DE3149389A1 - Vorrichtung zum calcinieren von materialien in form von pulver oder teilchen - Google Patents
Vorrichtung zum calcinieren von materialien in form von pulver oder teilchenInfo
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Description
Vorrichtung zum Calcinieren von Materialien in Form von Pulver
oder Teilchen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Calcinieren von
Rohmaterialien in Form von Pulver oder Teilchen zur Herstellung von beispielsweise Zement oder Aluminiumoxid.
Tm allgemeinen hat man Zement in Anlagen hergestellt, die mit
einem Suspensions-Vorheizungssystem oder mit Systemen mit
Culeinicr- oder Röstofen ausgerüstet sind. Der Calcinierofen
weist einen Zylinder und einen umgekehrten kegelstumpfförmigen Bereich auf, der sich von ersterem nach unten erstreckt.
Die Oberseite des Zylinders ist über eine Auslaßleitung mit einem Wirbelabscheider oder Abscheidern verbunden.
. Die zu calcinierenden Teilehen werden in eine Brennofen-Abgasleitung
gebracht und von den Brennofenabgasen nach
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oben in den umgekehrten kegelstumpfförmigen Bereich getragen,
wo sie mit Verbrennungsluft gemischt werden, die durch eine Luttleitung eingeführt wird. Die TeJ lohen werden calciniert,
während sie sich wendelförmig im Ofen nach oben bewegen.
Ein Calcinierofen der beschriebenen Art ist nicht mit einer
Drosselkammer und einer Auslaßwirbelkammer an der Oberseite
des Zylinders versehen. Um daher die Verweilzeit der Teilchen im Calcinierofen zu erhöhen, muß die Höhe des Ofens und/oder
sein Innendurchmesser vergrößert werden. Infolgedessen treten verschiedene Probleme auf, z. B. ein Anwachsen der Anfangskosten.
Wenn die Abgase von einem Calcinierofen auf eine Vielzahl von
Suspensionsvorheizsystemen verteilt wird, ist es vorzuziehen,
für jedes Vorheizsystem einen Wirbelabscheider vorzusehen. Die Abgase, welche die calcinierten Teilchen darin mitgenommen
haben, sind im allgemeinen verwirbelt, wenn sie aus dem Ofen austreten, so daß die calcinierten Teilchen wegen ihrer Trägheit
mehr längs des Außenwandbereiches der Auslaßleitung konzentriert sind, was dem radial äußeren Bereich des Wirbels
entspricht, als längs des Wandbereiches, der dem radial inneren Bereich des Wirbels entspricht. Wenn die Abgase in eine Vielzahl
von Wirbelabscheidern verteilt werden, wird infolgedessen die Konzentration der calcinierten Teilchen von einem Wirbelabscheider
zum anderen variieren, und infolgedessen ist der Betrieb der Suspensionsvorheizsysteme einschließlich der Wirbelabscheider
nicht ausgeglichen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die oben genannten sowie andere Probleme von herkömmlichen Vorrichtungen zum Calcinieren
von Rohmaterialien in Form von Pulver oder Teilchen zu überwinden. Ein Calcinierofen gemäß der Erfindung weist einen
unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen Bereich, einen Zylinder und eine obere Drosselkammer einschließlich einer
Auslaß-Wirbelkammer in der angegebenen Reihenfolge von der
Unterseite des Ofens zu seiner Oberseite auf. Somit wird
das GasStrömungsmuster im Ofen zu einem Wirbel, bei dem
sich das Gas wendelförmig oder schraubenförmig nach oben bewegt. Wenn die Gase eintreten und sich wendelförmig nach
oben in die Drosselkammer bewegen, nimmt die Tangentialkomponente ihrer Geschwindigkeit allmählich zu und wird größer
als die der Teilchen, die vom Gas getragen werden. Infolgedessen werden grobe Teilchen, die nicht vollständig calciniert
worden sind, aus den wirbelnden Gasen in der Drosselkammer abgeschieden und zum Zylinder zurückgeführt, damit sie erneut
calciniert werden. Anders ausgedrückt, die Verweilzeit der Teilchen im Ofen kann erhöht werden. Infolgedessen kann
ihre Calcinierung wesentlich erleichtert werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist eine Auslaßleitung,
die den Auslaß des Calcinierofehs mit den Wirbelabscheidern
verbindet, einen Schieber und einen Bereich mit 180° Biegung auf, so daß eine ungleichmäßige Verteilung der
Teilchen, die von den Gasen getragen sind, die durch die Leitung strömen, korrigiert werden kann und anschließend die calcinierten
Teilchen gleichmäßig auf die Wirbelabscheider verteil L worden können.
