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DE3110120C2 - Träger aus Kunststoff für Bade- und Brausewannen - Google Patents

Träger aus Kunststoff für Bade- und Brausewannen

Info

Publication number
DE3110120C2
DE3110120C2 DE19813110120 DE3110120A DE3110120C2 DE 3110120 C2 DE3110120 C2 DE 3110120C2 DE 19813110120 DE19813110120 DE 19813110120 DE 3110120 A DE3110120 A DE 3110120A DE 3110120 C2 DE3110120 C2 DE 3110120C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tub
bathtubs
end walls
projections
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813110120
Other languages
English (en)
Other versions
DE3110120A1 (de
Inventor
Leo 5342 Rheinbreitbach Menden
Willi Pauli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813110120 priority Critical patent/DE3110120C2/de
Publication of DE3110120A1 publication Critical patent/DE3110120A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3110120C2 publication Critical patent/DE3110120C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/16Devices for fastening baths to floors or walls; Adjustable bath feet ; Lining panels or attachments therefor
    • A47K3/1605Hard foam bathtub supports

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Bathtubs, Showers, And Their Attachments (AREA)

Description

25
Die Erfindung betrifft einen Träger aus Kunststoff für Bade- und Brausewannen in Kastenform mit mittiger Ausnehmung zur Aufnahme der Wanne, wobei die Jo Seiten und Stirnwände jeweils miteinander lösbare Einzelelemente bilden. Die bekannte Einbautechnik von Bade- und Brausewannen geht so vor sich, daß die Wannen im Rohbau montierr und später fest eingemauert und verfliest werden. Dabei besteht ständig die J5 Gefahr, daß die Wanne beschädigt wird und Reklamationen die Folge sind. Darüber hinaus werden die Wannen ohne jegliche Schall- und Wärmedämmung installiert. Die Folgen sind unangenehme Nachteile für den Mieter, da über Schallbrücken durch z. B. Warmwassereinlauf bzw. -auslauf entstehende Geräusche in benachbarten Räumen zu hören sind und das Badewasser wegen fehlender Wärmeisolierung schneller abkühlt. Problematisch ist insbesondere ein Austauschen der Wanne. Wegen der festen Einmauerung ist es erforderlich, einen Teil der Fliesen und der Mauerbefestigung zu entfernen, bevor die Wanne ausgebaut werden kann.
Außerdem besteht öfter keine Möglichkeit mehr, die entfernten und zerstörten Fliesen zu ersetzen, da sie im Handel nicht mehr erhältlich sind. Unschöne Stellen in der Verfliesung sind unumgänglich.
Die Nachteile der bekannten Einbautechnik hat man erkannt und abzustellen versucht. Bekanntgeworden ist ein sogenannter Wannenträger in einstückiger Ausführung aus einem geschäumten Kunststoff. Dieser Wannenträger hat im mittleren Bereich eine Ausnehmung, in die der Wannenkörper eingesetzt wird. Ein Nachteil bei dieser bekannten Konstruktion ist, daß infolge der Einstückigkeit ein großes Volumen zu bewegen ist und damit Lagerung und Transport sowohl in förderungstechnischer als auch in kostenmäßiger Hinsicht aufwendig sind. Da der Wannenkörper in dem einstückigen Wannenträger formschlüssig anliegt, ist für jeden Wannentyp (Länge, Breite) ein besonderer b5 Wannenträger erforderlich. Die Einstückigkeit hat darüber hinaus einen einbautechnischen Nachteil, da der Wannenträger mit Mörtel und Steinen aufgemauert werden muß, was zusätzliche Arbeiten erfordert Beim Einbau des Wannenkörpers in den befliesten Wannenträger besteht zwischen Wanne und Fliesen ein relativ breiter Spalt, welcher mit Siükonkitt ausgespritzt werden muß, der sich jedoch im Laufe der Zeit durch Pilzbefall verfärbt und unansehnlich wird.
