[go: up one dir, main page]

DE2208247C2 - Verfahren und Vorrichtung für die Wärmeübertragung zwischen pulverförmigem Material und Gas - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung für die Wärmeübertragung zwischen pulverförmigem Material und Gas

Info

Publication number
DE2208247C2
DE2208247C2 DE2208247A DE2208247A DE2208247C2 DE 2208247 C2 DE2208247 C2 DE 2208247C2 DE 2208247 A DE2208247 A DE 2208247A DE 2208247 A DE2208247 A DE 2208247A DE 2208247 C2 DE2208247 C2 DE 2208247C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
gas
heat exchanger
opening
bottom opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2208247A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2208247A1 (de
Inventor
Karl Jens Dipl.-Ing. 2500 Koebenhavn-Valby Sylvest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLSmidth and Co AS
Original Assignee
FLSmidth and Co AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLSmidth and Co AS filed Critical FLSmidth and Co AS
Publication of DE2208247A1 publication Critical patent/DE2208247A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2208247C2 publication Critical patent/DE2208247C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C3/00Other direct-contact heat-exchange apparatus
    • F28C3/10Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material
    • F28C3/12Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material the heat-exchange medium being a particulate material and a gas, vapour, or liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bewirkung eines Wärmeaustausche zwischen einem pulverförmigem Material und einem Strömungsgas gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und einen zugehörigen Wärmeaustauscher zur Ausführung des Verfahrens gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 3.
Das vorstehend hinsichtlich seiner Gattung bezeichnete Verfahren und der hinsichtlich seiner Gattung ebenfalls bezeichnete Wärmeaustauscher sind aus der DE-OS 15 01 392 bekannt. Bei dem bekannten Verfahren handelt es sich um ein Wärmeaustauschverfahren, das von der Fluidisierung des Materials Gebrauch macht, welches sich hierzu als eine Schicht auf einer geneigten Fläche abwärts bewegt. Dabei werden besondere Maßnahmen ergriffen, um eine Suspendierung des Materials auf jeden Fall zu verhindern. Die Gefahr einer Suspendierung besteht insbesondere
50
55
60
65 aufgrund der Mischung verschiedener Korngrößen, die im Wege des vorbekannten Verfahrens dem Wärmeaustausch unterzogen werden sollen, weil nämlich die kleinen und damit leichtgewichtigen Partikel bei entsprechend starker Gasströmung suspendiert werden könnten, während gleichzeitig die größeren und dumit schwereren Partikel nicht mehr aufgelockert würden, so daß sich letztere nicht einmal mehr in einem Fließbett weiterbewegen und möglicherweise sogar gänzlich die Gaszuführung unterbinden könnten. Aus diesem Grunde wird bei dem vorbekannten Verfahren der Querschnitt des Kanals im Bereich des Eintritts des Gasstroms zunächst eng gehalten, um eine hohe Gasgeschwindigkeit zu erreichen, die ausreicht, auch die schwereren Partikel im Fließbett zu halten, während in etwas größerer Entfernung von der Zuführungsmöglichkeit der Kanalquercchnitt vergrößert ist, um dort die Geschwindigkeit zu reduzieren und somit eine Suspendierung des Materials zu verhindern. Die vorbekannte Verfahrensweise und der zugehörige Wärmeaustauscher lassen infolge der angewandten Fließbettechnik nur einen Wärmeübergang zwischen dem Material einerseits und dem Gas andererseits innerhalb bestimmter Grenzen zu, die durch die Grenzen der Innigkeit des Kontakts zwischen Gaspartikeln und Materialpartikel bestimmt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. Verfahren und Wärmeaustauscher je der eingangs bezeichneten Gattung so auszubilden, daß ein verbesserter Wärmeaustausch erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in verfahrenstechnischer Hinsicht durch die Maßnahmen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 bzw. in vorrichtungstechnischer Hinsicht durch die Maßnahmen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 3 gelöst.