Die Erfindung.wird nachstehend anhand der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Calciniervorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt eines derartigen Cälcinierofens;
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Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig.
1, wobei ein Drehofen weggelassen ist; und in
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 1.
In den Fig. 1 bis 5 erkennt man einen Calcinierofen, der allgemein
mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist und zum Calcinieren von Rohmaterialien in Form von Teilchen verwendet
wird, um beispielsweise Zement herzustellen. Der Calcinierofen 1 hat einen unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen Bereich
2, einen Zylinder 3, dessen Innendurchmesser gleich dem am oberen Ende des unteren Bereiches 2 ist, sowie eine obere
Drosselkammer 4 mit einer Auslaßwirbelkammer 5, die über eine Auslaßleitung 6 und Zweigleitungen 19 und 20 (vgl. Fig. 5)
mit Wirbelabscheidern 7 und 8 in Verbindung steht. Im unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen Bereich 2 werden die Gase
dazu gebracht, daß sie sich nicht nur wendelförmig oder schraubenförmig nach oben,sondern auch radial nach außen
bewegen, und im Zylinder 3 ist das Muster der Gasströmung ein Wirbel. In der oberen Drosselkammer 4 mit der Auslaßwifbelkammer
5, die im wesentlichen geschlossen ist, werden die Gase dazu gezwungen, daß sie radial nach innen strömen, wenn
sie sich schraubenförmig nach oben bewegen, und werden dann gezwungen, zu verwirbeln und in die Auslaßleitung 6 zu strömen,
die tangential zur Auslaßwirbelkammer 5 angeordnet ist.
Wie am deutlichsten in Fig. 1 dargestellt, sind die Einlasse
zu den Wirbelabscheidern 7 und 8 niedriger angeordnet als der Auslaß vom Calcinierofen 1 oder sein Auslaßkopf 5. Die
Abgase, die darin mitgenommene calcinierte Teilchen besitzen,
werden in die Wirbelabscheider 7 und 8 eingeleitet, wo die
calcinierten Teilchen aus den Abgasen abgeschieden werden.
Brenner 9 erstrecken sich durch die Wand des umgekehrten kegelstumpf
förmigen Bereiches 2. Ein Drehofen 10 besitzt eine Einlaßkammer 11, die über eine Abgasleitung 14 mit einer Wirbelkammer
13 in Verbindung steht, die mit dem unteren umgekehrten
kegelstumpfförmigen Bereich 2 in Verbindung steht. Die Wirbelkammer
13 steht auch über eine Verbrennungsluftleitung 16
mit einem nicht dargestellten Klinkerkühler in Verbindung.
Die Zuführungsteilchen werden durch eine Zuführungsrutsehe 15
in die Abgasleitung 14 eingeführt, so daß sie von den Abgasen vom Drehofen 10 durch die Wirbelkammer 13 in den Calcinierofen
1 mitgenommen werden.
Die Böden der Wirbelabscheider 7 und 8 stehen über Schurren
oder Rutschen 12 mit der Einlaßkammer 11 des Drehofens 10 in
Verbindung.
Wie am deutlichsten in den Fig. 1, 4 und 5 dargestellt, weist
die Auslaßleitung 6 einen horizontalen Bereich 17, der an einem Ende mit dem Auslaß der Wirbelkammer 5 verbunden ist,
und einen gebogenen Bereich 18 auf, der in einer vertikalen Ebene um ungefähr 180° gebogen ist. Der gebogene Bereich 18
ist an seinem oberen Ende mit dem anderen Ende des horizontalen Bereiches 17 verbunden und an seinem unteren Ende an
die Wirbelabscheider 7 und 8 angeschlossen, und zwar über die Zweigleitungen 19 und 20 (vgl. Fig. 5). Ein Dämpfer oder
Schieber 21 ist im horizontalen Bereich 17 angeordnet und wird verwendet, um die Feineinstellung der Strömungsgeschwindigkeit
der austretenden Gase vorzunehmen.
Bei dieser Ausführungsform sind zwei Wirbelabscheider 7 und 8
dargestellt, jedoch kann selbstverständlich die Anzahl von
Wirbelabscheidern in Abhängigkeit von den Erfodernissen grös-
ser oder kleiner sein.
