DE316926C - - Google Patents
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- DE316926C DE316926C DENDAT316926D DE316926DA DE316926C DE 316926 C DE316926 C DE 316926C DE NDAT316926 D DENDAT316926 D DE NDAT316926D DE 316926D A DE316926D A DE 316926DA DE 316926 C DE316926 C DE 316926C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G13/00—Chains
- F16G13/02—Driving-chains
- F16G13/06—Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so called open links
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung hat eine Einrichtung zur > Schonung der Laschen von Gelenkketten zum.
Gegenstande, die darin besteht, daß in die Bolzenlöcner der Laschen Futter eingezogen
sind, die an ihrem Ende aus dem Umfange
leistenartig hervorstehende Nasen besitzen, die eine Drehung des Futters verhindern und
gleichzeitig als Schonungsleisten für die Innenfläche der Widerlager für die rechteckigen
Bolzenköpfe ausgebildet sind.
''■)■'' Die Kettenglieder von Gelenkketten, wie solche namentlich an Baggermaschinen, EIe-■ vatoren o. dgl. verwendet werden, unterliegen einer starken Beanspruchung und Abis, nutzung. Diese Abnutzung tritt besonders stark an den Stellen auf, wo die einzelnen ^Kettenglieder durch Bolzen miteinander gelenkig verbunden sind. Die Verbindung der einzelnen Glieder erfolgt bekanntlich dadurch, so daß beide Enden der Laschen mit überstehen- : den Nasen versehen sind, gegen welche sich : die rechteckig gestalteten Bolzenköpfe mit ihren Längsseiten anlegen, um eine Drehung der Bolzen in den Bohrungen zu verhindern. Durch die Biegungen der Kette aber schleifen die Bolzenköpfe die innere Nasenfläche namentlich an den Enden sehr bald ab, so daß die Fläche eine bogenförmige Gestalt annimmt und der Bolzenkopf keinen genügenden Halt mehr findet, sich vielmehr in den. j Bohrungen dreht und auch: diese ausleiert, so daß die Laschen sehr oft ausgewechselt werden müssen.
Man hat nun schon versucht, die Arbeitsdauer der Laschen dadurch zu erhöhen, daß man die Bolzenlöcher mit eingezogenen, gehärteten und auswechselbaren Stahlbüchsen ausfüttert. Durch das ständige Schleifen der Gelenkketten durch. Sand, Erde, Kohle ο. dgl. lösen sich die Büchsen bei der bisherigen An- ; Ordnung jedoch mit der Zeit und können natürlich auch die Abnutzung der Laschennasen nicht verhindern. Bei ausgeschlagenen Laschen nutzen sich naturgemäß die Bolzen entsprechend schneller ab, so daß der Materialverbrauch sehr erheblich ist und den Bjetrieb störend beeinflußt.
''■)■'' Die Kettenglieder von Gelenkketten, wie solche namentlich an Baggermaschinen, EIe-■ vatoren o. dgl. verwendet werden, unterliegen einer starken Beanspruchung und Abis, nutzung. Diese Abnutzung tritt besonders stark an den Stellen auf, wo die einzelnen ^Kettenglieder durch Bolzen miteinander gelenkig verbunden sind. Die Verbindung der einzelnen Glieder erfolgt bekanntlich dadurch, so daß beide Enden der Laschen mit überstehen- : den Nasen versehen sind, gegen welche sich : die rechteckig gestalteten Bolzenköpfe mit ihren Längsseiten anlegen, um eine Drehung der Bolzen in den Bohrungen zu verhindern. Durch die Biegungen der Kette aber schleifen die Bolzenköpfe die innere Nasenfläche namentlich an den Enden sehr bald ab, so daß die Fläche eine bogenförmige Gestalt annimmt und der Bolzenkopf keinen genügenden Halt mehr findet, sich vielmehr in den. j Bohrungen dreht und auch: diese ausleiert, so daß die Laschen sehr oft ausgewechselt werden müssen.