Die erfindungsgemäß in verfahrenstechnischer Hinsicht vorgesehene Zuführgeschwindigkeit des Gases ist größer als die Fallgeschwindigkeit des Materials und führt ^u einer derartigen Aufwirbelung des Materials, daß dieses sich nicht mehr in einem Fließbett befindet, sondern in Suspension. Es wird also erreicht, daß die an sich herunterfallenden Materialpartikel infolge der besonderen Zuführgeschwindigkeit des Gases mitgerissen, suspendiert und in Suspension gehalten werden. Ein verbesserter Wärmeaustausch wird auch dadurch erreicht, daß das im Gasstrom suspendierte Material sich in Längsrichtung der Kanäle des Wärmeaustauschers abwärts bewegt, wobei es teilweise und allmählich aus der Suspension ausfällt, sich entlang eines kurzen Stücks der Kanalwände abwärts zur Kanalsohle hin bewegt, und zwar in fluidisiertem Zustand, wo er erneut mit dem Gasstrom in Berührung kommt, von diesem wiederum suspendiert und in Suspension mitgerissen wird. Dieser Vorgang wiederholt sich für alle einzelnen Materialpartikel in Längsrichtung des Kanals gesehen sehr häufig, was die besondere Intensität der gegenseitigen Kontaktierung und damit den verbesserten Wärmeaustausch bewirkt.
In vorrichtungstechnischer Hinsicht ist die sich über die gesamte Länge des Kanals erstreckende Durchtrittsmöglichkeit für das Gas deshalb von wesentlicher Bedeutung, weil hierdurch über die gesamte Länge des Kanals gleichmäßig der Gasstrom zuführbar ist; wären dagegen singuläre Durchtrittsmöglichkeiten vorgesehen, so könnte wohl in Hinblick auf die große Menge, die durch einen Wärmeaustauscher hindurchzuführen ist, kaum eine Suspendierung des Materials erwartet
werden. In diesem Fall käme es wohl mit großer Sicherheit nur zu einer Fließbettausbildung, und zwar insbesondere dann verstärkt, wenn die singulären Stellen besonders klein und sehr vereinzelt sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen in verfahrenstechnischer bzw. vorrichtungstechnischer Hinsicht sind aus den Unteransprüchen 2 bzw. 4 bis 7 zu ersehen.
Im folgenden wird die Erfindung beispielhaft und unter gleichzeitiger Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter ins einzelne gehend erläutert; in den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 Teil einer Anlage für das Vorerwärmen und Brennen von Zementrohmehl, wobei der Vorerhitzer in senkrechtem Schnitt gezeigt ist,
F i g. 2 einen Schnitt durch den Vorerhitzer nach Linie H-II von Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab nach Linielll-IIIinFig. 1,
F i g. 4 einen Schnitt gleich F i g. 3 durch eine abgewandelte Form des Vorerhitzers,
Fig.5 gleich Fig. 1, jedoch mit mehreren Abwandlungen,
F i g. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI von F i g. 5,
F i g. 7 einen seitlichen Aufriß, teilweise im Schnitt, eines Kühlers,
Fig.8 einen Schnitt nach Linie VIlI-VIII von Fig. 7 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 9 einen seitlichen Aufriß von nur einem Teil des Kühlers in gleichem Maßstab wie F i g. 6.
F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung für das Vorerhitzen von Zementrohmehl und sein Einspeisen zu dem oberen Ende eines etwas schrägen Drehofens 1. Die heißen Gase aus dem Ofen 1 gehen durch eine Leitung 2 zu einem Vorerhitzer 3. In dem Vorerhitzer geben die Gase Wärme an das Rohmehl ab, welches später zu Zememtklinker in dem Ofen gebrannt wird, und werden selbst dabei abgekühlt. Die Gase verlassen den Vorerhitzer 3 an seinem oberen Ende durch eine Leitung 4, welche zu einem Zyklon 5 führt, worin von ihnen mitgenommenes Rohmehl niedergeschlagen wird. Eine Leitung 6 nimmt die Gase aus dem Zyklon 5 zur Saugseite des Gebläses 7, dessen Auslaßseite durch eine Leitung 8 mit dem Einlaßende eines elektrostatischen Staubabscheiders 9 verbunden ist. Eine Leitung 10 führt aus dem Auslaßende des Staubabscheiders 9 zu einem nichtgezeigten Schornstein, durch welchen die Gase in die Atmosphäre entweichen.
