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DE3151465A1 - "verfahren und vorrichtung zur behandlung von faserkabeln" - Google Patents

"verfahren und vorrichtung zur behandlung von faserkabeln"

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Publication number
DE3151465A1
DE3151465A1 DE19813151465 DE3151465A DE3151465A1 DE 3151465 A1 DE3151465 A1 DE 3151465A1 DE 19813151465 DE19813151465 DE 19813151465 DE 3151465 A DE3151465 A DE 3151465A DE 3151465 A1 DE3151465 A1 DE 3151465A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquor
goods
strand
cable
wet treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813151465
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr. Beutler
Manfred Dr. 6233 Kelkheim Hähnke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19813151465 priority Critical patent/DE3151465A1/de
Priority to EP82111873A priority patent/EP0083065A1/de
Priority to KR1019820005751A priority patent/KR840002927A/ko
Priority to DD82246401A priority patent/DD210319A5/de
Priority to JP57225113A priority patent/JPS58115111A/ja
Publication of DE3151465A1 publication Critical patent/DE3151465A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • D06B3/20Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric
    • D06B3/201Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric the treating material being forced through the textile material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • D06B3/20Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D06B3/045Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments in a tube or a groove

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

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HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT HOE 81/F 332 +H Dr.CZ/cr Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Faserkabeln
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Naßbehandeln, d.h. Waschen, eventuell Bleichen, Färben und Spülen, von nach einem üblichen Naßspinnverfahren· erzeugten Kabeln aus Synthese- oder Regeneratfasern im Gelzustand; sie wird im Zuge des Herstellungsprozesses für das Spinngut, durchgeführt bzw. angewandt. Im Falle des Färbehs von Polyacrylnitrilfaser-Gelkabel mit kationischen Farbstoffen ist die erfindungsgemäße Arbeitsweise von besonderer Bedeutung.
.
Nach den herkömmlichen Methoden zur-kontinuierlichen Gelfärbung im Anschluß an die Extrusion des Spinngutes sind Faserkabel bei einem Durchmesser von mehr als 30 mm bisher mittels einer Tauchpassage durch die Färbeflotte gefärbt worden, wobei allerdings jedesmal nur ungleichmäßige Färbungen infolge schlechter Durchdringung des Materials über den Kabelquerschnitt nicht erzielt werden konnten. Diese unvollständige Penetration des Bündels hat sich trotz eingehender Bemühungen durch keine physikalische Maßnahme wie Entlüften, modifiziertes Tauchverfahren, HT-Dämpfen o.a., aber auch nicht durch Zusatz irgendwelcher chemischer Produkte zum Färbebad beheben lassen. Andererseits erbringt jedoch eine speziell auf die Unzulänglichkeiten der in der Praxis eingeführten Färbebedingungen abgestellte Herstellung von Garnsträngen mit beispielsweise nur 50 Fäden im Vergleich zu den Tausenden von Fäden.in einem technischen. Kabel eine zu epr j nge Produktionsleistung, wobei außerdem aufwendige Apparaturen.erforderlich- sind und beträchtliche Energieverluste aufgrund dieser minimalen Materialmengen auftreten, sodaß 'ein derartiges Vorgehen unwirtschaftlich ist.
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Die Schwierigkeiten im Hinblick auf die Realisierung des Färbevorganges, welche bei all diesen Verfahren gemäß Stand der Technik auftreten, sind in erster Liftie durch das frischgesponnene Material selbst, insbesondere durch den Gelzustand der Polyacrylnitrilfaserkabel gegeben. In dieser Beschaffenheit kann das eben entstandene Faserkabel schon durch eine zu heftige Flottenströmung deformiert, durch einen zu kraftvollen Zug überdehnt oder zu stark verstreckt, oder durch ein zugesetztes Textilhilfsmittel in-der Elastizität oder Festigkeit des Einzelfadens "nachteilig beeinflußt werden.'
