DE3151710A1 - "betriebsweisen-wechselmechanismus fuer ein aufzeichnungs- und/oder wiedergabe-magnetbandgeraet, insbesondere kassettenbandgeraet" - Google Patents
"betriebsweisen-wechselmechanismus fuer ein aufzeichnungs- und/oder wiedergabe-magnetbandgeraet, insbesondere kassettenbandgeraet"Info
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Description
Betriebsweisen-Wechselmechanismus für ein Aufzeichnungs-
und/oder Wiedergabe-Magnetbandgerät, insbesondere Kassettenban dg erät
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen Betriebsweisen-Wechselmechanismus
für ein Aufzeichnung- und/oder Wiedergabe-Magnetbandgerät und ist insbesondere auf einen
kompakten Mechanismus gerichtet, der die Antriebskraft des
elektrischen Motors, der in einem solchen Gerät enthalten ist, zum Wechseln der Betriebsweise ausnutzt.
Es sind zahlreiche Betriebsweisen-Wechselmechanismen für
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Geräte bekannt, in denen
eine Betriebsweisen-Auswahltaste durch den Benutzer gedrückt
oder betätigt wird, um eine mechanische Umordnung von Hebeln und Scheiben oder Führungsrollen und Zahnrädern
durchzuführen, um so eine betreffende gewünschte Betriebsweise
einzustellen. Derartige Wechselmechanismen verlangen
indessen häufig das Ausüben einer wesentlichen manuellen Kraft, um die erforderliche Betriebsweisen-Auswahltaste
niederzudrücken oder zu betätigen. In anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß die Kraft, die manuell durch den
Benutzer auf die Betriebsweisen-Auswähltaste auszuüben ist,
von der Neuordnung des Mechanismus abhängt, durch welche die gewünschte Betriebsweise eingestellt wird. Um das vorstehende
Problem zu vermeiden, wurden sog. "Tipptasten" (feather-touch)-Betätigungsmechanismen entwickelt, bei denen
eine relativ kleine Kraft durch den Benutzer auf die Auswahltaste ausgeübt wird, um lediglich einen betreffenden
3^ Schalter zu schließen, durch den elektromagnetische Mittel
wirksam gemacht werden, um die Kraft für den tatsächlichen Wechsel auf den Mechanismus auszuüben, um so die notwendige
Anordnung innerhalb des Mechanismus für die gewünschte Betriebsweise herzustellen. Obwohl der "Tipptasten"-Betriebs-
weisen-Auswahlmechanismus sehr wesentlich die Kraft reduziert,
die durch den Benutzer aufgewendet werden muß, sind derartige Mechanismen umfangreich, schwer und ebenfalls
teuer.
-ιοί Sog. Tipptasten-Betriebsweisen-Wechselmechanismen wurden
bereits vorgeschlagen und beispielsweise in US-PS 3 976
und US-PS 4 194 229 offenbart, in denen die Antriebskraft des gebräuchlichen elektrischen Motors, die zum Antreiben
des Aufzeichnungsmittels, beispielsweise zum Antreiben des Magnetbandes in einem Kassettenbandspiel er zur Verfügung
gestellt wird, ebenfalls benutzt wird, um die Betriebsweise
des Gerätes zu wechseln. Obgleich derartige Tipptasten-Mechanismen
die Notwendigkeit vermeiden, irgendwelche elektromagnetische
Schaltmittel zum Wechseln von der einen Betriebsweise in die andere Betriebsweise vorzusehen, haben
die Tipptasten-Mechanismen, soweit sie bisher vorgeschlagen
worden sind, jeweils einen relativ großen Platzbedarf und sind auf diese Weise nicht für die Verwendung in sehr kompakten
Kassettenband-Geräten geeignet.
Mit dem zuvor Ausgeführten übereinstimmend liegt der vorliegenden
Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Betriebsweisen-Wechselmechanismus
für ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Magnetbandgerät
von besonders kleinen Abmessungen zu schaffen. Insbesondere besteht die Aufgabe für die vorliegende
Erfindung darin, einen Betriebsweisen-Wechselmechanismus
des Tipptasten-Typs für ein Aufzeichnungs- und/oder
Wiedergabe-Magnetbandgerät von besonders kleinen Abmessungen zu schaffen, d. h. einen Betriebsweisen-Wechselmechanismus
zu schaffen, der seine Antriebskraft aus dem Motor für ein derartiges Gerät bezieht. Eine weitere Aufgabe für die
vorliegende Erfindung besteht darin, einen Betriebsweisen-Wechselmechanismus,
wie zuvor ausgeführt, zu schaffen, der mechanisch einfach und kostengünstig herzustellen ist.
In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Erfindung
enthält ein Betriebsweisen-Wechselmechanismus für ein
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Magnetbandgerät gemäß
der vorliegenden Erfindung drehende Teile, wie ein Zahnrad, das in einem Bandantriebs-Mechanismus enthalten ist, durch
einen Motor gedreht wird und Ansätze oder Nasen sowie Betriebsweisen-Wechselmittel,
die aus einer ersten Position,
welche mit der einen Betriebsweise des betreffenden Gerätes
korrespondiert, über eine zweite und eine dritte Position nacheinander in eine vierte Position bewegbar sind, die mit
einer anderen Betriebsweise des Gerätes korrespondiert.
Außerdem enthält der erfindungsgemäße Mechanismus Betriebsweisen-Auswahlmittel,
die aus ihrer unwirksamen Position in eine wirksame Position zum Auslenken der Betriebsweisen-Wechselmittels
aus deren erster Position in deren zweite Position betätigbar sind, wo die Betriebsweisen-Wechselmittel
in die Nasen oder Ansätze eingreifen können und durch diese in die dritte Position in Abhängigkeit von der Drehung
des Drehmittels durch den Motor getrieben werden. Desweiteren sind Vorspannmittel vorgesehen, die wirksam sind,
wenn die Betriebsweisen-Wechselmittel ihre dritte Position
erreichten, um die Betriebsweisen-Wechselmittel in die vierte
Position vorzuspannen, in der die Betriebsweisen-Wechsel
mittel außer Eingriff mit den Nasen oder Ansätzen auf dem drehenden Mittel kommen.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel für die vorliegende
Erfindung wird die Bewegung eines Betriebsweisen-Wechselmittels
aus seiner dritten Position in seine vierte Position
durch einen Eingriff eines Verriegelungsmittels zum Sichern
des Betriebsweisen-Wechselmittels in dieser vierten
Position geleitet. Wenn das Verriegelungsmittel ausgelöst
wird beispielsweise in Abhängigkeit von der Rückkehr des
Betriebsweisen-Wechselmittels aus seiner wirksamen Position
in seine unwirksame Position ist das Vorspannmittel weiter
wirksam, um das Betriebsweisen-Wechselmittel aus seiner
vierten Position in seine erste Position zurückzustellen.
Die oben genannten Aufgaben, weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der im folgenden
gegebenen Beschreibung eines besonders kennzeichnenden
Ausführungsbeispiels für die Erfindung deutlich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer, ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für die Erfindung betreffender
Figuren im einzelnen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansichteines Ausführungs
beispiels für das Kassettenbandgerät gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem der Deckel geschlossen
ist.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Kassettenbandgerätes
mit geöffnetem Deckel.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Kassettenband*
gerätes von unten gesehen.
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Fig. 4 zeigt eine perspektivische Expl osionsz.eichnung der
hauptsächlichen Komponenten des Kassettenbandgerätes,
wobei eine Motageplatte teilweise weggebrochen
ist.
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Fig. 5 zeigt eine mehr ins einzelne gehende perspektivische Explosionszeichnung des Körpers des Kassettenbandgerätes,
wobei eine Kassettenhalterung und ein Deckel in dem Kassettenbandgerät enthalten sind.
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Fig. 6 zeigt eine vergrößerte Vorderansicht, bei der ein Teil weggebrochen ist, um einen Schließmechanismus
für den Deckel sichtbar zu machen.
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht des Kassettenbandgerätes, wobei ein Teil des Deckels weggebrochen ist, um eine
eingelegte Kassette sichtbar zu machen.
Fig. 8 zeigt eine ins einzelne gehende perspektivische Explosionszeichnung
einer Blattfeder-Montagekonstruktion,
die in der Kassettenhalterung enthalten ist.
Fig. 9A und Fig. 9B zeigen vergrößerte Schnittansichten
längs einer Linie 9 - 9 in Fig. 7, wobei der Deckel in seiner geöffneten Stellung zum Einlegen einer
Kassette und in seiner geschlossenen Stellung dargestellt
ist.
Fig. 10 zeigt eine perspektivisehe-Ansicht des Kassettenbandgerätes,
bei dem Teile weggebrochen sind, um ein Batteriefach sichtbar zu machen.
Fig. 11 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht längs einer
Linie 11 - 11 in Fig. 10.
Fig. 12 zeigt eine Teilschnittansicht längs einer Linie
12 - 12 in Fig. 10.
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Fig. 13 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht der
Kassettenhalterung, aus der die Montage einer Andruckrolle
und einer Bandführung darauf hervorgeht.
Fig. 14 zeigt eine Vorderansicht der Konstruktion gemäß
Fig. 13.
Fig. 15 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht der Konstruktion
der Halterung zur Montage der Kopfeinheit. 25
Fig. 16 zeigt eine Teilschnittansicht längs einer Linie
16 - 16 in Fig. 15.
Fig. 17 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht zur Verdeutlichung
der Azimuth-Justierung des Kopfes.
Fig. 18 zeigt eine Schnittansicht längs einer Linie 18 - 18
in Fig. 17.
Fig. 19 zeigt eine vergrößerte Vorderansicht der Bandführung
.
Fig. 20 zeigt eine Schnittansicht längs einer Linie 20 - 20
in Fig. Ί 9.
Fig. 21 zeigt eine perspektivische Ansicht der Bandführung
gesehen von der zu der in Fig. 13 erscheinenden Seite gegenüberliegenden Seite.
Fig. 22 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Bandantriebseinheit,
die in dem Kassettenbandgerät enthal ten ist, wie sie erscheinen würde, wenn das Kassettenb'andgerät
umgedreht würde.
Fig. 23 zeigt eine Unteransicht der Bandantriebseinheit.
Fig. 24 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht längs einer
Linie 24 - 24 in Fig. 23.
Fig. 25A und 25B zeigen Vorderansichten der Bandantriebseinheit
gemäß Fig. 24, wobei durch unterbrochene Linien die Stellungen angedeutet sind, in die die Zahnräder
der Bandantriebseinheit für die Rückspul-Betriebsweise
bzw. die Schnei 1vorlauf-Betriebsweise
aus Stellungen, die durch ausgezogenen Linien angedeutet
sind und mit den Wiedergabe-Betriebsweisen
korrespondieren, verschoben werden.
Fig. 26A u. 26B zeigen vergrößerte Schnittansichten längs
Linien 26A - 26A und 26B - 26B in Fig. 23.
Fig. 27A u. Fig. 27B zeigen vergrößerte Schnittansichten von Zahnrädern, die in der Bandantriebseinheit enthalten
sind, im Nichteingriffszustand bzw. im Eingri
ffszustand.
Fig. 28A u. Fig. 28B zeigen Unteransichten der Zahnräder
gemäß Fig. 27A u. 27B.
Fig. 29 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Einheit
zum Auswählen der Wiedergabe- oder Rückspiel-Be-
triebsweise des Kassettenbandgerätes.
Fig. 30 zeigt eine perspektivische Explosionszeichnung von
Elementen, die in der Betriebsweisen-Auswahleinheit
gemäß Fig. 29 enthalten sind.
Fig. 31 zeigt eine perspektivische Ansicht von Elementen
aus Fig. 30 in zusammengebauter Form und von einer anderen Seite her gesehen.
Fig. 32A bis 32D zeigen Unteransichten der Betriebsweisen-Auswahl
ei nhei t gemäß Fig. 29 in verschiedenen Betri ebsphasen .
Fig. 33A u. 33B zeigen vergrößerte Schnittansichten, durch
die die Betätigung eines "FWD"-Hebels der Betriebsweisen-Auswahleinheit
gemäß Fig. 29 bei Betätigung einer Wiedergabe-Taste verdeutlicht ist.
Fig. 34A u. 34B zeigen vergrößerte Schnittansichten, auf
die bei der Erklärung der Betätigung einer Kopfmontagebasis durch den "FWD"-Hebel Bezug genommen wird
Fig. 35A u. 35B zeigen umgedrehte Schnittansichten, auf die
bei der Erklärung der Betätigung des "FWD"-Hebels durch eine erste Betätigungsplatte Bezug genommen
wi rd .
Fig. 36 zeigt eine vergrößerte Unteransicht einer Sicherheitseinheit.für
die Betriebsweisen-Auswahl einheit.
Fig. 37 zeigt eine vergrößerte und umgedrehte Schnittansicht
längs einer Linie 37 - 37 in Fig. 36.
Fig. 38 zeigt eine vergrößerte Unteransicht eines Aufbaus einer Drucktasteneinheit, einer Sperreinheit und
einer Stromversorgungsschaltereinheit, die in dem
Kassettenbandgerät gemäß der vorliegenden Errfin-
dungenthalten sind.
Fig. 39 zeigt eine umgedrehte vergrößerte perspektivische
Explosionszeichnung von Elementen eines Stopp-Tasten-Aufbaus.
Fig. 40 zeigt eine Vorderansicht der zusammengebauten Stopp-Taste.
Fi 9· 41 zeigt eines Schnittansicht längs einer Linie
41 - 41 in Fig. 40.
Fig. 42 zeigt eine umgedrehte vergrößerte perspektivische
Explosionszeichnung von Elementen eines Wiedergabe-Tasten-Aufbaus.
Fig. 43 zeigt eine Vorderansicht der zusammengesetzten Wiedergabe-Taste
.
Fig. 44 zeigt eine Schnittansicht längs einer Linie 44 - 44
in Fig. 43.
Fig. 45 zeigt eine umgedrehte vergrößerte perspektivische
Explosionszeichnung von Elementen eines Schnellvorlauf-
oder FF-Ta^ten-Aufbaus.
Fig. 46 zeigt eine Vorderansicht der zusammengesetzten FF-Taste .
Fig. 47 zeigt eine Schnittan sieht längs einer Linie 47 - 47
in Fig. 46.
Fig. 48 zeigt eine umgedrehte perspektivische Explosionszeichnung
eines Sperrbleches und einer Schalterbetätigungsplatte
.
Fig. 49A bis Fig. 49C zeigen teilsweise weggebrochene Unteransichten,
auf die bei der Erklärung des Sperrvor-
ganges und des Entsperrvorganges der Sperreinheit
Bezug genommen wird.
Fig. 5OA bis 50C zeigen Schnittansichten, auf die bei der
Erklärung des Sperrvorganges und des Entsperrvorganges
der Sperreinheit Bezug genommen wird.
Fig. 51 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines
Schaltermontagebereiches einer Stromversorgungs-Schaltereinheit,
die umgedreht dargestellt ist.
Fig. 52 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Schalterbetätigungsplatten-Bereiches,
der ebenfalls umgedreht dargestellt ist.
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Fig. 53A u. 53B zeigen teilweise weggebrochene Unteransichten, auf die bei der Erklärung der Betätigung der
Stromvers'orgungsschal ter-Ei nhei t Bezug genommen wird.
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Fig. 54A u. 54B zeigen Seitenansichten, auf die bei der
Erklärung der Betätigung der Schaltermontageplatte
der Stromversorgungsschalter-Einheit Bezug genommen
wird.
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Fig. 55 zeigt eine teilweise weggebrochene Unteransicht
einer automatischen Wiedergabe- oder Rückspielbetriebs
weisen-Auslöseeinheit.
Fig. 56 zeigt eine Schnittansicht, auf die bei der Erklärung
der Betätigung eines Entsperrungshebel s durch die Kassettenhalterung Bezug genommen wird.
Fig. 57 zeigt eine perspektivische Ansicht des Entsperrungshebeis.
Fig. 58A u. Fig. 58B zeigen Schnittansichten, auf die bei
der Erklärung einer Gefahrensituation, die durch
die automatische Wiedergabebetriebsweisen-Auslöseeinheit
verhindert wird, Bezug genommen wird.
Im folgenden wird, wie bereits erwähnt, ein Ausführungsbeispiel
für die vorliegende Erfindung im einzelnen anhand der zuvor erläuterten Figuren, die ein Kassettenbandgerät 70
für eine Stereo-Wiedergabe von ausschließlich Audiosignalen,
die auf einem Magnetband in einer herkömmlichen Kompaktkassette 71 (im folgenden einfach als "Kassette" bezeichnet)
aufgezeichnet sind, beschrieben.
Wie in Fig. 1 u. Fig. 2 gezeigt, enthält das Kassettenbandgerät 70 einen Körper 72, der aus einem Gehäuse 73 und einem
Deckel 74 besteht und eine sehr kompakte Konstruktion darstellt, so daß die äußeren Abmessungen nur um ein Geringes
größer (einige Millimeter) als die der Kassette 71 sind. Eine Gehäuseoberseite 73£ des Gehäuses 73 ist etwa
über ihre gesamte Oberfläche äffen, um die Kassette 71 waagerecht
darin unterbringen zu können. Der Deckel 74 ist so
konstruiert, daß er die Gehäuseoberseite 73^ des Gehäuses
73 oberhalb der Kassette 71 verschließt. Innerhalb des Deckels 74 ist ein Kassettenhalter 75 (Fig. 1 u. Fig.' 4)
angeordnet, um die Kassette 71 aufzunehmen und diese an der Gehäuseoberseite 73a_ beim Schließen des Deckels 74 zu positionieren.
In das Gehäuse 73 ist ein gegossenes Plastik-Chassis 76 eingebaut, und über die Gehäuseoberseite 73a
erstreckt sich eine obere Platte 76a_ des Pl asi k-Chassi s 76. Aus der oberen Fläche der oberen Platte 76a ragen ein Transportwellenstumpf
77, ein Aufwiekelwel1enstumpf 78, eine
Bandantriebsachse 79 und eine Kassetten-Positionierungsführung
80 (Fig. 1) hervor.
Wie in Fig. 3 gezeigt, sind auf der anderen oder der Unterseite
73Jd des Gehäuses 73 vier Drucktasten, nämlich eine Stopp-Taste 82, eine Wiedergabe (FWD)-Taste 83, eine
Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste 84 und eine Rückspul taste 85 sowie
ein Lautstärkeregler-Knopf 86 angeordnet. Die Drucktasten
82 - 85 und der Lautstärkeregler-Knopf 86 sind inner-
halb entsprechender Mulden oder Ausnehmungen 87 bzw. 88
untergebracht.
Fig. 4 ist zu entnehmen, daß eine mechanische Montageplatte
90, die aus einer Metallplatte gebildet ist, an der unteren Fläche der oberen Platte 76jä des Chassis 76 angebracht ist
und daß an der Unterseite der mechanischen Montageplatte eine Bandantriebseinheit 91 montiert ist.
Die obere Platte 76a^ des Plastik-Chassis 76 ist mit einer
Batterieeinsetzöffnung 93 an einer Seite nahe der Vorderwand
73£ des Gehäuses 73 ausgebildet. Unterhalb der Batterieeinsetzöffnung
93 ist ein Batteriefach 94 integral mit dem Plastik-Chassis 76 definiert. Für die Batterieeinsetzöffnung
93 ist ein abnehmbarer Batteriefachdeckel 95 vorgesehen
.
Das in Fig. 5 gezeigte Gehäuse 73 und der Deckel 74 sind vorzugsweise Gußteile, beispielsweise aus einem geeigneten
synthetischen Kunstharz oder einem Plastikmaterial. Der
Kassettenhalter 75 ist aus Blech gebildet. Der Kassettenhalter
75 enthält einen Halterungskörper 98 in Form einer länglichen Platte, die sich über das Gehäuse 73 in Nachbarschaft
zu der Rückseite der letzteren erstreckt. An dem gegenüberliegenden Endbereich des Halterungskörpers 98 sind
nach vorn ausgerichtete integrale Kassettenhai terungen 99a_
und 99J^, die einen C-förmigen Querschnitt haben, angeordnet,
welche sich zueinander unter der Ebene des Halterungskörpers 98 öffnen. Unter dem Halterungskörper 98 sind ein
Stereo-Wiedergabekopf 10O3 eine Andruckrolle 101 und eine
Bandführung 102 montiert.
Auf der oberen Platte 76jj des Plastik-Chassis 76 sind integral
ein Paar von Stützblöcken 103a^ und 103i3 an dem rechten
und linken hinteren Endbereich ausgeformt. Ein Paar von zueinander ausgerichteten rechten und linken Drehbolzen
104ji und 104b^ sind durch Preßsitz in den Stützblöcken
103a und 103b angebracht. Die Drehbolzen 104a und 104b ha-
O I U I / IU
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ben die Form von Buchsen, die Gewindelöcher 105a. und 105Id
aufweisen. Der Kassettenhalter 75 hat Durchgangslöcher 107a_
und 107 b^, die in Seltenblechen 106^ und 106t^ der Kassettenhalterung
99a bzw. 99t^ ausgebildet sind und die Drehbolzen
104a_ bzw. 104]) aufnehmen, wodurch der Kassettenhalter 75
schwenkbar gelagert ist. Desweiteren sind rechte und linke Seitenwände 109a_ und 109b^ die Löcher 11 Oa1 und Π Oja haben,
integral an den Deckel 74 angeformt. In die Gewindelöcher
105^ bzw. 105t^ sind durch die Löcher 110a_ und .11 0 fc^ Schrauben
llla_ und 11H eingesetzt, wodurch der Deckel schwenkbar
gelagert ist. Das bedeutet, daß der Deckel 74 und der Kassettenhalter
75 um dieselbe Achse schwenkbar gelagert sind. Von der Kassettenhalterung 99a_ und 99b^ des Kassettenhalters
75 aus erstrecken sich Vorsprünge 112a und 112^ seitwärts
nach außen. Auf den Innenseiten der Seitenwände 109a. bzw.
109b^ des Deckels 74 sind ein Paar von Nasen 113a^ und 113t^
integral angeformt, um so Zwischenräume 114a_ und 11 4 b^ zwischen
den Nasen 113a^ und 113t^ und einer inneren Oberfläche
74a des Deckels 74 zu belassen. Die Vorsprünge 11 2 a^ und
112Ib sind in den Zwischenräumen 114a. bzw. 114b^ angeordnet,
während ein Spielraum für eine relative Bewegung innerhalb dieser Zwischenräume belassen wird. Demzufolge steht der
Deckel 74 mit dem Kassettenhalter 75 in Eingriff, so daß er
sich in einer Schwenkbewegung innerhalb eines vorbestimmten Winkelbereiches Θ, (siehe Fig. 9A) relativ zu dem Kassettenhalter
75 bewegen kann. In einem der Stützblöcke, nämlich 103^, ist ein Klinken- oder Rastnasenmechanismus (nicht gezeigt),
beispielsweise eine Kugel, die durch eine Spiralfeder
unter Druck steht, um in die eine oder andere von zwei in einem Abstand voneinander angeordneten Öffnungen des
benachbarten Seitenbleches 106ji der Kassettenhalterung 99a^
in Eingriff zu kommen, wodurch der Kassettenhalter 75 wahlweise in einer Kassetten-Einlegstellung (Fig. 9A) oder in
einer Kassetten-Ladestellung (Fig. 9B) gehalten wird, untergebracht.
An der Innenseite einer vorderen Wand 115 des Plastik-Chassis 76 ist ein Paar von seitlich voneinander
entfernt angeordneten Kassettenandruckteilen 116a und 116b
vorgesehen, die durch Blattfedern realisiert sind.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist ein L-förmiges Haltestück 119
integral an die Innenseite einer Vorderkante oder eines Flansches 118 des Deckels 74 angeformt. Andererseits, wie
in Fig. 6 gezeigt, ist an dem oberen Endbereich der vorderen Wand 115 des Gehäuses 73 ein Schließ- oder Sperrmechanismus
120 zum Versperren des Deckels 74 durch Eingriff mit dem Haltestück 119 montiert. Der Sperrmechanismus 120 enthält
eine Verschlußplatte 121, die in einer geeignet ausgebildeten
Ausnehmung in der vorderen Wand 115 des Plastik-Chassis 76 seitlich verschiebbar angeordnet ist und in dieser
Ausnehmung durch die vordere Wand 73£ des Gehäuses 73
zurückgehalten wird. An dem oberen Ende der Verschlußplatte
121 ist integral ein Feststel1 klinke 123 ausgebildet, die
eine Schrägfläche 122 an dem oberen spitzen Ende hat, während in dem unteren Bereich der Verschlußplatte 121 integral
ein Knopfbereich 124 angeformt ist, der durch einen Ausschnitt in der vorderen Wand 73£ (Fig. 1) hindurchsteht.
