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DE3109781A1 - Verfahren und drehrohrofen zum brennen von zementrohstoffen zu klinker - Google Patents

Verfahren und drehrohrofen zum brennen von zementrohstoffen zu klinker

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Publication number
DE3109781A1
DE3109781A1 DE19813109781 DE3109781A DE3109781A1 DE 3109781 A1 DE3109781 A1 DE 3109781A1 DE 19813109781 DE19813109781 DE 19813109781 DE 3109781 A DE3109781 A DE 3109781A DE 3109781 A1 DE3109781 A1 DE 3109781A1
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DE
Germany
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fuel
rotary kiln
scoop
cement raw
raw materials
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19813109781
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English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
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KONSTRUKTIONS und INGENIERBUER
Original Assignee
KONSTRUKTIONS und INGENIERBUER
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/34Arrangements of heating devices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • C04B7/434Preheating with addition of fuel, e.g. calcining
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/10Production of cement, e.g. improving or optimising the production methods; Cement grinding
    • Y02P40/125Fuels from renewable energy sources, e.g. waste or biomass

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Verfahren und Drehrohrofen zum Brennen von Zement-
  • rohstoffen zu Klinker Beschreibuna Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Brennen von Zementrohstoffen zu Klinker im Drehrohrofen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie einen derartigen Drehrohrofen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs- 2.
  • Drehrohröfen sind unter geringer Neigung drehbar gelagerte Rohre mit feuerfester Ausmauerung, sie werden vornehmlich für die Herstellung von Zement eingesetzt.
  • Am Ofeneinlauf wird das Brenngut zugeführt, welches zum Beispiel in einem vorgeschalteten Zyklonwärmetauscher oder Wanderrost durch die Ofenabgase erhitzt wurde.
  • Am Ofenauslauf - dem sogenannten Ofenkopf - wird über.eine Düse Schweröl, Gas oder Kohlenstaub eingeblasen. Die Energie eines derart hochwertigen, rasch verbrennenden Brennstoffes wird auf relativ engem Raum frei und führt zur Sinterung des Brenngutes.
  • Am Ofenauslauf fällt das Sintergut in den Kühler, in welchem es durch Luft gekühlt wird. Die sich dabei erhitzende Kühlluft unterhält als Sekundärluft die Verbrennung.
  • Wegen der hohen Energiekosten für Erdöl und Erdgas wird heute wieder überwiegend Kohlenstaub eingesetzt. Zum Einblasen wird sogenannte Primärluft verwendet, deren Anteil aus wärmewirtschaftlichen Gründen allerdings möglichst niedrig gehalten werden soll.
  • Der Ersatz der genannten, -hochwertigen Brennstoffe durch minder, wertige Brennstoffe, Ersatzbrennstoffe oder brennbaren Abfall ist bei der Primärfeuerung nicht möglich, da derartige Brennstoffe nur verhältnismäßig langsam. abbrennen, so daß die für die Sinterung erforderliche Wärmemenge nicht rechtzeitig frei wird.
  • Wegen der nur schwer kontrollierbaren Verbrennung von Ersatzbrennstoffen selbst in aufbereiteter Form muß außerdem damit gerechnet werden, daß unverbrannte Rückstände dieser Brennstoffe in das Sintergut gelangen und dieses kontaminieren.
  • Um dennoch minderwertige Brennstoffe der genannten Art verwenden zu können, gibt man diese am Ofeneinlauf im Gegenstrom zur Verbrennungsluft und den Verbrennungsabgasen aus der Sinterzone auf, wobei diese Brennstoffe im Ofen bis zum Ofenauslauf eine so lange Strecke zurückzulegen haben, daß-die vollständige Verbrennung mit Sicherheit erfolgt. Durch diese Maßnahme gelingt es, daß Sintergut soweit vorzuwärmen , daß in der eigentlichen Sinterzone spürbar weniger von dem teuren Brennstoff- erforderlich ist, wobei der Einsatz von Ersatzbrennstoffen am Ofeneinlauf bis zur 30 % der benötigten Gesamtwärmemenge möglich ist.
