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DE316700C - - Google Patents

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Publication number
DE316700C
DE316700C DENDAT316700D DE316700DA DE316700C DE 316700 C DE316700 C DE 316700C DE NDAT316700 D DENDAT316700 D DE NDAT316700D DE 316700D A DE316700D A DE 316700DA DE 316700 C DE316700 C DE 316700C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pliers
cylinder
jaw
tongs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT316700D
Other languages
English (en)
Publication of DE316700C publication Critical patent/DE316700C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
    • B21B39/30Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands by lodging it in a rotating ring manipulator or ring segment manipulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 3. DEZEMBER 191»
- M 316700"-KLASSE 7a GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf solche zum Wenden (Kanten) von Blöcken o. dgl. auf Walzwerksrollgängen dienenden Vorrichtungen,, die eine in einem -Gestelle schwenkbare Zange besitzen, und bezweckt, daß die Blöcke um eine Längskante schnell und sicher um einen rechten Winkel gedreht werden können und dabei ein Abheben der Blöcke vom Rollgange vermieden wird. Dieser
ίο Zweck wird der Erfindung gemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die beiden Backen der Zange in bezug aufeinander derartig unabhängig bewegbar sind, daß beim Schließen der Zange die eine Backe mit ihrer Greiffläche stets bis in die in der obereri Tangentialebene des Rollganges liegende Schwenkachse der Zange gelangt, während die andere Backe je nach der Stärke des Blockes verschiedene Stellungen einnimmt.
Auf ,der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine teilweise im Schnitte gehaltene Seitenansicht der Wendevorrichtung in Ruhestellung,
Fig. ,2 eine zugehörige Stirnansicht, von links gesehen, und
Fig. 3 und 4 je eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung der Vorrichtung bei anderer Stellung einzelner Teile.
"Die Wendevorrichtung besteht im wesentlichen aus einem zwischen zwei benachbarten Rollen des Rollganges angeordneten Gestell und einer an diesem schwenkbaren. Zange zum Erfassen und Festhalten der Blöcke.
Die Zange besitzt einen Druckzylinder A1 in dem ein Kolben B verschiebbar angeordnet ist. Der Kolben B trägt eine hohle Kolbenstange B1, die ihrerseits den Zylinder für einen Kolben C bildet. An den Zylinder A sind zwei Druckleitungen α1 und α2 angeschlossen, von denen die eine., a1, hinter, die andere, α2, vor dem Kolben B mündet. Der hinter dem Kolben B liegende Zylinderraum a3 ist durch eine. Bohrung b% der KoI- benstange B1 mit dem vor dem Kolben C befindlichen Hohlräume ib4 der Kolbenstange B1 verbunden, \vährend der vor dem Kolben B liegende Raum al des Zylinders A durch eine Bohrung bs mit dem hinter dem Kolben C befindlichen Hohlräume V" in Verbindung" steht. Infolge dieser Einrichtung vermögen sich die Kolben B und C1 je nachdem die Leitung α1 oder die Leitung α2 unter Druck gesetzt wird, gegen- oder voneinander zu bewegen. Der Zylinder A ist mit zwei diametral zu ihm angeordneten, parallel zu seiner Längsachse gerichteten Trägern D von 3 -förmigem Querschnitte starr verbunden, zwischen deren wagerechten einander zugekehrten Flanschen zwei über den Rollgang hinausragende Bakken E E1 der zum Erfassen eines Blockes dienenden Zange angeordnet sind. Von diesen , Backen ist die eine, E1 auf dem freien Ende
der Kolbenstange B1 und die andere, E1, auf der Kolbenstange c1 starr befestigt. Letztere ist in einer an den Trägern D angeordneten Führungsbüchse F geführt. . Den Kolben B und C entsprechend bewegen sich auch die . Backen gegen- oder voneinander, je nachdem die Leitung a1 oder die Leitung α2 des Zylinders A Druck erhält. An dem mit dem Zylinder A verbundenen Ende der Träger D
ίο sind auf deren oberen Flanschen zwei Böcke G angeordnet, in denen eine Achse K gelagert ist. Ebenso sind am mittleren Teile der Träger D an deren unteren Flanschen zwei Böcke H angebracht, in denen eine Achse / gelagert ist. Die freien Enden der Achsen K und / tragen Rollen kx bzw. i1 und greifen mit diesen in an dem Gestell L der Wendevorrichtung vorgesehene kreisbogenförmige Führungsbahnen VV ein, deren Krümmungs-
ao mittelpunkte in der oberen Tangentialebene des Rollganges liegen. Unter Vermittlung dieser Führungsbahnen V V- und der Rollen k1 i1 kann der zum Erfassen der Blöcke dienende Teil der Wendevorrichtung, die Zange, aus der in Fig. 1 dargestellten Lage in die Lage nach Fig. 4 übergeführt, d. h. um eine durch die Krümmungsmittelpunkte der Führungsbahnen gehende Drehachse χ χ (s. Fig. 2) in einer senkrecht zur Förderrichtung des Rollganges liegenden Ebene um 90° geschwenkt werden. Zur Herbeiführung dieser Schwenkbewegung der Zange dient ein am Gestell L um eine wagerechte Achse M schwingbarer Druckzylinder N, dessen KoI- benn1 durch.eine Kolbenstangen2 in gelenkiger Verbindung mit der Achse K der Zange ■ steht. In den Zylinder N führen zwei Druckleitungen, von denen die eine, Oo1, oberhalb des Kolbens n1 und die andere, Pp1, unterhalb des Kolbens mündet.