Man hat nun schon versucht, die Arbeitsdauer der Laschen dadurch zu erhöhen, daß man die Bolzenlöcher mit eingezogenen, gehärteten und auswechselbaren Stahlbüchsen ausfüttert. Durch das ständige Schleifen der Gelenkketten durch. Sand, Erde, Kohle ο. dgl. lösen sich die Büchsen bei der bisherigen An- ; Ordnung jedoch mit der Zeit und können natürlich auch die Abnutzung der Laschennasen nicht verhindern. Bei ausgeschlagenen Laschen nutzen sich naturgemäß die Bolzen entsprechend schneller ab, so daß der Materialverbrauch sehr erheblich ist und den Bjetrieb störend beeinflußt.
Durch die Erfindung werden diese Übelstände beseitigt. Sie besteht darin, daß a^ie
gehärteten Stahlbüchsen mit Längsleisten aus gleichem Material versehen sind, rqil
denen sie sich gegen die inneren Nase^iflächen
legen, so daß dadurch die Büchse durch die große Widerstandsfläche gegen Drehung in der Bohrung gesichert ist, und
die Leiste gleichzeitig als Futter für die Nase dient. Der. Bolzenkopf kommt also
nicht mehr gegen die Nase, sondern gegen diese Schonungsleiste zu liegen, wodurch
eine Abnutzung der Laschennäsen vermieden 6"
wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bereits ausgeschlagene und abgenutzte
Laschen durch Einziehen eines solchen Schoners wieder voll verwendungsfähig werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Veranschaulichung gebracht, und
zwar zeigen: ,
' Fig. ι bis 3 die bisherige Ausführung^-
' Fig. ι bis 3 die bisherige Ausführung^-
Claims (1)
- form und Verbindungsweise der Laschen in Obers Seiten- und Vorderansicht,Fig. 4 bis 6 die Lasche mit dem neuen Laschenschoner in Ober-, Seiten- und Vorderansicht, währendFig. 7 eine Oberansicht, ' ν ;Fig. 8 einen Schnitt des Futterschoners allein in vergrößertem Maßstabe, und . :..': Fig. 9 und io Schaubilder des Schoners'ίο allein mit Schonungsleisten auf einer und auf beiden Seiten wiedergibt, ■'.■·. ·WJe aus der Zeichnung, Fig. ι bis 3; ersichtlich, besitzen die Laschen« älterer Ausführung an beiden Enden Bolzenlöcher b, die mit eingezogenen Stahlbüchsen c gefüttert sind ! und von den vorstehenden Laschennäse'iji ^'"'"d'erärt'begrenzt werden, daß die innere Nasenfiäche die Bohrungen so weit überragt, daß sie mit der lichten Büchsen-2c öffnung abschließt. Bei manchen Gelenk-, kette^i besitzen die Laschen α auch an der anderen Seite der Bolzenlöcher b noch Na^ sen 4 die die Bohrungen in gleicher Weise überragen, so daß die überstehenden Kanten als Auflager für die Büchsen c dienen. Vermittels der strichpunktiert angedeuteten Bolzen / werden die Laschen α mit den in der Zeichnung nicht dargestellten Gegenplatten verbunden. Die Bolzen / legen sich hierbei mit den Längsseiten ihres rechteckig ausge-, bildeten Kopfes g gegen die Innenflächen der Nasen d und e, um sie so gegen Drehung in den Büchsen zu sichern. Durch die starke Beanspruchung der Gelenkglieder würgenund schleifen die Bolzenköpfe aber sehr bald die Kanten der Nasen ab, so daß diese die mit h strichpunktiert angedeutete, bogenför-' mige Gestalt annehmen, wodurch die Laschen unbrauchbar werden und ausgewechselt werden müssen, da die Bolzen keinen Hält mehr haben und bei ihren Drehungen, unterstützt durch Fremdkörper, die beim Schleifen durch das Arbeitsgut, wie Sand, Kohle u.dgl., dazwischentreten, auch die Büchsen abnutzen, ausleiern und lösen. Der Materialverbrauch ist daher bei diesen Ketten sehr beträchtlich.Nach der neuen Ausführungsform derGliederverbindung gemäß der Erfindung (Fig. 4 bis 6) sind die Nasen d der Laschen a etwas kurzer, so daß ihre Kanten mit dem Außenrand d_ef Bohrungen abschließen, diese. also nicht mehr überragen, Die in diese Bohrungen eingezogenen, gehärteten Stahlbüchsen c sind mit einer Schonungsleiste i ' (Fig. 7 bis 9) versehen, mit der sie sich auf (lie Lasche α aufsetzen und die Innenkanten der Nasen d abfüttern. Die Köpfe g der ; Bolzen f kommen dadurch nicht mehr unmittelbar gegen die Nasen, sondern gegen diese· gehärteten Schonungsleisten zu liegen, so daß auch die Nasen nicht mehr abgenutzt werden, und die Laschen unbegrenzt brauch- · bar bleiben. Durch diese Anordnung wird es aber auch mit Sicherheit verhindert, daß sich die Büchsen in den Bphrungen lösen, da eine Drehung derselben auch bei stärkster Beanspruchung durch die Bolzen ausgeschlos-: : sen ist. Falls im Laufe1 der Zeit die Scho- · ■' 1 nungsleisten doch schadhaft werden sollten, • so braucht man lediglich nur eine neue Büchse der neuen Art einzuziehen, worauf die Lasche wieder benutzt werden kann, während man sie früher als unbrauchbar · - auswechseln ■mußte. . . ■■'..■■'Ferner kann man durch Anwendung des Erfindungsgegenstandes.auch ausgeschlagene, bisher als unbrauchbar geltende Laschen wieder voll verwendungsfähig machen, indem man die abgerundeten Nasenkanten geradeV'.;.: stößt, so daß die neue, gerade: Kante mit der 8.0 · lichten Bohrung abschließt und dann die Büchse mit Schonungsleiste einzieht.Bei Laschen mit beiderseitigen Nasen an den Bolzenlöchern wird man natürlich auch ' die Büchsen mit beiderseitigen Schonungsleisten versehen, wie dies in Fig. 4 und 5 links angedeutet ist. . .■■:·■. ;:Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch die Erfindung die Arbeitsdauer der Laschen .'"■■■ wesentlich erhöht und eine vollständige Un- 9p brauchbarkeit derselben durch Abnutzung überhaupt vermieden wird, was wesentliche .'· wirtschaftliche Vorteile in-bezug auf Material- und Zeitersparnis bedeutet.Pat BNT-An Spruch:Durch Nasen gegen Drehung gesicherte Futter für die Bolzenlöcher in Laschen von Gelenkketten, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ende des Futters leisten- artig hervorstehende^ Nasen Ci) gleichzeitig als Schonungsleisten für die Innenfläche der Widerlager (rf, e) der rechteckigen Bolzenköpfe (g) ausgebildet sind,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE316926C true DE316926C (de) |
Family
ID=569602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT316926D Active DE316926C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE316926C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1775053B1 (de) * | 1967-06-30 | 1972-05-31 | Cable Equip | Schleppkette für Leitungen |
| US4263779A (en) * | 1979-04-04 | 1981-04-28 | Rexnord Inc. | Pin for rivetless chain |
-
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- DE DENDAT316926D patent/DE316926C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1775053B1 (de) * | 1967-06-30 | 1972-05-31 | Cable Equip | Schleppkette für Leitungen |
| DE1775053C2 (de) * | 1967-06-30 | 1978-10-05 | Cable Equip | Schleppkette für Leitungen |
| US4263779A (en) * | 1979-04-04 | 1981-04-28 | Rexnord Inc. | Pin for rivetless chain |
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