Als nächstes wird die Wirkungsweise der Calciniervorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau näher erläutert. Die Rohmaterialien
in Form von Teilchen zur Herstellung von beispielsweise Zement werden in einem nicht dargestellten Suspensionssystem
oder dergleichen vorgeheizt und durch die Zuführungsrutsche 15 in die Leitung 14 eingegeben. Sie werden
in den Abgasen vom Drehofen 10 mitgenommen und in der oben beschriebenen Weise in den Calcinierofen 1 eingebracht. Die
calcinierten Teilchon werden durch die Auslaßleitung 6 ausgetragen
und durch die Zweigleitungen 19 und 20 in die Wirbelabscheider 7 und 8 verteilt. Die aus den Abgasen in den Wirbelabscheidern
7 und 8 abgeschiedenen Teilchen werden durch die Rutschen 12 und die Einlaßkammer 11 in den Drehofen 10 eingegeben,
wobei Klinker hergestellt wird.
Gemäß der Erfindung wird der Calcinierofen 1 verwendet, der am deutlichsten in Fig. 2 dargestellt ist. Die sekundäre Verbrennungsluft
wird durch die Luftleitung 16 in die Wirbelkammer 13 eingeleitet, in der die Luft verwirbelt wird. Die verwirbelte
Luft wird in den unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen
Bereich 2 eingeleitet und mit dem durch die Brenner 9 injizierten Brennstoff vermischt.
Die Rohmaterialien, die vom Suspensionsvorheizer oder dergleichen vorgeheizt worden sind, werden durch die Zuführungsrutsche 15
in die Leitung 14 eingeführt und in die Wirbelkammer 13 hinaufgetragen
und dann von den Abgasen, die aus dem Drehofen 10 austreten, in den unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen Bereich
2 mitgenommen.
Die in den Gasen mitgenommenen Teilchen oder Verbronnungriprodukte
bewegen sich im unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen
Bereich 2 schraubenförmig oder wendelförmig nach oben und
werden teilweise calciniert. Während der schraubenförmigen Bewegung nach oben werden die Teilchen nahezu vollständig
im Zylinder 3 calciniert. In der oberen Drosselkammer 4 werden die Gase dazu gezwungen, radial nach innen zu strömen,
während sie schraubenförmig nach oben kommen. Infolgedessen nimmt die Wendelgeschwindigkeit mit einer Abnahme des Durchmessers
der oberen Drosselkammer 4 zu. Die Wendelgeschwindigkeit der calcinierten Teilchen ist jedoch geringer als die
der Gase. Infolgedessen werden die relativ groben Teilchen, die noch nicht vollständig calciniert worden sind, aus der
Gasströmung abgeschieden und treffen auf die nach oben konvergierende Wand der oberen Drosselkammer 4 und die Wände der
Auslaßwirbelkammer 5, so daß sie gezwungen werden, in den Zylinder 3 zurückzukehren. Sie werden erneut calciniert und
wieder von den wendelförmig nach oben kommenden Gasen in die Drosselkammer 4 mitgenommen. Dieser Vorgang wiederholt sich
viele Male, und die vollständig calcinierten Teilchen werden von den Abgasen mitgenommen und durch die Auslaßleitung 6
und die Zweigleitungen 19 und 20 in die Wirbelabscheider 7 und 8 ausgetragen.
Als nächstes wird die Auslaßleitung 6, welche den Calcinierofen
1 mit den Wirbelabscheidern 7 und 8 verbindet, im einzelnen beschrieben. Die Gase, welche die calcinierten Teilchen
mitnehmen, sind in der Auslaßkammer 5 verwirbelt und strömen in den horizontalen Bereich 17. Wenn somit die Gase
durch den Bereich 17 strömen, ist die Konzentration der calcinierten Teilchen längs des Wandbereiches, der den Auslaßkopf
5 tangiert, höher als längs des Wandbereiches, der nicht tangential dazu ist (vgl. Fig. 3). Diese ungleichmäßige Verteilung
der calcinierten Teilchen in den Gasen, die durch den
horizontalen Bereich 17 strömen, wird bis zu einem gewissen
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Grade unter Verwendung des Schiebers 21 korrigiert. Im gebogenen Bereich 18 werden die Gase und somit die von ihnen
getragenen, calcinierten Teilchen dazu gezwungen, ihre Strömungsrichtung um ungefähr 180° in einer vertikalen Ebene zu
ändern, so daß die Verteilung der calcinierten Teilchen nahezu gleichmäßig in der Richtung senkrecht zu der GasStrömungsrichtung wird. Infolgedessen werden die calcinierten Teilchen
durch die Zweigleitungen 19 und 20 gleichmäßig in die Wirbelabscheider
7 und 8 verteilt. Infolgedessen werden die Gase aus den Wirbelabscheidern 7 und 8 unter nahezu gleichen Bedingungen
abgelassen, so daß die Wirkungsweise der Vorheizungssysteme , die an die Wirbelabscheider 7 und 8 angeschlossen
sind, ausgeglichen werden kann.
Wegen der Verwendung des gebogenen Bereiches 18 mit der 180°-
Biegung können die Einlasse der Wirbelabscheider 7 und 8 niedriger
angeordnet werden als der Auslaß des Calcinierofens 1, und zwar um eine Höhe oder einen Abstand, der gleich der
vertikalen Länge des gebogenen Bereiches 18 ist. Somit können
die Aufbauten zur Halterung der Wirbelabscheider 7 und 8 hinsichtlich ihrer Höhe verringert werden, so daß die Calciniervorrichtung
mit geringer Größe herstellbar ist.
Im gebogenen Bereich 18 werden die Abgase und somit die von
ihnen mitgenommenen, calcinierten Teilchen gezwungen, ihre Richtung um ungefähr 180° zu ändern, so daß daraus der Unterschied hinsichtlich der Geschwindigkeit zwischen den Abgasen
und den calcinierten Teilchen resultiert, und infolgedessen kann die Calcinierung der Teilchen weiter gesteigert werden.
Somit dient der gebogene Bereich 18 als Calcinierofen,
so daß das Gesamtcalcinierungsverhältnis erheblich verbessert werden kann.
Boi dieser Ausführungsform sind die vorgeheizten Teilchen als
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solche beschrieben, die in die Leitung 14 eingegeben werden,
welche die Abgase vom Drehofen 10 dem Calcinierofen 1 zuführt, jedoch darf darauf hingewiesen werden, daß sie auch in den
unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen Bereich 2 oder durch
die Oberseite der Drosselkammer 4 zugeführt werden können. Die Auslaßleitung 6 ist so beschrieben, daß sie tangential
mit der Auslaßwirbelkammer 5 der Drosselkammer 4 verbunden, ist, jedoch darf darauf hingewiesen werden, daß auch eine wirbeiförmige Auslaßleitung an die Auslaßwirbelkammer 5 angeschlossen
seih kann.
Die Wirkungen, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
(i) Der Calcinierofen weist den unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen
Bereich, den Zylinder und die obere Drosselkammer 4 auf. Somit werden die Teilchen bis zu einem gewissen Grade
calciniert, während sie zwangsläufig im unteren Bereich verwirbelt
werden. Im Zylinder werden sie nahezu vollständig calciniert, während sie schraubenförmig oder wendelförmig nach
oben bewegt werden, und in der anschließenden oberen Drosselkammer tritt der Unterschied der Wirbelgeschwindigkeit zwischen
den Abgasen und den Teilchen auf> so daß die groben Teilchen, die noch nicht vollständig calciniert worden sind, dazu gezwungen
werden, in den Zylinder für eine erneute Calcinierung zurückzukehren, wie es oben beschrieben worden: ist. Somit
kann die Calcinierungs-Wirksamkeit verbessert werden.
(ii) Die obere Drosselkammer ist im wesentlichen geschlossen. Die groben Teilchen, die noch nicht vollständig calciniert
worden sind, werden gezwungen, zum Zylinder zurückzukehren. Infolgedessen werden nur die vollständig und gleichmäßig
calcinierten Teilchen aus der Auslaßwirbelkammer in die Auslaßleitung
ausgetragen. Somit kann der Drehofen Klinker hoher
Qualität herstellen.
(iii) Die Verweilzeit, d. h, der Zeitraum, während dessen
die Teilchen im Calcinierofen bleiben, ist lang, so daß sie in zufriedenstellender Weise calciniert werden können. Auch
wenn ein Brennmaterial verwendet wird, das für eine lange Zeit brennt, kann darüber hinaus der Calcinierofen mit kleinen
Abmessungen ausgebildet werden, und infolgedessen lassen
sich die Anfangs- oder Installationskosten reduzieren. Außerdem
können Brennstoffeinsparungen erzielt werden.
