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MAGNETBANDGERAT
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Die Erfindung betrifft ein Magnetbandgerät und befaßt sich insbesondere
mit den Sperr- oder Verriegelungs-, Kanaländerungs- und Antriebsschaltmechanismen
für ein Magnetbandgerät.
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Die in der letzten Zeit entwickelten Magnetbandgeräte verwenden ein
sogenanntes automatisches Umkehr- und Kanalumschaltsystem , bei dem eine Bandkassette,
wenn sie einmal in das Magnetband eingelegt ist, automatisch durch die Antriebskraft
eines Motors so betrieben wird, daß in Vorwärts-und Rückwärtsrichtung ein wechselseitiges
Abspielen und Aufzeichnen erfolgt.
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Was beispielsweise die Programmänderung bei einem derartigen Magnetbandgerät
anbetrifft, so wird die Antriebskraft des Motors auf einen Programmänderungsmechanismus
übertragen, um von einem Programm auf ein anderes umzuschalten, nach Vollendung
der Programmänderung müssen jedoch die Übertragungselemente während des normalen
Bandlaufes verriegelt werden, damit die Antriebskraft des Motors nicht auf den Programmänderungsmechanismus
übertragen wird.
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Bei vielen in der letzten Zeit entwickelten automatisierten Magnetbandgeräten
wird weiterhin ein und derselbe Motor als Quelle für die Antriebskraft zum wahlweisen
Betreiben einer Vielzahl von Mechanismen verwandt. Bei derartigen Magnetbandgeräten
ist eine Anordnung erforderlich, die die Elemente auf der Seite des Magnetkopfandrückmechanismus
verriegeln, um die Antriebskraft des Motors nicht auf diese Elemente zu übertragen,
da es Probleme gibt, wenn die Antriebskraft
des Motors auf den
Magnetkopfandrückmechanismus während beispielsweise der Arbeit des Programmänderungsmechanismus
übertragen wird. Es ist daher unbedingt notwendig, zwischen dem Motor als Antriebskraftquelle
und den verschiedenen Mechanismen, die wahlweise und zeitweise vom Motor betrieben
werden, einen Sperr- oder Verriegelungsmechanismus vorzusehen, der erstens ein zu
verriegelndes Element an jedem der verschiedenen Mechanismen, zweitens ein Verriegelungselement,
das das zu verriegelnde Element in einer vom Motor gelösten Lage angehalten läßt,
und drittens ein Entriegelungselement umfaßt, das das Verriegelungselement so bewegt,
daß es das zu verriegelnde Element mit dem Motor verbindet.
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Herkömmliche Verriegelungsmechanismen sind insofern nachteilig, als
die Entriegelungs- und Verriegelungselemente immer miteinander gekoppelt sind, so
daß das Verriegelungselement immer arbeiten wird, wenn das Entriegelungselement
bewegt wird, um das zu verriegelnde Element, soweit es verriegelt war, freizugeben.
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Beispielsweise sollte der Programmänderungsmechanismus so ausgebildet
sein, daß die Programmänderung nur bewirkt wird, während der Magnetkopf während
des Abspielens vorbewegt ist.
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Da bei dem herkömmlichen Programmänderungsmechanismus die Entriegelungs-
und Verriegelungselemente jedoch immer miteinander gekoppelt sind, wie es oben beschrieben
wurde, und keine Einrichtung vorgesehen ist, die beurteilt, ob der Magnetkopf vorbewegt
ist, wird das zu verriegelnde Element mit Sicherheit freigegeben, gleichgültig ob
der Kopf vorbewegt oder zurückbewegt ist, wenn das Entriegelungselement mit einem
Programmänderungsbefehl aktiviert wird, damit eine Programmänderung erfolgt.
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Aus dem Obigen ist ersichtlich, daß es bei dem herkömmlichen Verriegelungsmechanismus
schwierig ist dann, wenn unter bestimmten Verhältnissen das zu verriegelnde Element
freigegeben werden sollte, zu bestimmen, ob das Erfordernis gegeben ist oder nicht.
Bei dem herkömmlichen Verriegelungsmechanismus besteht daher die Möglichkeit einer
Fehlfunktion des Magnetbandgerätes, wenn der Verriegelungsmechanismus dazu benutzt
wird, verschiedene Funktionen des Magnetbandgerätes beispielsweise den schnellen
Vortransport und das Rückspulen des Bandes, während der Kopf vorbewegt ist, das
Auswerfen der Kassette und das Vorbewegen des Kopfes, während keine Kassette eingelegt
ist, usw. zu sperren.
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Weiterhin muß der im vorhergehenden beschriebene Programmänderungsmechanismus
des Magnetbandgerätes mit den beiden folgenden mechanischen Systemen ausgerüstet
werden: 1. Ein Entriegelungsmechanismus, der den Kanaländerungsmechanismus betriebsbereit
macht, der während des normalen Abspielbetriebes verriegelt war, 2. ein Änderungsmechanismus,
der den Programmänderungsmechanismus,der verriegelt war, tatsächlich in Betrieb
setzt.
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Es sei darauf hingewiesen, daß der herkömmliche Kanaländerungsmechanismus
mit dem oben erwähnten Entriegelungs- und Anderungsmechanismus versehen ist, daß
diese Mechanismen jedoch völlig unabhängig voneinander ausgebildet sind. Der Entriegelungsmechanismus
ist insbesondere so ausgebildet, daß die Anziehungskraft einer elektromagnetischen
Tauchkernspule, die auf einen Kanaländerungsbefehl hin arbeitet, und ein Antriebsmechanismus,
wie beispielsweise eine Antriebsplatte, die vom Motor angetrieben wird, dazu ausgenutzt
werden, das Entriegelungselement zu verschieben, um dadurch die Elemente auf der
Seite des Änderungsmechanismus betriebsbereit zu machen. Im Programmänderungsmechanismus
werden andererseits
die Kräfte des Antriebsmechanismus, beispielsweise
des Antriebszahnrades und der Antriebsplatte, die vom Motor angetrieben werden,
auf die Klemmrollen und die Zwischenzahnräder über die Anderungsplatte übertragen,
um die Laufrichtung des Magnetbandes umzukehren. Derartige Entriegelungs- und Änderungsmechanismen
führen dieselbe hin- und hergehende Arbeitsbewegung aus, obwohl die Arbeitsvorgänge
in ihrer Richtung verschieden sind, so daß ersichtlich die Anordnung von zwei verschiedenen
Mechanismen, die unabhängig voneinander sind, insofern nachteilig ist, als das Magnetbandgerät
einen komplizierten Aufbau und folglich eine erhebliche Größe bekommt. Die unabhängige
Anordnung von Antriebsmechanismen zum Betreiben dieser Mechanismen führt insbesondere
zu einer Vergrößerung des notwendigen Platzes aufgrund der erhöhten Anzahl von Zahnrädern.
Das hat zur Folge, daß es unmöglich ist, das im weiten Umfang gewünschte flache
oder kompakte Magnetbandgerät mit geringem Gewicht zu liefern.
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Es ist bisher vorgeschlagen worden, ein kleineres und leichteres Magnetbandgerät
dadurch zu bilden, daß der Antriebsmechanismus zum Betreiben des Entriegelungsmechanismus
und der Antriebsmechanismus zum Betreiben des Anderungsmechanismus so ausgebildet
werden, daß diese Antriebsmechanismen den größtmöglichen Teil gemeinsam haben, und
daß die Auslegung der Antriebs- und Übertragungszahnräder so erfolgt, daß der Platz
so gering wie möglich gehalten wird, der von dem Kanaländerungsmechanismus insgesamt
eingenommen wird.
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Für den automatischen Betrieb beispielsweise des Mechanismus zum Vorbewegen
und Andrücken des Magnetkopfes bei einem derartigen in der letzten Zeit entwickelten
Magnetbandgerät wird weiterhin das Schrittzahnrad oder die Antriebsplatte, die angehalten
war, da sie von der elektromagnetischen Tauchkernspule verriegelt wurde, entriegelt
und mit dem Zahnrad
auf der Seite der Antriebsquelle in Eingriff
gebracht, um die Antriebskraft von der Kraftversorgung oder Kraftqueile schrittweise
und wahlweise zu übertragen und dadurch das Schrittzahnrad zu drehen. Diese Drehung
des Schrittzahnrades bewirkt, daß sich die Antriebsplatte hin- und herbewegt, was
wiederum dazu führt, daß der mit der Antriebsplatte verriegelte Magnetkopf vorbewegt
und an das Band gedrückt wird.
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Am Ende dieses Arbeitsvorganges wird das Schrittzahnrad vom Zahnrad
auf der Seite der Antriebskraftquelle gelöst, so daß es seine Drehung beendet und
die Antriebskraft von der Antriebsquelle nicht auf den Mechanismus übertragen wird,
der den Kopf vorbewegt und andrückt. Für den oben beschriebenen Arbeitsvorgang wird
nämlich der sogenannte Antriebsmechanismus verwandt. Auch wenn der Programmänderungsmechanismus
automatisch arbeitet, wird der Antriebsmechanismus im obigen Fall dazu benutzt,
die Antriebskraft schrittweise und wahlweise von der Antriebsquelle zu übertragen.
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Dieser Antriebsmechanismus dient nicht nur zum Vorbewegen und Andrücken
des Magnetkopfes und zur Programmänderung, sondern auch dazu, die verschiedenen
Mechanismen in Betrieb zu setzen.
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Es sei angenommen, daß ein Magnetbandgerät einen Antriebsmechanismus
zum Vorbewegen und Andrücken des Magnetkopfes und einen weiteren Antriebsmechanismus
für die Programmänderung oder für den Betrieb der anderen verschiedenen Mechanismen
aufweist. In einem Magnetbandgerät sind somit zwei, bestimmten Funktionen jeweils
gewidmete Antriebsmechanismen enthalten.
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Bei diesen Antriebsmechanismen muß die Antriebsplatte, die dazu dient,
die Antriebskraft zu übertragen,vom Standpunkt ihrer Wirkung aus eine gewisse Größe
haben und sollte auch die Hin- und Herbewegungsstrecke groß sein. Die schrittweise
und
wahlweise erfolgende Übertragung der Antriebskraft macht es
weiterhin erforderlich, die Drehung von mehreren Zahnrädern, beispielsweise von
Antriebs- und Schrittzahnrädern, auszunutzen, so daß diese Zahnräder für ihre Anordnung
einen erheblichen Platz benötigen. Einen großen Teil des Platzes im Magnetbandgerät
nehmen ersichtlich auch die Elemente des Antriebsmechanismus, wie beispielsweise
die elektromagnetische Tauchkernspule zum Verriegeln des Schrittzahnrades oder der
Antriebsplatte, die Verriegelungselemente usw. ein.
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Es wird jedoch heutzutage gefordert, daß die verschiedenen Funktionen
des Magnetbandgerätes automatisch ablaufen sollten, während das Magnetbandgerät
noch kompakter und leichter ist.
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Die Anordnung eines Antriebsmechanismus für jeden der verschiedenen
Mechanismen führt zu einem massiven und schweren Magnetbandgerät, das gleichfalls
mechanisch kompliziert ist.
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Das führt weit von der Befriedigung des oben genannten Bedürfnisses
weg. Die Bewegungen der verschiedenen Elemente im Antriebsmechanismus sind denen
bei einem anderen Antriebsmechanismus ähnlich. Das heißt, daß es in Hinblick auf
die Effektivität des Magnetbandgerätes sinnlos ist, mehr als einen Antriebsmechanismus
im Magnetbandgerät vorzusehen.
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Es ist in diesem Zusammenhang wünschenswert, daß das Magnetbandgerät
einen einzigen Antriebsmechanismus verwendet, der in der Lage ist, die Kraft von
der Kraftquelle schrittweise und wahlweise auf mehrere Mechanismen zu übertragen.
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Ziel der Erfindung ist ein Magnetbandgerät, das mit einem Verriegelungsmechanismus
ausgerüstet ist, mit dem unmittelbar nach einem Entriegeln ein zu verriegelndes
Element wieder verriegelt werden und durch ein anschließendes Rücksetzen das Entriegelungselement
nicht entriegelt werden kann.
