DE2603730A1 - Anordnung und verfahren zur frequenzumschaltung insbesondere zur verwendung fuer die frequenzmessung - Google Patents
Anordnung und verfahren zur frequenzumschaltung insbesondere zur verwendung fuer die frequenzmessungInfo
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Description
260373Q
Case 937 30. Januar 1976
Hewlett-Packard Company
ANORDNUNG UND VERFAHREN ZUR FREQUENZUMSCHALTUNG INSBESONDERE ZUR VERWENDUNG FÜR DIE FREQUENZMESSUNG.
Es ist bekannt, zur Frequenzmessung die Abtastung mittels eines Transferoszillators zu verwenden, wobei zwei Abtaster benötigt
werden (US-PS 3 836 75 8).
Der in den Ansprüchen 1,5, 8 und 10 gekennzeichneten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Frequenzmeßeinrichtung zu
schaffen, die mit geringem Aufwand sehr genau arbeitet.
Die vorliegende Erfindung benötigt lediglich einen Abtaster, der abwechselnd von zwei Signalen mit den Frequenzen f., und f2
angesteuert wird, wobei diese Frequenzen bauartbedingt so nahe beieinander liegen, daß sichergestellt ist, daß beide
Zwxschenfrequenzausgänge des Abtasters die gleiche Oberwellenzahl haben, wobei folgende Gleichungen erfüllt sind:
fx =
fx - Nf2 - IF2
Die Messung des Abtasterausgangs f führt dann bei der erfindungsgemäßen
kontinuierlichen Umschaltung zu einem genau ausgewogenen Mittelwert der Zwischenfrequenzen IF, aus denen
f berechnet werden kann.
Mit phasenkontinuierlicher Umschaltung wird die Technik bezeichnet,
bei der der Übergang von der Ans teuer frequenz f.
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260373Ü
des Abtasters auf die Ansteuerfrequenz f2 bzw. umgekehrt nur
dann erfolgt, wenn die beiden Frequenzen f., und ±2 in Phase
sind. Ein Mischer wird verwendet, um die Differenzfrequenz f_ - fι als Triggerquelle für die Übergänge zwischen der Ansteuerung
durch f1 und f zu liefern.
Das Verfahren der phasenkontinuierlichen Umschaltung erleichtert die genaue Messung des IF-Ausgangs bei schnellem Wechsel
zwischen den beiden Ansteuerfrequenzen f1 und f 0 . Würde man
ein einzelnes Abtastsystem ohne diese Möglichkeit benutzen, müßte man die Frequenz IF über mehrfache Gatter messen, um
die unechten Zählungen zu vermeiden, welche beim Umschalten in beliebigen Phasenlagen entstehen. Dadurch würden Quantisierungsfehler
und wiederholte systematische Gatterfehler in das System eingeführt. Alternativ dazu, könnte man die Frequenzen
in langen Intervallen umschalten, so daß entsprechende Zeit für genügend genaue Messungen bei jeder Zwischenfrequenz zur
Verfügung stünde. Dabei ist jedoch erforderlich, daß die Eingangsfrequenz
eine genügende Freiheit von Drift und Modulation hat, damit aus den langen Meßperioden genaue Ergebnisse
erhalten werden können.
Vorteilhafte Weiterbildungen bzw. Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielenin
Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 ein schematisches Schaltbild eines Frequenzmeßsystems
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Figur 2 ein schematisches Schaltbild eines Frequenzmeßsystems
gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;· und
Figur 3 ein schematisches Schaltbild einer phasenkontinuierlichen Schaltvorrichtung, die sich für die Umschaltung
zwischen zwei einen einzelnen Abtaster ansteuernden
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Abtastfrequenzen eignet.
In Figur 1 ist mit 5 ein Signal unbekannter Frequenz f bezeichnet,
welches dem Eingang eines Abtasters 10 zugeführt wird. Der Abtaster 10 wird abwechselnd von Signalen 61 und
66 der Frequenzen f.. und f„ angesteuert, die von durchstimmbaren
Oszillatoren 60 und 65 geliefert werden. Der Wechsel zwischen den beiden Signalen wird durch die Differenzfrequenz
gesteuert, die von einem Mischer 70 über einen Frequenzteiler 75 an UND-Glieder 50 und 55 geliefert
wird.