Auch die Maßnahmen laut den Anweisungen in der DE-OS ■ 21 32 030, das Kabel während der Flüssigkeitsbehandlung durch eine räumlich beschränkte Zone zu leiten und innerhalb dieser die erhitzte Flotte mit bestimmter Fließgeschwindigkeit quer durch das kontinuierlich laufende Fasergut zu pressen, führen nicht zu brauchbaren Ergebnissen. Das liegt daran, daß die apparativen Verhältnisse keine alle Bereiche der Ware erfassende Steuerung des Flottenstromes zulassen. Daher sucht sich die in das Kabelinnere gepreßte Flüssigkeit den Weg des geringsten·Widerstandes und-strömt durch unkontrollierbare Kanäle, wie Leerstellen, entlang des Faserkabels mit oder gegen die Laufrichtung des Kabelstrangos zu den beiden Auslässen für die Flotte. Die Folge davon ist eine ungleichmäßige Durchströmung der Ware, was, obwohl der Durchmesser des Materials sehr gering ist, unegale Polyacrylnitril-Gelfärbungen ergibt.
■ Der vorliegenden' Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung der günstigen Aspekte einer Gclfärbung die in diesem Zusammenhang aufgezeigten nachteiligen Strömungsoinflüsse zu vermeiden und damit 5 die Grundlage für gute Färbeergebnisse zu schaffen. Die Problemstellung für eine solche Verbesserung besteht - wie
315U65
bereits angedeutet - darin, daß im Rahmen der Färbung von Faserkabeln im Gelzustand es insbesondere im Falle eines Gesamt-Titers von mehr als 1 000 000 dtex sehr schwierig ist, eine gleichmäßige Durchdringung und Wirkung über den gesamten Faserkabel-Querschnitt zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgeraäß dadurch gelöst, daß man das Spinngut im Anschluß an den Koagulationsvorgang in Strangform kontinuierlich durch den Naßbehandlungsraum führt und dort - zumindestens einmal innerhalb einer räumlich beschränkten Zone - die gegebenenfalls ein Behandlungsmittel aufweisende Flotte zwingt, über die Länge der für den.Warentransport bestimmten Strecke mehrfach abwechselnd von verschiedenen Seiten her sowie weitgehend senkrecht zur Fortbewegungsrichtung des Strangmaterials das laufende Textilgut über den gesamten Kabelquerschnitt intensiv zu durchdringen..
Das Prinzip des neuartigen Verfahrens beruht somit auf einer besonderen-Steuerung der Flottenströmung, die in einer bestimmten Weise gelenkt und wieder umgelenkt wird, um das dicht gepackte Faserkabel von verschiedenen Richtungen her von der Flotte durchtränken zu lassen.
Entsprechend den erfindungsgemäß angewandten Maßnahmen muß dafür Sorge getragen werden, daß die Behandlungsflotte nicht im eigentlichen Behandlungs- und Materialtransport raum strömt, sondern diesen nur füllt und die Strömungsrichtung der Flotte immer wechselseitig und quer 0 zur Warenbeförderungsrichtung verläuft. Es ist hierbei jedoch sehr wichtig, daß die Flottenströmung nicht zu stark auf das Material einwirkt, damit dieses nicht deformiert wird, oder gar abreißt. Auch darf der ganze Kabelstrang nicht zu sehr in Unordnung geraten.
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Die Beeinflussung der Flottenströmung im Einklang mit der vorliegenden Erfindung wird beispielsweise dadurch bewerkstelligt, daß man das Kabel innerhalb der Naßbehandlungszone im wesentlichen linear sowie annähernd.
spannungsfrei durch ein mit Flotte gefülltes sowie " mittels Quetschwalzen am Wareneinlaß und gegebenenfalls auch am Warenauslaß gegenüber einem Flottenaustritt abgesichertes Kanalsystem führt; die Durchströmung der Flotte durch das kontinuierlich laufende Strangmaterial quer zu dessen Fortbewegungsrichtung sowie abwechselnd von verschiedenen Seiten her erfolgt dann unter Zuhilfenahme des Flüssigkeitsdruckes, welcher durch die über die Länge der für den Warentransport bestimmten Strecke (Hauptkanal) entnommeneund nach gewissem Abstand wieder zugeführte Behandlungsflotte bewirkt wird, die aus zwei oder mehreren, am Hauptkanal in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zueinander versetzt angeordneten Nebenleitungen (Bypass-Leitungen) austritt.
Hiermit läßt sich sicherstellen, daß der Flottenstrom nicht in dem als Behandlungs- und zugleich Transportraum dienenden Kanal entlang des Kabelstranges stattfindet. Die Behandlungsflotte füllt zwar diesen Hauptkanal, strömt jedoch nur in Nebenkanälen - sogenannten Bypässen - und ihre Strömung ist immer quer zum Materialtransport gerichtet. Durch diese Maßnahme wird ein vollständiges Durchdringen des Spinngutes gewährleistet, jede einzelne Faser_wird mit'Behandlungsflotte umspült.
