DE3150867C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
- H03L7/06—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/16—Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/22—Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using more than one loop
- H03L7/23—Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using more than one loop with pulse counters or frequency dividers
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- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem Generator zum Erzeugen einer
Schwingung mit variabler Frequenz, die sich aus einem ganzzahligen
Vielfachen PN einer Grundfrequenz P und einem mit einer
Frequenzsyntheseschaltung erzeugten Frequenzinkrement zusammensetzt,
das seinerseits aus einer Grundfrequenz und einem
in kleinen Schritten variablen Inkrement zusammengesetzt ist,
mit einem ersten programmierbaren Frequenzteiler, der an den
Ausgang der Frequenzsyntheseschaltung angeschlossen ist, mit
einem ersten Phasenkomparator, dessen erster Eingang mit dem
Ausgang des ersten Frequenzteilers verbunden ist und dessen
Ausgang an den Steuereingang eines spannungssteuerbaren Oszillators
führt, mit einem ersten Mischer, dessen Eingängen die
Grundfrequenz P und die Ausgangsfrequenz des spannungssteuerbaren
Oszillators zugeführt wird, mit einem Bandpaßfilter, das
den Ausgang des ersten Mischers mit dem zweiten Eingang des
ersten Phasenkomparators verbindet, und mit einem an den Ausgang
des ersten Oszillators angeschlossenen Frequenzvervielfacher.
Bei einer bekannten derartigen Schaltung (FR-PS 22 30 117)
wird das von dem Oszillator in der ersten Phasenverriegelungsschleife
erzeugte Rauschen multipliziert mit einem Faktor entsprechend
der Zahl der großen Frequenzschritte in der zweiten
Schleife.
Wenn dieser Faktor sehr hoch ist, also bei verhältnismäßig
tiefer Grundfrequenz, um eine feine Frequenzunterteilung zu
erhalten, wird das durch die Phasenverriegelungsschleife eingeführte
Rauschen in hohem Maße vergrößert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Generatorschaltung
zu schaffen, bei der das Rauschen nur um einen Faktor
vergrößert wird, der wesentlich niedriger ist als ein der Anzahl
der großen Frequenzschritte entsprechender Faktor.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Generator dadurch gelöst, daß der Frequenzvervielfacher
als Oberwellengenerator ausgebildet ist, daß eine
Rechenschaltung vorgesehen ist zum Erzeugen eines Teilungsverhältnisses
NR + M zur Verwendung in dem ersten programmierbaren
Frequenzteiler, wobei N und M ganzzahlige Variable sind und R
eine vorgegebene ganze Zahl ist, daß eine Multiplizierschaltung
zum Multiplizieren der Ausgangsfrequenz
des ersten spannungssteuerbaren Oszillators mit dem Faktor
vorgesehen ist und daß die Ausgangsfrequenz der Multiplizierschaltung
als Ausgangsfrequenz des Generators verwendet wird.
Zwar ist es bereits bekannt, ein Teilungsverhältnis NR + M zu
verwenden (rme, Jahrgang 44 (1978) 4, S. 136-139). Des weiteren
ist auch bekannt, die Ausgangsfrequenz des spannungssteuerbaren
Oszillators mit einem geeigneten Faktor zu multiplizieren
(FR-PS 22 30 117), jedoch läßt sich hierdurch offensichtlich
keine Verringerung des Rauschens erreichen. Wesentlich ist
vielmehr hierfür, daß das durch die Frequenzsyntheseschaltung
erzeugte Frequenzinkrement Fo + ε durch den Faktor NR + M geteilt
wird, daß dieses Signal zu der Grundfrequenz P addiert
wird, und daß die so gewonnene Zwischenfrequenz mit dem Faktor
N + M/R multipliziert wird, d. h. mit einer Zahl, die den Bruch
M/R enthält.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
Fig. 1 ist ein Schaltbild eines Frequenzgenerators;
Fig. 2 zeigt das Spektrum der Frequenzen in der
Steuerschleife des Ausgangsoszillators der
Frequenzsyntheseschaltung, und
Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Schaltungsvariante der
Ausgangsstufe der Frequenzsyntheseschaltung.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung eines Frequenzgenerators
umfaßt eine Frequenzsyntheseschaltung 1 zum Erzeugen einer Frequenz
Fo + ε, im folgenden auch Frequenzinkrement genannt, an
die ein Frequenzteiler 2 angeschlossen ist mit dem Teilungsverhältnis
NR + M, wobei N, R und M ganze Zahlen sind und R einen
festen Wert hat. M kann positiv oder negativ ganzzahlig oder
auch Null sein und Werte annehmen, deren Grenzen weiter unten
noch definiert sind. Das Teilungsverhältnis NR + M ist programmierbar.
