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DE3141613A1 - Einaeugige spiegelreflexkamera - Google Patents

Einaeugige spiegelreflexkamera

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Publication number
DE3141613A1
DE3141613A1 DE19813141613 DE3141613A DE3141613A1 DE 3141613 A1 DE3141613 A1 DE 3141613A1 DE 19813141613 DE19813141613 DE 19813141613 DE 3141613 A DE3141613 A DE 3141613A DE 3141613 A1 DE3141613 A1 DE 3141613A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
flywheel
reflex camera
lens reflex
brake lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813141613
Other languages
English (en)
Other versions
DE3141613C2 (de
Inventor
Tetsuji Kawagoe Saitama Shono
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE3141613A1 publication Critical patent/DE3141613A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3141613C2 publication Critical patent/DE3141613C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

3U1613
HOFFMANN · EITLE & PARTNER
PATENTANWÄLTE
( . DR.RER. NAT.K.HOFFMANN · DIPL.-ING. W. LEHN
DIPL.-ING. K. FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 . D-8000 MÖNCHEN 81 · TELEFON (OB?) J11087 · TELEX 05-2961? (PATHE)
35 746/7
Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha, Tokyo / Japan
Einäugige Spiegelreflexkamera
Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera wird der Spiegel nach dem Auslösen angehoben und der Verschluß, nachdem der Spiegel angehoben wurde, betätigt. In vielen Fällen wird die völlig geöffnete Linse gleichzeitig mit dem Anheben des Spiegels auf den gewünschten Blendenwert abgeblendet. Wenn in einem derartigen Fall die Spiegelanhebegeschwindigkeit nicht innerhalb eines gewissen Geschwindigkeitsbereichs liegt, kann der Verschluß ablaufen, bevor die Linse bis auf den gewünschten Blendenwert abgeblendet .-ist oder es kann sogar nach dem Abblenden der Linse auf den gewünschten Wert der Verschluß ablaufen, bevor die Blende stabil ist. Dies ist offensichtlich nicht erwünscht.
Um diese Schwierigkeit zu beheben, wurde eine Einrichtung verwendet, um die Anhebegeschwindigkeit des Spiegels innerhalb eines vorbestimmten Geschwindigkeitsbereichs zu halten. In einer derartigen bekannten Einrichtung wird ein Spiegelüberwachungsmechanismus zur Steuerung der Spiegelanhebbewegung mit einem Schwungrad verwendet. Der übliche Spiegel-
Überwachungsmechanismus soll unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben werden. Wie man in Fig. 1 sieht/ ist ein Spiegel 1 fest auf einem Spiegelrahmen 2 befestigt, mit dem einstückig ein um eine Spiegeldrehachse 4 drehbarer Spiegelträger 3 verbunden ist. Ein Endabschnitt des Spiegelträgers 3 ist als Zahnradsegment 3a ausgebildet, welches mit einem Zahnrad 5a eines DoppelZahnrades 5 kämmt, welches eine geringere Zähnezahl aufweist. Das Zahnrad 5b kämmt mit einem Zahnrad 6a eines Schwungrades 6.
Da der Spiegel 1, der Spiegelrahmen 2 und der Spiegelträger 3 als eine Einheit angehoben werden, wird die Rotationsbewegung durch das Zahnradsegment 3a und das Doppelzahnrad 5, die ein Getriebe bilden, beschleunigt, so daß das Zahnrad 6a des Schwungrades 6 dazu neigt, sich schnell zu drehen; die Geschwindigkeit der Aufwärtsbewegung des Spiegels 1 ist jedoch begrenzt, da das Trägheitsmoment des Schwungrades 6 groß ist.
Im Fall einer Kamera, beispielsweise einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem 35 mm Objektiv, bei der die Anfangsbewegung des Spiegels relativ gering ist, kann das oben beschriebene System in zufriedenstellender Weise dem gewünschten Zweck dienen. Im Fall einer Kamera, beispielsweise einer Halbformat- oder 6 χ 7 cm Format-Spiegelreflexkamera, bei der der Spiegel größer und schwerer ist, weist das genannte Problem verschiedene Schwierigkeiten auf. Insbesondere aufgrund des Gewichts des Spiegels wird die Spiegelanhebegeschwindigkeit in hohem Maße geändert, wenn die Relativstellung der Kamera geändert wird. Um diese Geschwindigkeitsänderung zu kompensieren, ist es notwendig, einen Spiegelüberwachungsmechanismus zu verwenden, der ein Getriebe mit einem größeren Übersetzungsverhältnis und ein Schwungrad mit einem größeren Trägheitsmoment aufweist.