Desweiteren ist eine Ausnehmung 125 an der Rückseite der
Verschlußplatte 121 ausgebildet, und es ist eine Druckfeder
126 in der Ausnehmung 125 angeordnet, um an einem Ende gegen eine Nase 127, die sich in die Ausnehmung 125 von der
vorderen Wand 115 erstreckt, anstößt, während das andere Ende der Druckfeder 126 gegen ein Ende der Ausnehmung 125
stößt, wie bei 128 (Fig. 6) erkennbar ist. Demzufolge wird die Verschlußplatte 121 nach rechts in Fig. 6 mittels der
Druckfederl26gedrückt.
Aus Fig. 5 und Fig. 7 bis Fig. 9B ist zu erkennen, daß ein
Paar von rechten und linken Blattfedern 130a_ und 13Ob^ zwischen
dem Deckel 74 und dem Kassettenhalter 75 angeordnet sind. Wie am besten aus Fig. 8 im Hinblick auf die Blattfeder
13Ob^ zu erkennen ist, ist das vordere Ende jeder der Blattfedern 13Oa^ und 13Ob^ allgemein gabelförmig ausgebildet,
um drei Federzinken oder Vorspannbereiche zu bilden,
wobei die äußeren Federzinken oder Federvorspannbereiche
1 31 £ nach oben geneigt sind, während die zentrale Federzinke
oder der zentrale Federvorspannbereich 131b nach unten
geneigt ist. Desweiteren ist ein Zentralloch 133 in einem
Basisbereich 132 jeder der Blattfedern 130a_ und 130J>
ausgebildet. Zwischen dem Basisbereich 132 und dem vorderen Endbereich
ist ein gebogener Bereich oder ein Lappen 134 ausgestanzt,
der nach unten um etwa einen rechten Winkel abgebogen ist. In den oberen Bereichen der Kassettenhalterung 99a_
und 99J) des Kassettenhalters 75 sind Langlöcher 135ji und
135b_ ausgebildet. Die Blattfedern 13Oa^ und 13Ob^ sind mit
ihren Lappen 134 gegen die Enden der Langlöcher 135a und
135Ji positioniert und nehmen mit ihren betreffenden Zentrallöchern
133 Haltezapfen 136a_ und 136b^ auf, die erhaben iuf
dem oberen Oberflächen der Kassettenhalterung 99ji und 99ib
des Halterungskörpers 98 angebracht sind. Die Köpfe der Haltezapfen 136_a und 136Jj sind derart verstemmt oder angestaucht,
daß die Blattfedern 130a_ und 13Ob^ an dem Kassettenhalter
75 befestigt sind. Der zentrale Federvorspannbereich 131_b jeder der Blattfedern 130a_ und 130J^, der derart an dem
Kassettenhalter 75 befestigt ist, wird in das jeweils be-,
treffende Langloch 135,a bzw. 135Jp_ eingeführt. Die Blattfedem
130a_ und 130J) können selbstverständlich anstatt an dem
Kassettenhalter 75 an dem Deckel 74 befestigt werden.
Das Einlegen einer Kassette 71 in das Kassettenbandgerät 70 wird nun im folgenden anhand von Fig. 9A und Fig. 9B beschrieben.
Wie in Fig. 9A gezeigt, wird als erstes der Deckel 74 geöffnet, und der Kassettenhalter 75 wird unter einem Neigungswinkel
von etwa 45 in bezug auf die obere Platte 76a des Plastik-Chassis 76 positioniert. Der Deckel 74 wird nach
oben relativ zu dem Kassettenhalter 75 durch die Federvorspannbereiche
130£ der Blattfedern 130£ und 13Ob^ gedruckt,
so daß er unter einem Winkel in Richtung des Pfeiles a um einen Winkelbereich 0, in bezug auf den Kassettenhalter 75
ausgelenkt wird. Der Winkelbereich Θ ist durch das Anstoßen
der Nasen 113£ und 113J^ an die Vorsprünge 112a bzw.
112Jj bestimmt. Zu dieser Zeit sind die zentralen Federvorspannbereiche
131b der Blattfedern 130a und 130b innerhalb
der Langlöcher 135^ und 135b positioniert, d. h. innerhalb
der Dicke des Blechmaterials des Halterungskörpers 98, so
daß sie nicht nach unten in die Kassettenhalterung 99a^ und
99b^ hineinragen.
Wenn sich der Deckel 74 in einem derart geöffneten Zustand befindet, wird eine standardisierte Kassette 71 schräg nach
unten in den Kassettenhalter 75 mit ihrer offenen Seite
unter dem Schrä'gungswinkel eingelegt, wobei die gegenüberliegenden
Endbereiche der Kassette 71 verschiebbar in der Kassettenhalterung 99£ und 99Ib (Fig. 7) aufgenommen und
darin gehalten werden. Während des Einlegens der Kassette
71 hindert, da der Deckel um einen Wi nkel berei cn Θ-. in bezug
auf den Kassettenhalter 75 geöffnet ist, das Vorhandensein des Deckels 74 nicht das Einlegen der Kassette, das
extrem einfach ausgeführt werden kann. Darüberhinaus ragen die Federvorspannbereiche 131J^ der Blattfedern 130a_ und
13Qb^ nicht nach unten aus dem Halterungskörper 98 heraus.
Darum kann sich die Kassette 71, die eingelegt wird, niemais mit diesen Federvorspannbereichen 13Ib^ verhaken.
Nach dem zuvor erläuterten Einlegen der Kassette wird der Deckel 74 unter Schwenken in Richtung des Pfeiles a_' in
Fig. 9A bewegt, um das Laden der Kassette 71 zu bewirken.
in diesem Fall werden die Federvorspannbereiche 131ji jeder
der Blattfedern 13Oa^ und 130Jb durch die innere Oberfläche
74£ des Deckels 74 gedrückt, um den Kassettenhalter 75 zu
zwingen, sich unter Schwenken mit dem Deckel 74 in Richtung des Pfeiles a_* zu bewegen. Zur gleichen Zeit ragen
die zentralen Federvorspannbereiche 131b der Blattfedern
13Oa1 und 13Ob^ nach unten durch die Langlöcher 135a^ bzw.
135]) des Halterungskörpers 98 und liegen an der oberen Oberfläche
der Kassette 71 an.
Wenn der Deckel 74 vollständig geschlossen ist, wie dies in
Fig. 9B durch eine ausgezogene Linie angedeutet ist, ist die Kassette 71 durch den Transportwellenstumpf 77, den
Aufwickelwellenstumpf 78, die Bandantriebsachse 79 und die
Kassetten-Positionierungsführung 80 festgelegt und liegt
waagerecht auf der oberen Platte 76a^ des Plastik-Chassis
76. Zur gleichen Zeit drücken die Kassettenandruckteile 116a und 1161b gegen die Kassette 71, um letztere nach hinten
in den Kassettenhalter 75 zu drücken, so daß die Kasset·
te dabei sicher in Vorwärts-Rückwärts-Richtung positioniert ist. Desweiteren wird durch das vollständige Schließen des
Deckels das Haltestück 119 des Deckels 74 durch den Sperrmechanismus 120 verriegelt. Im einzelnen ausgedrückt heißt
dies, daß gerade vor dem vollständigen Schließen des
Deckels 74 die Schrägfläche 122 der Festste!1 klinke 132
durch das Haltestück 119 betätigt wird, so daß die Verschlußplatte
121 nach links in Fig. 6 gegen die Vorspannung der Druckfeder 126 bewegt wird und dann durch diese
Feder nach rechts zurückbewegt wird, um die Feststel1 klinke
123 mit dem Haltestück 119 in Eingriff zu bringen und
dabei den Deckel 74 in seiner geschlossenen Stellung zu
verriegeln. Aufgrund.der Verriegelung des Deckels 74 wird der Kassettenhalter 75 gegen die obere Platte 76a des PIastik-Chassis
76 durch entgegenwirkende Kräfte der Federvorspannbereiche
131a der Blattfedern 130a und 130b gedrückt, während die zentralen Federvorspannbereiche 131b
der Blattfedern 13Oa^ und 13Ob^ die Kassette 71 gegen die
obere Platte 76a_ des Plastik-Chassis 76 drücken.
Nach Durchführung des Kassetten-Ladevorganges kann die Wiedergabe-Taste
83 zum Einführen des Stereo-Wiedergabekopfes 100 in die Kassette 71 und zur Berührung derselben mit dem
Band darin und zur gleichen Zeit zum Andruck der Andruckrol-Ie 101 an die Bandantriebsachse 79 durch das Band niedergedrückt
werden, um somit die Stereo-Wiedergabe-Betriebsweise
des Kassettenbandgerätes 70, wie sie im Anschluß hieran im einzelnen beschrieben wird, einzustellen.
Zum Entnehmen der Kassette 71 aus dem Kassettenbandgerät 70 wird der Knopfbereich 124 der Verschlußplatte 121 leicht
nach links in Fig. 6 gegen die Vorspannung der Druckfeder 126 gedrückt, wobei die Feststel1 klinke 123 außer Eingriff
mit dem Haltestück 119 kommt und der Deckel 74 freigesetzt
wird, um diesen nach oben in die Stellung, welche mit gestrichelten
Linien in Fig. 9B angedeutet ist, vermöge der Gegenkraft der Federvorspannbereiche 131js der Blattfedern
130ai und 13Ob^ hochspringen zu lassen, wodurch dem Benutzer
angezeigt wird, daß der Deckel zur Öffnung bereit ist. Nach dieser Aufwärtssprung-Bewegung des Deckels 74 kann leicht
eine Fingerspitze unter die vordere Kante oder den Flansch
118 des Deckels 74 gelegt werden, und der Deckel 74 kann
dann leicht in seine geöffnete Stellung, wie sie in Fig.
9A gezeigt ist, geschwenkt werden. Wenn der Deckel 74 vollständig geöffnet ist, greifen die Nasen 11 3jj und 113b_ in
die Vorsprünge 11 2a>
und 112Ja ein, wobei der Kassettenhalter
75 nach oben in die Kassetten-Einlegstellung, wie sie in
Fig. 9A gezeigt ist, gezogen wird, wo er wieder durch den erwähnten Verriegelungsmechanismus positioniert wird. Danach
wird die Kassette 71 schräg nach oben aus dem Inneren des Kassettenhalters 75 herausgezogen. Dieses Herausziehen
kann extrem einfach und weich wie das Einlegen der Kassette
bewirkt werden.
Aus Fig. 10 bis Fig. 12 ist zu erkennen,, daß eine Batteriebehälterei
nhei t 141 durch die zuvor erwähnte Batterieeinsetzöffnung 93, das Batteriefach 94 des Gehäuses 73 und
den Batteriefachdeckel 95 gebildet ist und unterhalb und benachbart einer Kassettenbehältereinheit 142 des Gehäuses
73 für die Kassette 71 ausgebildet ist, die unter der oberen Platte 76a des Plastik-Chassis 76 geladen wird. In das
Batteriefach 94 sind zwei Batterien 143, beispielsweise
zwei "UM-3"-Batterien, eingelegt, die horizontal und parallel
zueinander ausgerichtet angeordnet sind. Die Batterien 143, die in das Batteriefach 94 eingelegt sind, sind längs
und an sich gegenüberliegenden Seiten einer Batteriekonsole
144 angeordnet, die integral mit dem Plastik-Chassis 76
am Boden des Batteriefaches 94 ausgebildet ist. Darüberhinaus
werden die Batterien 143, die in das Batteriefach eingelegt sind, mit ihren betreffenden Polen in ein.en Druckkontakt
mit Endverbindungsstücken 145a und 145b gebracht,
die an sich gegenüberliegenden Endbereichen des inneren
Batteriefaches 94 montiert sind, und werden dadurch mit
einer Stromversorgungsschaltung verbunden. Der Batteriefachdeckel
95 ist aus einem geeigneten synthetischen Kunstharz 5 oder Plastikmaterial gegossen und ist an einem seiner Enden
mit einem Paar von Haltenasen 146 versehen, während das andere Ende des Batteriefachdeckels 95 beispielsweise eine
im allgemeinen U-förmige elastische Sperrklinke 147 aufweist,
die ebenfalls integral damit ausgebildet ist.
Nach dem Einlegen der Batterien 143 in das Batteriefach
wird der Batteriefachdeckel 95 abnehmbar in der Batterieeinsetzöffnung
93 angebracht, um letztere abzuschließen. In diesem Fall steht ein Ende des Batteriefachdeckels 95 über
die Haltenasen 146 mit einem Paar von Verankerungslöchern
148, die in dem Plastik-Chassis 76 (Fig. 10) ausgebildet
sind, im Eingriff, während an dem anderen Ende des Batteriefachdeckels 95 die elastische Sperrklinke 147 durch Ausnutzung
ihrer Elastizität in ein Verankerungloch 149, das in
der oberen Platte 76a_ des Plastik-Chassis 76 ausgebildet
ist, eingerastet wird und dann mit einem Ende 149^ des Verankerungsloches
149 (Fig. 12) im Eingriff steht. Im Ergebnis ist der Batteriefachdeckel 95 bündig mit der oberen
Platte 76a_ verbunden.
Um die Höhe h, des Batteriefaches 94 klein zu halten, wodurch
die totale Dicke des Kassettenbandgerätes 70 klein gehalten wird, sind bogenförmige Hohlkehlen 150, die mit
dem äußeren Durchmesser der Batterien 143 übereinstimmen,
in der inneren Oberfläche des Batteriefachdeckels 95 ausgebildet,
wodurch die effektive Dicke h~ des Batteriefachdeckels
95, die zu der Dicke oder Höhe h, beiträgt, sehr klein gemacht wird.
In der Batteriebehältereinheit 141 steht überdies der Batteriefachdeckel
95 nicht an irgendeiner äußeren Oberfläche des Gehäuses 73 hervor. Als Folge davon entsteht selbst
dann, wenn der Batteriefachdeckel 95 in einem großen Ausmaß
-π
ι dünn ausgeführt wird, kein Problem hinsichtlich seiner Festigkeit.
Zusätzlich wird, da der Batteriefachdeckel 95 nicht über irgendeine Oberfläche des Gehäuses 73 hervorsteht,
ein großer Freiheitsgrad für das geschmackliche oder
schmückende Design des Kassettenbandgerätes erreicht.
Innerhalb des Kassettenhalters 75 sind eine Kopfmontageeinheit
153 (Fig. 13 bis Fig. 15), eine Kopf-Azimut -Justiereinheit
154 (Fig. 17 u. Fig. 18) und eine Bandführungseinheit 155 (Fig. 19 bis Fig. 21) montiert. Wie in Fig. 13 u.
Fig. 14 gezeigt, ist eine herabhängende Achse 157 an einem
Endbereich des Halterungskörpers 98 des Kassettenhalters
befestigt, und das untere Ende der herabhängenden Achse ist dort drehbar an einem Ende einer Kopfbasis 158 angebracht.
Der Stereo-Wiedergabekopf 100 ist mittels der Kopf-Azimut -Justiereinheit 154 auf der Kopfbasis 158 einem freien
Endbereich 158^ der Kopfbasis 158 benachbart montiert.
Desweiteren ist zwischen dem Halterungskörper 98 und der
Kopfbasis 158 und zwischen der herabhängenden Achse 157 und
dem Stereo-Wiedergabekopf 100 ein Andruckrollen-Stützhebel
159 angeordnet, der einen im allgemeinen C-förmigen Querschnitt hat und drehbar an einem Ende auf der herabhängenden
Achse 157 angebracht ist. Ein freies Ende 159a^ des Andruckrollen-Stützhebels
159 trägt einen Haltebolzen 160, auf dem die Andruckrolle 101 drehbar angebracht ist. Bei
dem Endbereich des Halterungskörpers 98 entfernt von der Andruckrolle 101 ist die Bandführung 102 mittels einer Höhen-Justiereinheit
161 befestigt. Das bedeutet, daß die . Andrückrolle 101 stromabwärts und die Bandführung 102 stromaufwärts
in bezug auf die Bandlaufrichtung relativ zu dem
Stereo-Wiedergabekopf 100, der zwischen diesen angeordnet ist, positioniert sind. An der Unterseite des Halterungskörpers
98 zwischen dem Stereo-Wiedergabekopf 100 und der Bandführung
102 ist eine Festste!1platte 162 angebracht. Die
Kopfbasis 158 wird unter Schwenken in Richtung eines Pfeiles
b^ in Fig. 13 mittels einer Torsionsfeder 163, die sich
um die herabhängende Achse 157 ausdehnt und deren Enden an dem Halterungskörper 98 bzw. der Kopfbasis 158 verankert
sind, gedrückt. Die Spitze oder der freie Endbereich ^
der Kopfbasis 158 kann in Eingriff mit einem Anschlag 164 stehen, der integral mit dem unteren Ende der Feststellplatte
162 ausgebildet ist, wobei die Schwenkbewegung der Kopfbasis
158 in Richtung des Pfeiles fc^ beschränkt ist. Das
ürtere Ende des Haltebolzens 160 erstreckt sich unter den Andruckrollen-Stützhebel 159 und ist lose in ein Loch 165
in der Kopfbasis 158 eingesteckt. Daher definiert der Bereich der Bewegung des Haltebolzens 160 in dem Loch 165 die
zulässige Schwenkung oder Drehung des Andruckrollen-Stützhebels
159 relativ zu der Kopfbasis 158. Zwischen der SpI ze
oder dem freien Ende 159a^ des Andruckroll en-Stützhtbels 159
und einem Federanker 166 auf der Kopf-Azimut .-Justiereinheit
154 ist eine Zugfeder 167 zum Ziehen des Andruckrollen-Stützhebels
159 in Richtung des Pfeiles b_' in Fig. 13 in bezug auf die Kopfbasis 158 angeordnet.
Die Kopfmontageeinheit 159 besteht aus der herabhängenden
Achse 157, der Kopfbasis 158 und der Torsionsfeder 163. In e-"ner derartigen Einheit ist ein oberes Ende 157a^ der herabhängenden
Achse 157 an dem Halterungskörper 98 beispielsweise
durch Anstauchen oder Verstemmen befestigt. Das schwenkbar gelagerte Ende der Kopfbasis 158 weist ein an ihm befestigtes
unteres Ende 169^ einer Buchse 169 auf, die von unten her über der Achse 157 angebracht ist und durch diese
drehbar gehalten wird. Die Buchse 169 ist gegen Verlieren
nach unten von der Achse li>7 durch einen Sprengring oder
"E-Ring" 170 geschützt, der um das untere Ende 157- der
Achse 157 herum befestigt ist. Mit der Achse 157 biw. der
Buchse 169 sind zylindrische obere und untere Andruckrdlenhebel
-Tragberei ehe 171a_ und 171_b integral ausgebildet. In
den drebaren Endbereichen von oberen und unteren Seiten 172a. bzw. 172t^ des Andruckrollen-Stützhebels 159 sind cbere
und untere Durchgangslöcher 173a; und 173_b_. ausgebi Idet. Diese
Durchgangslöcher 173a^ 173b^ nehmen den oberen bzw. unteren
Andruckroi 1enhebel-Tragbereich drehbar in sich auf.
Zwischen einem oberen Ende 169b der Buchse 169 und dem oberen Andruckrollenhebel-Tragbereich 171a ist ein Zwischen-
• * ο ο **
- 29 -
raum 174 (Fig. 15) ausgebildet, und die Buchse 169 ist auf-
und abwärts auf der äußeren Peripherie der Achse innerhalb des Zwischenraumes 174 bewegbar. Aufgrund dieser vertikalen
Bewegung der Buchse 169 ist die Kopfbasis 158 damit in dem Bereich einer Höhe hos wie in Fig. 15 gezeigt, beweglich.
Die Torsionsfeder 163 enthält einen gewandelten Bereich
163£, der um die Buchse 169 gewickelt ist, und obere und untere Endbereiche 163^, 163£-, die in Verankerungslöchern
17"5a_ bzw. 175j>, die in dem Halterungskörper 98 und der Kopfbasis
158 ausgebildet sind, verankert sind. In einem Bereich des Andruckrollen-Stützhebels 159 ist eine Abzieh-Aus·
sparung 176 für die Ausdehnung des unteren Endbereiches 163Ib der Torsionsfeder 163 durch diese vorgesehen. Der gewendelte
Bereich 163£ der Torsionsfeder 163 ist, wenn diese
eingebaut ist, torsionsmäßig gespannt und axial zusammengedrückt.
Vermöge der torsionsmäßigen. Spannung des gewendel-■ ten Bereiches 163£ wird die Kopfbasis 158 in Richtung des
Pfeiles £ in Fig. 15 gedrückt. Desweiteren sind, wie in Fig. 14 gezeigt, auf der oberen Oberfläche der Montageplatte
90 eine Vielzahl von Nasen 177 derart ausgebildet, daß sie unter der Kopfbasis angeordnet sind.
Mit einer Kopfmontageeinheit der Konstruktion, wie sie zu-25'
vor erläutert wurde, wird die Kopfbasis 158S wenn die Kassette
71 horizontal auf die obere Platte 76ji des Plastik-Chassis
76 durch eine drehende Abwärtsbewegung des Kassettenhalters 75 gelegt ist, nachdem die Kassette 71 in diesen
eingelegt wurde, wie dies in Fig. 14 gezeigt ist, elastisch in eine Druckberührung mit den Nasen 177 auf der Montageplatte
90 durch die Kompressionskraft des gewendelten Bereiches
163£ der Torsionsfeder 163 gebracht, wobei die Höhe der Kopfbasis 158 exakt wie die Höhe des Stereo-Wiedergabekopfes
100 in bezug auf das Band in der Kassette 71 bestimmt
i st.
Es ist unvermeidbar, daß in der Konstruktion ein gewisses
Spiel besteht, durch das die Kopfbasis 158 drehbar auf der
7 "IU
Achse 157 montiert ist. Dieses Spiel, das indessen klein ist, würde normalerweise ein Abweichung in der Höhe des
Stereo-Wiedergabekopfes 100 bewirken, die insbesondere
dann, wenn der Stereo-Wiedergabekopf 100 ein Stereoaufnahme wiedergibt, zu einem Spurverfolgungsfehler führen würde.
Mit der beschriebenen Kopfmontageeinheit 153 treten jedoch
solche Spurverfolgungsfehler überhaupt nicht auf, da die
Höhe der Kopfbasis 158 exakt ohne Rücksicht auf das Spiel in der Drehung der Kopfbasis 158 auf der Achse 157 vorbestimmt
werden kann. Wenn die Wiedergabe-Taste 83 niedergedrückt wird und die Kassette 71 in das Kassettenbandgerät
70, wie zuvor beschrieben, eingelegt worden ist, ist die Kopfbasis 158 schwenkbar in Richtung des Pfeiles b_' in Fig.
13 gegen den torsionsmäßigen Widerstand der Torsionsfeder
163 angeordnet, während sie übar die zu einer Höhenbegrenzung
vorgesehenen Nasen 177 gleitet.
Im folgenden wird die Kopf-Azimut -Justiereinheit 154 anhand
von Fig. 17 u. Fig. 18, in denen der Stereo-Wiedergabekopf
100 als durch eine Punktschweißung oder dergl. an einer
angenähert zentrierten Stelle längs einer verlängerten Kopfmontageplatte 179 befestigt gezeigt ist, erklärt.
Die Kopfmontageplatte 179 ist an einem Ende 179ji mittels
einer Schraube 180 an der Kopfbasis 158 befestigt. Das andere
Ende 179b^ der Kopfmontageplatte 179 hat einen in diesem
ausgebildeten Längsschlitz 181. Durch diesen Längsschlitz
181 erstreckt sich von oben eine Azimut -Justierungschraube 182, die in ein in der Kopfbasis 158 ausgebildetes Gewindeloch
183 eingeschraubt ist. Zwischen dem einen Ende 179ja
der Kopfmontageplatte 179 und der Kopfbasis 158 sind eine Blattfeder 184 und ein Abstandsstück 185 angeordnet und
werden durch die Schraube 180 in ihrer Stellung festgehalten. Die Blattfeder 184 weist einen Federvorspannbereich
I84a_ auf, der derart gebogen ist, daß er eine im allgemeinen
V-förmige Konstruktion darstellt. Mit ihrem freien Ende 184t^ stößt die Blattfeder 184 elastisch gegen die untere
Oberfläche der Kopfmontageplatte 179. Der Scheitelpunktbe-
reich 184£ des Federvorspannbereiches 184a^ wirds wie in
Fig. 17 gezeigt, von einem Langloch 186 aufgenommen, das in
der Kopfbasis 158 ausgebildet ist. Der Endbereich der Blattfeder 184 ist entfernt von dem Federvorspannbereich 184ji
nach oben gebogen, um den Federanker 166 zu bilden, an dem die Zugfeder 167 angebracht ist.