Eine phasenverriegelte Eingangsschleife wird gebildet, wenn f1 durch den Frequenzteiler 75 freigegeben wird, wodurch
f.. über einen Phasendetektor 20 durchgestimmt wird, bis
das Ausgangssignal des Abtasters auf ein bekanntes Frequenzsignal
von einem Signalgenerator 37 einrastet. Eine zweite phasenverriegelte Schleife stimmt den Oszillator 65 über
einen Phasendetektor 85 ab, bis f bis auf eine gewünschte Verschiebung auf__.f rastet.
Die Messung des Frequenzmittelwertes f am Ausgang des Abtasters 10 wird durch einen Frequenzzähler 105 durchgeführt,
wenn ein UND-Gatter 100 freigegeben ist. Der gemessene Wert von f und der bekannte Wert der Ausgangsfrequenz des Signalgenerators
37 sind für die Berechnung von f hinreichend.
Wenn f.. (Signal 61) den Abtaster 10 ansteuert, erfolgt
eine Phasenverriegelung mit dem Eingangssignal 5 in folgender Weise. Das IF-Ausgangssignal des Abtasters 10 wird dem
Phasendetektor 30 über ein UND-Glied 40 zugeführt, welches durch ein Signal 76 freigegeben wird. Die Erzeugung des
Signals 76 wird weiter unten beschrieben. Das andere dem Phasendetektor 30 über ein UND-Glied 35 zugeführte Signal ist
ein IF-Signal bekannter Frequenz vom Signalgenerator 37. Das Ausgangssignal des Phasendetektors 30 wird einem Gleichspannungsverstärker
20 zugeführt, der den spannungsgesteuerten Oszillator 60 auf eine Frequenz f.. abstimmt, wodurch die
Phasenverriegelung in der Schleife erfolgt. Es gilt dabei
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(1)
Die Erzeugung von f erfolgt folgendermaßen. Das Signal 61
wird einem Frequenzteiler 80 zugeführt, und dessen Ausgangssignal wird dem Phasendetektor 85 zugeführt. Das andere
dem Phasendetektor 85 zugeführte Signal ist die Differenzfrequenz vom Mischer 70. Das Ausgangssignal des Phasendetektors
85 wird einem Schleifenfilter-Verstärker 90 zugeführt, der den spannungsgesteuerten Oszillator 65 so verstellt, daß
folgende Bedingung erfüllt ist:
f2 - fi =
■2 "1 " M
bzw.
bzw.
f2 = f, (1 + 1) (3)
Dem Mischer 70 gibt die Differenzfrequenz f„ - f.. ab.
Spezielle Übergänge dieser Differenzfrequenz zeigen an,
wenn f.. und f„ (Signale 61 und 66) in Phase sind. Diese
Übergänge werden zur Takteingabe in den Frequenzteiler 75 benutzt, so daß dessen Ausgangssignal 76 nur dann seinen logischen
Zustand ändert, wenn f„ und f.. in Phase sind. Die auf das
Signal 76 ansprechenden UND-Glieder 50 und 55 geben abwechselnd die Frequenzen f1 und f„ (Signale 61 und 66) als
Abtastfrequenzen ab. Wenn sich das Signal 76 im logischen Zustand "1" befindet, wählt das UND-Glied 50 das Signal 61
als Abtastfrequenz, und die UND-Glieder 35 und 40 geben die phasenverriegelte Eingangsschleife frei, so daß der Oszillator
60 durchgestimmt wird bis der Ausgang des Abtasters 10 auf die IF..-Ausgang des Signalgenerators 37 einrastet.
Wenn sich das Signal 76 im logischen Zustand "0" befindet, wird das Signal 66 (f„) als Abtastfrequenz über das UND-Glied
55 zugeführt. Die UND-Glied/35 und 40 werden gesperrt, so daß der Phasendetektor 30 nicht arbeitet und den Oszillator
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60 nicht durchstimmt, der an der letzten Frequenz läuft, die durch die phasenverriegelte Eingangsschleife festgelegt
wurde.
Wenn das Siganl 66 (f2) als Abtastfrequenz benutzt wird,
gilt
Nf2 - fχ = IF2 (4)
wobei N die gleiche Oberwellenzahl ist, wie wenn f.. (Signal
61) die Abtastfrequenz ist.
