DE3100293C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3100293C2 DE3100293C2 DE3100293A DE3100293A DE3100293C2 DE 3100293 C2 DE3100293 C2 DE 3100293C2 DE 3100293 A DE3100293 A DE 3100293A DE 3100293 A DE3100293 A DE 3100293A DE 3100293 C2 DE3100293 C2 DE 3100293C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- yarn
- treatment
- helical
- desulfurization
- znso4
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000011282 treatment Methods 0.000 claims description 29
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 16
- 238000006477 desulfuration reaction Methods 0.000 claims description 9
- 230000023556 desulfurization Effects 0.000 claims description 9
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 9
- 239000002253 acid Substances 0.000 claims description 6
- 239000007832 Na2SO4 Substances 0.000 claims description 4
- 229920000297 Rayon Polymers 0.000 claims description 4
- PMZURENOXWZQFD-UHFFFAOYSA-L Sodium Sulfate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-]S([O-])(=O)=O PMZURENOXWZQFD-UHFFFAOYSA-L 0.000 claims description 4
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical compound OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 239000007864 aqueous solution Substances 0.000 claims description 4
- 229910052938 sodium sulfate Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 235000011152 sodium sulphate Nutrition 0.000 claims description 4
- 235000011149 sulphuric acid Nutrition 0.000 claims description 4
- 238000005406 washing Methods 0.000 claims description 4
- NWONKYPBYAMBJT-UHFFFAOYSA-L zinc sulfate Chemical compound [Zn+2].[O-]S([O-])(=O)=O NWONKYPBYAMBJT-UHFFFAOYSA-L 0.000 claims description 4
- 229910000368 zinc sulfate Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000011686 zinc sulphate Substances 0.000 claims description 4
- 235000009529 zinc sulphate Nutrition 0.000 claims description 4
- 238000005345 coagulation Methods 0.000 claims description 3
- 230000015271 coagulation Effects 0.000 claims description 3
- 150000003463 sulfur Chemical class 0.000 claims description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 4
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 3
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000001112 coagulating effect Effects 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 2
- 229910052979 sodium sulfide Inorganic materials 0.000 description 2
- GRVFOGOEDUUMBP-UHFFFAOYSA-N sodium sulfide (anhydrous) Chemical compound [Na+].[Na+].[S-2] GRVFOGOEDUUMBP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- UCKMPCXJQFINFW-UHFFFAOYSA-N Sulphide Chemical compound [S-2] UCKMPCXJQFINFW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004061 bleaching Methods 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 230000001143 conditioned effect Effects 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 1
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- 238000007669 thermal treatment Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
- D01D5/06—Wet spinning methods
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01F—CHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
- D01F2/00—Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
- D01F2/06—Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
- Artificial Filaments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen
Spinnen von Viskosereyon.
Es sind bereits kontinuierliche Viscosereyon-Spinnverfahren
bekannt, bei denen die aus geeigneten Spinndüsen in ein
Koagulationsbad extrudierte Viskose in diesem Bad oder in
nachfolgenden Bädern koakuliert und gestreckt und anschließend
zu einem Träger und einer Transporteinrichtung transportiert
wird, die bewirkt, daß sie entlang eines im wesentlichen
helixartigen (schraubenlinienförmigen) Weges wandert,
d. h., entlang eines Weges, der aus einer Reihe von
aufeinanderfolgenden Wendeln besteht, deren Form
nicht genau, jedoch nahezu helixartig ist, wobei
das Garn einer Reihe von Behandlungen unterworfen wird,
während es auf diesem Weg wandert, bis die gewünschten Endeigenschaften
erzielt sind. Ein Typ einer Einrichtung, die
geeignet ist, das koagulierte und gestreckte Garn entlang
eines im wesentlichen helixartigen
Weges zu transportieren, auf die nachfolgend Bezug genommen
wird, besteht aus einer Hauptrolle mit einem verhältnismäßig
großen Durchmesser und einer Reihe von sekundären
Rollen mit viel kleineren Durchmessern, die Achsen
aufweisen, die gegenüber derjenigen der ersten Rolle versetzt
sind. Die sekundären Rollen werden normalerweise als
Transportrollen bezeichnet. Die Hauptrolle wird auch als
Behandlungsrolle bezeichnet, weil darauf die chemischen und
thermischen Behandlungen ablaufen. Da in Einrichtungen dieser
Art jeder Transportrolle ein Garn entspricht, d. h. eine
Vielzahl von Garnen gleichzeitig in der Einrichtung
transportiert werden, wobei alle Garne mit der
Behandlungsrolle in Kontakt kommen und jedes Garn getrennt
mit einer anderen Transportrolle in Kontakt kommt, wird
nachfolgend bei der Beschreibung der Erfindung Bezug genommen
auf eine Einrichtung mit einer einzelnen Transportrolle,
so daß die Erfindung nachfolgend anhand eines einzelnen
Garns erläutert wird, wobei jedoch selbstverständlich
ist, daß bei der praktischen Durchführung der Erfindung
im allgemeinen eine Vielzahl von Garnen gleichzeitig
behandelt werden und demzufolge mehr als eine Transportrolle
vorhanden sind.
