DE3141613C2 - Einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents
Einäugige SpiegelreflexkameraInfo
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Abstract
Einäugige Spiegelreflexkamera mit einem Überwachungsmechanismus zur Steuerung der Anhebegeschwindigkeit des Spiegels, wobei eine Bremskraft auf das Schwungrad während des letzten Teils der Anhebebewegung des Spiegels aufgebracht wird, um eine Beschädigung des Spiegels und der Überwachungseinrichtung zu verhindern.
Description
hebegeschwindigkeit in hohem Maße geändert, wenn die Relativstellung der Kamera geändert wird. Um diese
Geschwindigkeitsänderung zu kompensieren, ist es notwendig, einen Spiegelüberwachungsmechanismus zu
verwenden, der ein Getriebe mit einem größeren Übersetzungsverhältnis
und ein Schwungrad mit einem größeren Trägheitsmoment aufweist Wenn ein derartiger
Spiegelüberwacnungsmechanismus verwendet wird, ist am Ende der Aufwärtsbewegung des Spiegels beim Anhalten
mittels Berühren des Berührungsteils aus Schaumgummi, das in dem Spiegelkasten vorgesehen
ist, die Kraft zur Aufrecbterhaltung der Rotation des
Schwungrades beträchtlich. Dieses beträchtliche Drehmoment des Schwungrades wird auf den Spiegel aufgebracht,
was zum Ergebnis hat, daß der Spiegel gegen das Berührungsteil prallt. Wenn der Spiegel weiter das Berührungsteii
berührt, wird der Spiegelstoß in Folge der Kraft des Schwungrades vergrößert, wodurch eine
übermäßige Kraft auf das Getriebe übertragen wird.
auf die F i g. 2, 3 und 4 beschrieben. F i g. 2 ist eine Ansicht der Bremseinrichtung, Fig.3 eine Schnittansicht
der Bremseinrichtung und Fig.4 zeigt den Spiegel in
angehobener Stellung.
Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, ist der Spiegel 101
fest auf einem Spiegelrahmen 102 befestigt, der fest mit einem Endabschnitt eines Spiegelträgers 103 verbunden
ist Der Spiegelträger 103 ist drehbar auf einer Welle 104 befestigt, die in dem Kameragehäuse 7 (nicht in
ίο Fig.2 gezeigt) gelagert ist Der andere Endabschnitt
des Spiegelträgers 103 ist als Sektorzahnrad 103a ausgebildet. Ein im Kameragehäuse 7 drehbar gelagertes
Doppelzahnrad 105 umfaßt ein erstes und zweites Zahnrad 105a und 105£>. Die Anzahl der Zähne des ersten
Zahnrades 105a ist kleiner als die des zweiten Zahnrades 1056. Das Sektorzahnrad 103a kämmt mit dem ersten
Zahnrad 105a. Das zweite Zahnrad 1056 kämmt mit einem Zahnt ad 106a, welches an einem Schwungrad 106
so befestigt ist, daß ersteres koaxial mit letzterem aus-
Daher neigt beispielsweise im Fall von Fi g. 1 das Zahn- 20 gerichtet ist Das Sektorzahnrad 103a, das Doppelzahn
rad 5b des Doppelzahnrades 5, dessen Zähnezahl größer ist, und das Zahnrad 6a des Schwungrades 6 zur
Zerstörung.
Entsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einäugige Spiegelreflexkamera der eingangs
genannten Art zu schaffen, die die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweist
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst
Das heißt, der Spiegelüberwachungsmechanismus für eine einäugige Spiegelreflexkamera gemäß der Erfindung
umfaßt ein Getriebe zur Beschleunigung der vorbestimmten Winkelschwingbewegung des Spiegels. Dabei
ist ein Schwungrad an einem Ende des Getriebes rad 105 und das Schwungrad 106 bilden eine Überwachungseinrichtung
für den Spiegel 101.