(iv) Die calcinierten Teilchen, die aus einem Calcinierofen ausgetragen werden, werden auf die Wirbelabscheider über den
gebogenen Bereich mit 180 -Biegung verteilt, so daß die Konzentration oder Verteilung der Teilchen in der Richtung
senkrecht zur Gasströmung nach der Umkehrung der Strömungsrichtung im wesentlichen gleichmäßig ist. Mit anderen Worten,
die calcinierten Teilchen werden in den Abgasen gleichmäßig verteilt, welche in die Wirbelabscheider strömen.
(v) Wegen der Verwendung des gebogenen Bereiches mit 180°-Blc~
gung kann die Calciniervqrrichtung mit kompakter Größe ausgebildet werden, und die Calcinierwirksamkeit läßt sich erheblich
verbessern.
(vi) Der Dämpfer oder Schieber zur Feineinstellung der Gasströmung
ist im horizontalen Bereich der Auslaßleitung vor oder stromaufwärts vom gebogenen Bereich angeordnet, so daß
die ungleichmäßige Verteilung der calcinierten Teilchen in den Abgasen bis zu einem gewissen Grade korrigiert werden
kann, bevor sie in den gebogenen Bereich mit 180°-Biegung strömen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Calcinieren von Rohmaterialien in Form von
Pulver oder Teilchen, gekennzeichnet durch (A) einen Calcinierofen (1), bestehend aus
(a) einem unteren umgekehrten kegelstumpfförmigen
Bereich (2) zur Bildung einer nach oben und radial nach außen gerichteten wendeiförmigen Bewegung von Gasen, welche die Teilchen tragen,
Bereich (2) zur Bildung einer nach oben und radial nach außen gerichteten wendeiförmigen Bewegung von Gasen, welche die Teilchen tragen,
(b) einem Zylinder, der an das obere Ende des unteren kegelstumpfförmigen Bereiches (2) angeschlossen ist,
um einen Wirbel der Gase zu bilden, wobei der Zylinder (3) einen Innendurchmesser besitzt, der
gleich dem am oberen Ende des unteren Bereiches (2) ist, und
gleich dem am oberen Ende des unteren Bereiches (2) ist, und
(c) einer oberen Dfosselkammer (4), die an das obere Ende des Zylinders (3) angeschlossen ist, um die
Wirbelströmung radial zu begrenzen, wobei die obere Drosselkammer (4) an ihrer Oberseite im wesentlichen
geschlossen ist und einen Innendurchmesser besitzt, der kleiner als der des Zylinders (3) ist, und wobei
die obere Drosselkammer (4) eine Auslaßwirbelkämmer (5) aufweist, und durch
(B) mindestens einen Wirbelabscheider (7, 8) zur Aufnahme der
Gase, die die calcinierten Teilchen aus dem Calcinierofen (1) tragen, um die calcinierten Teilchen aus den Gasen
abzuscheiden, wobei der Wirbelabscheider (7, 8) über eine Auslaßleitung (6) an die Auslaßwirbelkämmer (5) angeschlossen
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßleitung (6) folgende Baugruppen aufweist:
(Λ) einon hörLzonLalen Bereich (17), der an einem Ende an die
Auslaßwirbelkammer (5) angeschlossen ist,
(B) einen gebogenen Bereich (18), der eine Biegung um ungefähr
180° in einer vertikalen Ebene besitzt und der an seinem
oberen Ende an das andere Ende des horizontalen Bereiches
(17) angeschlossen ist, und
(C) eine Leitung (19, 20) zur Verbindung des unteren Endes des
gebogenen Bereiches (18) mit einem bzw. jedem Einlaß des oder jedes Wirbelabscheiders (7, 8), wobei der oder jeder
Einlaß des oder jedes Wirbelabscheiders (7, 8) tiefer angeordnet ist als die Auslaßwirbelkämmer (S) des Calcinierofens
(1).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Dämpfer oder Schieber (21) im horizontalen Bereich (17) der Auslaßleitung (6) angeordnet ist, um eine ungleich-
mäßige Verteilung der Teilchen zu korrigieren, die von den
Abgasen mitgenommen werden, welche aus dem Auslaß des Calcinierofens (1) austreten.
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Also Published As
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| DE3149389C2 (de) | 1986-01-02 |
| GB2090953B (en) | 1984-07-18 |
| FR2496244A1 (fr) | 1982-06-18 |
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| US4407652A (en) | 1983-10-04 |
| GB2090953A (en) | 1982-07-21 |
| JPS6053267B2 (ja) | 1985-11-25 |
| JPS57101280A (en) | 1982-06-23 |
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