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Durch die Erfindung soll insbesondere ein Magnetbandgerät geschaffen
werden, das einen motorbetriebenen Kanaländerungsmechanismus enthält und einen kompakten
und vereinfachten Aufbau hat, indem der Entriegelungs- und Änderungsmechanismus,
der darin verwandt wird, so ausgebildet werden, daß sie von einem größtmöglichen
Teil gemeinsam Gebrauch machen.
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Durch die Erfindung soll weiterhin ein Magnetbandgerät geschaffen
werden, das einen Antriebsschaltmechanismus enthält, wobei ein und derselbe Antriebsmechanismus
dazu dient, die verschiedenen Mechanismus schrittweise und wahlweise ohne Fehlfunktion
zu betreiben.
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Der Verriegelungsmechanismus des erfindungsgemäßen Magnetbandgerätes
umfaßt ein zu verriegelndes Element, ein Element auf der Mechanismusseite und ein
Verriegelungs- und ein Entriegelungselement für das oben genannte zu verriegelnde
Element, wobei das Verriegelungselement mit einem Hilfselement, das mit dem Verriegelungselement
nur in Entriegelungsrichtung gekoppelt ist, und mit einem Steuerelement versehen
ist, das mit dem anderen Mechanismus gekoppelt ist. Dadurch, daß mit dem Entriegelungselement
gegen das Hilfselement gedrückt wird, wird das Verriegelungselement in Entriegelungsrichtung
bewegt, bis das zu verriegelnde Element entriegelt ist, und durch ein Bewegen des
Hilfselementes durch das Verriegelungssteuerelement wird das Entriegelungselement
nicht mit dem Hilfselement in Eingriff kommen, wenn die Erfordernisse für die Entriegelung
nicht erfüllt sind, so daß das zu verriegelnde Element weiter unabhängig von der
Bewegung des Entriegelungselementes verriegelt bleibt. Insbesondere wird unmittelbar,
nachdem das Entriegelungselement zu arbeiten begonnen hat, dieses Element mit Hilfe
des Hilfselementes so verschoben, daß das zu verriegelnde Element entriegelt wird.
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Wenn anschließend das Entriegelungselement vom Hilfselement
gelöst
ist, werden beide Elemente in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, so daß das zu
verriegelnde Element wieder verriegelt wird. Selbst wenn das Entriegelungselement
wieder mit dem Hilfselement während der Rückkehr des Entriegelungselementes in Kontakt
kommt, wird nur das Hilfselement bewegt, da es der Kraft des Entriegelungselementes
ausgesetzt ist. Die in Entriegelungsrichtung wirkende Kraft wird daher nicht auf
das Entriegelungselement übertragen, so daß das zu verriegelnde Element verriegelt
bleibt.
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Der Antriebsschaltmechanismus gemäß der Erfindung umfaßt einen Antriebsmechanismus,
der aus einem Antriebszahnrad, einem Schrittzahnrad und einer davon angetriebenen
Antriebsplatte besteht, um einen ersten Mechanismus in Betrieb zu setzen, und ein
Element, das die Antriebsplatte verriegelt, wobei das Schrittzahnrad mit einem Ubertragungszahnrad
versehen ist, um die Antriebskraft auf einen zweiten Mechanismus zu übertragen.
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Um den zweiten Mechanismus während der Arbeit des Antriebsmechanismus
zum Betreiben des ersten Mechanismus anzuhalten, wird der Verriegelungsmechanismus
betätigt, um das Übertragungselement auf der Seite des zweiten Mechanismus zu verriegeln
und dadurch die Drehung des Schrittzahnrades im Antriebsmechanismus nicht zu übertragen.
Zur Übertragung der Antriebskraft auf den zweiten Mechanismus wird der Verriegelungsmechanismus
durch das Entriegelungselement entriegelt, das an der Antriebsplatte vorgesehen
ist, so daß der Betrieb des Antriebsmechanismus auf das Übertragungselement auf
der Seite des zweiten Mechanismus mittels der Drehung des Ubertragungszahnrades
übertragen wird, das in einem Stück mit dem Schrittzahnrad ausgebildet ist.
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Der Kanaländerungsmechanismus des erfindungsgemäßen Magnetbandgerätes
hat einen Aufbau, bei dem ein Schrittzahnrad,
das die Antriebskraft
von der Antriebsquelle auf die Antriebsplatte auf der Seite des Entriegelungsmechanismus
überträgt, in einem Stück mit einem Übertragungszahnrad ausgebildet ist, das mit
dem Schrittzahnrad identisch ist und dazu dient, die Antriebskraft auf die Seite
des Anderungsmechanismus zu übertragen, wobei das Ubertragungszahnrad und das den
Kanal ändernde Schrittzahnrad koaxial angeordnet sind und das den Kanal ändernde
Schrittzahnrad mit einem Entriegelungsmechanismus versehen ist, der dazu dient,
das Zahnrad außer während der Kanaländerung zu verriegeln. Die Entriegelung dieses
Entriegelungsmechanismus erfolgt über die Antriebsplatte, damit der Einbauplatz
für die Zahnräder so klein wie möglich ist und die Änderungs- und Entriegelungsmechanismen
ihre Bauteile gemeinsam benutzen.
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Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung besonders bevorzugte
Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert: Figur 1 bis 4 zeigen in Draufsichten
ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kanaländerungsmechanismus, wobei Fig.
1 den Mechanismus im angehaltenen Zustand, Fig. 2 den Mechanismus im Zustand mit
entriegelter Antriebsplatte, Fig. 3 den Mechanismus im Zustand mit vorbewegter Antriebsplatte
und Fig. 4 den Mechanismus im Zustand vor der vollständigen Umkehr der Antriebsplatte
zeigen.
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Figur 5 bis 7 zeigen die Arbeit des Kanaländerungsmechanismus, wobei
Fig. 5 den Mechanismus im Zustand beim Abspielen auf der vorderen Kanalseite, Fig.
6 den Mechanismus im Betrieb während der Kanaländerung und Fig. 7 den Mechanismus
im Betrieb am Ende der Kanaländerung zeigen.
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Figur 8 zeigt das Zwischenzahnrad in der in Fig. 5 dargestellten Lage.
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Figur 9 zeigt das Zwischenzahnrad in der in Fig. 7 dargestellten Lage.
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Figur 10 bis 14 zeigen in Draufsichten ein Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Antriebsumschaltmechanismus, wobei Fig. 10 den Antriebsmechanismus
im angehaltenen Zustand, Fig. 11 den Programmänderungsmechanismus und die Klemmrollenplatte,
Fig. 12 den Mechanismus und die Klemmrollenplatte in ihrer Lage während der Programmänderung,
Fig. 13 diese Elemente in ihrer Lage am Ende der Programmänderung und Fig. 14 die
Beziehung des Programmänderungsmechanismus und der Klemmrollenplatte zum Antriebsumschaltmechanismus
zeigen, wenn mit umgekehrter Klemmrollenplatte keine Programmänderung erfolgt.
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Figur 15 bis 17 zeigen das Zwischenzahnrad, wobei Fig. 15 dieses Zahnrad
in der in Fig. 11 dargestellten Lage, Fig. 16 dieses Zahnrad in der in Fig. 13 dargestellten
Lage und Fig. 17 dieses Zahnrad in der in Fig. 14 dargestellten Lage zeigen.
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Im folgenden wird der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben.
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1. Antriebsmechanismus: Im folgenden wird anhand der Figuren 1 bis
4 der Antriebsmechanismus für ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Magnetbandgerätes
beschrieben.
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Wie es in Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, ist in der Nähe eines Antriebszahnrades
1,das sich immer aufgrund der Antriebskraft eines Motors dreht, ein sich schrittweise
bewegendes Zahnrad 2 vorgesehen. Dieses Schrittzahnrad 2 weist in seinem Außenumfang
einen
Ausschnitt 2a auf, an dem keine Zähne vorgesehen sind. Wenn dieser Ausschnitt 2a
dem Antriebszahnrad 1 zugewandt ist, wird keine Drehung vom Antriebszahnrad 1 auf
das Schrittzahnrad 2 übertragen. Wenn der Ausschnitt 2a verschoben wird, wird das
Schrittzahnrad 2 um eine Umdrehung gedreht,bis der Ausschnitt Za wieder in die Lage
zurückkommt, in der er dem Antriebszahnrad 1 zugewandt ist.
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Das Schrittzahnrad 2 ist auf seiner Oberfläche mit einer Antriebskurvenscheibe
3 für die Antriebsplatte versehen, die einen Antriebsteil, der spiralförmig von
der Kurvenscheiben mitte nach außen verläuft und einen Rückkehrteil umfaßt, der
im allgemeinen die Stelle des maximalen Radius mit der Kurvenscheibenmitte verbindet.
Eine Antriebsplatte 4 ist an der oberen Rückfläche dieser Kurvenscheibe 3 so angeordnet,
daß sie hin- und herbewegbar ist. Wenn diese Antriebsplatte 4 hin- und herbewegt
wird, wird die Antriebskraft auf jeden Mechanismus übertragen. Die Antriebsplatte
4 ist an der vorderen Unterfläche mit einem rollenförmigen Stössel 5 versehen, der
mit dem Außenumfang der Antriebskurvenscheibe 3 in Berührung steht. Der Stössel
5 ist so angeordnet, daß er nahe an die Mitte des linearen Rückkehrteils der Kurvenscheibe
3 kommt, während das Schrittzahnrad 2 nicht gedreht wird.
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Es sei darauf hingewiesen, daß dann, wenn der Stössel 5 sich in dieser
Stellung befindet, die Antriebsplatte 4 durch das Verriegelungselement 6 verriegelt
ist. Die Antriebsplatte 4 wird sich dann, wenn sie freigegeben wird, in der Zeichnung
nach oben aufgrund der Wirkung einer nicht dargestellten Feder bewegen.
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Das Verriegelungselement 6 für die Antriebsplatte 2 ist schwenkbar
um eine Achse 7 angeordnet und wird immer in die Richtung der Verriegelung der Antriebsplatte
gedrückt. Das Verriegelungselement 6 steht weiterhin in Arbeitsverbindung mit einer
elektromagnetischen Tauchkernspule 9, die darüber angeordnet
ist,
und verriegelt die Antriebsplatte 4 gegen die ~Wirkung einer nicht dargestellten
Feder, wenn die TaucH#ernspule 9 das Anziehteil 9a des Verriegelungselementes 6
anzieht.
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Wenn die Tauchkernspule 9 entregt wird, so daß das Anziehteil 9a die
Tauchkernspule 9 verläßt, wird das Verriegelungselement 6 für die Antriebsplatte
in die Entriegelungsrichtung schwenken.
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Weiterhin ist ein Übertragungszahnrad 10 koaxial mit dem Schrittzahnrad
2 in einem Stück an dessen oberen Teil ausgebildet. Um die Antriebskraft von einer
Antriebsquelle zu übertragen, kämmt dieses Übertragungszahnrad 10 immer mit einem
Übertragungsritzel 11 auf der Seite des Programmänderungsmechanismus. Es überträgt
die Drehung des Schrittzahnrades 2 auf den Programmänderungsmechanismus.
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2. Anderungsmechanismus: Wie es in den Figuren 5 bis 7 dargestellt
ist, besteht dieser Änderungsmechanismus aus einem Änderungsschrittzahnrad 12, einer
Anderungsgetriebeplatte 15, einem Anderungsarm 17 und einer Anderungsplatte 18.
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Das Änderungsschrittzahnrad 12 ist koaxial mit dem Übertragungszahnrad
10 angeordnet und weist zwei Ausschnitte 13 auf, die einander gegenüberliegen. Wenn
einer dieser Ausschnitte 13 dem übertragungsritzel 11 zugewandt ist, das in der
Nähe des Anderungsschrittzahnrades 12 angeordnet ist, wird die Antriebskraft von
der Antriebsquelle nicht auf das Anderungsschrittzahnrad 12 übertragen.
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Auf der oberen Außenfläche des Anderungsschrittzahnrades 12 ist ein
davon vorstehender Stift 14 vorgesehen. Der Stift 14 greift in ein Langloch oder
einen Schlitz 16 ein, der im vorderen
Teil der Anderungsgetriebeplatte
15 ausgebildet ist, so daß er sich im Langloch gemäß der Drehung des Anderungsschrittzahnrades
12 hin- und herbewegt.
