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Vorrichtung zum Einschweißen eines Kunststoff-
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Rohres in ein Kunststoff-Formstück Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Einschweißen eines Kunststoff-Rohres in die Aufnahme eines Kunststoff-Formstückes
nach dem Heizelementverfahren, bei der mindestens zwei Spanneinrichtungen zur Aufnahme
des Kunststoff-Rohres und des Kunststoff-Formstückes mittels einer Stelleinrichtung
auf einem Gestell gegeneinander verstellbar sind und bei der eine Heizeinrichtung
mit einem topfartigen Heizelement zum Aufschieben auf das Kunststoff-Rohr und mit
einem zylinderförmigen Heizelement zum Einschieben in das Kunststoff-Formstück zwischen
den gegeneinander verstellbaren Spanneinrichtungen angeordnet ist.
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Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-PS 27 34 911 bekannt.
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Damit das zylinderförmige Heizelement in das Kunststoff-Formstück
weit genug eingeschoben und das topfartige Heizelement weit genug und mit derselben
Verbindungstiefe auf das Kunststoff-Rohr aufgeschoben werden, sind dafür beide Spanneinrichtungen
auf dem Gestell verstellbar. Die Stelleinrichtung ist dabei so ausgelegt, daß in
beiden Verstellrichtungen beide Spanneinrichtungen stets denselben Verstellweg ausführen.
Die Heizelemente sind einschwenkbar am Gestell gelagert und müssen in der Verstellrichtung
der Spanneinrichtungen zwischen diesen verstellbar und arretierbar sein. Mit dieser
Vorrichtung ist es möglich, unabhängig von der Einspannstellung des Kunststoff-Rohres
und des Kunststoff-Formstückes in den Spanneinrichtungen die Heizelemente so einzustellen,
daß das Aufschieben des topfartigen
Heizelementes auf das Kunststoff-Rohr
und das Einschieben des zylinderförmigen Heizelementes in das Kunststoff-Formstück
synchron und jeweils mit gleicher Verbindungstiefe an beiden Teilen abläuft.
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Diese bekannte Vorrichtung erfordert eine aufwendige Stelleinrichtung
und manuelle Einstellmaßnahmen für die Heizelemente, wobei letztere Unzulänglichkeiten
mit sich bringen, die zu einer Verschlechterung der hergestellten Schweißverbindung
führen können.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei der mit einer wesentlich einfacheren Stelleinrichtung auf die
Einjustierung der Heizelemente verzichtet werden kann, bei der aber dennoch ein
gleich weites Aufschieben des topfartigen Heizelementes auf das Kunststoff-Rohr
und Einschieben des zylinderförmigen Heizelementes in das Kunststoff-Formstück erreicht
wird.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die eine
Spanneinrichtung unverschiebbar und die andere Spanneinrichtung mittels der Stelleinrichtung
begrenzt verstellbar an dem Gestell festgelegt sind, daß in der verstellbaren Spanneinrichtung
um die Spannaufnahme für das Kunststoffteil mindestens zwei Mitnehmerstangen angeordnet
und begrenzt axial und parallel zur Verstellrichtung der Spanneinrichtung verstellbar
sind, daß die auf der der feststehenden Spanneinrichtung abgekehrten Seite aus der
verstellbaren Spanneinrichtung herausragenden Enden der Mitnehmerstangen in Richtung
von der feststehenden Spanneinrichtung mittels gestellfester Endanschläge und in
Richtung zur feststehenden Spanneinrichtung mittels eigener Mitnehmeranschläge in
der Verstellung begrenzt sind, daß die auf der der feststehenden Spanneinrichtung
zugekehrten Seite aus der verstellbaren Spanneinrichtung herausragenden Enden der
Mitnehmerstangen als
Halteaufnahme zur axial unverschiebbaren und
auf die Spanneinrichtungen ausgerichteten Festlegung der Heizelemente an den Mitnehmerstangen
ausgebildet sind und als Endanschläge die Verstellung der Heizelemente in Richtung
zur feststehenden Spanneinrichtung begrenzen und daß das der verstellbaren Spanneinrichtung
zugekehrte Heizelement und/oder die zugekehrten Enden der Mitnehmerstangen mit Mitnehmeranschlägen
versehen sind, welche die Verstellung der Heizelemente in Richtung zur verstellbaren
Spanneinrichtung begrenzen.