Mit der Azimut -Justiereinheit 154S wie sie beschrieben
worden ist, kann die Azimut -Justierungsschraube 182 in der einen oder der anderen Richtung gedreht werden, um die vertikale
Position ihres Kopfes, der auf dem freien Ende 179b^
der Kopfmontageplatte 179 liegt, zu justieren. Wegen der Vorspannkraft des Federvorspannbereiches 184a_ der Blattfeder
184 auf der Kopfmontageplatte 179 wird die letztere
veranlaßt, sich in vertikaler Richtung mit ihrem befestigten Ende 179^ als dem Drehpunkt zu biegen, wobei der Winkel
oder Azimut des Stereo-Wiedergabekopfes 100 justiert wird,
wie dies durch strichpunktierte Linien in F.ig. 17 angedeutet
ist.
Es ist ersichtlich, daß, falls das Langloch 186 aus der Kopfbasis 158 fortgelassen würde, die Blattfeder 184 lediglich
innerhalb eines Zwischenraumes 187 zwischen der Kopfbasis
158 und der Kopfmontageplatte 179 bewegbar wäre. Wenn
die Höhe h» eines derartigen Zwischenraumes 187 klein gemacht wird, kann die Blattfeder 184 einer Belastung oberhalb
ihrer Elastizitätsgrenze ausgesetzt sein und ihre Federkraft
verlieren, wenn die Kopfmontageplatte 179 nach
unten in Abhängigkeit von der Justierung durch die Schraube 182 geschwenkt wird. Andererseits wird, wenn die Höhe h.
des Zwischenraumes 187 vergrößert wird, um eine derartige Belastung der Blattfeder 184 über ihre Elastizitätsgrenze
hinweg zu vermeiden, die Dicke über alles des Kassettenbandgerätes 70 unerwünscht um ein entsprechendes Ausmaß erhöht.
Wie aus dem zuvor Ausgeführten ersichtlich, ist der Federvorspannbereich
184a^ der Blattfeder 184 wegen des Vorhandenseins
des Langloches 186 in der Kopfbasis 158 vertikal in dem Langloch 186 bewegbar, so daß die vertikalen Bewegungen
des Federvorspannbereiches 184^ überhaupt nicht durch die
Kopfbasis 158 beschränkt sind. Folglich kann die Höhe h^
des Zwischenraumes 187 sehr klein in Übereinstimmung mit
der Dicke des Kassettenbandgerätes 70 ohne die Gefahr, daß der Federvorspannbereich 184a_ über seine Elastizitätsgrenze
hinaus belastet wird, gemacht werden. Der Eingriff des Federvorspannbereiches
184a_ der Blattfeder 184 in das Langloch
186 dient ferner dazu, die Blattfeder 184 in seitlicher Richtung in Zusammenwirkung mit der Schraube ISO zu
positionieren.
^_ Die Höhe des Stereo-Wiedergabekopfes 100 kann beispielsweise
durch das Ersetzen des Abstandsstückes 185 durch verschieden Elemente unterschiedlicher Dicken vorbestimmt werden.
Ferner ist eine Bandführung 188 (Fig. 13, Fig. 14 u. Fig. 17) forderungsgemäß an dem Stereo-Wiedergabekopf 100
an der stromabwärtigen Seite des letzteren gesehen in bezug auf die Richtung, in der das Band hinter dem Stereo-Wiedergabekopf
100 während eines Wiedergabe- oder Rückspielvorganges
läuft, befestigt.
Aus Fig. 19 - Fig. 21 ist zu erkennen, daß die Bandführungseinheit
155 im allgemeinen die Feststel1platte 162 und eine
Führungshaiterung 190, von der aus sich die Bandführung
erstreckt, enthält. Eine derartige Bandführung 102 ist im allgemeinen C-förmig und dazu bestimmt, in die vordere Öffnung
einer Standardkassette 71 derart eingeführt zu werden, daß sie in Eingriff mit dem Band innerhalb der letzteren
kommt, um die Höhe des Bandes relativ zu dem Stereo-Wiedergabekopf 100 in einer Position, die stromaufwärts relativ
zu letzterem in bezug auf die Richtung, in der das Band' läuft, liegt, zu bestimmen. Die Führungshaiterung 190 und
die Feststellplatte 162 sind integral aus einem synthetischen
Kunstharz oder einem Plastikmaterial gegossen und
miteinander durch ein im allgemeinen U-fÖrmiges elastisches
Verbindungsstück 191 gekoppelt. Dass bedeutet, daß die Führungshai
terung 190 universell relativ zu der Festste!!platte
162 ausgelenkt werden kann. Die Feststel1p!atte 162 hat
ein Durchgangsloch 192, das sich in vertikaler Richtung durch diese erstreckt. Durch dieses Durchgangsloch 192 erstreckt
sich von unten her eine Schraube 193 und befestigt die Festste!1platte 162 an der Unterseite des Haiterungskörpers
98. Mit der Feststel1platte 162 ist integral ein Zapfen 194 ausgebildet, der von der oberen Fläch.e 162a^ (Fig.
21) vorsteht. Ein derartiger Zapfen 194 kann mit einer Positionierungsöffnung
195, die in dem Halterungskörper 98 zum
Bestimmen der Orientierung der Feststel1platte 162 relativ
zu dem Halterungskörper 98, wenn diese durch eine Schraube
193 an dem letzteren befestigt'ist, vorgesehen ist, in Eingriff
stehen. Wenn die Feststel1platte 162 an dem Halterungskörper
98 in der zuvor beschriebenen Weise befestigt ist, füllt eine derartige Feststellplatte 162 den Zwischenraum
zwischen dem Stereo-Wiedergabekopf 100 und der Bandführung 102 aus, um auf diese Weise das sog. "Blind-Falten"
(blind folding) zu bewirken.
An der hinteren Seite der Führungshalterung 190 ist integral
ein NabenbereiCh 196 ausgebildet, in dem eine Hohlwelle
198, die innen, beispielsweise bei 197, mit Gewinde versehen
ist3 fest angeordnet ist. An dem Halterungskörper 98
ist eine Führungsbuchse 200 befestigt und hängt von dieser ab. Die Hohlwelle 198 ist verschiebbar in die Führungsbuchse
200 von unten her eingeführt. Eine die Höhe justierende Schraube 201 ist von oben her durch die Führungsbuchse 201
eingeführt und in die Hohlwelle 198 eingeschraubt. Um die
Hohlwelle 198 herum erstreckt sich zwischen der Führungsbuchse 200 und dem Nabenbereich 196 eine spiralförmige
Druckfeder 202, um letzteren abwärts relativ zu dem Halterungskörper 98 zu drücken. Von dem unteren Endbereich 19Oa^
der Führungshalterung 190 aus erstreckt sich ein Führungsvorsprung 203, der verschiebbar in einem Führungsloch 204
in dem Halterungskörper 98 sitzt.
35
35
Die innen mit Gewinde versehene Hohlwelle 198., die Führungs
buchse 200, die Schraube 201 und die Druckfeder 202 werden kombiniert, um die Höhen-Oustiereinheit 161 zu bilden,
durch die die Höhe des Bandes 102 und der Führungshaiterung
190 durch geeignetes Drehen der Schraube 201 in der einen oder der anderen Richtung justiert wird. Während einer derartigen
Justierung der Höhe der Bandführung 102 wird das elastische Verbindungsstück 191 ausgelenkt, um jeden denkbaren
Widerstand für die Justierung der feststehenden Feststellplatte 162 zu verhindern.
Wie insbesondere in Fig. 21 gezeigt, ist ein Anschlag 164»
der mit der Feststen pl atte 162 eine Einheit bildet, im
allgemeinen L-förmig, so daß seine vertikale Oberfläche 164a eine Drehbewegung der Kopfbasis 158 in Richtung des
Pfeiles J^ in Fig. 13 begrenzt, während die horizontale Oberfläche
164b des Anschlages 164 verschiebbar mit dem freien Endbereich 158a_ der Kopfbasis 158 von oben her in Eingriff
steht und dabei das Anheben der Kopfbasis einschränkt.
Die Vorteile der zuvor beschriebenen Bandführungseinheit
155 gemäß der vorliegenden Erfindung können aus der Betrachtung vergleichbarer Ergebnisse abgeschätzt werden, falls im
Gegensatz zu der Erfindung die Bandführung 102 an dem freien Ende der schwenkbaren Kopfbasis 158 angebracht wäre. In
einem solchen Fall würde nach dem Laden der Kassette 71 das
Niederdrücken der Wiedergabe-Taste 83 zum Ingangsetzen eines
Wiedergabe- oder Rückspiel Vorganges durch Veranlassung einer Schwenkung der Kopfbasis 158 in Richtung des Pfeiles
b_l in Fig. 13, um den Stereo-Wiedergabekopf 100 zufriedenstellend
in die Kassette 71 einzuführen, um einen vorbestimmten Druck durch das Band gegen die übliche Stützfläche
innerhalb der Kassette 71 aauszuüben, ebenfalls in einem Schwenkhub der Bandführung 102 resultieren, der zu groß
ist, wenn die Forderung nach Reduzierung der Abmessungen über alles des Kassettenbandgerätes 70 in Betracht gezogen
wird. Andererseits wird, wenn die Kopfbasis 158 auf dem Kassettenhalter 75 montiert wird, so daß sie umkehrbar in
einer geradlinigen.Weise, eher als geschwenkt, beweglich
ist und die Bandführung 102 wieder an einem Ende einer derartigen Kopfbasis 158 befestigt ist, die Schwierigkeit, die
durch den besonders großen Schwenkhub der Bandführung 102
verursacht wird, vermieden. Der sich ergebende Haltemechanismus für die Kopfbasis 158 wird jedoch kompliziert und
nimmt in seiner Dicke zu, so daß die Dicke über alles des Kassettenbandgerätes ni cht· mi nimi ert werden kann.
Andererseits ist die Kopfbasis 158 in der Bandführungseinheit
155 des Kassettenbandgerätes 70 als Ausführungsbeispiel
für die vorliegende Erfindung schwenkbar an dem Kassettenhalter 75 angebracht um die Montagekonstruktion zu
vereinfachen j während die Bandführung 102 von der Kopfbasis
158 getrennt und justierbar an dem Kassettenhalter 75 befestigt
ist, so daß, wenn eine Kassette 71 in den Kassettenhalter
75 eingelegt wird, wie dies zuvor beschrieben worden ist, die Bandführung 102 in eine derartige Kassette 71 eingeführt
wird und mit dem Band darin in Berührung kommt» Daher sind die Schwierigkeiten der zuvor vorgeschlagenen
Anordnungen zur Montage der Bandführung 102 an der stromabwärtigen Seite des Stereo-Wiedergabekopfes 100 in der Bandführungseinheit
155 vermieden.
Desweiteren verbessert das elastische Verbindungsstück 191
zwischen der Feststellplatte 162 und der Führungshaiterung
190 in hohem Maße die Handhabungdieser kleinen Teile während des Zusammenbaus des Kassettenbandgerätes. Ins einzelne
gehend heißt dies, daß zum Zeitpunkt des Zusammenbaus.,
beispielsweise dann, wenn die Führungshaiterung 190 anfänglich
an dem Halterungskörper 98 angebracht wird, das elastische
Verbindungsstück 191 allgemein die Feststen piatte 162
nahe ihrer geforderten Montageposition festhält, so daß das
Einführen der Schraube 193 leicht vorgenommen werden kann.
Aus Fig. 23 u. Fig. 24 ist zu ersehen,, daß die Bandantriebseinheit
91 an der Unterseite der Montageplatte, durch die sich untere Endbereiche des Transportwellenstumpfes 77, des
Aufwickelwel1enstumpfes 78 und der Bandantriebsachse 79
nach unten erstrecken, montiert ist. An der Unterseite der
Montageplatte 90 ist in geeigneter Weise ein Motor 211 befe-
stigt, der eine Welle 212 hat, auf welcher eine Motorriemen·
scheibe 213 befestigt ist. An dem unteren Ende der Bandantriebsachse 79 ist eine kombinierte Schwung- und Antriebswellenriemenscheibe
214 befestigt, und eine FUhrungsriemenscheibe
215, die ebenfalls als eine Schiingerbewegungs-Unterdrückungsscheibe
für die Bandantriebsachsen-Schwung scheibe dient, ist drehbar an der Unterseite der Montageplatte
angebracht. Um die Motorriemenscheibe 213, um die Antriebswellenriemenscheibe 214 und die Führungsriemenschei■
be 215 ist zum Übertragen der Drehung der Welle 212 des Motors 211 auf die Bandantriebsachse 79 ein Riemen 216 gelegt.
Ebenso sind auf der Unterseite der Montageplatte 90 eine Antriebszahnradwelle 217, die etwa in der Mitte zwischen
dem Tränsportwel1enstumpf 77, dem Aufwickel wellenstumpf
78 und der Bandantriebsachse 79 angeordnet ist, sowie eine Umschaltzahnradwelle 218, die zwischen der Antriebszahnradwelle
217 und dem Transportwellenstumpf 77 angeordnet ist, drehbar montiert.
Ein Antriebswellenzahnrad 220 (Fig. 22 u. Fig. 23) ist relativ zu Antriebswellenriemenscheibe 214 oberhalb der letzteren
in dem unteren Endbereich der Bandantriebsachse 79 befestigt
und ist in axialer Richtung verhältnismäßig breit.
Auf der Antriebszahnradwelle 217 sind ein erstes und ein
zweites Antriebszahnrad 221 u. 222 (Fig. 22 u. Fig. 24)
drehbar montiert und sind außerdem axial mit einem Kupplungsmechanismus
223, der dazwischen angeordnet ist, bewegbar.
Der Kupplungsmechanismus 223 ist in Form einer magnetischen
Kupplung ausgeführt. Zu diesem Zweck ist das zweite Antriebszahnrad
222 aus einem magnetischen Material hergestellt, das magnetisiert ist, um einen Magneten zu bilden.
An der unteren Oberfläche des ersten Antriebszahnrades 221 ist eine Hysteresisscheibe 223 aus einem halbharten Material
befestigt, und zwischen der Hysteresisscheibe 224 und
dem zweiten Antriebszahnrad 222 ist ein dünner Plastikring 225 angeordnet, wobei der axiale Zwischenraum zwischen dem
zweiten Antriebszahnrad 222 und der Hysteresisscheibe 224
bei einem Minimum gehalten wird. Desweiteren steht eine Scheibe 226 zum Verhindern eines magnetischen Streuflusses
in engem Kontakt mit der unteren Oberfläche des zweiten Antriebszahnrades 222, das vermöge seiner eigenen Magnetkraft
mit dem ersten Antriebszahnrad 221 zur Drehung mit letzterem, solange wie die Last, die der Drehung des zweiten
Antriebszahnrades 222 entgegenwirkt, nicht einen vorbestimmten
Wert übersteigt, gekuppelt ist. Ein drittes Antriebszahnrad 228 zum Antreiben eines automatischen Absperr-Mechanismus
(nicht gezeigt) kann integral mit dem ersten Antriebszahnrad 221 an der Oberseite des letzteren ausgebildet
sein. Ein Haltering 227 steht in Eingriff mit einer ringförmigen Nut an dem unteren Ende der Antriebszahnradwel-Ie
217 zum Halten der betreffenden Zahnräder auf letzterer.
Auf der Umschaltzahnradwelle 218 ist ein Umschaltzahnrad
229, das in axialer Richtung relativ breit ist, zur Drehung und einer axialen Bewegung relativ zu der Welle montiert.
Um die Umschaltzahnradwelle 218 ist oberhalb des Umschaltzahnrades
229 eine spiralförmige Druckfeder 230 zum Drücken des letzteren nach unten gegen einen Haltering 231, der mit
einer ringförmigen Nut an dem unteren Ende der Umschaltzahnradwelle
218 steht, vorgesehen. In dem unteren Endbereich des Transportwellenstumpfes 77 ist ein Transportwellenzahnrad
232, das in axialer Richtung relativ breit ist., fest
angebracht, und es sind ein erstes und ein zweites Aufwickel well enzahnrad 233 bzw. 234 in dem unteren Endbereich
235 des Aufwickelwellenstumpfes 78 montiert. Ein derartiger
unterer Endbereich 235 des Aufwickelwellenstumpfes 78 hat
erforderlicherweise einen sechseckigen Querschnitt. Das
zweite Aufwickelwel1enzahnrad 234 steht in engem Eingriff
mit der äußeren Peripherie des sechseckigen unteren Endbereiches 235 und ist an diesem mittels einer Schraube 236
befestigt. Das erste Aufwickel well enzahnrad 233 weist ein Loch 237 mit einer sechseckigen Form auf, so daß es axial
auf dem unteren Endbereich 235 verschoben werden kann, während es drehbar mit dem Aufwickel wellenstumpf 78 gekuppelt
ist. Um den Aufwickel wellenstumpf herum ist eine spiralförmige
Druckfeder 238 vorgesehen, die nach unten auf das erste Aufwickel wellenzahnrad 233 einwirkt, um einem Hochgehen
des letzteren aus der Position, die in Fig. 24 gezeigt ist» wo die Naben der Zahnräder 233 und .234 zusammenstoßen, nachgebend
zu widerstehen. Das erste Antriebszahnrad 221 steht in wirksamem Eingriff mit dem Antriebswellenzahnrad 220 in
allen axialen Positionen des ersten Antriebszahnrades 221. Desweiteren kann durch eine axiale Bewegung des ersten Antriebszahnrades
221 letzteres in einen selektiven Eingriff mit dem Umschaltzahnrad 229 oder mit dem ersten Aufwickelwellenzahnrad
233 gebracht werden. Das zweite Antriebszahnrad 222 ist axial mit dem ersten Antriebszahnrad 221 zum
Zwecke des Eingreifens mit oder des Ausgreifens aus dem zweiten Aufwiekelwel1enzahnrad 234 bewegbar. Das Umschaltzahnrad
229 steht in wirksamem Eingriff mit dem Transportwellenzahnrad
232 in allen axialen Positionen des Umschaltzahnrades 229.
Fig· 22 u. Fig. 23 ist zu entnehmen, daß eine Welle 241 zum
Halten einer Betätigungsplatte rechtwinklig von der Montageplatte
herabhängt und eine Buchse 242 hat, die axial auf der Welle 241 verschiebbar ist und durch eine spiralförmige
Druckfeder 243 nach unten gegen einen Haltering 244, der in Eingriff mit einer ringförmigen Nut an dem unteren Ende der
Welle 241 steht (Fig. 26A u. Fig. 26B), gedruckt wird. An dem oberen Endbereich der Buchse 242 ist zum Zwecke einer
Bewegung in vertikaler Richtung mit der Buchse relativ zu der Montageplatte 90 eine erste im wesentlichen horizontale
Betätigungsplatte 245 befestigt. Ein freier Endbereich 245a.
der ersten Betätigungsplatte 245 erstreckt sich in Richtung
auf die Antriebszahnradwelle 217 und ist mit einem Loch 246
ausgebildet, das an seinem Rand in Eingriff mit mit einer ringförmigen Nut 247 steht, die in einer Nabe des ersten
Antriebszahnrades 221 zwischen letzterem und dem dritten Antriebszahnrad 228 (Fig. 24) ausgebildet ist, steht. Eine
zweite Betätigungsplatte 248, die sich teilweise mit der
ersten Betätigungsplatte 245 überlappt, erstreckt sich un-
- 39 -
terhalb der letzteren und ist ebenfalls auf der Buchse 242
in einer Weise montiert, die eine begrenzte vertikale Bewegung der Buchse 242 relativ zu der zweiten Betätigungsplatte
248 erlaubt, wie dies in Fig. 26Ä u. 26B angedeutet ist.
Die zweite Betätigungsplatte 248 ist aus einem Blattfedermaterial
hergestellt und hat einen freien Endbereich 248a^s
der sich in Richtung auf die Umschaltzahnradwelie 218 erstreckt.
Dieser freie Endbereich 248£ weist ein Loch 249
auf, das eine Nabe 250, die integral mit dem Umschaltzahnrad
229 (Fig. 24) ausgebildet ist, aufnimmt.
Die Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste 84 und die Rückspul taste 85
sind vertikal bewegbar innerhalb von rohrförmigen Montageelementen 251 bzw. 252 montiert, die von der Montageplatte
90 in Nachbarschaft einer Seite allgemein weg von den Wellen
217 und 218 herabhängen. Betätigungsarme 253 und 254, die integral mit den Drucktasten 84 bzw. 85 ausgebildet
sind, erstrecken sich horizontal von den letzteren aus und haben hochstehende Nasen 255 u. 256S die sich von den frei-
2Q en Endbereichen des Betätigungsarmes 253 bzw. 254 aus erstrecken.
Der Betätigungsarm 2539 der sich von der Schnpüvorlauf
(FF)-Taste 84 aus erstreckts verläuft unter Bereichen der ersten und der zweiten Betätigungsplatte 245 u.
248S die sich überlappen, wie bei 257 in Fig. 26A gezeigt,
während der Betätigungsarm 254, der sich von der Rückspultaste
85 aus erstreckt,, unter der zweiten Betätigungsplatte
248 verläuft, so daß der Betätigungsarm 254 nur auf die erste Betätigungsplatte 245 wirken kann. Ferner ist der
Bereich der ersten Betätigungsplatte 245, unter welchem
sich der Betätigungsarm 254 erstreckt, mit einer halbkreisförmigen
Kerbe oder einem halbkreisförmigen Ausschnitt 258
zum Aufnehmen der Nase 256 des Betätigungsarmes 254 dann,
wenn die Rückspul taste 85 nach oben gedruckt wird, wie dies
in Fig. 26B gezeigt ist, versehen.
Die verschiedenen Betriebsbedingungen der Bandantriebseinheit
91 stellen sich wie folgt dar:
Wenn sich die Bandantriebseinheit 91 in ihrer Ruhestellung
befindet, wie dies durch ausgezogene Linien in Fig. 25A gezeigt ist, befinden sich das erste Antriebszahnrad 221
und das Umschaltzahnrad 229 in ihren jeweils betreffenden
untersten Positionen mit einem vertikalen Zwischenraum g,, der zwischen ihnen vorgesehen ist, wobei das zweite Antriebszahnrad
222 in wirksamem Eingriff mit dem zweiten Aufwickelwe!Ienzahnrad 234 steht. Unter einer derartigen
"angehaltenen" Bedingung oder Ruhebedingung der Bandantriebseinheit
91 werden die Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84
und die Rückspul taste 85 in ihren abwärts zurückgestellten
oder ausgezogenen Positionen gehalten, wie dies durch Jnter·
brochene Linien in Fig. 26A bzw. Fig. 26B gezeigt ist.
Wenn die Wiedergabe (FWD)-Taste nach oben gedrückt wird (Starten mit der Bandantriebseinheit 91 in ihrem Ruhezustand oder angehaltenen Zustand), wird der Motor 211 in
Bewegung gesetzt, um eine Drehung der Bandantriebsachse in Richtung des Pfeiles d_ in Fig. 23 zu bewirken. Durch den
Eingriff des ersten Antriebszahnrades 221 in das Antriebswellenzahnrad
220 wird das erste Antriebszahnrad 221 in Richtung des Pfeiles e_ und das zweite Antriebszahnrad
in derselben Richtung durch den Kupplungsmechanismus 223
gedreht. Ferner wird aufgrund des wirksamen Eingriffs des zweiten Antriebszahnrades 222 in das zweite Aufwickelwellenzahnrad
234 der Aufwickelwel1enstumpf 78 in Richtung des
Pfeiles f bei einer relativ kleinen Umdrehungsgeschwindigkeit zum Aufwickeln oder Aufspulen des Bandes auf der Aufwickelwelle
der Kassette 71 derart gedreht, daß das Band durch die Bandantriebsachse 79 in der Wiedergabe- oder Rückspielbetriebsweise
des Kassettenbandgerätes 70 angetrieben wird.
Beim Starten wirkt, wenn sich die Bandantriebseinheit 91 in
ihrer Ruhestellung oder "angehaltenen" Stellung befindet,
dann, wenn die Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 in ihre in Fig.