An den Frequenzteiler 2 ist ein Phasenkomparator 3 angeschlossen,
dessen anderer Eingang von dem Ausgang eines ersten
Mischers 4 angesteuert wird, dessen Eingänge von einer Grundfrequenz
P und der Frequenz eines ersten spannungssteuerbaren
Oszillators 5 angesteuert werden. Zwischen dem ersten Mischer
4 und dem Phasenkomparator 3 liegt ein Bandpaßfilter 6. Der
Ausgang des Phasenkomparators 3 dient als Steuerspannung für
den spannungssteuerbaren Oszillator 5.
Es ist ersichtlich, daß die Frequenz des ersten Oszillators 5
auf einen Wert Fi nachgesteuert wird, im folgenden Zwischenfrequenz
genannt, so daß die Überlagerungsfrequenz Fi-P am Ausgang
des ersten Mischers 4 gleich
ist, so daß sich ergibt:
Dabei ist vorausgesetzt, daß Fi größer als P ist.
An den Ausgang des ersten Oszillators 5 ist ein Frequenzvervielfacher
angeschaltet in Form eines Oberschwellengenerators 7, der
eine Reihe von Frequenzen erzeugt, welche das gesamte Frequenzspektrum
im Bereich der gewünschten Ausgangsfrequenzen überdeckt,
und die am Ausgang 80 eines zweiten spannungsgesteuerten
Oszillators 8 auftreten. Die in einem zweiten Mischer 9 auftretende
Zwischenfrequenz aus der Ausgangsfrequenz Fs des zweiten
Oszillators 8 und der nächstliegenden Frequenz aus dem Spektrum
des ersten Oberwellengenerators 7 wird in einem Bandpaßfilter
10 ausgesiebt und an einen Eingang eines zweiten Phasenkomparators
11 geleitet, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang eines
zweiten Oberwellengenerators 12 verbunden ist, der über einen
zweiten Frequenzteiler 13 mit dem Teilungsverhältnis R von der
Zwischenfrequenz Fi des ersten Oszillators 5 gespeist wird.
Der Ausgang des zweiten Phasenkomparators 11 ist mit einem Eingang
des zweiten spannungsgesteuerten Oszillators 8 verbunden.
Wenn die Regelschleife, die die Frequenz des zweiten Oszillators
8 regelt, sich im eingeschwungenen Zustand befindet, ist
offenbar:
woraus sich ergibt
worin N die Ordnung der Oberwelle des Oberwellengenerators 7
ist und M die Ordnung der Oberwelle aus dem zweiten Oberwellengenerator
12, für die die Zwischenfrequenz des zweiten Mischers
9 gleich der Frequenz der Oberwelle aus dem zweiten Oberwellengenerator
12 ist.
Wenn man in die Formel (2) den Ausdruck Fi aus der Formel (1)
setzt, und wenn man voraussetzt, daß die Größen N und M in beiden
Formeln
identisch sind, dann ergibt sich:
In der Praxis kann P etwa einem Schritt von 10 MHz entsprechen, und
das Inkrement ε kann zwischen 0 und 10 MHz variieren. Fo ist vorzugsweise
ein Vielfaches von P oder von P/R.
Ein besonders günstiger Wert für R ist 5.