Wenn ein derartiger Spiegelüberwachungsmechanismus verwendet wird, ist am Ende der Aufwärtsbewegung des Spiegels
-:>.: 3H1613
beim Anhalten mittels Berühren des Beruhrungsteils aus Schaumgummi, das in dem Spiegelkasten vorgesehen ist, die Kraft zur Aufrechterhaltung der Rotation des Schwungrades beträchtlich. Dieses beträchtliche Drehmoment des Schwungrades wird auf den Spiegel aufgebracht, was zum Ergebnis hat, daß der Spiegel gegen das Berührungsteil prallt. Wenn der Spiegel weiter das Berührungsteil beruht, wird der Spiegelstoß in Folge der Kraft des Schwungrades vergrößert, wodurch eine übermäßige Kraft auf das Getriebe übertragen wird. Daher neigt beispielsweise im Fall von Fig. 1 das Zahnrad 5b des Doppelzahnrades 5, dessen Zähnezahl größer ist, und das Zahnrad 6a des Schwungrades 6 zur Zerstörung.
Entsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einäugige Spiegelreflexkamera der eingangs genannten Art zu schaffen, die die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Das heißt, der Spiegelüberwachungsmechanismus für eine einäugige Spiegelreflexkamera gemäß der Erfindung umfaßt ein Getriebe zur Beschleunigung der vorbestimmten Winkelschwingbewegung des Spiegels. Dabei ist ein Schwungrad an einem Ende des Getriebes angeordnet. Eine Bremseinrichtung für die Spiegelanhebebewegung umfaßt ein Bremselement, das mit dem Schwungrad während des letzten Teils der Anhebebewegung des Spiegels in Berührung gebracht wird, um die Drehung des Schwungrades zu bremsen.
Mit dem erfindungsgemäßen Bremsmechanismus werden die folgenden Vorteile durch Hinzufügen von nur wenigen Teilen erreicht .
• · · β * β
5 · · · β i
MQ » · * * tr. * Λ
1. Die Spiegelanhebegeschwindigkeit wird im wesentlichen gleichförmig, verglichen mit der des gewöhnlichen Spiegelüberwachungsmechanismus, in dem der Spiegel nicht gebremst wird.
2. Das Anprallen des Spiegels, welches beim Anheben des Spiegels bewirkt wird, wird ausgeschaltet.
3. Der Grad des Spiegelstoßes wird vermindert. 10
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines üblichen Spiegelüberwachungsmechanismus ;
Fig. 2 eine Frontansicht eines Beispiels eines Bremsmechanismus gemäß der Erfindung;
20
Fig. 3 eine Schnittansicht der Bremseinrichtung von Fig. 2;
Fig. 4 eine Frontansicht eines Spiegels von Fig. 2, im angehobenen Zustand;
■ -.
Fig. 5 eine Frontansicht eines weiteren Beispiels der Bremseinrichtung gemäß der Erfindung; und
Fig. 6 eine Frontansicht einer weiteren Abänderung der Bremseinrichtung von Fig. 2.
Eine Ausführungsform der Bremseinrichtung für die Anhebebewegung" des Spiegels wird unter Bezugnahme auf die Figuren 2, 3 und 4 beschrieben. Fig. 2 ist eine Ansicht der Bremseinrichtung, Fig. 3 eine Schnittansicht der Bremseinrichtung und Fig. 4 zeigt den Spiegel in angehobener Stellung .
3 U1 613
Wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt, ist der Spiegel 101 fest auf einem Spiegelrahmen 102 befestigt, der fest mit einem Endabschnitt eines Spiegelträgers 103 verbunden ist. Der Spiegelträger 103 ist drehbar auf einer Welle 104 befestigt, die in dem Kameragehäuse 7 (nicht in Fig. 2 gezeigt) gelagert ist. Der andere Endabschnitt des Spiegelträgers 103 ist als Sektorzahnrad 103a ausgebildet. Ein im Kameragehäuse 7 drehbar gelagertes Doppelzahnrad 105 umfaßt ein erstes und zweites Zahnrad 105a und 105b. Die Anzahl der Zähne des ersten Zahnrades 105a ist kleiner als die des zweiten Zahnrades 105b. Das Sektorzahnrad 103a kämmt mit dem ersten Zahnrad 105a..Das zweite Zahnrad 105b kämmt mit einem Zahnrad 106a, welches an einem Schwungrad 106 so befestigt ist, daß ersteres koaxial mit letzterem ausgerichtet ist. Das Sektorzahnrad 103a, das Doppelzahnrad 105 und das Schwungrad 106 bilden eine überwachungseinrichtung für den Spiegel 101.