26A durch ausgezogene Linien angedeutete Stellung gedrückt wird, die Nase 255 auf dem Betätigungsarm 253 nach oben auf
31 51 71 C .. -
beide Betätigungsplatten 245 und 248 in deren sich Überlappenden
Bereichen 257. Die Schnei Ivor!auf (FF)-Taste 84 wird
in ihrer angehobenen Stellung festgehalten, wie dies später
im einzelnen beschrieben wird, und beide Betätigungsplatten
245 u. 248 werden in ihren angehobenen Positionen, die durch durchgehende Linien in Fig. 26A angedeutet sind, gegen
die Kraft der Druckfeder 243 gehalten. Als Ergebnis aus dem Vorhergehenden wird das erste Antriebszahnrad 221 axial
in seine höchste Position durch den freien Endbereich 245a^
der ersten Betätigungsplatte 245 angehoben. Das Umschaltzahnrad
229 wird ebenfalls in seine höchste Position gegen die Kraft der Druckfeder 230 durch den freien Endbereich
238jä der zweiten Betätigungsplatte 248 angehoben. Wenn das
erste Antriebszahnrad 221 und das Umschaltzahnrad 229 auf diese Weise in ihre jeweils betreffende höchste Position
bewegt worden sind, wird der Zwischenraum g, zwischen ihnen aufrechterhalten. Deswegen bleibt das Umschaltzahnrad 229
außer Eingriff mit dem ersten Antriebszahnrad 22I5 während
das erste Antriebszahnrad 221 seinen wirksamen Eingriff in das Antriebswellenzahnrad beibehält und außerdem in wirksamen
Eingriff mit dem ersten Aufwickel we! I enzahnrad 233 gebracht
wird. Als Ergebnis der magnetischen Anziehung innerhalb des Kupplungsmechanismus 223 wird das zweite Antriebszahnrad 222 axial mit dem ersten Antriebszahnrad 221 wäh-
rend der Bewegung des letzteren in seine höchste Position bewegt,, wodurch das zweite Antriebszahnrad 222 außer Eingriff
mit dem zweiten Aufwickelwel1enzahnrad 234 kommt. Auf
das Drücken der Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste 84 hin wird der
Motor 211 wieder in Betrieb genommen;, wie hiernach im einzelnen
beschrieben wird, um eine Drehung des ersten Antriebszahnrades 221 in Richtung des Pfeiles e_ in Fig. 23
aufgrund seines wirksamen Eingriffs in das Antriebswellenzahnrad
220 zu veranlassen. In Abhängigkeit von dieser Drehung des ersten Antriebszahnrades 221 wird der Aufwickelwel lenstumpf
78 bei einer relativ hohen Geschwindigkeit in
Richtung des Pfeiles f_ durch den wirksamen Eingriff des ersten
Antriebszahnrades 221 in das erste Aufwickelwel1enzahnrad
233 gedreht. Auf diese Weise wird eine Hochgeschwindig-
keitsaufspulung des Bandes auf der Aufwickel welle in der
Kassette 71 bewirkt, wie sie bei der Schnei 1vorlauf- oder
"CUE"~Betriebsweise des Kassettenbandgerätes erforderlich
ist. Es ist ersichtlich, daß, wenn das erste Antriebszahnrad
221 in seine höchste Position in Abhängigkeit von dem Drücken der Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 angehoben wird,
dann, wenn die Zähne des ersten Antriebszahnrades 221 nicht
unmittelbar mit den Zähnen des ersten Aufwickelwel1enzahnra·
des 233 kommen, letzteres nach oben gegen die Kraft der Druckfeder 238 gedrückt wird, bis im Verlauf der Drehung
des ersten Antriebszahnrades 221 die Zähne des letzteren in Eingriff mit den Zähnen des ersten Aufwiekelwel1enzahnr.des
233 kommen, um der Druckfeder 238- zu gestatten, das erste Aufwickelwellenzahnrad 233 in seine normale Position, die
in Fig. 25B gezeigt ist, zurückzubringen.
Beim Starten mit der Bandantriebseinheit 91 in ihrem "angehaltenen"
Zustand oder in ihrem Ruhezustand verursacht das Aufwärtsdrücken der Rückspul taste 85 in ihre gedrückte Position,
wie sie in Fig. 26B durch ausgezogene Linien angedeutet ist, den Betätigungsarm 254, einzugreifen und die erste
Betätigungsplatte 245 anzuheben, während die zweite Betätigungsplatte
248, die frei von dem Betätigungsarm 245 ist, nach unten unter der angehobenen Betätigungsplatte 245, wie
in Fig. 26B durch ausgezogene Linien angedeutet, zurückbleibt. Obwohl der Hub S-, der Rückspul taste 85 zwischen
ihrer Ruhestellung oder herausgezogenen Stellung, die durch unterbrochene Linien in Fig. 26B angedeutet ist, und ihrer
angehobenen Arbeitsstellung, die durch ausgezogene Linien
angedeutet ist, der gleiche wie der Hub S, der Schnellvorlauf
(FF)-Taste 84 ist, wirkt die Schnei 1vorlauf (FF)-Taste
84 sowohl auf die erste Betätigungsplatte 245 als auch auf
die zweite Betätigungsplatte 248 mittels der oberen Endfläche der Nase 255 auf ihrem Betätigungsarm 253, während die
ähnliche Nase 256 auf dem Betätigungsarm 254 in dem Ausschnitt 258 der ersten Betätigungsplatte 245 aufgenommen
wird. Deswegen wird aufgrund der Betätigung der Rückspultaste 85 nur die erste Betätigungsplatte 245 durch die obere
Endfläche des Betätigungsarms 254 beeinflußt,, und folgerichtig
ist die Distanz, über die die erste Betätigungsplatte
245 durch die Rückspu]taste 85 angehoben wird, um die Höhe
Sp der Nase 256 kleiner als die Distanz, über welche beide
Betätigungsplatten in Abhängigkeit von dem Betätigen oder
dem Drücken der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 angehoben werden.
Als Ergebnis des Vorangegangenen wird, wenn die erste Betätigungsplatte 245 in Abhängigkeit von dem Drücken der
Rückspul taste 85 und dem Verriegeln der letzteren in ihrer
IQ angehobenen Position, wie es hiernach im einzelnen beschrieben
wird, angehoben wird, das erste Antriebszahnrad 221, während es seinen Eingriff in das Äntriebswel1enzahnrad 220
aufrechterhält, durch den freien Endbereich 245a^ der Betätigungsplatte
245 vertikal nach oben in eine Zwischenstellung
bewegt, wie dies in Fig. 25A durch unterbrochene Linien angedeutet ist. In einer derartigen Zwischenstellung des
ersten Antriebszahnrades 221 wird das letztere in wirksamen Eingriff mit dem Umschaltzahnrad 229 gebracht, während das
zweite Antriebszahnrad 222 mit dem ersten Antriebszahnrad 221 nach oben bewegt wird und dabei außer Eingriff mit dem
zweiten Aufwickelwel1enzahnrad 234 gebracht wird. Auf diese
Weise veranlaßt;, wenn der Motor 211 auf das Drücken der
Rückspul taste 85 in Betrieb gesetzt wird, die Drehung des ersten Antriebszahnrades 221 in Richtung des Pfeiles e_ in
Fig. 23 als Ergebnis seines Eingriffes in das Antriebswellenzahnrad 220 das Umschaltzahnrad 2295 sich in Richtung
des Pfeiles g_ zu drehen. Aufgrund des wirksamen Eingriffs
des Umschaltzahnrades 229 in das Transportwellenzahnrad 232
wird aer Transportwellenstumpf 77 bei einer hohen Geschwindigkeit
in Richtung des Pfeiles J^ zum Rückspulen des Bandes
auf die Transportwelle der Kassette 71 wie bei der Rückspul-Betriebsweise
des Kassettenbandgerätes 70 gedreht. Wenn das Umschaltzahnrad 229 nicht in das erste Äntriebszahnrad 221
in dem Augenblick eingreift, in dem letzteres zuerst in seine Zwischenstellung angehoben wird,, wird das Umschaltzahnrad
lediglich nach oben gegen die Kraft der Druckfeder 230 gedrückt, bis die Zähne des sich drehenden ersten Antriebszahnrades
221 mit den Zähnen des Umschaltzahnrades
229 in Eingriff kommen, woraufhin die Druckfeder 230 letzteres nach unten in seine normale axiale Position, wie in
Fig. 25A gezeigt, zurückbringt. Wie hiernach im einzelnen
beschrieben wird, wird der Betrieb des Motors 211, wenn die Stopp-Taste 82 zu einer Zeit, wenn sich das Kassettenbandgerät
70 in seiner Wiedergabe-, Schnei 1vorlauf - oder Rückspul-Betriebsweise
befindet, gedrückt oder aus ihrer normalerweise ausgezogenen Position angehoben wird, angehalten. Wenn
das Drücken der Stopp-Taste 82 zu einer Zeit erfolgt, in der sich das Kassettenbandgerät 70 in seiner Schnellvor-1
auf- oder Rückspul-Betriebsweise befindet, wird die
Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 oder die Rückspul taste 85 entriegelt
und in ihre betreffende Ruhestellung oder anfängliche Stellung zurückgestellt, wie dies durch unterbrochene
Linien in Fig. 26A bzw. 26B angedeutet ist, so daß die Betätigungsplatten
245 und 248 durch die Druckfeder 243 in ihre normalen Positionen zurückgestellt werden, wie dies in Fig.
26A und Fig. 26B durch unterbrochene Linien angedeutet ist. Als Ergebnis davon werden die Antriebszahnräder 221 und 222
sowie das Umschaltzahnrad 229 in ihre jeweils untersten Positionen zurückgebracht, wie dies in Fig. 25A durch ausgezogene
Linien angedeutet ist.
Es ist ersichtlich, daß die beschriebene Bandantriebseinheit 91 die notwendigen Betriebsweisen des Kassettenbandgerätes
70 mit einem Minimum an Teilen, die aus Antriebszahnrädern 221 und 222, dem Kupplungsmechanismus 223, dem Umschal
tzahnrad 229, dem Transportwellenzahnrad 232 sowie den
Aufwickel wellenzahnrädern 233 und 234 bestehen, ausführen
kann, wobei die Auswahl der gewünschten Betriebsweise des Kassettenbandgerätes 70 durch selektive Bewegungen der Antriebszahnräder
221 und 222 sowie des Umschaltzahnrades 229 lediglich in ihren axialen Richtungen erreicht wird. Die
relativ kleine Anzahl von Teilen, die in der Bandantriebseinheit 91 verwendet werden, vereinfacht offensichtlich die
Konstruktion letzterer und reduziert ihre Kosten, wohingegen die Auswahl der Betriebsweisen lediglich durch Bewegungen
der Antriebszahnräder 221 und 222 sowie des Umschalt-'
zahnrades 229 nur in axialer Richtung wesentlich den erforderlichen
Platz für die Bandantriebseinheit minimiert, so
daß die letztere die Erzielung eines sehr kompakten Kassettenbandgerätes gestattet.
Fig. 27A und Fig. 27B kann entnommen werden, daß die gezahnten Peripherien 262 und 263 des ersten Antriebszahnrades
221 bzw. des Umschaltzahnrades 229 mit einer besonderen
Formgebung versehen sind, um das schnelle und im wesentlichen geräuschfreie Eingreifen des ersten Antriebszahnrades
221 in das Umschaltzahnrad 229 zu bewerkstelligen, wenn das
erste Antriebszahnrad 221 in seine Zwischenstellung in Abhängigkeit
von dem Drücken der Rückspul taste 85, wie zuvor beschrieben, angehoben wird. Mehr ins einzelne gehend heißt
dies, daß die gezahnte Peripherie 263 des Umschaltzahnrades
229 eine geneigte Fläche 264 hat, die axial nach unten zeigt. Aufgrund des zuvor Ausgeführten wird eine Spitze
oder ein zugespitztes Ende 263a/ eines Zahnes 263£, wenn
das erste Antriebszahnrad 221 anfänglich in seine Zwischenstellung,
die durch unterbrochene Linien in Fig. 27A angedeutet ist, angehoben wird, selbst dann, wenn die Zähne
262£ des ersten Antriebszahnrades 221 nicht unmittelbar in
Eingriff mit den Zähnen 263^ des Umschaltzahnrades 229 kommen,
beispielsweise gemäß Fig. 28A, anfänglich in einen
punktförmigen Kontakt mit einer flachen peripheren Fläche
265 des ersten Antriebszahnrades 221, die in einer Ebene senkrecht zu der Rotationsachse des ersten Antriebszahnrades
221 liegt, kommen. Als Ergebnis wird9 wie dies durch
unterbrochene Linien in Fig. 27A gezeigt ist, das Umschaltzahnrad 229 augenblicklich angehoben, wie dies zuvor beschrieben
worden ist. Jedoch ist es für die zugespitzten Enden 263a/ der Zähne 263a^ auf dem Umschaltzahnrad 229 mehr
wahrscheinlich, bei den Ansätzen 262Ib der Zähne 262jä auf
dem ersten Antriebszahnrad 221 zu stoßen, wenn das letztere gedreht wird, um die Zähne 262ji und 263^ aufeinander auszurichten,
wie dies in Fig. 27B und Fig. 28B gezeigt ist. Eine geneigte Fläche 264, die auf dem Umschaltzahnrad 229
ausgebildet ist, bewerkstelligt den augenblicklichen Ein-
gri.ff des ersten Antriebszahnrades 221 in das Umschaltzahnrad
229. Es ist ersichtlich, daß das gleiche gewünschte Ergebnis auch erreicht werden könnte, wenn die nach unten
gerichtete Fläche der gezahnten Peripherie 263 des Umschalt-Zahnrades
229, d. h. in einer Ebene senkrecht zu der Achse des Umschaltzahnrades 229, flach und die Fläche der gezahnten
Peripherie 262 des ersten Antriebszahnrades 221 nach oben geneigt wäre. Ferner zeigt Fig. 24, obwohl die spezielle
Formgebung der Zahnradzähne mit Bezug auf das Umschaltzahnrad 229, die in das erste Antriebszahnrad 221 zur Durchführung
der Rückspul-Betriebsweise eingreifen können, beschrieben
worden ist, daß das erste Aufwiekel wellenzahnrad
233 vorzugsweise mit einer gezahnten Peripherie ähnlich der der für das Umschaltzahnrad 229 beschriebenen ausgebildet
ist, um so das unmittelbare, im wesentlichen geräuschfreie
Eingreifen in das erste Aufwickelwel1enzahnrad 233 durch
das erste Antriebszahnrad 221 aufgrund der Auswahl der Schnei 1vorlauf-Betriebsweise zu verbessern.
Bei Fehlen der geneigten Fläche 264 auf der gezahnten Peripherie des Umschaltzahnrades 229 und auf ähnliche Weise auf
dem ersten Aufwickel wellenzahnrad 233, d. h. wenn die Zahnräder
221 und 229 oder die Zahnräder 221 und 223 anfänglich miteinander an Flächen, die axial ausgerichtet sind und
welche beide in Ebenen senkrecht zu den Rotationsachsen liegen und auf diese Weise in einem ebenen Kontakt miteinander
stehen, in Berührung kommen, ist die Gefahr gegeben, insbesondere dann, wenn die Zahnradzähne eine kleine Teilung
haben und das erste Antriebszahnrad 221 bei einer hohen
Umfangsgeschwindigkeit gedreht wird, daß die Zähne des
ersten Antriebszahnrades 221 lediglich schnell von einem zu einem anderen Zahn der Zahnräder 229 und 233 gleiten, womit
zumindest der wirksame Eingriff der Zahnräder verzögert wird und ferner ein unerwünschtes Geräusch entsteht, wenn
entweder die Schnellvorlauf- oder die Rückspulbetriebsweise
gewählt wird. Die zuvor beschriebene besondere Formgebung der Zähne auf den Zahnrädern 229 und 233 vermeidet indessen
dieses Problem.
In Fig. 29, Fig. 32A u. Fig. 32B ist zu sehen, daß in dem Kassettenbandgerät 70 gemäß der vorliegenden Erfindung eine
Einrichtung 268 zum selektiven Einstellen der normalen Wiedergabe (FWD)-Betriebsweise, der Betriebsweise zum Abhören
der Bandmagnetisierung beim Umspulen oder bei langsamem
Bandtransport von Hand, nämlich der "CUE"-Betriebsweise ,und
der Übersichtskontroll (REV)-Betriebsweise des Kassettenbandgerätes
vorgesehen ist, die eine Antriebskraft, die von
der Bandantriebseinheit 91 zum wirksamen Bewegen des Stereo-Wiedergabekopfes
100 auf seiner Kopfbasis 158 aus seiner anfänglichen Position, die in Fig. 34A gezeigt ist, in
"*" seine Position für die normale Wiedergabe (FWD)-Betriebsweise,
wie sie in Fig. 34B gezeigt ist, zur Verfügung gestellt wird, ausnutzt.
15
Wie allgemein in Fig. 29, Fig. 32A u. Fig. 32B gezeigt ist, hängt ein Montageteil 269 für die Wiedergabe (FWD)-Taste
von der Montageplatte 90 in Nachbarschaft zu der Peripherie
des ersten Antriebszahnrades 221 auf der Seite des letzteren,
die allgemein von der Bandantriebsachse 79 wegzeigt, herab, und die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 ist zum Zwecke
ihrer vertikalen Bewegung innerhalb eines vorbestimmten Bereiches in bezug auf dieses Montageteil 269 montiert.
— Zwischen dem Montageteil 269 und der Peripherie des ersten
Antriebszahnrades 221 ist ein Kopfbasis-Betätigungshebel
270 angeordnet, der vorzugsweise aus einem geeigneten synthetischen
Kunstharz oder Plastikmaterial derart gegossen
ist, daß er einen vorderen Teil 271, einen abgesetzten hinteren Teil 272 und eine Verbindungsstufe 273 hat, die insgesamt
ein Ganzes miteinander bilden (Fig. 30). Der Endbereich des vorderen Teils 271 ist mit einer schrägen Fläche
274 ausgebildet, die sich längs der Seite erstreckt, die auf das Montageteil 269 zeigt. Nach hinten in bezug auf die
schräge Fläche 274 hat der vordere Teil 271 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 eine Ausnehmung 275 und desweiteren eine Öffnung 276, die sich vertikal durch diesen erstreckt.
An dem Ende des hinteren Teils 272 ist ein nach oben gebogener Betätigungsarm 277 ausgebildet, der durch einen zentra-
len Schlitz 278, der sich vertikal in dem Betätigungsarm
277 und dem benachbarten hinteren Teil 272 erstreckt, gabelförmig gestaltet ist. Desweiteren ist ist ein horizontaler
Schlitz 279 in der Verbindungsstufe 273 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 ausgebildet, um einen unterschnittenen Bereich der oberen Fläche des vorderen Teils 271 zu bilden
(Fig. 34A, Fig. 34B). Gegen die untere Fläche des vorderen Teils 271 des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 stoßend ist
ein Klinkenhebel 281 längs der schrägen Fläche 274 angeordnet und drehbar auf einem Stift 282 an dem verjüngten Ende
des vorderen Teils 271 montiert. Der Klinkenhebel 281 ist erwünschterweise aus einem Plastikmaterial derart gegossen,
daß er einen Klinkenzahn 283 und eine Anschlagnase 284 an seinem freien Ende aufweist. Der Klinkenhebel 281 ist drehbar
gelagert und mittels einer Torsionsfeder 285 relativ zu dem Kopfbasis-Betätigungshebel 270 in Richtung des Pfeiles
i_ in Fig. 31 vorgespannt. Die Anschlagnase 284 auf dem Klinkenhebel
281 kann mit einer Druckfläche 286, die auf dem Kopfbasis-Betätigungshebel 270 ausgebildet ist, zum Begrenzen
der Drehung des Klinkenhebels 281 durch die Vorspannung
auf eine Position in Eingriff stehen, in welcher der Klinkenzahn 283 über die Seite des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 in Richtung auf das erste Antriebszahnrad 221 vorsteht.
Wie in Fig. 32A - Fig. 32D und Fig. 37 gezeigt, erstreckt
sich der vordere Teil 271 des Kopfbasis-Betätigungshebel s
270 unter der unteren Fläche der ersten Betätigungsplatte
245, nimmt in seiner Öffnung 276 einen Führungsstift 288 auf, der von der Montageplatte 90 herabhängt, und trägt
einen Ring 289, der an seinem unteren Ende befestigt ist, um den Kopfbasis-Betätigungshebel 270 zu halten. Der Betätigungsarm
277 des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 erstreckt
sich nach oben durch eine rechteckige Führungsöffnung 290, die in der Montageplatte 90 unter dem freien Endbereich
158a_ der Kopfbasis 158 ausgebildet ist. Wie insbesondere in
Fig. 30 gezeigt, ist der Betätigungsarm an seinen sich gegenüberliegenden
Seiten, wie bei 291' gezeigt, eingekerbt, um Rückhalteklinken 291 zu definieren. Wenn der Betätigungs-
arm 277 anfänglich nach oben in die Führungsöffnung eingeführt
wird, werden die Rückhalteklinken 291 elastisch seitwärts
in Richtung aufeinander zu mit einer Verengung des zentralen Schlitzes 278 zwischen ihnen gedrückt, bis die
Kerben bei 291' die sich gegenüberliegenden Seitenkantenbereiche
der Führungsöffnung aufnehmen. Danach wird der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 unter der Montageplatte 90 zur Bewegung in Längsrichtung bis zu einem Ausmaß, das durch
den Eingriff des Betätigunsarmes 277 in die rechteckige
Führungsöffnung 290 gestattet ist, montiert. Ferner kann der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 seitlich um den Betätigungsarm
277 als seinem Drehpunkt in jeder Position des letzteren längs der Führungsöffnung 290 geschwenkt werden.
Der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 ist drehbar und in Längsrichtung
in Richtung des Pfeiles j_ bzw. k, in Fig. 32A durch
eine Zugfeder 293 vorgespannt, die sich zwischen dem Kopfbasis-Betätigungshebel
· 270 und einem Anker 292, der von der Montageplatte herabhängt, erstreckt.
Wie in Fig. 29, Fig. 32A - Fig. 32D9 Fig. 33A u. Fig. 33B
gezeigt., ist das erste Antriebszahnrad 221 , das vorzugsweise
aus einem synthetischen Kunstharz oder einem Plastikmaterial
gegossen ist, an seiner unteren Fläche mit einer Vielzahl von Antriebsansätzen, beispielsweise drei in gleichen
Abständen voneinander angeordneten Antriebsansätzen 295, die nahe der Peripherie des ersten Antriebszahnrades 221
zum Zusammenwirken mit dem Klinkenhebel 281, wenn sich der Klinkenzahn 283 des Klinkenhebels 281 in den kreisförmigen
Weg der Antriebsansätze 295 in Abhängigkeit von der Betätigung der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 erstreckt, angeordnet
sind, ausgebildet. Wie insbesondere in Fig. 29, Fig. 33A u. Fig. 33B gezeigt, ist mit der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 ein
Betätigungsarm 296 als Ganzes derart ausgeformt, daß dieser sich von dem Montageteil 269 aus unter dem Kopfbasis-Betätigungshebel
270 in dem Bereich der schrägen Fläche 274 erstreckt. Ein derartiger Betätigungsarm 296 ist mit einer
abgeschrägten Fläche 297 versehen, die im allgemeinen paral-
IeI zu der schrägen Fläche 274 zum Zwecke einer weichen
Berührung mit letzterer verläuft, wenn die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 nach oben gedruckt wird.
Die Betriebsarten "FWD", "CUE" und "REV" des Kassettenbandgerätes 70 werden in der oben beschriebenen Einrichtung
wie folgt eingestellt:
Fig. 32A kann entnommen werden, daß der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 im Ruhezustand oder im "angehaltenen" Zustand des Kassettenbandgerätes 70 durch die Zugfeder 293 in
eine Richtung entsprechend dem Pfeil j_ und dem Pfeil j<
gezogen wird und daß sich die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 in ihrer Ruhestellung oder ausgezogenen Stellung (Fig. 33A) befindet,
in der der Betätigungsarm 296 von der schrägen Fläctie
274 einen Abstand aufweist, so daß der Klinkenzahn 283 des Klinkenhebels 281 außerhalb des Bewegungsweges der Antriebsansätze
295 auf dem ersten Antriebszahnrad 221 gehalten wird. Ferner wird der Anschlag 164 auf der Feststellplatte
162 in der Ruhestellung oder der Stopp-Stellung in
den Schlitz 278 des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 eingeführt,
und der Betätigungsarm 277 des letzteren greift auf der Rückseite des freien Endbereiches 158a^ der Kopfbasis
158, der durch die Torsionsfeder 163 gedrückt wird, um den
~ 25 Stereo-Wiedergabekopf 100 in die Position, die in Fig. 34A
gezeigt ist, zu bringen, ein.
Wenn eine Kassette 71 in das Kassettenbandgerät 70 in dessen Ruhe- oder Stoppzustand eingelegt wird und die Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 nach oben in die Position, die in Fig. 33B gezeigt ist, gedrückt wird, wirkt die abgeschrägte Fläche
297 auf dem Betätigungsarm 296 auf die schräge Fläche 274 auf dem Kopfbasis-Betätigungshebel 270 ein. Nachdem
sich die erste Betätigungsplatte 245 nach unten auf den
vorderen Teil 271 abstützt, wird der Aufwärtsbewegung des letzteren in Abhängigkeit von dem Druck der abgeschrägten
Fläche 297 auf die schräge Fläche 274 ein Widerstand entgegengesetzt, wobei ein derartiger Druck eine Keilwirkung
ausübt oder eine Kraft in Richtung des Pfeiles T_ in Fig.
33B erzeugt. Als Ergebnis davon wird der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 unter Schwenken in Richtung des Pfeiles k^ in Fig. 32B um den Betätigungsarm 277 als ein Drehpunkt bewegt.