Die Frequenz Fo sei z. B. 20 MHz. Die von der Haupt-Frequenzsyntheseschaltung
1 erzeugte Frequenz variiert dann zwischen 20 und 30 MHz.
Die Ausgangsfrequenz umfaßt dann eine Grundfrequenz
Fo/R = 4 MHz,
ein
erstes Inkrement e/R, das zwischen 0 und 2 MHz variiert, ein zweites
Inkrement mit N Schritten von 10 MHz sowie ein drittes Inkrement
mit M Schritten von P/R = 2 MHz.
In Fig. 2 sind die aufeinanderfolgenden Oberwellen Fi N, Fi (N+1),
Fi (N+2) des Frequenzspektrums des ersten Oberwellengenerators 7
durch vertikale Vektoren dargestellt. Die Überlagerungsfrequenz
zwischen der Ausgangsfrequenz Fs und den Frequenzen dieses Spektrums
ist M Fi/R, das heißt, daß die Frequenz Fs für R=5 durch vertikale
Vektoren repräsentiert ist, die links und rechts von einer bestimmten
Harmonischen liegen, etwa für Fi (N+1) in den Entfernungen
M=-1, M=-2, M=-3 und M=+1, M=+2, M=+3 von diesen Harmonischen.
Wenn man erreichen will, daß die Ausgangsfrequenz Fs den gesamten
Frequenzbereich zwischen 100 und 200 MHz in Schritten von 2 MHz
überstreicht, dann muß man N zwischen 10 und 20 variieren, wobei
ε/R die Differenz zwischen der Ausgangsfrequenz Fs und dem nächstliegenden
Vielfachen von 2 MHz ist, und der Wert
welcher
gleich
Fs - NP-ε/R
ist und ein Vielfaches von 2 MHz bildet, zwischen 0 und 8 liegt, das heißt, daß M die Werte -2, -1, 0, +1 und +2 annehmen kann.
ist und ein Vielfaches von 2 MHz bildet, zwischen 0 und 8 liegt, das heißt, daß M die Werte -2, -1, 0, +1 und +2 annehmen kann.
Für M=0 liefert der zweite Mischer die Überlagerungsfrequenz 0,
das heißt eine mit der Phase der Frequenz Fs variable Gleichspannung,
die in dem zweiten Phasenkomparator 11 einfach wieder kopiert
wird.
Wenn man von der Frequenz Fs das Inkrement ε/R von weniger als
2 MHz wieder abspaltet, läßt sich der Rest Fs-ε/R schreiben:
Fo/R + (NR + M) P/R,
also mit den angenommenen Werten:
4 MHz + 2 (NR + M).
Anders ausgedrückt ergibt sich das Teilungsverhältnis NR+M des
Divisors 2 durch Abspalten von 4 MHz von dem Rest und durch Dividieren
des Ergebnisses durch 2. Dieser Wert wird erzeugt mittels
einer Rechnereinrichtung 14, die die oben angeführten Rechenoperationen
ausgehend von der Ausgangsfrequenz Fs, die synthetisiert
werden soll, wie folgt gewinnt:
- - abspalten von Fo/R, also in diesem Fall von 4 MHz,
- - teilen durch P/R, also in diesem Fall durch 2, wobei das Ergebnis das Teilungsverhältnis bildet, von dem aus die Recheneinrichtung 14 über die Leitungen 1401, 1402 und 1403 den Frequenzteiler 2 programmiert
- - von dem Rest, der das Inkrement ε darstellt, wird über die Leitungen 1404, 1405 und 1406 die Haupt-Frequenzsyntheseschaltung 1 programmiert.
Der Aufbau der Recheneinrichtung 14 gehört zum Stand der Technik.
Im folgenden sind einige numerische Beispiele angegeben.
Für Fs=100 MHz ergibt sich
und ε=0, und mit
N=10 ergibt sich M=-2.
Für Fs=200 MHz ergibt sich
und mit N=20 ergibt
sich M=-2.
Für irgendeinen Zwischenwert, etwa
Fs = 123,567 MHz,
nimmt man
N = 12 und ε/R = 1,567, woraus sich
ergibt und also
M=-1.