Der Vorerhitzer 3 besteht im wesentlichen aus einem schmalen Gehäuse von rechteckigem Querschnitt mit zwei parallelen Hauptwänden 23 und 24 und zwei verhältnismäßig schmalen Seitenwänden. Die Hauptwände 23 und 24 sind überspannt durch vier Kanäle 16, 17,18 und 19, jeder schräg nach unten angeordnet und in Zickzackform, wie gezeigt, angebracht. Jeder Xanal ist gebildet von zwei nach innen und nach unten schrägen Seitenwänden 26 und 27, welche in senkrechte Ränder 28 und 29 übergehen. Diese begrenzen eine kontinuierliche öffnung 30 längs des Bodens eines jeden Kanals, jeder Kanal ist oben offen, so daß aufwärts durch die öffnung 30 strömende Gase in einem Zuge weiter durch das Gehäuse gehen, um durch die öffnung 30 in den nächsten oder aus dem Kanal 16 zur Leitung 4 zu passieren.
An jedem Ende eines jeden Kanals ist eine kleine Kammer 14 vorhanden, welche aus einer Seitenwand des Gehäuses herausragt. Jede Kammer 14 hat eine Auslaßöffnung 25, gesteuert durch eine Verschlußeinrichtung 15, welche ermöglicht, daß das Rohmaterial, aber nicht die Gase, hindurchgehen können. Diese Verschlußeinrichtung 15 hat eine gewichtsbelastete schwenkbare Klappe, welche unter dem Gewicht des Rohmehls nachgibt, welche aber dann den Durchtritt des Gasstroms verhindert, da die Klappe sonst die öffnung 25 verschließt
Das vorzuerhitzende Zementrohmehl wird durch einen Trichter 11 eingespeist, welcher in die oberste Kammer 14 mündet Eine Leitung 13 gibt das in dem ίο Zyklon 5 niedergeschlagene Mehl in die gleiche Kammer 14, aus welcher die vereinigten Mengen durch den Kanal 16 hindurchgehen. Beim Eintritt in den Kanal 16 werden die Rohmehlteilchen unmittelbar durch die Gase mitgenommen, welche durch die Bodenöffnung 30 strömen, und werden in Wirbelströmen suspendiert welche sich oberhalb der öffnung bilden, wie in F i g. 4 gezeigt Infolge der Neigung des Kanals bewegen sich die Wirbel abwärts vom oberen zum unteren Ende des Kanals 16, und während dieser Bewegung findet ein intensiver Wärmeaustausch zwischen den heißen Gasen und dem kälteren Rohmehl statt. Wenn ein Wirbel die nächste Kammer 14 erreicht wird er vernichtet und das Rohmehl in der Kammer niedergeschlagen. Es tritt dann nacheinander in die Kanäle 17, 18 und 19 ein, wo der Vorgang wiederholt wird, bis es die Bodenkammer 14 erreicht, aus welcher es durch eine Leitung 20 in den Ofen 1 fließt.
Staub, welcher in dem elektrostatischen Staubabscheider 9 niedergeschlagen wurde, tritt in einen Schneckenförderer 21 ein und wird durch entgegengesetzt gerichtete Gänge zu einer Leitung 22 gebracht, durch welche er zu dem Drehofen zurückgeführt oder sonst wohin abgegeben wird, beispielsweise zur Verwendung als Dünger.
Eine gesteigerte Leistung kann erhalten werden durch Erweiterung des Gehäuses und Verdoppelung jedes Kanals, wie in F i g. 4 gezeigt, wobei Wirbelströme 36 und 37 gezeigt sind.
Der in den F i g. 5 und 6 gezeigte Vorerhitzer
-to unterscheidet sich von dem in Fig. 1 und 2 gezeigten dadurch, daß die Kammern 14, welche die Kanäle 16 und 17, 17 und 18, 18 und 19 verbinden, ausgelassen sind.
Jeder der Kanäle 16, 17 und 18 endet jetzt an einer senkrechten Wand des Vorerhitzers 3. Dadurch wird erreicht, daß die durch die drei Kanäle abwärts gehenden Wirbelströme beim Aufschlagen auf die senkrechte Wand vernichtet werden, die dichten, oben erwähnten Wolken bilden und abwärts durch die Bodenöffnung in jedem der drei Kanäle hindurch in den unteren Kanal gehen. Die senkrechten Seitenwände des Vorerhitzers 3 verlaufen durch Unterbrechung von der Spitze bis zum Boden mit Ausnahme der öffnung 25 aus der Kammer 14, durch welche das Rohmaterial in den Kanal 16 eintritt, und der Öffnung, durch welche das vorerwärmte Material den Kanal 19 verläßt.
Eine zweite Abwandlung besteht darin, daß das frische Rohmaterial durch den Trichter 11 und-Leitung 12 in die Steigleitung 4 eingespeist wird, wo es durch die aufsteigenden Gase mitgenommen und in den Zyklon 5 getragen wird. Auf diese Weise empfängt das Rohmaterial Wärme aus den Gasen, welche durch die Leitung 4 hindurchgehen. In dem Zyklon 5 wird soviel wie möglich von dem Rohmaterial ebenso wie von den durch die Gase mitgenommenen Teilchen abgeschieden und lediglich Staub strömt zu dem Staubabscheider 9. Um zu verhindern, daß die heißen Gase nach oben durch die Leitung 12 gehen, ist eine rotierende Schleuse 39 oder eine gleichwertiee Einrichtung in der Leitung
