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DE3785680T2 - Rückziehgerät für ein Kleinklavier und Mittel zu seiner Anwendung. - Google Patents

Rückziehgerät für ein Kleinklavier und Mittel zu seiner Anwendung.

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DE3785680T2
DE3785680T2 DE87810035T DE3785680T DE3785680T2 DE 3785680 T2 DE3785680 T2 DE 3785680T2 DE 87810035 T DE87810035 T DE 87810035T DE 3785680 T DE3785680 T DE 3785680T DE 3785680 T2 DE3785680 T2 DE 3785680T2
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DE
Germany
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plunger
hammer
jack
tip
catcher
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DE87810035T
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Fernand Kummer
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/161Actions specially adapted for upright pianos
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
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    • GPHYSICS
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    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C9/00Methods, tools or materials specially adapted for the manufacture or maintenance of musical instruments covered by this subclass

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  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Insulators (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Das Pianino hat im Vergleich zum Flügel den Nachteil, daß es bei niedriger Tastenposition, nachdem der Hammer die Saite angeschlagen hat, einen neuen Anschlag mit einer Bewegung schwacher Amplitude nicht erlaubt. Das ist besonders störend, wenn z. B. Triller ausgeführt werden müssen, vor allen Dingen im "pianissimo". Im Gegensatz dazu erlaubt der Flügel solche Anschlagfolgen mit Bewegungen sehr schwacher Amplitude selbst dann, wenn die Taste in niedriger Position ist. Dieser Vorteil des Flügels ist auf seinen Doppelstoßzungenmechanismus zurückzuführen. In einfacherer Weise zeigt der Mechanismus des Pianinos nur eine Stoßzunge. Es wurden verschiedene erfolglose Versuche unternommen, um mit dem Pianino ein Resultat zu erzielen, das dem mit dem Flügel erzielten entspricht. Die vorliegende Erfindung richtet sich auf eine Stoßzungenvorrichtung für ein Pianino genauso wie auf Mittel zur Herstellung einer solchen Vorrichtung, die schnelle aufeinanderfolgende Anschläge der Saite mit Bewegungen sehr schwacher Amplitude erlaubt, wenn die Taste in niedriger Position ist.
  • Die Erfindung wird in den Ansprüchen beschrieben.
  • Die Zeichnungen zeigen zur Erklärung und als Beispiele auf der einen Seite einen Mechanismus des klassischen Pianinos, auf der anderen Seite eine Vorrichtung und Mittel zur erfindungsgemäßen Herstellung in zwei unterschiedlichen Varianten.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Mechanismus des klassischen Pinaninos, wobei sich die Taste in hoher Position befindet, d. h. in Ruhestellung.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht desselben Mechanismus, wobei die Taste in niedriger Position, d. h. gedrückt ist und der Hammer nach dem Anschlagen der Saite nach hinten zurückkommt.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Taste in hoher Position ist.
  • Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Taste gedrückt ist und der Hammer gegen die Saite getrieben wird oder auf seinem Rückweg nach hinten nach dem Anschlagen der Saite; die gepunkteten Linien zeigen die Position bestimmter Teile, wenn die Taste in hoher Position bzw. in einer Zwischenposition ist.
  • Bei dem klassischen Mechanismus läßt die absteigende Bewegung der Taste 1 den Stößel 2 nach oben gehen, was gleichzeitig den Hammer 3 in Richtung der Saite 4 treibt. Auf halbem Weg der Taste gibt der Dämpfer 5 die Saite unter dem Stoß des Löffels 6 frei. Von seinem Schwung getragen, schlägt der Hammer die Saite an. Unmittelbar vor dem Anschlagen der Saite tritt der Stößel in Funktion: der Stößelhebel 7 trifft auf den Stößelknopf 8 derart, daß der Stößel 2 zurückschlägt und seine Spitze 13 über die Hammernuß gleitet und somit dem Hammer seinen freien Lauf läßt. Nach dem Auslösen des Stößels setzt die Taste 1, die hier nur teilweise dargestellt ist, ebenfalls ihre Bewegung unabhängig von derjenigen des Hammers fort. Dieser schlägt die Saite an und wird nach hinten zurückgeschickt. Während die Taste noch in gedrückter Position ist, stützt sich der mit dem Hammerstiel verbundene Gegenfänger 10 auf dem Fänger 9 ab, der sich noch in hoher Position befindet.
