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DE3144324A1 - Gewirkte stoffbahn, insbesondere gardinenstoffbahn - Google Patents

Gewirkte stoffbahn, insbesondere gardinenstoffbahn

Info

Publication number
DE3144324A1
DE3144324A1 DE19813144324 DE3144324A DE3144324A1 DE 3144324 A1 DE3144324 A1 DE 3144324A1 DE 19813144324 DE19813144324 DE 19813144324 DE 3144324 A DE3144324 A DE 3144324A DE 3144324 A1 DE3144324 A1 DE 3144324A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
strip
useful
waste
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813144324
Other languages
English (en)
Inventor
Günther 4290 Bocholt Stolzenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhetex GmbH
Original Assignee
Rhetex GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rhetex GmbH filed Critical Rhetex GmbH
Priority to DE19813144324 priority Critical patent/DE3144324A1/de
Publication of DE3144324A1 publication Critical patent/DE3144324A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B21/00Warp knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B21/10Open-work fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2503/00Domestic or personal
    • D10B2503/02Curtains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

  • Kennwort: "Reißfaden"
  • Gewirkte Stoffbahn, insbesondere Gardinensto Die Erfindung betrifft eine gewirkte Stoffbahn, insbesondere Gardinenstoffbahn, bestehend aus mindestens einem Nutzstreifen, dessen Längsränder glatt oder bogenförmig verlaufen, und zwei die Bahnränder bildenden, Abfall werdenden Ausrüstungskantstreifen und bei einer Ausbildung mit mehreren Nutzstreifen einem zwischen den Nutzstreifen vorgesehenen, Abfall werdenden Zwischenstreifen, die nach der Herstellung und Ausrüstung und vor dem Vcrkauf voneinander zu trennen sind.
  • Bei diesen bekannten gewirkten Stoffbahnen, insbesondere Gardinenstoffbahnen, erfolgt das Trennen der Streifen mit Messern oder Scheren, wobei die eingewirkten Fäden, die die einzelnen Streifen miteinander verbinden, durchgeschnitten werden. Dieses Durchschneiden der Verbindungsfäden ist jedoch sehr kostenaufwendig, insbesondere wenn die Längsränder der Nutzstreifen bogenförmig verlaufen.
  • Die durch das Durchschneiden entstehenden freien Enden der Verbindungsfäden ragen weiterhin aus den @ängsrändern der Nutzstreifen heraus, so daß das Aussehen beeinträchtigt wird.
  • Um das Durchtrennen der Verbindungsfäden zu vereinfachen, ist auch schon vorgeschlagen worden, in die gewirkte Stoll- bahn, insbesondere Gardinenstoffbahn, Widerstandsdrähte in einem die gewünschte Umrißkontur der einzelnen Bahnstreifen bestimmenden Verlauf einzulegen. Durch Aufbringen einer elektrischen Spannung an den Widerstandsdraht weiden die Verbindungsfäden durchgebrannt bzw. durchgeschmolzen. Die beim Durch-trennen der Verbindungsfäden entsteherjden freien Enden beeinträchtigen jedoch weiterhin das Aussehen der blutzstreifen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gewirkte Stoffbahn, insbesondere Gardinenstoffbahn, der eingangs erläuterten Art zu schaffen, bei der solche Nachteile vermieden sind und das Trennen in einfacher Weise vorgenommen werden kann, ohne daß dabei an den Längsrändern der Nutzstreifen freie Fadenenden verbleiben.