Es sind auch Wannenträger bekannt (GB-PS 20 47 529), die aus Einzelteilen bestehen. Diese Wannenträger sind jedoch konstruktiv aufwendig gestaltet und bieten in einbautechnischer Hinsicht sowie im Hinblick auf die geforderte Stabilität erhebliche Nachteile.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen aus Einzelteilen bestehenden Träger aus Kunststoff für Bade- und Brausewannen in Kastenform mit mittiger Ausnehmung zu entwickeln, der im zusammen-, gesetzten Zustand die geforderte Stabilität aufweist, einfach zusammensetzbar ist und an verschiedene Wannenkörper angepaßt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die Seitenwände innenseitig im unteren Bereich in Längsrichtung verlaufende nockenartige Vorsprünge aufweisen, an ihren Stirnseiten pfostenartig verdickt sind und die Eckpfosten unter- und oberseiiig höhenverstellbare Elemente in Form von Regulierschrauben bzw. Schraubfüßen tragen, daß in den Stirnwänden im oberen und unteren Bereich in jeweils horizontalen Ebenen mehrere nebeneinander liegende Bohrungen vorgesehen sind und daß Seiten- und Stirnwände aus Polyurethan-Hartschaumstoff mit einem umschäumten Eisengerüst bestehen.
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Trägers für Badewannen ist ein Einlegeboden auf den nockenartigen Vorsprüngen abgestützt.
Die Vorteile, die mit der Erfindung erreicht werden, bestehen darin, daß aufgrund des konstruktiven Aufbaus
— Einzelelemente — weniger Platzbedarf zum Lagern und zum Transportieren erforderlich ist. Der erfindungsgemäße Wannenträger nimmt im zusammengelegten, verpackungsfertigen Zustand nur eine Fläche von 0,13 m2 ein, also ideale Abmessungen für den LKW- und den Palettentransport Aber auch Bahn- und Postversand sind leicht möglich.
In eir,bautechnischer Hinsicht ergeben sich Vorteile insofern, als bei konstanten Seitenwänden eine Veränderung der Breitseite im Bedarfsfalle durch Zuschneiden auf der Baustelle möglich ist. Das Einjustieren ist denkbar einfach, da nach Zusammenschrauben der Seiten- und Stirnwände am Aufstellort die exakte Lage durch die unterseitig an den Stirnflächen vorgesehenen höhenverstellbarer. Schraubfüße vorgenommen werden kann. Beim Einlegen des Wannenkörpers in den Wannenträger ergeben sich ebenfalls Vorteile im Hinblick einer exakten Einjustierung, da oberseitig auf den Seitenwänden höhenverstellbare Regulierschrauben vorgesehen sind.
Die Anordnung des Wannenkörpers im Wannenträger hat darüber hinaus in Verbindung mit dem Material
— Polyurethan-Hartschaumstoff — für die Seiten- und Stirnwände hervorragende, wärmeisolierende Eigenschaften. Dadurch, daß der Wannenkörper in den Wannenträger eingehängt ist, entstehen zwischen den Außenflächen des Wannenkörpers und den Innenflächen des Wannenträgers freie Räume, die wegen der dort ruhenden Luft einen ersten Wärmedämmeffekt liefern. Ein zweiter Wärmedämmeffekt bildet das Material des Wannenträgers Polyurethan-Hartschaumstoff. Bei einer Einlauftemperatur beispielsweise von 410C entsteht in den freien Räumen eine Lufttempera-
tür von 35° C. Diese bleibt über eine längere Zeit konstant so daß auch über einen längeren Zeitraum gesehen das Badewasser nicht abkühlt
Neben einem Höchstmaß an Wärmedämmung bietet das verwendete Material auch ein Höchstmaß an Schalldämmung.
Vom statischen Gesichtspunkt her gesehen ist der erfindungsgemäße Wannenträger ebenfalls als optimal anzusehen, da ein Eisengerüst mit Polyurethan-dartschaum umschäumt ist und dieses Gerüst die Tragfunktiop. übernimmt