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Die Anderungsgetriebeplatte 15 besteht aus einem plattenartigen Element,
das sich von der oberen Außenfläche des Anderungsschrittzahnrades 12 im Magnetbandgerät
nach innen erstreckt. Es ist an seiner Seite an der Vorderseite des Magnetbandgerätes
am Anderungsschrittzahnrad 12 mittels des vorstehenden Stiftes 14 angebracht, der
in das Langloch 16 eingreift, und an seinem inneren Ende mit einem Ende des Anderungsarmes
17 gekoppelt. Dementsprechend wird die Platte 15 mit der Drehung des Anderungsschrittzahnrades
12 hin- und herbewegt.
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Der Anderungsarm 17, der mit dem inneren Ende der Änderungsgetriebeplatte
15 gekoppelt ist, ist ein Element, das in die Richtung der Breite des Magnetbandgerätes
verläuft, und ist schwenkbar am Magnetbandgerätgehäuse über eine Befestigungsachse
17a angebracht, die sich nahezu in der Mitte befindet.
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Das Ende des Änderungsarmes 17, das der Anderungsgetriebeplatte 15
gegenüberliegt, ist mit einer Anderungsplatte 18 gekoppelt.
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Die Anderungsplatte 18 ist ein Element, ähnlich einer langgestreckten
Platte, das von der inneren Seite des Magnetbandgerätes zur vorderen Seite des Gerätes
verläuft, und ist an dem Ende des Magnetbandgerätes angeordnet, das der Änderungsgetriebeplatte
15 gegenüberliegt. Diese Anderungsplatte 18 weist sich verjüngende Steuerkurven
19F und 19R auf, die der jeweiligen Lage von Klemmrollen 20F und 20R entsprechend
angeordnet sind. Ein Stössel 21 ist am Halterahmen jeder Klemmrolle in Gleitkontakt
mit der zugehörigen sich verjüngenden Steuerkurve vorgesehen. Diese sich verjüngenden
Steuerkurven 19F und 19R sind derart verjüngt ausgebildet,
daß
ihre Schrägen symmetrisch zur Mittellinie verlaufen, so daß dann, wenn sich die
Anderungsplatte 18 auf der Vorderseite an der Innenseite im Magnetbandgerät befindet,
die Vorderseitenklemmrolle 20F an eine Bandantriebsachse 22F gedrückt wird, während
dann, wenn sich die Anderungsplatte 18 auf der Rückseite an der Aussenseite im Magnetbandgerät
befindet, die Rückseitenklemmrolle 20R gegen die Bandantriebsachse 22R gedrückt
wird.
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3. Entriegelungsmechanismus: Dieser Mechanismus wird im folgenden
anhand der Figuren 1 bis 7 beschrieben.
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a) Das zu verriegelnde Element: Das Änderungsschrittzahnrad 12, das
als ein Übertragungselement dient, ist an seiner unteren Außenfläche mit zwei Eingriffsstiften
23 versehen, die davon der Lage der beiden darin ausgebildeten Ausschnitte 13 entsprechend
vorstehen.
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Diese Eingriffsstifte 23 dienen zur Ineingriffnahme mit einem Verriegelungselement
24, das später beschrieben wird, um das Anderungsschrittzahnrad 12 bei jeder halben
Umdrehung zu verriegeln.
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b) Verriegelungselement: Ein Verriegelungselement ist schwenkbar am
Gehäuse des Magnetbandgerätes mittels einer Halterung angebracht und mit seinem
Ende in Form eines Eingriffsteiles 24a ausgebildet, der mit den Eingriffsstiften
23 des Anderungsschrittzahnrades 12 in Eingriff kommen kann. Dieses Verriegelungselement
24 ist weiterhin mit einem Hilfselement 26 versehen, das im wesentlichen mit dem
Verriegelungselement 24 ausgerichtet angeordnet ist und in dem ein Langloch 26a
ausgebildet ist, in das die Halteachse 25 eingesetzt ist.
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Andererseits ist an dem Ende auf der dem Langloch 26a gegenüberliegenden
Seite des Hilfselementes ein Stift 27 vorgesehen, der am Basisende des Verriegelungselementes
24, d.h.
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dem dem Eingriffsteil 24a gegenüberliegenden Ende befestigt ist. Das
heißt, daß das Hilfselement 26 zusammen mit dem Verriegelungselement 24 um die Halteachse
25 schwenkbar, jedoch auch relativ zum Verriegelungselement 24 um den Stift 27 schwenkbar
ist. Der Stift 27 ist am unteren Ende in ein Langloch oder einen Schlitz 28 eingesetzt,
der im Gehäuse des Magnetbandgerätes ausgebildet ist. Zwischen dem Verriegelungselement
24 und dem Hilfselement 26 befindet sich eine Torsionsfeder 29, die gegen das dem
Anderungsschrittzahnrad 12 gegenüberliegende Ende des Hilfselementes 26 so drückt,
daß dieses im Langloch 26a gegen die Halteachse 25 gedrückt wird. Es ist gleichfalls
eine Feder 30 zwischen dem Stift 27 und dem Gehäuse des Magnetbandgerätes vorgesehen,
um immer das Ende des Verriegelungselementes 24 in Richtung der Verriegelung des
Änderungsschrittzahnrades 17 zu drücken, bis der Stift 27 gegen die Seitenkante
des Langloches 28 auf der Seite des Anderungsschrittzahnrades gedrückt wird.
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Am Hilfselement 26 ist ein weiterer Eingriffsteil 26b zum Eingreifen
in das Langloch 26a und ein Teil 26c ausgebildet, gegen den zu drücken ist. Wenn
das Entriegelungselement, das später beschrieben wird, vorbewegt wird, wird das
Hilfselement 26 durch die Torsionsfeder 29 in eine Lage gedrückt, in der der Eingriffsteil
26b mit dem Entriegelungselement in Eingriff stehen kann. Andererseits ist der Teil
26c, gegen den zu drücken ist, verjüngt ausgebildet, derart, daß gegen ihn das Entriegelungselement
zum Zeitpunkt der Umkehr des Entriegelungselementes drückt.
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c) Entriegelungselement: Das Entriegelungselement 31 ist stiftförmig
und in einem Stück mit der Antriebsplatte 4 ausgebildet, die durch die Antriebskraft
von der Antriebsquelle hin- und herbewegt wird.
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Es steht mit dem Eingriffsteil 26b des Hilfselementes 26 in Eingriff,
bevor die Antriebsplatte 4 sich vorzubewegen beginnt, drückt gegen den Eingriffsteil
26b zum Zeitpunkt der Vorbewegung und drückt gegen den Teil 26c des Hilfselementes
26 zum Zeitpunkt der Umkehr.
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4. Zwischenzahnrad zum Antreiben der Spulenträger: Dieses Element
wird im folgenden anhand der Figuren 14 und 15 beschrieben.
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Ein Zwischenzahnrad 37 zum Antreiben der Spulenträger ist schwenkbar
in der Nähe des Spulenträgers 36F für die Vorderseite und des Spulenträgers 36R
für die Rückseite vorgesehen, die unter einer Klemmrollenplatte 35 angeordnet sind,
die sich mit dem Kopf gekoppelt vor- und zurückbewegt, um die Klemmrollen zu betätigen.
Das Zwischenzahnrad 37 zum Antreiben der Spulenträger ist mit einem Steuerstift
37a versehen, der davon vorsteht und in ein Steuerloch 38 eingesetzt ist, das in
der Klemmrollenplatte 33 ausgebildet ist. Das Steuerloch 38 weist sich verjüngende
Teile 38f und 38r auf, die symmetrisch bezüglich der Mittellinie zwischen der Vorder-
und Rückseite verlaufen. Wenn sich die Klemmrollenplatte hin- und herbewegt, wird
der Steuerstift 37a des Zwischenzahnrades entweder gegen den sich verjüngenden Teil
38F oder 38R gedrückt.
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Andererseits ist das dem Steuerstift 37a gegenüberliegende Ende des
Zwischenzahnrades 37 mit der Anderungsgetriebeplatte 15 über eine U-förmige Feder
39 gekoppelt, die das Zwischenzahnrad 37 in die neutrale Lage drückt. Wenn die Änderungsgetriebeplatte
15 sich hin- und herbewegt, drückt sie gegen die Feder 39, so daß das Zwischenzahnrad
37 entweder zur Vorder- oder zur Rückseite schwenkt, um dadurch den Steuerstift
37a gegen den sich verjüngenden Teil des Steuerloches
38 zu drücken.
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Der Kanaländerungsmechanismus bei diesem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Magnetbandgerätes mit dem beschriebenen Aufbau hat die folgenden Funktionen: 1.
Abspielen auf der Vorderseite: Diese Funktion wird im folgenden anhand der Figuren
1 und 5 beschrieben. In der dargestellten Stellung des Mechanismus ist der Kanaländerungshebel
nicht gedrückt und zieht die elektromagnetische Tauchkernspule 9 das Verriegelungselement
6 für die Antriebsplatte an. Dementsprechend verriegelt das Verriegelungselement
6 die Antriebsplatte 4 in deren innerster Stellung im Magnetbandgerät gegen die
Kraft einer nichtdargestellten Feder. Währenddessen bleibt der Ausschnitt 2a des
Schrittzahnrades 2 dem Antriebszahnrad 1 zugewandt, so daß keine Antriebskraft auf
das Schrittzahnrad 2 vom Antriebszahnrad 1 übertragen wird. Es werden weder das
Übertragungszahnrad 10, das in einem Stück mit dem Schrittzahnrad 2 ausgebildet
ist, noch das Übertragungsritzel 11 gedreht, das mit dem Übertragungszahnrad 10
kämmt.
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Zu diesem Zeitpunkt wird die Antriebskraft von der Antriebskraftquelle
nicht auf die Antriebsplatte 4 übertragen, so daß das Entriegelungselement nicht
vorbewegt ist. Das Verriegelungselement 24 und das Hilfselement 26 werden durch
die Feder 30 um die Halteachse 25 in die Richtung des Änderungsschrittzahnrades
12 gedrückt und der Eingriffsteil 24a am Ende des Verriegelungselementes 24 kommt
mit dem Eingriffsstift 23 des Änderungsschrittzahnrades 12 in Eingriff, das somit
verriegelt wird. Das stiftförmige Entriegelungselement 31 bleibt daher mit dem Eingriffsteil
26b des Hilfselementes 26 in Eingriff, so daß keine Entriegelung erfolgt.
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Der Anderungsmechanismus hat den folgenden Betriebszustand: Da das
Schrittzahnrad 12, das Übertragungszahnrad 10 sowie
das Übertragungsritzel
11, die die Antriebskraft zu übertragen haben, alle angehalten sind, wird auch das
Änderungsschrittzahnrad 12, das koaxial mit dem Übertragungszahnrad 10 ausgebildet,
nicht gedreht. Der Ausschnitt 13 im Zahnrad 12 bleibt daher ortsfest dem Übertragungsritzel
11 zugewandt und das Anderungsschrittzahnrad 12 bleibt durch das Verriegelungselement
24 verriegelt.
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Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Änderungsgetriebeplatte 15, die mit
diesem Mechanismus über den Stift 14 am oberen Teil des verriegelten Eingriffsstiftes
23 und mittels des Langloches 16 in Eingriff steht, in eine Lage an der Außenseite
des Magnetbandgerätes bewegt und sind die Änderungsgetriebeplatte 15 und der Änderungsarm
17, der mit dieser Platte 15 gekoppelt ist, entgegen dem Uhrzeigersinn um die Befestigungsachse
17a geschwenkt. Die Anderungsplatte 18, die mit dem Anderungsarm 17 gekoppelt ist,
befindet sich dementsprechend gleichfalls in der inneren Lage im Magnetbandgerät
und die sich verjüngende Steuerkurve 19R für die Rückseite, die an der Änderungsplatte
18 vorgesehen ist, drückt gegen die Klemmrolle 20R für die Rückseite derart, daß
die Klemmrolle 20R für die Rückseite von der Antriebsachse 22R gelöst ist. Da im
Gegensatz dazu die sich verjüngende Steuerkurve 19F nicht gegen die Klemmrolle 20F
für die Vorderseite drückt, wird diese zwangsweise durch die Feder gegen die Bandantriebsachse
22F gedrückt, so daß das Abspielen auf der Vorderseite beibehalten wird.