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die ZU trennenden Bahnstreifen mit zerreißbaren Fäden miteinander verbunden sind, wobei die zerreißbaren Fäden von mindestens einem eingewirkten Reißfaden gebildet sind, der gegenüber den Wirkfäden eine geringere Pestigkeit aufweist und jeweils in der Randzone des Abfall werdenden Streifens gegen Herausziehen gesichert, fest eingebunden ist und schlaufenförmig zum benachbarten Nutzstreifen übegeht und die Schlaufenscheitel lediglich punktuell am äußersten nd des Nutzstreifens herausziehbar eingebunden sind. Das Trennen der Streifen kann somit in überraschend einfacher Weise durch Reißen vorgenommen werden, da der Reißfaden gegenüber den Wirkfäden eine geringere Festigkeit aufweist. Das Zerreißen erfolgt somit @n der gewünschten Stelle. Beim Abreißen der Abfall werdenden Streiten von dem Nutzstreifen erfolgt jeweilst ein Zerreißen eines der beiden Schenkel der Schlaufe des Reißfadens, mit dem der Abfall werdende Streifen an dem Nutzstreifen verbunden ist. Nach dem Auseinanderreißen eines der beiden Schenkel der Schlaufe ziehen sich die beiden Schenkel der Schlaufe aus dem Rand des Nutzstreifens heraus, so daß am Nutzstreifen keine freien Fadenenden verbleiben. Neben dem einfachen Trennen der Streifen durch Reißen wird dadurch zugleich erreicht, daß der Nutzstreifen an der Reißkante ein besseres Aussehen erhält. Ein Herausziehen des Reißfadens aus dem Abfall werdenden Streifens ist dabei nicht zu befürchten, da der Reißfaden in dem Abfall werdenden Streifen gegen Herausziehen gesichert fest eingebunden ist.
  • Der Reißfaden kann dabei mindestens zwei Nadelabstände tief in der Randzone des Abfall werdenden Streifens fest eingebunden sein. Durch dieses mindestens zwei tTadelabstände tiefe Einbinden des Reißfadens in die Randzone des Abfall werdenden Streifens ist der Reißfaden zuverlässig gegen Herausziehen gesichert eingebunden.
  • Der Reißfaden kann mindestens zwei Nadelabstände tief in der Randzone des Abfall werdenden Streifens jeweils über mindestens drei Maschen eingebunden sein und dazwischen schlaufenförmig zum Nutzstreifen verlaufen. Durch dieses Einbinden des Reißfadens über mindestens drei Maschen ist der Reißfaden zwischen den zum Nutzstreifen verlaufenden Schlaufen fest in dem Abfall werdenden Streifen eingebunden.
  • Die beiden die zu zerreißenden Fäden des Reißfadens bildenken Schenkel einer jeden Schlaufe können jeweils in Maschenbreite zueinander angeordnet sein. Dadurch sind die beiden Schenkel einer jeden Schlaufe unmittelbar nebeneinanderliegend angeordnet.
  • Der Reißfaden kann mit den Scheiteln seiner Schlaufen lediglich in die Randmaschen des tTIltzstre:ifens einge1eut sein. Durch dieses Einlegen der Scheitel der Schlaufen des Reißfadens in die Randmaschen des Mutzstreifens ist in einfacher Weise das Herausziehen der durch das Zerreißen gebildeten freien Fadenenden gewährleistet.
  • Die mit Abständen zueinander angeordneten Schlaufen des Reißfadens können in Gruppen zusammengefaßt und zwischen den Gruppen größere Abstände vorgesehen sein.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Fig.1 einen Abschnitt der erfindungsgemäßen Gardinenstoffbahn in Draufsicht, Fig.2 die erfindungsgemäße Gardinenstoffbahn in Draufsicht, wobei die Streifen teilweise durch Reißen voneinander getrennt sind und Fig.3 ein l.egungsschema für die gewirkte Gardinenstoffbahn.