vorgesehen.
Eine dritte in F i g. 5 gezeigte Abwandlung ist eine Abänderung des Anschlusses 38 zwischen dem oberen Ende des Ofens 1 und dem unteren Ende des Vorerhitzers. Diese Gestaltung des Anschlusses 38 ist vorteilhafter für die Führung der Ofengase in den Vorerhitzer.
Selbstverständlich kann jede der drei beschriebenen Abwandlungen gemäß den F i g. 5 und 6 auch für sich allein benutzt werden.
Gemäß den Fig. 7 bis 9 ist ein einziger Kanal zwischen senkrechten Seiten wänden 40 und 41 ausgebildet, welche in schräge Wände 42 und 43 übergehen, welche ihrerseits in senkrechte Ränder 44 und 45 übergehen. Der Kanal ist oben durch einen Deckei 46 verschlossen. Unter dem Kanal ist ein Raum vorhanden, begrenzt durch nach unten und nach außen schräge Wände 47 und 48 und eine Bodenplatte 49, und unterteilt in getrennte Abteile durch Trennwände 50. Jedes dieser Abteile wird mit Luft durch eine Leitung 54 versorgt, wobei alle diese Leitungen 54 von einem Luftanschluß 55 abzweigen, welcher mit der Abgabeseite eines Gebläses 56 verbunden ist. Dieses Gebläse saugt atmosphärische Luft an seiner Saugseite 57 ein. Luft wird so nach oben durch den Boden des Kanals geliefert, dessen Enden durch Platten 51 und 52 geschlossen sind.
ίο Die gesamte Luft geht durch einen Auslaß 62 wieder fort.
Das zu kühlende Material wird durch eine Leitung 58 eingeführt, welche durch ein Drehschieberventil 59 oder eine ähnliche Einrichtung gesteuert wird, und das gekühlte Materia! tritt durch einen Auslaß 60 aus, welcher durch
wird.
eine rotierende Schleuse 61 gesteuert
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Bewirkung eines Wärmeaustauschs zwischen einem am oberen Ende eines in Längsrichtung geneigten Kanals zugeführten und an s dessen unterem Ende abgeführten pulverförmiger! Material und einem von unten nach oben quer zu dem Kanal strömenden Gas, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch eine längliche öffnung im Kanalboden mit einer Geschwindigkeit zugeführt wird, die größer als die Fallgeschwindigkeit des Materials ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch die Bodenöffnungen von mindestens zwei parallelen, geneigten, nebeneinander angeordneten Kanälen zugeführt wird.
3. Wärmeaustauscher zur Ausführung de* Verfahrens gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche, bestehend aus einem Gehäuse mit einem unteren Einlaß und einem oberen Auslaß für das Gas und einem im Gehäuseinneren angeordneten, in Längsrichtung geneigten Kanal mit einer Durchtrittsmöglichkeit für das Gas und Mitteln für die Zuführung des Materials am oberen Kanalende und Mitteln für die Abführung des Materials am unteren Kanalende, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsmöglichkeit als sich über die Länge des Kanals (16,17,18, 19) erstreckende Bodenöffnung (30) gestaltet ist.
4. Wärmeaustauscher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (16, 17, 18, 19) nach unten zur Bodenöffnung (30) hin zusammenlaufende Seitenwände (26,27) aufweist.
5. Wärmeaustauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Ränder der Bodenöffnung (30) des Kanals (16,17,18,19) je eine sich nach unten erstreckende vertikale Seitenwand (28, 29) aufweisen.
6. Wärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 5 zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Genau- 4" se (3) mindestens zwei nebeneinander angeordnete und zueinander parallele Kanäle (36,37) vorgesehen sind.
7. Wärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch schwenkbare « Klappen (15) zur Zwangsführung des Gases durch die Kanalbodenöffnung (30) hindurch.
DE2208247A 1971-02-25 1972-02-22 Verfahren und Vorrichtung für die Wärmeübertragung zwischen pulverförmigem Material und Gas Expired DE2208247C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB545271*[A GB1367898A (en) 1971-02-25 1971-02-25 Methods of and apparatus for transmitting heat between a powdered material and gas

