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DE31545C - Neuerung an Pianino - Mehaniken - Google Patents

Neuerung an Pianino - Mehaniken

Info

Publication number
DE31545C
DE31545C DENDAT31545D DE31545DA DE31545C DE 31545 C DE31545 C DE 31545C DE NDAT31545 D DENDAT31545 D DE NDAT31545D DE 31545D A DE31545D A DE 31545DA DE 31545 C DE31545 C DE 31545C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
rod
buckling
string
bezw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31545D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. FISCHER in Leipzig
Publication of DE31545C publication Critical patent/DE31545C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/168Actions with hanging jacks, i.e. jacks connected to hammer-butts or hammer-shanks
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/161Actions specially adapted for upright pianos
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/18Hammers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
WILHELM FISCHER in LEIPZIG. Neuerung an Pianino-Mechaniken.
Zusatz zum Patent No. 29247 vom 30. Januar 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1884 ab. Längste Dauer: 29. Januar 189g.
Es hat sich bei der unter No. 29247 patentirten Pianino-Mechanik der Uebelstand herausgestellt, dafs in Anbetracht des bedeutenden, dem Spieler möglichen Kraftaufwandes die Gefahr nahe liegt, dafs der Hammer nach dem Aufschlagen länger, als angemessen, mit der Saite in Berührung bleibt. Dem ist zwar in der Weise abzuhelfen, dafs man den Widerhalt e zeitiger mit der Hammernufs α zusammentreffen läfst, jedoch auf Kosten der Feinheit bezw. Möglichkeit des Pianospieles.
Die beregte Unzuträglichkeit soll beseitigt werden durch Ersetzung der Wippe' c des Haupt-Patentes durch einen Gelenkstab c1, Fig. ι, welcher an seinem oberen Ende mit der Hammernufs in Verbindung steht, mit dem an seinem unteren Ende angebrachten Filzstückchen aber leicht schliefsend, bezw. sich führend, in einer Bohrung der Taste d sitzt. Unter dem Stab c1 ist in der letzteren eine Schraube i vorgesehen, welche zur Regelung der Höhenlage von c1 dient. Für gewöhnlich wird der Stab gerade gestreckt erhalten durch eine Feder /, die ihn gegen ein glattes Polster an der feststehenden Leiste b zieht. Die Wahl der Längen und Verhältnisse der betreffenden Theile, sowie die Einstellung des Widerlagers e und der Anschläge m1 m2 erfolgt solchergestalt, dafs der Hammer sich bei einem Druck auf die Taste mit Sicherheit bis etwa 5 mm vor die Saite bewegt, und dafs, während er zufolge seiner lebendigen Kraft und der Biegsamkeit seines federnden Stieles al den Raum von etwa 5 mm, also bis zur Saite, durcheilt und diese anschlägt, der Winkelarm c3 des Stabes c1 an den Anschlag w2 antrifft, um den Gelenkstab c1 so weit einzuknicken, dafs derselbe sich an den mit weichem Polster ausgerüsteten Anschlag m1 anlegt, eine Verkürzung des Gelenkstabes hervorbringt und so den Hammer nach rückwärts zieht.
Jeder stärkere Druck auf die noch niedergehaltene Taste würde nur die Einknickung des Stabes c1 vergröfsern, nicht aber mehr ein Andrücken des Hammers an die Saite bewirken können. Durch ein nur geringes Steigenlassen der Taste aber streckt sich das Gelenkstäbchen c1 vermöge der Wirkung der Feder / wieder gerade und der Mechanismus ist dann zu einem erneuten Anschlag bereit.
Die vorerläuterte Wirkung der Theile <r'! und m2 liefse sich auch in anderer Weise erzielen. So z. B. durch Anbringung einer schiefen Ebene am Stabe c\ welche bei dessen Hebung gegen einen feststehenden Widerhalt anstöfst und so das beabsichtigte Einknicken von c1 hervorruft.
Die Repetitionsfähigkeit soll auch bei der erläuterten Abänderung der einfachen Mechanik des Haupt-Patentes eine sehr vollkommene bleiben.
Weiterhin hat sich gezeigt, dafs der als ein wesentliches Merkmal der unter No. 29247 patentirten Mechanik geltende federnde und
nicht nothwendig aus Holz, sondern unter Umständen auch aus anderem geeigneten elastischen Material bestehende Hammerstiel nach erfolgtem Anschlage zum Nachtheile einer guten Klangwirkung noch kurze Zeit vor- und zurückschwingt. Dem wird begegnet dadurch, dafs man den Hammerstiel al beim Anschlage an die Saite direct oder indirect in Berührung mit einem weichen, nachgiebigen Körper treten läfst. Als solchen Körper veranschaulicht Fig. ι bei η ein vorn mit weichem Dämpferfilz ausgerüstetes, von der feststehenden Schiene ο getragenes und in irgend einer bekannten Weise zur Verstellung seines Abstandes vom Hammerstiele eingerichtetes Knöpfchen. Dieser Abstand wird stets so bemessen, dafs in dem Augenblick, wo der Hammerkopf die Saite berührt, der weiche Filz des Knöpfchens am Hammerstiel anliegt und so die störenden Schwingungen desselben ertödtet werden.