Ein gebogener Abschnitt eines L-förmigen A.ntriebshebels 8 ist schwenkbar auf der Welle 104 des Spiegelträgers
103 befestigt. Ein Endabschnitt des Antriebshebels 8 ist über eine Antriebsstange 9 mit dem Auslösemechanismus
der Kamera verbunden. Ein Stift 8a, an dem ein Ende einer Feder 10 (wird später beschrieben)
befestigt ist, ist im anderen Endabschnitt des Antriebshebels 8 angeordnet. In einem Vorsprung 103e, der sich
von einer Seite des Spiegelträgers 103 erstreckt, ist ein Stift 103c eingebracht. Die Feder 10 ist elastisch zwischen
den zwei Stiften 8a und 103c angeordnet, so daß der Spiegelträger 103 sich im Gegenuhrzeigersinn
angeordnet. Eine Bremseinrichtung für die Spiegelanhe- 35 durch die Kraft der Feder 10 dreht. Entsprechend wird
bebcwegung umfaßt ein Bremselement, das mit dem der Spiegelrahmen 102 mit dem Spiegel 101, die einstük-Schwungrad
während des letzten Teils der Anhebebewegung des .Spiegels in Berührung gebracht wird, um
die Drehung des Schwungrades zu bremsen.
die Drehung des Schwungrades zu bremsen.
Mit dem erfindungsgemäßen Bremsmechanismus werden die folgenden Vorteile durch Hinzufügen von
nur wenigen Teilen erreicht.
1. Die Spiegelanhebegeschwindigkfit wird im wesentlichen
gleichförmig, verglichen mit der des gewohnlichen Spiegelüberwachungsmechanismus, in
dem der Spiegel nicht gebremst wird.
2. Das Anprallen des Spiegels, welches beim Anheben des Spiegels bewirkt wird, wird ausgeschaltet.
3. Der G red des Spiegelstoßes wird vermindert.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines üblichen Spiegelüberwachungsmechanismus;
Fi g. 2 eine Frontansicht eines Beispiels eines Bremsmechanismus
gemäß der Erfindung; F i g. 3 eine Schnittansieht der Bremseinrichtung von Fig.2;
F i g. 4 eine Frontansicht eines Spiegels von F i g. 2, im angehobenen Zustand;
F i g. 5 eine Frontansicht eines weiteren Beispiels der Bremseinrichtung gemäß der Erfindung; und
Fig.6 eine Frontansicht einer weiteren Abänderung
der Bremseinrichtung von Fi g. 2.
Evine Ausführungsform der Bremseinrichtung für die Anhebebewegung des Spi ?sls wird unter Bezugnahme
55
60 kig mit dem Spiegelträger 103 verbunden sind, aufgrund
der elastischen Federkraft ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Wenn jedoch der Endabschnitt des
Spiegelrahmens 102 gegen einen Aaschlagsstift 11 im Kameragehäuse 7 anschlägt, wird die Drehung angehalten,
das heißt, die Drehung des Spiegels, des Spiegelrahmens und des Spiegelträgers 103 wird mittels des Anschlagsstiftes
11 begrenzt, wodurch sie, wie in Fig.2 dargestellt, im angehaltenen Zustand gehalten werden.
Ein L-förmiger Bremshebel 12 ist drehbar auf einer Welle 13 befestigt, die fest im Kameragehäuse 7 angeordnet
ist. Der L-förmige Bremshebel 12 wird im Uhrzeigersinn mittels einer Feder 15 zwangsbewegt, die
zwischen dem Bremshebe! 12 und einem im Kameragehäuse 7 angeordneten Haken 14 gespannt ist. Ein Ende
12Z, des Bremshebels 12 schlägt gegen die Nockenoberfläche eines Bremssteuernockens 1036 an, der fest &m
Spiegelträger 103 und drehbar auf der Welle 104 befestigt ist, während das andere Ende 12a dem Schwungrad
106 gegenüberliegt.
Im folgenden soil die Arbeitsweise der so aufgebauten Bremseinrichtung beschrieben werden.
Wenn die Kamera ausgelöst wird, wird auf die Antriebsstange 9 in Richtung des Pfeils eine K.rait aufgebracht,
so daß der Antriebshebel 8 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Da der Antriebshebel 8 im Uhrzeigersinn
gedreht wird, schlägt >.r Stift 8a gegen die Endfläche
103c/des Vorsprungs 103e des Spiegelträgers 103, wodurch der Spiegelträger 103, der Spiegelrahmen 102 und
der Spiegel 101 im Uhrzeigersinn gedreht werden. Diese Drehung im Uhrzeigersinn wird durch das Getriebe,
bestehend aus dem Sektorzannrad 1036, dem Doppel-
zahnrad 105 und dem Zahnrad 106a des Doppelzahnrades
zur Drehung des Schwungrades 106 beschleunigt.