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Mit der Stelleinrichtung braucht also nur noch eine Spanneinrichtung
verstellt zu werden, während die andere Spanneinrichtung am Gestell festgelegt werden
kann. Dies erfordert nur noch eine wesentlich einfachere Stelleinrichtung.
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Mit den auf den Mitnehmerstangen gehaltenen Heizelementen und den
den Mitnehmeranschlägen der Mitnehmerstangen wird in Verbindung mit den gestellfesten
Endanschlägen und den Mitnehmeranschlägen an dem Heizelement sichergestellt, daß
bei der Verstelung der verstellbaren Spanneinrichtung die Heizelemente, wenn auch
zeitlich versetzt, sicher die vorgesehene Verbindungstiefe an beiden- miteinander
zu verbindenden Kunststoffteilen erfassen und bei der Rückstellung die beiden Kunststoffteile
auch wieder freigeben.
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Zur besseren Festlegung der Kunststoffteile kann nach einer Ausgestaltung
vorgesehen sein, daß mindestens eine der Spanneinrichtungen, vorzugswei-se die verstellbare
Spanneinrichtung, als Doppel-Spanneinrichtung ausgebildet ist. Die verstellbare
Spanneinrichtung nimmt dabei vorzugsweise das Kunststoff-Rohr auf, das nur mit einem
bestimmten überstand in der Spanneinrichtung festgelegt werden muß, wozu gestellfeste
oder spanneinrichtungsfeste Anschläge von Nutzen sein können.
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Die axiale Verstellbarkeit der Mitnehmerstangen in der verstellbaren
Spanneinrichtung wird dadurch erreicht und verbessert, daß die Mitnehmerstangen
in fluchtenden Bohrungen von Teilen der verstellbaren Spanneinrichtung axial verstellbar
geführt sind. Dies ist besonders einfach bei einer Doppel-Spanneinrichtung, da dort
für jede Mitnehmerstange ein großer Abstand der Lager- bzw. Führungsstellen erhalten
wird.
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Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die den
gestellfesten Endanschlägen zugekehrten Mitnehmeranschläge der Mitnehmerstangen
als im Durchmesser größerer Bund, als Sechskant oder dgl., oder als Stellring ausgebildet
sind. Die Mitnehmeranschläge können dann einstückig mit den Mitnehmerstangen hergestellt
sein.
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Die für die Verstellung der verstellbaren Spanneinrichtung erforderlichen
gestellfesten Teile werden dadurch besonders einfach, daß die verstellbare Spanneinrichtung
auf mindestens zwei Führungsstangen verstellbar gführt ist, die fest mit der feststehenden
Spanneinrichtung verbunden sind, und daß die gestellfesten Endanschläge auf den
aus der verstellbaren Spanneinrichtung herausragenden Enden der Führungsstangen
angeordnet sind.
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Damit die mit den einstückigen Mitnehmeranschlägen versehenen Mitnehmerstangen
durch die gestellfesten Endanschläge nicht am Herausnehmen aus der verstellbaren
Spanneinrichtung beeinträchtigt sind, ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen,
daß die gestellfesten Endanschläge als lösbare Reiber schwenkbar und arretierbar
mit den Enden der Führungsstangen verbunden sind. Diese Reiber lassen sich bei gelösten
Arretierungen aus den Verstellbereichen der Mitnehmerstangen ausschwenken.
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Die Heizelemente brauchen nicht dauernd an den Mitnehmerstangen festgelegt
zu sein. Daher ist nach einer Weiterbildung vorgesehen, daß die Halteaufnahmen der
Mitnehmerstangen für die Heizelemente als umlaufende Ringnuten ausgebildet sind,
in die die Heizelemente einhängbar sind. Die Heizeinrichtung kann dann während der
langen Abkühl- und Erstarrungszeit auch für eine andere gleiche Vorrichtung verwendet
werden.
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Damit die Begrenzung der Verstellung der Heizelemente in Richtung
zur verstellbaren Spanneinrichtung über die Mitnehmeranschläge des Heizelementes
von dem in der Spanneinrichtung festgelegten Kunststoff-Rohr nicht beeinträchtigt
wird, ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß die Mitnehmeranschläge
des Heizelementes an der Stirnseite des Heizelementes einer durch den Außendurchmesser
des in der verstellbaren Spanneinrichtung festgelegten Kunststoff-Rohres angeordnet
sind.