Aufgrund der Verriegelung der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 in ihrer Stellung nach dem Drücken nach oben:, wie es
hiernach im einzelnen beschrieben wird, wird der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 in der geschwenkten Position, die in Fig. 32B gezeigt ist, gehalten, und als Ergebnis daraus
erstreckt sich der Klinkenzahn 283 des Klinkenhebels 281 in
den kreisförmigen Bewegungsweg der Antriebsansätze 295 auf
dem ersten Antriebszahnrad 221. Wie bereits angemerkt, ver-. anlaßt das Drücken der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 zum Auswählen
der Wiedergabe- oder Rückspielbetriebsweise die Bandantriebseinheit"91,
eine Drehung des ersten Antriebszahnrades 221 in Richtung des Pfeiles e_ in Fig. 32B zu bewirken. Augenblicklich
nach dem Beginn einer derartigen Drehung des ersten Antriebszahnrades 221 kommt einer der Antriebsansätze
295 darauf in Eingriff mit dem Klinkenzahn 283 des Klinkenhebels
281 und treibt durch letzteren den Kopfbasis-Betätigungshebel
270 längs der Richtung des Pfeiles y in Fig. 32C gegen die Kraft der Zugfeder 293.
Eine derartige Längsbewegung des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 in Richtung des Pfeiles y veranlaßt die schräge Fläche 274 hierauf, sich relativ zu der abgeschrägten Fläche
297 auf dem Betätigungsarm 296 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 zu verschieben, bis endlich,, wie durch unterbrochene
Linien in Fig. 32D gezeigt, der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 eine in Längsrichtung entfernte Position erreicht,, in
der die Ausnehmung 275 benachbart zu der schrägen Fläche 274 (Fig. 31) mit der abgeschrägten Fläche 297 des Betätigungsarmes
296 in Eingriff kommt. Daraufhin wird die Zugfeder 293 wirksam, den Kopfbasis-Betätigungshebel 270 um sei-3^
nen Betätigungsarm 277 als ein Drehpunkt in Richtung des
Pfeiles k^ in Fig. 32d zu der Positions, die dort durch ausgezogene
Linien gezeigt ist, zu schwenken, in welcher Position das obere Ende des Betätigungsarmes 296 in die Ausneh-
mung 275 zum Verriegeln des Kopfbasis-Betätigungshebels
in einer sogenannten vorgeschobenen Position eingreift. Das Schwenken des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 in der Richtung
des Pfeiles j< in Fig. 32D ist wirksam, um den Klinkenzahn
283 des Klinkenhebels 281 aus dem Weg der Antriebsansätze
295 auf dem ersten Antriebszahnrad 221 herauszuziehen,
Während der Bewegung des Kopfbasis-Betätigungshebels 270
längs der Richtung des Pfeiles j_' (Fig. 32C) aus seiner
anfänglichen oder wiedererreichten Position (Fig. 34A) in seine vorgeschobene Position (Fig. 34B) bewegt sich der Betätigungsarm
277 des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 längs
der Führungsöffnung 290 und entfernt den freien Endbereich 158 a der Kopfbasis 158 in der gleichen Richtung. Darum
wird die Kopfbasis 158 unter einem Schwenken um die Achse 157 in Richtung des Pfeiles b_* in Fig. 13 gegen die Kraft
der Torsionsfeder 163 entfernt, und der Stereo-Wiedergabekopf 100 wird, wie in Fig. 34B gezeigt, relativ tief in die
Kassette 71 eingeführt, wobei er ein Band 300 gegen eine Bandandruckfläche 301 mit einem vorbestimmten Druck drückt.
Gleichzeitig wird die Andruckrolle 101 in einem Druckkontakt mit der Bandantriebsachse 79 über das Band 300 gegen
die Kraft der Zugfeder 167 gebracht.
Auf das Überwechseln zu der Wiedergabe (FWD)-Betriebsart,
wie zuvor beschrieben, wird das Band 300 bei einer konstanten Geschwindigkeit durch die Zusammenwirkung der Bandantriebsachse
79 und der Andruckrolle 101 angetrieben, während der Stereo-Wiedergabekopf 100 die auf dem Band 300
aufgezeichneten Stereo-Signale rückspielt oder wiedergibt. In der Wiedergabe (FWD)-Betriebsart veranlaßt die Bewegung
des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 hin zu seiner vorgeschobenen
Position, wie zuvor beschrieben und durch ausgezogene
Linien in Fig. 35B gezeigt, einen Kantenbereich der ersten Betätigungsplatte 245, in einen Schlitz 279 oder eine Unterschneidung des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 einzutreten
und darin gehalten zu werden.
Wenn die Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 nach oben gedrückt
wird, während sich das Kassettenbandgerät 70 in seiner Wiedergabe (FWD)-Betriebsweise befindet, wird der schnelle Vorlauf
des Bandes 300 bewirkt, während die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 in ihrer gedrückten Position verriegelt bleibt,
wie dies hiernach im einzelnen beschrieben wird5 um die
"CUE"-Betriebsweise des Kassettenbandgerätes einzustellen.
Im einzelnen heißt dies, daß, wenn die Schnei 1vorlauf (FF)-Taste
84 nach oben in ihre wirksame Position gedruckt wird,
wie dies durch ausgezogene Linien in Fig. 26A angedeutet ist, der Betätigungsarm 253 die erste Betätigungsplatte 245
aus ihrer anfänglichen oder wiedererreichten Position, wie durch ausgezogene Linien in Fig. 35B angedeutet, in ihre
angehobene Position, die durch unterbrochene Linien angedeutet ist, drückt. Da die erste Betätigungsplatte 245 im Eingriff
mit dem Schlitz 279 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 steht, verursacht, wenn letzterer in Richtung des Pfeiles y zum Einstellen der Wiedergabe (FWD)-Betriebsweise
vorgeschoben wird, die Aufwärtsbewegung oder die Entfernung der ersten Betätigungsplatte 245 in Abhängigkeit von
dem Drücken der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 eine Schwenkbewegung
des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 in der Richtung
des Pfeiles rn um seinen Betätigungsarm 277 herum als ein Drehpunkt, beispielsweise zu der Position, die durch
unterbrochene Linien in Fig. 34B und Fig. 35B angedeutet ist. Ein derartiges Schwenken des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 in der Richtung des Pfeiles in veranlaßt ein Ausgreifen der Ausnehmung 275 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 aus dem oberen Ende des Betätigungsarmes 296 der Wiedergabe
(FWD)-Taste 84, wodurch der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 für eine Rückkehr mittels der Zugfeder 293 in seine anfängliche Position oder Urpositiona die in Fig.
32A gezeigt ist, entriegelt wird. Eine derartige Rückkehrbewegung des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 und die Tatsaehe,
daß sein Betätigungsarm 277, der mit dem freien Endbereich 158a^ der Kopfbasis 158 in Eingriff steht, erlaubt der
Torsionsfeder 163, die Kopfbasis 158 in Richtung des Pfeiles
b in Fig. 13 durch Schwenken zurückzuführen» so daß der
-5A-
Stereo-Wiedergabekopf 100 dabei zu seiner anfänglichen oder
wiedererreichten Position, die in Fig. 34A gezeigt ist,
zurückbewegt wird. In einer derartigen wiedererreichten Position des Stereo-Wiedergabekopfes 100 ist letzterer noch
in einem relativ kleinen Ausmaß in die Kassette 71 zum Zwecke einer leichten Berührung des Bandes 300 eingeführt
verblieben.
Wenn die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 in ihre wirksame Position gedruckt wird, bevor die SchneiIvorlauf (FF)-Taste 84
gedrückt wird, wird die Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 nicht
in ihrer gedrückten oder wirksamen Stellung verriegelt, und die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 bleibt in ihrer gedrückten
wirksa./ien Position verriegelt. Daher steht der Kopf basi s-Betätigungshebel
270 durch seine Bewegung zurück in seine rückgestellte oder anfängliche Position, die in Fig. 32A gezeigt
ist, mit seiner schrägen Fläche 274 in leichtem Kontakt mit der abgeschrägten Fläche 297 auf dem Betätigungsarm
296 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83. Als Ergebnis wird der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 in einem ein wenig geneigten
Zustand gehalten, wie dies durch unterbrochene Linien in Fig. 34A und 35A gezeigt ist, anstatt daß er in eine
voll ständig horizontale Position, wie sie durch ausgezogene
Linien gezeigt ist, zurückgeführt wird. Das bedeutet, daß die Bandantriebseinheit 91 auf Grund des Drückens der
Schnei Ivor!auf (FF)-Taste 84 zu einer Zeit, wenn die Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 zuvor gedruckt worden ist, den "CUE"-Zustand einnimmt, in dem das Band 300 schnell auf die Aufwickelachse
der Kassette 71 aufgewickelt wird, während die Stereo-Signale, die auf dem Band aufgezeichnet sind, durch
den Stereo-Wiedergabekopf 100 wiedergegeben werden. Auf das Auslösen der Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 hin, nachdem letztere
gedrückt worden ist, um die "CUE"-Betriebsweise oder
den "CUE"-Zustand zu erzielen, wird die Schnei 1vorlauf
3^ (FF)-Taste 84 in ihre anfängliche Position oder Ruheposition,
wie sie durch unterbrochene Linien in Fig. 26A gezeigt ist, zurückgeholt, und zur gleichen Zeit wird die
erste Betätigungsplatte 245 nach unten in die Position, die
durch ausgezogene Linien in Fig. 35A gezeigt ist, zurückgeholt, um auf ähnliche Weise den vorderen Teil 271 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 nach unten zu drücken. Auf diese Weise wird der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 in Richtung
des Pfeiles m' in Fig. 35A geschwenkt, und als Ergebnis davon wird die schräge Fläche 274 auf dem Kopfbasis-Betäti
gungshebel 270 in einen Druckkontakt mit der abgeschrägten Fläche 297 des Betätigungsarms 296 gebracht. Die sich
daraus ergebende Keilwirkung verursacht, daß der Kopfbasis-
daraus ergebende Keilwirkung verursacht, daß der Kopfbasis-
j^O Betätigungshebel 270 - wiederum unter Schwenken in Richtung
des Pfeiles k/ in Fig. 233B - entfernt wird, so daß der
Klinkenzahn 283 des Klinkenhebels 281 wieder in den Bewegungsweg der Antriebsansätze 295 des ersten Antriebszahnrades 221 hineinragt. Dazu veranlaßt das Auslösen der Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 wie in dem FaIl8 in dem ein Überwechseln zu der Wiedergabe (FWD)-Betriebsweise erfolgt, dann,
wenn es erwünscht ist, von der "CUE"-Betriebsweise zu der
Wiedergabe.(FWD)-Betriebsweise zurückzukehren, den Kopfbasis-Betätigungshebel 270, sich automatisch in Längsrichtung zu seiner vorgeschobenen Position, wie sie durch ausgezogene Linien in Fig. 32B gezeigt ist, zu entfernen, in welcher Position der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 zum Fortsetzen des Rückspiel- oder Wiedergabevorganges in der Wiedergabe
(FWD)-Betriebsweise verriegelt wird.
Klinkenzahn 283 des Klinkenhebels 281 wieder in den Bewegungsweg der Antriebsansätze 295 des ersten Antriebszahnrades 221 hineinragt. Dazu veranlaßt das Auslösen der Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 wie in dem FaIl8 in dem ein Überwechseln zu der Wiedergabe (FWD)-Betriebsweise erfolgt, dann,
wenn es erwünscht ist, von der "CUE"-Betriebsweise zu der
Wiedergabe.(FWD)-Betriebsweise zurückzukehren, den Kopfbasis-Betätigungshebel 270, sich automatisch in Längsrichtung zu seiner vorgeschobenen Position, wie sie durch ausgezogene Linien in Fig. 32B gezeigt ist, zu entfernen, in welcher Position der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 zum Fortsetzen des Rückspiel- oder Wiedergabevorganges in der Wiedergabe
(FWD)-Betriebsweise verriegelt wird.
Ähnlich dem weiter oben Ausgeführten wird das Zurückspulen des Bandes 300, wenn die Rückspul taste 85 nach oben in ihre
wirksame Position zu einer Zeit gedruckt wird,, wenn sich
das Kassettenbandgerät 70 in seiner Wiedergabe (FWD)-Be-
das Kassettenbandgerät 70 in seiner Wiedergabe (FWD)-Be-
triebsweise befindet, bewirkt, während die Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 in ihrer vorgeschobenen Position verriegelt bleibt, um so die "REV"-Betriebsweise des Kassettenbandgerätes
70 einzustellen. Wann immer die Rück spultaste 85 danach ausgelöst wird, um das Rückspulen in der "REV"-Betriebsweise
zu beenden, kehrt das Kassettenbandgerät 70 automatisch zu seiner Wiedergabe (FWD)-Betriebsweise zurück.
Wenn die Stopp-Taste 82 zu einer Zeit nach oben gedrückt
wird, wenn sich das Kassettenbandgerät 70 in seiner Wiedergabe
(FWD)-Betriebsweise befindet, wird die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 aus ihrer gedrückten oder wirksamen Stellung
ausgelöst und dabei in ihre anfängliche Position oder Ruheposition, die in Fig. 33A gezeigt ist, zurückgeführt. Als
Ergebnis aus dem Vorhergehenden wird das obere Ende des Betätigungsarms 296 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 aus der
Ausnehmung 275 des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 herausgenommen,
die dadurch befreit wird, um in ihre zurückgezogene oder anfängliche Position, die in Fig. 32A gezeigt
ist, mittels der Zugfeder 293 zurückbewegt zu werden. Eine solche Rückkehr-Bewegung des Kopfbasis-Betätigungshebel s
270 erlaubt der Kopfbasis 158, den Stereo-Wiedergabekopf
100 in seine anfängliche Position, die in Fig. 34A gezeigt ist, zurückzuführen, wodurch das Kassettenbandgerät 70 in
seine Ruhe-Betriebsweise oder S.topp-Betri ebswei se zurückgestellt
wird.
Es ist ersichtlich, daß in der oben beschriebenen Einrichtung 268 zum selektiven Einstellen der verschiedenen Betriebsweisen
des Kassettenbandgerätes 70 die Betätigung des Betätigungsarmes 296 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 auf dem
Kopfbasis-Betätigungshebel 270 durch Eingriff in die schräge
Fläche 274 nur für den Zweck des Bewirkens der geringfugig seitlichen Auslenkung des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 in die Position, in der der Klinkenzahn 283 des Klinkenhebels 281 in den Bewegungsweg der Antriebsansätze 295 hineinragen
wird, vorgesehen ist. Danach werden die wesentliche Bewegung des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 in Längsrichtung
in seine vorgeschobene Position und die korrespondierende Bewegung der Kopfbasis 158 zum Auslenken des Stereo-Wiedergabekopfes
100 in seine wirksame Position und zum Eingreifen der Andruckrolle 101 mit der Bandantriebsachse
79, durch den Motor 211 mittels der Drehung des ersten Antriebszahnrades
221 mit Energie versorgt. Auf das Erreichen seiner vorgeschobenen Position hin wird der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 dort durch den Eingriff des· Betätigungsarmes 296 in die Ausnehmung 275 verriegelt, welcher
Eingriff außerdem dem Kopfbasis-Betätigungshebel 270 erlaubt,
sich seitlich zu bewegen oder zu schwenken, um auf diese Weise den Klinkenzahn 283 wieder aus dem Bewegungsweg
der Antriebsansätze 295 zurückzuziehen. Während der vorange·
gangenen Operationen ist der Kopfbasis-Betätigungshebel 270
sowohl in seiner Längsrichtung als auch schwenkbar in seitlicher Richtung bewegbar, wobei die einzige Zugfeder 293
wirksam ist, um Rückstel1kräfte für den Kopfbasis-Betätigungshebel
in bezug auf beide dieser Bewegungen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise ist die beschriebene Einrichtung
268 aus einer minimalen Anzahl von Teilen gebildet, die durch relativ wenige einfache Fertigungsschritte
zusammengebaut werden können. Da die Rotationskraft des
Motors 211 dazu benutzt wird, die im wesentlichen in Längsrichtung
auszuführende Bewegung des Kopfbasis-Betätigungshe·
bels 270 zu bewirken, wenn die Wiedergabe (FWD)-Betriebswei■
se eingestellt wird, kann die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 von einem Typ sein., der in seine gedrückte oder wirksame Position
durch einen sehr leichten Fingerdruck bewegbar ist.
Die Einrichtung 268 enthält ferner vorzugsweise einen Sicherheitsmechanismus
304 zum Verhindern einer Beschädigung des Klinkenhebels 281 oder der Antriebsansätze 295 auf dem
ersten Antriebszahnrad 221 für den Fall, daß einer der Antriebsansätze
295 präzise so ausgerichtet ist, daß er in Interferenz mit dem Klinkenzahn 283 in dem Augenblick
kommt, wenn der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 seitlich in
Richtung des Pfeiles k^1 in Fig. 36 in Abhängigkeit des Aufwärtsdrückens
der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 ausgelenkt wird. Im einzelnen ist, wie in Fig. 3O9 Fig. 36 und Fig. 37
gezeigt, der Drehstift oder Stift 282 mit einem Kopf 305 ausgebildet und wird in einem Preßsitz von unten in einer
Nabe 306 befestigt, die von dem verjüngten Endbereich des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 herabhängt. Der Klinkenhebei
281 hat ein Durchgangsloch 307 in dessen Endbereich entfernt
von dem Klinkenzahn 283. Dieses Durchgangsloch 307 ist oberhalb der Nabe 306 angebracht, so daß der Klinkenhebel
281 in den Richtungen der Pfeile j_ und i_' in Fig. 36 um
die Achse der Nabe 306 schwenken kann. Der Durchmesser des
Durchgangsloches 307 ist geringfügig größer als der größere
Durchmesser der Nabe 306, so daß der Klinkenhebel 281 frei ist, um in den Richtungen der Pfeile £ und r±' in Fig. 37
schwenken zu können. Die Torsionsfeder 285 ist derart gezeigt,
daß sie die Endbereiche 285a^ und 285J3 und einen gewendelten
Zwischenbereich 285£ hat, der sich um den Stift
282 herum zwischen dem Kopf 305 und dem Klinkenhebel 281 erstreckt. Die Endbereiche 285a_ und 285j) drücken gegen Federanker
308 und 309, die integral in dem verjüngten Endbereich des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 bzw. an den Klinkenhebel
281 angegossen sind, und zwar derart, daß sie von den unteren Oberflächen davon überstehen. Wenn die Torsionsfeder
285 eingebaut ist, ist der gewendelte Zwischenbereich 285£ der Torsionsfeder 285 sowohl torsionsmäßig als
auch axial gespannt, so daß der Klinkenhebel 281 in Richtung des Pfeiles i_ in Fig. 36 vorgespannt ist, um seine
Anschlagnase 284 mit der Druckfläche 286 auf dem Kopfbasis-Betätigungshebel
270 in Eingriff zu bringen und außerdem den Klinkenhebel 281 unter Schwenken in der Richtung
des Pfeiles in_ in Fig. 37 zu drücken, um so den Klinkenhebel
281 in engen Kontakt mit der unteren Fläche des vorderen Teils 271 des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 zu drücken.
Wegen des oben beschriebenen Sicherheitsmechanismus 304
wird der Klinkenhebel 281, wenn die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 nach oben präzise in dem Augenblick gedrückt wird, in
dem einer der Antriebsansätze 295 an der Seite des vorderen Teils des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 positioniert
wird, so daß das seitliche Schwenken des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 in der Richtung des Pfeiles Ik1 durch die
Wirkung des Betätigungsarmes 296 auf die schräge Fläche
274 den Klinkenhebel 281 mit diesem Antriebsansatz 295 zusammenstoßen
läßt, wie dies in Fig. 36 gezeigt ist, unter Schwenken in Richtung des Pfeiles i_' gegen die Kraft der
Torsionsfeder 285 in die Position, die durch ausgezogene Linien angedeutet ist, ausgelenkt. Auf das weitere Drehen
des ersten Antriebszahnrades 221 in Richtung des Pfeiles e
315171Q
zum Wegbewegen des gezeichneten Antriebsansatzes 295 aus dem Eingriff mit dem Klinkenhebel 28I9 beispielsweise auf
die Bewegung des Antriebsansatzes 295 hin in die Position,
die durch unterbrochene Linien in Fig. 36 gezeigt ist, stellt die Torsionsfeder 285 unter Schwenken des Klinkenhebels
281 in der Richtung des Pfeiles i_ diesen beispielsweise
in die Position, die durch unterbrochene Linien angedeutet ist, wo der Klinkenzahn 283 in den Bewegungsweg der
Antriebsansätze 295 für einen eventuellen Eingriff durch
einen der letzteren eingetreten ist.
Ferner kann das erste Antriebszahnrad 22I5 wie in Fig. 37
gezeigt, auf die Auslösung der Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste
bei der Beendigung eines Betriebes des Kassettenbandgerätes in der "CUE"-Betriebsweise nach unten mit der ersten Betätigungsplatte
245 hin in einem Augenblick, in dem ein Antriebsansatz 295 auf dem ersten Antriebszahnrad 221 oberhalb
des Klinkenzahns 283 des Klinkenhebels 281 positioniert
ist, zurückbewegt werden. In diesem Fall wird eine Beschädigung durch die Abwärts-Ausl enkung des Klinkenhebels
281 in Richtung des Pfeiles n_', beispielsweise zu der Position,
die durch ausgezogene Linien in Fig. 37 angedeutet ist, vermieden. Aufgrund der weiteren Drehung des ersten
Antriebszahnrades 221 in Richtung des Pfeiles e_ in Fig.
wird der Klinkenhebel 281 durch die Torsionsfeder 285 in
eine Position, die durch unterbrochene Linien in Fig. 37 angedeutet ist, zurückgebracht, so daß er fortlaufend mit
einem Antriebsansatz 295 auf dem ersten Antriebszahnrad
zum Zurückstellen des Kopfbasis-Betätigungshebel s 270 in
seine vorgeschobene Position in Eingriff steht. Auf diese Weise besteht keine Möglichkeit für eine Beschädigung für
den Klinkenhebel 281 oder die Antriebsansätze 295 selbst.,
obwohl die Betätigung der Tasten 83 und 84 willkürlich in bezug auf die Dreh-Position des ersten Antriebszahnrades
221 auftreten kann. Ferner verwendet der beschriebene Sicherheitsmechanismus
304 zum Erreichen des zuvor Beschriebenen nur eine einzige Torsionsfeder, nämlich die Torsionsfeder
285 für eine nachgebende Positionierung des Klinkenhe-
bels 281 in der Richtung des Pfeiles i_ und ebenfalls in der
Richtung des Pfeiles ru
Fig. 38 kann entnommen werden, daß die Stopp-Taste 82, die Wiedergabe (FWD)-Taste 83, die Schnei Ivor!auf (FF)-Taste 84
und die Rückspul taste 85 auf der Unterseite der Montageplatte 90 in einer Anordnung um die zum Tragen der Betätigungsplatte
vorgesehene Welle 241 montiert sind, welche letztere als eine Führung für die Bewegungen der ersten und zweiten
Betätigungsplatten 245 und 248 dient. Wie zuvor angemerkt, sind die Wiedergabe (FWD)-Taste 83, die Schnei 1vorlauf
(FF)-Taste 84 und die Rückspul taste 85 in rohrförmigen Motageelementen
oder Montageteilen 269, 251 bzw. 252 montiert,
die von der Montageplatte 90 herabhängen. Die Stopp-Taste
82, die in einem Drucktasten-Aufbau 312 (Fig. 39 bis 41)
enthalten ist, ist auf ähnliche Weise zur Bewegung in einer Richtung senkrecht zu der Montageplatte 90 in bezug auf
ein Montageelement 317 montiert, das von der Montageplatte
90 herabhängt. Oberhalb der Tasten 82 bis 85 sind eine Verriegelungsplatte
318 und eine Schalter-Betätigungsplatte
319, die in engem Kontakt mit der unteren Fläche der Montageplatte 90 steht, vorgesehen, wobei die Verri egel urigspl atte
318 unmittelbar unterhalb der Schalter-Betätigungsplatte
319 angeordnet ist. Das gezeigte Kasettenbandgerät 70 hat außerdem einen ersten Stromversorgungsschalter 323 und einen
zweiten Stromversorgungssschalter 324 (Fig. 38). Der
erste Stromversorgungsschalter 323 ist als an der Unterseite
der Montageplatte 90 durch eine Schaltermontageplatte
325, die der zweiten Betätigungsplatte 248 zugeordnet ist,
angebracht gezeigt, während der zw.eite Stromversorgungsschalter 324 direkt an der Unterseite der Montageplatte 90
montiert ist.