Die Hauptrolle oder Behandlungsrolle und demzufolge der
im wesentlichen helixartige Weg
des Garns ist in mehrere Zonen unterteilt, die in Richtung
der Wanderung des Garns oder in der Längsrichtung der
Behandlungsrolle aufeinanderfolgen, wobei jeder dieser Zonen
eine andere Behandlungsphase entspricht. Diese verschiedenen
Zonen sind normalerweise durch geeignete, beispielsweise
mechanische, Einrichtungen voneinander getrennt,
und eine sehr einfache Trennmethode besteht darin,
Flansche oder Flanschenpaare zwischen jeder Zone und den
daran angrenzenden Zonen anzuordnen. Bei der nachfolgenden
Erläuterung der Erfindung wird auf eine Einrichtung dieser
Art Bezug genommen, wobei selbstverständlich die Erfindung
unabhängig von der spezifischen mechanischen Einrichtung
ist, die in der Praxis angewendet wird.
Nach dem bisher angewendeten konventionellen Verfahren wird
das Garn nach dem Koagulieren und Strecken unter Verwendung
eines Säurebades fixiert, woran sich im allgemeinen
ein Waschen anschließt, worauf eine Desulfurierung und im
allgemeinen eine Bleich- und Appretierbehandlung folgen,
danach wird das Garn mehrmals gewaschen und schließlich
getrocknet. Ein solches Verfahren wird in der US-PS 23 09 072
beschrieben.
Die GB-PS 10 96 509 beschreibt ein ähnliches Verfahren, bei
dem ohne Desulfurierung in üblicher Weise nachbehandelt
wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes
Verfahren zum kontinuierlichen Spinnen von Viskosereyon zur
Verfügung zu stellen, bei dem eine Desulfurierungsstufe
nicht notwendig ist. Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren
der eingangs genannten Art gelöst, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß das Garn nach dem Koagulieren und
Strecken in zwei Stufen fixiert wird, wobei die erste Stufe
bei einer höheren Temperatur im Bereich von 65 bis 85°C und
in einer wäßrigen Lösung von 30 bis 70 g/l H₂SO₄, 60 bis
140 g/l Na₂SO₄ und 1,8 bis 4,2 g/l ZnSO₄ als erstem Säuremedium
und die zweite Stufe bei einer tieferen Temperatur im
Bereich von 50 bis 70°C und in einer wäßrigen Lösung von 15
bis 35 g/l H₂SO₄, 30 bis 70 g/l Na₂SO₄ und 0,9 bis 2,1 g/l
ZnSO₄ als zweitem Säuremedium durchgeführt werden, wodurch
die in dem Garn enthaltenen Schwefelsalze im wesentlichen
eliminiert werden.
Es wurde überraschend gefunden, daß durch das
erfindungsgemäße Verfahren ein Garn erhalten wird, das nicht
nur perfekt fixiert ist, sondern auch im wesentlichen
desulfuriert ist, da die darin enthaltenen schwefelhaltigen
Salze elimiert sind und nur eine geringe Menge an
elementarem Schwefel in der Faser verbleibt, deren Einfluß
auf die Qualität des Garns vernachlässigbar ist.
Die Möglichkeit der Eliminierung der klassischen Desulfurierungsstufe
(Entschwefelungsstufe) stellt einen beträchtlichen
technischen Fortschritt dar, da vor allem das Sulfidbad
weggelassen werden kann, das besonders aggressiv
und vom Standpunkt der Umweltverschmutzung aus gesehen
schädlich ist, und außerdem, wie weiter unten näher erläutert,
die Möglichkeit besteht, eine Behandlungszone zu eliminieren,
wodurch der Platzbedarf für die Behandlungsrolle
verringert wird bei gleichbleibender Spinngeschwindigkeit
oder wodurch bei gleichbleibendem Platzbedarf für die Behandlungsrolle
die Spinngeschwindigkeit erhöht werden kann.
Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform folgt auf die Fixier
behandlung ein Waschen mit Wasser bei einer Temperatur
von etwa 30°C, wodurch die restliche Säure und die löslichen
Salze aus dem Garn entfernt werden. Gemäß einer anderen
erfindungsgemäßen Ausführungsform werden unter diesen Bedingungen zwei
Waschstufen durchgeführt, und in diesem Fall muß die normale
Anzahl von Behandlungszonen vorhanden sein.
Die physikalischen und chemischen Eigenschaften des dabei
erhaltenen Garns sind in jedem Falle vollkommen zufriedenstellend,
wie aus den weiter unten folgenden Beispielen
hervorgeht.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann unabhängig
von der Art der Koagulation und des Streckens des
Garns durchgeführt werden. Insbesondere können diese Arbeitsgänge
auf traditionelle Weise durchgeführt werden und
außerdem kann die Vorrichtung, die auch für
die Behandlungen verwendet wird, die auf das Fixieren folgen,
eine Vorrichtung sein, die
beispielsweise in den IT-PSen 5 16 501
und 5 35 752 beschrieben ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Figuren, die
in schematischer Form eine Einrichtung mit gegeneinander
versetzten Rollen zum Transport und zur Behandlung des
Garns erläutern, wie sie beispielsweise in der
IT-PS 5 16 501 beschrieben ist, näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht dieser Einrichtung
mit vier Transportrollen für die gleichzeitige Behandlung
von vier Garnen; und
Fig. 2 eine schematische Stirnansicht der gleichen Einrich
tung.
In den Fig. 1 und 2 sind die Behandlungs-
und Transportrollen in abgebrochener Form dargestellt,
wobei nur sieben Behandlungszonen gezeigt sind,
die in den weiter unten folgenden Beispielen beschrieben
werden. Die Trocknungszone ist nicht dargestellt, da sich
das erfindungsgemäße Verfahren nicht darauf erstreckt, sondern
diese normalerweise vorhanden ist, und außerdem können weitere
Zonen vorgesehen sein für bestimmte Zwecke, die nicht
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren in Verbindung stehen.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet
die Ziffer 10 die Behandlungsrolle, und die Ziffer 11 a,
11 b, 11 c und 11 d bezeichnen die Transportrollen, die, wie
bereits erwähnt, gegenüber der Behandlungsrolle versetzt
angeordnet sind. Die Ziffern 12 a, 12 b, 12 c und 12 d
bezeichnen Garne, die nur teilweise dargestellt sind. Die
Ziffer 13 bezeichnet die Trennflansche der verschiedenen
Zonen bei denen es sich um Paare handeln kann
oder die solche eines beliebigen Typs sein können. Die
Einrichtungen zur Einführung der Behandlungsflüssigkeiten
wurden aus Gründen der Vereinfachung weggelassen. Die Ziffer
14 bezeichnet die Wanne zum Sammeln der Flüssigkeiten,
die mit nicht dargestellten Austragsauslässen versehen ist.
Die verschiedenen Behandlungszonen werden durch römische
Ziffern I bis VII gekennzeichnet, die den Ziffern entsprechen,
durch welche die jeweiligen Behandlungen in der nachfolgenden
Tabelle bezeichnet werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher er
läutert.
In allen Beispielen wurde ein Garn mit einem Titer
(einer Feinheit) von 1080 tex mit einer Geschwindigkeit
von 110 m/min gesponnen entsprechend einer Produktions
geschwindigkeit von 0,352 kg pro Rolle und pro Stunden. Die
Beispiele 1 und 2 stellen Vergleichsbeispiele dar, wobei
sich das Beispiel 1 auf ein Spinnen ohne Desulfurierung
bezieht, während sich das Beispiel 2 auf ein Spinnen mit
konventioneller Desulfurierung unter Verwendung eines Na₂S-Bades
bezieht. Das Beispiel 3 erläutert das erfindungsgemäße Verfahren.
Die sich auf die drei Beispiele beziehenden Daten sind in
der folgenden Tabelle zusammengefaßt, in der jede Spalte
einer Behandlungszone und damit einer Behandlung entspricht
und in der jede Zeile einem Beispiel entspricht mit Ausnahme
der letzten beiden Zeilen, in denen die Zeitspannen,
während der das Garn in jeder Zone verblieb, d. h. die jeweilige
Behandlungsdauer, und die Strömungsgeschwindigkeiten
der Bäder in Volumenteilen angegeben sind.
Es sei darauf hingewiesen, daß den angegebenen Zonen eine
weitere Zone zugefügt werden kann, um gegebenenfalls eine
zusätzliche Behandlung durchzuführen. Eine solche Möglichkeit
wurde jedoch weder in den Beispielen noch in der beiliegenden
Zeichnung berücksichtigt, um eine überflüssige
Komplizierung zu vermeiden.
Dann wurden die Textileigenschaften der in den Beispielen 1
bis 3 erhaltenen Garne bestimmt. Sie waren in allen drei
Fällen praktisch unverändert und waren folgende:
Reißfestigkeit im konditionierten Zustand: 0,20-0,21 g/tex
Reißfestigkeit im nassen Zustand: 0,09-0,10 g/tex
Dehnung im konditionierten Zustand: 16-19%
Dehnung im nassen Zustand: 30-32%
Reißfestigkeit im nassen Zustand: 0,09-0,10 g/tex
Dehnung im konditionierten Zustand: 16-19%
Dehnung im nassen Zustand: 30-32%
Die chemische Analyse der Fasern führte zu den folgenden Er
gebnissen:
Beispiel 1:
freier S 0,12%
ZnS 0,02%
Beispiel 2:
freier S 0,06%
ZnS 0,025%
Beispiel 3:
freier S 0,08%
ZnS 0,01%
freier S 0,12%
ZnS 0,02%
Beispiel 2:
freier S 0,06%
ZnS 0,025%
Beispiel 3:
freier S 0,08%
ZnS 0,01%
Aus den vorstehenden Ergebnissen geht hervor, daß das erfindungsgemäße
Verfahren die Eliminierung des Na₂S-Bades erlaubt,
ohne daß dadurch die Qualität des Garns in negativer
Weise beeinflußt wird, die andererseits besser ist als diejenige,
die erzielt würde durch bloße Eliminierung der Desulfurierung
in dem traditionellen Verfahren.
Wenn die Zone III und der jeweilige Waschvorgang in Beispiel 3
eliminiert wird, kann der Platzbedarf der Spinnvorrichtung
verringert werden oder die Geschwindigkeit kann erhöht
werden bei gleichbleibendem Platzbedarf und die physikalischen
und chemischen Eigenschaften der Faser bleiben
gegenüber dem Beispiel 3 unverändert. Ein solches Beispiel
ist daher in der Tabelle nicht aufgeführt, da es
durch bloße Eliminierung der Behandlung III direkt aus dem
Beispiel 3 abgeleitet werden kann.
Claims (4)
1. Verfahren zum kontinuierlichen Spinnen von Viskosereyon,
dadurch gekennzeichnet, daß das Garn nach dem Koagulieren und
Strecken in zwei Stufen fixiert wird, wobei die erste Stufe
bei einer höheren Temperatur im Bereich von 65 bis 85°C und
in einer wäßrigen Lösung von 30 bis 70 g/l H₂SO₄, 60 bis
140 g/l Na₂SO₄ und 1,8 bis 4,2 g/l ZnSO₄ als erstem Säuremedium
und die zweite Stufe bei einer tieferen Temperatur im Bereich
von 50 bis 70°C und in einer wäßrigen Lösung von 15 bis 35 g/l
H₂SO₄, 30 bis 70 g/l Na₂SO₄ und 0,9 bis 2,1 g/l ZnSO₄ als
zweitem Säuremedium durchgeführt werden, wodurch die in dem
Garn enthaltenen Schwefelsalze im wesentlichen eliminiert
werden.
2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auf die zweite Fixierstufe mindestens eine Waschstufe mit
Wasser folgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß nach Durchführung der Fixierstufen und entsprechenden
Waschstufen das Garn konventionellen Behandlungen mit Ausnahme
der Desulfurierung (Entschwefelung) unterworfen wird.
4. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungen durchgeführt
werden, während das Garn entlang eines im wesentlichen
helixartigen (schraubenlinienförmigen) Weges wandert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT19109/80A IT1129652B (it) | 1980-01-09 | 1980-01-09 | Procedimento perfezionato per la filatura in continuo di rayon viscosa |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3100293A1 DE3100293A1 (de) | 1981-12-03 |
| DE3100293C2 true DE3100293C2 (de) | 1989-07-20 |
Family
ID=11154670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813100293 Granted DE3100293A1 (de) | 1980-01-09 | 1981-01-08 | Verfahren zum kontinuierlichen spinnen von viskosereyon |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4371491A (de) |
| BR (1) | BR8007083A (de) |
| DE (1) | DE3100293A1 (de) |
| FR (1) | FR2473563A1 (de) |
| IN (1) | IN154215B (de) |
| IT (1) | IT1129652B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986005282A1 (en) * | 1985-03-01 | 1986-09-12 | Manchester R & D Partnership | Liquid crystal color display and method |
| GB9127463D0 (en) * | 1991-12-28 | 1992-02-19 | Devro Ltd | Co-extruded collagen coated foodstuffs particularly sausages |
| CN100507099C (zh) * | 2006-12-20 | 2009-07-01 | 邯郸纺织机械有限公司 | 一种模块化双辊多丝传动机构 |
| US8282384B1 (en) * | 2011-04-15 | 2012-10-09 | Thomas Michael R | Continuous curing and post curing apparatus |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2309072A (en) * | 1940-07-29 | 1943-01-19 | Ind Rayon Corp | Manufacture of thread or the like |
| US2307863A (en) * | 1940-12-03 | 1943-01-12 | Du Pont | Spinning of artificial filaments |
| NL68203C (de) * | 1942-07-14 | |||
| NL175547B (nl) * | 1952-01-25 | Oerlikon Buehrle Ag | Automatisch vuurwapen. | |
| US2974363A (en) * | 1954-07-02 | 1961-03-14 | Meyer Hans | Method of and apparatus for the continuous production of synthetic fibers |
| NL134509C (de) * | 1965-08-03 | |||
| NL137466C (de) * | 1966-09-22 | |||
| US3632468A (en) * | 1968-04-09 | 1972-01-04 | Rayonier Inc | High-crimp, high-strength rayon filaments and staple fibers and process for making same |
-
1980
- 1980-01-09 IT IT19109/80A patent/IT1129652B/it active
- 1980-10-28 IN IN1221/CAL/80A patent/IN154215B/en unknown
- 1980-10-31 BR BR8007083A patent/BR8007083A/pt not_active IP Right Cessation
-
1981
- 1981-01-08 DE DE19813100293 patent/DE3100293A1/de active Granted
- 1981-01-09 US US06/223,926 patent/US4371491A/en not_active Expired - Fee Related
- 1981-01-09 FR FR8100334A patent/FR2473563A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2473563A1 (fr) | 1981-07-17 |
| IT8019109A0 (it) | 1980-01-09 |
| FR2473563B1 (de) | 1984-05-18 |
| IT1129652B (it) | 1986-06-11 |
| US4371491A (en) | 1983-02-01 |
| DE3100293A1 (de) | 1981-12-03 |
| BR8007083A (pt) | 1981-07-14 |
| IN154215B (de) | 1984-10-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2757116C2 (de) | Verfahren zum Erspinnen von Fäden aus sauren Lösungen von aromatischen Polyamiden | |
| EP1129241B1 (de) | Verfahren zur herstellung cellulosischer fasern | |
| DE3100293C2 (de) | ||
| DE3415703C2 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Naßspinnen einer Vielzahl von Filamenten | |
| DE1435607A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Behandung von Garnen mit einem Luftstrom und nach diesem Verfahren hergestelltes Garn | |
| DE3100368C2 (de) | ||
| DE1494725A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faeden und Fasern aus regenerierter Cellulose | |
| DE744891C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstseide, Fasern und Faeden aus Viscose | |
| DE2727057A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum waschen eines durch einen fluessigen stoff impraegnierten produkts | |
| DE69103017T2 (de) | Verbesserte garntrennung beim start. | |
| DE1195898B (de) | Streckvorrichtung fuer nassgesponnene Kunstfaeden | |
| DE2451185C3 (de) | ||
| DE3125269C2 (de) | ||
| DE4446340C1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Waschen von kontinuierlich naßgesponnenen Elastanfäden | |
| DE2614868A1 (de) | Verfahren zur herstellung von viskosefaeden und spinnmaschine zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE1660242C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umwandeln von Fadensträngen in spinnbare Stapelfaserbänder | |
| DE1071277B (de) | ||
| DE2031316A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von stark gekrauselten, regenerierten Cellulosefasern | |
| DE3002324A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen mercerisieren von offener oder schlauchfoermiger, roher oder gefaerbter wirkware | |
| DE2813010C2 (de) | Verfahren zur Herstellung spinn-orientierter, unverstreckter Polyhexamethylenadipamid-Fäden | |
| DE949429C (de) | Verfahren zur ununterbrochenen Herstellung von kuenstlichen Gebilden, wie Faeden, Fasern oder Filme, aus Viscose | |
| DE2031308B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von gekräuselten, regenerierten Cellulosefasern | |
| DE876886C (de) | Verfahren zur Herstellung von Cellulosehydratfaeden durch Verspinnen von Viscose | |
| DE925907C (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Faeden oder Baendern aus Viscose | |
| DE1494698A1 (de) | Verfahren zur Herstellung hochfester Faeden aus regenerierter Cellulose und die danach hergestellten Produkte |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8330 | Complete renunciation |