Fig. 2 und 3 zeigen Varianten der letzterwähnten Einrichtung. So ist in ersterer Figur der weiche, elastische Körper η mit dem Hammerstiel verbunden und trifft während des Anschlages mit der am Mechanikgestell verstellbar oder unwandelbar befestigten Schiene o1 zusammen, während bei der Anordnung nach Fig. 3 Widerlagsleisten wie ο oder o1 dadurch in Wegfall gebracht worden sind, dafs man den Körper η am Dämpferhebel befestigt.
Fig. 3 veranschaulicht noch in c4 ein steifes Stäbchen, welches an die Stelle der Wippe c des Haupt-Patentes in Fällen, wo solches angängig erscheint, tritt und als eine Verlängerung jener anzusehen ist. Seine Länge hängt von der Höhe des Instrumentes ab. Hinsichtlich seiner Verbindung mit der Taste d gilt das in gleicher Beziehung für Fig. ι Gesagte; der Anschlufs an die Hammernufs geschieht in geeigneter Weise, z. B. mittelst eines beiderseits verleimten Filzstückchens h, Fig. 3, oder mittelst eines Gelenkes, wie für c1 aus Fig. 1 ersichtlich.
Fig. 4 veranschaulicht eine den Gelenkstab c1 betreffende Vereinfachung. Das besondere, an der feststehenden Leiste b, Fig. 1, befindliche glatte Polster, gegen welches die Feder I den Gelenkstab behufs Geradehaltung desselben zieht, und welches einen zu vermeidenden Reibungswiderstand in den Mechanismus hineinbringt, sowie der die Anschlägern1»?2, Fig. 1, tragende Riegel können in Wegfall kommen, wenn man den Gelenkstab c1 in umgekehrter Richtung einknicken läfst, also den "Winkelarm c3 an die der Saite zugekehrte, die Feder / an die entgegengesetzte Seite verlegt. und die beiden Theile C1C1 des Gelenkstabes so einrichtet, dafs sie in der Richtung des Zuges besagter Feder nicht einknicken können. Dieser Zweck wird erreicht, wie aus Fig. 4 ersichtlich, durch Anbringung je einer Nase ρ an jedem Theile c1 an der Stelle des mittleren Gelenkes. Da, wo beide Nasen sich berühren, trägt die eine einen Tuchstreifen, um jegliches klappende Geräusch auszuschliefsen. Die Feder / ist in der Taste d befestigt.
Bei dieser Einrichtung soll nicht allein die Auslösung des Hammers in vollkommener Weise erreicht werden-, sondern auch der gesammte Mechanismus leichter zugänglich, insbesondere die ,sogen. »Schnabelluft« bequemer einzustellen sein.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Ersetzung der Wippe c des Haupt-Patentes durch ein Gelenkstäbchen c\ Fig. i, welches mit der Hammernufs α zusammenhängt und infolge der Einknickung bei bezw. nach dem Anschlage zurückziehend auf den Hammer wirkt.
  2. 2. Die Bewirkung der Einknickung von c1 durch einen gegen einen stellbaren Anschlag m2 treffenden Winkelarm c3 oder eine mit c1 verbundene schiefe Ebene, welche beim Aufwärtssteigen gegen ein feststehendes Widerlager trifft.
  3. 3. Die verstellbar angeordneten weichen, elastischen Körper η in Wechselwirkung bezw. in Verbindung mit den Hammerstielen zur Beseitigung störender Schwingungen der letzteren .beim Anschlage an die Sahen.
  4. 4. Die in Fig. 4 dargestellte Anordnung des Gelenkstabes c1, bei welcher derselbe in der Richtung gegen die Saite einknickt und seine Geradehaltung durch die Feder /, sowie die sich gegen einander stellenden Nasen ρ ρ bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT31545D Neuerung an Pianino - Mehaniken Expired - Lifetime DE31545C (de)

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DENDAT31545D Expired - Lifetime DE31545C (de) Neuerung an Pianino - Mehaniken

Country Status (1)

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DE (1) DE31545C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205368B (de) * 1961-02-23 1965-11-18 Erik Steen Nielsen Mechaniksystem fuer Saiteninstrumente
DE3543064A1 (de) * 1985-04-02 1986-11-13 Horst 7716 Geisingen Lenk Repetiermechanik fuer pianos

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205368B (de) * 1961-02-23 1965-11-18 Erik Steen Nielsen Mechaniksystem fuer Saiteninstrumente
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