Ein gebogener Abschnitt eines L-förmigen Antriebshebels 8 ist schwenkbar auf der Welle 104 des Spiegelträgers 103 befestigt. -Ein Endabschnitt des Antriebshebels 8 ist über eine Antriebsstange 9 mit dem Auslösemechanismus der Kamera verbunden. Ein Stift 8a, an dem ein Ende einer Feder 10 (wird später beschrieben), befestigt ist, ist im anderen Endabschnitt.des Antriebshebels 8 angeordnet. In einem Vorsprung 103e, der sich von einer Seite des Spiegelträgers 103 erstreckt, ist ein Stift 103c eingebracht. Die Feder ist elastisch zwischen den zwei Stiften 8a und 103c angeordnet, so daß der Spiegelträger 103 sich im Gegenuhrzeigersinn durch die Kraft der Feder 10 dreht. Entsprechend wird der Spiegelrahmen 102 mit dem Spiegel 101, die einstückig mit dem Spiegelträger 103 verbunden sind, aufgrund der elastischen Federkraft ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Wenn jedoch der Endabschnitt des Spiegelrahmens 102 gegen einen Anschlagsstift 11 im Kameragehäuse 7 an-
■- 9 -
schlägt, wird die Drehung angehalten, das heißt, die Drehung des Spiegels, des Spiegelrahmens und des Spiegelträgers .103 wird mittels des Anschlags st if tes 11 begrenzt, wodurch sie, wie in Fig. 2 dargestellt, im angehaltenen Zustand gehalten werden. 4
Ein L-förmiger Bremshebel 12 ist drehbar auf einer Welle befestigt, die fest im Kameragehäuse 7 angeordnet ist. Der L-förmige Bremshebel 12 wird im Uhrzeigersinn mittels einer Feder 15 zwangsbewegt, die zwischen dem Bremshebel 12 und einem im Kameragehäuse 7 angeordneten Haken 14 gespannt ist. Ein Ende 12b des Bremshebels 12 schlägt gegen die Nockenoberfläche eines BremsSteuernockens 103b an, der fest am Spiegelträger 103 und drehbar auf der Welle 104 befestigt ist, während das andere Ende 12a dem Schwungrad 106 gegenüberliegt.
Im folgenden soll die Arbeitsweise der so aufgebauten Bremseinrichtung beschrieben werden.
Wenn die Kamera ausgelöst wird, wird auf die Antriebsstange 9 in Richtung des Pfeils.eine Kraft aufgebracht, so daß der Antriebshebel 8 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Da der Antriebshebel 8 im Uhrzeigersinn gedreht wird, schlägt der Stift 8a gegen die Endfläche 103d des Vorsprungs 103e des Spiegelträgers 103, wodurch der Spiegelträger 103, der Spiegelrahmen 102 und der Spiegel 101 im Uhrzeigersinn gedreht werden. Diese Drehung im Uhrzeigersinn wird durch das Getriebe, bestehend aus dem Sektorzahnrad 103b, dem Doppelzahnrad 105 und dem Zahnrad 106a des DoppelZahnrades zur Drehung des Schwungrades 106 beschleunigt.
Andererseits wird der Spiegelträger 103 im Uhrzeigersinn gedreht. Der an dem Spdegelträger 103 befestigte Brcnnsschaltnocken 103b wird ebenfalls um die Welle 104 im Uhr-
■ ·
- 10 -
zeigersinn gedreht. Wenn daher der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 in die Nähe des im Spiegelkasten vorgesehenen Berührungsteils kommen, wird ein Ende 12b des Bremshebels 12 von der Nockenfläche des Bremsschaltnockens 103 gelöst (siehe Fig. 4) und der Bremshebel 12 mittels der Feder 15 im Uhrzeigersinn gedreht. Gleichzeitig berührt das andere Ende 12a des Bremshebels 12 das Schwungrad 106, .um letzteres zu bremsen. Entsprechend nimmt das Drehmoment des Schwungrades ab, um das oben beschriebene Problem, nämlich daß der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 gegen das Berührungsteil-in dem Spiegelkasten aufgrund der übermäßig großen Kraft anschlagen, verhindert.