In diesem Zusammenhang hat sich ergeben, daß- mit einer solchen quer zur Transportrichtung des Kabelstranges verlaufenden Flottenströmung, sofern es sich um eine Färbeflotte handelt, einwandfreie und vollständig egale Färbungen eines Polyacrylnitril-Gelkabels auch bei einem Durchmesser des Fascrkabels von 100 und mehr Millimetern erzielt v/erden. Eine Matcrialdeformation tritt nicht ein,
31-5U65
insbesondere, wenn bei einem starken Materialquerschnitt in den jeweiligen Bypässen eine Pumpe angeordnet ist, die lediglich für eine erneute Beschleunigung der durch das Fasergut abgebremsten Flotte sorgt. .
Eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Naßbehandeln von Kabeln im Gelzustand entsprechend der zuvor beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge einer Spinnstraße (nicht abgebildet) in Fortbewegungsrichtung des strangförmigen Spinngutes im Anschluß an das Koagulationsbad (nicht; abgebildet) mindestens eine apparative Einheit angeordnet ist, die aus einem röhrenförmigen Kanalsystem für das kontinuierlich die Naßbehandlungszone (Fig. 1) durchlaufende Strangmaterial (1.) besteht ,.welches mittels Quetschwalzen (2) am Wareneinlaß und gegebenenfalls auch am Warenauslaß gegenüber einem'Flottenaustritt abgesichert ist, mit Flottenzuleitung·(3) und Flottenabfluß (4) versehen ist; darin sind zur Steuerung einer Flottenströmung (5) quer über die Länge der für den Warentransport bestimmten Strecke (6 = Hauptkanal) zwei oder mehrere, in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zugleich zueinander versetzt angeordnete, ncihezu senkrecht vom Hauptkanal (6) abzweigende und nach gewissem Abstand wieder ebenso zuführende, gegebenenfalls mit einer Pumpe (nicht abgebildet) ausgerüstete Nebenleitungen (7 = Bypass-Leitungen) vorgesehen.
Der mehr oder weniger senkrecht zvir Materialtransportrichtung sich öffnende Eingang oder Ausgang für den jeweiligen Bypass (7) führt zwangsläufig zur Durchströmung des zu färbenden Faserkabels (1), da das Material vom Hauptkanal· (6), durch welchen es läuft, ziemlich eng umschlossen wird und somit praktisch keinen Raum für eine don War en strang (1.) in Fortbewegungsrichtung begleitende Färbeflotte (5) bietet. Infolgedessen muß
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-S-
diese Färbeflotte (5) senkrecht durch das Textilgut (1) fließen, weil an denjenigen Stellen, wo ein Bypass-Anschluß vorhanden ist, das Material (vorübergehend) geringere Packungsdichte aufweist und somit eine Möglichkeit für die Flottendurchströmung gegeben ist. Die Anzahl derartiger Bypass-Leitungen (7) kann 2 bis 10 betragen. Die Abmessungen der Abstände a der Bypass-Leitungen (7) voneinander zum Durchmesser d des Hauptkanals (5) liegen im Verhältnis a ^- b.
Wie schon erwähnt kann der Kanal (6) selbst an den Rohrenden durch ein Walzenpaar (2) einseitig, z.B. am Eingang, oder auf beiden Seiten geschlossen sein. Dadurch wird eine etwa gleichsinnige Richtung des Flüssigkeitsstromes (5) zusammen mit dem Faserkabel (1) erzwungen.
Wenn der Kanal (6) am Eingang durch ein .Quetschwerk (2) geschlossen ist, kann man das Faserkabel (1) aber auch so hindurchführen, daß die Strömung der Behandlungsflüssigkeit (5) etwa gegensinnig (nicht dargestellt) der Transportrichtung des Faserkabels■(1) verläuft. Dies ist dann besonders vorteilhaft, falls die gesamte Faserstraße in einer Art Gegenstroin gefahren wird.