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Das Zwischenzahnrad 37 zum Antreiben der Spulenträger ist andererseits
zum Spulenträger 26F für die Vorderseite geschwenkt, da die U-förmige Feder 39 durch
die Änderungsgetriebeplatte 15 im Magnetbandgerät nach außen gedrückt ist.
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Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Steuerstift 37a, der sich unter
dem Druck des sich verjüngenden Teils 38F für die Vorderseite des Steuerloches 38
dorthin bewegt hat, an der Innenseite des sich verjüngenden Teils 38F.
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Das Zwischenzahnrad 37 ist über seine volle Bewegungsstrecke schwenkbar,
so daß es mit dem Spulenträger 36F für die Vorderseite kämmt.
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2. Vom Anfang bis zum Ende der Kanaländerung: Die Funktionsabfolge
bei diesem Vorgang vom Anfang bis zum Ende der Kanaländerung wird im folgenden anhand
der Figuren 2, 3 und 6 beschrieben. Wenn die elektromagnetische Tauchkernspule 9
entregt wird, da durch das Ende des Magnetbandes oder einen Kanaländerungshebel
ein Druck ausgeübt wird, wird das Verriegelungselement 6 für die Antriebsplatte,
das bisher angezogen wurde, freigegeben und in die Richtung geschwenkt, in der es
die Antriebsplatte verläßt, um dadurch die Antriebsplatte 4 zu entriegeln. Anschließend
wird die Antriebsplatte 4 im Magnetbandgerät unter der Wirkung einer nicht dargestellten
Feder etwas nach innen bewegt und der Stössel 5, der an der Antriebsplatte 4 vorgesehen
ist, drückt gegen die Antriebskurvenscheibe 3, so daß das Schrittzahnrad 2 etwas
gedreht wird, wodurch das Antriebszahnrad 1 mit dem Schrittzahnrad 2 in Eingriff
kommt. Wenn somit das Antriebszahnrad 1 beginnt, das Schrittzahnrad 2 zu drehen,
werden das Übertragungszahnrad 10, das in einem Stück mit dem Schrittzahnrad 2 vorgesehen
ist, und das Übertragungsritzel 11, das mit dem Übertragungszahnrad 10 kämmt, sich
zu drehen beginnen. Gleichzeitig drückt die Steuerkurvenscheibe 3, die in einem
Stück mit dem Schrittzahnrad 2 ausgebildet ist, gegen den Stössel 5, so daß die
Antriebsplatte 4 sich im Magnetbandgerät nach außen zu bewegen beginnt.
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Wenn sich die Antriebsplatte 4 bewegt, beginnt sich auch das Entriegelungselement
31, das in einem Stück mit der Platte 4 ausgebildet ist, vorzubewegen, um dadurch
damit zu beginnen, gegen den Eingriffsteil 26b des Hilfselementes 26 zu drücken,
das bisher damit in Eingriff stand. Unter dieser Kraft wird
das
Hilfselement 26 in die Richtung der Entriegelung des Anderungsschrittzahnrades 12
geschwenkt. Da das Verriegelungselement 24 mit dem Stift 27 gekoppelt ist, der am
Hilfselement 26 vorgesehen ist, schwenkt es um die Halteachse 25 zusammen mit dem
Hilfselement 26. Anschließend verläßt der Eingriffsteil 24a des Verriegelungselementes
24 den Eingriffsstift 23 des Änderungsschrittzahnrades 12, mit dem es bis dahin
in Eingriff gestanden hatte, wodurch das Zahnrad 12 entriegelt wird. Das Änderungsschrittzahnrad
12 beginnt sich somit in Eingriff mit dem Übertragungsritzel 11 zu drehen, das die
Drehung vom Antriebszahnrad 1 übernimmt, wodurch der bisher verriegelte Mechanismus
aktiviert wird.
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Es sei dabei darauf hingewiesen, daß sich das Xnderungs.
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schrittzahnrad 12 aufgrund der Ineingriffnahme mit dem Übertragungsritzel
11 etwas dreht, da die Änderungsgetriebeplatte 15 unter der elastischen Wirkung
eines einen Ausgangssignalschalter drückenden Teils an der Änderungsplatte 18 und
unter der Wirkung einer Feder, die an der Änderungsgetriebeplatte 15 vorgesehen
ist, in die neutrale Stellung gedrückt wird, so daß das Zwischenzahnrad in die neutrale
Stellung zurückkehrt.
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Da sich das Entriegelungselement 31 weiter vorbewegt, wird das Hilfselement
26 weglaufen, indem es weiter schwenkt, so daß das Entriegelungselement 31 den Eingriffsteil
26a des Hilfselementes 26 verlassen wird und nicht länger gegen das Hilfselement
26 drücken wird. Das Hilfselement 26 und das Verriegelungselement 24, das damit
über den Stift 27 gekoppelt ist, werden daher um die Halteachse 25 unter der Wirkung
der Feder 30 in die Richtung der Verriegelung des Änderungsschrittzahnrades 12 geschwenkt,
so daß der Eingriffsstift 23 des Anderungsschrittzahnrades 12 mit dem Eingriffsteil
24a des Verriegelungselementes 24 in Eingriff kommen wird und somit verriegelt wird.
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Entsprechend einer derartigen Arbeitsweise des Antriebsmechanismus
und des Entriegelungsmechanismus arbeitet der Änderungsmechanismus in der folgenden
Weise.
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Zunächst bewirkt die Ineingriffnahme mit dem oben erwähnten Übertragungsritzel
11, daß sich das Änderungsschrittzahnrad 12 zu drehen beginnt. Anschließend bringt
der Stift 14 am Anderungsschrittzahnrad 12, der mit dem Langloch 16 in der Anderungsgetriebeplatte
15 in Eingriff steht, die Anderungsgetriebeplatte 15 dazu, sich in Richtung der
Tiefe des Magnetbandgerätes zu bewegen. Zusammen mit dieser Bewegung der Anderungsgetriebeplatte
15 schwenkt der damit gekoppelte Änderungsarm 17 um die Befestigungsachse 17a, so
daß das Ende des Anderungsarms 17 auf der Seite der Anderungsplatte zur Vorderseite
des Magnetbandgerätes bewegt wird. Da die Anderungsplatte 18 mit ihrem Eingriffsteil
mit dem Änderungsarm 17 in Eingriff steht, beginnt sich somit die Anderungsplatte
18 zusammen mit dem Änderungsarm 17 zur Vorderseite des Magnetbandgerätes zu bewegen.
Während dieses Arbeitsvorganges wird gegen das Hilfselement 26 nicht länger gedrückt,
wie es oben beschrieben wurde, so daß das Hilfselement 26 und das Verriegelungselement
24, das damit gekoppelt ist, in die Richtung der Verriegelung des Änderungsschrittzahnrades
12 schwenken. Zu diesem Zeitpunkt drehen sich jedoch das Schrittzahnrad 2, das übertragungsritzel
11 und das Änderungsschrittzahnrad 12 und ist der Eingriffsstift 23 am Eingriffsteil
24a des Verriegelungselementes 24 gerade vorbeigelaufen, wobei der Eingriffsstift
23 in der gegenüberliegenden Lage noch nicht eine Position erreicht hat, in der
er mit dem Eingriffsteil 24a in Eingriff kommt. Das Anderungsschrittzahnrad 12 wird
daher seine Drehung fortsetzen, obwohl das Verriegelungselement 24 in die Richtung
der Verriegelung läuft.
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Wenn anschließend das Anderungsschrittzahnrad 12 sich um eine halbe
Umdrehung aus der Ausgangsstellung gedreht hat, kommt
der Ausschnitt
13 auf der Seite, die der Seite gegenüberliegt, die am Anfang dem Übertragungsritzel
11 zugewandt war, zu einer Stelle, an der er dem Übertragungsritzel 11 zugewandt
ist, während der Eingriffsstift 23 mit dem Eingriffsteil 24a des Verriegelungselementes
im Eingriff kommt, wodurch die Drehung des Änderungsschrittzahnrades 12 angehalten
wird. Da das Schrittzahnrad 2 noch keine vollständige Umdrehung zu diesem Zeitpunkt
ausgeführt hat, während es-mit dem Antriebszahnrad 1 kämmt, dreht es sich weiter.
Auch die Drehung des Ubertragungsritzels 11 wird nicht angehalten, das Änderungsschrittzahnrad
12 bleibt jedoch unter der oben erwähnten Wirkung des Verriegelungsmechanismus gegenüber
einer Drehung verriegelt oder gesperrt.
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Wenn das Änderungsschrittzahnrad 12 wieder verriegelt ist, ist die
Anderungsgetriebeplatte 15 an der innersten Stelle im Inneren des Magnetbandgerätes
innerhalb seines hin- und hergehenden Bewegungsbereiches angehalten. Die mit der
Änderungsgetriebeplatte 15 gekoppelte Anderungsplatte 18 hat sich zur äußersten
Stelle im Bewegungsbereich über den Änderungsarm 17 bewegt. Zu diesem Zeitpunkt
drückt die sich verjüngende Steuerkurve 19F für die Vorderseite der Änderungsplatte
18 gegen den Stössel 21 der Klemmrolle 20F für die Vorderseite, die somit von der
Bandantriebsachse 22F gelöst wird, während die sich verjüngende Steuerkurve 19R
für die Rückseite nicht länger gegen den Stössel 21 der Klemmrolle 20R für die Rückseite
drückt, so daß diese Klemmrolle 20R in die Richtung der Bandantriebsachse 22R für
die Rückseite unter der Kraft einer nicht dargestellten Feder geschwenkt wird und
gegen die Bandantriebsachse 22R drückt.
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In dieser Weise wird die Kanaländerung von der Vorderseite auf die
Rückseite vollendet.
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Das Zwischenzahnrad 37 zum Antreiben der Spulenträger wird andererseits
in der folgenden Weise bewegt. Wenn sich die
Anderungsgetriebeplatte
15 von der Außenseite zur Innenseite im Magnetbandgerät bewegt, wie es oben beschrieben
wurde, wird auch die U-förmige Feder 39 im Magnetbandgerät nach innen gedrückt.
Da die Klemmrollenplatte 35 in der vorderen Stellung zu diesem Zeitpunkt bleibt,
wird durch das Steuerloch 38 nicht gegen den Steuerstift 37a gedrückt. Das Zwischenzahnrad
37 schwenkt daher weiter und verläßt den Spulenträger 36F für die Vorderseite. Wenn
die Änderungsgetrie beplatte 15 ihren Bewegungszyklus vollendet hat, kommt das Zwischenzahnrad
37 mit dem Spulenträger 36R für die Rückseite in Eingriff, so daß sich der Steuerstift
37a des Zwischenzahnrades 37 selbst an der innersten Stelle des sich verjüngenden
Teils 38R des Steuerlochs 38 anordnen wird.
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3. Vom Ende der Kanaländerung bis zum Lauf der Rückseite (Umkehr der
Antriebsplatte): Der Ablauf dieses Arbeitszyklus wird im folgenden anhand von Figur
4 und 7 beschrieben. Die Antriebsplatte, die im Arbeitszyklus 2 nach vorne bewegt
wurde, beginnt eine umgekehrte Bewegung in Richtung der Tiefe des Magnetbandgerätes,
da sich das Schrittzahnrad 2 anschließend dreht,und das Entriegelungselement 31,
das in einem Stück mit der Antriebsplatte 4 ausgebildet ist, beginnt sich gleichfalls
zurückzubewegen. Sobald das Entriegelungselement 31 den Teil 26c des Hilfselementes
26 berührt hat, wird es gegen den Teil 26c im Uhrzeigersinn drücken, während es
sich zurückbewegt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Stift 27, der am Hilfselement 26
vorgesehen ist, durch die Feder 30 zum Rand des Langloches 28 im Gehäuse des Magnetbandgerätes
auf der Seite des Entriegelungselementes gedrückt, so daß der Stift 27 am Teil 26c
befestigt zu sein scheint, gegen das in dieser Weise gedrückt wird. Das Hilfselement
26 schwenkt somit um den Stift 27 in einer Richtung, in der es das Gnderungsschrittzahnrad
12 verläßt. Andererseits ist das Verriegelungselement 24, das mit
dem
Hilfselement 26 über den Stift 27 gekoppelt ist, einer Kraft ausgesetzt, durch die
der Stift 27 am Rand des Langloches 28 festgehalten wird, so daß es selbst dann
nicht bewegt wird, wenn das Hilfselement 26 schwenkt. Der Eingriffsteil 24a am Ende
des Verriegelungselementes 24 bleibt mit dem Eingriffsstift 23 des Anderungsschrittzahnrades
12 in Eingriff, das somit verriegelt bleibt. Wenn das Entriegelungselement 31 sich
weiter zurückbewegt hat und den Teil 26c des Hilfselementes 26 passiert hat, wird
letzteres unter der Kraft der Torsionsfeder 29 in die Richtung des Änderungsschrittzahnrades
12 geschwenkt, so daß es in eine ähnliche Stellung wie beim obigen Arbeitszyklus
1 zurückkehrt.
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Nahezu gleichzeitig mit dem oben beschriebenen Arbeitsvorgang hat
sich das Schrittzahnrad 2 um eine Umdrehung gedreht und ist der Ausschnitt 2a wieder
dem Antriebszahnrad 1 zugewandt, so daß die Antriebsplatte 4 über das Verriegelungselement
6 verriegelt ist. Die Antriebskraft wird somit nicht auf das Schrittzahnrad 2 übertragen,
so daß das Schrittzahnrad 2, das Übertragungszahnrad 10 und das Übertragungsritzel
11 in ihrer Drehung wieder angehalten sind.
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In dieser Weise wird aufgrund der Kanaländerung der Lauf auf der Rückseite
begonnen. Die Verriegelung der Antriebsplatte 4 wird dann erreicht, wenn das Ende
des Verriegelungselementes 6 für die Antriebsplatte, das unter der Wirkung der Feder
8 zur Seite der anziehenden Tauchkernspule gedrückt wird, in den Eingriffsteil 4a
der Antriebsplatte 4 eintritt, so daß das anziehende Teil 9a des Verriegelungselementes
6 durch die anziehende Tauchkernspule 9 gehalten ist.
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Ähnlich zu der Kanaländerung von der Vorderseite zur Rückseite, wie
sie oben beschrieben wurde, erfolgt eine Kanaländerung von der Rückseite zur Vorderseite,
wobei der Änderungsmechanismus so arbeitet, daß sich die Änderungsplatte
im
Plattenspieler von der Außenseite zur Innenseite bewegt.
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Im Vorhergehenden wurde ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Magnetbandgerätes beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf das
dargestellte und erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr kann sie in
der folgenden Weise abgewandelt oder modifiziert werden.
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Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann in einer Hinsicht
das Änderungsschrittzahnrad nicht nur mittels der Ineingriffnahme zwischen dem Verriegelungselement
und dem Stift, (wie beim ersten Ausführungsbeispiel) sondern auch mittels der Ineingriffnahme
zwischen dem Eingriffsteil am Änderungsschrittzahnrad und dem Verriegelungselement
verriegelt werden.
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Hinsichtlich eines weiteren Aspektes des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels,
daß nämlich das Langloch im Hilfselement dazu gebracht wird, an die Halteachse 25
anzuschlagen, damit das Hilfselement das Verriegelungselement nur in eine bestimmte
Richtung bewegen kann, kann auch eine Klaue im Eingriffsteil 26b des Hilfselementes
gegenüber vorgesehen sein, die mit dem Rand des Verriegelungselementes in Eingriff
kommt.
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Bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung können weiterhin
die anderen Mechanismen, die über die Antriebsplatte angetrieben werden, ein Kopfandruckmechanismus,
ein Einlade-Auswerfmechanismus und ein Mechanismus für den schnellen Vortransport
und das Rückspulen zusätzlich zum Entriegelungsmechanismus wie beim ersten Ausführungsbeispiel
sein.
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Im folgenden wird anhand der Figuren 10 bis 14 ein zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Magnetbandgerätes beschrieben.
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1 Verriegelungsmechanismus: Dieser Mechanismus wird im folgenden anhand
der Figuren 11 bis 14 beschrieben. Der Verriegelungsmechanismus besteht bei dem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung aus einem Übertragungselement auf der
Seite des Programmänderungsmechanismus, einem Verriegelungselement, einem Entriegelungselement
und einem Verriegelungssteuerelement.
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a) Übertragungselement: Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Magnetbandgerätes dient ein Anderungsschrittzahnrad 112 als Übertragungselement.
An der Unterseite des Zahnrades 112 sind zwei Eingriffsstifte 113 vorgesehen, die
davon vorstehen und ein Verriegelungselement 115 erfassen, das später beschrieben
wird, um das Snderungsschrittzahnrad 112 bei jeder halben Umdrehung zu verriegeln.
Das Ederungsschrittzahnrad 112 weist Ausschnitte 114 auf, die an Teilen ausgebildet
sind, die den beiden Eingriffsstiften 113 entsprechen. Wenn einer dieser Ausschnitte
dem Übertragungsritzel 11 in der Nähe des Änderungsschrittzahnrades 112 zugewandt
ist, wird die Antriebskraft von der Antriebsquelle nicht auf das Änderungsschrittzahnrad
n2 übertragen.
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b) Verriegelungselement: Ein Verriegelungselement 115 ist schwenkbar
am Gehäuse des Magnetbandgerätes über eine Halteachse 116 angebracht und an einem
Ende als Eingriffsteil 115a ausgebildet, der mit den Einqriffsstiften 113 am Änderungsschrittzahnrad
112 in Eingriff kommen kann. Das Verriegelungselement 115 ist gleichfalls mit einem
Hilf selement 117 versehen, das so angeordnet ist, daß es im wesentlichen zum Verriegelungselement
115 ausgerichtet ist, und in dem ein Langloch 117a ausgebildet
ist,
in das die Halteachse 116 eingesetzt ist.
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Am dem Langloch 117a im Hilfselement 117 gegenüberliegenden Ende ist
andererseits ein Stift 118 vorgesehen, der am Basisende des Verriegelungselementes
115, d.h. an dem dem Eingriffsteil 115a gegenüberliegenden Ende befestigt ist. Das
heißt, daß das Hilfselement um die Halteachse 116 zusammen mit dem Verriegelungselement
115 und gleichfalls um den Stift 118 bezüglich des Verriegelungselementes 115 schwenkbar
ist. Das untere Ende des Stiftes 118 ist in ein Langloch 119 eingesetzt, das im
Gehäuse des Magnetbandgerätes ausgebildet ist. Zwischen dem Verriegelungselement
115 und dem Hilfselement 117 ist eine Torsionsfeder 120 vorgesehen, die gegen die
Kante des Langloches im Hilfselement 117 drückt, die dem Änderungsschrittzahnrad
112 gegenüberliegt, so daß sie zur Halteachse 116 zusammengedrückt wird.
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Es ist gleichfalls eine Feder 121 zwischen dem Stift 118 und dem Gehäuse
des Magnetbandgerätes vorgesehen, die immer das Ende des Verriegelungselementes
115 in die Richtung der Verriegelung des Änderungsschrittzahnrades 112 in eine Lage
drückt, in der der Stift 118 gegen die Kante des Langloches 119 am Änderungsschrittzahnrad
112 drückt.
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Das Hilfselement 117 ist zusätzlich zum Langloch 117a mit einem Eingriffsteil
117b und einem Teil 117c versehen, auf den ein Druck auszuüben ist. Das Hilfselement
117 wird durch eine Feder 120 in eine Lage gedrückt, in der der Eingriffsteil 117b
mit einem Entriegelungselement in Eingriff bringbar ist, das später beschrieben
wird, wenn dieses Element sich vorbewegt. Der Teil 117c, auf den ein Druck auszuüben
ist, ist andererseits verjüngt ausgebildet, so daß auf ihn das Entriegelunqselement
drückt, wenn sich dieses nach hinten oder zurück bewegt.
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Das Hilsselement 117 ist auf der Seite, die dem Eingriffsteil 117b
gegenüberliegt, weiterhin mit einem Vorsprung 117d
versehen, der
durch das Langloch 119 im Gehäuse des Magnetbandgerätes zum Verriegelungselement
115 vorsteht und mit einem Verriegelungssteuerelement in Eingriff kommt, das später
beschrieben wird.
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c) Entriegelungselement: Dieses Element ist ein stiftförmiges Element
122, das an der Antriebsplatte 114 vorgesehen ist und durch die Antriebskraft einer
Antriebskraftquelle ~beispielsweise eines Motors usw., hin- und herbewegt wird.
Bevor es vorbewegt wird, kommt das Entriegelungselement 122 mit dem Eingriffsteil
117b des Hilfselementes 117 in Eingriff. Wenn es sich vorzubewegen beginnt, drückt
das Entriegelungselement 122 gegen den Eingriffsteil 117b und wenn es zurückgeführt
wird, kann es gegen den Teil 117c des Hilfselementes 117 drücken.
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d) Verriegelungssteuerelement: In der Nähe des Vorsprungs 117d des
Hilfselementes 117 ist ein Verriegelungssteuerelement 123 vorgesehen. Das Verriegelungssteuerelement
123 ist in einem Stück mit einer Klemmrollenplatte ausgebildet, die später beschrieben
wird, und wird mittels eines Kopfandrückmechanismus hin- und herbewegt, der von
der Antriebsplatte 4 angetrieben wird. Wenn der Kopfandrückmechanismus sich in die
Abspielstellung vorzubewegen beginnt, und es nicht erwünscht ist, daß gleichzeitig
damit eine Programmänderung erfolgt, wird das Verriegelungssteuerelement 123 so
angeordnet, daß es den Vorsprung 117d in die Richtung mitzieht, in der das Hilfselement
117 und das Entriegelungselement 122 voneinander gelöst werden, so daß sie arbeiten,
als wären sie miteinander zum Entriegeln gekoppelt. Wenn andererseits die Klemmrollenplatte
über eine bestimmte Strecke in Vorwärtsrichtung in die Abspiellage bewegt ist, ist
das Verriegelungssteuerelement
so bewegbar, daß es in eine Lage
kommt, in der es nicht mit dem Vorsprung 117d in Berührung steht.
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2. Programmänderungsmechanismus: Dieser Mechanismus wird im folgenden
anhand der Figuren 11 bis 14 beschrieben. Der Programmänderungsmechanismus besteht
aus einer Änderungsgetriebeplatte 124, die sich hin- und herbewegt, während sich
das Änderungsschrittzahnrad 112 dreht, aus einem Änderungsarm 125, der um eine Befestigungsachse
125a mit der Änderungsgetriebeplatte 124 gekoppelt schwenkbar ist, und aus einer
Änderungsplatte 128, die mit dem Änderungsarm 125 gekoppelt ist und sich in entgegengesetzte
Richtung zur Änderungsgetriebeplatte 124 hin- und herbewegt.
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Die Änderungsgetriebeplatte 124 ist auf der Oberseite des Änderungsschrittzahnrades
112 vorgesehen und mit einem Langloch 126 versehen, in das ein Stift 127 koaxial
mit einem der Übertragungsstifte 113 eingreift, der von der Oberseite des Änderungsschrittzahnrades
112 dem Stift 113 gegenüber vorsteht. Wenn sich die Änderungsgetriebeplatte 124
der Drehung des Änderungsschrittzahnrades 112 folgend hin- und herbewegt, bewegt
sich der Stift 127 im Inneren des Langloches 126 hin und her.
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Am inneren Ende der Änderungsgetriebeplatte 124 ist ein Ende des Änderungsarmes
125 befestigt, der mittels der Befestigungsachse 125a, die sich in der Nähe der
Mitte des Gehäuses befindet, schwenkbar am Gehäuse angebracht ist. Das der Änderungsgetriebeplatte
124 gegenüberliegende Ende des Anderungsarmes 125 steht mit einem Eingriffsteil
128a der Anderungsplatte 128 in Eingriff.
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Die Änderungsplatte 128 ist ein Element in Form einer langgestreckten
Platte, die sich von der Innenseite zur Außenseite des Magnetbandgerätes erstreckt
und sich verjüngende
Steuerkurven 129F und 129R aufweist, die an
Stellen vorgesehen sind, die den Stellen der Klemmrollen 130F und 130R für die Vorderseite
und die Rückseite jeweils entsprechen, die im Magnetbandgerät vorgesehen sind. Ein
Stössel 131 ist am Halterahmen jeder Klemmrolle vorgesehen und in Teilkontakt mit
einer der sich verjüngenden Steuerkurven 129F und 129R gleitend verschiebbar. Diese
sich verjüngenden Steuerkurven 129F und 129R haben Schrägen, die symmetrisch bezüglich
ihrer Mittellinie sind, so daß dann, wenn sich die Änderungsplatte 128 an der vorderen
Seite in Richtung der Tiefe des Magnetbandes befindet, die Klemmrolle 130F für die
Vorderseite gegen die Bandantriebsachse 130F gedrückt ist, während dann, wenn sich
die Änderungsplatte 128 auf der Rückseite an der Außenseite im Magnetbandgerät befindet,
die Klemmrolle 130R für die Rückseite gegen die Bandantriebsachse 132R gedrückt
ist.
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3. Klemmrollenplatte: Eine #lemmrollenplatte 133,an der eine Klemmrolle
130F für die Vorderseite und eine Klemmrolle 130R für die Rückseite angebracht sind,
ist in Richtung der Breite des Magnetbandgerätes beweglich gehalten. Die Klemmrollenplatte
133 hat die Funktion, die Klemmrollen, die durch nichtdargestellte Federn immer
in die Richtung der Bandantriebsachsen jeweils gedrückt werden, von den Bandantriebsachsen
zu lösen. Die Klemmrollenplatte 133 wird daher durch Federn 134 und 135 im Magnetbandgerät
nach rechts gedrückt.
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Die Klemmrollenplatte 133 ist auch mit einer Kopfplatte gekoppelt,
an der ein nichtdargestellter Magnetkopf befestigt ist, so daß der Magnetkopf gegen
die Oberfläche eines Magnetbandes gedrückt wird, das über die Bandantriebsachsen
läuft, wobei die Klemmrollenplatte 133 über die Antriebs-
kraft
von der Antriebsplatte 4 des Antriebsmechanismus so gesteuert wird, daß sie gegen
die Kräfte der Federn 134 und 135 nach links vorbewegbar ist.
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Der in der Nähe des Verriegelungsmechanismus befindliche Teil des
Bereiches dieser Klemmrollenplatte 133 an der Aussenseite im Magnetbandgerät bildet
das Verriegelungssteuerelement 123, das im Vorhergehenden beschrieben wurde, und
steuert das Verriegeln während sich die Klemmrollenplatte 133 hin- und herbewegt.
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4. Zwischenzahnrad zum Antreiben der Spulenträger: Dieses Bauteil
wird im folgenden anhand der Figuren 15 bis 17 beschrieben. Ein Zwischenzahnrad
37 zum Antreiben der Spulenträger ist schwenkbar in der Nähe des Spulenträgers 36F
für die Vorderseite und des Spulenträgers 36R für die Rückseite vorgesehen, die
an der Unterseite der Klemmrollenplatte 33 angeordnet sind. Das Zwischenzahnrad
37 zum Antreiben der Spulenträger ist mit einem Steuerstift 37a versehen, der davon
vorsteht und in ein Steuerloch 38 eingesetzt ist, das in der Klemmrollenplatte 33
ausgebildet ist. Das Steuerloch 38 weist sich verjüngende Teile 38F und 38R auf,
die bezüglich der Mittellinie zwischen der Vorderseite und der Rückseite symmetrisch
sind. Wenn die Klemmrollenplatte sich hin- und herbewegt, wird der Steuerstift 37a
des Zwischenzahnrades gegen einen der sich verjüngenden Teile 38F oder 38R gedrückt.
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Das Ende des Zwischenzahnrades 37, das dem Steuerstift 37a gegenüberliegt,
ist andererseits mit der Änderungsgetriebeplatte 24 über eine U-förmige Feder 39
gekoppelt, die das Zwischenzahnrad 37 in die neutrale Lage drückt. Wenn die Änderungsgetriebeplatte
24 sich hin- und herbewegt, wird sie gegen die Feder 39 drücken, so daß das Zwischenzahn-
rad
37 entweder zur Vorderseite oder zur Rückseite schwenkt, um dadurch den Steuerstift
37a an den sich verjüngenden Teil des Steuerloches 38 zu drücken.
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Der Antriebsmechanismus des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Magnetbandgerätes mit dem oben beschriebenen Aufbau arbeitet in der folgenden Weise:
1.) Abspielen auf der Vorderseite (Vorbewegung der Klemmrollenplatte): Dieser Arbeitszyklus
wird im folgenden anhand der Figuren 10 und 11 beschrieben. In dieser Stellung des
Antriebsmechanismus ist der Programmänderungshebel nicht gedrückt, so daß die elektromagnetische
Tauchkernspule 9 das die Antriebsplatte verriegelnde Element 6 angezogen hat. Das
die Antriebsplatte verriegelnde Element 6 verriegelt somit die Antriebsplatte 4
in der innersten Lage im Magnetbandgerät gegen die Kraft einer nicht dargestellten
Feder. Zu diesem Zeitpunkt bleibt der Ausschnitt 2a im Schrittzahnrad 2 dem Antriebszahnrad
1 zugewandt, so daß die Antriebskraft vom Antriebszahnrad 1 nicht auf das Schrittzahnrad
2 übertragen wird. Somit wird weder das Schrittzahnrad 2, noch das in einem Stück
mit dem Schrittzahnrad 2 drehbare Übertragungszahnrad 10, noch das mit dem Übertragungszahnrad
10 kämmende Übertragungsritzel 11 gedreht.
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Andererseits ist die Klemmrollenplatte 133, die mit der Kopfplatte
gekoppelt ist, vorbewegt, so daß die Klemmrolle in eine Lage kommt, in der sie gegen
die Bandantriebsachse drückt. Das Verriegelungssteuerelement 123, das in einem Stück
mit der Klemmrollenplatte 133 vorgesehen ist, ist daher auch in eine Lage vom Vorsprung
117d des Hilfselementes 117 weg bewegt, in der es niemals den Vorsprung 117d mitziehen
kann.
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Das Entriegelungselement 122, das an der Vorderseite der Antriebsplatte
4 vorgesehen ist, steht in diesem Zusammenhang mit dem Eingriffsteil 117b des Hilfselementes
117 in Eingriff, während die Antriebsplatte 4 durch das Verriegelungselement 6 verriegelt
bleibt und sich somit nicht vorbewegen wird. Die Antriebsplatte 4 wird daher nicht
gegen das Hilfselement 117 drücken. Sowohl das Hilfselement 117 als auch das Verriegelungselement
115 werden weiterhin durch die Feder 21 in die Richtung der Verriegelung des Änderungsschrittzahnrades
12 als Übertragungselement gedrückt.
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Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Programmänderungsmechanismus
in dem folgenden Zustand: Da das Änderunqsschrittzahnrad 12 sich nicht dreht, ist
der darin vorgesehene Ausschnitt 114 dem Ubertragungsritzel 11 zugewandt angehalten
und steht der Eingriffsteil 15a am Ende des Verriegelungselementes mit dem Eingriffsstift
113 in Eingriff, der am Änderungsschrittzahnrad 12 angebracht ist, das somit verriegelt
ist.
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Zu diesem Zeitpunkt befinden sich der Stift 127, der oben auf dem
verriegelten Eingriffsstift 113 angebracht ist, und die Änderungsgetriebeplatte
124, die mit dem Stift 127 über das Langloch 126 in Eingriff steht, in einer Lage
an der Außenseite im Magnetbandgerät. Der Änderungsarm 125, der mit diesen Elementen
gekoppelt ist, ist entgegen dem Uhrzeigersinn um eine Befestigungsachse 125a geschwenkt.
Dementsprechend ist die Änderungsplatte 128, die mit dem Änderungsarm 125 gekoppelt
ist, gleichfalls an der Innenseite im Magnetbandgerät angeordnet, so daß die sich
verjüngende Steuerkurve 129R für die Rückseite, die an der Änderungsplatte 128 vorgesehen
ist, gegen einen Stössel 131R der Klemmrolle 130R für die Rückseite drückt, um die
Klemmrolle 130R für die Rückseite von der Bandantriebsachse 132R zu lösen. Im Gegensatz
dazu drückt die sich verjüngende
Steuerkurve 129F nicht gegen die
Klemmrolle 130F für die Vorderseite, so daß diese unter der Kraft einer Feder gegen
die Bandantriebsachse 132F gedrückt ist. Das ist die Abspielstellung auf der Vorderseite.
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Andererseits ist das Zwischenzahnrad 37 zum Antreiben der Spulenträger
zum Spulenträger 36F für die Vorderseite geschwenkt, da die U-förmige Feder 39 durch
die Anderungsgetriebeplatte 124 zur Außenseite des Magnetbandes gedrückt ist. Zu
diesem Zeitpunkt befindet sich der Steuerstift 37a, der sich dorthin unter dem Druck
des sich verjüngenden Teils 38F für die Vorderseite des Steuerloches 38 bewegt hat,
an der Innenseite des sich verjüngenden Teils 38F.
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Das Zwischenzahnrad 37 ist daher über seine volle Bewegungsstrecke
in eine Lage schwenkbar, in der es mit dem Spulenträger 36F für die Vorderseite
kämmt.
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Während des Abspielbetriebes wird die Antriebskraft von der Antriebskraftquelle
aufgrund der Wirkung der Bauelemente des Antriebs- und Verriegelungsmechanismus
nicht auf den Anderungsmechanismus übertragen.
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2.) Vom Anfang bis zum Ende der Programmänderung: Dieser Arbeitszyklus
wird im folgenden anhand von Figur 12 beschrieben. Wenn die elektromagnetische Tauchkernspule
9 aufgrund eines Druckes durch das Ende des Magnetbandes oder eines Programmänderungsschalters
entregt wird, wird das Verriegelungselement 6 für die Antriebsplatte, das bisher
angezogen wurde, freigegeben, um die Antriebsplatte zu entriegeln. Die Antriebsplatte
4 wird etwas unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder im Magnetbandgerät
nach innen bewegt. Da der Stössel 5, der an der Antriebsplatte 4 vorgesehen ist,
gegen die Antriebssteuerkurvenscheibe 3 drückt, dreht sich das Schrittzahnrad etwas,
so daß das An-
triebszahnrad 1 in eine Lage kommt, in der es mit
dem Schrittzahnrad 2 kämmt. Wenn das Schrittzahnrad 2 durch das Antriebszahnrad
1 in Drehung versetzt wird, werden sowohl das Übertragungszahnrad 10, das in einem
Stück mit dem Schrittzahnrad 2 vorgesehen ist, als auch das Übertragungs; ritzel
11, das mit dem Übertragungszahnrad 10 kämmt, in Drehung versetzt. Gleichzeitig
drückt die Antriebssteuerkurvenscheibe 3, die in einem Stück mit dem Schrittzahnrad
2 ausgebildet ist, gegen den Stössel 5 und beginnt sich die Antriebsplatte 4 im
Magnetbandgerät nach außen zu bewegen.
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Da die Klemmrollenplatte 133 zu diesem Zeitpunkt in der vorderen Lage
gehalten ist, und sich auch das Verriegelungssteuerelement 123, das in einem Stück
mit der Klemmrollenplatte 133 ausgebildet ist, in der vorderen Lage befindet, wie
es bei dem oben beschriebenen Arbeitszyklus 1 der Fall war, zieht es den Vorsprung
117d des Hilfselementes 117 nicht mit sich, während das Entriegelungselement mit
dem Eingriffsteil 117b des Hilfselementes 117 in Eingriff bleibt. Wenn die Antriebsplatte
4 in Bewegung gesetzt wird, bewegt sich somit auch das Entriegelungselement 122,
das in einer äußeren Lage im Magnetbandgerät vorgesehen ist, im Magnetbandgerät
nach außen, so daß es gegen den Eingriffsteil 117b des Hilfselementes 117 drückt,
das bis dahin verriegelt war. Das Hilfselement 117 wird um die Halteachse 116 in
die Richtung der Entriegelung des Änderungsschrittzahnrades 12 schwenken. Da das
Verriegelungselement 115 jedoch zu diesem Zeitpunkt mit dem Stift 118 gekoppelt
ist, der am Hilfselement 117 vorgesehen ist, bewegt sich dieses zusammen mit dem
Hilfselement 117 und schwenkt dieses Element gleichfalls um die ~Halteachse 116
in Richtung der Entriegelung des Änderungsschrittzahnrades 12.
Wenn
der Eingriffsteil 115a des Verriegelungselementes 115 zum Entriegeln den Eingriffsstift
113 des Änderungsschrittzahnrades 12 verläßt, wird sich letzteres ein wenig drehen,so
daß der Ausschnitt 114 vom Übertragungsritzel 11 weg verschoben wird und das Übertragungsritzel
11, das sich aufgrund der Drehung des Schrittzahnrades 2 zu drehen begonnen hat,
mit dem Änderungsschrittzahnrad 12 in Eingriff kommt, das somit zu drehen beginnt.
Wenn das Änderungsschrittzahnrad 12 in eine Lage kommt, in der es mit dem Übertragungsritzel
11 kämmt, dreht es sich etwas, da die Änderungsgetriebeplatte 124 mittels der elastischen
Wirkung des Kopfausgangssignalsschaltteiles an der Änderungsplatte 128, der Feder
zum Rückführen des Zwischenzahnrades in die neutrale Lage, die an der Änderungsgetriebeplatte
124 vorgesehen ist usw. in die neutrale Stellung gedrückt wird Wenn sich die Antriebsplatte
4 weiter vorbewegt, wird das Entriegelungselement 122 vom Eingriffsteil 117b des
Hilfselementes 117 gelöst, so daß es nicht mehr gegen dieses Element drückt. Das
Hilfselement 117 und das Verriegelungselement 115 das damit gekoppelt ist, werden
daher um die Halteachse 116 unter der Kraft der Feder 121 in die Richtung der erneuten
Verriegelung des Änderungsschrittzahnrades 12 schwenken Der Programmänderungsmechanismus
wird andererseits einer derartigen Arbeitsweise des Antriebs- und Verriegelungsmechanismus
entsprechend in der folgenden Weise arbeiten: Wenn sich zunächst das Änderungsschrittzahnrad
12 aufgrund der Ineingriffnahme zwischen dem oben beschriebenen Übertragungsritzel
11 1 und dem Änderungsschrittzahnrad 12 zu drehen beginnt, wird der Stift 127 des
Änderungsschrittzahnrades 12, der in das Langloch 126 in der Änderungsplatte 124
eingreift, sich zu bewegen beginnen und die Än-
derungsgetriebeplatte
124 im Magnetbandgerät nach innen drücken. Zusammen mit dieser Bewegung der Änderungsgetriebeplatte
124 wird der Änderungsarm 125, der damit gekoppelt ist, um die Befestigungsachse
125a schwenken, so daß das Ende des Änderungsarmes 125 auf der Seite der Änderungsplatte
sich nach außen im Magnetbandgerät bewegt. Da die Änderungsplatte 128 am Eingriffsteil
128a mit dem Änderungsarm 125 in Eingriff steht, wird sie sich im Magnetbandgerät
zusammen mit einer Bewegung des Änderungsarmes 125 nach außen bewegen. Während dieser
Bewegung wird in der bereits beschriebenen Weise das Entriegelungselement 122 nicht
gegen das Hilfselement 117 drücken, so daß das Hilfselement 117 und das Verriegelungselement
115 miteinander gekoppelt sind und in Richtung der Verriegelung des Änderungsschrittzahnrades
12 schwenken. Zu diesem Zeitpunkt drehen sich jedoch das Schrittzahnrad 2, das Übertragungsritzel
11 und das Änderungsschrittzahnrad 12, so daß der Eingriffsstift 113 gerade den
Eingriffsteil 115a des Verriegelungselementes 115 passiert hat.
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Da der Eingriffsstift 113 in der gegenüberliegenden Lage noch nicht
die Stellung erreicht hat, in der er mit dem Eingriffsteil 115a kämmt, setzt das
Änderungsschrittzahnrad 12 seine Drehung unabhängig davon fort, daß sich das Verriegelungselement
115 in Verriegelungsrichtung befindet.
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Wenn sich etwas später das Änderungsschrittzahnrad 12 aus der Anfangsstellung
um eine halbe Umdrehung gedreht hat, ist der Ausschnitt 114, der demjenigen gegenüberliegt,
der zunächst dem Übertragungsritzel 11 zugewandt war, dem Übertragungsritzel 11
zugewandt, so daß der Eingriffsstift 113 mit dem Eingriffsteil 115a des Verriegelungselementes
in Eingriff kommt, um dadurch die Drehung des Änderungsschrittzahnrades 12 zu unterbrechen.
Da zu diesem Zeitpunkt das Schrittzahnrad 2, das mit dem Antriebszahnrad 1 kämmt,
noch nicht eine volle Umdrehung ausgeführt hat, setzt es seine Drehung fort. Auch
die Drehung des Übertragungsritzels 11 wird nicht unterbrochen, das Änderungsschrittzahnrad
12
bleibt jedoch gegenüber einer Drehung unter der oben erwähnten
Wirkung des Verriegelungsmechanismus gesperrt.
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Wenn das Änderungsschrittzahnrad 12 wieder verriegelt ist, hat die
Änderungsgetriebeplatte 124 die innerste Lage im Magnetbandgerät innerhalb des Hin-
und Herbewegungsbereiches erreicht und hat sich die mit der Änderungsgetriebeplatte
124 über den Änderungsarm 125 gekoppelte Anderungsplatte 128 in die äußerste Lage
im Magnetbandgerät bewegt.
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Zu diesem Zeitpunkt drückt der sich verjüngende Teil für die Vorderseite
der Änderungsplatte 128 gegen den Stössel 131 der Klemmrolle 130F für die Vorderseite,
die somit von der Bandantriebsachse 132F gelöst wird, so daß der sich verjüngende
Teil 129R für die Rückseite nicht gegen den Stössel 131 der Klemmrolle 130R für
die Rückseite drückt. Die Klemmrolle 130R wird durch die Kraft einer nicht dargestellten
Feder in Richtung auf die Bandantriebsachse 132R für die Rückseite geschwenkt. Die
Klemmrolle 130R wird somit an die Bandantriebsachse 132R gedrückt. In dieser Weise
wird eine Programmänderung von der Vorderseite zur Rückseite erhalten.
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Das Zwischenzahnrad 137 zum Antreiben der Spulenträger wird andererseits
in der folgenden Weise bewegt. Wenn die Änderungsgetriebeplatte 124 im Magnetbandgerät
von der Außenseite zur Innenseite bewegt wird, wie es oben beschrieben wurde, wird
auch die U-förmige Feder 139 im Magnetbandgerät nach innen gedrückt Da die Rlemmrollenplatte
133 in der vorderen Lage zu diesem Zeitpunkt bleibt, drückt das Steuerloch 138 nicht
gegen den Steuerstift 137a. Das Zwischenzahnrad 137 setzt seine Schwenkbewegung
somit fort und verläßt den Spulenträger 136F für die Vorderseite. Wenn die Änderungsgetriebeplatte
124 ihren Bewegungszyklus vollendet hat, kommt das Zwischenzahnrad 137 in eine Lage,
in der es mit dem Spuienträger 136R für die Rückseite kämmt, so daß der Steuerstift
137a des Zwischenzahnrads 137 sich selbst an der innersten Stelle des sich verjüngenden
Teils 138R des Steu-
erloches 138 anordnen wird.
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3. Vom Ende der Programmänderung bis zum Lauf an der Rückseite: Dieser
Arbeitszyklus wird im folgenden anhand von Figur 13 beschrieben. Auch in diesem
Zeitintervall ist die Klemmrollenplatte 133 vorne angeordnet. Das Verriegelungssteuerelement
123, das in einem Stück mit der Klemmrollenplatte 133 ausgebildet ist, befindet
sich somit in einer Lage, in der das Hilfselement 117 nicht betätigt wird, wie es
bei den Arbeitszyklen 1 und 2 der Fall ist, die oben beschrieben wurden. Das Entriegelungselement
122 und das Hilfselement 117 befinden sich nämlich in einer relativen Lage zueinander,
in der sie miteinander gekoppelt sind. Nach der Vollendung der Programmänderung
im oben beschriebenen Arbeitszyklus 2 beginnt die Antriebsplatte 4, die sich weiter
vor bewegt hat, damit, sich im Magnetbandgerät entsprechend der anschließenden Drehung
des Schrittzahnrades 2 nach innen zurück zu bewegen und beginnt auch das Entriegelungselement
122 mit der Rückbewegung. Etwas später kommt das Entriegelungselement 122 mit dem
Teil 117c des Hilfselementes 117 in Kontakt und drückt das Entriegelungselement
122 gegen diesen Teil 117c im Uhrzeigersinn,während es sich zurückbewegt. Der Stift
118, der am Hilfselement 117 angebracht ist, wird durch die Feder 121 zu der auf
der Seite des Entriegelungselementes befindlichen Kante des Langloches 119 gedrückt,
das im Gehäuse des Magnetbandes ausgebildet ist. Der Stift 118 scheint somit fest
an dem Teil 117c angebracht zu sein, gegen den er drückt. Das Hilfselement 117 wird
um den Stift 118 in die Richtung schwenken, in der es das Änderungsschrittzahnrad
112 verläßt.
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Andererseits ist das Verriegelungselement 115, das mit dem Hilfselement
117 über den Stift 118 gekoppelt ist, einer Kraft ausgesetzt, mit der der Stift
118 fest an der Kante des Langloches 119 gehalten ist, so c'aß das Verriegelungselement
115 sich unabhängig von der Schwenkbewegung des Hilfselementes 117 nicht bewegen
wird. Der Eingriffsteil 115a am
Ende des Verriegelungselementes
115 bleibt in der Ineingriffnahme mit dem Eingriffsstift 113 des Änderungsschrittzahnrades
12 verriegelt. Wenn das Entriegelungselement 122 weiter zurückgeführt wird und den
Teil 117c des Hilfselementes 17 passiert hat, wird letzteres unter der Wirkung der
Torsionsfeder 120 in die Richtung des Änderungsschrittzahnrades 12 schwenken, und
in dieselbe Lage zurückkehren, die es während des obigen Arbeitszyklus 1 eingenommen
hat.
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Nahezu zur gleichen Zeit hat das Schrittzahnrad 2 eine vollständige
Umdrehung ausgeführt, so daß der Ausschnitt 2a dem Antriebszahnrad 1 wieder zugewandt
ist. Da die Antriebsplatte 4 durch das Verriegelungselement 6 verriegelt ist, wird
somit keine Antriebskraft von der Antriebskraftquelle auf das Schrittzahnrad 2 übertragen,
so daß sich das Schrittzahnrad 2, das Übertragungszahnrad 10 und das Übertragungsritzel
11 nicht drehen. Somit erlaubt die Programmänderung einen Lauf auf der Rückseite.
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Es sei darauf hingewiesen, daß das Verriegeln der Antriebsplatte 4
aufgrund der durch die Feder 8 erzwungenen Einführung des Endes des Verriegelungselementes
6 zur Seite der anziehenden Tauchkernspule in den Eingriffsteil oa der Antriebsplatte
4 erreicht wird, so daß das anziehende Teil 9a des Verriegelungselementes 6 durch
die anziehende Tauchkernspule 9 gehalten ist.
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4. Beginn der Arbeit des Kopfandrückmechanismus: Dieser Arbeitsvorgang
wird im folgenden anhand von Figur 14 beschrieben. Wenn beispielsweise ein Kassettenmagnetband
in das Magnetbandgerät einzulegen ist, oder auf den Abspielbetrieb zurückkehren
ist, werden die Klemmrollennlatte 133 zum übertragen der Antriebskraft vom Antriebsmechanismus
auf den Kopfandrückmechanismus und eine nichtdargestellte Kopf
platte
durch einen Einlegeenddetektormechanismus oder durch das Drücken des Abspielhebels
jeweils vorbewegt, um die Klemmrolle an die Bandantriebsachse oder das Magnetband
an den Kopf jeweils zu drücken.