Die Frequenz am Eingang des Phasenkomparators 3 sei
so daß die Zwischenfrequenz Fi=10,4718 MHz ist. Am
Ausgang des ersten Oberwellengenerators 7 entsteht u. a. die zwölfte
Oberwelle von Fi, das ist 125,6614 MHz mit Fo=123,567 MHz, oder
die subtraktive Zwischenfrequenz 2,0944 MHz. Diese Zwischenfrequenz
gelangt an den zweiten Phasenkomparator 11 mit Fi/5 · M=2,0944
MHz.
Betrachtet man nunmehr Fig. 2, so erkennt man, daß der Bandpaßfilter
10 einen Durchlaßbereich aufweisen muß, der in Fig. 2 gestrichelt
dargestellt ist, so daß die Überlagerungsfrequenzen entsprechend
M=±2 noch durchgelassen werden, während die Überlagerungsfrequenzen
entsprechend M=±3 ausgefiltert werden. Die Filterung
ist daher leicht zu lösen, wenn man R=5 wählt, wie im
vorliegenden Fall. Mit R=3,7 oder 9 usw. läßt sich das Filtern
ebenfalls noch gut lösen, da man unabhängig von der Größe von R
eine vergleichbare Situation hat wie in Fig. 2, wobei die Frequenzen
FiN + 2 Fi/5 und
Fi(N + 1) - 2 Fi/5
symmetrisch zu der Frequenz
FiN + Fi/2
liegen.
Es läßt sich jedoch zeigen, daß die Kodierung für die Programmierung
des Frequenzteilers 2 komplizierter zu realisieren ist für
von 5 verschiedene ungeradzahlige Werte von R. Wenn man für R den
Wert 5 nimmt, ergibt sich also die günstigste Lösungsmöglichkeit.
Für geradzahlige Werte von R, etwa 8 oder 10, kann die Schaltung
ähnlich arbeiten wie oben beschrieben, ausgenommen dann, wenn die gewünschte
Frequenz einer Stellung der Regelschleife entspricht, die
mittig zwischen zwei aufeinanderfolgenden Frequenzen Fi · N . . .
Fi · (N+1) usw. liegt.
In diesem Fall, z. B. für R=10, fällt die Frequenz
Fi · N + 5 Fi/10
mit der Frequenz
Fi · (N + 1) - 5 Fi/10
zusammen, und die Trennung dieser beiden Frequenzen durch Filtern ist nicht möglich. Als Lösung hierfür bietet sich die in Fig. 3 dargestellte Schaltung an, die anstelle des entsprechenden Schaltungsteiles von Fig. 1 an den ersten Oszillator 5 angeschaltet wird. Diese Schaltung entspricht der Schaltung von Fig. 4 der FR-PS 23 05 888.
zusammen, und die Trennung dieser beiden Frequenzen durch Filtern ist nicht möglich. Als Lösung hierfür bietet sich die in Fig. 3 dargestellte Schaltung an, die anstelle des entsprechenden Schaltungsteiles von Fig. 1 an den ersten Oszillator 5 angeschaltet wird. Diese Schaltung entspricht der Schaltung von Fig. 4 der FR-PS 23 05 888.
Die als Eingangsfrequenz verwendete Zwischenfrequenz Fi des ersten
Oszillators 5 wird in dem Verdoppler 15 mit 2 multipliziert und
normalerweise einem Frequenzteiler 16 mit dem Teilungsverhältnis 2
zugeführt, dessen Ausgang mit einem Multiplikator 70 verbunden ist
mit dem Vervielfachungsfaktor N, der wiederum einen Mischer 90 ansteuert,
dessen anderer Eingang von einem Oszillator 81 angesteuert
wird. Der Ausgang des Frequenzteilers 16 ist mit einem Frequenzteiler
130 mit dem Teilungsverhältnis R verbunden, auf den wiederum
ein Multiplikator 120 mit dem Multiplikationsfaktor M folgt, dessen
Ausgang einen Phasenkomparator 110 ansteuert. Der Ausgang des
Mischers 90 ist über einen Filter 100 mit dem anderen Eingang des
Phasenkomparators 110 verbunden, dessen Ausgang die Frequenz des
Oszillators 81 steuert.