Nimmt man an, daß der Frequenzteiler 75 .mit dem Faktor L= 2
arbeitet,(in diesem Fall steuern f1 und f„ den Abtaster
während gleicher Zeitperioden an), läßt sich der Frequenzmittelwert des Ausgangssignals des Abtasters 10 folgendermaßen
ausdrücken:
IF1 + IF0
f = __L_ 2 (5)
f = __L_ 2 (5)
Die genaue Messung von f wird durch die phasenkontinuierliche Umschalttechnik gemäß der vorliegenden Erfindung erleichtert,
welche einen weichen übergang zwischen den beiden Abtastsignalen sicherstellt, wodurch auch ein weicher übergang
zwischen den beiden IF-Frequenzen des Abtasters sichergestellt wird. Der gemessene Wert IF enthält daher keine falschen
Zählungen, die an den Frequenzübergängen entstehen könnten.
Die folgenden Rechnungen erläutern die Ableitung der Gleichung, wobei f aus dem gemessenen Wert von f abgeleitet werden kann.
Nimmt man die Gleichung Nf1 - f = IF1 und multipliziert sie
* t X I
mit 1 + —»τ— und substituiert die Lösung für f„ in Gleichung
(3) in die Gleichung Nf „ - f + IF , so läßt sich f durch
^ χ 2 3C
folgende Gleichungen ausdrücken
Nf1(I +£>- fxd + £>
= IF1(I +1) (6)
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Nf1(I +1) - fx = IF2
f = M(IF ) - (M + 1) IF (8)
f wird demgemäß durch eine Gleichung mit nur einer Unbekannten, nämlich IF ausgedrückt, da IF und M durch die
Schaltungskonstruktion vorgegeben sind. (Es ist nicht zweckmäßig, IF „ direkt zu messen, da diese Frequenz nur
periodisch auftritt. Jedoch kann f wie unten beschrieben genau gemessen werden).
IF + IF Löst man die Gleichung f = =
auf, so ergibt sich
IF = 2if - IF (9)
f kann dementsprechend ausgedrückt werden als
f = 2Mf - (2M + 1) IF (10)
Die Messung von f beginnt (Figur 1), wenn ein Meßfreigabesignal
9 6 anliegt und das Signal 76 ein Flipflop 9 5 setzt, welches ein UND-Glied 100 freigibt. Die Messung von f endet
mit dem Ansteuern des Flipflops 95 durch das Signal 76 welches unmittelbar dem Abschalten des Meßfreigabesignals
96 folgt. Die Benutzung des Flipflops 85 stellt sicher, daß die Messung von f mit der Freigabe des Signals 61 für
die Ansteuerung des Abtasters 10 beginnt und endet. Daher werden von einem Frequenzzähler 105 gleiche Zeitperioden
von IF1 und IF„ gezählt, wenn für den Frequenzteiler 75
L=2 gilt. Für andere Werte von L hängt die Position von IF1
und IF vom Zählcode des Frequenzteilers 75 ab. Für L=3 ist es z.B. möglich, daß f1 den Abtaster 10 zweimal solange ansteuert
wie f_ bzw. umgekehrt. Für solche Fälle des Ungleichgewichts muß die Gleichung (5) passend modifiziert werden.
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Die Messung wird freigegeben durch die Bereitstellung des
Signals 96, nachdem die phasenverriegelten Schleifen sich· in einen annähernd stationären Zustand eingeschwungen haben
, so daß während des Zugriffs zu den Schleifen keine Einschwingvorgänge in der Meßphase auftreten.
Nachdem die Messung von f abgeschlossen ist, kann die Berechnung von f durch digitale Verarbeitung erfolgen. Der
Inhalt des Registers 105 wird auf den höchsten Stellenwerten eines Registers 42 gespeichert und soweit verschoben
, daß eine effektive Multiplikation von f mit der Konstante
2M erfolgt. (Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird M
zweckmäßigerweise als Potenz von 2 gewählt, z.B. 32, 64, usw. so daß die Multiplikation durch entsprechende Stellenverschiebung
im Register 42 erfolgen kann.) Eine in einem Register 44 enthaltene Konstante mit dem Wert (2M+DIF..
wird vom Inhalt des Registers 42 abgezogen, so daß der berechnete Wert von f in einem Anzeigeregister 48 angezeigt
werden kann. Die Subtraktionsschaltung 46 ist ein handelsüblicher
Baustein, z.B. Texas Instruments SN 74181.
In der in Figur 2 dargestellten Schaltung ist ebenfalls ein Eingangssignal 5 unbekannter Frequenz f als Eingangssignal
eines Abtasters 10 dargestellt. Der Abtaster wird wiederum abwechselnd von Signalen 61 und 66 angesteuert. Das Signal
61 wird in diesem Fall jedoch auf einer konstanten Frequenz f.. von einer Frequenzquelle 260 gehalten, während ein spannungsgesteuerter
Oszillator 65 von einer phasenverriegelten Schleife abgestimmt wird, um das Signal 66 innerhalb der gewünschten
Versetzung auf die Frequenz f2 zu verriegeln. Die
obere phasenverriegelte Schleife stimmt einen spannungsgesteuerten
Oszillator 237 ab, so daß IF1 immer dann mit dem
Ausgangssignal des Abtasters 10 verriegelt wird, wenn das Signal 61 als Abtastfrequenz verwendet wird. Jedesmal wenn
das Signal 75 auf "0" umschaltet, um das Signal 66 als Abtastfrequenz auszuwählen, wird die Schleife geöffnet, wo-
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— ft —
durch der spannungsgesteuerter Oszillator 237 mit der zuletzt festgelegten Frequenz weiterläuft.
Wie bereits erwähnt wurde, wird das Signal 61 vom Oszillator 260 mit einer bekanntenFrequenz f.. erzeugt. Das Signal 66
(Frequenz f~) wird durch den spannungsgesteuerten Oszillator
65 erzeugt, welcher über einen Schleifenfilter-Verstärker 90 abgestimmt wird, so daß
f2 = fi (1 + S } (11)
wie oben in der Beschreibung der Schaltung von Figur 1 beschrieben
wurde. Die Differenzfrequenz f_-f.. vom Mischer 70
wird einem Frequenzteiler 75 zugeführt, der ein Signal 76 UND-Gliedern 5o und 55 zuführt, wodurch die Signale 61 und
66 abwechselnd dem Abtaster 10 zugeführt werden. Das Ausgangssignal
des Abtasters ist phasenkontinuierlich, da der übergang zwischen den Signalen 61 und 66 (Frequenzen f.. und
f„) als Abtastfrequenzen bzw. umgekehrt nur stattfindet, wenn f.. und f~ in Phase sind.
Wenn das Signal 61 als Abtastsignal über das UND-Glied 50 freigegeben wird, werden auch UND-Glieder 35 und 40 durch
das Steuersignal 76 freigegeben. Das Ausgangssignal vom Abtaster
10 und das Ausgangssignal des Oszillators 237 werden
einem Phasendetektor 30 und von diesem einem Verstärker 20 zugeführt, der wiederum den spannungsgesteuerten Oszillator
237 abstimmt, so daß gilt
fx = Nf1 - IF1 (12)
Da IF1 nicht mehr vorbestimmt,ist, erfordert die Benutzung
der Gleichung (10) zur Berechnung von f die Messung des Signals IF1 vom Oszillator 237. Diese Messung erfolgt durch
einen Frequenzzähler 2 38, wenn ein UND-Glied 239 durch ein Flipflop 95 freigegeben wird. F wird dann mittels der
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Gleichung (10) wie oben beschrieben berechnet.
In Figur 3 sind die wesentlichen Teile der phasenkontinuierlichen Schaltvorrichtung als Auszug aus der oben beschriebenen
Frequenzmeßeinrichtung dargestellt. Der Mischer 70 gibt die Phasenbeziehung zwischen den Signalen 61 und 66
durch die Übergänge der Differenzfrequenz fp~f1 an. Bei be stimmten
Arten von Mischern kann es erforderlich sein, zwischen Mischer 70 und Frequenzteiler 75 einen Filter einzusetzen,
um die Differenzfrequenz zu isolieren. Wie allgemein bekannt ist, genügt jedoch bei Verwendung von Rechteckwellen
für die Signale 61 und 66 ein einzelnes D-Flipflop bzw. eine Reihenschaltung von D-Flipflops als Mischer 70
um direkt die Differenzfrequenz ohne zusätzliche Filterung
zu erzeugen, indem die beiden Signale mit der Frequenz f.,
und fp dem D- bzw. dem Takteingang zugeführt werden (siehe
z.B. "PHASE-LOCKED LOOP SYSTEMS", Motorola Semiconductor Products Inc., 2. Auflage, Seiten 11 bis 13, August 1973).
Das Umschalten des Ausgangssignals des Frequenzteilers 75 nach jeweils L Perioden der Differenzfrequenz steuert die
Freigabe der UND-Glieder 50 und 55. Da dieses Umschalten nur während Perioden erfolgt, während der f.. und f_ in
Phase sind, ist das Ausgangssignal des Treiberverstärkers
45 phasenkontinuierlich. Dies gilt-auch für das resultierende IF-Ausgangssignal des Abtasters 10. Die Eliminierung von Diskontinuitäten
während der Übergangsperiode erlaubt eine genaue Messung der mittleren IF-Frequenz f und die Benutzung
des Meßwertes für die Berechnung von f . Im folgenden werden
einige Zusatzdetaills beschrieben, die es ermöglichen, ein besseres Arbeiten zu erreichen.
Typischerweise wird eine endliche Zeit (bekannt als Absetzzeit) für den D-Eingang eines Flipflops benötigt, welches
als Mischer 70 benutzt wird, damit sich dieses nach Zuführung eines Signals einschwingen kann, bevor ein Taktsignal erfolgreich
zugeführt werden kann. Daher sind die beiden Signale f^
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und f„ nicht exakt in Phase, was sich auf das Ausgangssignal
des Mischers 70 auswirkt. Durch Einfügung einer kleinen festen Verzögerung zwischen dem UND-Glied 50 und dem
dahiiierliegenden ODER-Glied 110 (wobei angenommen ist, daß
f.. dem D-Eingang zugeführt wird) läßt sich diese Phasendifferenz kompensieren.
Aufgrund der Tatsache, daß die Oberwellenzahl eine ganze
Zahl ist, kann eine Verfeinerung von f erreicht werden. Wenn f.. wie in der Ausführungsform gemäß Figur 2 bekannt
ist oder gemessen wird kann die Oberwellenzahl berechnet werden, nachdem f durch Gleichung (10) bestimmt wurde.
Es gilt
f + IF1
N' = f1 (13)
Wenn das aus Gleichung (13) erhaltene N1 nahezu aber· nicht
gleich einer ganzen Zahl ist, kann der Ausdruck durch die nächste Ganzzahl N ersetzt werden.
r fx + IF1 Ί
N = Integer [ -—= -J (14)
Ein verbessertes f , mit f , bezeichnet, ergibt sich dann
durch
.f + IF Λ Λ
fx, = lnteger[-^ ±J f, - IF1 (15)
Zur Auswahl einer IF-Frequenz bei gleichzeitiger Unterdrückung
anderer, sich aus anderen Oberwellenzahlen ergebenden Frequenzen werden die Ausgangssignale des Abtasters
typischerweise Bandpaß-gefiltert. Die Anwesenheit von Filtern erfordert mehr als ein Paar (f.. und f~) von Abtastfrequenzen,
um alle Eingangsfrequenzen innerhalb eines speziellen Bandes abzudecken. In der Praxis ist f1 eine
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aus einer Gruppe von Frequenzen, die für die Abdeckung des
Bandes verfügbar sind. Die Auswahl eines Satzes von Abtastfrequenzen zur Abdeckung eines Bandes passend zu einem
IF-Filter ist ein Problem, das abseits von der vorliegenden
Erfindung liegt. Außerdem gehen die Gleichungen 1 und 4 von einem speziellen Seitenband aus. Ein vollständig äquivalentes
System kann auch unter Benutzung der entgegengesetzten Seitenbänder aufgebaut werden.
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Claims (11)
1. Schaltung mit einem Ausgang zur gesteuerten Abgabe einer
von zwei Eingangsfrequenzen, wobei eine Einrichtung zur
.ist Erzeugung der Differenzfrequenzen vorgeseher/, dadurch
gekennzeichnet , daß die Umschaltung des Ausgangssignals durch ein jeweils nach einer vorbestimmten
Anzahl von Perioden der Differenzfrequenz zwischen zwei logischen Zuständen wechselndes Steuersignal (76) erfolgt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Erzeugung der Differenzfrequenz einen Mischer (70) enthält. .
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Erzeugung der Differenzfrequenz einen Filter zum ausschließlichen Durchlassen der
Dfiferenfrequenz enthält.
4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mischer aus einem D-Flipflop aufgebaut ist.
5. Verfahren zum wechselweisen Aufgeben eines zweier Eingangssignale auf einen Ausgang, dadurch gekennzeichnet,
daß aus den beiden Eingangssignalen ein Differenzfrequenzsignal erzeugt wird, daß die Frequenz dieses Differenzfrequenzsignals
zur Erzeugung eines Steuersignals geteilt wird, welches nach jeweils einer vorgegebenen Anzahl
von Perioden des Differenzfrequenzsignals von einem logischen Zustand in einen anderen übergeht, und daß mittels einer Torschaltung
bei jedem der beiden logischen Zustände jeweils eines der Eingangssignale auf den Ausgang geschaltet wird.
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6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Differenzfrequenz durch Mischen der beiden EingangsSignale erzeugt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Differenzfrequenz ausgefiltert wird.
8. Verwendung der Schaltung nach Anspruch 1 in einer Einrichtung zur Frequenzmessung, wobei das erste und das zweite Eingangssignal
durch abstimmbare Oszillatoren erzeugt werden und wobei ein Abtaster mit einem Eingang für eine unbekannte Frequenz
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Abtaster (10) an seinem Ausgang ein abgetastetes Signal
auf das phasenkontinuierliche Ausgangssignal hin abgibt,
daß ein Signalerzeuger (3 7) ein Signal bekannter Zwischenfrequenz erzeugt, daß eine phasenverriegelte Eingangsschleife
das Signal am Ausgang des Abtasters auf die bekannte Zwischenfrequenz verriegelt, wenn das Steuersignal (76) das erste Eingangssignal
auswählt, daß eine zweite phasenverriegelte Schleife das zweite Eingangssignal auf das erste Eingangssignal
mit einer vorgegebenen Versetzung verriegelt, und daß eine zählende Frequenzmeßeinrichtung das abgetastete Signal
am Ausgang des Abtasters mißt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die unbekannte Frequenz des dem Abtaster (10) zugeführten Signals aus dem Wert der bekannten Zwischenfrequenz
und dem gemessenen Wert des Signals am Ausgang des Abtasters berechnet wird.
10. Verwendung der Schaltung nach Anspruch 1 in einer Vorrichtung zur Frequenzmessung, wobei zur Erzeugung des ersten Eingangssignals ein Festfrequenzoszillator und zur Erzeugung des zweiten
Eingangssignals ein abstimmbarer Oszillator vorgesehen sind und wobei ein Abtaster vorgesehen ist, der einen Eingang
für ein Signal unbekannter Frequenz aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß der Abtaster (1o) an seinem
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Ausgang auf das phasenkontinuierliche Ausgangssignal hin
ein Signal erzeugt, daß eine erste phasenverriegelte Schleife (70, 80, 85, 90, 65) das zweite Eingangssignal
auf das erste Eingangssignal mit einer vorgegebenen Frequenzversetzung verriegelt, daß eine phasenverriegelte Eingangsschleife
(30, 35, 40, 20, 237) einen dritten, durchstinunbaren
Oszillator (237) für die Erzeugung eines dritten Signals enthält und das dritte Signal auf das Signal
am Ausgang des Abtasters verriegelt, wenn das Steuersignal die Torschaltung für die Abgabe des ersten Eingangssignals
freigibt, daß eine erste zählende Frequenzmeßeinrichtung das Ausgangssignal mißt, und daß eine zweite zählende
Frequenzmeßexnrichtung das dritte Signal mißt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die unbekannte Frequenz des dem Abtaster (10) zugeführten Signals aus dem gemessenen Wert des dritten
Signals und dem gemessenen Wert des Ausgangssignals des Abtasters berechnet wird.
609832/0336
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ID=24184072
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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-
1975
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1976
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- 1976-02-05 JP JP51011842A patent/JPS5920988B2/ja not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3984770A (en) | 1976-10-05 |
| JPS5920988B2 (ja) | 1984-05-16 |
| DE2603730C3 (de) | 1979-03-01 |
| DE2603730B2 (de) | 1978-06-29 |
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