Andererseits wird der Spiegelträger 103 im Uhrzeigerann
gedreht. Der an dem Spicgclträger 103 befestigte Bremsschaltnocken 103b wird ebenfalls um die Welle
104 im Uhrzeigersinn gedreht. Wenn daher der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 in die Nähe des im
Spiegelkasten vorgesehenen Berührungsteils kommen, wird ein Ende 126 des Bremshebels 12 von der Nockenfläche
des Bremsschaltnockens 103 gelöst (siehe F i g. 4) und der Bremshebel 12 mittels der Feder 15 im Uhrzeigersinn
gedreht. Gleichzeitig berührt das andere Ende 12a des Bremshebels 12 das Schwungrad 106, um letzteres
zu bremsen. Entsprechend nimmt das Drehmoment des Schwungrades ab, um das oben beschriebene Problem,
nämlich daß der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 gegen das Berührungsteil in dem Spiegelkasten
anfcrrnnH Apr übermäß!" <-roßen Krsft snschla^en ver
hindert.
Der Bremskraftnocken kann durch Ändern der Form der Nockenoberfläche gesteuert werden. Die Bremskraft
kann durch wahlweises Verbinden der Feder 15 mit zusätzlichen Haken 14a oder 146 im Kameragehäuse
7 eingestellt werden.
Wenn der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 in Abhängigkeit vom Aufspulen des Films abgesenkt werden,
schlägt der Stift 8a des Antriebshebels 8 gegen die Endfläche 103/"des Spiegelträgers 103 an. um den Spiegelträger
103 herunterzudrücken. Die Kraft zum Herunterdrücken und die elastische Kraft der Feder 10 bewirken,
daß der Spiegelträger 103 im Gegenuhrzeigersinn gegen den Reibwiderstand zwischen dem
Schwungrad und dem Bremshebel gedreht wird, so daß der Spiegel 101 und der Spiegelrahmen 102 abgesenkt
werden.
Fig. 5 ist eine Ansicht eines anderen Beispiels der Bremseinrichtung gemäß der Erfindung. Die genaue Beschreibung
der Bauteile, die bereits mit dem ersten Beispiel beschrieben wurden, wird nicht wiederholt. In dem
zweiten Ausführungsbeispiel ist der Bremshebel 212 -ίο
drehbar auf der Welle des Spiegelträgers 203 befestigt. Der Bremshebel 212 wird zur Drehung im Uhrzeigersinn
mittels einer Feder 215 vorgespannt, wobei die Feder 215 zwischen dem Bremshebel 212 und einem Federhakenstift
203a befestigt ist, der wiederum fest an dem Spiegelträger 203 befestigt ist. Der Bremshebel 212
ist jedoch, wie mittels ausgezogener Linie in F i g. 5 gezeigt,
vor dem Auslösen angeordnet, da er mittels des Federhakenstiftes 203a zurückgehalten wird.
Wenn die Kamera -susgelöst wird, wird auf die Antriebsstange
209 in Richtung des Pfeils eine Kraft aufgebracht, wodurch die verschiedenen Bauteile durch einen
Antriebshebel 208. wie mittels gestrichelter Linien in Fig. 5 angedeutet, angeordnet werden. Während der
Drehung des Spiegel trägers 203 im Uhrzeigersinn wird der Bremshebel 202 mit einem Schwungrad 206 in Berührung
gebracht, wobei der Federhakenstift 203 verlassen wird, so daß das Schwungrad 206 mit Hilfe der
elastischen Kraft der Feder 215 gebremst wird.
F i g. 6 zeigt eine weitere Abänderung der Bremseinrichtung von Fig.2. In dieser Abänderung ist ein Teil
der Bremseinrichtung geändert Die Bremseinrichtung in Fig.6 unterscheidet sich von der Bremseinrichtung
gemäß Fig. 2 in dem Berührungszustand des Bremshebels
und der Form des Bremsschaltnockens 303. Insbesondere ist ein Ende des Bremshebels 312 als Nockenfläche
ausgebildet und der Bremsschaltnocken 303 hat einen Vorsprung bestimmter Länge R von der Welle
304 des Spiegelträgers. Die anderen Bauteile und ihre Arbeitsweise entsprechen vollständig denen, die in bezug
auf F i g. 2 beschrieben wurden.
Das erste Beispiel von F i g. 2 soll nun mit dem zweiten Beispiel gemäß Fig.5 verglichen werden. Im Fall
von Fig. 5 wird, wenn der Spiegel angehoben ist. die
Kraft der Antriebsstange 209, die den Antriebshebel 208 drückt, durch den Spiegelträger 203 mittels der Feder
215 vermindert, wodurch es notwendig ist, die Kraft der Antriel)sstange zu vergrößern. Das erste Beispiel gemäß
F ig. 2 weist eine solche Notwendigkeit nicht aur. Im Fall von F i g. 5 wird, da der Spiegel beim Anheben
früher gebremst wird, die Ausdehnung der Feder 215 gesteigert und damit die Kraft des Bremshebcls 212, der
gegen das Schwungrad 206 stößt, vergrößert. Das Ausführunflsbeispiel
gemäß Fig. 2 ist jedoch von einem derartigen Aufbringen der Bremswirkung unabhängig.
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Bremseinrichtung so ausgelegt ist, daß das am Ende des
Getriebes zur Beschleunigung der vorbestimmten Schwingbewegung des Spiegels vorgesehene Schwungrad
nur am Ende der Schwingbewegung des Spiegels abgebremst wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit einem von 10. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Aneiner
abgesenkten zu einer angehobenen Stellung 5 sprach 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteschwenkbaren
Spiegel und einer Überwachungsein- glied sich über eine Stellung hinausbewegt, bei der
richtung zum Steuern der Anhebegeschwindigkeit der Bremshebel (212) das Schwungrad (206) bewährt,
des Spiegels mit einem Schwungrad, das beim Anhe- wodurch der Bremshebel (212) eine Bremskraft auf
ben des Spiegels rotiert, gekennzeichnet das Schwungrad (206) unter dem Einfluß der Kraft
durch eine Bremseinrichtung zum Aufbringen ei- io der Vorspanneinrichtung aufbringt
ner Bremskraft auf das Schwungrad (106,206) wäh- 11. Einäugige Spiegelreflexkamera nach An-
rend des letzten Teils der Anhebebewegung des sprach 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Spiegels (101) mittels eines von der Spiegelbewe- Bremshebel, der Spiegel und das Halteglied um eine
guRg gesteuerten Bremsorgans (12;212; 312). gemeinsame Achse (204,304) schwenkbar sind.
2. Einäugige Spiegelreflexkamera nach An- 15
sprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwa-
chungseinrichtung ein Getriebe (105) für die Drehung des Schwungrades (106, 206) mit einer größeren
Winkelgeschwindigkeit als der des Spiegels (101) Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkaaufweist.
20 mera gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
3. Einäugige Spiegelreflexkamera nach An- Bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera wird der
sprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brems- Spiegel nach dem Auslösen angehoben und der Vereinrichtung
ein das Schwungrad (106, 206) während schluß, nachdem der Spiegel angehoben wurde, betätigt,
des letzten Teils der Anhebebewegung des Spiegels In vielen Fällen wird die völlig geöffnete Linse glcich-(101)
berührender Bremsteil umfaöt 25 zeitig mit dem Anheben des Spiegels auf den gewünsch-
4. Einäugige Spiegelreflexkamera nach An- ten Blendenwert abgeblendet Wenn in einem derartispruch
3, dadurch gekennzeichnet daß die Brems- gen Fall die Spiegelanhebegeschwindigkeit nicht innereinrichtung
einen schwenkbaren Bremshebel (12) halb eines gewissen Geschwindigkeitsbereichs liegt,
umfaßt von dem ein Ende in Berührungsrichtung kann der Verschluß ablaufen, bevor die Linse bis auf den
mit dem Schwungrad (6) vorgespannt ist, und dessen 30 gewünschten Blendenwert abgeblendet ist oder es kann
anderes Ende ein Nockenfolgeglud (12£>,J bildet daß sogar nach dem Abblenden der Linse auf den gewünschdie
Bremseinrichtung weite:· einen mit dem Spiegel ten Wert der Verschluß ablaufen, bevor die Blende sta-(101)
bewegbaren Nocken (103b) um Eingriff mit bil ist Dies ist offensichtlich nicht erwünscht. .