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Derselbe Zweck wird nach einer anderen Ausgestaltung auch dadurch
erreicht, daß die Mitnehmeranschläge auf den dem Heizelement zugekehrten Enden der
Mitnehmerstangen als Stellringe ausgebildet sind.
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Eine besonders einfache und ohne Störungen arbeitende Stelleinrichtung
ist nach einer Weiterbildung dadurch gekennzeichnet, daß bei einer als Doppel-Spanneinrichtung
ausgebildeten verstellbaren Spanneinrichtung die beiden Spanneinrichtungen mittels
zweier doppelseitig beaufschlagbarer Hydraulikzylinder starr miteinander verbunden
sind, daß die Kolben der Hydraulikzylinder auf den als Führungsstangen verwendeten
Kolbenstangen aufgebracht sind und daß die Führungsstangen und die Hydraulikzylinder
etwa diametral zu der (den) Spannaufnahme(n) der verstellbaren Spanneinrichtung
angeordnet sind.
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Damit für jeden Fall ein ausreichender Verstellweg zum Einschweißen
eines Kunststoff-Rohres in ein Kunststoff-Formstück zur Verfügung steht, ist vorgesehen,
daß der Hub der Kolben in den Hydraulikzylindern mindestens der doppelten maximalen
Verbindungstiefe des miteinander zu verbindenden Kunststoff-Rohres und des Kunststoff-Formstückes
entspricht.
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Damit die Spannaufnahmen von feststehender und verstellbarer Spanneinrichtung
aufeinander ausgerichtet werden können, ist nach einer Weiterbildung vorgesehen,
daß die feststehende Spanneinrichtung an den Führungsstangen allseitig begrenzt
verstellbar und arretierbar ist. Eine einfache Ausgestaltung zur allseitigen begrenzten
Einstellbarkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Führungsstange mit
einem Außengewinde versehen und in einer im Durchmesser größeren Bohrung der Spanneinrichtung
mit Spiel geführt ist, daß in die Stirnseite der Führungsstange eine Gewindebohrung
für eine Befestigungsschraube mit Kopf eingebracht ist, und daß die Spanneinrichtung
zwischen einer durch die Befestigungsschraube an der Stirnseite der Führungsstange
gehaltenen Scheibe und einer auf das Außengewinde der Führungsstange aufgeschraubten
Kontermutter verspannt und arretiert ist.
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Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 in Draufsicht eine Vorrichtung nach der Erfindung,
bei der die verstellbare Spanneinrichtung als Doppel-Spanneinrichtung ausgebildet
ist und mittels einer aus zwei doppelseitig beaufschlagbaren Hydraulikzylindern
bestehenden Stelleinrichtung
auf Führungsstangen verstellbar ist,
welche gleichzeitig als Kolbenstangen der Hydraulikzylinder verwendet sind und Fig.
2 einen Teilschnitt, der die allseitig begrenzte Verstellbarkeit und Arretierbarkeit
der feststehenden Spanneinrichtung an den Führungsstangen erkennen läßt.
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Die Draufsicht nach Fig. 1 läßt ein besonders einfaches Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung nach der Erfindung erkennen. Das Kunststoff-Formstück 4 wird in
der feststehenden Spanneinrichtung 10 eingespannt, so daß es mit der der verstellbaren
Spanneinrichtung zugekehrten Seite der feststehenden Spanneinrichtung 10 bündig
abschließt. Die Spanneinrichtungen sind in bekannter Weise zweiteilig ausgelegt,
wobei beide Teile gegeneinander verspannbar sind und eine Spannaufnahme zur Aufnahme
des Kunststoffteiles bilden. Auf die Einzelheiten der Spanneinrichtungen braucht
im Rahmen dieser Erfindung nicht näher eingegangen zu werden. An der feststehenden
Spanneinrichtung 10 sind zwei Führungsstangen 11 und 12 festgelegt, die Teil des
Gestelles sind. Auch die Ausbildung des die Führungsstangen 11 und 12 tragenden
Gestelles ist hier nicht von Bedeutung.