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2208247A1 DE2208247A1 (de) 1972-09-07
DE2208247C2 true DE2208247C2 (de) 1983-10-20

Family

ID=9796452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2208247A Expired DE2208247C2 (de) 1971-02-25 1972-02-22 Verfahren und Vorrichtung für die Wärmeübertragung zwischen pulverförmigem Material und Gas

Country Status (11)

Country Link
US (1) US3741715A (de)
JP (1) JPS5520739B1 (de)
AU (1) AU466799B2 (de)
BR (1) BR7201031D0 (de)
DE (1) DE2208247C2 (de)
ES (2) ES400120A1 (de)
FR (1) FR2126388B1 (de)
GB (1) GB1367898A (de)
IT (1) IT947864B (de)
SE (1) SE373204B (de)
ZA (1) ZA72769B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2630895A1 (de) * 1976-07-09 1978-01-12 Readymix Cement Eng Gmbh Vorrichtung zum brennen oder sintern und anschliessendem kuehlen von zementklinker, kalk, magnesit, dolomit oder aehnlichen stoffen
US4255130A (en) * 1979-10-26 1981-03-10 Johnson Jr Allen S Apparatus and method for treating an aggregate material with a flowing gas
US4651807A (en) * 1985-03-13 1987-03-24 Westinghouse Electric Corp. Method and apparatus for cooling a high temperature waste gas using a jetting bed, fluidized bed technique
AU2021258899A1 (en) * 2020-04-20 2022-11-10 Calix Ltd A powder-gas heat exchanger and applications thereof

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL74181C (de) * 1945-03-02 1900-01-01
US2761668A (en) * 1950-12-13 1956-09-04 Smidth & Co As F L Apparatus and method for exchanging heat between solid materials and a fluid medium
DE1501392A1 (de) * 1966-05-27 1969-12-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Querstromwaermetauscher
US3517914A (en) * 1968-02-06 1970-06-30 Pellite Corp Vibrating furnace for pellet material

Also Published As

Publication number Publication date
AU3928872A (en) 1973-08-30
ZA72769B (en) 1972-11-29
SE373204B (de) 1975-01-27
ES427855A1 (es) 1976-08-01
FR2126388A1 (de) 1972-10-06
BR7201031D0 (pt) 1973-06-14
AU466799B2 (en) 1973-08-30
DE2208247A1 (de) 1972-09-07
GB1367898A (en) 1974-09-25
JPS5520739B1 (de) 1980-06-04
FR2126388B1 (de) 1977-01-14
ES400120A1 (es) 1975-07-16
IT947864B (it) 1973-05-30
US3741715A (en) 1973-06-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2324565A1 (de) Verfahren und anlage zur waermebehandlung von feinkoernigem gut
DE2558506C2 (de) Verfahren zur thermischen Behandlung von staubförmigem Gut, insbesondere zum Brennen von Zement in mehreren Stufen
DE2503330B2 (de) Vorrichtung zum Kalzinieren von Rohmaterial
DE68917285T2 (de) Anlage und Verfahren zur Zementklinkerherstellung.
DE2535967A1 (de) Verfahren zur unterteilung eines stroms pulverfoermigen gutes in teilstroeme
DE2161411B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum reduzieren des alkaligehalts von zementklinker
DE2850895C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Kohlenstaub
EP0001814B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von Materialien sehr unterschiedlicher Korngrösse, insbesondere von Kalksteinschotter
DE2644763C2 (de) Ofenanlage
DE2208247C2 (de) Verfahren und Vorrichtung für die Wärmeübertragung zwischen pulverförmigem Material und Gas
DE2451197A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum calzinieren von pulvermaterial
CH623238A5 (de)
DE3110156C2 (de) Vorrichtung zum Trocknen und/oder Vorerhitzen von feinkörnigen und/oder staubförmigen Feststoffen
DE3149389C2 (de) Vorrichtung zum Calcinieren von Materialien in Form von Pulver oder Teilchen
DE3834215A1 (de) Gegenstrom-waermetauscher
DE3227919C2 (de) Vorrichtung zum Klassieren von pulverförmigen Materialien in der Austragschurre eines Wirbelschichtbrennofens
DE1083746B (de) Einrichtung zum Vorerhitzen von Zementrohmehl oder aehnlichen feinkoernigen festen Stoffen, die anschliessend in einem Brennofen gebrannt oder gesintert werden
EP0321914A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden von Staub aus Heissgasen
DE3347272C2 (de)
DE69017449T2 (de) Zuführsystem für kalk-recalcinierungsofen.
DE2603594A1 (de) Verfahren und anlage zum brennen von granulat- oder pulverfoermigem rohmaterial
DE1920051C3 (de)
DE2262503B2 (de) Verfahren zum Verkoken von Stückkohle und Vorrichtung zur Durchfuhrung desselben
DE911320C (de) Kohlenstaubfeuerung mit mehreren von einem Verteiler mit Kohlenstaub unterschiedlichen Feinheitsgrades gespeisten Brennern, insbesondere fuer Drehoefen
DE1948467C3 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von pulverförmigem gebranntem Kalk

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee