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DE3002324A1 - Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen mercerisieren von offener oder schlauchfoermiger, roher oder gefaerbter wirkware - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen mercerisieren von offener oder schlauchfoermiger, roher oder gefaerbter wirkware

Info

Publication number
DE3002324A1
DE3002324A1 DE19803002324 DE3002324A DE3002324A1 DE 3002324 A1 DE3002324 A1 DE 3002324A1 DE 19803002324 DE19803002324 DE 19803002324 DE 3002324 A DE3002324 A DE 3002324A DE 3002324 A1 DE3002324 A1 DE 3002324A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knitted fabric
squeezing
cylinders
knitted
fabric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803002324
Other languages
English (en)
Inventor
Vittorio Milano Codecasa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E MOTTANA SpA
Original Assignee
E MOTTANA SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E MOTTANA SpA filed Critical E MOTTANA SpA
Priority to DE19803002324 priority Critical patent/DE3002324A1/de
Publication of DE3002324A1 publication Critical patent/DE3002324A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/10Mercerising, e.g. lustring by mercerising of tubular fabrics or tubular articles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen
  • Mercerisieren von offener oder schlauchförmiger, roher oder gefärbter Wirkware Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Mercerisieren von offener oder schlauchförmiger, roher oder gefärbter Wirkware.
  • Bis heute ist es nicht gelungen, die Mercerisierung von schlauch förmiger Wirkware aus Baumwolle industriell durchzuführen.
  • Man hat sich daher damit beholfen D daß man den zum Wirken der Schlauchware bestimmten Faden mercerisiert, wobei die Herstellunsskosten stark erhöht wurden und häufige Fehler erst an der Strickware -erken-nbar wurden-, oder daß man eine Imprägnierbehand lung im Bad mit tznatron, darauf folgender Lagerung in Rollenform und schließlich Neutralisierung und Waschen durchgeführt hat, wobei diese Behandlungen fälschlicherweise -Mercerisierung genannt wurden, in Wirklichkeit- jedoch eine einfache Natronbehandlung waren.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe -zugrunde, ein Verfahren mit einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Mercerisieren von offener oder schlauchförmiger, roher oder gefärbter Wirkware zur Verfugung zu stellen D wobei das Endprodukt nach der Behandlung eine ausgezeichnete MaßhaltAgkeit5 einen guten Glanz und eine erhebliche Verbesserung der Elastizität und Widerstandsfähigkeit aufweisen soll.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus den nachstehenden, aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten: a) Imprägnierung mit ätznatron unter kontrollierter Spannung b) Reaktionsperiode fUr das Soda während der Bewegung, bei der die Wirkware Uber eine Reihe von Stabilisatorwalzen läuft, c) Waschen, Stabilisierung und anschließende Neutralisierung für den Durchlauf durch eine Reihe von (wenigstens fünf) Wascheinheiten, von denen wenigstens die ersten vier eine automatisch gesteuerte Spannung erwirken, d)-im Falle roher Wirkware vollständiges Quetschen bzw. im Falle -gefärbter Wirkware-vollständiges Quetschen, Durchlauf durch ei-n Appreturbad und anschließendes, vollständiges Quetschen, e) ei-ne oder zwei- Abschnitte für die Dimensionskontrolle vor dem Verfahrensschritt a), nach dem Verfahrensschritt b) und nach dem Verfahrensschritt c).
  • Die Vorrichtung, mit der das Verfahren durchgeführt werden kann, hat eine Reihe von Stationen zur Ausführung der Verfahrensschritte, die später noch näher erläutert werden.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, das in der Zeichnung dargestellt ist, in der die Figuren la und ib einen- Längsschnitt einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung zeigen.
  • Es wird vorausgeschickt, daß die Querabmessung der Vorrichtung der maximalen Breite handelsüblicher Wirkwaren dieser Art entspricht und daß auf dieser Vorrichtung bearbeitet werden können: Bahnen aus Wirk- oder Strickware mit einer Breite, die der Maximal breite der Vorrichtung entspricht oder mit einer geringeren Breite sowie zwei parallel verlaufende Bahnen, wenn ihre Breite kleiner -ist als die Hälfte der Breite der Vorrichtung, wobei lediglich eine zweite Entnahmegruppe und eine doppelte Vorrichtung für die Dimensionskontrolle anstelle nur einer derartigen Vorrichtung vorgesehen werden muß, um jeden Schnitt für sich kontrollieren zu können.