Für das Verständnis der vorstehenden Erläuterungen zum Richtungssinn des Flottons.tromes (5)" muß man berücksichtigen, .daß es sich bei der Bezeichnung "entgegenströmende Flotte" entsprechend, der Bedeutung dieser·." Erfindung nicht um das typische Gegonstromprinzip handelt, sondern daß der Lauf der Flotte (5) und ihre Bewegung in diesen Fällen - sofern dieselbe nicht in gleicher Richtung zum sich bewegenden Material (1) verläuft dem Material (1) entgegengerichtet ist; allerdings imitier vorausgesetzt unter Zuhilfenahme eines Bypass-Systems (7).
315HG5.
■- -7 "-
Der Kanal (6) hat einen Querschnitt, der dem des laufenden Faserkabels (1) angepaßt ist, und kann rund, quadratisch oder rechteckig sein. Vorzugsweise ist er rund,
Erfindungsgemäß können'auch mehrere Kanal-Einheiten des oben dargelegten Kennzeichens hintereinander geschaltet angeordnet sein/ wobei in jeder Einheit gewaschen (gespült) oder gefärbt werden kann (jeweils im Gleichstrom, jeweils im Gegenstrom oder auch wechselweise).
, ·
Nach dem neuen Verfahren kann man zur Beeinflussung der Flottenströmung aber auch so vorgehen, daß man das Kabel innerhalb der Naßbehandlungszone im wesentlichen sinusförmig sowie annähernd spannungsfrei .durch einen von zwei parallel gegenüberliegenden, angetriebenen endlosen Siebbändern gebildeten kanalförmigen Raum führt und durch die Rotation der Siebbänder weitertransportiert; die Durchströmung der Flotte durch das kontinuierlich laufende Strangmaterial quer zu dessen Fortbewegungsrichtung sowie abwechselnd von verschiedenen Seiten her erfolgt dann unter Zuhilfenahme des Flüssigkeitsdruckes, welcher durch die Behandlungsflotte bewirkt wird, die zwischen den beiden Siebbändern aus zwei oder mehreren, über die Länge der für·den Warentränsport bestimmten Strecke in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zugleich zueinander·versetzt angeordneten Sprühdüsen austritt. ' ' .
Die zur Durchführung dieser Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens zum gleichmäßigen Naßbehandeln .von Kabeln im Gelzustand benötigte Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge einer Spinnstraße (nicht abgebildet) in Fortbewegungsrichtung des strangförmigen Spinngutes im Anschluß an das Koagulationsbad (nicht abgebildet) entweder in einem geschlossenen oder in einem trogförmigen Behälter (nicht abgebildet) mindestens eine apparative
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-A-
- fa -
Einheit angeordnet ist, die aus einem von zwei parallel gegenüberliegenden, antreibbaren endlosen Siebbändern (8) gebildeten kanalförmigen Raum für das kontinuierlich die Naßbehandlungszone (Fig.2) durchlaufende Strangmaterial (1) besteht; darin sind zur Steuerung einer Flottenströmung (5) quer über die Länge der für den Warentransport bestimmten Strecke zwischen den beiden Siebbändern (8) zwei oder mehrere, in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zugleich zueinander versetzt angeordnete' Sprühdüsen (9) vorgesehen. ·
Entsprechend dieser Ausführungsform der Erfindung entfallen die Bypass-Leitungen (7) laut Fig. 1; die Strömungsrichtung und die wechselseitig auf das Material einströmende Flotte (5) werden hier durch die Funktion von gegeneinander versetzten Sprühdüsen (9) bewirkt. Die Sprühdüsen '(9) drücken während des Sprühvorgangs das flachliegende und ohne Zug laufende Kabel (1) gegen die langsam sich bewegenden Siebbänder (8). Die Vorrichtung befindet sich entweder in einem geschlossenen Kanalsystem oder über einem für die abtropfende Behandlungsflotte (5) geeigneten Auffangtrog (beides nicht abgebildet).
Schließlich läßt sich erfindungsgemäß die Beeinflussung der Flottenströmung auch dadurch ausführen, daß man das Kabel innerhalb der Naßbehandlungszone unter mäanderförmiger Umschlingung sowie annähernd spannungsfrei über zwei oder mehrere hintereinandergeschaltete, hauptsächlich unterhalb des Flottenspiegels angeordnete Siebtrommeln führt und durch die Rotation derselben weitertransportiert; die Durchströmung der Flotte durch das kontinuierlich laufende Strangmaterial· quer zu dessen Fortbewecjungsrichtung sowie in alternierender Reihenfolge von einer Trommel zur anderen abwechselnd von verschiedenen Seiten her erfolgt dann, unter Zuhilfenahme des Flüssigkeitsdruckevs, welcher über .die Länge der für den Waren-
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transport bestimmten Strecke aufgrund von nach dem Trommelinnerη gerichtetem Saugzug bzw. von höherem Flotten niveau außerhalb des Trommelmantels unter Hindurchsaugen bzw. Hindurchpressen der Behandlungsflotte durch die Perforation des Trommelmantels und damit durch das darüber liegende Textilgut bewirkt wird.