dem Nockenfolgeglied (126) aufweist, wodurch das Um diese Schwierigkeiten zu beheben, wurde eine
eine Ende außer Eingriff mit dem Schwungrad (6) bis 35 Einrichtung verwendet, um die Anhebegeschwindigkeit
zum letzten Teil der Anhebebewegung des Spiegels des Spiegels innerhalb eines vorbestimmten Geschwin-
gehalten wird. digkeitsbereichs zu halten. In einer derartigen bekann-
5. Einäugige Spiegelreflexkamera nach An- ten Einrichtung wird ein Spiegelüberwachungsmechaspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken nismus zur Steuerung der Spiegelanhcbbewegung mit
(1036^Um eine Achse (104), um die der Spiegel (101) 4C einem Schwungrad verwendet. Der übliche Spiegelschwenkbar
ist, ebenfalls schwenkbar ist. überwachungsmechanismus soll unter Bezugnahme auf
6. Einäugige Spiegelreflexkamera nach An- Fig. 1 beschrieben werden. Wie man in Fig. 1 sieht, ist
spruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken ein Spiegel 1 fest auf einem Spiegelrahmen 2 befestigt,
(303) einen Vorsprung aufweist, der mit dem Nok- mit dem einstückig ein um eine Spiegeldrehachsc 4
kenfolgeglied in Eingriff kommt, um den Bremshebel 45 drehbarer Spiegelträger 3 verbunden ist. Ein Endab-(312)
außer Eingriff mit dem Schwungrad (106,206) schnitt des Spiegelträgers 3 ist als Zahnradsegmem 3a
bis zum letzten Teil der Anhebebewegung des Spie- ausgebildet, welches mit einem Zahnrad 5a eines Dopgels
zu halten. pdzahnrades 5 kämmt, welches eine geringere Zähnc-
7. Einäugige Spiegelreflexkamera nach einem der zahl aufweist. Das Zahnrad 5b kämmt mit einem Zahn-Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die 50 rad 6a eines Schwungrades 6.
Bremse eine Einrichtung zum Einstellen der auf das Da der Spiegel 1, der Spiegelrahmen 2 und der Spic-
Schwungrad (106, 206) aufgebrachten Bremskraft gelträger 3 als eine Einheit angehoben werden, wird die
umfaßt. Rotationsbewegung durch das Zahnradsegment 3a und
8. Einäugige Spiegelreflexkamera nach einem der das Doppelzahnrad 5, die ein Getriebe bilden, beschleu-Ansprüche
4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die 55 nigt, so daß das Zahnrad 6a des Schwungrades 6 dazu
Bremseinrichtung eine Einrichtung zum Einstellen neigt, sich schnell zu drehen; die Geschwindigkeit der
der auf den Bremshebel (212, 312) wirkenden Vor- Aufwärtsbewegung des Spiegels 1 ist jedoch begrenzt,
Spannkraft umfaßt. da das Trägheitsmoment des Schwungrades 6 groß ist.
9. Einäugige Spiegelreflexkamera nach An- Im Fall einer Kamera, beispielsweise einer einäugigen
spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brems- e>o Spiegelreflexkamera mit einem 35 mm Objektiv, bei der
einrichtung einen schwenkbaren Bremshebel (212), die Anfangsbewegung des Spiegels relativ gering ist,
ein mit dem Spiegel bewegbares Halteglied (203a) kann das oben beschriebene System in zufriedenstcllcn-
und eine Vorspanneinrichtung (205) zum Vorspan- der Weise dem gewünschten Zweck dienen.
Im Fall einen
des Bremshebels (202) in Richtung des Halte- ner Kamera, beispielsweise einer Halbformat- oder
glicdes umfaßt, wobei das Halteglied den Bremshe- b5 6 · 7 cm Format-Spicgelreflexkamcra, bei der der Spicbel
(212) berührt und ihn außer Kontakt mit dem gel größer und schwerer ist, weist das genannte ProSchwungrad (206) in der abgesenkten Stellung des blem verschiedene Schwierigkeiten auf.
Insbesondere
Spiegels hält, und wobei das Halteglied sich zum aufgrund des Gewichts des Spiegels wird die Spiegcliin-
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Family Applications (1)
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