  • Die erfindungsgem!ß ausgebildete Vorrichtung hat eine ZufUhreinrichtung mit einer Reihe von Zylindern 4 (im dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Zylinder 4 vorgesehen), denen zwei ZufUhrzylinder 3 mit einstellbarer Geschwindigkeit vorgeschaltet sind, welche die Aufgabe haben, der Wirkware während der Imprägnierung die erforderliche, kontrollierte Spannung zu geben; die ZufUhreinrichtung dient zur Entnahme der Wirkware 1 aus einem Speicher 2, der im dargestellten Beispiel ein Wagen ist, jedoch auch eine Rolle oder ähnliches sein kann, und zur Zuführung der Wirkware in die Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung ha-t ferner eine Einrichtung fUr die Vorbereitung der Wirkware, in der diese ausgebreitet und ohne Falten vorbereitet wird und die entweder aus einer Einrichtung 5 zum Führen und Ausbreiten offener Wirkware oder aus einem ebenfalls bekannten Breithalter 6 fUr schlauchförmige Wirkware besteht. Da es schwierig ist, in der Zeichnung in ein und demselben Schnitt der Vorrichtung beide Einrichtungen für die Vorbereitung (für offene Wirkware und für schlauchförmige Wirkware) darzustellen und da im Ausführungsbeispiel 3 derartiger Einrichtungen für die Dimensionskontrolle in verschiedenen Querschnittsebenen vorgesehen sind, sind diese Einrichtungen in der Zeichnung alternativ dargestellt, wobei hier klargestellt sein soll, daR in allen drei Querschnittsebenen beide Einrichtungstypen zum Ausbreiten vorgesehen sind, die im Betrieb entsprechend der zu bearbeitenden Wirkware (offen oder schlauchförmig) alternativ eingesetzt werden oder auch, im Fall daß zwei- Bahnen parallel bearbeitet werden, jeweils zwei dieser Einrichtungen von nur halber Breite anstelle einer Einrichtung eingesetzt werden können.
  • Die Vorrichtung hat ferner eine -Imprägnierstation mit einer Schale 7 für de Atznatron-Lösung, in der eine Reihe von Zylindern 8 angeordnet sind, die im allgemeinen als Loswalzen ausgebildet sind, zwischen denen die zu imprägnierende Wirkware durchläuft und zwischen den Zylindern 9 der anschließenden Einrichtung zum Quetschen- und den Zuführzylindern 3 unter Span nung gehalten wird.
  • Die Einrichtung zum Quetschen besteht aus zwei Zylindern 9, die nebeneinander liegen und gegeneinander einstellbar sind sowie einen Kunststoffüberzug haben, um die Wirkware vollständig ausquetschen zu können.
  • Weiter ist eine Reaktionsgruppe vorgesehen, die aus einer Reih von Zylindern 10 besteht, deren Zahl so bemessen ist, daß die Wirkware -eine ausrei-chende Zeit durch die -Umgebungsluft verläuft, daß die Reaktion eintreten kann.
  • Diese Reaktionsgruppe hat außerdem die Aufgabe, die Querabmessung der Wirkware zu regulieren, damit diese Abmessung im anschließenden Behandlungsschritt auf die gewünschte Abmessung stabilisiert werden kann.
  • Zu diesem Zweck müssen die Anordnung und der Durchmesser der Zylinder so gewählt sein, daß der Haftungsgrad der Wirkware an den Zylindern größer ist als die Kraft, mit der die Wirkware zur Weiterbewegung gezogen wird, damit eine Breitenverringerung vermieden wird, wenn es erwünscht ist, daß die Wirkware nach der Rea-ktion dieselbe Breite hat wie am Ausgang aus der Imprägnierschale 7. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Geschwindigkeit der Zylinder in Zweiergruppen so zu verändern, daß man einen wachsenden Zug erzeugt, um am Ende der Reaktion eine Wirkware- zu haben, die schmaler ist, als sie beim Eintritt in die Imprägnierschale 7 war.
  • Hierzu sind die Zylinder in Zweiergruppen mit Regelorganen für die Geschwindigkeit bekannter Bauart ausgerüstet, die von Spannungsfühlern 11 ebenfalls bekannter Art gesteuert werden.
  • Eine zweite Einrichtung zur Kontrolle der Breite besteht aus weiteren zwei Einrichtungen 5 und 6, die völlig mit denen vor der Imprägnierschale 7 angeordneten Ubereinstimmen.