Fig. 39 bis Fig. 41 ist zu entnehmen, daß die Stopp-Taste
82 des Drucktasten-Aufbaus 312 integral aus einem synthetischen
Kunstharz oder Plastikmaterial derart gegossen ist,
daß sie in der Hauptsache aus einem "bootförmigen" Druckbereich
328, einem Führungsschaftbereich 329, der sich axial
nach oben ungefähr von dem Zentrum des Druckbereiches 328
aus erstreckt, einem Rückhalteschaftbereich 330, der sich axial nach oben von dem Führungsschaftbereich 329 aus erstreckt,
einem Paar von Führungsplattenbereichen 331, die
sich nach oben von den gegenüberliegenden Endbereichen bzw.
dem Druckbereich 328 aus erstrecken, und einem Verriegelungsplatten-Betätigungsbereich
3329 der nach oben von einem Endbereich des Druckbereiches 328 aus in Nachbarschaft
des betreffenden Führungsplattenbereiches 331 aus gerichtet
ist, besteht. An dem Ende des Rückhalteschaftbereiches 330
ist ein sich diametral erstreckender Schlitz 333 vorgesehen, welches Ende diametral vergrößert und konisch geformt
ist, um ein Paar von halbkonischen Rückhalteklinken 334 an
den sich gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes 333 zu bilden. An einer Seite des oberen Endbereiches des Verriegelungsplatten-Betätigungsbereiches 332 ist eine schräge Fläche
335 ausgebildet, und in dem Druckbereich 328 ist eine Ausnehmung 336 (Fig. 41) ausgebildet, die sich nach oben um
den Führungsschaftbereich 329 herum öffnet.
Das Montageelement 317 für die Stopp-Taste 82 ist aus einem
synthetischen Kunstharz oder Plastikmaterial„ beispielsweise
im sog. "Outsert-Gußverfahren" gegossen, so daß es ein
Ganzes mit der metallischen Montageplatte 90 bildet. Das
Montageelement 317 hat eine vertikale Führungsbohrung 337,
die sich durch dieses erstreckt. In ihrem oberen Endbereich hat die Führungsbohrung 337 einen nach innen gerichteten
Flansch, der einen Federsitz 339 definiert, mit einem zentralen Loch 338 eines verringerten Durchmessers, das sich
durch diesen erstreckt. Unmittelbar in Nachbarschaft der
Montageplatte 90 ist ein Basisbereich 340 des Montageelementes
317 angeordnet, der eine kreisrunde Form hat und im folgenden als "kreisförmige Basis" bezeichnet wird. Sich nach
unten von der kreisförmigen Basis 340 erstreckend, ist das
rohrförmige Montageelement 317 mit einem Körperbereich 341
von im wesentlichen quadratischer äußerer Form ausgebildet, wobei Schlitze 342 in dem unteren Endbereich des Körperbereiches
341 an sich gegenüberliegenden Seiten des letzteren
- 62 - ·'""" ausgebildet si nd .
Um den Rückhalteschaftbereich 330 herum ist eine spiralförmige
Druckfeder 343 derart angeordnet, daß sie auf einem Ende gegen den Führungsschaftbereich 329 mit relativ größerem
Durchmesser aufsitzt. Der Rückhalteschaftbereich 330
und der Führungsschaftbereich 329 sind von unten in die
Führungsbohrung 337 des Montageelementes 317 eingeführt,
bis die Rückhalteklinken 334 an dem oberen Ende des Rückhaiteschaftbereiches
330 in das zentrale Loch 338 eingeschnappt sind, um diese ständig oberhalb des Federsitzes
339 zu verankern. In diesem montierten Zustand steht die Druckfeder 343 in Eingriff mit dem Federsitz 339, um so die
Stopp-Taste 82 nachgebend in ihre Ruhestellung oder ausgezogenen Position, die in Fig. 40 und Fig. 41 gezeigt ist,
zu drücken. Ferner sind die nach innen gerichteten Flächen der Führungsplattenbereiche 331 in enger Näherung an die
benachbarten flachen Flächen des Körperbereiches 341 angeordnet, um einer Drehung der Stopp-Taste 82 relativ zu dem
Montagelement 317 um die Achse des Führungsschaftbereiches
329 und die Achse des Rückhalteschaftbereiches 330 zu widerstehen,
während die Stopp-Taste 82 nach oben aus ihrer Ruhestellung oder ihrer ausgezogenen Position gegen die Kraft
der Druckfeder 343 gedruckt werden kann.
Fig. 42 bis Fig. 44 ist entnehmen, daß die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 in einem Drucktasten-Aufbau 312a^ enthalten
ist. Die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 ist vorzugsweise aus
einem synthetischen Kunstharz oder Plastikmaterial derart
gegossen, daß sie aus integralen Teilen, wie einem im allgemeinen "bootförmigen" Druckbereich 345, einem Führungsschaf tberei ch 346, der nach oben von etwa dem Zentrum des
Druckbereiches 345 aus mit dem zuvor erwähnten Betätigungsarm
296, welcher sich radial von dem Führungsschaftbereich
346 erstreckt und schräg in bezug auf die Längsachse des
"bootförmigen" oder verlängerten Druckbereiches 345 erstreckt,
gerichtet ist, und einem Schalterbetätigungsbereich
347, der sich von einem Ende des Druckbereiches 345
aus erstreckt und nach oben in bezug auf letzten abgesetzt ist, besteht. Ferner ist ein sich nach oben von dem Fürungsschaf
tberei ch 346 aus erstreckender koaxialer Betätigungsschaft 348 vorgesehen, der aus Metall gebildet ist und mit
dem Rest der Wiedergabe (FWD)-Taste 83, beispielsweise
durch das "Outsert-Gußverfahren", ausgebildet ist. Der Betätigungsschaft
348 hat eine konische Spitze 349 und eine ringförmige Nut 350 in Nachbarschaft dieser Spitze. Ferner
hat der Betätigungsarm 296 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83
Ausnehmungen 351, die auf sich gegenüberliegenden Seiten
seines Fußbereiches ausgebildet sind, d. h. dem Bereich des
Betätigungsarmes 296, der mit dem Druckbereich 345 verbunden i st.
Das zuvor erwähnte Montageteil 269 für die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 ist aus einem synthetischen Kunstharz oder
Plastikmaterial derart gegossen, daß es ein Ganzes mit der
Montageplatte 90 bildet, beispielsweise durch das "Outsert-Gußverf
ahren" , und ist mit einer Führungsbohrung 353 versehens
die sich durch dieses in vertikaler Richtung erstreckt. Zwischen ihren Enden ist die Führungsbohrung 353
mit einem nach innen gerichteten Flansch ausgebildet., der
einen Federsitz 355 um ein zentrales Loch 354 herum definiert.
Längs einer Seite des rohrförmigen Montageteils ist ein Führungssschlitz 356 ausgebildet. Das untere Ende
dieses Führungsschlitzes 356 ist verengt, um ein Paar von Rückhalteklinken 357, die zueinander gerichtet vorstehen,
zu definieren. Ferner öffnet sich der Führungsschlitz 356
an seinem oberen Ende in einen Schlitz 358, der sich durch
die Wand des rohrförmigen Montageteils 269 an der Basis des
letzteren unmittelbar benachbart der Montageplatte 90 erstreckt, wobei dieser Schlitz 358 einen Umfangswinkel hat,
der größer als der des Führungsschlitzes 356 ist. Nachdem
eine spiralförmige Druckfeder 359 um den Betätigungsschaft
348 herum derart eingebaut ist, daß sie an einem Ende gegen den Führungsschaftbereich 346 stößt, werden der Betätigungsschaft 348 und der Führungsschaftbereich 346 von unten axial
in die Führungsbohrung 353 des Montageteils 269 einge-
ι führt, wobei sich der Betätigungsarm 296 durch den Führungsschlitz 356 erstreckt und sich das Ende mit der konischen
Spitze 349 des Betätigungsschaftes 348 durch das zentrale
Loch 354 erstreckt und eine Druckfeder 359 gegen den Federsitz 355 stößt. Wenn der Betätigungsarm 296 in den Führungsschlitz 356 eingeführt wird, werden die Rückhalteklinken
357 anfänglich elastisch weg voneinander ausgelenkt, bis sie von den Ausnehmungen 351 des Betätigungsarms 296 aufgenommen
werden, woraufhin die Rückhalteklinken 357 die Abwärtsbewegung
der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 unter dem Einfluß der Druckfeder 359 in ihre Ruhestellung oder ausgezogene
Position, wie sie in Fig. 43 und Fig. 44 gezeigt ist, begrenzen. Selbstverständlich kann die Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 von dieser Ruhestellung oder ausgezogenen Position gegen die Kraft der Druckfeder 359 nach oben gedruckt
werden und wird in der resultierenden Aufwärtsbewegung
durch den Eingriff mit dem Führungsschaftbereich 346
mit der Führungsbohrung 353 und dem Eingriff des Betätigungsarms 296 in den Schlitz 356 geführt.
.
Im Zusammenhang mit Fig. 45 bis Fig. 47 sei angemerkt, daß die Schnei Ivor!auf (FF)-Taste 84 und die Rückspul taste 85
in entsprechenden Drucktasten-Aufbauten 312b^ und 312£ enthalten
sind, die im wesentlichen gleich sind. Aus diesem Grunde wird nur die spezielle Anordnung des Drucktasten-Aufbaues
312J^ im einzelnen beschrieben. Wie gezeigt, ist die
Schnell vor!auf (FF)-Taste 84 aus einem synthetischen Kunstharz
oder aus Plastikmaterial derart gegossen, daß sie aus
integralen Teilen, nämlich einem zylindrischen Druckbereich
361, von dem aus sich ein koaxialer Führungsschaftbereich
362 nach oben erstreckt, der den zuvor erwähnten Betätigungsarm 253 hat, welcher sich radial davon erstreckt. Ein metallischer
Betätigungsschaft 363 erstreckt sich koaxial
aufwärts von dem Führungsschaftbereich 362 aus und ist in
diesen beispielsweise durch das "Outsert-Gußverfahren" integriert.
An dem Ende des Betätigungsschaftes 363 ist eine konische Spitze 364 ausgebildet. Der Betätigungsschaft 363
weist eine ringförmige Nut 365, die darin in Nachbarschaft
- 6 5 ~rr~*
ι der konischen Spitze 364 ausgebildet ist, auf.
Das zuvor erwähnte Montageelement 251 für die Schnellvorlauf
(FF)-Taste 84 ist rohrförmig und aus einem synthetisehen
Kunstharz oder Plastikmaterial, beispielsweise durch
das "Outsert-Gußverfahren", derart gegossen, daß es in die Montageplatte 90 integriert ist. Das rohrförmige Montageelement
251 ist mit einer Führungsbohrung 367 ausgebildet, die sich in vertikaler Richtung durch das Montageelement erstreckt.
Zwischen ihren Enden hat die Führungsbohrung 367 einen nach innen gerichteten Flansch, der ein Loch 368 mit
verringertem Durchmesser definiert, das sich durch einen
Federsitz 369 erstreckt. Ferner erstreckt sich ein Führungschlitz
370 längs einer Seite des rohrförmigen Montageelementes 251, der sich an seinem unteren Ende verengt,, um ein
Paar von Rückhalteklinken 371 zu definierens die nach innen
aufeinander zu gerichtet sind. Das obere Ende des Führungsschlitzes 370 öffnet sich in einen Schlitz 372, der sich
durch die Wand des rohrförmigen Montageelementes 251 an der Basis des letzteren unmittelbar in Nachbarschaft zu der
Montageplatte 90 erstreckt. Der Schlitz 372 hat einen Umfangswinkel,
der wesentlich größer als der des Schlitzes
370 ist.
Nach dem Einbau einer spiralförmigen Druckfeder 373 um den
Betätigungsschaft 363 herum wird der Führungsschaftbereich
362 der Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 von unten in die Führungsbohrung
367 eingeführt, so daß sich der Bereich des zugespitzten Endes des Betätigungsschaftes 363 in das Loch
368 hinein erstreckt und das obere Ende der Druckfeder 373 gegen den Federsitz 369 drückt. Desweiteren wird der Betätigungsarm
253 hinter den Rückhalteklinken 371 in den Führungsschlitz
370 gedrückt, woraufhin die Rückhalteklinken
371 die Abwärtsbewegung der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84
unter dem Druck der Druckfeder 373 zu ihrer Ruhestellung oder ausgezogenen Position3 die in Fig. 46 u. Fig. 47 gezeigt
ist, begrenzen. Selbstverständlich kann die Schnellvorlauf
(FF)-Taste 84 nach oben gegen die Kraft der Druck-
feder 373 gedruckt werden, und die resultierende Aufwärtsbewegung
der Schnei 1voriauf (FF)-Taste 84 wird durch den Eingriff
ihres Führungsschaftbereiches 362 in die Führungsbohrung 367 und den Eingriff des Betätigungsarmes 253 in den
Führungsschiitz 370 geführt.
Wenn die Drucktasten-Aufbauten 312, 312ja, 312b^ und 312c_ wie
oben beschrieben konstruiert sind, können die Drucktasten 82 - 85 aus Plastikmaterial gegossen werden, und die Montageelemente
251, 252, 269 u. 317 können integral mit der Montageplatte 90 durch das "Outsert-Gußverfahren" derart gegossen
werden, daß die Elemente, die die Drucktasten-Aufbauten
bilden, leicht und kostengünstig hergestellt werden können. Desweiteren ist der Zusammenbau solcher Elemente,
die die Drucktasten-Aufbauten darstellen, in starkem Maße
dadurch vereinfacht, daß alles was notwendig ist, darin besteht, die Drucktasten 82, 83, 84 u. 85 in die betreffenden
Montageelemente 317, 269, 251 u. 252 von unten in der
gleichen Richtung senkrecht zu der Montageplatte 90 einzuschieben.
Da die verschiedenen Zahnräder, die die Bandantriebseinheit
91 bilden, ebenfalls auf der Montageplatte 90
von unten her montiert werden können, d. h. in der gleichen Richtung wie die Drucktasten 82 - 85, wird die Benutzung
von automatischen Montagetechniken für das Aufbauen sowohl
der Bandantriebseinheit 91 als auch der Drucktasten-Aufbauten
erleichtert.
Überdies sind in dem beschriebenen Kassettenbandgerät 70
gemäß der vorliegenden Erfindung die Drucktasten 82 - 85 und die Zahnräder der Bandantriebseinheit 91 alle auf derjenigen
Seite der Montageplatte 90 angeordnet, die der Seite gegenübersteht, auf welcher die Kassette 71 in ihrem
eingelegten Zustand angeordnet ist und ebenfalls innerhalb des Ausdehnungsbereiches der eingelegten Kassette, so daß
die Außenabmessungen des Gehäuses 73 nur geringfügig größer als die korrespondierenden äußeren Abmessungen der Kassette
71 gemacht werden müssen, wodurch eine merkliche Reduzierung der Größe über alles des Kassettenbandgerätes 70 zu
- 67 reali si eren i st.
In Fig. 48, Fig. 49A - 49C u. Fig. 5OA - Fig. 50C ist gezeigt,
daß eine Drucktasten-Verriegelungseinheit 313 des
Kassettenbadngerätes 70 gemäß der vorliegenden Erfindung die zuvor erwähnte Verriegelungsplatte 318 enthält, die aus
einem dünnen Blechmaterial hergestellt ist0 das eine kreisförmige
Öffnung 376 aufweist, die über den Basisbereich 340 des Montageelementes 317 derart paßt, daß sie durch letzteres
drehbar geführt wird. Die Verriegelungsplatte 318 ist
ferner so gezeigt (Fig. 48), daß sie einen bogenförmigen
peripheren Bereich 377 hat, von dem drei Verriegelungselemente
378a^, 378b_ und 378£ radial nach außen bei vorbestimmten
Intervallen vorstehen. Ein Entriegelungsstift 379 steht nach unten aus der Verriegelungsplatte 318 hervor und ist
zu ihrem Eingriff an ihrem unteren Ende, das erforderlicherweise
konisch ist, mit der schrägen Fläche 335 des Verriegelungsplatten-Betätigungsbereiches
332 auf der Stopp-Taste 82 ( Fig. 50A) positioniert. Von der Verriegelungsplatte
318 aus erstreckt sich außerdem ein Arm 380, um einen Anker für eine Feder zu bilden. Außerdem ist die Verriegelungsplatte
318 noch mit Öffnungen 381 und 382 ausgebildet, die
darin derart dimensioniert und positioniert sind, daß sich die Welle 241 für die Betätigungsplatten 245 und 248 und
der Führungsstift 288 für den Kopfbasis-Betätigungshebel
270 durch diese Öffnungen, ohne mit den winkeligen Auslenkungen der Verriegelungsplatte 318 um das Zentrum des Basisbereiches
340 herum zu interferieren, erstrecken können.
Wenn die Verriegelungsplatte 318 unmittelbar unterhalb der
Schalter-Betätigungsplatte 319 gegen die untere Oberfläche
der Montageplatte 90 stoßend montiert ist, wie dies hiernach
im einzelnen beschrieben wird, wobei ihre kreisförmige Öffnung 376 den kreisförmigen Basisbereich 340 zum Dreher.
3^ um das Zentrum des letzteren aufnimmt, werden die Verriegelungselemente
378a^ 378b^ und 378£ entsprechend in die
Schlitze 358 und 372 der Montageteile oder Montageelemente 269, 251 bzw. 252 eingeführt, wobei die vertikalen Positi-
1 onen der Verriegelungselemente 378^ bis 378£ relativ zu der
Montageplatte 90 ausdrücklich festgelegt werden. An der Montageplatte 90 ist ein Druckelement 383 (Fig. 49A bis
Fig. 49C) befestigt, das nach unten gegen die Unterseite der Verriegelungsplatte 318 an einer Stelle in Nachbarschaft
der kreisförmigen Öffnung 376 zum Halten der Verriegelungsplatte
318 auf dem kreisförmigen Basisbereich 340
drückt. Mit einem Ende eines Ankers oder des Armes 380 und an seinem anderen Ende mit dem Druckelement 383 ist eine
Zugfeder 384 verbunden, so daß die Verriegelungsplatte 318
schwenkbar in Richtung des Pfeiles £ in Fig. 49A vorgespannt ist. Das Druckelement 383 weist außerdem den angeformten
Anker 292 für die Zugfeder 293 auf, die auf den Kopfbasis-Betätigungshebel einwirkt. Die Enden der Schlitze
358 und 372 in den Montageelementen oder Montageteilen 269,
251 und 252, die am nächsten an der Achse der Schwenkbewegung der Verriegelungsplatte 318 angeordnet sind, bilden
Begrenzungen 385ji_ 385b bzw. 385£ zum Begrenzen der Schwenkbewegung
der Verriegelungsplatte 318 in Richtung des Pf eil.es
£ und dadurch zum Begrenzen des Ausmaßes, mit dem die Verriegelungselemente 378a_, 378_b_ und 378£ in die entsprechenden
Schlitze 358 und 372 eingeführt werdenkönnen.
Es ist anzumerken, daß in der Drucktasten-Verriegelungseinheit
313 die radiale Distanz r~ von dem Zentrum der Schrägbewegung
der Verriegelungsplatte 318 zu dem Zentrum des
Betätigungsschaftes 363 sowohl der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste
84 als auch der Rückspul taste 85 größer als die Distanz r, von diesem Zentrum der Schwenkbewegung zu dem Zentrum
des Betätigungsschaftes 348 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 i st.
Die oben beschriebene Drucktasten-Verriegelungseinheit 313
arbeitet wie folgt:
35
35
In der Stopp-Betriebsweise oder dem Stopp-Zustand (Fig. 49A
und Fig. 50A) werden alle Drucktasten 82 bis 85 nach unten in Richtung auf ihre ausgezogene Positionen oder Ruhestel-
lungen durch die betreffenden Druckfedern 343, 359 und 373
gedruckt. In diesen Ruhestellungen oder ausgezogenen Positionen
der Drucktasten 83, 84 und 85 reichen die konischen Spitzen 349 und 364 der Betätigungsschäfte 348 und 363 gerade
an die Ebene der Verriegelungsplatte 318 heran, um so in
die Verriegelungselemente 378a^, 378b> und 378£ aufliegend
eingreifen zu können.
Wenn die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 nach oben in ihre vorgeschobene
oder wirksame Position gegen die Kraft der Druckfeder 359 zum Auswählen oder Einstellen der Wiedergabe-Betriebsweise
des Kassettenbandgerätes 70 gedrückt wird,
wirkt die konische Spitze 349 des Betätigungsschaftes 348
gegen das Verriegelungselement 378ji zum Auslenken der Verriegelungsplatte
318 unter einem Winkel in Richtung des Pfeiles o^1 in Fig. 49B gegen die Kraft der Zugfeder 384,
bis die ringförmige Nut 350 die Höhe des Verriegelungselementes
378£ erreicht. Daraufhin wird die Verriegelungsplatte
318 in Richtung des Pfeiles <o in Fig. 49B durch die Zugfeder 384 zum Eingriff des Verriegelungselementes 378^ in
die ringförmige Nut 350 zurückgeholt, wobei die Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 in ihrer vorgeschobenen Position verriegelt
wird.
Fig. 49C u. Fig. 5OC zeigen in ausgezogenen Linien den Zustand, der besteht, wenn die Schnei 1vorlauf (FF)-Betriebsweise
durch Drücken und Verriegeln der Schnei 1vorlauf
(FF)-Taste 84 nach oben in ihre verschobene oder wirksame Position ausgewählt ist. Ins einzelne gehend ist dazu auszuführen,
daßs wenn die Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 nach
oben in ihre vorgeschobene Position gegen die Kraft der Druckfeder 373 gedruckt wird, ihre konische Spitze 364 gegen
das Verriegelungselement 378]>
wirkt, um die Verriegelungsplatte 318 in Richtung des Pfeiles £' in Fig. 49C zu
schwenken, bis sich die ringförmige Nut 365 des Betätigungsschaftes 348 in der gleichen Höhe wie das Verriegelungselement
378t^ befindet, woraufhin die Verriegelungsplatte 318
in Richtung des Pfeiles O^ in Fig. 49C durch die Zugfeder
384 zum Eingreifen des Verriegelungselementes 378_b in die
ringförmige Nut 365 zurückgeholt wird, wobei die Schnellvorlauf
(FF)-Taste 84 in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position verriegelt wird.
Es ist ersichtlich, daß in dem verriegelten Zustand der
Wiedergabe (FWD)-Taste 83, der durch durch ausgezogene Linien in Fig. 49B gezeigt ist, das Verriegelungselement 378ji
in einer Position gehalten wird, die geringfügig in Richtung des Pfeiles o_' aus ihrer Position in der Stopp-betriebsweise,
wie in Fig. 49A gezeigt, verschoben ist. Au.c ähnliche Weise werden die Verriegelungselemente 378J^ und
378£ in Positionen gehalten, die geringfügig in Richtung
des Pfeiles o_' in Fig. 49B im Vergleich mit deren Positionen
in der Stopp-Betriebsweise, die in-Fig. 49A gezeigt
sind, verschoben sind. Da, wie zuvor erwähnt, die Distanz r„ wesentlich größer als die Distanz r, ist, sind die Distanzen,
um die die Verriegelungselemente 378b_ und 378£ in
Richtung des Pfeiles o_' aus ihren Positionen in Fig. 49A zu ihren Positionen, die durch ausgezogene Linien in Fig. 49B
gezeigt sind, an ihren Eingriffspunkten P„ in bezug auf die
Betätigungsschäfte 363 verschoben sind, um ein wenig größer, als die Distanz, um die das Verriegelungselement 378a
in Richtung des Pfeiles o' bei seinem Eingriffspunkt P, mit
dem Betätigungsschaft 348 zwischen der Position, die in
Fig. 49A gezeigt ist, und der Position, die durch ausgezogene Linien in Fig. 49B gezeigt ist, bewegt wird. Deswegen
kann, falls die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 bereits in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Positi on .verriegelt ist, entweder
die Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 oder die Rückspultaste
85 nach oben in ihre vorgeschobene oder wirksame Position, wie durch unterbrochene Linien in Fig. 5OB gezeigt,
ohne Eingriff des Verriegelungselementes 378J3 oder des Verriegelungselementes
378£ in die ringförmige Nut 365 des betreffenden Betätigungsschaftes 363 gedrückt werden. Demgemäß
wird die Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste 84 oder die Rückspultaste
85 dann, wenn die Schnellvorlauf (FF)-Taste 84
oder die Rückspul taste 85 in ihre vorgeschobene oder wirk-
same Position zu einer Zeit gedrückt wird, in der die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 bereits in ihrer vorgeschobenen Position
verriegelt ist, weder in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position verriegelt, noch wird die Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 entriegelt- Als Ergebnis daraus wird entweder die "CUE"-Betriebsweise oder die "REV"-Betriebsweise
eingestellt. Demgegenüber gilt, daß, wenn die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 in ihre vorgeschobene oder wirksame Position
zu einer Zeit gedruckt wird, in der entweder die Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 oder die Rückspul taste 85 zuvor in
ihrer jeweiligen wirksamen Position verriegelt ist, die zuvor verriegelte Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste 84 oder die
Rückspul taste 85 zur Rückkehr in ihre jeweilige unwirksame oder ausgezogene Position entriegelt oder ausgelöst wird,
während die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 in ihrer vorgeschobenen Position verriegelt wird.
