im Anschluß daran vorgerückt. Die Druckmittelquelle 16 in der Kraftstation 9 ist dann zur Beaufschlagung der Steuerleitung 18 und somit zur Beaufschlagung des ersten Ausbaurahmens 4 betätigt.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Anordnung gelangr das hydraulische Signal über die Steuerleitung 18 zu den einzelnen Ausbaurahmen. Das über die Steuerleitung 18 übermittelte hydraulische Signal wirkt auf den Kolben 87 in der Schaltvorrichtung 79, wodurch der elektrische Kontakt 94 die Kontakte 96 und 97 im Zylinder 91 überbrückt. Dadurch zeigen die Anzeigegeräte 76, 77 in der Kraftstation 9 die Hublänge des Rückzylinders 8 und den in den Stempeln der Ausbaurahmen herrschenden Druck an.
Das durch die Steuerleitung 18 übermittelte hydraulische Signal beaufschlagt über das Rückschlagventil 35 die Leitung 42. Dies führt zu einer Beaufschlagung der Halteeinrichtung 72 und ferner zu einer Betätigung der Ventileinheit C, wodurch die Hebel 33, 32 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Hierdurch werden die Ventileinheiten A, C geschlossen und die Ventileinheiten B, D geöffnet. Dadurch ist die Ausziehseite des Rückzylinders 8 mit der Zweigrückführleitung 15 verbunden und die andere Seite der in den Rückzylindern 8 und 7 gelagerten Kolben über die Leitung 24 und die Ventileinheit D an die Zweigspeiseleitung 13 angeschlossen.
Wie bereits oben erwähnt wurde, ist der den Förderer rückende Zylinder 8 nicht fest mit dem Förderer verbunden, sondern schiebt lediglich den Förderer bei einer Druckbeaufschlagung. Demzufolge wird die Kolbenstange des Rückzylinders 8 bei diesem Vorgang einfach eingeschoben und ist am Vorrückvorgang der Ausbaurahmen unbeteiligt. Der dem Zylinderraum 61 des Rückzylinders 7 gegenüberliegende Zylinderraum steht in ständiger Verbindung mit der Atmosphäre.
Nachdem die Leitung 24 über die Leitung 30 mit der Ventileinheit F verbunden ist, bewirkt eine Druckbeaufschlagung der Leitung 25 ein Öffnen der Ventileinheit F, daß die Leitung 28 mit der Zweigrückführleitung 15 in Verbindung tritt und eine Abführung der Flüssigkeit aus den Grubenstempeln 6 erfolgen kann. Der Rückzylinder 7 zieht sich dann zusammen und rückt den Ausbaurahmen 4 in Richtung auf den Förderer 1 vor, wobei der Förderer für den Rückzylinder bzw. den dem Rückvorgang unterliegenden Ausbaurahmen als Widerlager dient.
Die damit verbundene Betätigung der Potentiometer 83, 84 führt zu einer entsprechenden Verstellung der Anzeigegeräte 76, 77.
Wenn der Rückzylinder 7 vollständig zusammengezogen, also der Ausbaurahmen 4 in Richtung auf den Förderer 1 vorgerückt ist, schlägt der Anschlag 67 auf der Kolbenstange 68 des Rückzylinders 7 an der Kolbenstange 65 des Auslöseventils 57 an und öffnet das Ventil 57. Die Leitung 62 gelangt hierdurch in Verbindung mit der Hauptspeiseleitung 11, und zwar durch die Zweigspeiseleitung 13, die Ventileinheit D, die Leitung 24 und den Rückzylinder 7 mit dem Auslöseventil 57. Der Druck in der Leitung 62 wirkt auf die Ventileinheit F und führt diese in Schließstellung. Weiterhin wirkt der Flüssigkeitsdruck in der Leitung 62 über das Rückschlagventil 63 und die Drosselstelle 26 sowie das Rückschlagventil 27 in der Leitung 25 auf die Grubenstempel 6 und führt somit zum erneuten Setzen der Grubenstempel des betreffenden Ausbaurahmens gegen das Hangende. Dies wird durch das zugeordnete Anzeigegerät 76 oder 77 angezeigt.
Sofern infolge einer Störung ein Ausbaurahmen 4 keine ordnungsgemäße Vorrückbewegung ausführt, erfolgt keine Öffnungsbetätigung des Auslöseventils 57 durch den auf der Kolbenstange 68 des Rückzylinders 7 angeordneten Anschlag 67. Die Öffnungsbetätigung des Auslöseventils kann in einem solchen Fall jedoch durch Druckbeaufschlagung des Kolbens 66 über die Steuerleitung 19 und eine Zweigsteuerleitung 22 mit einem vorbestimmten Druck durchgeführt werden.