  • Eine Gruppe zum Waschen, Stabilisieren und Neutralisieren besteht aus einer bestimmten Zahl von "Wascheinheiten", die hintereinander angeordnet sind und von denen wenigstens die ersten vier die Spannung automatisch steuern können. Jede Wascheinheit besteht aus einer Waschwanne 13, in der ein gelochter Hohlzylinder 14 rotiert, über den die Wirkware läuft und in dessen Innerem eine Pumpe vorgesehen ist, die -den Zwangsumlauf des Wassers in der Waschwanne 13 durch die Wände des Zylinders und die Fäden der Wirkware von der Außenseite der Walze zur Innenseite herbeiführt und gleichzeitig die Rotation und die Selbstregel-ung der Geschwindigkeit des gelochten Hohlzylinders bewirkt, wie das in der italienischen Patentanmeldung 21613 Al7 7 vom 24. März 1977 beschrieben ist; im Anschluß an jeden Hohlzylinder 14 ist eine Quetschgruppe 15 zum leichten Quetschen vorgesehen, die -jeweils einen an sich bekannten Geschwindigkeitsregler hat, der von einem Spannungsfiihler 11 geregelt wird der mit dem bereits erläuterten Spannungsfühler 11 übereinstimmt.
  • Die vorletzte Wascheinheit dies-er Gruppe dient zur Neutralisierung und damit zum Beseitigen der letzten Spuren von noch vorhandener Atznatron-Lösungf so daß in der letzten Wascheinheit die abschließende Waschung durchgeführt wird. In dieser Phase, in der die Stabilisierung der Wirkware bestimmt wird, muß diese vom Anfang bis zum Ende ihre Querabmessung unverändert beibehalten-, woraus sich die Forderung ergibt, daß wenigstens die ersten vier Wascheinheiten automatisch gesteuert te Geschwindigkeiten haben.
  • Es schließt sich eine Umlenkgruppe an, die aus drei Zylindern 16 besteht, die von einem Fühler 11 gesteuert werden.
  • Nach dem Waschen ist eine dritte Gruppe fUr die Dimensionskontrolle der Wirkware vornesehen, die aus nochmals zwei Einrichtungen 5 und 6 besteht, welche identisch mit den bereits beschriebenen Einrichtungen 5 und 6 sind und dieselbe Funktion haben.
  • Eine Einrichtung zum vollständigen Ausdrücken besteht aus einem Tropfbecken 18, in dem drei Umlenkrollen 17 angeordnet sind, und aus drei Quetschwalzen 20, 21 und 22, die -mit Kunststoff beschichtet sind.
  • -Eine Appretiereinrichtung besteht aus einer Wanne 19 und aus Umlenkrollen 23 und 24.
  • Schließlich sind zwei Abgabestationen vorgesehen, die eine Umlenkrolle 26 bzw. 27 aufweisen, denen je ein Schichtorgan 30 nachgeschaltet ist.
  • Die beschriebene und dargestellte Vorrichtung arbeitet in der folgenden Weise: Die aus dem als Wagen ausgebildeten Speicher 2 entnommene Wirkware -i läuft im Zick-Zack über die Zylinder 4 mit einstellbarer Geschwindigkeit und die Zuführzylinder 3, die die Aufgabe haben, die Wirkware mit regulierter Geschwindigkeit und Spannung zu der Vorbereitungszone zu führen, wo die Wirkware so ausgebreitet wird, daß sie keine Falten hat, was im Fall von offener Wirkware in der Ausbreitelnrichtung 5 und Im Fall schlauchförmiger Wirkware im Breithalter 6 vor sich geht.
  • Im AnschluR daran wird die Wirkware bei der Zick-Zack-Umlenkung um die Zylinder 8 in die Imprägnierschale 7 getaucht, die mit einer Lösung mit ätznatron gefüllt ist. Während der Imprägnierung wird die Wirkware leicht unter Zug gehalten.
  • Am Ausgang der Imprägnierschale läuft die Wirkware über die beiden Zylinder 9 zum vollständigen Quetschen, die die Wirkware von der überflüssigen Peaktionsflüssigkeit befreien, wodurch die Reaktionsperiode beginnt, die dadurch abläuft, daß die Wirkware unter ständiger Fortbewegung durch eine Strecke läuft, die durch die Zylinder 10 der Reaktionsgruppe gebildet ist.
  • Diese Zylinder 10 rotieren mit gesteuerter Geschwindigkeit und sind jeweils paarweise von einer Reihe von Spannungsfühler 11 gesteuert, die die Geschwindigkeit der Zylinder an die unterschiedlichen Größenverhältnisse der Wirkware anpassen, die in dieser Phase eine Verkleinerung erfahren, wenn man die Querabmessung der Wirkware nicht verändern darf; indem man jedoch entsprechend die Relativgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Zylinderpaaren verändert, kann man während dieser Bearbeitungsphase die Querabmessung der Wirkware verändern, d.h. verringern, um sie bei der anschließenden Bearbeitungsphase in dieserAbmessung stabilisieren zu können.