  • Wenn die Taste schneller wieder ansteigt, als der Hammer zurücksinkt, gelangt der Stößel wieder unter die Hammernuß 11, und der Mechanismus wird somit erneut gespannt, wobei der Dämpfer 5 seinerseits auf die Saite zurückgekehrt ist. Am Ende des Bewegungsablauf s fällt der Hammer auf das von der Klappleiste getragene Polster 12 zurück.
  • Wenn die Taste jedoch langsamer wieder ansteigt, als der Hammer zurücksinkt, hat der Stößel keine Zeit, seinen Platz unter der Hammernuß einzunehmen. Das einzige Mittel zur erneuten Aktivierung der Vorrichtung besteht für den Pianisten darin, seinen Finger wieder weit genug hochzunehmen, so daß die Taste wieder weit genug nach oben geht. Hierin liegt, wie oben schon erwähnt, der größte Nachteil des Pianino. Zur erneuten Aktivierung der Vorrichtung ist es nicht möglich, sich mit einer Bewegung schwacher Amplitude zu begnügen. Die notwendige Amplitude ist für die leichte Ausführung von Trillern besonders im pianissimo zu groß.
  • Die DE-PS 123 696 schlägt eine Vorrichtung vor, in der der klassische Stößel unter Verwendung eines zweiten Stößels dupliziert wird. Dieser zweite Stößel ist am Fänger über eine flexible Stange befestigt. Nach dem Anschlagen der Saite kommt der Hammer zurück und schlägt bei noch heruntergedrückter Taste gegen diesen zweiten Stößel. Wenn die Taste auf halbe Höhe angestiegen ist, kann der Stößel erneut unter die Hammernuß gleiten, weil der Hammer vom zweiten Stößel zurückgehalten wird. Die Vorrichtung wird also erneut gespannt, sobald die Taste auf halber Höhe ist. Auf diese Weise ist es möglich, mit Bewegungen relativ schwacher Amplitude den Hammer erneut gegen die Saite zu treiben.
  • Die vorliegende Erfindung richtet sich darauf, eine Vorrichtung zu schaffen, die die schnelle Wiederholung der gleichen Note erlaubt, ohne daß die Taste bis auf halbe Höhe wieder nach oben gehen muß, und die das Risiko eines unerwünschten Rückpralls des Hammers gegen die Saite vermeidet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt zusätzlich zu einem ersten Stößel 2 einen zweiten Stößel 14. Dieser zweite Stößel ist direkt oder über andere Teile an dem Fänger befestigt. Der zweite Stößel erstreckt sich in Richtung des Hammerstiels, und seine Spitze ist mit einem Filzröllchen versehen. Der Abstand zwischen der Spitze 15 des zweiten Stößels und dem Hammerstiel ist so berechnet, daß sich der Hammer beinahe in dem Moment gegen die Spitze abstützt, wenn der Gegenfänger 10 sich gegen den Fänger 9 abstützt. Danach kann der zweite Stößel 14 bei einem neuen Tastendruck selbst dann auf den Hammerstiel einwirken, wenn die Taste nur leicht hochgelassen wird und infolgedessen die Amplitude dieser Bewegung auch nicht ausreicht, um den Stößel 2 an seinen Platz unter der Hammernuß zu bringen.