Die oben beschriebene Schaltung arbeitet für Frequenzen Fs, die
nicht dem Wert M=5 entsprechen, wie diejenige von Fig. 1.
Für diejenigen Frequenzen Fs, die dem Wert M=5 entsprechen, öffnet
die logische Schaltung 17 einen normalerweise geschlossenen
Schalter 18 und schließt einen normalerweise offenen Schalter 19.
Daraus ergibt sich, daß die Frequenz 2 Fi direkt auf den Eingang
des Multiplikators 70 sowie den Eingang des Frequenzteilers 130
durchgeschaltet wird. Das am Ausgang des Multiplikators 70 auftretende
Frequenzspektrum umfaßt also die Frequenzen 2 Fi, 4 Fi, 6 Fi . . .,
so daß die Filterung leicht durchgeführt werden kann.
Es sei hervorgehoben, daß sowohl die Schaltung nach Fig. 1 als auch
die gemäß Fig. 3 modifizierte Schaltung nur funktionieren können,
wenn man vorher die Frequenz des letzten Oszillators 8, 81 auf einen
Wert nahe Fs eingestellt hat, so daß die entsprechende Regelschleife
in ihrem Fangbereich arbeitet.
Die Annäherung der Oszillatorfrequenz des letzten Oszillators kann
auf verschiedene Weise vorgenommen werden. Für Ausgangsfrequenzen
in der Größe von Gigahertz kann der letzte Oszillator 8, 81 durch
Analogtechniken auf die Frequenz grob eingestellt werden. Für niedrigere
Frequenzen wird vorzugsweise eine Regelschleife mit numerischer
Annäherung gewählt, etwa gemäß der FR-PS 15 85 829.
Bei der Schaltung nach Fig. 1 ist die Regelschleife für die numerische
Annäherung an die Frequenz besonders einfach ausgebildet
und umfaßt den fünften Frequenzteiler 20 mit dem Teilungsverhältnis
P, den zweiten Frequenzteiler 13, den dritten Phasenkomparator
21, den dritten Frequenzteiler 22 mit dem Teilungsverhältnis P,
den zweiten Oszillator 8, den vierten Frequenzteiler 23 mit dem
Teilungsverhältnis NR + M, das durch die Recheneinrichtung 14 programmierbar
ist, und einen Schalter 24, der die Regelschleife einzuschalten
gestattet, wenn die Annäherung an die bestimmte Frequenz
vollendet ist, das heißt bei:
Fs/P (NR + M) = Fi/RP
woraus sich ergibt
Man erkennt, daß die in der Regelschleife des zweiten Oszillators
8 auftretenden Frequenzen sämtlich Brüche von Untervielfachen der
Oszillatorfrequenz sind. Daraus ergibt sich, daß keine Koinzidenz
oder Quasikoinzidenz zwischen Oberwellen dieser Frequenzen und der
Ausgangsfrequenz auftreten kann und daß jede tieferfrequente Überlagerungsfrequenz,
die die Spektraleinheit des Ausgangssignals
beeinflussen könnte, nicht auftreten kann.