Der in der Leitung 62 herrschende Druck wirkt auch in der Leitung 49, wenn ein zum Setzen der Grubenstempel 6 ausreichender Strömungsmitteldruck vorliegt, was offenbar bei einem Druckaufbau bis zu einem vorbestimmten Wert in der Leitung 49 der Fall ist, wobei diese Druckbeaufschlagung die von der Feder 47 auf den Kolben 45 des Steuerventils 41 ausgeübte Kraft überwindet, so daß der Kolben mit seiner Kolbenstange 46 in Richtung auf den Schließkörper 44 dieses Ventils verschoben wird, und dabei durch Zusammenwirkung mit dem Ventilschließkörper 44 eine Absperrung des sich durch die Kolbenstange erstreckenden Kanals 48 und damit eine Trennung der Leitung 43 von der Zweigrückführleitung 15 erfolgt. Durch die Verschiebung des Kolbens 45 wird der Ventilschließkörper 44 in die Öffnungsstellung bewegt und die Leitung 42 mit der Leitung 43 verbunden, so daß letztere unter Druck gesetzt wird.
Die Druckbeaufschlagung in der Leitung 43 setzt sich durch die beiden Rückschlagventile 37, 38 fort. Da jedoch die mit der anderen Seite des Rückschlagventils 38 verbundene Steuerleitung 18 bereits unter Druck steht, kann Druckflüssigkeit das Rückschlagventil 37 passieren, um die zum nächsten Ausbaurahmen 4 führende Steuerleitung 18 unter Druck zu setzen, so daß eine Vorrückoperation am nächstfolgenden Ausbaurahmen ausgelöst wird. Der Druck in der letztgenannten Steuerleitung 18 wirkt auf den Kolben 88 im Zylinder 91 der Schaltvorrichtung 79 und führt die Kolbenanordnung 87, 88, 89 zurück in die in F i g. 3 dargestellte Lage, wodurch die Verbindung zwischen den elektrischen Leitungen 81, 82 unterbrochen wird.
Der Druck in der Leitung 43 wirkt auch auf die Ventileinheit D1 wodurch die Hebel 33 und 32 sowie die VentileinheitC in die in Fig. 3 der Zeichnungen dargestellte Lage zurückgeführt werden. Dadurch wird die Druckbeaufschlagung in der Leitung 24 unterbrochen und die Beaufschlagung der Kammer 61 des Rückzylinders 7 sowie der Leitung 62 beendet. Die Druckentlastung der Leitung 25 und des zwischen dem Rückschlagventil 52 und der Leitung 25 sich erstreckenden Abschnittes der Leitung 49 kann über die Drosselstelle 64 in der Leitung 62 erfolgen.
Das Steuerventil 41 verbleibt unabhängig von irgendeinem Druckverlust der Druckflüssigkeitsquelle 16 in der Öffnungsstellung, da der Kolben 45 durch die zwischen dem Kolben, dem Rückschlagventil 52 und dem Absperrventil 39 eingeschlossene Flüssigkeit in seiner Lage gehalten wird.
Nachdem alle Ausbaurahmen vorgerückt worden sind, wird die Druckflüssigkeitsquelle 16 in der Krafteinheit 9 abgeschaltet, und die Steuerleitung 19 ist mit einem zum Öffnen des Absperrventils 39 ausreichenden Strömungsmitteldruck beaufschlagt, so daß die eingeschlossene Flüssigkeit über die Zweigrückführleitung 15 abströmen kann. Die Steuerventile 41 kehren dann in ihre ursprüngliche Stellung zurück, so daß die Leitung 43 eines jeden Ausbaurahmens über den Durchgangskanal 48 in der Kolbenstange 46 erneut mit der Zweigrückführleitung 15 in Verbindung gelangt. Ein Druckausgleich zwischen den Leitungen 18, 42 und der Leitung 43 kann nunmehr über die Drossel 51 zwischen den Leitungen 42, 43 erfolgen.
Während ein Ausbaurahmen 4 einen Vorrückvorgang durchführt, kann die Leitung 43 nicht mit Druckmittel beaufschlagt werden, bevor das Steuerventil 41 durch die vorbestimmte Druckbeaüfschlagung in der Leitung 49 betätigt ist, da der geringe Strömungsmitteldurchfluß von der Leitung 42 durch die Drossel 51 zur Leitung 43 infolge der Verbindung der Leitung 43 mit der Zweigrückführleitung 15 durch den Durchgangskanal 48 in der Kolbenstange 46 unwirksam bleibt. ^
Mit der besonderen Ringanordnung der Rückschlagventile 35 bis 38 kann die Vorrückfolge längs der Reihe der Ausbaurahmen in jeder Richtung erfolgen. Bei dem in F i g> 1 dargestellten Strebausbau vollzieht sich der Vorrückablauf von 'rechts nach links entsprechend zu der vorstehenden Beschreibung der Vorrückfolge von links nach rechts. Wenn die Vorrückfolge von rechts nach ;links durchgeführt werden soll, wird an Stelle der Steuerleitung 18 die Steuerleitung 73 von der Druckflüssigkeitsquelle mit Druck beaufschlagt. Die'Steuerleitung 73 ist entsprechend der Darstellung in F i g. 3 zwischen den Rückschlagventilen 36, 37 des in der. Reihe letzten Ausbaurahmens am rechten Ende angeschlossen. Der in F i g. 3 gezeigten Anordnung ist ohne weiteres zu entnehmen, daß die Beaufschlagung der Steuerleitung 73 in gleicher Weise zu einer Druckbeaufschlagung der Leitung 42 durch das Rückschlagventil 36 hindurchführt, wie dies bei der Druckbeaufschlagung der Steuerleitung 18 durch das Rückschlagventil 35 oben beschrieben worden ist. Die Leitung 42 löst dann in der oben beschriebenen Weise infolge ihrer Druckbeaufschlagung den Beginn eines Vorrückvorganges aus. Wenn ein Ausbaurahmen den Vorrückvorgang beendet hat, was durch Erreichen eines ausreichenden Stempelsetzdruckes in den Grubenstempeln angezeigt wird, führt die Betätigung des Steuer-
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ventils 41 zu einer Druckbeaufschlagung der Leitung 43. Dieses Drucksignal in der Leitung 43 wirkt über das Rückschlagventil 37 oder 38 und beaufschlagt die bis dahin drucklose Steuerleitung 18, welche zu dem in der Reihe folgenden Ausbaurahmen führt, wodurch ein Vorrückvorgang an dem folgenden Ausbaurahmen ausgelöst wird.
Außer der Mitwirkung, die Steuerleitung 18 und die Leitung 42 vom Druck zu entlasten, wenn alle Ausbaurahmen vorgerückt sind, ermöglicht die An-Ordnung der Drossel, daß der Vorrückvorgang jederzeit auf einem Teil des Weges angehalten werden kann, indem die Druckflüssigkeitsquelle abgeschaltet oder die Steuerleitung 18 geöffnet wird, da dann eine Druckentlastung in der Leitung 42 infolge des Durchflusses durch die Drossel 51 und eine Rückbewegung der Ventileinheiten C und D in ihre in F i g. 3 dargestellte Lage erfolgt.
Durch die vorbeschriebene Anordnung werden während der Durchführung einer Vorrückbewegung Signale hinsichtlich des Druckes in den Grubenstempeln 6 und der Stellung des Ausbaurahmens 4 gegenüber dem Förderer, die durch die Ausziehlänge des zugeordneten Rückzylinders 7 bestimmt wird, in der Kraftstation 9 empfangen. Eine verhältnismäßig ge- %·, ringe Anzahl elektrischer Leitungen sind erforderlich, da die gleichen Leitungen 78 für jeden Ausbaurahmen verwendet werden.
Anstatt die Schaltvorrichtung 79 durch den zwischen den beiden Steuerleitungen 18 herrschenden Druckunterschied zu betätigen, könnte die Schaltvorrichtung 79 ebensogut auf die Drücke in den Leitungen 24 oder 30 ansprechen, da in diesen Leitungen zu Beginn einer Vorrückoperation eine Druckbeaufschlagung vorliegt und am Ende des Vorrück-Vorganges eine Druckentlastung eintritt.
Die Potentiometer 83, 84 eines Ausbaurahmens 4 können ein von den Potentiometern eines anderen Ausbaurahmens abweichendes Signal liefern, und die Signalanzeigeeinrichtung 75 kann mit Mitteln zur Unterscheidung der verschiedenen Signalinformationen versehen sein. Zum Beispiel können unterschiedliche Signalinformationen der Potentiometer 83, 84 in einfachster Weise durch parallel zu den Potentiometern geschaltete Widerstände erreicht werden, die +5 geeignete Werte aufweisen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Einrichtung zur Anzeige des hydraulisch von einem Führerstand ferngesteuerten selbsttätigen, wahlweise auch von Hand steuerbaren Vorrückvorganges eines wandernden Strebausbaues, bei dem eine Reihe hydraulisch betätigbare Ausbaurahmen vorgesehen sind, von denen jeder durch einen hydraulisch einfach wirkenden Rahmenrückzylinder mit einem Förderer verbunden ist und jeder «-te Ausbaurahmen mit einem hydraulisch doppeltwirkenden Rückzylinder am Förderer angreift, wobei jeder Ausbaurahmen einen mit einer gemeinsamen Hochdruckleitung, einer gemeinsamen Rücklaufleitung sowie einer gemeinsamen Steuerleitung verbundenen Steuerventilblock aufweist, dessen Steuerorgane bei Eingang eines die Beendigung des Rückvorganges eines vorhergehenden Ausbaurahmens anzeigenden Steuersignals das Rauben der Stempel, Vorrücken des Ausbaurahmens und Wiedersetzen der Stempel bewirken und bei Beendigung des Rückvorganges das Signal an den Steuerventilblock des nächstfolgenden Ausbaurahmens weiterleiten, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Druckräumen der Stempel (6) und mit dem Kolben (85) des einfach wirkenden Rahmenrückzylinders (7) eines jeden Ausbaurahmens (4, 5) auf den Druckzustand der Stempel bzw. auf die Ausziehlänge des Rahmenrückzylinders ansprechende, elektrische unterschiedliche Signale erzeugende Vorrichtungen (84 bis 83) verbunden sind, die über eine elektrische Leitung (82) einem einem jeden Steuerventilblock (12) zugeordneten, in Abhängigkeit vom eingehenden und vom ausgehenden Steuersignal hydraulisch betätigten Schalter (79) zugeführt werden, der über eine elektrische Leitung (78) in an sich bekannter Weise mit einem am Führerstand (9) vorgesehenen Anzeigegerät verbunden ist.
    2. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (79) zwei voneinander getrennte, mit der ein- bzw. der ausgehenden Steuerleitung (18) verbundene Zylinderräume aufweist, in denen zwei miteinander verbundene Kolben (87, 88) gleitend geführt sind, zwischen denen die Schaltkontakte (96, 97) von dem Kolben überbrückbar angeordnet sind, und daß in den Zylinderräumen auf die Kolben einwirkende Federn (92, 93) angeordnet sind, die bei Druckausgleich in den Zylinderräumen die Kolben in die geöffnete Schalterstellung bewegen.
    3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssteuerleitung (18) mit einer Verbindungsleitung zwischen einem ersten und einem zweiten in gleicher Richtung wirksamen Rückschlagventil (35, 38) und die Ausgangssteuerleitung (18) mit einer Verbindungsleitung zwischen einem dritten und einem vierten in gleicher Richtung wirksamen Rückschlagventil (36, 37) verbunden ist und daß die den Ventilsitzen gegenüberliegenden Seiten des ersten und dritten Rückschlagventils (35 bzw.
    36) durch eine Leitung (42) einmal mit der einen Seite eines Durchgangsventils (41), dessen Ventilkörper (44) durch das Eingangssteuersignal in Schließstellung gedrückt wird und zum anderen mit einer das Rauben der Stempel (6) und Betätigen des Rahmenrückzylinders (7) bewirkenden Steuerventilanordnung (C, D) verbunden ist und daß die den Ventilsitzen zugekehrten Seiten des zweiten und vierten Rückschlagventils (38 bzw.
    37) durch eine Leitung (43) mit der Steuerventilanordnung (C, D) und der anderen Seite des Durchgangsventils (41) verbunden ist, auf der ein beim Setzdruck der Stempel (6) den Ventilkörper (44) öffnender Betätigungskolben (45) vorgesehen ist, wobei das auf den einen Kolben (87) des Schalters (79) einwirkende eingehende Steuersignal über das erste Rückschlagventil (35) die Leitung (42), das Durchgangsventil (41), die Leitung (43) und das vierte Rückschlagventil (37) der zunächstfolgenden Ausbaurahmen (4) führenden Ausgangssteuerleitung (18) zugeführt wird, um auf den anderen Kolben (88) des Schalters (79) einzuwirken und einen Druckausgleich zwischen den beiden Kolben (87 und 88) des Schalters (79) herbeizuführen.
    4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (42 und 43) über eine eine Drossel (51) aufweisende Leitung verbunden sind.
    5. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die elektrischen Signale erzeugenden Vorrichtungen Potentiometer (83, 84) sind, die zur Erzeu-
    gung unterschiedlicher Signale jeweils einen parallelgeschalteten Widerstand mit geeignetem Wert aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1271386; britische Patentschriften Nr. 961225, 991226.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 520/54 3.67
    Bundesdruckerei Berlin
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