  • Die auf der Zeichnung dargestellte gewirkte Gardinenstoffbahn 10 besteht aus zwei Nutzstreifen 11 und 12, zwei die Bahnrcinder bildenden, Abfall werdenden Ausrüstungskantstreiten 13 und einem zwischen den beiden Nut2streifen 11 und 12 vorgesehenen, Abfall werdenden ZwischenstreiFen 14. Von dieser gewirkten Gardinenstoffbahn sind in den Fig.1 und 2 lediglich Abschnitte dargestellt. Am unteren Rand des dargestellten Abschnittes ist dabei der Ausrüstungskantstreifen 13 vorgesehen. Mit diesem Ausrüstungskantstreifen 13 ist abreißbar verbunden ein Nutzstreifen 12, der als Borte oder Volant ausgebildet ist. Mit den Nutzstreifen 12 ist abreißbar verbunden ein Zwischenstreifen 14. An der Oberseite des Zwischenstreifens 14 ist wiederum abreißbar verbunden der zweite Nutzstreifen 11. Der zweite Nutzstreifen kann dabei eine solche Breite aufweisen, die der Höhe der herzustellenden Gardine entspricht. Von diesem zweiten Nutzstreifen 11 ist jedoch lediglich nur ein Teil der Breite dargestellt.
  • An dem dem Ausrüstungskantstreifen 13 abgekehrten Seite der Gardinenstoffbahn ist ebenfalls ein nicht dargestellter AusrüstungskantstreiFerl 13 vorgesehen.
  • Nach der Herstellung und Ausrüstung der Gardinenstoffbahn und vor dem Verkauf sind die Ausrüstungskantstreifen 13 von den Nutzstreifen 11 und 12 und der zwischen den beiden Nutzstreifen 11 und 12 vorgesehene zwischen streifen 14 von den beiden Nutzstreifen 11 und 12 zu trennen. Die zu trennenden Bahnstreifen 11,12,13 bzw. 14 sind mit zerreißbaren Fäden 15 miteinander verbunden, wobei die zerreißbaren Fäden 15 von einem eingewirkten Reißfaden 16 gebildet sind, der gegenüber den Wirkfäden eine geringere Festigkeit aufweist. Dem in Fig.3 dargestellten Legungsschema ist zu entnehmen, daß der Reißfaden 16 mindestens zwei Madelabstande (x) tief in der Randzone des Abfall werdenden Streifens 13 bzw. 14 jeweils über mindestens drei Maschen 17 angebunden ist und dazwischen schlaufenförmig zum Nutzstreifen 11 bzw. 12 verläuft.
  • Die beiden die zu zerreißenden Fäden 15 des Reißfadens 16 bildenden Schenkel einer jeden Schlaufe 18 sind jeweils in Maschenbreite zueinander angeordnet. Dabei ist der Reißfaden 16 mit den Scheiteln 19 seiner Schlaufen 18 lediglich in die Randmaschen 20 des Mutzstreifens 11 bzw.
  • 12 eingelegt.
  • Bei einem Auseinanderreißen der Streifen 11, 12, 13 bzw.
  • 14 erfolgt ein Zerreißen eines der beiden Schenkel 15 der Schlaufe 18. Die. bei den freierl T'ndeEn des zu zerreißende@ Fadens 15 ziehen sich aus den Randmaschen 20 des Nutz- streifens 11 bzw. 12 heraus, da der Reißfaden 16 in der Randzone des Abfall werdenden Streifens 13 bzw. 14 gegen Herausziehen gesichert fest eingebunden ist. Die Ränder des Nutzstreifens 11 bzw. 12 sind somit vollkommen sauber, da an diesen Rindern keine freien Fadenenden verbleiben.
  • Die freien Fadenenden sind durch die feste Einbindung an dem Abfall werdenden Streifen 13 bzw. 14 vorgesehen.
  • Aus der Fig.l ist ersichtlich, daß für die Verbindung des Ausrüstungskantstreifens 13 mit dem Nutzstreifen 12 jeweils zwei Schlaufen 18 zu einer Gruppe zusammengefaßt sind und zwischen den Gruppen größere Abstände vorgesehen ind. Zwischen deren Nutzstreifen 12 und dem Zwischen streifen 14 sind demgegenüber die Schlaufen 18 in gleichmäßigen Abständen zueinander angeordnet. Die einzelnen Streifen 11, 12, 13 bzw. 14 sind somit in einfacher Weise durch Auseinanderreißen voneinander zu trennen.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung lediglich eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnten die Reißfäden auch bei anderen gewirkten Stoffbahnen vorgesehen werden.