Der Bremsschaltnocken kann durch Ändern der Form der Nockenoberfläche gesteuert werden. Die Bremskraft kann durch wahlweises Verbinden der Feder 15 mit zusätzlichen Haken 14a oder 14b im Kameragehäuse 7.eingestellt werden.
Wenn der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 in Abhängigkeit vom Aufspulen des Films abgesenkt werden, schlägt der Stift 8a des Antriebshebels 8 gegen die Endfläche 103f des Spiegelträgers 103 an, um den Spiegelträger 103 herunterzudrücken. Die Kraft zum Herunterdrücken und die elastische Kraft der Feder 10 bewirken, daß der Spiegelträger 103 im 25' Gegenuhrzeigersinn gegen den Reibwiderstand zwischen dem Schwungrad und dem Bremshebel gedreht wird, so daß der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 abgesenkt werden.
Fig. 5 ist eine Ansicht eines anderen Beispiels der Bremseinrichtung gemäß der Erfindung. Die genaue Beschreibung der Bauteile, die bereits mit dem ersten Beispiel beschrieben wurden, wird nicht wiederholt. In dem zweiten Ausführungsbeispiel ist der Bremshebel 212 drehbar auf der Welle des Spiegelträgers 203 befestigt. Der Bremshebel. 212 wird zur Drehung im Uhrzeigersinn mittels einer Feder 215
- 11 -
vorgespannt, wobei die Feder 215 zwischen dem Bremshebel 212 und einem Federhakenstift 203a befestigt ist, der wiederum fest an dem Spiegelträger 203 befestigt ist. Der Bremshebel 212 ist jedoch, wie mittels ausgezogener Linie in Fig. 5 gezeigt, vor dem Auslösen angeordnet, da er^mittels des Federhakenstiftes 203a zurückgehalten wird.
Wenn die Kamera ausgelöst wird, wird auf die Antriebsstange 209 in Richtung des Pfeils eine Kraft aufgebracht, wodurch die verschiedenen Bauteile durch einen Antriebshebel 208, wie mittels gestrichelter Linien in Fig. 5 angedeutet, angeordnet werden. Während der Drehung des Spiegelträgers 203 im Uhrzeigersinn wird der Bremshebel 202 mit einem Schwungrad 206 in Berührung gebracht, wobei der Federhakenstift 203 verlassen wird, so daß das Schwungrad 206 mit Hilfe der elastischen Kraft der Feder 215 gebremst wird.
Fig. 6 zeigt eine weitere Abänderung der Bremseinrichtung von Fig. 2. In dieser Abänderung ist ein Teil der Bremseinrichtung geändert. Die Bremseinrichtung in Fig. 6 unterscheidet sich von der Bremseinrichtung gemäß Fig. 2 in dem Berührungszustand des Bremshebels und der Form des Bremsschaltnockens 303. Insbesondere ist ein Ende des Bremshebels 312 als Nockenfläche ausgebildet und der Bremsschaltnocken 303 hat einen Vorsprung bestimmter Länger R von der Welle 304 des Spiegelträgers. Die anderen Bauteile und ihre Arbeitsweise entsprechen vollständig denen, die im Bezug auf Fig. 2 beschrieben wurden.
Das erste Beispiel von Fig. 2 soll nun mit dem zweiten Beispiel gemäß Fig. 5 verglichen werden. Im Fall von Fig. 5 wird, wenn der Spiegel angehoben ist, die Kraft der Antriebsstange 209, die den Antriebshebel 208 drückt, durch den Spiegelträger 203 mittels der Feder 205 vermindert, wodurch es notwendig ist, die Kraft der Antriebsstange zu
- 12 -
vergrößern. Das erste Beispiel gemäß Fig. 2 weist eine solche Notwendigkeit nicht auf. Im Fall von Fig. 5 wird, da der Spiegel beim Anheben früher gebremst wird, die Ausdehnung der Feder 215 gesteigert und damit die Kraft des Bremshebels 212, der gegen das Schwungrad 206 stößt, vergrößert. Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist jedoch von einem derartigen Aufbringen der Bremswirkung unabhängig·
Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß die Bremseinrichtung so ausgelegt ist, daß das am Ende des Getriebes zur Beschleunigung der vorbestimmten Schwingbewegung des Spiegels vorgesehene Schwungrad nur am Ende der Schwingbewegung des Spiegels abgebremst wird.