Wenn die Stopp-Taste 82 nach oben gegen die Kraft der Druckfeder 343, wie durch unterbrochen Linien in Fig. 5OB gezeigt,
zu einer Zeit, zu der irgendeine der Drucktasten 83, 84 u. 85 in ihrer jeweiligen vorgeschobenen Position verriegelt
ist, gedrückt wird, wirkt die schräge Fläche 335 in dem Verriegelungsplatten-Betätigungsbereich 332 gegen das
untere Ende des Entriegelungsstiftes 379 zur seitlichen
Auslenkung des letzteren und dabei zum Schwenken der Verriegel ungspl atte 318 in Richtung des Pfeiles o_' in Fig. 49B.
Eine derartige Schwenkbewegung der Verriegelungsplatte 318 gegen die Kraft der Zugfeder 384 löst die Verriegelungselemente
378a_, 378b^ oder 378£ aus der ringförmigen Nut 350
oder 365 der Drucktasten 83, 84 oder 85S die zuvor verriegelt
waren, aus, um den betreffenden Druckfedern 359 oder 373 zu gestatten, die Drucktaste 83, 84 oder 85 in ihre
jeweilige ausgezogene, unwirksame Position zurückzubewegen.
Da die Verriegelungsplatte 318 der beschriebenen Drucktasten-Verriegelungseinheit
313 durch eine dünne Metallplatte verwirklicht ist und zu einer Bewegung parallel zu der Ebene
der Montageplatte 90 entweder zum Verriegeln oder Auslö-
sen der Drucktasten 83 - 85 geschwenkt wird, kann der hin- und hergerichtete Hub jeder dieser Drucktasten 83 - 85 mini
miert werden, und das Verriegeln und Auslösen der Drucktasten
83 - 85 kann mit großer Zuverlässigkeit in einem Kassettenbandgerät
von sehr kleiner Dicke über alles ausgeführt werden.
Zurückkommend auf Fig. 48 kann gesehen werden, daß die Schalter-Betätigungsplatte 319 in einer Stromversorgungsschalter-Einheit
314 enthalten ist und außerdem aus dünnem Blechmaterial hergestellt ist. Die Schalter-Betätigungspl at·
te 319 hat eine runde Öffnung 387, die außerdem dazu bestimmt ist, den kreisrunden Basisbereich 340 zum Führen der
Schalter-Betätigungsplatte 319 bei Schwenkbewegungen um das
Zentrum dieses kreisförmigen Basisbereiches 340 aufzunehmen.
Die Schalter-Betätigungsplatte 319 hat ähnlich wie die
Verriegelungsplatte 318 einen bogenförmigen peripheren Bereich
388 mit drei Ansätzen 389a^ 389J3 und 389c_, die radial
nach außen bei vorbestimmten Intervallen herausragen. Die Länge des Ansatzes 389jä erscheint als etwa halb so groß wie
die jedes der anderen Ansätze 389b^ und 389c_. Ferner erstreckt
sich ein Schalterbetätigungsarm 390 von einer Seite
des Bereiches der Schalter-Betätigungsplatte 319 um die
runde Öffnung 387 herum, und ein Federankerarm 391 erstreckt sich von einer anderen Seite des Bereiches um die
runde Öffnung 387 der Schalter-Betätigungsplatte 319.
Schließlich hat die Schalter-Betätigungsplatte 319 eine
Öffnung 392, die derart positioniert und dimensioniert ist,
daß sie die Ausdehnung der Welle oder des Schaftes 241 zum Stützen der Betätigungsplatte ohne Begrenzung der Schwenkung
der Schalter-Betätigungsplatte 319 gestattet.
Wie zuvor erwähnt und in Fig. 5OA - Fig. 5OC, Fig. 53A u. Fig. 53B gezeigt, ist die Schalter-Betätigungsplatte 319
zwischen der Montageplatte 90 und der Verriegelungsplatte
318 angeordnet, wobei ihre runde Öffnung 387 den runden Basisbereich 340 des Montageelementes 317 aufnimmt, wobei
die Schalter-Betätigungsplatte 319 zum Schwenken in einer
• ι Ebene parallel zu der Montageplatte 90 um das Zentrum des
runden Basisbereiches 340 herum montiert ist. Die Ansätze
389jä, 389J3 und 389£ der Schalter-Betätigungsplatte 319 sind
in die Schlitze 358 und 372 der Drucktasten-Aufbauten 312a^
312jb bzw. 312£ eingeführt, und die Schalter-Betätigungsplatte
319 ist schwenkungsmäßig in Richtung des Pfeiles £ in
Fig. 53A durch eine Zugfeder 393 vorgespannt, die zwischen
den Federankerarm 391 auf der Schalter-Betätigungsplatte
319 und das Druckelement 383 eingehängt ist. Die Ansätze 389£, 389Ib und 389£ sind ebenfalls dazu bestimmt, mit den
Enden oder Begrenzungen 385a, 385t^ und 385£ der betreffenden
Schlitze" 358 und 372 die Schwenkbewegung der Schalter-Betätigungsplatte
319 in Richtung des Pfeiles £ zu begrenzen. Die zwei relativ langen Ansätze 389b^ und 389£ werden
in die betreffenden Schlitze 372 ähnlich den Verriegelungselementen 378Ib "bzw. 378£ derart eingeführt, daß sie diese
Verriegelungselemente der Verriegelungsplatte 318 überlappen.
Der dritte oder relativ kurze Ansatz 389£ auf der Schalter-Betätigungsplatte 319 wird indessen nur nach oben
in den Einlaßteil des betreffenden Schlitzes 358 eingeführt
Wie in Fig. 51 und Fig. 52 gezeigt, haben der erste Stromversorgungsschalter
323 und der zweite Stromversorgungsschalter 324 die Form von Blattfeder-Schaltern und bestehen
aus einem Paar von Blattfederkontakten 395ji und 395Ib bzw.
einem Paar von Blattfederkontakten 396a_ und 396j)s die jeweils
an einem Ende an isolierenden Montagelementen 397 bzw. 398 befestigt sind. Die freien Endbereiche der Blattfederkontakte
395^ und 396£ erstrecken sich unterhalb der
freien Enden der jeweils anderen Blattfederkontakte 395Jb
und 396b· und tragen isolierte Eingriffsflächen 399 bzw.
400. Bei dem ersten Stromversorgungsschalter 323 ist das
isolierende Montageelement 397 an der Unterseite der Schaltermontageplatte
325 (Fig. 51) befestigt, während das isolierende Montageelement 398 des zweiten Stromversorgungsschalters 324 direkt an der Unterseite der Montageplatte
befestigt ist. Die Schaltermontageplatte 325 ist an ihrem
Endbereich entfernt von dem ersten Stromversorgungsschalter
31 51 71 G
323 mit einem senkrechten Flansch 401 ausgestattet, der für
das Schwenken um eine horizontale Achse herum, d. h. um eine Achse parallel zu der Unterseite der Montageplatte 90
mittels eines Drehbolzens 403, der durch einen Montagebügel 402 getragen wird, welcher auf der Unterseite der Montageplatte
90 befestigt ist und sich in einer Ebene senkrecht zu der letzteren erstreckt, montiert ist. Die Schaltermontageplatte
325 ist schwenkungsmäßig in Richtung weg von der Montageplatte 90, d. h. nach unten oder in Richtung des
Pfeiles £ in Fig. 54A durch eine Zugfeder 406, die zwischen
einem Ankerarm 404, der sich aufwärts von dem Flansch 401 der Schaltermontageplatte 325 erstreckt, und einem Ankerarm
405, der ein integrales Teil des Montagebügels 402 ist, vorgespannt. Das Abwärtsschwenken der Schaltermontageplatte
325 unter dem Einfluß der Zugfeder 406 wird auf eine angenähert horizontale Position durch Eingriff eines seitwärts
gerichteten Ansatzes 408 auf der Schalterrmontageplatte 325
mit einem Anschlag 407, der sich von dem Montagebügel 402 (Fig. 1) aus erstreckt, beschränkt.
Wenn der erste Stromversorgungsschalter 323 wie beschrieben
montiert wird,wird seine isolierte Eingriffsfläche 399 oberhalb
des Schalterbetätigunsbereiches 347 der Wiedergabe
(FWD)-Taste 83, wie in Fig. 54A gezeigt, angeordnet. Ferner ist, wie in Fig. 53A gezeigt, der Anschlag 408, welcher
seitlich von der Schaltermontageplatte 325 ausgerichtet
ist, in enger Annäherung an die obere Oberfläche eines Ansatzes 409, welcher sich integral von der zweiten Betätigungsplatte
248 aus (Fig. 22 u. Fig. 23) erstreckt, angeordnet. Wie insbesondere in Fig. 51 gezeigt, weist die Schaltermontageplatte
325 ferner eine nach unten abgesetzte Nase 410 auf, die sich in Längsrichtung von einer Seite der
Schaltermontageplatte 325 aus derart erstreckt, daß sie in
enger Annäherung an den oberen Bereich des Betätigungsarms
254 der Rückspul taste 85 (Fig. 53A) angeordnet ist. Wie ebenfalls in Fig. 53A gezeigt, ist das freie Ende oder die
Spitze des Schalterbetätigungsarms 390 auf der Schalter-Betätigungsplatte
319 eng bei der isolierten Eingriffsfläche
- 75 400 des zweiten Stromversorgungsschalters 324 angeordnet.
Die ersten und zweiten Stromversorgungsschalter 323 und 324
der Stromversorgungsschalter-Einheit 314 befinden sich normalerweise
in ihrer Stellung "AUS" (OFF) und sind in einer Stromversorgungsschaltung (nicht gezeigt) für den Motor 211
enthalten, um letzteren ingangzusetzen, wenn immer der eine
oder der andere der Stromversorgungsschalter 323 bzw. 324
in seine Stellung "EIN" (ON) gestellt wird. Die ersten und zweiten Stromversorgungsschalter 323 und 324 werden wie
folgt betätigt:
Beim Starten aus der Stopp-Betriebsweise (Fig. 53A u. Fig.
54A) heraus, in der beide Stromversorgungsschalter 323 u.
324 in ihrer Stellung "AUS" (OFF) stehen, lenkt, falls die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 nach oben gedrückt ist und in
ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position verriegelt ist, wie dies durch unterbrochene Linien in Fig. 54A gezeigt
ist, der Schalterbetätigungsbereich 347 die isolierte
Eingriffsfläche 399 nach oben aus, und als Ergebnis davon
werden die Blattfederkontakte 395£ und 395Ib in Druckkontakt
miteinander gebracht, womit der erste Stromversorgungschalter 323 in seine Stellung "EIN" (ON) gebracht ist. Da der
Ansatz 389a^ der Schalter-Betätigungsplatte 319 kurz ist und
sich nicht in den Weg des Betätigungsschaftes 348 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 erstreckt (Fig. 53A)5 kann die Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 in ihre wirksame Stellung (Fig. 50B) gedrückt werden, ohne daß dabei ein Eingriff der konischen
Spitze 349 ihres Betätigungsschaftes 348 in den Ansatz 389a_
zum Schwenken der Schalter-Betätigungsplatte 319 verursacht
wird. Auf diese Weise verbleibt bei der Wiedergabe-Betriebsweise
die Schalter-Betätigungsplatte 319 in der Position,
die in Fig. 53A gezeigt ist, so daß der zweite Stromversorgungsschalter
324 in seiner normalen Stellung "AUS" (OFF) verbleibt.
Andererseits wirkt bei einem Starten aus der Stopp-Betriebsweise heraus, wenn die Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 nach
1 oben gedruckt und in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen
Position verriegelt wird, die konische Spitze 364 ihres Betätigungsschaftes 363 gegen den Ansatz 389Ji der Schalter-Betätigungsplatte
319 zum Auslenken unter Schwenken der letzteren in Richtung des Pfeiles o/ in Fig. 53B gegen die
Kraft der Zugfeder 393 mit dem Ergebnis, daß die Spitze des Schalterbetätigungsarmes 390 die isolierte Eingriffsfläche
400 zum Veranlassen eines Druckkontaktes zwischen den Blattfederkontakten
396ai und 396!b auslenkt, wodurch der zweite Stromversorgungsschalter 324 in seine Stellung "EIN" (ON)
gebracht wird. Wegen der konischen Form der Spitze 364 des Betätigungsschaftes der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 tritt
das Schwenken der Schalter-Betätigungsplatte 319 in einem
Ausmaß, das ausreicht, um den zweiten Stromversorgungsschal ter 324 in seine Stellung "EIN" (ON) zu stellen, nur zu der
Zeit auf, in der die Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 vollständig
gedrückt und in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position verriegelt ist. In anderen Worten ausgedrückt
heißt dies, daß mit der Ingangsetzung des Drückens der
Schnei 1 vorl auf (FF)-Taste 84 das Einstellen des zweiten Stromversorgungsschalters 324 in seine Stellung "EIN" (ON)
geringfügig derart verzögert wird, daß sie fast gleichzeitig mit dem Verriegeln der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 in
ihrer angehobenen wirksamen Position auftritt.
Wie zuvor erwähnt, bewirkt während des Aufwärtsdrückens der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 in Richtung auf ihre vorgeschobene
oder wirksamen Position deren Betätigungsarm 253 eine
korrespondierende Aufwärtsbewegung der zweiten Betätigungsplatte
248. Im Verlaufe einer derartigen Aufwärtsbewegung der zweiten Betätigunsplatte 248 greift der Ansatz 409 darauf
in den Ansatz 408 auf der Schaltermontageplatte 325 in
Richtung des Pfeiles £' in Fig. 54B gegen die Kraft der
Zugfeder 406 ein. Eine derartige Schwenkbewegung der Schaltermontageplatte
325 veranlaßt den ersten Stromversorgungsschalter 323, sich abwärts zu bewegen, beispielsweise bis
zu der Position, die durch ausgezogene Linien in Fig. 54B
gezeigt ist, in welcher Position die isolierte Eingriffsf1ä-
-α
ϊ ehe 399 des ersten Stromversorgungsschalters 323 nach oben
von der höchsten Position, die durch den Schalterbetätigungsbereich
347 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 erreichbar ist, einen Abstand aufweist, wie dies durch unterbrochene
Linien in Fig. 54B angedeutet ist. Es ist ersichtlich, daß die aufwärts gerichtete körperliche Bewegung des ersten
Stromversorgungsschalters 323 weg von dem Schalterbetätigungsbereich
347 der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 auftritt, sobald das Aufwärtsdrücken der Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste
begonnen wird.
Auf ähnliche Weise veranlaßt dann, wenn ein Starten aus der
Stopp-Betriebsweise des Kassettenbandgerätes heraus vorgenommen
wird, das Aufwärtsdrücken der Rückspul taste 85 in ihre vorgeschobene oder wirksame Position und das Verriegeln
der Rückspul taste in dieser Position die konische Spitze 364 ihres Betätigungsschaftes 363, den Ansatz 389£ der
Schalter-Betätigungsplatte 319 in Richtung des Pfeiles o_'
in Fig. 53B auszulenken, so daß der zweite Stromversorgungsschalter
324 in seine Stellung "EIN"(ON) durch die Wirkung des Schalterbetätigungsarmes 390 auf die isolierte Eingriffsfläche
400 gestellt wird. In diesem Fall wird, wie dies zuvor für den beschriebenen Fall des Drückens der
Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 geschieht, auf das Drücken der
Rückspul taste 85 hin die Schaltermontageplatte 325 nach
oben durch die Wirkung des Betätigungsarmes 254 auf die Nase 410 der Schaltermontageplatte 325 geschwenkt, was zum
Ergebnis hat, daß der erste Stromversorgungsschalter 323
wieder in die Position, die in Fig. 54B mit ausgezogenen
3^ Linien gezeigt ist, derart ausgelenkt wird, daß er für eine
Betätigung durch den Schalterbetätigungsbereich 347 der
Wiedergabe (FWD)-Taste 83 unempfindlich ist.
Zur Zusammenfassung des Obengenannten sei ausgeführt, daß,
3^ wenn ein Starten aus der Stopp-Betriebsweise heraus vorgenommen
wird, der erste Stromversorgungsschalter 323 in dem Augenblick, in dem die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 gedruckt
wird, in seine Stellung "EIN"(ON) gestellt wird, um den
Motor 211 mit Strom 2u versorgen. Andererseits wird, wenn
die SchneiIvorlauf (FF)-Taste 84 oder die Rückspul taste 85
gedrückt wird, ebenfalls dann, wenn sich das Kassettenbandgerät in seiner Stopp-Betriebsweise befindet, der zweite
Stromversorgungsschalter 324 nicht in seine Stellung
"EIN"(ON) bis zu dem Zeitpunkt gerade bevor die Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 oder die Rückspul taste 85 in ihren betreffenden
vorgeschobenen oder wirksamen Positionen verriegelt sind, gestellt, d. h. der zweite Stromversorgungsschalter
324 wird in seine Stellung "EIN"(ON) etwa gleichzeitig mit dem Verriegeln der Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste 81
oder der Rückspul taste 85 in ihrer jeweiligen vorgeschobenen oder wirksamen Position gestellt.
Falls die Stopp-Taste 82 gedrückt wird, wenn sich das Kassettenbandgerät
70 in seiner Wiedergabe-Betriebsweise befin det, wird die Wiedergabe (FWD)-Taste 83 entriegelt und in
ihre ausgezogene oder unwirksame Position,. die durch ausgezogene
Linien in Fig. 54A gezeigt ist, zurückgebracht, und ihr Schalterbetätigungsbereich 347 wird von der isolierten
Eingriffsfläche 399 des ersten Stromversorgungsschalters
323 wegbewegt, so daß letzterer in seine Stellung "AUS" (OFF) gestellt. Damit wird die Stromversorgung für den Motor
211 unterbrochen. Auf ähnliche Weise wird, wenn die Stopp-Taste 82 gedrückt wird, während sich das Kassettenbandgerät
70 entweder in seiner Schnei 1 vor!auf-Betriebsweise
oder seiner Rückspul-Betriebsweise befindet, die Schnellvorlauf
(FF)-Taste 84 oder die Rückspul taste 85 in ihre ausgezogene oder unwirksame Position, die durch ausgezogene
Linien in Fig. 5OB gezeigt ist, zurückgestellt, so daß die
Schalter-Betätigungsplatte 319 durch die Zugfeder 393 in
ihre anfängliche Position, die in Fig. 53A gezeigt ist, zurückgebracht werden kann, wodurch der Schalterbetätigungsarm
390 die isolierte Eingriff1äche 400 des zweiten Strom-Versorgungsschalters
324 auslöst, der dabei in seine Stellung "AUS" (OFF) gebracht wird, um die Stromversorgung für
den Motor 211 zu unterbrechen. Das Rückstellen der Schnellvorlauf
(FF)-Taste 84 oder der Rückspul taste 85 in ihre
_3}951710
jeweilige ausgezogene oder unwirksame Position erlaubt außerdem der Schaltermontageplatte 325, durch die Zugfeder
406 in ihre anfängliche oder rückgestellte Position, die
durch ausgezogene Linien in Fig. 54A gezeigt ist, zurückzukehren.
406 in ihre anfängliche oder rückgestellte Position, die
durch ausgezogene Linien in Fig. 54A gezeigt ist, zurückzukehren.
Wenn sich das Kassettenbandgerät 70 in seiner Wiedergabeoder
Rückspiel-Betriebsweise befindet, d. h. wenn der erste
Stromversorgungsschalter 323 in seine Stellung "EIN" (ON)
in Abhängigkeit von dem Drücken der Wiedergabe (FWD)-Taste 83, wie durch unterbrochene Linien in Fig. 54A angedeutet,
gestellt ist und dann die Schnei 1 vor!auf (FF)-Taste 84 oder
die Rückspul taste 85 zum Bewirken einer Umschaltung in die "CUE"- oder "REV"-Betriebsweise, wie zuvor beschrieben,
gedrückt wird, wird der erste Stromversorgungsschalter 323
im wesentlichen nach oben, wie durch ausgezogene Linien in
Fig. 54B gezeigt, ausgelenkt, sobald die Aufwärtsbewegung
der. Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 oder der Rückspul taste 85 begonnen hat, was zum Ergebnis hat, daß die isolierte Eingriffsfläche 399 des ersten Stromversorgungsschalters 323
von dem Schalterbetätigungsbereich 347 der Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 weggezogen wird, um den ersten Stromversorgungsschalter 323 in seine Stellung "AUS" (OFF) zu stellen. Kurz nachdem der erste Stromversorgungsschalter 323 dadurch in seine Stellung "AUS" (OFF) gestellt ist, wird die
der. Schnellvorlauf (FF)-Taste 84 oder der Rückspul taste 85 begonnen hat, was zum Ergebnis hat, daß die isolierte Eingriffsfläche 399 des ersten Stromversorgungsschalters 323
von dem Schalterbetätigungsbereich 347 der Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 weggezogen wird, um den ersten Stromversorgungsschalter 323 in seine Stellung "AUS" (OFF) zu stellen. Kurz nachdem der erste Stromversorgungsschalter 323 dadurch in seine Stellung "AUS" (OFF) gestellt ist, wird die
Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 oder die Rückspul taste 85 in
ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position verriegelt
und fast gleichzeitig damit der zweite Stromversorgungsschalter 324 in seine Stellung "EIN" (ON) gestellt. Deswe- gen wird, wenn ein Überwechseln zu der "CUE "-Betriebsweise oder der "REV"-Betriebsweise stattfindet, die Stromversorgung für den Motor 211 augenblicklich auf den Beginn der
Aufwärtsbewegung der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 oder der Rückspul taste 85 hin unterbrochen. Dann wird die Stromversorgung für den Motor 211 fast gleichzeitig mit dem Verriegeln der Schnei 1 vor 1 auf (FF)-Taste 84 oder der Rückspultaste 85 in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position wiederhergestellt.
ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position verriegelt
und fast gleichzeitig damit der zweite Stromversorgungsschalter 324 in seine Stellung "EIN" (ON) gestellt. Deswe- gen wird, wenn ein Überwechseln zu der "CUE "-Betriebsweise oder der "REV"-Betriebsweise stattfindet, die Stromversorgung für den Motor 211 augenblicklich auf den Beginn der
Aufwärtsbewegung der Schnei 1vorlauf (FF)-Taste 84 oder der Rückspul taste 85 hin unterbrochen. Dann wird die Stromversorgung für den Motor 211 fast gleichzeitig mit dem Verriegeln der Schnei 1 vor 1 auf (FF)-Taste 84 oder der Rückspultaste 85 in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position wiederhergestellt.
Als Ergebnis der oben beschriebenen Betriebseigenschaften
der Stromversorgungsschalter-Einheit 314 wird auf das Wechseln
von der Stopp-Betriebsweise zu der Schnei 1 vor!auf-Betriebsweise
oder der Rückspul-Betriebsweise der Bandantriebseinheit
91 hin das erste Antriebszahnrad 221 in Eingriff
mit dem ersten Aufwickel wel 1 enz.ahnrad 233 bzw. dem
Umschaltzahnrad 229 gebracht, woraufhin Strom an den Motor 211 zur Veranlassung der Drehung der im Eingriff miteinander
befindlichen Zahnräder geliefert wird. Desweiteren wird, wenn ein Wechsel von der Wiedergabe-Betriebsweise zu
der "CUE"- oder "REV"-Betriebsweise stattfindet, die Stromversorgung
für den Motor 211 augenblicklich unterbrochen,
um die Drehung des ersten Antriebszahnrades 221 in dem Augenblick anzuhalten, in dem die Aufwärtsbewegung dieses
Zahnrades inganggesetzt wird. Dem Motor 211 wird Strom zum Bewirken der Drehung des ersten Antriebszahnrades 221 nur,
nachdem letzteres in Eingriff mit dem ersten Aufwiekelwellenzahnrad
233 oder mit dem Umschaltzahnrad 229 gebracht ist, geliefert.
Aus dem zuvor Ausgeführten ist ersichtlich, daß in dem Kassettenbandgerät
70 gemäß der vorliegenden Erfindung das Antreiben der Zahnräder der Bandantriebseinheit 91 durch
den Betrieb des Motors 211 nur dann erfolgt, wenn die Zahnräder voll miteinander im Eingriff stehen, d. h. der Motor
211 wird nicht während der Zeit, in der ein Zahnradwechsel oder eine Umschaltung zwischen der Wiedergabe-, Schnellvorlauf-,
"CUE"-, Rückspul- und "REV"-Betriebsweise stattfindet,
mit Strom versorgt, wodurch ein rauhes Zahnradgeräusch und ein übermäßiger Zahnradverschleiß, die sich ergeben
würden, wenn Strom an den Motor 211 zum Antreiben des ersten Antriebszahnrades 221 zu einer Zeit geliefert würde,
wenn Zahnradwechsel bewirkt werden, vermieden werden.