Zum gleichmäßigen Naßbehandeln von Kabeln im Gelzustand nach der zuletzt erwähnten Variante des erfindungs gemäßen Verfahrens findet eine. Vorrichtung Verwendung, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß im■Zuge einer Spinnstraße (nicht abgebildet) in Fortbewegungsrichtung des strangförmigen Spinngutes im Anschluß an das Koagulationsbad (nicht abgebildet) entweder in einem geschlossenen oder in einem trogförmigen Behälter (10) mindestens·eine apparative Einheit angeordnet ist, die aus zwei oder mehreren hintereinandergeschalteten Siebtrommeln (11) als Träger- und Transportelement für das kontinuierlich die Naßbehandlungszone (Fig* 3a bzw. Fig.
3b) durchlaufende Strarigmaterial (1) besteht, welche über die Walzenbreite miteinander in Berührung stehen, die um ihre Achse antreibbar sind, wobei die Drehung der sich jeweils berührenden Trommeln (11) entsprechend der Transportrichtung des Kabelstfanges (1) gegenläufig erfolgt; die im Trommelinnern feststehend angebrachte Abdeckbleche (12) aufweisen, welche die Rotation der Trommeln (11) nicht mitvollziehen, und worin zur Steuerung einer Flottenströmung (5) quer über.die Lange der für den Warentransport bestimmten Strecke an den Stirnseiten der Trommeln (11) Pumpen (nicht abgebildet) angeordnet sind, die beim Betrieb einen nach dem Trommelinnern gerichteten Saugzug auf die Flotte (5) und durch die aufliegende Ware (1) erzeugen.
5 Obwohl die Siebtronunelanlage zur Durchführung des Verfahxens verhältnismäßig klein ist, entsteht durch die spezielle Walzenanordnung (11) eine verhältnismäßig
lange Behandlungsstrecke- Dadurch.kann der Prozeß mit zieml-icher Geschwindigkeit vor sich gehen. Gemäß dieser Anlage wird das Faserkabel (1) zweckmäßig über ein Walzenpaar (2)· in den Naßbehandlungsraum (Fig. 3a bzw. Fig. 3b) eingefahren und dort über die Siebtrommeln (11) unter .wechselseitiger Durchfluturig durch·die gegebenenfalls heiße Flotte (5) geführt, wobei ein äußerst intensiver Kontakt mit der Beharidlungsf lotte. (5) gegeben ist. Die im Trommelinnern angebrachten Abdeqkbleche (12) be-
TO wirken, daß die Ware durch den·Saugzug von einer Siebtrommel (11) zur anderen abgegeben wird. Der Durchmesser wie die Anzahl und Anordnung der'Siebtrommeln (11) kann den jeweiligen Verhältnissen und.technischen Gegebenheiten angepaßt werden. Es ist dabei nicht erforderlich, daß die Siebtrommelanlage voll mit der Behandlungsflotte (5) gefüllt ist.
Die vorliegende Erfindung" wird an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Die abgebildeten Figuren zeigen als schematische Seitenansicht jeweils eine Naßbehandlungszone, wobei die Richtung der Flottenströmung gemäß der apparativen Anordnung entsprechend Fig. 1 mit Hilfe von Bypass-Leitungen, entsprechend Fig. 2 mit Hilfe von Sprühdüsen,und entsprechend Fig. 3a mit Hilfe von Siebtrommeln gesteuert wird. Figur 3b beinhaltet eine Kombination hinsichtlich einer gemeinsamen Anwendung von Sprühdüsen und Siebtrommeln. Die hierbei verwendeten Bezugszeichen sind mit den im obigen Text für diesen Zweck gebrauchten'Ziffern identisch.
