DE3151056A1 - Mit einem ladearm verbundenes greiferfutter - Google Patents
Mit einem ladearm verbundenes greiferfutterInfo
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Description
- Mit einem Ladearm verbundenes Greiferfutter
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 Solche Greiferfutter werden beim Transport von Werkstücken der verschiedensten hrt eingesetzt und dienen beispiels-Weise der Beschickung von Werkzeugmaschinen. Dabei ist es bekannt, das Werkstück, z.B. einen Kugellagerring, mit radial verschiebbaren Spannpratzen festzuhalten. Solche radial verschiebbare Spannpratzen erlauben jedoch nur einen verhältnismäßig geringen Durchinesserbereich der Werkstücke und müssen bei stark wechselndem Durchmesser ausgewechselt werden. Dies bedeutet einen erheblichen Zeitverlust im Fertigungsablauf und einen umständlichen Aufbau des Futters. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Greiferfutter zu schaffen, das bei einfachstem Aufbau einen möglichst großen Spannbereich aufweist und mit dem die Werkstücke rasch spannbar sind.
- Diese aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Die schwenkbar gelagerten Spannhebel ergeben bei gegebenen Außenabmessungen des Futtergehäuses dadurch einen maximalen Spannbereich, so daß ohne Austauschen der Spannelemente die verschiedensten Werkstücke gespannt werden können.
- Wird das Greiferfutter erfindungsgemäß in allseits geschlossener Bauweise ausgeführt, dann ist es besonders unempfindlich gegen Verschmutzung und damit weitgehend Wartungsfrei.
- Der einfache Aufbau erlaubt dazuhin eine einfache wirtschaftliche Fertigung.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Äusführungsform kann das Greiferfutter erfindungsgemäß mit einer zwischen Futtergehäuse und Kupplungsplatte angeordneten Rutschkupplung versehen sein. Die Verschwenkbewegung der Kupplungsplatte erfolgt dabei gegen die Xeibungskraft der Rutschkupplung.
- Wird jetzt bei einer Betriebsstörung die Kraft fr die Betätigung der Kupplungsplatte unterbrochen, dann hält die Spannkraft der Rutschkupplung das Werkstück fest, so daß dieses nicht abfallen kann.
- Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben.
- Es zeigen: Fig. 1 Komplette ladeeinrichtung mit Greiferfutter, schematisch.
- Fig. 2 Vorderansicht eines Greiferfutters, Fig. 3 Schnitt nach Linie Ill-Ill in Fig. 2 Fig. 4 Schnitt ähnlich Fig. 3 eines zweiten Ausführungsbeispiels.
- Mit der in Fig. Ischematisch dargestellten Ladeeinrichtung gelangen die Werkstücke 1 Uber die Entnahmestation 2 in den Bereich des Ladearms 3, an dessen freiem Ende das Greiferfutter 4 angeordnet ist. Dieses bewegt die Werk-und stücke 1 zur Bearbeitungsstation 51 von dort nach der Bearbeitung zur Abgabestation 6.
- Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, weist das Greiferfutter 4 ein allseits geschlossenes Futtergehäuse 7 auf, bei dem der Gehäusetopf 8 durch einen Deckel 9 verschlossen ist.
- Der Gehäusetopf 8 ist fest mit dem Ladearm 3 verbunden.
- In der Nähe des Außenumfangs von Gehäusetopf 8 sind zwischen Deckel 9 und Boden 10 von Gehäusetopf 8 die Achsen 11 gelagert, die den Boden 10 nach außen überragen.
- An diesen herausragenden Enden sind gegen Verdrenen gesicherte Spannhebel 12 aufgeschoben, die durch Schrauben 13 am Ijerausfallen gehindert werden. Am freien Ende der Spannhebel 12 sind Greifelemente 14 in Form von Spannstiften zum Festhalten der Werkstücke 1 befestigt.
- Auf einer konzentrischen Nabe 15 des Futtergehäuses 7 ist eine Kupplungsplatte 16 schwenkbar gelagert. Kupplungsplatte 16 ist über gegabelte Laschen 17 mit einer Nockenhülse 18 gelenkig verbunden, wobei die Nockenhülse 18 gegen Verdrehen gesichert auf die Achse 11 aufgeschoben ist.
- Mit einem Auge 19 von Kupplungsplatte 16 ist eine weitere gabelförmige Lasche 20 gelenkig verbunden, die an ihrem anderen Ende mit einer Kolbenstange 21 ebenfalls gelenkig verbunden ist. Kolbenstange 21 ist Teil eines nicht dargestellten Kolbens einer nicht dargestellten Druckmittelverschiebeeinheit zur Betätigung von Kolbenstange 21.
- Die Kupplungsplatte 16 weist an ihrem Außenumfang zwei gegen einander gerichtete Anschlagflächen 22 auf, in deren Zwischenraum ein mit dem Futtergehäuse 7 verbundener Anschlagstift 23 angeordnet ist.