In Fig. 55 - Fig. 57 ist zu sehen, daß das Kassettenbandgerät
70 gemäß der vorliegenden Erfindung ferner eine automatische Wiedergabe-Betriebsweise-Auslöseeinrichtung 413 enthält,
die abhängig von dem Öffnen des Deckels 74 ist. Diese
automatische Wiedergabe-Betriebsweise-Auslöseeinrichtung
413 enthält, wie gezeigt, einen Entriegelungshebel 414, der
drehbar um einem Stift 415 an der Unterseite der Montageplatte 90 in Nachbarschaft des hinteren Bereiches davon
angeordnet ist. Ein Ende des Entriegelungshebels 414 hat einen im allgemeinen V-förmigen Bereich 414a, der sich nach
oben durch eine Öffnung 416 in der Montageplatte 90 erstreckt
und in einen Hohlraum eingeführt ist, der an dem unteren Bereich der Führungshalterung 190 existiert. Der
gegenüberliegende End bereich des Entriegelungshebels 414
hat einen integralen abhängigen Bereich 414b>, der an eine Endkante 417 an dem Ende des bogenförmigen peripheren Bereiches
377 der Verriegelungsplatte 318 stößt, zu der hin letzterer
durch die Zugfeder 384 gezogen wird. Ferner ist an dem unteren Bereich der Führungshalterung 190 ein Entriegelungselement
418 vorgesehen, das als ein integraler Teil der Führungshalterung 190 ausgebildet ist und das gegenüber
einer winkeligen Seite 419 auf dem V-förmigen aufwärtgerichteten Bereich 414^ des Entriegelungshebels 414 angeordnet
ist. Wie insbesondere in Fig. 55 gezeigt, ist das Entriegelungselement
418 relativ zu der Schwenkachse des Deckels 74 derart angeordnet, daß auf eine Bewegung des
Deckels 74 aus seiner geschlossenen Stellung in seine geöffnete Stellung hin das Entriegelungselement nach vorn in
Richtung des Pfeiles (} aus der Position, die durch unterbrochene
Linien bei 418 zu der Position, die bei 418' angedeutet
ist, bewegt wird.
Wie zuvor angemerkt, wird im Betrieb des Kassettenbandgerätes 70 eine Kassette 71 anfänglich in den Kassettenhalter
75 eingelegt, während sich letzterer in der Kassetteneinleg-Position,
die in Fig. 9A gezeigt ist, befindet. Der Kassettenhalter 75 wird dann unter Schwenken mit dem Deckel
74 in die Kassettenlade-Position bewegt, die in Fig. 9B
gezeigt ist. Diese Schwenkbewegung des Kassettenhalters 75
veranlaßt den freien Endbereich 158ji der Kopfbasis 158,
sich unmittelbar gegenüber dem Betätigungsarm 277 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270, wie in Fig. 34A gezeigt, hinzu-
stellen. Danach wird der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 auf
das Drücken der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 und deren Verriegelung in ihrer vorgeschobenen oder wirksamen Position hin,
wie in Fig. 34B gezeigt, in Längsrichtung zu seiner vorgeschobenen Position unter Ausnutzung der Kraft des Motors
211 bewegt und dort verriegelt. Während dieser Bewegung des Kopfbasis-Betätigungshebels 270 wirkt dessen Betätigungsarm
277 auf den freien Endbereich 158a_ der Kopfbasis 158, so
daß letztere in ihre vorgeschobenen Position, die in Fig. 34B gezeigt ist, bewegt wird und dort zum Einstellen der
gewünschten Wiedergabe-Betriebsweise gehalten wird.
Bei Nichtvorhandensein der automatischen Wiedergabe-Betriebsweise-Auslöseeinrichtung
413 könnte, wenn der Deckel 74 geöffnet wird, während sich das Kassettenbandgerät 70 in
seiner Wiedergabe-Betriebsweise befindet, d. h. ohne daß
dabei zuvor die Stopp-Taste 82 gedrückt wird, das Schwenken des Kassettenhalters 75 in seine Kassetteneinleg-Positi on
(Fig. 9A) gefolgt durch das Zurückbewegen des Kassettenhaiters 75 in seine Kassettenlade-Position (Fig. 9B) den freien
Endebereich 158^ der Kopfbasis veranlassen, zufällig
gegen das obere Ende des Betätigungsarms 277 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 zu schlagen, beispielsweise wie durch
ausgezogene Linien in Fig. 58B gezeigt, was zum Ergebnis haben würde, daß der Kopfbasis-Betätigungshebel 270 und/-
oder die Kopfbasis 158 brechen könnte. Im einzelnen ist auszuführen, daß die Spitze oder der freie Endbereich 158a_
der Kopfbasis 158 in der Wiedergabe-Betriebsweise, die
durch ausgezogene Linien in Fig. 58A repräsentiert ist,
dann, wenn der Kassettenhalter 75 unter Schwenken in Richtung
des Pfeiles a^ zu der Kassetteneinleg-Positi on, die
durch unterbrochene Linien angedeutet ist, nach oben oberhalb des Betätigungsarms 277 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 gezogen wird, woraufhin die Kopfbasis 158 in Richtung des Pfeiles. b_ in Fig. 13 durch die Torsionsfeder 163
derart zurückgeholt wird, daß sie in ihre ursprüngliche rückgestellte Position, die durch ausgezogene Linien in
Fig. 58B angedeutet ist, aus ihrer vorgeschobenen Position,
die durch unterbrochene Linien repräsentiert ist, zurückgeholt
wird. Deswegen wird, wenn der Kopfbasis-Betätigungshebel
270 in seiner vorgeschobenen Stellung korrespondierend mit der Wiedergabe-Betriebsweise des Kassettenbandgerä·
tes verbleibt, wie dies durch ausgezogene Linien in Fig.
58B gezeigt ist, zu einer Zeit, in der der Kassettenhalter
75 in Richtung des Pfeiles _ar in Tig. 58B geschwenkt wird,
die. Spitze oder der freie Endbereich 158a der Kopfbasis 15.8
in ihre rückgestellte Position geschwenkt wird, direkt g e gen
das obere Ende des Betätigungsarms 277 schlagen.
Das oben erwähnte Problem wird in dem Kassettenbandgerät
70, das die automatische Wiedergabe-Betriebsweise-Auslöseeinrichtung
413 hat, vermieden. Im einzelnen ist zu sehen,
daß dann, wenn der Kassettenhalter 75 in Richtung des Pfeiles
q_ aus der Kassettenlade-Position, die durch ausgezogene
Linien in Fig. 56 gezeigt ist, in die Kassetteneinleg-Position,
die durch unterbrochene Linien gezeigt ist, geschwenkt wird, das Entriegelungselement 41-8 in Richtung des.
Pfeiles Q^ in Fig. 55 u. Fig. 57 bewegt wird und gegen die
winkelige Seite 419 des Entriegelungshebels 414 mit dem
Ergebnis wirkt, daß letztere in Richtung des Pfeiles _r_ geschwenkt
wird. Das Schwenken des Entriegelungshebels 414 in
Richtung des Pfeiles r_ in Fig. 55 veranlaßt seinen herabhängenden
Bereich 414t^, gegen die Endkante 417 der Verriegelungsplatte
318 zu wirken, wodurch letztere in Richtung des Pfeiles £'.gegen die Kraft der Zugfeder 384 geschwenkt
wird. Wie zuvor beschrieben, veranlaßt dieses Schwenken der Verriegelungsplatte 318 das Entriegeln der Wiedergabe
(FWD)-Taste 83 mit dem Ergebnis, daß das Kassettenbandgerät
70 automatisch in seine Stopp-Betriebsweise zurückgeführt
wird. Das Entriegeln der Wiedergabe (FWD)-Taste 83 erlaubt dem Kopfbasis-Betätigungshebel 270, sich aus seiner vorgeschobenen
Position, die durch ausgezogene Linien in Fig.
58B gezeigt ist, in seine rückgeführte oder anfängliche
Position, die durch unterbrochene Linien angedeutet ist, zurückzukehren, so daß, wenn der Kassettenhalter 75 danach
wieder in die Kassettenlade-Position geschwenkt wird, die
Spitze oder der freie Endbereich 158a der Kopfbasis 158 in
geeigneter Weise gegenüber dem Betätigungsarm 277 des Kopfbasis-Betätigungshebels
270 angeordnet wird und nicht zufällig gegen das obere Ende dieses Betätigungsarms 277 schlagen
kann.
Ferner wird wegen des Vorhandenseins der automatischen Wiedergabe-Betriebsweise-Auslöseeinrichtung
413 die Bewegung des Kassettenhalters 75 in die Kassetteneinleg-Positionzu
der Zeit, in der sich das Kassettenbandgerät 70 in seiner
Schnei 1 vor! auf - oder Rückspul-Betriebswei se befindet, di:i
Verriegelungsplatte 318 wiederum veranlaßt, in Richtung des
Pfeiles o_' in Fig. 55 auszuschwenken, um dabei die Schnellvorlauf
(FF)-Taste 84 oder Rückspul taste 85 zum automatisehen
Rückstellen des Kassettenbandgerätes 70 in seine Stopp-Betriebsweise zu entriegeln. Ferner kann wegen des
Vorhandenseins der automatischen Wiedergabe-Betriebsweise-Auslöseeinrichtung
413 keine der. Drucktasten 83, 84 und 85 in deren betreffenden gedrückten oder vorgeschobenen Positionen
verriegelt werden, solange sich der Deckel 74 in seiner geöffneten Stellung befindet.
Obwohl die Erfindung als auf ein Kassettenbandgerät angewendet gezeigt und beschrieben ist, ist ersichtlich, daß die
Erfindung ebenfalls vorteilhaft auf andere Typen von Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Apparate anwendbar ist.
Nachdem ein illustratives Ausführungsbeispiel für die Erfindung
anhand der Figuren beschrieben worden ist, ist ersichtlieh,
daß die Erfindung nicht auf genau dieses Ausführungsbeispiel beschränkt ist und daß zahlreiche Änderungen und
Modifikationen durch den Fachmann durchgeführt werden können,
ohne daß dazu der Schutzumfang oder der allgemeine Erfindungsgedanke, wie er durch die Ansprüche bestimmt ist,
verlassen werden müßte.
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Leerseite
Claims (19)
- Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH -■-- --" -:- -D SOOö ffÜII+CHEN 22Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN Steinsdorfstraße 10Dr.rer. not. W. KÖRBER ^ (089) ' 29 66 84Dipl.-Ing. J. SCHMIDT-EVERS
PATENTANWÄLTE29. Dezember 1981Sony Corporation7 - Kitashinagawa 6-chomeShiganawa-ku, TokyoJAPANAnsprücheIJ Betriebsweisen -Wechselmechanismus für ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Magnetbandgerät, insbesondere Kassetten handgerät, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Motor (211) bewegte Drehantriebsmittel mit auf diesen angebrachten Antriebsansätzen (295) vorgesehen sind, daß ein Kopfbasis-Betätigungshebei (270) vorgesehen ist, der der Reihe nach aus einer ersten Position, die mit einer Betriebsweise des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Magnet bandgerätes korrespondiert, über eine zweite Position und eine dritte Position in eine vierte Position, die mit einer anderen Betri ebswei se -»des Auf zei chnungs- und/oder Wiedergabe-Magnetbandgerätes korrespondiert, bewegbar ist, daß ein Betriebsweisen-Auswahlmittel in Form einer Wiedergabe (FWD)-Taste (83) vorgesehen ist, das aus einer unwirksamen Position in eine wirksame Position zum Auslenken des Kopfbasis-Betätigungshebels (270) aus der ersten Position in die zweite Position, in der der Kopfbasis-Betätigungshebel(270) in die Antriebsansätze (295) eingreifen kann und dadurch in die dritte Position in Abhängigkeit durch die Antriebsmittel mittels des Motors (211) getrieben wird, betätigbar ist, und daß ein Vorspannmittel in Form einer Zugfeder (293) vorgesehen ist, das wirksam ist, wenn das Betriebsweisen-Wechselmittel seine dritte Position erreicht, um das Betriebsweisen-Wechselmittel in Richtung auf dessen vierte Position, in der das Betriebsweisen-Wechselmittel außer Eingriff mit den Antriebsansätzen (295) kommt, vorzuspannen . - 2. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet , daß Verriegelungsmittel, die eine Ausnehmung (275) und einen Betätigungsarm (296) enthalten, vorgesehen sind, welche wirksam werden, wenn das Betriebsweisen-Wechselmittel in Form des Kopfbasis-Betätigungshebels (270) die vierte Position erreicht, um in dieser Position das Betriebsweisen-Wechselmittel zu sichern.
- 3. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzei chnet , daß das Verriegelungsmittel in Form der Ausnehmung (275) und des Betätigungsarms (296) in Abhängigkeit von der Rückkehr des Betriebsweisen-Auswahlmittels in Form der Wiedergabe (FWD)-Taste (83) aus der wirksamen Position in die unwirksame Position ausgelöst wird und daß das Vorspannmittel in Form der Zugfeder (296) wirksam ist, um das Betriebsweisen-Auswahlmittel von der vierten Position in die erste Position auf das Auslösen des Verriegelungsmittel hin zurückzustellen.
- 4. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betriebsweisen-Wechselmittel den Kopfbasis-Betätigungshebel (270) enthält, der zum Zwecke einer Längsbewegung allgemein tangential in bezug auf das Drehantriebsmittel zwischen einer ersten und einer zweiten Endlage der Längsbewegung montiert ist, daß das Betriebsweisen-Wechselmittel außerdem zum Zwecke einer Schwenkbewegung in Richtungen, die allgemein radial in bezug auf die Drehantriebsmittel zwischen einer ersten und einer zweiten Endlage der Schwenkbewegung gerichtet sind, montiert ist und daß das Vorspannmittel in Form der Zugfeder (293) auf das Betreibsweisen-Wechselmittel einwirkt, um letzteres sowohl in eine erste Endlage der Längsbewegung als auch in eine erste Endlage der Schwenkbe-wegung, die mit der ersten Position korrespondieren, zu drücken .
- 5. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzei chnet , daß das Betriebsweisen-Auswahlmittel und das Betriebsweisen-Wechselmittel Elemente (294, 297) haben, die zum Zwecke einer Zusammenarbeit in der wirksamen Position in das Betriebsweisen-Auswahlmittel eingreifen können, wobei das Betriebsweisen-Auswahlmittel in Längsrichtung von der ersten Endlage der Längsbewegung zu angenähert der zweiten Endlage der Längsbewegung zum Auslenken des Betriebsweisen-Auswahlmittels unter Schwenken in die zweite Endlage seiner Schwenkbewegung positioniert ist, und daß die zum Zwecke der Zusammenarbeit eingreiffähigen Mittel in der zweiten Endlage der Längsbewegung des Betriebsweisen-Wechselmittels ausgelöst werden, um dem Vorspannmittel zu gestatten, das Betriebsweisen-Wechselmittel in die erste Endlage seiner Schwenkbewegung gleichzeitig mit dem Eingriff des Verriegelungsmittels zurückzustellen, um so das Betriebsweisen-Wechselmittel in der vierten Position zu halten.
- 6. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzei chnet , daß die Drehantriebsmittel ein erstes Antriebszahnrad (221) enthalten, daß sich die Antriebsansätze in Form der Antriebsansätze (295) über das erste Antriebszahnrad (221) zum Zwecke einer Bewegung in einem kreisförmigen Bewegungsweg erstrecken, daß das Betriebsweisen-Wechselmittel in Form des Kopfbasis-Betätigungshebels (270) einen Klinkenhebel (281) trägt, der sich in der zweiten Endlage der Schwenkbewegung zum Zwecke eines Antriebseingriffes mit einem der Antriebsansätze (295) in den kreisförmigen Bewegungsweg hinein erstreckt und τη der ersten Endlage der Schwenkbewegung aus dem kreisförmigen Bewegungsweg herausgezogen wird, und daß der Motor (211) wirksam ist, um das erste Antriebszahnrad (211) in einer Richtung zu drehen, um die Längsbewegung des Betriebsweisen-Wechselmittels aus der ersten Endlage der Längsbewegung in Richtung auf die zweite Endlage der Längsbewegung während des Antriebseingriffes eines der Antriebsansätze (295) mit dem Klinkenhebel (281) zu drehen.
- 7. Betriebsweisen-Wechseimechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzei chnet ,daß die Betriebsweisen-Wechselmittel die Wiedergabe (FWD)-Taste (83) enthalten, die manuell betätigbar aus ihrer unwirksamen Position in ihre wirksame Position in einer Richtung senkrecht zu der Richtung der Längsbewegung zu bewegen ist, und daß die zum Zwecke der Zusammenarbeit eingreiffähigen Mittel eine schräge Fläche (274) enthalten, die sich längs des Betriebsweisen-Wechselmittels in Richtung der Längsbewegung erstreckt, und einen Betätigungsarm (296) auf der Wiedergabe (FWD-Taste (83), der in die schräge Fläche (274) in der wirksamen Position zum Bewirken der Auslenkung des Betriebsweisen-Wechselmittels unter Schwenken eingreifen kann, enthält.
- 8. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 7, dadurch gekennzei chnet , daß die Verriegelungsmittel die Ausnehmung (275) in dem Betriebsweisen-Wechselmittel in Form des Kopfbasis-Betätigungshebels (270) an einem Ende der schrägen Fläche (274) enthalten, um den Betätigungsarm (296) der Wiedergabe (FWD)-Taste (83) in der zweiten Endlage der Längsbewegung aufzunehmen und um dadurch den Vorspannmitteln zu erlauben, das Betriebsweisen-Wechselmittel in die erste Endlage seiner Schwenkbewegung zurückzuführen, während eine Rückkehr in die erste Endlage der Längsbewegung verhindert wird.
- 9. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckfeder(359) vorgesehen ist, die auf die Wiedergabe (FWD)-Taste (83) dahingehend einwirkt, daß diese aus ihrer wirksamen Position in ihre unwirksame Position zurückgestellt wird, und daß ein Verriegelungsmittel in Form des Betätigungsarms (296) vorgesehen ist, das die Wiedergabe (FWD)-Taste (83) in ihrer wirksamen Position hält.
- 10. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Aufzeich--δ-nungs- und/oder Wiedergabegerät ein Stereo-Wiedergabekopf (100) vorgesehen ist, der auf einer Kopfbasis (158) montiert ist, die zwischen einer unwirksamen Position und einer wirksamen Position für eine Wiedergabe-Betriebsweise des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes bewegbar ist, und daß.das Betriebsweisen-Wechselmittel in die Kopfbasis (158) eingreift, um letztere in die wirksame bzw. die unwirksame Position in Abhängigkeit von der Einstellung des Betriebsweisen-Wechselmittels in Form des Kopfbasis-Betätigungshebels (270) in der ersten bzw. in der vierten Position zu bri ngen.
- 11. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verklinkungsmittel den Klinkenhebel (281) enthält, der auf dem Betriebsweisen-Wechselmittel in Form des Kopfbasis-Betätigungshebels (270) zum Zwecke einer Schwenkung in bezug auf letzteren in senkrecht orientierten Richtungen montiert ist5 daß eine einzige? Torsionsfeder (285) vorgesehen ist, die auf den Klinkenhabel (281) einwirkt, um letzteren in jeder der senkrecht bezogenen Richtungen nachgebend in eine normale Position zu drängen, in der das Verklinkungsmittel in die Antriebsansätze (295) eingreifen kann und aus der sich das Verklinkungsmittel im Falle einer gegenseitigen Störung mit den Antriebsansätzen (295) herausziehen kann.
- 12. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet , daß die Drehantriebsmittel ein erstes Antriebszahnrad (221) enthalten, daß Nasen in Form der Antriebsansätze (295) vorgesehen sind, die sich von dem ersten Antriebszahnrad (221) aus zum Zwecke einer Bewegung auf einem kreisförmigen Bewegungsweg erstrecken, daß das Betriebsweisen-Wechselmittel einen Klinkenhebel (281) enthält, der sich in der zweiten Position in den kreisförmigen Bewegungsweg zum Zwecke eines Antriebsein griffes mit den Antriebsansätzen (295) erstreckt und aus dem kreisförmigen Bewegungsweg in der ersten Position und der vierten Position herausgezogen wird, und daß der Motor(211) wirksam derart angeordnet ist, daß er das erste Antriebszahnrad (221) in einer Richtung dreht, um eine Bewegung des Betriebsweisen-Wechselmittels aus der zweiten Posi tion in die dritte Position während des Antriebseingriffs eines der Antriebsansätze (295) mit dem Klinkenhebel (281) zu verursachen.
- 13. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichn et , daß die Richtung aus der ersten Position in die zweite Position im allgemeinen radial in bezug auf das erste Antriebszahnrad (221) orientiert ist, daß der Klinkenhebel (281) zum Zwecke eines Schwenkens in senkrecht orientierten Richtungen montiert ist und daß die Torsionsfeder (285) das Verklinkunsmittel nachgebend in jede der senkrecht orientierten Richtungen in eine normale Position drängt, in der der Klinkenhebel (281) in einen der Antriebsansätze (295) eingreifen kann und aus der der Klinkenhebel (281) im Falle einer gegenseitigen Störung mit den Antriebsansätzen (295) herausgezogen werden kann.
- 14. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 12, dadurch gekennzei chnet , daß das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät eine Aufwickelwel1e mit einem Aufwiekelwel1enstumpf (78) und eine Transportwelle mit einem Transportwellenstumpf (77) hat, daß ein Transportwellenzahnrad (232) und ein erstes Aufwiekelwel1enzahnrad (233) vorgesehen sind, die mit der Aufwiekelwel1e bzw. der Transportwelle gekoppelt sind, und daß das erste Antriebszahnrad (221) wahlweise wirksam geschaltet werden kann, um eine Drehung des Transportwellenzahnrades (232 oder des ersten Aufwickelwellenzahnrades (233) in einer entsprechenden Richtung zu bewirken.
- 15. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät eine Aufwickel welle mit einem Aufwi ekelwel1enstumpf (78) und eine Transportwelle mit einemTransportwellenstumpf (77) hat, daß ein Transportwellenzahnrad (232) und ein erstes Aufwickelwel1enzahnrad (233) vorgesehen sind, die mit der Transportwelle bzw. der Aufwickelwelle gekoppelt sind, und daß die Drehantriebsmittel ein erstes Antriebszahnrad (221) enthalten, das wahlweise so einzuschalten ist, daß es eine Drehung des Transportwellenzahnrades (232) oder des ersten Aufwickelwel1enzahnrades (233) in einer entsprechenden Richtung bewirkt.
- 16. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wiedergabe (FWD)-Taste (83) vorgesehen ist, die manuell von einer unwirksamen Position in eine wirksame Position eingestellt werden kann, daß eine Druckfeder (359) zum Vorspannen der Wiedergabe (FWD)-Taste (83) in deren unwirksame Position vorgesehen ist und daß eine Ausnehmung (275) zum Zwecke einer auslösbaren Verriegelung der Wiedergabe (FWD)-Taste (83) in der wirksamen Position vorgesehen ist.
- 17. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 16, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Wiedergabe (FWD)-Taste (83) einen Betätigungsarm (296) hat, der mit dieser bewegbar ist, um das Betriebsweisen-Wechselmittel in die zweite Position aus der ersten Position heraus in Abhän· gigkeit von der Betätigung der Wiedergabe (FWD)-Taste (83) in deren wirksame Position auszulenken.
- 18. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Betriebswei-sen-Wechselmittel eine schräge Fläche (274) hat, die mit dem Betätigungsarm (296) in Eingriff gebracht werden kann, wenn sich die Wiedergabe (FWD)-Taste (83) in ihrer wirksamen Position zum Bewirken der Auslenkung des Betriebsweisen-Wechselmittels aus der ersten Position in die zweite Position befindet, daß das Betriebsweisen-Wechselmittel ferner eine Ausnehmung (275) hat, die in Nachbarschaft der schrägen Fläche (274) angordnet ist und den Betätigungsarm (296) aufnimmt, wenn sich das Betriebsweisen-Wechselmittel-δι in der dritten Position befindet, um dem Vorspannmittel zu gestatten, das Betriebsweisen-Wechselmittel in die vierte Position zu bewegen und um den Betätigungsarm (296) zu veranlassen, als ein Verriegelungsmittel zum Halten des Betriebsweisen-Wechselmittels in der vierten Position zu wirken, und daß der Betätigungsarm (296) aus der Ausnehmung (275) auf die Rückstellung der Wiedergabe (FWD)-Taste (83) in deren unwirksame Position hin herausgezogen wird, um dem Vorspannmittel zu gestatten, das Betriebsweisen-Wechselmitte! in die erste Position zurückzuführen.
- 19. Betriebsweisen-Wechselmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät einen Stereo-Wiedergabekopf (100) enthält, der auf einer Kopfbasis (158) montiert ist, die zwischen einer unwirksamen Position und einer wirksamen Position für eine Wiedergabe-Betriebsweise bewegbar ist, und daß das Betriebsweisen-Wechselmittel mit der Kopfbasis (158) in Eingriff steht, um letztere in die unwirksame oder die wirksame Position in Abhängigkeit von der Einstellung des Betriebsweisen-Wechselmittels in die erste Position bzw. die vierte Position einzustellen.
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