Claims (6)
1. Generator zum Erzeugen einer Schwingung mit variabler Frequenz,
die sich aus einem ganzzahligen Vielfachen PN einer
Grundfrequenz P und einem mit einer Frequenzsyntheseschaltung
(1) erzeugten Frequenzinkrement zusammensetzt, das
seinerseits aus einer Grundfrequenz Fo und einem in kleinen
Schritten variablen Inkrement ε zusammengesetzt ist,
mit einem ersten, programmierbaren Frequenzteiler (2), der
an den Ausgang der Frequenzsyntheseschaltung angeschlossen
ist, mit einem ersten Phasenkomparator (3), dessen erster
Eingang mit dem Ausgang des ersten Frequenzteilers (2) verbunden
ist und dessen Ausgang an den Steuereingang eines
spannungssteuerbaren Oszillators (5) führt, mit einem
ersten Mischer (4), dessen Eingängen die Grundfrequenz P
und die Ausgangsfrequenz des spannungssteuerbaren Oszillators
(5) zugeführt wird, mit einem Bandpaßfilter (6), das
den Ausgang des ersten Mischers (4) mit dem zweiten Eingang
des ersten Phasenkomparators (3) verbindet, und mit
einem an den Ausgang des ersten Oszillators angeschlossenen
Frequenzvervielfacher, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzvervielfacher als Oberwellengenerator
(7) ausgebildet ist, daß eine Rechenschaltung (14)
vorgesehen ist zum Erzeugen einer Teilungsverhältnisses NR + M
zur Verwendung in dem ersten programmierbaren Frequenzteiler
(2), wobei N und M ganzzahlige Variable sind und R
eine vorgegebene ganze Zahl ist, daß eine Multiplizierschaltung
zum Multiplizieren der Ausgangsfrequenz
des ersten spannungssteuerbaren Oszillators
(5) mit dem Faktor
vorgesehen ist und daß
die Ausgangsfrequenz der Multiplizierschaltung als Ausgangsfrequenz
des Generators verwendet wird.
2. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorgegebene ganze Zahl R ungerade
ist.
3. Generator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorgegebene ganze Zahl R=5
ist.
4. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Ausgang des ersten spannungssteuerbaren
Oszillators (5) angeschlossene
Multiplizierschaltung einen ersten Oberwellengenerator (7) umfaßt,
der die Zwischenfrequenz des ersten Oszillators um den Faktor
N erhöht und dessen Ausgang an einen Eingang eines
zweiten Mischers (9) angeschlossen ist, dessen anderer Eingang
von dem Ausgang eines zweiten spannungssteuerbaren
Oszillators (8) angesteuert wird, ferner einen zweiten,
an den Ausgang des ersten Oszillators (5) angeschalteten
Frequenzteiler (13) mit dem Teilungsverhältnis R, an dessen
Ausgang ein zweiter Oberwellengenerator (12) angeschaltet
ist zum Erzeugen des Vielfachen M der Frequenz Fi/R, und
einen zweiten Phasenkomparator (11), der von dem zweiten
Oberwellengenerator (12) und dem Ausgang des zweiten
Mischers (9) angesteuert ist und dessen Ausgang mit dem
Steuereingang des zweiten spannungssteuerbaren Oszillators
(8) verbunden ist.
5. Generator nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch eine Frequenzverriegelungsschleife für den zweiten
Oszillator (8), die einen dritten Frequenzteiler (22) mit
dem Teilungsverhältnis B umfaßt, der an den Ausgang des
zweiten Oszillators (8) angeschlossen ist und an den ein
vierter Frequenzteiler (23) für das Teilungsverhältnis NR + M
angeschaltet ist, dessen Ausgang einen Eingang eines
dritten Phasenkomparators (21) ansteuert, dessen anderer
Eingang mit dem Ausgang eines fünften Frequenzteilers (20)
mit dem Teilungsverhältnis B, dessen Eingang an den Ausgang
des zweiten Frequenzteilers (13) angeschaltet ist, verbunden
ist, und daß der Ausgang des dritten Phasenkomparators
(21) mit einem anderen Steuereingang des zweiten Oszillators
(8) über einen Schalter (24) verbunden ist.
6. Generator nach Anspruch 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorgegebene ganze Zahl
R gerade ist und daß die Ausgangsfrequenz (Fi) des ersten
spannungssteuerbaren Oszillators (5) um den Faktor 2 vervielfacht
ist für alle Werte der Ausgangsfrequenz, für die
der den Bruchteil M/R I der Ausgangsfrequenz darstellende
Anteil der halben Ausgangsfrequenz Fi entspricht.
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|---|---|---|---|
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|---|---|
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|---|---|---|---|
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