- In einer Sacklochbohrung 24 von Nabe 15 ist ein Zapfen 25 verschiebbar gelagert, der ebenfalls den Boden 10 von Gehäusetopf 8 nach außen überragt und auf den eine Druckfeder 26 einwirkt. An seinem äußeren Ende ist eine sternförmige Auswerferplatte 27 befestigt, die zum Auswerfen der Werkstücke 1 nach der Bearbeitung dient.
- Wie Fig. 4 zeigt, kann das Greiferfutter 28 in einem zweiten Ausführungsbeispiel mit einer Rutschkupplung 29 versehen sein. Diese ist wieder in der Nabe 30 von Futtergehäuse 31 angeordnet und wirkt einerseits auf den Boden 32 von Futtergehäuse 31 und andererseits auf die Kupplungsplatte 33. Die Betätigung der Kupplungsplatte 33 durch eine nicht dargestellte Druckmittelverschiebeeinheit erfolgt somit gegen die Reibungskraft der Rutschkupplung 29.
- Diese Reibungskraft ist dauernd wirksam, also auch, wenn ein Druckabfall bei der Druckmittel-Verschiebeeinheit auftritt, so daß das Werkstück auch in diesem Xall sicher festgehalten wird.
- Zur Aufnahme von Werkstück 1 werden die Spannhebel 12 durch die Kolbenstange 21 in die in Fig. 2 ausgezogen gezeichnete Stellung verschwenkt. Eine entsprechende Bewegung der Kolbenstange 21 übt auf die Spannhebel 12 und damit die Greifelemente 14 eine nach außen gerichtete Kraft aus, so daß das Werkstück 1 sicher festgehalten wird. Fig. 2 zeigt weiterhin einen der Spannhebel 12 strichpunktiert in seiner äußersten Schwenkstellung. Da sich dabei die Kupplungsplatte 16 im Uhrzeigersinn bewegt, schlägt sie in dieser Maximalstellung mit ihrer nach unten gerichteten Anschlagfläche 22 am Anschlagstift 23 an.
- Leerseite
Claims (6)
- #atentanspriiche 1) Mit einem Ladearm verbundenes Greiferfutter mit einem Futtergehäuse, an dem kraftbetriebene Spannorgane bewegbar gelagert sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Spannorgane am Futtergehäusesschwenkbar gelagerte Spannhebel (12) aufweisen, die an ihren freien Enden mit Greifelementen (14) für das Werkstück (1) versehen sind.
- 2) Greiferfutter nach anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß in dem allseits geschlossenen Futtergehäuse (7) eine Kupplungsplatte (16) schwenkbar gelagert ist, mit der die Spannhebel (12) gelenkig verbunden ist.
- 3) Greiferfutter nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Spannhebel (12) paralell zur Schwenkebene der Kupplungsplatte (16) am Futtergehäuse (7) schwenkbar gelagert sind.
- 4) Greiferfutter nach Anspruch 2 oder 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kupplungsplatte (16) Anschlagflächen (22) aufweist, die mit einem mit dem Futtergehäuse (7) verbundenen Anschlagstift (23) zusammenwirken.
- 5) Greiferfutter nach einem der Ansprüche 1-4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß am Futtergehäuse (7) eine gegen Wirkung einer Feder (26) verschiebbare Auswerferplatte (27) gelagert ist.
- 6) Greiferfutter nach einem der Ansprüche 2 - 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen Futtergehäuse (31) und Kupplungsplatte (33) eine Rutschkupplung (29) angeordnet ist, und daß die Schwenkbewegung der Kupplungsplatte (33) gegen die Reibungskraft der Rutschkupplung (29) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813151056 DE3151056C2 (de) | 1981-12-23 | 1981-12-23 | Mit einem Ladearm verbundenes Greiferfutter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813151056 DE3151056C2 (de) | 1981-12-23 | 1981-12-23 | Mit einem Ladearm verbundenes Greiferfutter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3151056A1 true DE3151056A1 (de) | 1983-07-14 |
| DE3151056C2 DE3151056C2 (de) | 1986-04-10 |
Family
ID=6149546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813151056 Expired DE3151056C2 (de) | 1981-12-23 | 1981-12-23 | Mit einem Ladearm verbundenes Greiferfutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3151056C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0303000A3 (en) * | 1987-07-14 | 1989-03-22 | Emag Maschinenfabrik Gmbh | Device for centering and clamping workpieces |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4342499C2 (de) * | 1993-12-07 | 1995-11-16 | Mannesmann Ag | Vorrichtung zum Erfassen, Bewegen und/oder Drehen achssymmetrischer Gegenstände |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3393807A (en) * | 1965-10-20 | 1968-07-23 | Tecto Corp | Carrier for radial green tires |
| DE2654445B1 (de) * | 1976-12-01 | 1978-03-02 | Lippert Masch Stahlbau J | Greifvorrichtung zum Erfassen von Brennkapseln |
| DE2503505B2 (de) * | 1975-01-29 | 1978-11-02 | Karl Hoell Kg, 4018 Langenfeld | Greifvorrichtung für Hohltuben |
-
1981
- 1981-12-23 DE DE19813151056 patent/DE3151056C2/de not_active Expired
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Also Published As
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| DE3151056C2 (de) | 1986-04-10 |
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