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Da die als Doppel-Spanneinrichtung ausgebildete verstellbare Spanneinrichtung
21, 22 auf den Führungsstangen 11 und 12 spielfrei geführt ist, muß zur Ausrichtung
der Mittelachsen der in den Spannaufnahmen festgelegten Kunststoffteilen 44 und
45 d-ie feststehende Spanneinrichtung 10 einstellbar sind, wie der Schnitt nach
Fig. 2 zeigt.
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Die Enden der Führungsstangen 11 und 12 sind mit einem Außengewinde
47 versehen und in einer im Durchmesser größeren Bohrung 46 der Spanneinrichtung
10 begrenzt allseitig verstellbar. Dabei genügen wenige Millimeter Verstellweg.
Auf das Außengewinde 47 ist eine Kontermutter 48 aufgeschraubt. Das Ende der Führungsstange
11 bzw. 12 weist stirnseitig eine Gewindebohrung 49 für eine Befestigungsschraube
50 mit Kopf 51 auf. Mit dieser Befestigungsschraube 50 wird die Scheibe 52 gegen
die feststehende Spanneinrichtung 10 und am Ende der Führungsstange 11 bzw. 12 gehalten.
Bei gelöster Kontermutter 48 kann das Ende der Führungsstange 11 bzw. 12 in der
Bohrung 46 der feststehenden Spanneinrichtung 10 beliebig verstellt werden. Ist
die Ausrichtung zu dem in der verstellbaren Spanneinrichtung 21, 22 festgelegten
Kunststoff-Rohr 45 vollzogen, dann werden die Kontermuttern 48 auf den Außengewinden
47 der Führungsstangen 11 bzw. 12 festgezogen und gegen die Spanneinrichtung 10
verspannt, die damit in ihrer Ausrichtstellung arretiert ist.
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Die beiden Spanneinrichtungen 21 und 22 der verstellbaren Doppel-Spanneinrichtung
sind über die Gehäuse der Hydraulikzylinder 14 und 20 starr miteinander verbunden.
Die Führungsstangen 11 und 12 sind als Kolbenstangen durch die Hydraulikzylinder
14 und 20 geführt und tragen die Kolben 13 und 17. Die Hydraulikzylinder 14 und
20 sind doppelseitig beaufschlagbare Hydraulikzylinder, wie die Hydraulikanschlüsse
15 und 16 bzw. 18 und 19 erkennen lassen. Die Führungsstangen 11 und 12 mit den
Hydraulikzylindern 14 und 20 sind etwa diametral und außerhalb der Spannaufnahmen
der Spanneinrichtungen 21 und -22 angeordnet.
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An der der feststehenden Spanneinrichtung 10 abgekehrten Seite der
verstellbaren Doppel-Spanneinrichtung ragen die Enden der Führungsstangen 11 und
12 aus der Spanneinrichtung 22 und können in nicht dargesteller Weise mit dem Gestell
verbunden sein. Außerdem sind mit
den Enden der Führungsstangen
11 und 12 Endanschläge 35 und 37 verbunden, die als schwenkbare Reiber mittels der
Schrauben 36 und 38 an den Stirnseiten der Führungsstangen 11 und 12 unverdrehbar
festlegbar sind. Bei teilweise gelösten Schrauben 36 und 38 können diese Endanschläge
35 und 37 verschwenkt und so aus dem Verstellbereich von in den Spanneinrichtungen
21 und 22 der verstellbaren Doppel-Spanneinrichtung axial begrenzt verstellbaren
Mitnehmerstangen 25 und 31 herausgeschwenkt werden. Die Mitnehmerstangen 25 und
31 sind dabei in fluchtenden Bohrungen 23 und 24 bzw. 29 und 30 axial und parallel
zur Verstellrichtung der verstellbaren Spanneinrichtungen 21 und 22 verstellbar
geführt. Die zugekehrten Enden der Mitnehmerstangen 25 und 31 sind als Mitnehmeranschläge
26 und 32 in der Form eines im Durchmesser größeren Bundes, eines Sechskant oder
dgl. ausgebildet.
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Diese Mitnehmeranschläge 26 und 32 begrenzen die Verstellung der Mitnehmerstangen
.25 und 31 in Richtung zur feststehenden Spanneinrichtung 10 und stellen sicher,
daß die Mitnehmerstangen 25 und 31 bei der Verstellung der verstellbaren Doppel-Spanneinrichtung
in Richtung von der feststehenden Stelleinrichtung 10 mitgenommen werden.
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Die Mitnehmerstangen 25 und 31 ragen auch an der der feststehenden
Spanneinrichtung 10 zugekehrten Seite der Doppel-Spanneinrichtung aus der Spanneinrichtung
21 heraus und sind an diesen Enden als Halteaufnahmen 27 und 33 für die Heizelemente
40 und 41 ausgebildet. Die an eine wärmeleitenden, aufheizbaren Träger 39 beidseitig
angebrachten Heizelemente 40 und 41 werden mittels entsprechender Haltemittel in
die als Ringnuten ausgebildeten Halteaufnahmen 27 und 33 eingehängt.
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Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Heizelemente 40 und
41 mit ihren MIttelachsen automatisch auf die Mittelachsen der Spannaufnahmen der
Spanneinrichtungen 10,21 und 22 ausgerichtet sind. Außerdem
sind
die Heizelemente 40 und 41 gleichzeitig axial unverschiebbar an den Mitnehmerstangen
25 und 31 gehalten. Das zylinderförmige Heizelement 40 ist dabei dem in der feststehenden
Spanneinrichtung 10 festgelegten Kunststoff-Formstück 44 zugekehrt und das topfartige
Heizelement 41 dem in den Spanneinrichtungen 21 und 22 festgelegten Kunststoff-Rohr.
45.
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Die zugekehrten Enden der Mitnehmerstangen 25 und 31 sind als Endanschläge
28 und 34 ausgebildet, die durch Anschlag an der feststehenden Spanneinrichtung
10 die Verstellung des Heizelementes 40 in das Kunststoff-Formstück 44 begrenzen.
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Das der verstellbaren Spanneinrichtung 21 zugekehrte Heizelement 41
trägt Mitnehmeranschläge 42 und 43, die das Einführen des Kunststoff-Rohres 45 in
das Heizelement 41 durch Anschlag an der Spanneinrichtung 21 begrenzen. Diese Mitnehmeranschläge
42 und 43 liegen außerhalb eines durch den Außendurchmesser des Kunststoff-Rohres
45 gegebenen Kreises an der Stirnseite des Heizelementes 41, damit sie das Einschieben
des Kunststoff-Rohres 45 in das Heizelement 41 nicht behindern. Entsprechende, vorzugsweise
als Stellringe ausgebildete Mitnehmeranschläge können auch auf den aus der Spanneinrichtung
21 ragenden Enden der Mitnehmerstangen 25 und 31 befestigt sein.
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Im folgenden wird nun die Wirkungsweise der Vorrichtung anhand der
Durchführung eines Arbeitsganges erläutert. In Fig. 1 befindet sich die Vorrichtung
in der Ausgangssstellung, wobei bereits in der feststehenden Spanneinrichtung 10
das Kunststoff-Formstück 44 und in den verstellbaren Spanneinrichtungen 21 und 22
das Kunststoff-Rohr 45 festgelegt sind. Außerdem ist die Heizeinrichtung mit den
Heizelementen 40 und 41 bereits in den Halteaufnahmen 27 und 33 der Mitnehmerstangen
25
und 31 festgelegt. Wird das Hydraulikmedium den Hydraulikanschlüssen 15 und 18 zugeführt,
wie die mit V bezeichneten Pfeile andeuten, dann werden die Spanneinrichtungen 21
und 22, die mit den Gehäusen der Hydraulikzylinder 14 und 20 eine starre Einheit
bilden, inRichtung zur feststehenden Spanneinrichtung 10 verstellt, wie der mit
V bezeichnete Pfeil angibt. Bei dieser Verstellung der verstellbaren Spanneinrichtungen
21 und 22 werden die Heizelemente 40 und 41 eingeschoben bzw. aufgeschoben. Dabei
gibt es zwei extreme Möglichkeiten: Kann das Heizelement 40 nur schwer in das Kunststoff-Form--stück
44 eingeführt werden, dann wird zunächst das Heizelement 41 auf das Kunststoff-Rohr
45 aufgeschoben, bis die Mitnehmeranschläge 42 und 43 an der Spanneinrichtung 21
anliegt. Dabei bleiben bis dahin die Mitnehmerstangen 25 und 31 stehen, d.h. sie
werden in den-Spanneinrichtungen 21 und 22 verstellt. Bei einer weiteren Verstellung
der Spanneinrichtungen 21 und 22 wird die Heizeinrichtung zwangsweise mit verstellt
und der Heizkörper 40 in das Kunststoff-Formstück 44 eingeschoben. Die Verstellung
wird beendet, wenn die Endanschläge 28 und.
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34 der Mitnehmerstangen 25 und 31 an der feststehenden Spanneinrichtung
10 anliegen.
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Kann das Kunststoff-Rohr 45 nur sehr schwer in das Heizelement 41
eingeschoben werden, dann wird die Heizeinrichtung mit dem Kunststoff-rohr 45 und
damit den Spanneinrichtungen 21 und 22 verstellt, bis die Mitnehmeranschläge 28
und 34 der Mitnehmerstangen 25 und 31 an der feststehenden Spanneinrichtung 10 anliegen.
Die Heizeinrichtung und die Mitnehmerstangen 25 und 31 bleiben stehen und bei weiterer
Verstellung der Spanneinrichtungen 21 und 22 wird das Kunststoff-Rohr 45 in das
Heizelement -41 eingeschoben, bis die Mitnehmeranschläge 42 und 43 an der Spanneinrichtung
21 zum Anschlag-kommen.
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Nach der Plastifizierung der Verbindungsflächen von Kunststoff-Formstück
44 und Kunststoff-Rohr 45 werden die Spanneinrichtungen 21 und 22 in die Ausgangsstellung
zurückgestellt. Dazu wird das Hydraulikmedium den Hydraulikanschlüssen 16 und 19
zugeführt, wie die mit R bezeichneten gestrichelten Pfeile andeuten. Dabei spielt
es keine Rolle, welches Heizelement zuerst das zugeordnete Kunststoffteil verläßt.
Klemmt das Heizelement 40 in dem Kunststoff-Formstück 44, dann wird die Heizeinrichtung
am Ende der Rückstellbewegung über die Spanneinrichtung 22, die Mitnehmeranschläge
26 und 32 und die Mitneh merstangen 25 und 31 herausgezogen. Klemmt dagegen das
Heizelement 41 auf dem Kunststoff-Rohr 45, dann wird am Ende der Rückstellbewegung
die Heizungseinrichtung über die Endanschläge 35 und 37 der Führungsstangen 11 und
12, die die weitere Verstellung der Mitnehmerstangen 25 und 31 beenden und so bei
weiterer Verstellung der Spanneinrichtungen 21 und 22 die Heizeinrichtung von dem
Kunststoff-Rohr 45 abziehen.
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Dabei muß erwähnt werden, daß sowohl bei der Einstellung der Spann
einrichtungen 21 und 22 in Richtung zur feststehenden Spanneinrichtung 10, als auch
in Richtung von der Spanneinrichtung 10 alle Zwischenstellungen möglich sid. Die
Endanschläge und die Mitnehmeranschläge an den Führungsstangen und den Mitnehmerstangen
stellen aber stets die gewünschten Endstellungen der Heizeinrichtung zu dem Kunststoff-Formstück
und dem Kunsttoff-Rohr sicher.
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Wird die Heizeinrichtung aus den Halteaufnahmen herausgenommen und
werden nach dem Ausschwenken der Endanschläge 35 und 37 an den Enden der Führungsstangen
11 und 12 die Mitnehmerstangen 25 und 31 aus den Spanneinrichtungen 21 und 22 herausgezogen,
dann können zur Herstellung der Schweißverbindung das Kunststoff-Formstück 44 und
das Kunststoff-Rohr 45 ineinander geschoben werden. Dazu werden die Spanneinrichtungen
21 und 22 wieder in Richtung zur feststehenden Spanneinrichtung 10 verstellt.
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Es bleibt noch zu erwähnen, daß die Vorrichtung nach der Erfindung
auch bei manueller, mechanischer und hydraulischer Verstellung der Spanneinrichtungen
21 und 22 einsetzbar ist. Es sind dafür nur entsprechende Stelleinrichtungen vorzusehen,
die auch halb- oder vollautomatisch gesteuert werden können.
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L e e r s e i t e