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Zu diesem Zeitpunkt ist die Klemmrollenplatte 133 durch die Kraft
der Federn 134 und 135 zum rechten Ende des Magnetbandgerätes zurückgeführt und
ist auch das Verriegelungssteuerelement 123 in Figur 14 nach rechts in eine Lage
bewegt, in der es mit dem Vorsprung 117d in Kontakt steht und diesen mitzieht, was
sich von der Lage unterscheidet, die es bei den oben beschriebenen Arbeitszyklen
1) bis 3) innehatte und in der es mit dem Vorsprung 117d des Hilfselementes 117
nicht in Kontakt stand.
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Der am Hilfselement 117 angebrachte Stift 118 wird fest gegen die
auf der Seite des Entriegelungselementes befindliche Kante des Langloches 119 im
Gehäuse des Magnetbandgerätes gedrückt und das Hilfselement 117 wird in die Richtung,
in der es das Änderungsschrittzahnrad 12 verläßt, über die Bewegungsstrecke des
Verriegelungssteuerelementes 123 geschwenkt, so daß es nicht mit dem Entriegelungselement
gekoppelt werden kann.
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Das Zwischenzahnrad 137 zum Antreiben der Spulenträger wird andererseits
von beiden Spulenträgern 136F und 137R getrennt angehalten. Da die Änderungsgetriebeplatte
124 in ihrer Lage für den Lauf auf der Vorder- oder Rückseite angehalten ist, ist
somit auch die U-förmige Feder 139 auf eine der Seiten gedrückt, und will sich das
Zwischenzahnrad 137 schwenken, damit es mit einem Spulenträger kämmt.
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Die Klemmrollenplatte 133 ist jedoch so zurückbewegt, daß der sich
verjüngende Teil 138F oder 138R des Steuerloches 138 gegen den Steuerstift 137a
am Zwischenzahnrad 137 drückt und der Steuerstift 137a somit in das Ende des sich
verjüngenden Teils eingetreten ist. Das Zwischenzahnrad 137 kann somit nicht geschwenkt
werden, so daß es von beiden Spulenträgern getrennt bleibt.
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In diesem Zustand wird die Antriebskraft von der Antriebskraftquelle
auf den Antriebsmechanismus übertragen und arbeiten die verschiedenen Bauteile des
Antriebsmechanismus im oben beschriebenen Arbeitszyklus 2). Zu diesem Zeitpunkt
beginnt sich auch das Entriegelungselement 122, das an der Antriebsplatte 4 vorgesehen
ist, zusammen mit der Vorbewegung der Antriebsplatte vorzubewegen, da jedoch das
Entriegelungselement 122 und der Eingriffsteil 117b des Hilfselementes 117 unter
der Wirkung des Verriegelungssteuerelementes 123 voneinander getrennt sind, so daß
sie nicht miteinander in Eingriff stehen, bleibt das Hilfselement 117 in die Richtung
geschwenkt, in der es das Änderungsschrittzahnrad 12 verlassen hat, und zwar unabhängig
von der Vorbewegung des Entriegelungselementes 122. Die Kraft wird daher nicht auf
das Verriegelungselement 115 übertragen, so daß der Eingriffsteil 115a des Elementes
115 in Eingriffnahme mit dem Eingriffsstift 113 des Änderungsschrittzahnrades 12
verriegelt bleibt.
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Selbst nachdem sich das Entriegelungselement 122 vorbewegt hat und
in die umgekehrte Arbeitsweise eingetreten ist, bleibt das Hilfselement 117 durch
das Verriegelungssteuerelement 123 in eine Lage geschwenkt, in der es mit dem Entriegelungselement
122 nicht gekoppelt werden kann. Das Entriegelungselement 122 drückt somit nicht
auf den Teil 117c des Hilfselementes 117 und das Verriegelungselement 115 bleibt
in derselben Lage wie am Anfang der Vorbewegung des Entriegelungselementes 122.
Wenn sich das Schrittzahnrad 2 um eine vollständige Umdrehung gedreht hat und die
Antriebsplatte 4 in ihre Ausgangslage zurückkehrt, wird die Antriebsplatte 4 mit
Hilfe des Verriegelungselementes 6 verriegelt.
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Nahezu gleichzeitig wird der Magnetkopf mittels des Kopfandrückmechanismus
vorbewegt, wobei zusammen mit diesem Arbeitsvorgang sich auch die Klemmrollenplatte
133 vorbewegt,
so daß die Klemmrolle an die Bandantriebsachse gedrückt
wird. Das Verriegelungssteuerelement 123, das in einem Stück mit der Klemmrollenplatte
133 ausgebildet ist, zieht den Vorsprung 117d des Hilfselementes 117 nicht mehr
mit.
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Das hat zur Folge, daß das Hilfselement 117 und das Entriegelungselement
122 in eine relative Lage zueinander kommen, in der sie miteinander gekoppelt werden
können, da das Schrittzahnrad 2 im Antriebsmechanismus seine Umdrehung vollendet
hat und die Antriebsplatte 4 verriegelt ist, wird jedoch eine Entriegelung nicht
erneut erfolgen.
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Es sei darauf hingewiesen, daß dann, wenn die Klemmrollenplatte 133
begonnen hat sich vorzubewegen, das Zwischenzahnrad 137, das gegenüber einer Schwenkbewegung
durch das Steuerloch 138 gesperrt war, mit dem Spulenträger 136F oder 136R in Eingriff
kommen wird, wenn der Steuerstift 137a unter dem Druck der Kraft der U-förmigen
Feder 139 an dem sich verjüngenden Teil 138F oder 138R abrollt und die Klemmrollenplatte
133 ihre Vorwärtsbewegung vollendet hat.
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Der Programmänderungsmechanismus hält andererseits das Änderungsschrittzahnrad
12 unter der Wirkung des Verriegelungsmechanismus verriegelt, wie es oben der Fall
war, selbst während die Antriebsplatte arbeitet. Es wird von der Antriebsquelle
dem Programmänderungsmechanismus keine Antriebskraft übertragen, so daß dieser Mechanismus
die programmierten Verhältnisse beibehält, die beim Anhalten oder vor dem Einlegen
der Bandkassette vorherrschten. Nachdem der Kopf angedrückt ist, wird dasselbe Programm,
nämlich ein Lauf auf der Vorderseite oder der Rückseite beginnen.
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Im Vorhergehenden wurde ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Magnetbandgerätes beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf dieses Ausführungsbeispiel
beschränkt, es kann in verschiedener Weise geändert und abgewandelt werden.
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Die Übertragungselemente müssen beim zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung nicht auf diejenigen beschränkt sein, die drehbar sind, wie beispielsweise
das Schrittzahnrad. Es können andere Elemente sein, die sich linear oder kreisförmig
bewegen. Die Verriegelungseinrichtung muß auch nicht nur aus einer Ineingriffnahme
zwischen einem Verriegelungselement und einem Stift bestehen, sie kann auch in einer
Ineingriffnahme zwischen einem Eingriffsteil, das am übertragungselement vorgesehen
ist, und dem Verriegelungselement bestehen.
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Weiterhin kann der Vorsprung 117d, der mit dem Verriegelungssteuerelement
in Eingriff steht, mit der Kante des Verriegelungselementes in Eingriff gebracht
werden, damit das Hilfselement das Verriegelungselement nur in eine vorbestimmte
Richtung bewegen kann.
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Weiterhin kann das Verriegelungssteuerelement in einem Stück mit der
Kopfplatte ausgebildet sein, an der der Magnetkopf angebracht ist, und gleichfalls
eine Einheit sein, die mit anderen Mechanismen gekoppelt ist.
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Das Entriegelungselement des Verriegelungsmechanismus kann an einem
von Hand betätigten Hebel vorgesehen sein.
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Schließlich kann der Antriebsschaltmechanismus für einen Lade- und
Auswerfmechanismus und auch für den Kopfandrückme-, chanismus verwandt werden, indem
der Verriegelungsmechanismus in Verbindung damit eingesetzt wird und kann ein und
derselbe Antriebsmechanismus für den Mechanismus zum schnellen Vortransport und
Rückspulen und für den Programmänderungsmechanismus verwandt werden.
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Wie es im Vorhergehenden beschrieben wurde, ist bei dem erfindungsgemäßen
Kanaländerungsmechanismus ein Schrittzahnrad auf der Seite des Antriebsmechanismus
zum übertragen der
Antriebskraft auf den Entriegelungsmechanismus
in einem Stück mit einem Übertragungszahnrad zum Übertragen derselben Antriebskraft
auf die Seite der Kanaländerung vorgesehen und sind das Übertragungszahnrad und
ein Schrittzahnrad auf der Seite des Kanaländerungsmechanismus koaxial angeordnet.
Der Entriegelungsmechanismus dient dazu, wahlweise die Antriebskraft auf den Änderungsmechanismus
zu übertragen. Somit können sowohl der Entriegelungsmechanismus als auch der Änderungsmechanismus
über denselben Antriebsmechanismus betrieben werden. Gemäß der Erfindung kann ein
Kanaländerungsmechanismus vorgesehen werden, der. für seinen Einbau nur wenig Platz
benötigt und fehlerfrei arbeitet.
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Bei dem erfindungsgemäßen Antriebsschaltmechanismus wird gleichfalls
ein Verriegelungsmechanismus dazu verwandt, bestimmte Mechanismen wahlweise so zu
steuern, daß sie arbeiten oder nicht. Somit können eine Tauchkernspule, eine Antriebsplatte,
ein Antriebszahnrad, ein Schrittzahnrad usw. dazu benutzt werden, die Antriebskraft
von der Antriebskraftquelle auf mehrere Mechanismen zu übertragen und diese Mechanismen
fehlerfrei zu betreiben.
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Gemäß eines Gedankens der Erfindung können verschiedene Funktionen
eines automatisierten Magnetbandgerätes unter Verwendung ein und derselben Antriebskraftquelle
und unter Verwendung eines Antriebssystems erfüllt werden, in das sich mehrere Mechanismen
teilen, so daß es möglich ist, ein kompaktes und vereinfachtes Magnetbandgerät zu
liefern.
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Bei dem Verriegelungsmechanismus gemäß der Erfindung wird weiterhin
ein Hilfselement, das an einem Verriegelungselement vorgesehen ist, entsprechend
der Lage eines Verriegelungssteuerelementes bewegt. Dieser einfache Aufbau erlaubt
es, das zu verriegelnde Element verriegelt zu halten, es sei denn, daß bestimmte
notwendige Bedingungen zum Entriegeln eines Mechanismus erfüllt sind, um dadurch
den fraglichen Mechanismus anzuhalten.
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Es können daher unbeabsichtigte und gleichzeitige Arbeitsvorgänge
der verschiedenen Mechanismen des Magnetbandgerätes vermieden werden, so daß es
möglich ist, Fehlfunktionen des Magnetbandgerätes auszuschließen und eine höhere
Zuverlässigkeit zu erreichen.
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Bei dem Verriegelungsmechanismus gemäß der Erfindung kann weiterhin
das zu verriegelnde Element, wenn es einmal entriegelt ist, sofort wieder verriegelt
werden. Auch bei der Rückführung des Entriegelungselementes wird die Kraft nur auf
das Hilfselement übertragen, so daß die Verriegelung des zu verriegelnden Elementes
durch das Verriegelungselement andauernd beibehalten werden kann. Wenn der Verriegelungsmechanismus
gemäß der Erfindung zum Verriegeln der verschiedenen Mechanismen eines Magnetbandgerätes
verwandt wird, können diese Mechanismen schnell selbst mittels eines langsam ablaufenden
Arbeitsvorganges der Entriegelungselemente beispielsweise der Antriebsplatte des
Bedienungshebels usw.
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in Betrieb gesetzt werden. Das erfindungsgemäße Magnetbandgerät zeigt
daher eine ausgezeichnete Bedienbarkeit.
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- Leerselte -