Neben diesen hier illustrierten Ausführungsformen können noch andere Vorrichtungen, die sich in maschinentechnischer Hinsicht von den vorbeschriebenen Modellen unterscheiden, für das Färben bzw. Behandeln von beispielsweise Polyacrylnitril-Gelkabeln eingesetzt werden. Auch hJe.r isL das Prinzip der wechsel seil· ig on Durchs trömung
■" :i.:„ . '..:■ ' 315U65 ■ - 45 -
mit einer senkrecht zur Materialtransportrichtung geführten Flotte obligatorisch.
Zum Naßbeh'andeln, d.h. Waschen, eventuell Bleichen, Färben und Spülen, werden im vorliegenden Falle die unverstreckten Fasern oder Fäden - ohne getrocknet zu sein -- eingesetzt und von dem jeweiligen Behandlungsmedium durchströmt. Die Behandlungsflotte kann aus Wasser, organischen Lösemitteln oder solchen Mischungen untereinander bestehen. Sie kann Temperaturen zwischen und 1000C aufweisen und übliche Hilfsmittel sowie Farbstoffe und Chemikalien enthalten. Die Verweilzeit in den Behandlungsflüssigkeiten beträgt 2 bis.20 Sekunden.
Die Weiterbehandlung des Fasermaterials erfolgt je nach der vorhergegangenen Behandlungsart: Bei Wasch- und Ausrüstungsvorgängen, -auch bei kombinierten Prozessen, schließt sich eine Trocknung, gegebenenfalls mit gleichzeitigem Fixieren der aufgebrachten Hilfsmittel an. Nach einem Färbevorgang werden die auf dem Faserkabel aufgebrachten Farbstoffe entsprechend den vorhandenen.Möglichkeiten fixiert, wobei es im Rahmen der vorliegenden Anmeldung unwesentlich ist, ob der Fixiervorgang nach alten Methoden oder nach neuesten Erkenntnissen abläuft.
Die gefärbten Faserkabel werden anschließend unter praxisüblichen Bedingungen verstreckt, aviviert und gegebenenfalls unter Zulassung"von Schrumpf getrocknet.
Die Naßbehandlungsoperation nach der vorliegenden Erfindung läßt sich auf Fasnrkabel anwenden, die aus Regoneratccllulose, Polyacrylnitrilfasern oder anderen Polymeren bestellen. Besonders geeignet ist das neuartige Verfahren 'setmt Vorrichtung für ein PoIyacrylnitrj.l~--Gelk.abel, welches nacheinander gewaschen, gefärbt und nachgespült werden kann. Auf diese We.isc sind Kabel bis zu 10 Millionen dl.ex einer kontinuierlichen Prozeßführung zugänglich.
-vz-
Neben den Polymeren des Acrylnitrils kommen für den-Einsatz nach dem beanspruchten Verfahren als zu verspinnende Substrate.Mischpolymerisate des Acrylnitrils mit anderen Vinylverbindungen in Betracht, wobei diese Mischpolymerisate mindestens 50 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 85 Gew.-% Acrylnitril-Einheiten aufweisen. Die verwendeten Homopolymerisate von Acrylnitril oder dessen Mischpolymerisate sind meistens sauer modifiziert.
Für das erfindungsgemäße Verfahren können kationische Farbstoffe sowohl vom mono-qüartären als auch bisquartären Typ eingesetzt werden, die den verschiedensten chemischen Verbindungsklassen angehören, so insbesondere der Klasse der Monoazofarbstoffe, der Disazofarbstoffe, der Methin-, Azamethin- und Diazamethin-Farbstoffe und der Naphthalactam-Farbstoffe.
Die nachstehenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung. Die darin angegebenen Teile und Prozentangaben sind Gewichtsteile und Gewichtsprozente, sofern nichts anderes vermerkt ist.
Beispiel 1
10
Ein Acrylnitril-Mischpolymerisat aus 94 % Acrylnitril, 5 % Acrylsäuremethylester und 1 % Na-Methallylsulfonat wird in Form einer 28%igen Spinnlösung in Dimethylformamid nach Standardbedingungen bei 800C unter Einsatz einer 1OO-Loch-Spinndüse mit einem Lochdurchmesser von 80 ixm. naß versponnen, wobei man ein Koagulationsbad von 500C verwendet, welches aus 50 % Dimethylformamid und 50 % Wasser besteht.