  • Hierdurch wird zwar die Sinterzone entlastet, bzw. es sind bei gleicher Leistung Öfen mit geringerer Abmessung möglich, oder es kann, wie bereits erwähnt, stark minderwertiger Brennstoff genutztrwerden, aber es ist zwangsläufig die Temperatur der den Ofen am Ofeneinlaß verlassenden Gase recht hoch, wobei diese Wärme ineinem dem Ofen vorgeschalteten Wärmetauscher nur teilweise genutzt werdern kann. Es wird somit in dem Prozeß übetschüssige Wärme frei, deren Nutzung allenfalls mit erheblichen Problemen verbunden ist.
  • Die.Menge zusätzlich am Ofeneinlauf zugeführten Brennstoffes darf eine bestimmte Höhe nicht überschreiten, da sonst das Brenngut durch die Ofenabgase im Wärmetauschersystem zu stark vorerhitzt wird, was zu Anbackungen und Verstopfungen führen und den Ofengang erheblich beeinträchtigen kann.
  • Durch die entsprechende Aufbereitung des Ersatzbrennstoffes muß verhindert werden, daß dieser eine zu niedrige Zündtemperatur hat oder ein zu geringes spezifisches Gewicht, weil sonst die Verbrennung zu nahe am Ofeneinlauf stattfindet bzw. unverbrannter oder brennender Brennstoff durch die Verbrennungsabgase aus dem Ofen wieder herausgetragen wird und in das Wärmetauschersystem gelangt.
  • Ausgehend von dieser Problemlage ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Brennen von Zementrohstoffen zu Klinker im Drehrohrofen sowie einen Drehrohrofen zur Durchführung dieses Verfahrens zu finden, wodurch die einfache und umweltfreundliche Nutzung von möglichst viel nur wenig aufbereitetem Abfall- und-Ersatzbrennstoff bei der Zement-' herstellung möglich'ist, Im Gegensatz zu bisher bekannten Methoden der Zuführung von Ersatzbrennstoffen bis-zu 30 %, wird es mögich sein, mit dieser Erfindung die doppelte Menge an Ersatzbrennstoffen einzusetzen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 2 gelöst.
  • Die Lösung besteht darin, daß zur Entlastung der Sinterzone und zur besseren Wärmeausnutzung der Ersatzbrennstoff weder am Ofenauslauf noch am Ofeneinlauf eingebracht wird, sondern in das geschlossene Ofenrohr zwischen dessen beiden Enden, und zwar bevorzugt in der sogenannten Kalzinierzone, in der zur Entsäuerung des Brenngutes der Hauptwärmebedarf gefordert wird.
  • Hierbei können Ersatzbrennstoffe, wie Reifenschnitzel, Müll, Rohkohle usw., aber auch Altöl, Oelschiefer, chemische Abfälle wie Bleich.erde oder Säureharz oder dergleichen ohne Umweltbelastung eingesetzt werden, da die vollständige Verbrennung dieses Brennstoffes ungeachtet seiner speziellen Eigenschaften stets im Inneren des Drehrohrofens stattfindet, ohne daß noch brennbare Verbrennungsrückstände den Drehrohrofen ah einem seiner Enden'verlassen; derartige Rückstände können somit weder das Brenngut noch die Umgebungsluft verschmutzen, noch können sie zu einer Störung im Wärmetauscherbetrieb führen.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß bereits vorhandene Anlagen ohne weiteres zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit nur geringem Kapitaleinsatz umgebaut werden können, da alle.vorhandenen Prozeßeinrichtungen unverändert weiter benutzt werden können.
  • Bei sehr kurzen Drehrohröfen mag es zweckmäßig sein, entsprechend dem bevorzugt genutzten Ersatzbrennstoff die genaue Stelle zu dessen Aufgabe durch Optimieren zu ermitteln..Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt aber gerade darin, daß es genügt, eine Stelle zu finden, die - unter Berücksichtigung der Abgasströmung - weit-genug von jedem Ofenende entfernt ist, um die vollständige Verbrennung des jeweils gewählten Brennstoffes zu ermöglichen. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglichst daher die Verwendung der verschiedensten Ersatzbrennstoffe, ohne daß jeweils eine einschneidende bauliche Veränderung oder Anpassung am Drehrohrofen erforderlich wäre.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind an der Außenseite des Ofens im Bereich der Kalzinierzone mit diesem rotierende Brennstoffaufnehmer angebracht, welche jeweils mit einer Einrichtung ausgestattet sind, die das Eindringen von Fremdluft verhindern soll, um wärmewirtschaftliche Nachteile zu vermeiden.