  • Anschließend läuft die Wirkware zu der zweiten Kontrolleinrich tung für die Abmessung durch die Einrichtung 5 bzw. 6, je nach dem, ob es sich um offene oder schlauchförmige Ware handelt, wo die Breite kontrolliert und gegebenenfalls eingestellt wird.
  • Nun beginnt die Waschphase, in der die Wirkware durch die wenigstens fUnf Wascheinheiten 13 läuft, von denen wenigstens die ersten vier mit dem Zylinder mit selbstregelbarer Geschwindigkeit ausgerüstet sind und die warmes Wasser enthalten, wobei hinter jeder Wascheinheit eine Einrichtung zum leichten Quetschen vorgesehen ist, bestehend aus den beiden Quetschzylindern 15, deren Geschwindigkeit mit Hilfe der bereits genannten Requlatoren einstellbar ist, die durch die ebenfalls genannten Spannunasfuhler 11 gesteuert werden.
  • Nachdem die Wirkware die letzte Wascheinheit verlassen hat, wird sie durch die Umlenkgruppe, bestehend aus den Zylindern 16 und dem Spannungsfühler 11, umgelenkt und einer letzten Dimensionskontrolle zugeführt, während der sie durch die bereits genannten Vorrichtungen 5 bzw. 6 läuft, je nachdem, ob es sich um offene oder schlauchförmige Wirkware handelt.
  • Wenn es sich um eine im rohen Zustand mercerisierte Wirkware handelt, wird diese anschließend in das Tropfbecken 18 geleitet, in dem sowohl die Tropfflüssigkeit als auch die von dem anschließenden, vollständigen Quetschen stammende Flüssigkeit gesammelt wird, wobei die Wirkware zum Quetschen Uber die mit Kunststoff beschichteten Quetschzylinder 20, 21 und 22 geführt wird, um dann anschließend auf die Umlenkrolle 26 bzw.
  • beide Umlenkrollen 26 und 27 zu gelangen, von wo die Wirkware über das Schichtorgan bzw. die Schichtorgane 30 in den Wagen 28 und 29 abgelegt wird.
  • Wenn jedoch eine bereits gefärbte Wirkware mercerisiert worden ist, läuft diese, nachdem sie zwischen den Quetschzylindern 20 und 21 hindurchgeführt worden ist, über die Umlenkrolle 24, die in die Wanne 19 eingetaucht ist, welche Appretur enthält, von wo aus sie zwischen den Quetschwalzen 21 und 22 gequetscht und dann über die Umlenkrollen 26 und 27 läuft, um dann durch die Schichtorgane 30 in den Wagen 28 und 29 abgelegt zu werden.
  • Leerseite

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum kontinuierlichen Mercerisieren von offener oder schlauchförmiger, roher oder gefärbter Wirkware, gekennzeichnet durch die folgenden, nacheinander ablaufenden Verfahrensschritte: a) Imprägnierun-g unter kontrollierter Spannung, b) Reaktion des Soda während der Bewegung, wobei die Wirkware während der zur Reaktion erforderlichen Zeit über eine Reihe von Zylindern (10) geführt wird, die zudem die Eigenschaft haben, der Wirkware ihre Anfangsabmessung in Querrichtung zu erhalten oder bei Bedarf zu ändern, c) Waschen, Stabilisieren und anschließendes Neutralisieren, wobei die Wirkware durch eine Reihe von wenigstens fünf Wascheinheiten (13) läuft, von denen wenigstens die ersten vier eine selbstgesteuerte Spannung erzeugen, d) im Fall von roher Wirkware vollständiges Ausquetschen und Sammeln bzw. im Fall von gefärbter Wirkware vollständiges Ausquetschen Appretieren und anschließendes.
    vollständiges Ausquetschen, e) wenigstens eineDimensionskontrolle über einen Zyklus.
  2. 2. Vorrichtung zum kontinuierlichen Mercerisieren von Wirkware nach dem Verfahren des Anspruchs 1, gekennzeichnet durch die Hintereinanderschaltung der folgenden Einrichtungen: - eine Zuführeinrichtung (3, 4) für die Wirkware (1), - eine Einrichtung (5, 6) zur Vorbereitung und Dimensions-- kontrolles, - eine Einrichtung zum Imprägnieren (7, 8), - eine Einrichtung (9) zum Quetschen, - eine Reaktionsgruppe (10!, - eine zweite Einrichtung für die Dimensionskontrolle, - eine Gruppe zum Waschen, Stabilisieren und Neutralisieren (13, T4, 15), - eine Umlenkgruppe (16, 11), - eventuell eine dritte Einrichtung zur Dimensionskontrolle, - eine Einrichtung (20, 21)zum Abschließen, vollständigen Quetschen bzw. alternativ eine Einrichtung (20, 21) zum Quetschen, zum Anpretieren (19) und zum Quetschen (21, 22) und - zwei Abaabestationen (26, 27, 28, 30).