  • Damit der zweite Stößel seine Aufgabe als Stößel wirklich erfüllen kann, genügt es, ihn schwenken zu lassen, so daß sein äußerstes Ende den Kontakt mit dem Hammerstiel am Ende des Bewegungsablaufs genauso verliert, wie der erste Stößel am Ende des Bewegungsablauf s seinen Abstützpunkt unter der Hammernuß verläßt, damit der Hammer unter seinem eigenen Schwung seine Bewegung beenden kann. In der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist der zweite Stößel an einer Achse 16 montiert, die selbst an dem Fänger befestigt ist. In der hier dargestellten Ausführungsform ist die Achse 16 ein Teil einer Stange 17, die durch ein Verschraubungsbauteil (Klemme) 18 am Fänger befestigbar ist. Ein anderer Teil der gleichen Stange bildet, parallel zur Achse 16, einen Anschlag 19, gegen den der Körper des zweiten Stößels stößt. Unter dem Körper des zweiten Stößels dämpft ein Anschlagkissen 20 den Kontakt mit dem Anschlag 19. Die Höhe dieses Anschlags ist durch einfaches Drehen der Stange 17 verstellbar. Die Höhe des Anschlags bestimmt die Höhe, auf der die Spitze 15 anhält und auf der sie den Hammerstiel trifft. Vorzugsweise ist der Winkel, der von der die Achse 16 und die Spitze 15 verbindenden Geraden zum einen und der Achse des Hammerstiels zum anderen gebildet wird, dann, wenn das Anschlagkissen 20 auf dem Anschlag 19 ruht, beinahe rechtwinklig. Auf der Rückseite, d. h. auf der dem Hammerstiel entgegengesetzten Seite, trägt der zweite Stößel eine Spitze 21. Die Spitze 21 ist genauso wie die Spitze 15 mit einem Filzröllchen versehen, das den Kontakt dämpft. Wenn sich der Fänger in Richtung des Hammerstiels bewegt, wandert er nach oben und zieht gleichzeitig den zweiten Stößel nach, der sich auf diese Weise der Klappleiste nähert. Ein Auslöseanschlag 22 ist auf einem unbeweglichen Teil des Pianinos angebracht und zwar auf dem Weg, den die Spitze 21 durchlaufen muß. Der Anschlag ist auf einer verstellbaren Höhe angebracht. Die Höhe ist derart berechnet, daß die Spitze 21 des zweiten Stößels sich am Ende der Bewegung auf diesen Anschlag legt und an ihm entlang gleitet. Da die Spitze 21 auf der von dem Anschlag vorgegebenen Höhe bleibt, wenn die Achse 16 weiter mit dem Fänger nach oben wandert, schwenkt der zweite Stößel um die Achse 16, und die Spitze 15 geht nach oben, wobei sie sich von dem Hammerstiel löst. Auf diese Weise verliert der zweite Stößel den Kontakt mit dem Hammerstiel am Ende des Bewegungsablaufs genauso, wie der erste Stößel seinen Abstützpunkt unter der Hammernuß verläßt, wobei der Hammer seinen Lauf unter seinem eigenen Schwung beenden kann. Es genügt, die Taste leicht loszulassen, damit der zweite Stößel unter der Wirkung einer Feder 24 wieder nach unten wandert und erneut bereit ist den Hammerstiel wieder anzustoßen, selbst wenn der erste Stößel noch nicht unter die Hammernuß zurückgekehrt ist. Es genügt, daß der zweite Stößel sich um die geringe Entfernung X zurückstellt, damit die Spitze 15 unter Zurücklegung der Entfernung Y nach unten wandert.
  • Die Länge des zweiten Stößel ist verstellbar: um sie zu verkürzen genügt es, die vorzugsweise metallische Stange, die den sich in Hammerstielrichtung erstreckenden Arm bildet, in den "Körper" des Stößels, der vorzugsweise aus Holz ist, hineinzudrücken, ein Herausziehen ruft im Gegensatz dazu eine Verlängerung hervor. Es ist andererseits möglich, auf dem Hammerstiel ein oder mehrere Teile auf der Höhe zu befestigen, wo die Spitze 15 des Stößels den Stiel trifft. Das ist ebenfalls eine Möglichkeit zur Verkürzung des Abstandes, der die Spitze 15 vom Hammerstiel trennt.
  • In einer ersten in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform, die besonders für schon existierende Pianinos vorgesehen ist, bei denen die Vorrichtung installiert werden soll, ist der Anschlag 22 eine abgewinkelte Stange, die an der Klappleiste befestigt ist. Diese Stange befindet sich in der gleichen vertikalen Ebene wie der Weg des zweiten Stößels. Ihr unterer Teil, der in Kontakt mit der Spitze 21 tritt, wenn diese das Ende ihres Bewegungsablaufs erreicht, ist ungefähr horizontal ausgerichtet.
  • Die abgewinkelte Stange ist vorzugsweise in eine Leiste 23 aus Holz eingelassen. Diese Leiste erstreckt sich vorzugsweise über die ganze Länge des Pianinos und trägt die Gesamtheit aller abgewinkelten Auslösestangen. Die Befestigung der Leiste 23 an der Klappleiste geschieht einfach mittels eines Klebebandes. Die Einstellung der Höhe der abgewinkelten Auslösestange 22 erfolgt durch Ziehen oder Stoßen derselbigen nach unten oder nach oben, d. h. indem sie mehr oder weniger tief in die Leiste 23 eingesteckt wird.