Claims (11)

ETÖFFMÄNN · ΕΪΤΙ3Ξ & PARTNER PATENTANWÄLTE DR. ING. E. HOFFMANN (1930-197ί) . Dl PL.-ING. W. EITLE · DR.RER. NAT. K.HOFFMANN · DIPL.-ING. W. LEHN DIPL.-ING. K. FDCHSlE . DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 · D-8000 MO NCHEN 81 · TELEFON (089) 911087 . TELEX 05-29619 (PATHE) 35 746/7 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha, Tokyo / Japan Einäugige Spiegelreflexkamera Patentansprüche
1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit einem von einer abgesenkten· zu einer angehobenen Stellung schwenkbaren Spiegel und einer Überwachungseinrichtung zur Steuerung der Anhebegeschwindigkeit des Spiegels mit einem Schwungrad, das beim Anheben des Spiegels rotiert, gekennzeichnet durch eine Bremseinrichtung zum Aufbringen einer Bremskraft auf das Schwungrad (106, 206) während des letzten Teils der Anhebebewegung des Spiegels (101).
2. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung ein Getriebe (105) für die Drehung des Schwungrades (106, 206) mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit als der des Spiegels (101) aufweist.
3 H1-613
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- 2
3. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung ein das Schwungrad (106, 206) während des letzten Teils der Anhebebewegung des Spiegels (101) berüh-
rendes Bremsteil umfaßt. ι
4. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung einen schwenkbaren Bremshebel (12) umfaßt, von dem ein Ende in Berührungsrichtung mit dem Schwungrad (6) vorgespannt ist, und dessen anderes Ende ein Nockenfolgeglied (12b) bildet, daß die Bremseinrichtung weiter einen mit dem Spiegel (101) bewegbaren Nocken (103b) zum Eingriff mit dem Nockenfolgeglied (12b) aufweist, wodurch das eine Ende außer Eingriff mit dem Schwungrad (6) bis zum letzten Teil der Anhebebewegung des Spiegels gehalten wird.
5. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nokken (103b) um eine Achse (104), um die der Spiegel (101) schwenkbar ist, ebenfalls schwenkbar ist.
6. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Nokken (303) einen Vorsprung aufweist, der-·mit dem Nockenfolgeglied in Eingriff kommt, um den Bremshebel (312) außer Eingriff mit dem Schwungrad (106, 206) bis zum letzten Teil der Anhebebewegung des Spiegels zu halten.
7. Einäugige Spiegelreflexkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse eine Einrichtung zum Einstellen der auf das Schwungrad (106, 206) aufgebrachten Bremskraft umfaßt.
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8. Einäugige Spiegelreflexkamera nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung eine Einrichtung zum Einstellen der auf den Bremshebel (212, 312) wirkenden Vorspannkraft
umfaßt. t
9. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung einen schwenkbaren Bremshebel (212), ein mit dem Spiegel bewegbares Halteglied (203a) und eine Vorspanneinrichtung (205) zum Vorspannen des Bremshebels (202) in Richtung des Haltegliedes umfaßt, wobei das Halteglied den Bremshebel (212) berührt und ihn außer Kontakt mit dem Schwungrad (206) in der abgesenkten Stellung des Spiegels hält, und wobei das Halteglied sich zum Inberührungbringen in Bremshebels (212) mit dem Schwungrad (206) während des letzten Teils der Anhebebewegung des Spiegels bewegt.
10. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 9, d a durch gekennzeichnet, daß das Halteglied sich über eine Stellung hinausbewegt, bei der der Bremshebel (212) das Schwungrad (206) beruht, wodurch der Bremshebel (212) eine Bremskraft auf das Schwungrad (206) unter dem Einfluß der Kraft der Vorspanneinrichtung aufbringt.
11. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel, der Spiegel und das Halteglied um eine gemeinsame Achse (204, 304) schwenkbar sind.
DE3141613A 1980-10-20 1981-10-20 Einäugige Spiegelreflexkamera Expired DE3141613C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP55146733A JPS5770524A (en) 1980-10-20 1980-10-20 Braking mechanism for mirror ascending

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3141613A1 true DE3141613A1 (de) 1982-07-15
DE3141613C2 DE3141613C2 (de) 1986-03-27

Family

ID=15414348

Family Applications (1)

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DE3141613A Expired DE3141613C2 (de) 1980-10-20 1981-10-20 Einäugige Spiegelreflexkamera

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