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DE3110237A1 - Schalldaemmendes element - Google Patents

Schalldaemmendes element

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Publication number
DE3110237A1
DE3110237A1 DE19813110237 DE3110237A DE3110237A1 DE 3110237 A1 DE3110237 A1 DE 3110237A1 DE 19813110237 DE19813110237 DE 19813110237 DE 3110237 A DE3110237 A DE 3110237A DE 3110237 A1 DE3110237 A1 DE 3110237A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber damper
fastening
rubber
bore
sound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813110237
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Dick
René 5000 Köln Dick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dipa - Matthias und Rene Dick 5200 Siegburg GmbH
Original Assignee
DIPA-MATTHIAS und RENE DICK GmbH
Dick Dipa GmbH
Dipa Matthias und Rene Dick 5000 Koeln GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIPA-MATTHIAS und RENE DICK GmbH, Dick Dipa GmbH, Dipa Matthias und Rene Dick 5000 Koeln GmbH filed Critical DIPA-MATTHIAS und RENE DICK GmbH
Priority to DE19813110237 priority Critical patent/DE3110237A1/de
Priority to DE19818107689U priority patent/DE8107689U1/de
Priority to EP82102169A priority patent/EP0060567B1/de
Priority to AT82102169T priority patent/ATE14031T1/de
Priority to DE8282102169T priority patent/DE3264384D1/de
Publication of DE3110237A1 publication Critical patent/DE3110237A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/18Means for suspending the supporting construction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0867Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements having acoustic absorption means on the visible surface
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/18Means for suspending the supporting construction
    • E04B2009/186Means for suspending the supporting construction with arrangements for damping vibration

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Building Environments (AREA)
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Description

Anmelderin: d i ρ a
Matthias & Rene Dick GmbH Viehtrift 4
5000 Köln 90
Bezeichnung:Schalldämmendes Element
Die Erfindung betrifft ein schalldämmendes Halterungselement, insbesondere für Installations- und/oder Bauteile, mit einem zur Befestigung an einer Tragkonstruktion über ein Befestigungselement vorgesehenen metallischen Formteil, welches das Installations- und/oder Bauteil über ein schalldämmendes Material und gegebenenfalls ein Verbindungselement im Abstand von der Tragkonstruktion hält.
Erfahrungsgemäß tragen Installationsgeräusche im Wohnungsbau zum sogenannten Wohnlärm am stärksten bei, da in haustechnischen Anlagen entstehende Geräusche sich zum Beispiel über Installationsteile, wie Rohrleitungssysteme oder Lüftungskanäle mit Befestigungen ohne Schalldämmung über das ganze Gebäude ausbreiten. Ähnliche Probleme werden auch in Fabrikanlagen und im Maschinenbau angetroffen.
Es ist daher bekannt und in vielen Fällen auch ι Vorschrift, zur Verhinderung der Geräusch-Übertragung an das Bauwerk, beispielsweise von Leitungen, Lüftungskanälen oder ähnlichen Installationen, Dämmstoffe zwischen diesen oder ihren Halterungen und dem Bauwerk anzuordnen.
Am besten geeignet hierfür sind Dämm- oder Dämpfungseinlagen aus Vollgummi, die zur Erreichung einer
optimalen Wirkung im montierten Zustand vorgespannt sein müssen.
Es sind unter anderem Befestigungen bekannt, in denen zwischen einem an der Decke oder Wand anzubringenden Befestigungselement und einer Aufhängung für eine Rohrschelle ein Gummidämpfer aus Vollgummi vorgesehen ist. Diese Anordnungen erfüllen die an Schalldämmung und Temperaturbeständigkeit gestellten Anforderungen, sie sind jedoch wegen der notwendigen Vorspannung der Gummidämpfer relativ aufwendig. Weiter sind Rohrbefestigungen bekannt, bei denen die Rohrschellen dazu verwendet werden, zu Schwingungen neigende oder Geräusche übertragende Leitungen mit Dämpfungswirkung zu befestigen, wobei das Schellenband mit einem Gummiprofil versehen ist (Maschinenmarkt, Nr. 56 / 57 - 15. Juli 1969, Seiten 54 und 55). Wegen der schon erwähnten Notwendigkeit einer Vorspannung der Gummieinlage ist die Montage der Schellenbänder jedoch schwierig und infolgedessen auf-
w wendig, wobei die vorspannungsabhängige Dämpfungswirkung vom Geschick des Monteurs abhängt. Auch ist die Alterungs- und Temperaturbeständigkeit selbst bei Verwendung von besonders alterungs- und hitzebeständigen Gummiqualitäten begrenzt. Ferner ist es beispielsweise durch die US-PS 2 731 509 bekannt, bei Aufhängungen von Leitern an einer Schraubenbefestigung in der Verbindungsstelle von flanschartigen Teilen eine Schwingungsdämpfung unterzubringen, wobei schwingungsdämpfende Scheiben durch die die Flansche zusammendrückende Schraube zusammengepreßt werden. Dies erfordert jedoch einen erheblichen Aufwand, wobei es dazu noch auf die exakte Zentrierung der Schraube und der Gummiteile gegenüber der Bohrung ankommt.
Beim Stand der Technik zeigt sich somit, daß die
Anmelderin: d i ρ a
Matthias & Rene Dick GmbH Viehtrift 4
5000 Köln 90
Bezeichnung:Schalldämmendes Element
Die Erfindung betrifft ein schalldämmendes Halterungselement, insbesondere für Installations- und/oder Bauteile, mit einem zur Befestigung an einer Tragkonstruktion über ein Befestigungselement vorgesehenen metallischen Formteil, welches das Installations- und/oder Bauteil über ein schalldämmendes Material und gegebenenfalls ein Verbindungselement im Abstand von der Tragkonstruktion hält.
Erfahrungsgemäß tragen Installationsgeräusche im Wohnungsbau zum sogenannten Wohnlärm am stärksten bei, da in haustechnischen Anlagen entstehende Geräusche sich zum Beispiel über Installationsteile, wie Rohrleitungssysteme oder Lüftungskanäle mit Befestigungen ohne Schalldämmung über das ganze Gebäude ausbreiten. Ähnliche Probleme werden auch in Fabrikanlagen und im Maschinenbau angetroffen.
Es ist daher bekannt und in vielen Fällen auch Vorschrift, zur Verhinderung der Geräusch-Übertragung an das Bauwerk, beispielsweise von Leitungen, Lüftungskanälen oder ähnlichen Installationen, Dämmstoffe zwischen diesen oder ihren Halterungen und dem Bauwerk anzuordnen.
Am besten geeignet hierfür sind Dämm- oder Dämpfungseinlagen aus Vollgummi, die zur Erreichung einer
optimalen Wirkung im montierten Zustand vorgespannt sein müssen.
Es sind unter anderem Befestigungen bekannt, in denen zwischen einem an der Decke oder Wand anzubringenden Befestigungselement und einer Aufhängung für eine Rohrschelle ein Gummidämpfer aus Vollgummi vorgesehen ist. Diese Anordnungen erfüllen die an Schalldämmung und Temperaturbeständigkeit gestellten Anforderungen, sie sind jedoch wegen der notwendigen Vorspannung der Gummidämpfer relativ aufwendig. Weiter sind Rohrbefestigungen bekannt, bei denen die Rohrschellen dazu verwendet werden, zu Schwingungen neigende oder Geräusche übertragende Leitungen mit Dämpfungswirkung zu befestigen, wobei das Schellenband mit einem Gumraiprofil versehen ist (Maschinenmarkt, Nr. 56 / 57 - 15. Juli 1969, Seiten 54 und 55). Wegen der schon erwähnten Notwendigkeit einer Vorspannung der Gummieinlage ist die Montage der Schellenbänder jedoch schwierig und infolgedessen auf- - wendig, wobei die vorspannungsabhängige Dämpfungswirkung vom Geschick des Monteurs abhängt. Auch ist die Alterungs- und Temperaturbeständigkeit selbst . bei Verwendung von besonders alterungs- und hitzebeständigen Gummiqualitäten begrenzt.
Ferner ist es beispielsweise durch die US-PS 2 731 509 bekannt, bei Aufhängungen von Leitern an einer Schraubenbefestigung in der Verbindungsstelle von flanschartigen Teilen eine Schwingungsdämpfung unterzubringen, wobei schwingungsdämpfende Scheiben durch die die Flansche zusammendrückende Schraube zusammengepreßt werden. Dies erfordert jedoch einen erheblichen Aufwand, wobei es dazu noch auf die exakte Zentrierung der Schraube und der Gummiteile gegenüber der Bohrung ankommt.
Beim Stand der Technik zeigt sich somit, daß die
verschiedenen, an schalldäitunende Elemente gestellten Forderungen hinsichtlich Dämmeigenschaft, Materialaufwand, Herstellungskosten, Montageaufwand sowie Anwendungsbreite einander erheblich widersprechen. Aufgabe der Erfindung ist die Verbesserung bekannter schalldämmender Elemente oder Dämmteile, insbesondere Halterungselemente für Gebäudeinstallationen, mit dem Ziel, ein schalldämmendes Halterungselement mit optimaler schalldämmender Wirkung zur Verfügung zu stellen, das unkompliziert, preisgünstig in der Herstellung, bescheiden im Montageaufwand und vielseitig verwendbar ist.
Auch soll sich das neue Halterungselement insbesondere zur schallisolierenden Halterung von leichten bis sehr leichten, schallgefährdeten Teilen im Hochbau, wie kleinkalibrigen Rohren, Luftkanälen, Zwischendecken usw. eignen, deren Halterung bisher zumeist aus Kostengründen noch nicht oder nicht konsequent genug mit schalldämmenden Mitteln ausgeführt wurde.
· Die Lösung der Aufgabe gelingt bei einem schalldämmenden Halterungselement der eingangs genannten Gattung dadurch, daß das metallische Formteil eine Bohrung aufweist, in die ein einteilig ausgebildeter Gummidämpfer mit radialer Einschnürung und mit bei-
" derseitigem Überstand eingefügt ist, und daß der Gummidämpfer eine zentrale Bohrung aufweist, durch die das Befestigungs- oder Verbindungselement mit Spreizwirkung hindurchgeführt ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung des
J(J neuen schalldämmenden Halterungselementes ist dessen signifikante Unkompliziertheit, beispielsweise im Vergleich mit handelsüblichen Halterungs-Konstruktionselementen, die zum Beispiel als Nietverbindung zweier metallischer Formteile ausgebildet sind, und bei denen als Dämpfungsglieder zweiteilige Gummi-
puffer zwischengeschaltet sind. Durch die einfachere Gestaltung, insbesondere mit nur einem metallischen Formteil sowie einem einteilig ausgebildeten Gummidämpfer, wird die erstrebte preisgünstigere Herstellung ermöglicht. Durch die sich mit dem Zusammenbau ergebende Einschnürung des Gummidämpfers, wobei dieser auch noch durch die Spreizwirkung des Befestigungs- oder Verbindungselementes in radialer Richtung weiter vorgespannt wird, ist sowohl der Halt in der Bohrung des metallischen Pormteils, insbesondere in Kraftangriffsrichtung, gesichert, und zwar ohne jegliche zusätzliche Mittel, als auch ein für die Dämpfungswirkung wichtiger Vorspannungs-Basiswert gegeben, der mit der Belastung folgerichtig weiter zunimmt. Dabei ist das erfindungsgemäße Halterungselement sowohl anspruchslos bezüglich Montageaufwand als auch in seiner schalldämmenden Wirkung unabhängig von der Montageausführung. Somit erfüllt es die mit der Aufgabenstellung geforderten Bedingungen mit überraschend einfachen Mitteln, wobei hinzukommt, daß das neue Halterungselement auch noch mit seinen möglichen Abwandlungsformen besonders vielseitig in der installationsmäßigen Anwendbarkeit ist.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist dabei vorgesehen, daß der Gummidämpfer ein Stück dickwandiger Gummischlauch mit kreisrunder Querschnittsform ist, dessen Durchmesser größenordnungsmäßig annähernd seiner Länge entspricht. Unter dem Begriff "dickwandig" wird hierbei ein Schlauchprofil verstanden, bei
3U dem die Wanddicke wenigstens die Abmessung des Innendurchmessers hat.
Die Verwendung eines Schlauchstückes, das beispielsweise durch Abschneiden vom einstückig extrudierten Schlauch hergestellt wird, ist kostenmäßig sehr günstig und erfordert keine Werkzeug-Extrakosten.
Weitere Vorteile ergeben sich auch dadurch, daß das metallische Formteil ein vorzugsweise mehrfach abgewinkeltes, einteiliges Blechteil ist, welches an einem Ende die Bohrung für den Gummidämpfer und am anderen Ende eine Bohrung für das Befestigungs- oder Verbindungselement aufweist. Auch für dieses Teil minimieren sich infolge seiner unkomplizierten Gestaltung die Herstellungskosten erheblich.
Die funktionswichtige Einschnürung des Gummi-Stückes wird in ebenfalls überraschend einfacher Weise dadurch erreicht, daß der Durchmesser der Bohrung im Formteil um den Betrag der Einschnürung kleiner bemessen ist als der des Gummidämpfers, und der Durchmesser der zentralen Bohrung im Gummidämpfer um den Betrag der Spreizung kleiner als der des hindurchgeführten Befestigungs- oder Verbindungselementes.
Eine überraschend einfache Art der zusätzlichen Vorspannung des Gummidämpfers wird nach einem weiteren Vorschlag mit der Erfindung dadurch erreicht, daß der Gummidämpfer über eine auf das Befestigungselement aufgeschobene Druckplatte gegen die Tragkonstruktion in axialer Richtung vorgespannt und beiderseits der Einschnürung aufgewulstet, oder daß er über eine auf das Verbindungselement aufgeschobene Druckplatte bei Belastung zwischen dieser Platte und der Einschnürung einseitig aufgewulstet wird. Dabei verhindert die Druckplatte im Brandfall bei Zerstörung des Gummidämpfungsteiles das Auseinanderfallen der Halterung, da ihr Durchmesser aus eben diesem Grunde größer bemessen ist als die den Gummi aufnehmende Bohrung.
Ein erfindungsgemäßer Beitrag zur vielseitigen Verwendbarkeit des Halterungselementes wird dadurch erreicht, daß das Verbindungselement als Drahthaken oder Blechlasche oder Gewindestange ausgebildet sein
kann.
Eine überraschend flexible Anpassung an örtliche Gegebenheiten bei der Montage und damit Montageerleichterung wird weiterhin dadurch erreicht, daß entweder das Formteil mit Hilfe des Befestigungselementes über den Gummidämpfer an der Tragkonstruktion und das Verbindungselement unmittelbar am freien Ende des Blechformteiles befestigt ist oder daß das Formteil unmittelbar an der Tragkonstruktion befestigt ist und daß das Verbindungselement, vorzugsweise in Form eines Drahtbügels oder -Hakens, in die zentrale Bohrung des am freien Ende des Formteiles befindlichen Gummidämpfers eingreift.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Halterungselement gemäß der Erfindung mit U-förmigem Blechformteil, das über den Gummidämpfer an der Tragkonstruktion befestigt ist, mit Verbindungselement am freien Ende, im Schnitt,
Fig. 2 das gleiche Halterungselement mit dem Formteil unmittelbar an der Tragkonstruktion befestigt, mit über den Gummidämpfer eingreifendem Verbindungsteil, ebenfalls im Schnitt,
" Fig. 3 und 4 andere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Halterungselementes, ebenfalls im Schnitt.