Im Ruhezustände nehmen die einzelnen Teile der Wendevorrichtung die aus den Fig. ι und 2 ersichtliche Stellung ein. Die Druckleitungen sind unter Vermittlung eines (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Steuerapparates so gesteuert, daß nur die Leitungen α2 und Pp1 unter Druck stehen. Der Kolben B befindet sich hierbei in seiner inneren Grenzlage, während die Kolben C und- n1 in ihrer' äußeren Grenzlage stehen. Der, Stellung der Kolben B und C entsprechend nehmen die Backen E und E1 ihre äußerste Stellung ein, bei der sie sich zweckmäßig hinter den (auf der Zeichnung nicht dargestellten) seitlichen Rollgangsführungen befinden, so daß sie den Raum zwischen diesen Führungen frei lassen und den durchlaufenden Blöcken nicht im Wege stehen. Zum, Erfassen und Wenden eines auf dem stillgesetzten Rollgange liegenden Blockes wird zunächst die nach dem Zylinder A führende Druckleitung α2 entlastet und die Leitung α1 unter Druck gesetzt. Das hinter dem Kolben B eintretende Druckmittel (Wasser und Preßluft) drückt alsdann den Kolben B und damit die auf der Kolbenstange B1 befestigte Backe E aus der in Fig. 1 dargestell-, ten Lage nach rechts. Gleichzeitig gelangt das Druckmittel durch die Bohrung £>2 der Kolbenstange B1 vor den Kolben C, -wodurch dieser in die Kolbenstange B1 hineinge.drückt und damit die auf der Kolbenstange c1 befestigte Backe E1 der Backe E genähert wird. Da die Druckfläche des Kolbens B größer ist als diejenige des Kolbens C, so führt der Kolben B seinen vollen Hub aus, während der Hub des Kolbens C und die Einwärtsbewegung der Backe E1 durch die Stärke des an der Innenfläche der Backe E fest anliegenden Blockes begrenzt wird. Dabei ist der Hub des Kolbens B durch einen Anschlag as des Zylinders A so bemessen, daß die der Backe E1 zugekehrte Innenfläche der Backe E in die Schwenkachse χ χ der Zange zu liegen kommt (Fig. 3). Will man nun den von der Zange erfaßten Block wenden, so wird die Druckleitung P p1 des Druckzylinders N entlastet und die Leitung O o1 unter Druck gesetzt. Dies hat zur Folge, daß durch das über dem Kolben n1 eintretende Druckmittel der Kolben n1 in den Zylinder N hineingedrückt und dabei die Zange unter Vermittlung der an der Achse K angreifenden Kolbenstange n2 in den Führungsbahnen P V um die Achse χ χ geschwenkt wird. Am Ende des Hubes des Kolbens n1 nehmen die einzelnen Teile die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung ein, bei der die Zange mit dem Blocke gegenüber der Lage : in Fig. 3 um 900 geschwenkt ist und die Bak-ί ken E E1 wagerecht liegen. Bei dieser Stellung der Zange wird nun die Druckleitung α1 des Zylinders A entlastet und die Leitung o2 ' wieder unter Druck gesetzt. Infolgedessen tritt das Druckmittel in den Raum α4 vor dem Kolben B und gleichzeitig durch die Bohj rung bs der Kolbenstange B1 in den Raum b5 hinter den Kolben C ein, so daß der Kolben B in den Zylinder A hinein- und der Kolben C nach außen gedrückt wird. Diese Bewegung der Kolben B und C bewirkt ein Auseinanderziehen der Backen E E1, wobei der Block freigegeben wird. Schließlich wird die Druckleitung O o1 des Druckzylinders N entlastet und die Leitung P p1 wieder unter Druck gesetzt, wodurch sich der Kolben n1 nach oben bewegt und hierbei die Zange in. ihre Ursprüngliche Lage (Fig. 1) zurückschwenkt.
Die beschriebene Vorrichtung zum Wenden von Blöcken ist bequem zu steuern und gewährt den Vorteil, daß die Blöcke sicher erfaßt werden und sich beim Wenden nicht über den Rollgang erheben, so daß die Zange
nicht unnötig belastet und ein Niederfallen des Blockes auf den Rollgang beim.Wenden vermieden wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung·zum Wenden (Kanten) eines Blockes auf einem Rollgang mittels einer in einem Gestelle schwenkbaren Zange, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Backen (E E1) der Zange in Bezug aufeinander derartig unabhängig bewegbar sind, daß beim Schließen der Zange die eine Backe (.E) mit ihrer Greiffläche stets bis in die Schwenkachse (x x) der Zange gelangt, während die andere Backe (E1) je nach der Stärke des Blockes verschiedene Stellungen einnimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (E Έ1) der Zange auf den Kolbenstangen (B1, c1) zweier gegenläufiger Druckkolben (B, C) befestigt sind und daß die eine Kolbenstange (B1) zugleich den Zylinder für den anderen Kolben (C) bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT316700D Active DE316700C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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Family

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DENDAT316700D Active DE316700C (de)

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DE (1) DE316700C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938604C (de) * 1954-02-13 1956-02-02 Schloemann Ag Vorrichtung zum Kanten von Walzgut
DE941422C (de) * 1950-01-17 1956-04-12 Demag Ag Unterflur-Klemmbackenkanter fuer Walzgut mit heb- und senkbaren, die Klemmbacken tragenden Stossstangen
DE1028960B (de) * 1955-08-01 1958-04-30 Schloemann Ag Vorrichtung zum Kanten von Walzgut
DE1127850B (de) * 1954-02-06 1962-04-19 Kocks Gmbh Friedrich Zangenkanter
DE1169403B (de) * 1958-01-23 1964-05-06 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Kantvorrichtung fuer Walzgut
DE1243622B (de) * 1960-07-13 1967-07-06 Schloemann Ag Vorrichtung zum Hochstellen von Walzgutprofilen in die zum Anstechen im folgenden Geruest gerechte Lage

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