Das Einlegen des Wannenkörpers in den Wannenträger kann bis zur Fertigstellung des Baderaumes hinausgeschoben werden, d. h. so können vorher alle Arbeiten, auch die Fliesenarbeiten, durchgeführt werden. Danach wird der Wannenkörper in den Wannenträger eingesetzt und mit den Regulierschrauben einjustiert Der Spalt zwischen wandseitigem Wannenrand und Fliesen wird durch ein Abdeckprofil ausgefüllt, das den Sanitärfarben entspricht Eine optisch saubere und gleichmäßige Fuge mit absolut glatter Oberfläche gestattet eine leichte Reinigung. Antvbakterielle Zusätze halten das eingelegte Abdeckprofil farbecht
Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Figuren ist die Erfindung nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung den erfindungsgemäßen Wannenträger,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II der F i g. 1,
Fig.3 in explosionsartiger Darstellung den erfindungsgemäßen Wannenträger.
Der Träger aus Kunststoff für Bade- und Brausewannep nach der Erfindung besteht aus Einzelelementen, und zwar den Seitenwänden 1,1' und den Stirnwänden 2, 2'. In den Seiten- und Stirnwänden 1, Γ bzw. 2, 2' ist jeweils ein Eisengerüst 3 eingelassen, welches von dem verwendeten Poly-urethan-Hartschaumstoff umschäumt ist Die Seitenwände 1, 1' weisen im unteren Bereich in Längsrichtung verlaufende nockenartige Vorsprünge 4 auf. Die Stirnseiten der Seitenwände 1, Γ sind Pfostenartig 5 verdickt An der Ober- und Unterseite der Seitenwände 1, Γ sind höhenverstellbare Elemente in Form von Regulierschrauben 6 bzw. Sc'araubfüßen 6' vorgesehen. Die Stirnwände 2, 2' sind im oberen und unteren Bereich mit Bohrungen 8 bzw. 8' versehen, um eine Breitenregulierung und damit Anpassung an die Breite des Wannenkörpers vornehmen zu können. Die Verbindung der Stirnwände 2, 2' mit den Seitenwänden 1, Γ erfolgt über Schrauben 9.
Für den Fall, daß der erfindungsgemäße Wannenträger zur Aufnahme einer Badewanne dienen soll, ist, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, auf den nockenartigen Vorsprüngen 4 ein Einlegeboden 7 abgestützt. Der zwischen Einlegeboden 7 und Wannenkörper 10 verbleibende freie Raum 11 ist von besonderem wärmetechnischen Vorteil, wie oben beschrieben ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Träger aus Kunststoff für Bade- und Brausewannen in Kastenform mit mittiger Ausnehmung zur Aufnahme der Wanne, wobei die Seiten und Stirnwände jeweils miteinander lösbare Einzelelemente bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1, 1') innenseitig im unteren Bereich in Längsrichtung verlaufende nockenartige Vorsprünge (4) aufweisen, an ihren Stirnseiten pfostenartig (5) verdickt sind und die Eckpfosten (5) unter- und oberseitig höhenverstellbare Elemente in Form von Regulierschrauben (6) bzw. Schraubfüßen (6') tragen, daß in den Stirnwänden (2,2') im oberen und unteren Bereich in jeweils horizontalen Ebenen mehrere nebeneinander liegende Bohrungen (8, 8') vorgesehen sind und daß Seiten- und Stirnwände (1, V); (2, 2') aus Polyuritlian-Hartschauimtoff mit hinein umschäumten Eisengerüst (3) bestehen.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung des Trägers für Badewannen ein Einlegeboden (7) auf den nockenartigen Vorsprüngen (4) abgestützt ist.
DE19813110120 1981-03-16 1981-03-16 Träger aus Kunststoff für Bade- und Brausewannen Expired DE3110120C2 (de)

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DE3110120A1 DE3110120A1 (de) 1982-09-23
DE3110120C2 true DE3110120C2 (de) 1982-12-09

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DE3110120A1 (de) 1982-09-23

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