Das Halterungselement gemäß Fig. 1 besteht im wesentlichen aus dem Blechformteil 1 als Grundkörper und dem Gummidämpfer 2. Das Blechformteil 1 besteht
3vJ in der dargestellten Ausführung aus Flachstahl von der Dimension 30 χ 2,5 mm und 115 mm gestreckter Länge. Es ist als U-Profil abgewinkelt mit den Abmessungen 30 χ 55 χ 30 mm und weist in den beiden kurzen Schenkeln 3, 3' je eine Bohrung 4, 41 auf. In die Bohrung ist der Gummidämpfer 2 mit beiderseitigen Überstän-
den 9,10 eingefügt, und zwar ist dieser mit Übermaß in die relativ zum Außendurchmesser kleinere Bohrung derart eingepreßt, daß eine Einschnürung 5 im elastischen Körper des Gummidämpfers 2 entsteht, die diesen - und das ist erfindungswesentlich - ohne weitere Hilfsmittel absolut fest und sicher in seiner Position hält. Die durch die Einschnürung 5 hervorgerufene Vorspannung im Gummidämpfer 2 wird dadurch noch verstärkt, daß das Befestigungselement 6 mit seinem Schaft 7, dessen Durchmesser um einen Betrag, zum Beispiel um 1,5 mm, größer ist als die Bohrung im Gummidämpfer 2 in diese unter Spreizwirkung eingeführt ist. Dadurch wird sowohl der Festsitz in der Bohrung 4 des Blechformteiles 1 als auch die Vorspannung des Gummidämpfers 2 weiter verstärkt. Diese Vorspannung erhöht sich dadurch noch mehr, daß das metallische Formteil 1 mit Hilfe des Befestigungselementes 6 über den Gummidämpfer 2 an der Tragkonstruktion 8 festgeschraubt ist, wobei der Gummi-
dämpfer 2 in axialer Richtung zusammengedrückt wird und sich infolgedessen unter Aufbau weiterer Vorspannungskräfte an beiden Seiten 9,10 seiner Überstände 9,10 in radialer Richtung aufwulstet. Im unteren Schenkel 3' des Blechformteils 1 ist ebenfalls eine Bohrung 4' angeordnet, die zur Aufnahme des Verbindungselementes 11 dient, welches im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Gewindestange 11 ist. Sie ist mittels Gewindemuttern 12, 12" zu beiden Seiten des Schenkels 3' fest verschraubt.
Die Funktion des schalldämmenden Halterungselementes ergibt sich in ersichtlicher Weise aus seinem überraschend unkomplizierten Aufbau wie folgt: an dem Verbindungselement 11 ist (nicht dargestellt) beispielsweise über eine bekannte Rohrschelle eine Rohrleitung befestigt, die von starken Strömungsgeräuschen
eines strömenden Mediums beaufschlagt ist. Diese setzen sich in Form von sogenannten Körperschallwellen aus der Rohrleitung über die Rohrschelle und das Verbindungselement 11 in das Formteil 1 des erfindungsgemäßen schalldämmenden Halterungselementes fort.
Hier verhindert jedoch in bekannter Weise die körperschalldämmonde Wirkung des vorgespannten Gummidämpfers 2 die übertragung der Körperschallwellen auf die Tragkonstruktion 8.
Gemäß Anordnung nach Fig. 2 ist das schalldämmende Halterungselement nach der Erfindung mit einem Befestigungselement 6, das eine Schraube 13 und einen Mauerdübel 14 umfaßt, im Mauerwerk 15 der Tragkonstruktion 8 unmittelbar befestigt. Dagegen ist das Verbindungselement 11, an dem das schallbeaufschlagte Installationsteil (nicht dargestellt) wie zum Beispiel Pumpen- oder Lüftergeräusche übertragene Leitungen oder Kanäle befestigt ist, über den Gummidämpfer 2 am Blechformteil 1 befestigt. Dieser, in ® gleicher Weise wie in der Ausführung nach der Fig. 1 in der Bohrung 4 des Schenkels 3 mit Übermaß eingefügt und mit beiderseitigem überstand 9,10 von der Einschnürung 5 angeordnet, wird zwischen den Muttern 12,12' und den-Scheiben 16,16' in axialer Richtung zusätzlich vorgespannt und zeigt in radialer Richtung Aufwulstungen. Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich hierbei mit der Erfindung dadurch, daß das mit einer Meßlehre oder Schablone oder Schieblehre ohne Schwierigkeit erfaßbare Maß der Aufwulstung als Betrag der Vorspannung ermittelt werden und diese entsprechend bemessen und kontrolliert werden kann.
Nach Fig. 3 ist bei sonst funktionsgleicher Anordnung wie in Fig. 2 ein etwas anders geformtes Blechformteil 1 vorgesehen, das sich zur Anordnung eines Befestigungselementes mit horizontaler Achse
eignet. Das Beispiel dieser Anordnung soll zeigen, in wie einfacher und vielfältiger Weise der Gegenstand der Erfindung an unterschiedliche örtliche oder montagemäßige Gegebenheiten anpaßbar ist. Schließlich zeigt die Anordnung nach Fig. 4 eine besonders für leichte und leichteste Halterungen von entsprechend leichten Installationsteilen oder Bauteilen vorgesehene, äußerst einfache und entsprechend preisgünstige Sonderausführung des Erfindungsgegen-Standes. Dabei ist das Blechformteil 1 in S-Form abgewinkelt und unmittelbar mit dem Befestigungselement 6 im Mauerwerk 15 der Tragkonstruktion 8 befestigt. Wie in der Ausführung nach der Fig. 2, besteht auch hier das Befestigungselement 6 aus Schraube 13 und Mauerdübel 14. Der Gummidämpfer 2 ist in eine gegenüber dem Durchmesser desselben Untermaß aufweisende Bohrung 4 mit radialer Einschnürung 5 und beiderseitigem Überstand 9,10 unter Vorspannung eingefügt. Das Verbindungselement 11 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel ein einfacher, gewindeloser Drahthaken, der von oben her mit Spreizwirkung, das heißt mit Übermaß in die Bohrung des Gummidämpfers 2 eingeführt ist. Eine derart einfache aber auch leichte Ausführung des schalldämmenden Halterungselementes nach der Erfindung eignet sich zum Beispiel besonders für leichte Hänge-Zwischendecken oder Isolationsplatten, leichte Blechkanäle für Lüftungsinstallationen etc.
Bei allen Ausführungsarten nach den Fig. 1 bis 4 ist der Gummidämpfer 2 im übrigen aus einem Abschnitt eines dickwandigen Gummischlauches hergestellt und daher trotz hochwertigster Gummiqualität durch minimalisierte Herstellungskosten sehr preisgünstig. Die bei allen Ausführungen vorgesehenen Beilagescheiben 16,16' dienen sowohl einer guten Auflage des Befestigungs- oder Verbindungselementes 6,11 als auch
der Sicherung gegen Auseinanderfallen der Halterungsverbindung im Falle der totalen Zerstörung des Gummipuffers 2, beispielsweise im Brandfall.
Als Sonderausführung kann schließlich ein Gummidämpfer 2 angeordnet sein, bei dem der Sitz der radialen Einschnürung (5) mit einer eingeformten radialen Rille vorgesehen ist.

Claims (4)

  1. PATENTANWÄLTE DlPL-ING W E R N E R F R E I S C H E M
    DiPL-iNG ILSE FREtSCHEM
    AN GROSS ST. MARTIN 2 5000 KÖLN 1 TEL. (0 22 1)235868
    PATENTANSPRÜCHE
    ι i] Schalldämmendes Halterungselement, insbesondere Tür Installations- und/oder Bauteile, mit einem zur Befestigung an einer Tragkonstruktion über ein Befestigungselement vorgesehenen metallischen Formteil, welches das Installations- und/oder Bauteil über ein schalldämmendes Material und gegebenenfalls ein Verbindungselement im Abstand von der Tragkonstruktion hält,
    dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Formteil (1) eine Bohrung (4) aufweist, in die ein einteilig ausgebildeter Gummidämpfer (2) mit radialer Einschnürung (5.) und mit beiderseitigem Überstand (9,10) eingefügt ist, und daß der Gummidämpfer (2) eine zentrale Bohrung aufweist, durch die das Befestigungs-(6) oder Verbindungselement (11) mit Spreizwirkung hindurchgeführt ist.
  2. 2. Halterungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummidämpfer (2) ein Stück dickwandiger Gummischlauch mit kreisrunder Querschnittsform ist, dessen Durchmesser größenordnun^smäßig annähernd seiner Länge entspricht.
  3. 3. Halterungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Formteil (1) ein vorzugsweise mehrfach abgewinkeltes, einteiliges Blechteil ist, welches an einem Ende (3,17) die Bohrung (4) für den Gummidämpfer (2) und am anderen Ende (3') eine Bohrung (41) für das Befestigungs- (6) oder Verbindungselement (11) aufweist.
  4. 4. Halterungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Bon-
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