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DE3108157A1 - Verfahren zur herstellung eines schleifmittel- oder poliermittelprodukts - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines schleifmittel- oder poliermittelprodukts

Info

Publication number
DE3108157A1
DE3108157A1 DE19813108157 DE3108157A DE3108157A1 DE 3108157 A1 DE3108157 A1 DE 3108157A1 DE 19813108157 DE19813108157 DE 19813108157 DE 3108157 A DE3108157 A DE 3108157A DE 3108157 A1 DE3108157 A1 DE 3108157A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polymerizable material
abrasive
foaming
web
fibers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813108157
Other languages
English (en)
Inventor
John Stuart Hebden Bridge Yorkshire Uttley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Freudenberg Nonwovens Ltd
Original Assignee
Bondina Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bondina Ltd filed Critical Bondina Ltd
Publication of DE3108157A1 publication Critical patent/DE3108157A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/56After-treatment of articles, e.g. for altering the shape
    • B29C44/5618Impregnating foam articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D3/00Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents
    • B24D3/02Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent
    • B24D3/20Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent and being essentially organic
    • B24D3/28Resins or natural or synthetic macromolecular compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D3/00Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents
    • B24D3/34Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents characterised by additives enhancing special physical properties, e.g. wear resistance, electric conductivity, self-cleaning properties
    • B24D3/348Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents characterised by additives enhancing special physical properties, e.g. wear resistance, electric conductivity, self-cleaning properties utilised as impregnating agent for porous abrasive bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • BeschreibunF;
  • Es ist bekannt, Schleifmfttelprodukte herzustellen, die ein gebundenes Faservliesmaterial enthalten, in das Schleifsand gebunden ist. Zur Bindung der Fasern an einander an ihren Schnittpunkten zur Bildung des gebundenen faserigen Materials und zur Bindung des Schleifsands an die Fasern können verschiedene Bindemittel verwendet werden. Das Produkt kann eine sehr hochragende Struktur haben, wobei das Produkt besonders geeignet als. Reinigungs- oder Poliermaterial ist, oder kann es dicht sein und kann zum Schleifen verwendet werden, z. B. als eine Schleifscheibe oder ein Schleifkörper. Ein Verfahren zur Herstellung eines dichten Produkts wird in US-PS 3 020 139 beschrieben und besteht darin, das Vliesmaterial,während der Klebstoff noch klebrig ist, zu einer engen Rolle aufzuwickeln und anschließend den #lebstoff zu härten, um das Produkt zu einer zylindrischen homogenen Masse zu binden, die dann beispielsweise zu Scheiben geschnitten werden kann.
  • Es ist auch bekannt, dichte Schleifmittelprodukte, wie Schleifscheiben, aus einer geschäumten Polsmermatrix herzustellen, die Schleifkörner enthält, beispielsweise wie in US-PS 2 972 527 und GB-PS 1 146 037 und 1 245 373 beschrieben. Wie in US-PS 2 972 527 beschrieben, kann ein derartiges Produkt hergestellt werden durch Miteinandervermischen von schäumbarem, polymerem Material, Schleifkörnern und Flockfasern, deren Ablagerung auf einem ~räger und Bewirken von Schäumen und Härten.
  • Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines einfachen Verfahrens zur Herstellung von Schleifmittel- bzw. Poliermittelprodukten mit langer Lebensdauer.
  • Erfindungsgemäß wird ein Schleifmittel- oder Poliermittelprodukt hergestellt durch Bilden eines Körpers aus wechselseitig gebundenen Fasern, der im wesentlichen die Abmessungen des gewunschten Produkts aufweist, wobei der Körper gänzlich mit einem schäumbaren, polymerisierbaren Material imprägniert ist und Schleifkörner enthält und Bewirken der Schäumung und der Polymerisation des polymerisierbaren Materials innerhalb des Körpers, während der Körper gegen jegliche wesentliche Änderung seiner Abmessungen begrenzt wird Die Dichte und die Härte des nach diesem Verfahren erhaltenen Faserprodukts kann derart sein, daß das Produkt geeignet ist zum Schleifen von Metall, z. B. in der Form eines Schleifkörpers bzw. einer Schleifscheibe. Beispielsweise kann die Härte des Körpers bei 15 bis 900 Shore A liegen, bei Messung mit einem Durometer, und die Dichte kann von 0,2 bis 0,8 g/cm3 betragen.