  • Es ist grundsätzlich möglich, falls erforderlich, dem Drehrohrofen gezielt im Bereich der Brennstoffaufnehmer zusätzliche Verbrennungsluft zuzuführen.
  • Das Beschicken der Brennstoffaufnehmer mit Brennstoff ist auf vielerlei Weise möglich; gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung geschieht dies dadurch,' daß am radial äußersten Ende eines jeden Brennstoffaufnehmers ein in Drehrichtung offener- Schöpfstutzen angebracht ist, welcher beim Zurücklegen seiner Bewegungsbahn durch einen in einer Brennstoff-Speiseeinrichtung bereit gehaltenen Brennstoffvorrat hindurch läuft, der vorzugsweise unterhalb des Drehrohrofens bereitgehalten ist. Der Brennstoffvorrat kann hierbei je nach Art des Brennstoffes in einer Wanne bei Verwendung tropfbaren Brennstoffes bzw.-in einem aufgeschütteten Haufen bei Verwendung eines rieselfäh igen Festbrennstoffes vorliegen, wobei der. Schöpfstutzen derart ausgebildet ist, daß er entsprechendder Anordnung des Brennstoffes eine ausreichende Menge hiervon beim Zurücklegen seiner Bewegungsbahn aufnimmt.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in der ausgemauerten Ofenwand fest ein Einlaufstutzen angebracht, an dessen Außenseite eine angetriebene Schnecken-,Zellen-oder Kolbenschleuse mit ihrem Ausgang angeflanscht ist. Am Einlauf der Schleuse ist der Schöpfstutzen angebracht, wobei Fördermenge der Schleuse und Schöpfvolumen des Schöpfstutzens bevorzugt derart aufeinander abgestimmt sind, daß der Brennstoff aus dem Schöpfstutzen bereits dann vollständig in das Innere der Schleuse gelangt ist, wenn der Schöpfstutzen beim Zurücklegen seiner Bewegungsbahn mit seiner Öffnung nach unten weist, um somit zu verhindern, daß aufgenommener Brennstoff über die Außenwand des Ofens nach unten ausgeworfen wird. Ferner kann die Schleuse derart angetrieben sein, daß sie die innerhalb verhältnismäßig kurzerZeit aufgenommene Brennstoffmenge über einen derart langen Zeitraum verteilt abgibt, wie es bei einer Ofenumdrehung zweckmäßig ist, so daß der zusätzliche Brennstoff nicht stoßweise, sondern kontinuierlich in das Ofeninnere eingegeben wird.
  • Entsprechend der Art des verwendeten Brennstoffes ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Schöpfstutzen derart auswechselbar angebracht, daß er ohne weiteres durch einen anderen Schöpfstutzen ersetzt werden-kann, wenn ein anderer Zusatzbrennstoff verwendet werden soll. In gleicher Weise kann hierbei auch die Schleuse bevorzugt gegen eine andere, an den neuen Brennstoff angepaßte Schleuse ausgewechselt werden..
  • Es ist grundsätzlich aber auch vorteilhaft, etwa durch Ansteuerung der Drehgeschwindigkeit einer Schleuse diese an die jeweilige Brennstoffart anzupassen.
  • Um bei laufendem Betrieb noch eine Feinabstimmung zu erreichen, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dem Schöpfstutzen eine Durchsatz-Reguliervorrichtung nachgeordnet, wie etwa vorzugsweise ein Regulierschieber, der bei laufenden Drehrohrofen verstellt werden kann. Diese Reguliereinrichtung beeinflußt auch den Durchsatz von Brennstoff beim Schöpfen, so daß Verhindert werden kann, daß beim Schöpfen von Brennstoff dieser mit Druck in die Schleuse gelangt und diese zusetzt.
  • Wegen der langsamen Drehgeschwindigkeit eines Drehrohrofens kann eine derartige Reguliervorrichtung auch von Hand ohne weiteres jeweils dann nachgestellt werden, wenn sie einen bestimmten Bedienungsstand passiert.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind mindestens drei oder mehr Brennstoffaufnehmer vorgesehen, die mit-vorzugsweise jeweils gleichem Umfangsabstand und/oder Axialabstand angeordnet sind, um dadurch eine gleichmäßige Brennstoffaufgabe zu erzielen.
  • Durch Abstimmung von Schleusenvorrichtung, Reguliervorrichtung und Schöpfvolumen kann somit erreicht werden, daß der Brennstoff jeweils dann in das Innere des. Drehrohrofens eingegeben wird, wenn sich die Mündung des Einlaufstutzens des jeweiligen Brennstoffaufnehmers oberhalb vom Brenngut befindet.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist anhand der beigefügten, schematischen Zeichnung beispielsweise noch näher erläutert; es zeigen: Fig. -1 einen erfindungsgemäßen Drehrohrofen, im Radialschnitt durch die Kalzinierzone, Fig. 2 die Einzelheit II aus Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt längs Linie III-III in Fig. 2 In Fig. 1 ist der schematische Radialschnitt durch einen Drehrohrofen 1 gezeigt, der durch eine rohrartige Außenwand 2 umschlossen ist.
  • An der Außenseite der Wand 2 des Drehrohrofens 1 sind im Bereich der Kalzinierzone vier Brennstoffaufnehmer 3 angebracht, welche jeweils zueinander den gleichen Winkelabstand haben, aber zueinander axial versetzt sein können, um eine größere Schüttfläche-des Brennstoffs 8 zu überstreichen.
  • Ein derartiger Brennstoffauf nehmer 3 ist in Fig. 2 und 3 noch genauer angezeigt.
  • Das Ende eines jeden Brennstoffaufnehmers ist durch einen Schöpfstutzen 6 gebildet, welcher von einem Rohrkrümmer gebildet ist, dessen offenes::Ende in Drehrichtung .(siehe Pfeil) weist. Das.offene Ende ist abgeschrägt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, wobei durch das Maß der Abschrägung das Zurückrieseln von bereits geschöpften Brennstoff zu dessen Dosierung beeinflußt wird.
  • Unterhalb des Drehrohrofens 1 ist eine Brennstoff-Speiseein--richtung 7 angeordnet, welche einen Brennstoffhaufen 8 um -schließt, der derart angeschüttet ist, daß seine Oberfläche gerade von den Schöpfstutzen'6 durchdrungen wird, wenn diese ihre Bewegungsbahn zurücklegen.
  • Eine (nicht gezeigte) Förder- und/oder Rütteleinrichtung sorgt für das gleichmäßige Beschicken der Brennstoff-Speiseeinrichtung 7 und das ungefähre Beibehalten des Böschungswinkels des Brennstoffhaufens 8.
  • In Fig. 2 ist der Schnitt durch einen Brennstoffaufnehmer 3 noch detaillierter gezeigt: Ein Einlaufstutzen 4 erstreckt sich radial durch die Ausmauerung 2b und die Außenwand 2a der Drehrohrwand 2, ist an der Außenwand 2a angeflanscht und weist einen radial nach außen überstehenden Stutzenabschnitt-auf, an dessen Ende eine Schneckenrohrschleuse 5 mit ihrem Ausla¢-stutzen angeflanscht ist, welcher - ebenso wie der Einlaßstutzen - zur Längsachse-der Schleuse 5 um 900 abgewinkelt ist. Koaxial zur Schleuse 5 verlaufen in deren Innere.n die schematisch gezeigteFörderschnecke und außerhalb der mit dieser fluchtende Antriebsmotor 9.
  • Am Einlaß der Schnecke 5 ist radial zum Drehrohrofen der Auslaß des Schöpfstutzens 6 angesetzt bzw. angeflanscht, wobei dieser Auslaß einen Regulierschieber 10 aufweist, der in den Auslaßquerschnitt des Sc;.öpfstutzens 6 hineingreift und diesen ganz oder teilweise versperrt. Der Regulierschieber 10 weist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, an seiner Außenseite eine Handhabe auf.
  • Anstelle der Rohrschnecke kann auch ein Kolben, eine Zellenschleuse oder ein glatter Rohrstutzen vorgesehen sein.