15 20 25
Das erhaltene Fadenmaterial läßt man sodann ohne vorherige Trocknung bei langsamer Fortbewegung in ein Kanalsystem gemäß Fig. 1 einlaufen, wo es im Verlauf der. Warenpassage unter starker Flottenströmung mit einer mittels Essigsäure auf pH 4,5 gestellten Lösung von 0,01 g eines bis-quartären Farbstoffes der Formel
3 J
ZnCl
2 H
in 250 ml Wasser von Raumtemperatur behandelt wird. Nach Ablauf von 10 Sekunden Einwirkungszeit der Färbeflotte auf das Spinngut beobachtet man eine praktisch vollständige Baderschöpfung. Die so behandelten Fäden werden anschließend mit Wafsser gespült, wie üblich verstreckt, relaxiert und getrocknet.
Man erhält eine blaustich ig rote Färbung mit ciusgezeichneten Echtheiten, hauptsächlich besonders guten Naßechtheiten und sehr guten 1. i chi.echt holten .
-AS-
Beispiel 2
Ein Acrylnitril-Mischpolymerisat aus 85 % Acrylnitril/ 13 % Vinylchlorid und 2 % Na-Allylsulfonat wird in Form einer 28%igen Spinnlösung in Dimethylformamid nach Standardbedingungen bei 800C unter Einsatz einer 100-Loch-Spinndüse mit einem Lochdurchmesser von 80 μκι naß versponnen, wobei man ein Koagulationsbad von 500C verwendet, welches aus 5.0 % Dimethylformamid und 50 % Wasser besteht.
Das erhaltene Fadenmaterial wird sodann ohne vorherige Trocknung bei langsamem Warenlauf durch eine Siebtrommelvorrichtung gemäß Fig. 3a geführt, wo es bei hoher Flottengeschwindigkeit der Durchströmung von einer mittels Essigsäure auf pH 4,8 gestellten Lösung von 0,01 g eines mono-quartären Farbstoffes der Formel
(CH-.) ~N -CH^-CO
in 250 ml Wasser von Raumtemperatur ausgesetzt ist. Nach Ablauf von 5 Sekunden Ve.rwcilzeit" des Spinngutes in der \ Färbeflotte beobachtet man eine praktisch vollständige Baderschöpfung. Die so behandelten Fäden werden an-. schließend mit V/asser gespült, wie üblich verstreckt, relaxiert und getrocknet:. .
Man erhält eine Orange-Färbung mit ausgezeichneten Echtheiton, hauptsächlich besonders guten Naßechtheiten und sehr gaben Lichtecht holten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum gleichmäßigen Naßbehandeln im Zuge des Herstellungsprozesses von nach einem üblichen Naßspinnverfahren erzeugten Kabeln aus Synthese- oder Regeneratfasern im Gelzustand, dadurch gekennzeichnet, daß man das Spinngut im Anschluß an den Koagulationsvorgang in Strangform kontinuierlich durch den Naßbehandlungsraum führt und dort - zumindestens einmal innerhalb einer räumlich beschränkten Zone -die gegebenenfalls ein Behandlungsmittel, aufweisende Flotte zwingt, über die Länge der für den Warentransport bestimmten Strecke mehrfach abwechselnd von verschiedenen Seiten her sowie weitgehend senkrecht zur Fortbewegungsrichtung des Strangmaterials das laufende Textilgut über den gesamten Kabelquerschnitt intensiv zu durchdringen. - ■
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Kabel innerhalb der Naßbehandlungszone annähernd spannungsfrei durch ' ein mit Flotte gefülltes sowie mittels Quetschwalzen am Wareneinlaß und gegebenenfalls auch am Warenauslaß gegenüber einem Flottenaustritt abgesichertes Kanalsystem führt,und daß die. Durchströmung der Flotte durch das kontinuierlich laufende Strangmaterial quer zu dessen Fortbewegungsrichtung sowie abwechselnd von verschiedenen Seiten her unter Zuhilfenahme des · Flüssigkeitsdruckes erfolgt, welcher durch die über die Länge der für· den Warentransport bestimmten Strecke (Hauptkanal) entnommene und nach gewissem Abstand wieder zugeführte Behandlungsflotte bewirkt wird, die aus zwei oder mehreren, am Hauptkanal in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zueinander versetzt angeordneten Nebenloitungen (Bypass-Le.i.tungen) austritt.