  • Kennwort: "Reißfeden't Bezugszeichenliste 10 Gardinenstoffbahn 11 Nutzstreifen 12 Nutzstreifen 13 Ausrüstungskantstreifen 14 Zwischenstreifen 15 zerreißbare Fäden 16 Reißfaden 17 Masche 18 Schlaufe 19 Schlaufenscheitel 20 Randmasche x Nadelabstand L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. Kennwort: "Reißfaden" Ansprüche: 1.) Gewirkte Stoffbahn, insbesondere Cardinenstoffbahn, bestehend aus mindestens einem Nutzs1reifen, dessen Längsränder glatt oder bogenförmig verlaufen, und zwei die Bahnränder bildenden, Abfall werdenden Ausrüstungskantstreifen und bei einer Ausbildung mit mehreren Nutzstreifen einen zwischen den Nutzstreifen vorgesehenen, befall werdenden Zwischenstreifen, die nach der Herstellung und Ausrüstung und vor dem Verkauf voneinander zu trennen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zu trennenden Bahnstreifen (11, 12, 13 bzw. 14) mit zerreißbaren Fäden (15) miteinander verbunden sind, wobei die zerreißbaren @äden (15) von mindestens einem eingewirkten Reißfaden (16) gebildet sind, der gegenüber den Wirkfäden (inc @eringere Festigkeit aufweist und jeweils in der Randzone des Abfall werdenden Streifens (13, bzw. 14) gegen Herausziehen gesichert fest eingebunden ist und schlaufenförmig zum benachbarten Nutzstreifen (11 bzw. 12) übergeht und die Schlaufenscheitel (19) lediglich punktuell am äußersten Rand des Nutzstreifens (11 bzw. 12) herausziehbar eingebunden sind.
    2. ) Gewirkte Stoffbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiß@@den (16) min zwei Nadelabstände (x) tief in der Randzone des Abfall werdenden Streifens (13 bzw. 14) fest eingebunden ist 3.) Gewirkte Stoffbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reißfaden (16) mindestens zwei Nalelabstände (x) tief in der Randzone des Abfall werdenden Streifens (13 bzw. 14) jeweils über mindestens drei Maschen (17) eingebunden ist und dazwischen schlaufenförmig zum Nutzstreifen (11 bzw. 12) verläuft.
    4.) Gewirkte Stoffbahnen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die zu zerreißenden räden (15) des Reißfadens (16) bildenden Schenkel einer jeden Schlaufe (18) jeweils in Maschenbreite zueinander angeordnet sind.
    5.) Gewirkte Stoffbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reißfaden (16) mit den Scheiteln (19) seiner Schlaufen (18) lediglich in die Randmaschen (20) des Nutzstreifens (11 bzw. 12) eingelegt sind.
    6.) Gewirkte Stoffbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abständen zueinander angeordneten Schlaufen (18) des Reißfadens (16) in Gruppen zusammengefaßt und zwischen den Gruppen größere Abstande vorgesehen sind.
DE19813144324 1981-11-07 1981-11-07 Gewirkte stoffbahn, insbesondere gardinenstoffbahn Withdrawn DE3144324A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3740845C1 (de) * 1987-12-02 1989-06-29 Mueller Karl Heinz Kettengewirktes Hoeschen
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EP1081261A1 (de) * 1999-09-04 2001-03-07 KARL MAYER TEXTILMASCHINENFABRIK GmbH Wirkwarenbahn zur Herstellung von Konfektionsformteilen und daraus gewonnenes Konfektionsformteil
CN110387637A (zh) * 2019-07-12 2019-10-29 杭州汇盛针纺有限公司 一种经编织物一针拉边工艺

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