  • Die Fasern innerhalb des Körpers sollten ursprünglich aneinander gebunden sein und dies erzielt man zweckmäßig durch Bilden des Faserkörpers aus einer Faservliesbahn, die in üblicher Weise vorgebunden wurde, beispielsweise durch Auftrag eines Bindemittels.
  • Vorzugsweise ist der faserige Körper aus einer Faservliesbahn, im allgemeinen einer gebundenen Bahn, aufgebaut, beispielsweise durch Schichtstoffbildung bzw. Laminieren einer Vielzahl von Schichten der Bahn übereinander. Die Polymerisation des polymerisierbaren Materials führt dazu, daß die übereinander geschichteten Schichten fest aneinander gebunden bzw. gesichert werden.
  • Die Schleifkörner können in den Körper vor, mit oder nach dem polymerisierbaren Material eingearbeitet werden. Jedoch werden die meisten und gewöhnlich alle Körner vorzugsweise an die Fasern des gebundenen faserigen Körpers gebunden, gewöhnlich vor dem Imprägnieren mit dem polymerisierbaren Material. Dementsprechend kann der faserige Körper aus einem üblichen hochragenden Vl;ies-Schleifprodukt gebildet werden, z. B. aus dem Typ, beschrieben in GB-PS 884 204.
  • Die erfindungsgemäß verwendeten Fasern können solche Typen sein, wie sie üblicherweise in bekannten, gebundenen, faserigen Schleifmittelprodukten verwendet werden, die gebundene Schleifkörner enthalten. Sie sind normalerweise flexible, zähe, chemisch inerte Materialien, wie die in US-PS 3020 139 erwähnten. Das Material hat vorzugsweise einen hohen Schmelzpunkt, um einem breiten Anwendungs-Temperaturbereich zu widerstehen. Polyamidfasern und insbesondere aromatische Polyamidfasern, wie solche, die als Nomex bekannt sind, sind bevorzugt. Wenn die Fasern in der Bahn mit einem Bindemittel vor dem Imprägnieren mit dem Schaum gebunden sind und wenn die Schleifkörner an die Fasern gebunden sind, so können die üblichen Bindemittel für diesen Zweck verwendet werden und sie können gleich oder verschieden sein Auch geeignete Materialien hierfür und für die Schleifkörner werden in US-PS 3 020 139 erwähnt.
  • Eine zweckmäßige Weise zum Übereinanderschichten von Schichten einer Faservliesbahn#egt darin, die Bahn um einen Dorn aufzuwickeln, zur Bildung eines Körpers in der Form einer Rolle, deren Durchmesser durch die Anzahl der Schichten der Bahn in dem Schichtstoff bestimmt wird. Eine weitere zweckmäßige Methode liegt darin, die Schichten der Bahn übereinander zu legen, beispielsweise auf einer flachen Trägeroberfläche.
  • Die Bahn ist im allgemeinen eine offene bzw. aufgelockerte Bahn mit einem hohen Leerstellen- bzw. Porenvolumen von mindestens 92 %. Das Leerstellen- bzw. Porenvolumen kann beispielsweise gleich dem Leerstellenvolumen von Haushalts-Putzkissen sein, die eine gebundene Faserbahn enthalten, in die Schleifkörner gebunden sind. Der Faserkörper wird im allgemeinen zusammengedrückt, bevor die Schäumung beginnt, so daß das Leerstellen- bzw. Porenvolumen verringert wird und daß die Fasern in diesem komprimierten Zustand in dem Endprodukt durch das gehärtete und geschäumte Polymere gesichert bzw. gehalten werden. Selbst wenn der Faserkörper vor der Schäumung nicht zusammengedrückt wird, ist es notwendig, daß der Körper gegen jegliche wesentliche Änderung seiner Abmessungen während des Schäumens begrenzt wird. Diese Begrenzung kann zumindest teilweise durch die ursprüngliche Bindung der Fasern innerhalb des faserigen Körpers erzielt werden, jedoch wird vorzugsweise auch eine gewisse äußere Begrenzung bereitgestellt. Wenn der Faserkörper eine Rolle ist, die gebildet wird durch Aufwickeln einer Bahn um einen Dorn, so kann die äußere Begrenzung einfach ein Rohr um die Rolle oder jegliches Mittel zur Verhinderung der Expansion des Durchmessers der Rolle sein, beispielsweise ein Band um die Rolle oder eine Einrichtung zur Sicherung bzw. Haftung der äußeren Schicht der Bahn an der benachbarten inneren Schicht, beispielsweise ein kurzes Stück eines Klebstoffbandes, oder eine Verwirrung von Fasern von benachbarten Schichten.
  • Bei einigen Methoden jedoch wird eine Begrenzung dadurch erzielt, daß man das Schäumen durchführt, während der Körper sich zwischen Form- bzw. Preßformoberflächen befindet, die gegen die entgegengesetzten Flächen des Körpers drücken.
  • Die Oberflächen können die Oberflächen einer geschlossenen Form bzw. Preßform sein, oder sie können gegenüberliegende Platten sein, die gegen die zwei Flächen nur des Körpers drücken.
  • Wenn der faserige Körper komprimiert werden soll, so ist es im allgemeinen bevorzugt, ihn mit dem polymerisierbaren, schäumbaren Material vor dem Komprimieren zu imprägnieren. So besteht eine bevorzugte erfindungsgemäße Methode darin, mit einem schäumbaren, polymerisierbaren Material eine gebundene hochragende Bahn, in die Schleifkörner gebunden wurden, zu imprägnieren, den faserigen Körper durch Schichtstoffbildung einer Mehrzahl von Schichten dieser Bahn übereinander zu bilden und sie zu komprimieren und anschließend das Schäumen und die Polymerisation zu bewirken.
  • Geeignete polymerisierbare Materialien umfassen Phenol-Formaldehyd-Harze, Polyzinylchlorid und acrylische Harze und diese können in bekannter bzw. üblicher Weise zu einem synthetischen polymeren » Schaum umgewandelt werden, beispielsweise durch Schäumen und Härten eines vorgeformten Polymeren oder durch Polymerisation und Schäumen in einer Strafe.
  • Die Schäumung kann erzielt werden durch aufgelöstes Gas oder Treibmittel, die in das zu schäumende Material eingearbeitet sind. Vorzugsweise jedoch ist der synthetische Polymerschaum ein Polyurethanschaum und bevorzugt ist das Material, das reagieren und schäumen soll, ein Präpolymeres, das beim Kontakt mit Wasser polymerisiert und schäumt.
  • Das Präpolymere kann hydrophil sein. Geeignete Materialien sind erhältlich von W. R. Grace & Co. unter dem Handelsnamen "Xypol"-Schaumpolymeres. Mit derartigen Polymeren kann ein Schäumen erzielt werden durch Eintauchen des Faserkörpers in Wasser.
  • Die Dichte und andere Eigenschaften des Endprodukts können variiert werden durch geeignete Wahl der Faserdichte während des Schäumens, der Menge des Schaum- bzw. Treibmittels und der Temperatur und anderer Bedingungen, unter denen das Schäumen durchgeführt wird. Beispielsweise kann die Härte variiert werden insbesondere durch Änderungen in der Faserdichte, der Menge des schäumbaren Polymeren und der Natur des Polymeren, wohingegen die Zellgröße variiert werden kann durch Anderungen der Schäumungsbedingungen.
  • Wenn die Schäumung erzielt wird durch Eintauchen in Wasser, so kann der Einschluß eines oberflächenaktiven Mittels günstig sein, um die Zellgröße zu steuern. In gleicher Weise ist manchmal die Anwendung von heißem Wasser günstig.
  • Insbesondere wurde im Rahmen der Erfindung gefunden, daß die Menge des polymerisierbaren Materials sich bedeutend auf die Aggressivität des Produkts und auf seine Arbeitslebensdauer auswirken kann. Im allgemeinen erreicht seine Arbeitslebensdauer ein Optimum, wenn einmal eine bestimmte Menge an polymerisierbarem Material eingebracht wurde und die Anwesenheit von zusätzlichem, polymerisierbarem Naterial weist nur eine geringe oder keine Wirkung auf die Arbeitslebensdauer auf. Jedoch wurde gefunden, daß die Zunahme der Menge des polymerisierbaren Materials über ein Optimum zu einer Verringerung der Aggressivität führen kann, d. h., der Fähigkeit des Produkts, Material zu schleifen. Dementsprechend ist es günstig, die Menge des Präpolymeren so zu wählen, daß eine maximale Aggression erzielt wird, da Mengen des Präpolymeren über oder unter diesem Optimum zu einer verringerten Aggression führen.
  • Typischerweise liegt die optimale Menge an polymerisierbarem Material bei 25 bis 75 %, vorzugsweise etwa 50 ##, bezogen auf das Gewicht des ursprünglichen Faserkörpers, d. h., der gebundenen Bahn, einschließlich der SchleiSkörner und des Bindemittels.
  • Die Menge an polymerisierbarem Material kann gesteuert werden entweder durch Steuerung der Menge der Aufnahme der Bahn oder durch Sättigen der Bahn und anstelle dessen durch Steuerung der Konzentration und häufig der Viskosität der Lösung des polymerisierbaren Materials, mit der die Bahn gesättigt werden soll. Wenn, wie bevorzugt, das polymerisierbare Material ein Polyurethanpräpolymeres ist, sollte die Verdünnung der Lösung mit einem organischen Lösungsmittel erfolgen, das gegenüber dem Präpolymeren inert ist, das jedoch mit diesem mischbar ist, und gewöhnlich auch mit Wasser, z. B. ein Keton.
  • Die vollständige Polymerisation des polymerisierbaren Materials umfaßt im allgemeinen eine abschließende Härtungsstufe und diese kann entweder fertig werden während der Körper noch begrenzt ist, beispielsweise durch ein äußeres Band oder durch Preßformoberflächen, oder kann fertig werden nach Entfernen von jeglicher derartiger Begrenzung, da das geschäumte Polymere allein die Dimensionen des Faserkörpers stabilisiert.
  • Das resultierende gebundene Faserprodukt kann als solches verwendet werden oder kann zu jeder gewünschten Form geformt werden, beispielsweise durch Schneiden oder Mahlen.
  • Schleifmittel- oder Poliermittelprodukte gemäß der Erfindung können in der Form von Schleifscheiben bzw. Schleifrädern oder Schleifkörpern oder Scheiben vorliegen.
  • Im folgenden sind einige Beispiele aufgeführt: Beispiel 1 Eine gekrempelte quergelegte Bahn von Polyamidfasern mit grober Garnnummer (Denier) wird leicht genadelt, um die Fasern zu vermischen und wird anschließend mit einer Phenol-Formaldehyd-Harz/Schleifkorn-Aufschlämmung besprüht, die anschließend auf einer Heißluft-Trockenvorrichtung getrocknet wird. Nach dem Durchlaufen dieser Vorrichtung wird die Bahn umgedreht und erneut auf der anderen Oberfläche mit einer gleichen Aufschlämmung besprüht und dann wie vorstehend getrocknet.
  • Das gebundene, offene bzw. aufgelockerte, faserige Schleifmittelmaterial wird anschließend mit Hypol Polyurethanpräpolymerem imprägniert und durch die Klemmstelle von zwei glatten Stahlwalzen geleitet. Die Leitkante des nassen imprägnierten Materials wird an einen Dorn gebunden und das Material wird auf den Dorn unter Zug aufgewickelt, bis ein Durchmesser leicht über dem gewünschten äußeren Durchmesser des Endprodukts erzielt wird. Anschließend wird um den Umfang der Rolle ein Band gewickelt, um ein Aufwickeln der Rolle zu verhindern, und die Rolle wird in ein Wasserbad bei 60 oC getaucht. Die Polymerisation und das Schäumen beginnen und nach 1,5 Minuten Eintauchen wird die Rolle aus dem Wasserbad entnommen und an der Luft 10 bis 15 Minuten stehen gelassen, um eine vollständige Reaktion zu ermöglichen. Das Band wird entfernt und die Rolle kann 2 bis 3 Tage an der Luft trocknen.
  • Das Endprodukt kann dann zu den gewünschten äußeren Abmessungen geschnitten und gemahlen werden. Es ist eine harte federnde Rolle, die Metall schneiden kann. Wird beispielsweise ein übliches industrielles faseriges Schleismittelmaterial zum Entgraten des Bohrlochs eines Druckschaltbretts verwendet, so dringen die mit Schleifmittel überzogenen Fasern in das Loch ein und vergrößern seinen Durchmesser; das Produkt des vorliegenden Beispiels entgratet das Loch jedoch ohne daß das Schleifmittel in das Loch in einer ausreichenden Menge eindringt, um den Durchmesser zu vergrößern. Das Produkt ergibt einen rascheren und glatteren Schnitt als übliche Produkte.
  • Beispiel 2 Ein gebundenes offenes flies-Schleifmittelprodukt wird hergestellt und mit Hypol imprägniert, wie in Beispiel 1 beschrieben. Einige Schichten dieses imprägnierten Produkts-werden bis zu einer Dicke vom 1- bis 6-fachen der erforderlichen Dicke aufgelegt. Die Anordnung wird anschließend zwischen Metallplatten gepreßt und das komprimierte Produkt wird in Wasser eingetaucht und kann wie im Beispiel 1 reagieren, wobei die Platten vor der Lufttrocknungsstufe entfernt werden. Scheiben oder andere geformte Produkte können aus der trockenen Folie bzw.
  • dem trockenen Bogen gestanzt werden.
  • Beispiel 3 Das Verfahren des Beispiels 1 wird wiederholt, jedoch mit verschiedenen Aufnahmemengen des Hypol Polyurethanpräpolymeren. In jedem Falle wird die Faserbahn mit dem Präpolymeren gesättigt, jedoch wird die Konzentration der Lösung durch Verdünnen mit Methyläthylketon variiert. Es zeigt sich, daß die Zunahme der Menge des Präpolymeren bis zu etwa 50 Gew.-0/o der ursprünglichen gebundenen Bahn eine beträchtliche Zunahme der Arbeitslebensdauer des resultierenden Produkts ergibt, daß jedoch eine weitere Steigerung der Menge des Präpolymeren einen geringen Unterschied auf die Arbeitslebensdauer bewirkt.
  • Es wurde auch gefunden, daß bei Steigerung der Menge des Präpolymeren bis zu 50 Gew.-% der ursprünglichen gebundenen Bahn eine beträchtliche Zunahme der Aggressivität des Endprodukts erzielt wird. Jedoch neigt eine weitere Zunahme der Menge an polymerisierbarem Material zur Verringerung der Aggressivität. Optimale Ergebnisse erzielt man durch Sättigung der Bahn mit einer Lösung von etwa 100 Teilen Hypol Polyurethanpräpolymerem, etwa 35 Teilen Methyläthylketon und 5 Teilen eines polymerisierbaren Monomeren, z. B.
  • Methylendiisocyanat, das dazu dienen soll, ein härteres Produkt zu ergeben. Das bevorzugte Polymere ist Hypol FHP3000.

Claims (9)

  1. Verfahren zur Herstellung eines ßchleifmfttel- oder Poliermittelprodukts Patentanspruche 1. Verfahren zur Herstellung eines #chleifmittel- oder Poliermittelprodukts, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Vlieskörper aus wechselseitig gebundenen Fasern, der im wesentlichen die Abmessungen des gewünschten Produkts aufweist, bildet, wobei der Körper gänzlich mit einem schäumbaren, polymerisierbaren Material imprägniert ist und Schleifkörner enthält, und daß man das Schäumen und die Polymerisation des polymerisierbaren Materials innerhalb des körpers bewirkt, wahren der Körper gegen jegliche wesentliche Änderung seiner Abmessungen begrenzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als schäumbares, polymerisierbares Material ein Polyurethanpräpolymeres einsetzt, das beim kontakt mit Wasser schäumt und polymerisiert und daß man die Schäumung und Polymerisation durch Eintauchen des Körpers in Wasser bewirkt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einer Menge an polymerisierbarem Material von 25 bis 75 Gew.-% des Gewichts des Körpers arbeitet.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkörner an die Fasern des Körpers gebunden sind.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man den Körper bildet durch Schichtstoffbildung mehrerer Schichten aus gebundenen Faservliesbahnen.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man den Körper herstellt durch Aufwickeln der Bahn um einen Dorn und daß man den Körper gegen eine Ausdehnung dadurch begrenzt, daß man die Bahn am Abwickeln hindert.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man den Körper bildet durch übereinanderlegen von Schichten von Vliesbahnen und daß man ihn während des Schäumens durch Borm- bzw. Preßformoberflächen an den entgegengesetzten Flächen des Körpers begrenzt.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man den faserigen Körper vor und während des Schäumens und der Polymerisation zusammendrückt und daß die Polymerisation des polymerisierbaren Materials zur Bindung der Fasern im zusammengedrückten Zustand führt.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man eine hochragende Faservliesbahn, an deren Fasern Scbleifkorner gebunden sind, mit dem schäumbaren, polymerisierbaren Material imprägniert, mehrere Schichten der Bahn übereinander schichtet und zusammendrückt und die übereinander geschichteten und zusammengedrückten Schichten durch Schäumen und Polymerisieren des polymerisierbaren Materials sichert.
DE19813108157 1980-03-04 1981-03-04 Verfahren zur herstellung eines schleifmittel- oder poliermittelprodukts Withdrawn DE3108157A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3709234A1 (de) * 1986-04-17 1987-10-22 Berlin Industriebuersten Verfahren zur herstellung eines schleifschaumkoerperverbundes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3709234A1 (de) * 1986-04-17 1987-10-22 Berlin Industriebuersten Verfahren zur herstellung eines schleifschaumkoerperverbundes

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