  • Die Abmessungen des Schöpfstutzens 6 richten sich nach der Art des eingesetzten Ersatzbrennstoffes, seines Heizwertes und der gewünschten Zuführmenge.
  • Bei dem dargestellten Drehrohrofen wird die Energie aus dem Ersatzbrennstoff noch im geschlossenen Drehrohr frei, ohne die Sinter zone oder das Wärmetauschersystem (beide nicht gezeigt) zu belasten; durch die Art der Zufuhr werden wärmewirtschaftliche Nachteile, zum Beispiel durch zusätzliche Förderluft, vermieden. Zur Einsparung volkswirtschaftlich hochwertiger Primärenergie können nur wenig aufbereitete Ersatzbrennstoffe, die ihrerseits gegebenenfalls Umweltschutzprobleme darstellen - wie Autoreifen, Mülle, Abfälle der chemischen und Mineralölindustrie, wie Bleicherde oder Säureharz - ohne Umweltbelastung eingesetzt werden. Die Aufgabevorrichtung, die in Aufbau und Funktion robust und einfach ist und hohe Betriebssicherheit bietet, kann mit niedrigen Investitionskosten i-n jede Ofenanlage eingebaut werden.
  • Ende der Beschreibung

Claims (1)

  1. Verfahren und Drehrohrofen zum Brennen von Zementrohstoffen zu Klinker A n s p r ü c h e: Q. Verfahren zum Brennen von Zementrohstoffen zu Klinker im Drehrohrofen, wobei der rotierende Ofen in einer Richtung vom Zementrohstoff und in der anderen Richtung von Verbrennungsgasen durchströmt wird, und wobei Brennstoff und Verbrennungsluft am Ofenauslauf und zusätzlicher Festbrennstoff insbesondere minderer Qualität an anderer Stelle in den Ofen eingebracht werden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der zusätzliche Brennstoff (8) in der Kalzinierzone des Drehrohrofens (1) in diesen eingebracht wird.
    2. Drehrohrofen zum Brennen von Zementrohstoffen zu Klinker, wobei der Ofen im Gegenstrom von Zementrohstoff einerseits und Verbrennungsgasen andererseits durchströmt wird, mit einer Ein--richtung zum Einbringen von zusätzlichem Brennstoff, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Einbringen von zusätzlichem Brennstoff (8) von mindestens einem, im Bereich der Kalzinierzone des Drehrohrofens (1) an diesem angebrachten, mit diesem rotierenden Brennstoffaufnehmer (3) gebildet ist, der jeweils eine Brenn-stoffschleuse (5) zum Einbringen von Brennstoff ohne Falschluft aufweist.
    3. Drehrohrofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffaufnehmer (3) radial die Wand (2) des Drehrohrofens (1) nach außen durchdringt Und an seinem radial äußersten Ende einen in Drehrichtung offenen Schöpfstutzen (6) aufweist, und daß eine Brennstoff-Speiseeinrichtung (7) vorgesehen-ist, die einen in der Bewegungsbahn des Schöpfstutzens (6) angeordneten und von diesem durchlaufbaren Brennstoffvorrat (8) bereit hält.
    4. Drehrohrofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schöpfstutzen (6) und einem die Außenwand (2a) und die Isolierung (2b) des Drehrohrofens (1) durchdringenden Einlauf stutzen (4) als Schleuse eine angetriebene Schnecken-, Zellen- oder Kolbenschleuse (5) angebracht ist.
    5. Drehrohrofen nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuse (5) und/oder der Schöpfstutzen (6) auswechselbar ausgebildet sind.
    6. Drehrohrofen nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schöpfstutzen (6) eine Durchsatz-Reguliereinrichtung (Regulierschieber 10) nachgeordnet ist.
    75. Drehrohrofen nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Brennstoffaufnehmer (3) vorgesehen sind, die mit vorzugsweise gleichem Umfangsabstand und/ oder Axialabstand auf dem Brennrohrmantel angeordnet sind.
DE19813109781 1981-03-13 1981-03-13 Verfahren und drehrohrofen zum brennen von zementrohstoffen zu klinker Withdrawn DE3109781A1 (de)

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