  3. 3. Vorrichtuna nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der Breite der Vorrichtung entweder eine einzige Bahn oder zwei parallel laufende Bahnen mit einer Breite, die kleiner ist als die Hälfte der Breite der Vorrichtung, bearbeitbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Zuführeinrichtung aus einer Reihe von Führungszylindern (4) mit einem davor angeordneten Paar von Zuführzylindern (3) veränderbarer Geschwindigkeit besteht, die die Wirkware (1) aus dem Speicher (2) entnimmt und der Vorrichtunq zuführt.
  5. 5. Vorrichtuna nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen für die Vorbereitung und/oder Dimensionskontrolle der Wirkware (1), die diese weiten oder nur ausbreiten und ohne Falten vorlegen, aus einer Vorrichtung (5) zum Führen und Ausbreiten für offene Wirkware bekannter Bauart bzw. aus einem Breithalter (6) für schlauchförmige Wirkware ebenfalls bekannter Bauart bestehen, die alternativ in Abhängigkeit von der zu verarb tenden, offenen oder schlauchförmigen Wirkware einsetzbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall der Bearbeitung von zwei parallelen Bahnen gemäß Anspruch 3 die Einrichtungen zur Vorbereitung für jeden Wirkwarentyp dopDel-t vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierstation eine Imprägnierschale (7) mit -einer Lösuna von ätznatron aufweist, in welcher eine Reihe von im allgemeinen als Losrollen ausgebildete Zylinder (8) eintauchen, zwischen denen die zu imprägnierende Wirkware (1) durchläuft und während dieses Durchlaufes von den zwei Zuführzylindern (3) variabler Geschwindigkeit und den nachfolgenden fluetschzylindern (9) unter Spannung gehalten ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß' die Einrichtung zum Quetschen aus zwei Zylindern (9) besteht, die zustellbar nebeneinander liegen und mit Kunststoff beschichtet sind derart, daß eine vollständige Ausguetschung der Wirkware erfolgt.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch geken -zeichnet, daß die Reaktionsgruppe aus einer Reihe von Zylin dern (10) besteht, deren Anzahl den- Weg der Wirkware (1) an der Luft über einen Zeitraum bestimmt, der für eine Reaktion ausreicht, wobei diese Reaktionsgruppe die Querabmessunq der Wirkware reqelt derart, daß diese im anschließenderi Behandlunqsschritt auf der gewünschten Dimension stabilisiert werden kann.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (10) der Reaktionsgruppe paarweise mit einer an sich bekannten Reqeleinrichtung für die Geschwindigkeit versehen sind, welche von ebenfalls bekannten Fühlern (11) qesteuert sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe zum Waschen, Stabilisieren und Neutralisieren aus einer bestimmten Anzahl von Wascheinheiten (13) besteht, die hintereinander geschaltet sind und von denen wenigstens die ersten vier mit selbstgeregelter Spannung arbeiten, während die vorletzte zur Neutralisierung dient.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung aus drei Zylindern (11, 16) besteht, die durch einen an sich bekannten Spannungsfühler (11) gesteuert sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Endeinrichtung zum vollständigen Quetschen aus drei Quetschwalzen (20, 21, 22) besteht, die mit Kunststoff beschichtet und über einem Tropf- und Sammelbecken (18) angeordnet sind.
  14. 14. Vorrichtuno nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Appretureinrichtung aus einer Wanne (19) mit Appreturlösung besteht, welche Umlenkrollen (23, 24, 25) aufwei-st, über die die Wirkware (1) in die Wanne (19j eintaucht.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der AnsprUche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabestation jeweils aus Umlenkrollen (26) besthet, von denen jeder ein Schichtorgan (30) zugeordnet ist.
DE19803002324 1980-01-23 1980-01-23 Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen mercerisieren von offener oder schlauchfoermiger, roher oder gefaerbter wirkware Withdrawn DE3002324A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3339862A1 (de) * 1983-11-04 1985-05-15 Babcock Textilmaschinen GmbH, 2105 Seevetal Verfahren zum mercerisieren oder laugieren von rohware
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EP3176316A1 (de) * 2015-12-02 2017-06-07 Feinjersey Group GmbH Verfahren zur behandlung eines textilen flächengebildes, insbesondere für die herstellung von bekleidungsstücken

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