    HOE 81/F 332+H
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Kabel innerhalb der Naßbehandlungszone annähernd spannungsfrei durch einen von zwei parallel gegenüberliegenden, angetriebenen endlosen Siebbändern gebildeten kanalförmigen Raum führt und durch die Rotation der Siebbänder weitertransportiert, und daß die Durchströmung der Flotte durch das kontinuierlich laufende Strangmaterial quer zu dessen Fortbewegungsrichtung sowie abwechselnd von verschiedenen Seiten her unter Zuhilfenahme des Flüssigkeitsdruckes erfolgt, welcher durch die Behandlungsflotte bewirkt wird, die zwischen den■ beiden Siebbändern aus .zwei oder mehreren, über'die Länge der für den Warentransport bestimmten Strecke in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zugleich zueinander versetzt angeordneten Sprühdüsen austritt. ·
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Kabel innerhalb der Naßbehandlungszone unter mäanderförmiger Umschlingung sowie annähernd " spannungsfrei über zwei oder mehrere hintereinandergeschaltete, hauptsächlich unterhalb des Flottenspiegels angeordnete Siebtrommeln führt und durch die Rotation derselben weitertransportiert, und daß die Dnrchströmung der Flotte durch das kontinuierlich laufende Strangmaterial quer zu dessen Fortbewegungsr-ichtung sowie in alternierender Reihenfolge von einer Trommel zur anderen abwechselnd von verschiedenen Seiten her unter Zuhilfenahme des Flüssigkeitsdruckes erfolgt, welcher über die Länge der für den Warentransport bestimmten Strecke aufgrund von nach dem Trommelinnerη gerichtetem Saugzug bzw. von höherem Flottenniveau außerhalb des Trommelmantels unter Hindurchsaugen· bzw. Hindurchpressen der Bchandlungsf3otte durch die Per-
    . HOE 81/F 332+H
    foration des Trommelmantels und damit durch das darüber liegende Textilgut bewirkt wird.
    5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Flotte eine.'Färbeflüssigkeit mit einer Temperatur im Bereich von 10° b-is 1000C verwendet.
    6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man Kabel aus Polyacrylnitrilfasern im Gelzustand mit kationischen Farbstoffen färbt.
    7„ Vorrichtung zum gleichmäßigen Naßbehandeln von Kabeln im Gelzustand zwecks Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge einer Spinnstraße in Fortbewegungsrichtung des strangförmigen Spinngutes im Anschluß an das Koagulationsbad mindestens eine apparative Einheit angeordnet ist, die aus einem röhrenförmigen Kanalsystem besteht, welches mittels Quetschwalzen am Wareneinlaß und gegebenenfalls auch am Warenauslaß gegenüber einem Flottenaustritt abgesichert ist, mit Flottenzuleitungen und Flottenabfluß versehen ist, und worin zwei oder mehrere, in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zugleich zueinander versetzt angeordnete, nahezu senkrecht vom Hauptkanal abzweigende und nach gewissem Abstand wieder ebenso.zuführende, gegebenenfalls mit einer Pumpe ausgerüstete Nebenleitungen (Bypass-Leitungen) vorgesehen sind.
    8. Vorrichtung zum gleichmäßigen Naßbchandeln von Kabeln im Gelzustand zwecks Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge einer Spinnstraße in Fortbewegungsrichtung des strangförmigen Spinngutes im Anschluß an das Koagulationsbad "mindesten R eine; apparel I ivo Einhalt angeordnet ist, die aus einem von zwei parallel gegenüberliegenden,
    315H65
    HOE 81/F -332+H
    antreibbaren endlosen Siebbändern gebildeten kanalförmigen Raum besteht, und worin zwischen den beiden Siebbändern zwei oder mehrere, in alternierender Reihenfolge jeweils gegenüber sowie zugleich zueinander versetzt angeordnete Sprühdüsen vorgesehen sind
    9. Vorrichtung zum gleichmäßigen Naßbehandeln von Kabeln im Gelzustand zwecks Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge/ einer Spinnstraße in Portbewegungsrichtung des strang förmigen Spinngutes im Anschluß an das Kpagulationsbad mindestens eine apparative Einheit angeordnet ist, die aus zwei oder mehreren hintereinandergeschalteten Siebtrommeln besteht, welche über die Walzenbreite miteinander in Berührung stehen, die um ihre Achse antreibbar sind, die im Trommelinneren feststehend angebrachte Abdeckbleche- aufweisen, und worin an den Stirnseiten der Trommeln Pumpen angeordnet sind.
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