  • In einem zweiten in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel, das besonders für Pianos bestimmt ist, die gleich zur Ausrüstung mit der Vorrichtung hergestellt wurden, ist der Anschlag 22 ein Knopf, analog zur Auslösepuppe der Stoßzungenvorrichtung. Dieser Knopf ist mit einer Schraube in einer Leiste 23 befestigt. Die Leiste 23 ist hier nicht mehr mit der Klappleiste verbunden; sie ist mit dem Mechanikbalken befestigt, z. B. über Querstücke, die in der Zeichnung nicht gezeigt sind. Ein solcher Aufbau erlaubt es, die Klappleiste anzuheben, ohne die Leiste 23 anzuheben, und auf diese Weise die Einstellung der Anschlaghöhe ganz einfach mittels Schrauben vorzunehmen. Auf diese Weise wird die Aufgabe der Klappleiste eingeschränkt: auf der einen Seite dient sie nicht zur Befestigung des Auslöseanschlags, und auf der anderen Seite ist sie nicht mehr unerläßlich als Abstützpunkt des Hammers bei einem Abkuppeln des Hauptstößels, da der zweite Stößel 14 zum Erfüllen dieser Aufgabe genügt. Die Klappleiste ist deshalb nur noch ein zweiter Abstützpunkt und dient hauptsächlich als Halterung für das Piano-Pedal und als Verstärkungs- und Stabilisationsbalken für das gesamte Pianino. Es kann vorteilhaft sein, sie zu verjüngen, sie höher anzuordnen (um den Zugriff auf die Schrauben zur Regulierung des Anschlags zu erleichtern) und sie mit Hilfe einer Vorrichtung zu befestigen, die sie leicht lösbar macht, um die Einstellung zu vereinfachen.
  • Zu bemerken ist, daß es genauso möglich ist, Anschläge in Form von abgewinkelten Stangen mit einer Leiste 23 zu verwenden, die nicht an der Klappleiste befestigt ist.
  • Dank des zweiten Stößels sind langsame oder schnelle Wiederholungen in jeder Tastenposition mit beliebiger Stärke des Anschlages sichergestellt. Ganz allgemein gesagt, wird das Pianospiel ausdrücksstärker. Die wiederholten Töne im pianissimo können legato gespielt werden, ohne daß der Ton unterbrochen wird. Dies kann mit dem einfachen Stößel nach der traditionellen Mechanik oder mit anderen früher schon vorgeschlagenen Vorrichtungen nicht sichergestellt werden.

Claims (6)

1. Stoßzungenvorrichtungen für ein Pianino, mit einem ersten Stößel (2), dessen auf steigende Bewegung den Hammer (3) gegen die Saite (4) treibt, und mit mindestens einem zweiten Stößel (14), der am Fänger (9) oder an einem mit dem Fänger verbundenen Teil befestigt ist und sich in Richtung des Hammerstiels erstreckt, wobei der Abstand zwischen der Spitze (15) des zweiten Stößels und dem Hammerstiel oder einem mit dem Hammerstiel verbundenen Teil so gewählt ist, daß sich der Hammerstiel auf seinem Rückweg, nachdem er die Saite getroffen hat, gegen besagte Spitze abstützt, wenn die Taste (1) noch vollständig oder teilweise gedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührung zwischen dem Hammerstiel und der Spitze (15) des zweiten Stößels (14) stattfindet, wenn die Taste geringfügig freigegeben ist, daß der zweite Stößel (14) am Fänger (9) oder an einem mit dem Fänger verbundenen Teil mittels einer Achse (16) befestigt ist, die dem zweiten Stößel ein Schwenken um besagte Achse gestattet, und daß geeignete Mittel vorgesehen sind, um eine solche Schwenkbewegung zu erzeugen und somit die Spitze (15) des zweiten Stößels am Ende der absteigenden Bewegung der Taste (1) unter ihrer Bewegung fort vom Hammerstiel anzuheben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Anheben der Spitze (15) des zweiten Stößels aus einem Auslöseanschlag (22), der verstellbar an einem unbeweglichen Abschnitt des Pianos befestigt ist, und aus der anderen Spitze (21) des zweiten Stößels bestehen, wobei die andere Spitze und der Auslöseanschlag derart angepaßt sind, daß sich besagte andere Spitze wenigstens während der Endphase der aufsteigenden Bewegung des Fängers unter Verschwenken des zweiten Stößels an dem Auslöseanschlag abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Stößel lösbar am Fänger oder an einem mit dem Fänger verbundenen Teil befestigt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseanschlag (22) ein Knopf ist, der verstellbar mittels einer Schraube befestigt ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4.
6. Stößel (14) für eine Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß seine beiden Spitzen (15, 21) mit Filzröllchen versehen sind.
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EP0229746A2 (de) 1987-07-22
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